Beiträge von Dr_Meyer

    absolut erstaunlich, dass fast alle gegen den Goldstandard sind.


    ich bin für eine Re-Monetarisierung des Goldes, d.h. Gold sollte als Clearing Währung im internationalen Handel wieder gebraucht werden, das verhindert die extrem schädlichen Handelsbilanzdefizite.
    Binnenwährungen müssen versuchen, nicht zu stark aufzuwerten, da sonst der export leidet: dem Gold ist das wurscht.
    selbst wenn Gold nur in einem Währungskorb drin ist, würde das schon extrem heilsam für den Welthandel sein.
    (und fehlendwicklungen stoppen).


    die Binnenwährungen sollten keine Gold standard währungen sein; ohne Gold können sie besser gegeneinander auf und abwerten.


    lokale Fiatwährungen sorgen dafür, dass Geld nicht massiv abfliest, sondern lokal wieder konsumiert wird.
    um beim bäcker brot zu kaufen, brauche ich keine weltweit konvertierbare Währung.


    ich vermute, dass zusätzliche konkurrierende Währungen durch wettbewerb ebenfalls heilsam sind:
    in Israel, Russland und vielen anderen Ländern nutzt man zwei Währungen: eine harte und eine weiche.


    fractal reserve banking müsste aber verboten werden, sonst drohen bei den binnenwährungen wieder Kreditexcesse.


    Es gibt übrigens weltweit genug Gold für einen Goldstandard. genau so wie es auch weltweit genug Holz, Öl, Platin, Lithium gibt: es ist nur eine Frage des Preises.


    die lokalen Binnenwährungen müssen nicht die Funktion eines Wertspeichers erfüllen: das können Gold und Silber machen.

    ich störe mal die Zahnpastadiskussion...

    Quelle: handelsblatt


    Kurzinfo: Obahma-Chefberaterin: noch 10-12 jahre lang niedrige Zinsen in den USA


    Wird der Fed diese Gratwanderung gelingen?


    Ich habe einiges Vertrauen in die Amerikaner. Das Team um Ben Bernanke, aber auch die Finanzexperten von Präsident Obama scheinen sich der Gefahren sehr bewusst zu sein. Ich habe letztes Jahr eine Rede von Professorin Christina Romer, der ökonomischen Chefberaterin von Barack Obama, gehört. Darin erklärte sie, dass der entscheidende Fehler von Präsident Roosevelt und der Fed nach dem großen Crash 1929 darin bestand, dass sie 1937 zu früh die Steuern und die Zinsen wieder anhoben und so die nächste Rezession heraufbeschworen. Frau Romer betonte, dass man diesen Fehler nicht wiederholen werde - und ich glaube ihr. Insofern fühle ich mich mit meiner Prognose, dass die Zinsen noch eine ganze Weile niedrig bleiben werden, sehr wohl.


    http://www.handelsblatt.com/fi…lation-bekommen;2514848;2


    also: wenn also US Regierungsinsider mit Chefposten der Meinung sind, dass die Zinserhöhungen 1937 zu früh waren, dann kann der geeignete Zeitraum ja nur deutlich dahinter liegen.


    möglich, dass ein rabiater Edelmetallpreisanstieg schon eher höhere Zinsen erzwingt.


    denkbar wären auch getrennte wege: zinsanstieg und depression in europa und niedrigzinsen, inflation
    und durchwurschtel-WWW-Rezession in den USA.


    zwar bestimmt Frau Romer und Obama nicht das Zinsniveau, aber interessant ist das allemal.



    der einzige wahre Feind des Goldpreises sind gut verzinste, sichere Staatspapiere.


    Sicher sind Staatspapiere - anders als in den 80ern - sowieso nicht.
    Und es sieht so aus, als die Zinsen auch nicht steigen werden. Zumindest sieht der Plan nicht so aus.


    von daher: Edelmetalle halten.


    by the way: hat irgendjemand ernsthaft eine Ahnung, was bei Platin los ist?
    ich habe etwas Platin zur Diversifikation - aber ich habe nicht verfolgt, was den Kurs so explodieren liess.


    Vielleicht es es auch einfach nur der "normale" EM-Kurs, da Platin anders als Gold und Silber nicht gedückt wird.

    wenn du nach fiat-money suchst, ist die norwegische krone meines erachtens weltweit das beste investment.
    1. absolut stabile politische verhältnisse
    2. angesichts eines riesigen staatsfonds aus öleinnahmen, wird es nicht notwendig sein, die währung stark zu inflationieren. zumindest nicht von staatsseite aus.
    3. die wirtschaftlichen aussichten sind verhältnismäßig stabil. die können mehr als nur rohstoffe.

    das, was man demnächst braucht, muss natürlich in euro sein,
    am besten in bar,


    jeder hier im forum, dürfte soviel EM haben, dass er bei einem spektakulären auseinsanderbrechen des euro zu den gewinnern zählen dürfte.


    es gibt sicherlich einige wenige fremdwährungen, die zur diversifikation gut sind: aber zu 100% darf man sowieso nicht investiert sein: wovon soll man sonst aktuelle rechnungen bezahlen?


    und bei fremdwährungen geht wieder diese ganze counterpartgeschichte los: was nützt mir ein Fremdwährungskonto bei ner Bank, die Pleite geht?
    Oder bei einer Vermögenssteuer?
    da macht es schon fast mehr Sinn, Schuhe und Jeans für die nächsten Jahre zu kaufen.

    vielleicht die richtigen Quellen zitieren: selbst im Mainstream gibt es davon genug:



    - Es ist eine Depression, keine Rezession, sagt der ehemalige Chefvolkswirt USA der US Investment Bank Meryll Lynch. Und Financial Times Kolumnist Zeise schliest sich an:
    http://www.ftd.de/politik/deut…ist-zurueck/50062355.html



    "Was unterscheidet eine Depression von einer gemeinen Rezession? David Rosenberg, früherer Chefvolkswirt für die USA bei Merrill Lynch, charakterisiert den Unterschied wie folgt: "Eine Rezession ist eine Korrektur des realen BIPs im Rahmen eines langfristigen Wachstumstrends, eine Depression dagegen folgt auf eine Phase wüster Kreditexzesse. In einer Rezession funktionieren Geld- und Fiskalpolitik, in einer Depression nicht."


    Zudem bleibt das eigentliche Hauptproblem: Für die seit Beginn der Finanzkrise ausgefallene Konsumgüternachfrage aus den Verschuldungsländern ist kein Ersatz gefunden.
    (andere sagten dazu auch: the american consumer is dead)
    ......


    Die staatliche Nachfragestützung kann nicht unendlich weitergehen wie bisher. Sie wird irgendwann entzogen oder zurückgefahren werden müssen. Dann kommt auch der Schwenk in der Politik. Es treten die Blut-Schweiß-und-Tränen-Redner und -Kommissare an. Sie werden zu erklären versuchen, warum das Volk nun die Rechnung bezahlen soll und gerade deshalb die nächsten Depressionsphasen erdulden muss. Und auch wenn das Volk nicht hören will, wird es dennoch zahlen müssen."


    Ende des Zitats.
    Rosenberg und Zeise bleiben Handlungsempfehlungen schuldig.



    Womit wir beim Gold wären: ob das während einer Depression und einer Kontraktion der Papiergeldmenge das Investment des Jahrhunderts ist, weis kein Mensch.
    Wenn Staatsverschuldung zu Inflation führt, ist die Frage einfacher zu beantworten.


    Möglicherweise ist eine per handschlag und gegen Bargeld gekaufte Schweinefarm auf Nauru sicherer als Gold. Aber für mitteleuropäische Bürger, deren Besitz bis jetzt in jeder größeren Krise angetastet wurde, sind anonym gekaufte Goldunzen ein sicheres Mittel um einen Notgroschen vor dem Zugriff der finanziell waidwunden Staaten zu schützen.


    Die westlichen Staaten verhalten sich derzeit wie Kasino-Spieler: nachdem alles Geld verspielt ist, habenm sie den Einsatz nochmal verdoppelt und das sprichwörtlich letzte Hemd gesetzt.
    Wenn es gut geht, dann läuft der Laden wieder. Wenn es schlecht geht, muss der Spieler nackend das Kasino verlassen.


    Die gute Angie hat relativ deutlich gemacht, dass sie nicht sicher ist, ob die Konjunktur wieder anspringt. Und das ohne Wachstum die Schulden nicht zu bedienen sind. (sie hat vergessen zu sagen: ohne Wachstum sind die Staatsschulden nicht ohne Steuererhöhungen bedienbar).
    In einem Depressionsszenario muss nämlich der Staat trotz mieser Konjunktur die Staatsschulden mit Steuererhöhungen bedienen.


    "Die Analysten von Moody's schreiben unter Anspielung auf das Wachstumsbeschleunigungsgesetz, die Regierung unter Angela Merkel verfahre nach dem fragwürdigen Prinzip "mehr Schulden heute für hoffentlich weniger Schulden in der Zukunft".
    http://www.sueddeutsche.de/finanzen/480/497782/text/5/


    Steuererhöhungen in Depressionszeiten:
    Das läuft auf eine vornehm "Substanzbesteuerung" hinaus, man kann es auch Enteignung nennen.


    Nichts gegen einen sauberen Staatsbankrott a la Island: aber erfahrungsgemäß versuchen die meisten bankrotten Staaten, sich vorher noch a la Argentinien bei ihren Bürgern zu bedienen: eingefrorene Konten, Verstaatlichung der privaten Krankenversicherung (d.h. Beschlagnahme der Ersparnisse von privat versicherten Bürgern), Währungsreform zu Kursen, die dem Staat nützen und die Bürger übervorteilen.


    Das ganze muss man m.E. nicht ganz so persönlich nehmen: Besitz ist nicht alles. (stimmt wirklich).


    Aber Besitz hat sehr viel mit Freiheit und Handlungsfreiheit zu tun.


    Und von daher empfielt sich die Anlage eines Notgroschens in transportablen, counterpartrisikofreien, vor dem Zugriff von Drittparteien sicheren Wertspeichern.
    Neben Edelmetallen und Bildung fällt mir da echt wenig ein.

    machen wir uns nichts vor: was Geldmengenaggregate und das Wirken monetärer Instrumente betrifft, dilletieren wir auf hohem Niveau.
    Warum denn genau Staatsverschuldung zu höherer Inflation führt (obwohl die Schulden ja später rein theoretisch zurückgezahlt werden müssen) bleibt eine mysteriöse Sache.


    Ich bin immer davoin ausgegangen, dass im Geflecht von Notenbank Geldschöpfung, fractional reserve banking der Privatbanken und Staatsschulden eine Gemengelage entsteht, bei der das Ausstellen von Staatsschuldpapieren - wie während des 1. WK und aller anderen Kriege - die Papiergeldmenge aufbläht und inflationär wirkt.


    beim EZB treffen vor ein paar Tagen gab Trichet ein eindeutigesw update:
    zu hohe Staatsschulden erschweren die Bemühungen der EZB um Preisstabilität.
    siehe Artikel in der FTD, link habe ich leider nicht mehr da.

    es zeigt sich gerade, in welche Richtung die aktuelle Diskussuion um Obergrenzen für Positionen geht:


    Für Erdöl und Erdgas, Orangensaft & Co soll es Obergrenzen geben, für Kupfer, Silber und Gold nicht:


    de facto läuft es also bei Energie zielgerichtet in die Richtung, das Anlagen von Papiergeld in Öl und Gas zu behindern, denn dadurch würde Inflation sichtbatr werden .


    Bei Gold und Silber dagegegen wird das aktuelle marktverzerrender Treiben erlaubt: d.h. eine explizite Marktmanipulation ist offiziell gewünscht.


    Die Vorgaben enthalten Obergrenzen, die Händler an den Terminmärkten nicht überschreiten dürften. Dabei geht es nicht nur um den Handel an der Rohstoffbörse New York Mercantile Exchange, sondern auch um das Geschäft an der Intercontinental Exchange in Atlanta. Bisher gelten die Vorschläge nicht für den Handel mit Metallen wie Gold, Silber und Kupfer.


    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E456DE64F1890E34F4803239F4D/Doc~E5A0761AB92874B0D88D2B5CE3834288D~ATpl~Ecommon~Scontent.html


    es würde mich extrem erstaunen, wenn sich das ädnern sollte.

    schlicht unglaubwürdig. Wem nützt es?
    am ehesten einem der inserierenden Münzhändler.


    dass es gefälschte 400 oz barren gibt, halte ich für denkbar.
    die stehen irgendwo im lager und sollen eigentlich nie in den verkehr gebracht werden
    und nur den Goldabfluss des Goldkartells kaschieren.


    1kg barren massenhaft unter die leute zu bringen macht keinen Sinn: zu viele Abnehmer,
    zu viele Kleinanleger, zu viele Paranoide, die Barren aufsägen -
    anders als bei Falschgeld weis jeder, wo er die Barren gekauft hat.
    der urheber ließe sich leicht herausfinden.


    Vancouver, Luxemburg.... diese Geschichte hält keinem Logik-Check stand

    Einen Kredit kann man dan aufnehmen, wenn er für eine Investition benutzt wird, die die Fähigkeit zur Rückzahlung des Kredits in sich trägt.


    (siehe Chris Martenson).


    Beispiel: ein gut ausgelastetes Restaurant kauft auf Kredit zwei zusätzliche Tische: durch die zusätzlichen Tische erhöht sich der Umsatz und der Gewinn.


    Auch bei einem Bildungskredit ist es ähnlich: wer das Gehalt eines Arztes und eines studentischen Hilfskellners vergleicht, weis, was ich meine.



    Gefährlich wird es bei einer Spekulation.


    Es gibt keine totsicheren Anlagen und erfahrungsgemäss zittert man bei knappen oder krditbasierten Anlagen – so dass man zu früh verkauft.


    Wenn man jung ist, ist die Wahrscheinlichkeit sehr sehr groß, dass Du Geld plötzlich für ganz andere Sachen brauchst:


    Plötzlich Vater, plötzlich ein neuer Job, der ohne Auto nicht machbar ist…


    Bei physischem Gold lohnt sich kurzes „raus / rein“ nicht. Bei Silber erst recht nicht (MWst).

    Die Bild zeitung hat genauere Informationen über die geplanten EU-direktsteuern:




    Nach BILD.de-Informationen erwägt die Kommission u. a. einen eigenen Aufschlag auf die nationalen Mehrwertsteuersätze (EU-Soli), eine Co-Steuer auf Energie, eine EU-Quellensteuer auf Zinserträge sowie eine Telekommunikationssteuer, z. B. eine E-Mail-Abgabe!




    http://www.bild.de/BILD/politi…ne-gesundheitssteuer.html






    Hervorzuheben ist, dass bis auf die EU Quellen steuer keine gewinn oder einkommensteuern geplant sind:


    schlauerweise plant die EU nur Steuern, die auch in einem Depressionsumfeld Geld einbringen.


    Selbst Bettler zahlen Mehrwertsteuer.



    Sollen sich doch deutsche Gemeinden mit der doofen gewinnabhängigen Gewerbesteuer finanzieren,


    die EU gönnt sich eine feine Umsatzsteuer und steckt ihre Saugnäpfe an die konjunkturunempfindlichen,


    lebenswichtigen Bereiche Umsatzsteuer / Energie / Telekommunikation.




    Interessant ebenfalls, dass nicht einmal eine Schamfrist eingehalten wurde: der Lissabon vertrag ist ratifiziert und schon geht es mit EU Steuern los.




    Letztes rechtsstaatliches Bollwerk ist in Deutschland das Bundesverfassungsgericht.


    aber ich bin mir nicht sicher, wie lange sich die durch Wahlen legitimierten Volksvertreter noch von nicht "nicht durch Wahlen legitimierten" Verfassungsrichtern die Suppe versalzen lassen.

    http://www.spiegel.de/wirtscha…18,671467,00.html#ref=rss


    Die Sache hat nur einen Haken: Der astronomische Gewinn geht größtenteils auf Zinszahlungen aus Schuldnergeschäften zurück. Um die schwächelnde Konjunktur zu beleben, hat die US-Notenbank massenweise amerikanische Staatsanleihen und Immobilien-Wertpapiere aufgekauft. Ende 2009 besaß die Fed laut "Post" eine gigantische Menge davon, geschätzter Gesamtwert: 1,8 Billionen Dollar. 2008 waren es noch 497 Milliarden.
    Der massenhafte Wertpapierkauf ist für die Fed durchaus riskant: Sobald die Konjunktur wieder anspringt, muss die Notenbank beginnen, die Papiere schnell zu verkaufen. Tut sie das nicht, zirkuliert bald zu viel Geld im Markt - die Folge wäre eine rasch steigende Inflation. Die Fed ist also gezwungen, einen Teil der Papiere bald abzustoßen - bekommt sie zu diesem Zeitpunkt weniger Geld als sie beim Einkauf selbst gezahlt hat, drohen ihr hohe Verluste.

    die FED hat das Geld für den Kauf der Staatsanleihen schon bezahlt - und das frisch geschaffene Geld ist draußen und wirkt inflationär.


    die FED kann gar nicht 1,8 billionen US staatspapiere und hypothekenpapiere auf den markt werfen


    Tendenzöse Überschrift, G & B !




    Tragen etwa reiche Chinesen und Inder plötzlich ihre Barren zu Markte, um gierig alles in Dollar zu taschen?




    Nein!




    Notenbanbken drucken Heimwährung und kaufen damit Dollar.




    Dadurch importieren sie Inflation


    Warum diese Notenbanken das machen, ist klar.


    aber wo die Gre nzen liegen, ist auch klar:




    ich habe den Handelblattartikel mal ein wenig verändert, dann wird schnellklar, wo die Grenzen dieser Politik liegen:




    Harare. Angesichts der anhaltenden Abwertung des Zimbabwe-Dollar ziehen einige Zentralbanken die Notbremse: Die Währungshüter in Washington, Bern und Frankfurt kauften am Montag Zimbabwe-Dollar, um eine Aufwertung ihrer Landeswährungen zu dämpfen. „Wir sorgen uns, dass der Devisenmarkt in eine übermäßige Schieflage gekommen ist“, sagte der amerikanische Finanzministeriums-Vertreter Miller der Nachrichtenagentur Reuters. Zugleich stellte er weitere Interventionen in Aussicht: „Wir beobachten die Wechselkurse genau und werden angemessene Maßnahmen einleiten.“ Nach Einschätzung von Experten befürchten die Notenbanken, dass durch eine allzu starke Aufwertung der Währungen ihre Exportwirtschaft gedrosselt wird. Je höher die Landeswährungen im Vergleich zum Zimbabwe-Dollar steigen, um so schwieriger ist es für Exportfirmen des Euro- und Dollarraumes, auf dem wichtigen zimbabwischen Markt präsent zu bleiben.


    Euro und Franken haben Anfang des Jahres bereits 13 Prozent zum Zimbabwe-Dollar zugelegt, Dollar und Rand jeweils 12 Prozent.


    Auch in China und Südkorea berichteten Händler von Devisenmarktinterventionen. Investoren wetten derzeit darauf, dass der Zimbabwe-Dollar weiter inflationiert. Im Gegenzug schreiten die Währungshüter in den Ländern immer wieder verbal und mit Devisenmarktinterventionen ein, um einen unkontrollierten Kurszuwachs zu verhindern. China ging vergangene Woche sogar noch einen Schritt weiter und kündigte an, den Yuan fest an den Zimbabwe-Dollar zu koppeln, so dass seine Exportwirtschaft auf jeden Fall auf dem zimbabwischen Binnenmarkt präsent bleibt.

    hm, das einzige schlimme Ereignis um diese Zeit ist daß mein Winterurlaub zu Ende ist und ich wieder ins Büro muß..... :cursing:


    gruß vom silberjäger

    naja, die angelsächsische Fälscherwerrkstatt wird noch viele Kaninchen aus dem Hut zaubern.
    Dass das System bei einem Heimspiel zerbricht, nämlich bei der Bedienung von US Staatsschulden,
    glaube ich nicht mehr.


    verdächtig ist in der Tat die Änderung der Bedingungen für Geldmarkt fonds. das könnte aber ziemlich gut sehr langfristig angelegt sein.


    spannend wird april - mai 2010, da soll angeblich der größte teil an griechischen und europäischen schulden seinen zeitpunkt zum überrollen haben.
    in europa ist es mit dem gelddrucken nicht so einfach wie in den usa, da könnte es sein, dass es im Gebälk knirscht bzw. eine Großkrise anrückt.
    aber für die kommenden drei Wochen...hmh...da sehe ich nichts, was auf eine virulente Großkrise hindeutet.

    Nach der "wem nützt es"-Frage ist davon auszugehen, dass die Chip-Panne authentisch ist.


    Gab es nicht in Holland die Idee, bargeld abzuschaffen? Sahen nicht manche 1983 Propheten uns alle schon mit implantierten Geldchips umherziehen?


    Wann immer in den kommenden 30 Jahren es Pläne geben dürfte, Bargeld abztuschaffen, wird man sich an diese Chip Panne erinnern, als das angeblich so sichere Kartensystem nicht mehr funktionierte.


    gracias a dios: etwas besseres als diese Panne hätte gar nicht passieren können.

    Jupp, und die 800 Euro haben wir auch schon wieder. Ich erklären jetzt einfach mal die Korrektur für endgültig beendet, falls es noch zweifel gegeben haben sollte......

    westgold.de vom freitag:
    Die Verkaufsneigung hat sich dabei auf etwa 1 Verkäufer auf 2 Käufer nochmals deutlich erhöht.


    Gab es schon mal eine ähnlich hohe Verkaufsneigung?

    http://www.bloomberg.com/apps/…87&sid=aypFQiVBjfpY&pos=2


    weitere Kontraktion der Kreditmenge in den USA, 18 Mrd, statt der erwarteten 5 Mrd.


    Insgesamt seit 10 Monaten kontinurierlicue Kontraktion.#


    Längste Kreditkontraktion seit Beginn der Datenerhebung 1943.


    ----


    schade das die Meldung nicht isoliert von den gleichzeitig erschienenen Daten mit den Arbeitslosenzahlen kamen,
    Wäre interessant gewesen zu sehen, wie der Markt reagiert.
    Gold ist heute gestiegen.


    die derzeitige Logigkette der Kurzfrist Investoren scheint so auszusehen:
    hohe Arbeitslosigkeit und geringer Kredit = FED muss Wirtschaft mit Niedrigzinsen stützen =
    da Zinsen niederig bleiben kann Gold steigen.

    Dass die Münze einen Nominalwert von 20 euro haben soll, spricht für eine 1/10 Unze.


    Bei einer Viertel-Unze hätte es wohl einen Nominalwert von 50 euro gegeben.


    Interessant wäre ein Ansatz wie in Frankreich gewesen: 100 euro münze mit 100 euro gold.


    die 100 euro halbunzer haben sich so recht und schlecht als de facto anlagemünze etabliert.


    es gibt zwar genügend Sammler kleiner Münzen - aber vermutlich wird der Aufpreis zu hoch sein.
    am ende werden wir wohl ein echtes MDM produkt sehen.

    In der New York Times von heute wird über einen bekannten Contrarian Investor berichtet, der berühmt geworden ist, weil er gegen Enron gewettet hatte.


    Er geht von einem Crash in China aus,


    http://dealbook.blogs.nytimes.…-predicts-crash-in-china/


    Was würde bei einem Crash passieren?


    Zuerst gäbe es eine massive Dollar Rally und einen gnadenlosen Kurssturz aller Commodities, bei denen auf die chinesische Karte gesetzt wurde, vielleicht auch Gold


    Dann würden aber die chinesen massiv Kapital aus dem Ausland abziehen, um es zu Hause einzusetzen.
    (wie das amerikanische Kapital, dass nach dem Wallstreet Crash 1929 aus Deutschland abgezogen wurde).


    Über kurz oder lang dürfte ein massiver Crash zu einer zu schnellen Liquidierung der von China gehaltenen US Staatsanleihen führen, was eine Krise des Dollars, der USA und des westlichen Finanzsystems auslösen dürfte.
    Und dabei dürfte Gold dann wieder glänzen.