Beiträge von Dr_Meyer

    Sind Sie bereit zum Durchstarten? Hier ist die ultimative Geschäftsidee:
    Verdienen Sie schnelles Geld mit Daten-CDs.



    Alles, was Sie dazu brauchen, sind ein handelsüblicher PC, ein Internetanschluss und etwas Zeit zum Erstellen von Unterlagen.


    Einer der heißesten Trends der aktuellen Zeit – Sie werden es gemerkt haben – ist der Handel mit Daten-CDs.
    2,5 Mio Euro pro Datensatz.CD sind ein Wort. Während Sie sich üblicherweise abplacken müssen und dann Mehrwertsteuer, Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer und Einkommenssteuer abführen, gilt im Geschäft der Daten-Cds: Brutto gleich netto.


    Üblicherweise sind Ihre Abnehmer mitteleuropäische Staaten, die dafür sorgen, dass Ihr Geschäft nicht durch lästige Abgaben und Steuern beeinträchtigt wird.
    So macht arbeiten wieder Spaß.



    Zur Sache:


    Wenn eine Sache derzeit richtig heiß ist, dann Datensätze von Schweizer Banken.
    Als Angestellter von UBS oder Credit Suisse kommen Sie leicht an den Stoff aus dem die Träume sind.
    Wer nicht mit solchen natürlichen Vorteilen ausgestattet ist, muß etwas mehr Gehirnschmalz und Fleiß investieren. Aber bei 2.5 Mio Euro pro Datenträger darf man ja ein bischen Engagement erwarten.


    Mit Hilfe einer schnellen Internetverbindung besorgen Sie sich die Logos der gängigen Schweizer Banken.
    Haben Sie schon mal Datenbanken und Datenbank-Austauschformate gesehen?
    Sowas bauen Sie jetzt selbst.
    Ein paar Stunden Arbeit und Sie haben ein paar hübsch aussehende Datenbank-Formulare im Stil Schweizer Konten auf dem PC.


    Jetzt kommt die Königsdisziplin: das Füllen der Datenbanken.


    Falls Sie sich nicht mit Direktmarketing auskennen, hilft ein Anruf bei einem guten Lettershop: das sind die, die uns mit Werbepost zumüllen.


    Lassen Sie sich erklären, wo Sie Adressen kaufen können.
    Mit Hilfe spezieller Auswahlkriterien, selektieren Sie nur Adressen aus betuchten Gegenden: Hamburg Blankenese oder Orte am Starnberger See, na Sie wissen schon.


    Ebenfalls sehr hilfreich sind die offiziellen Listen der Firmen-Registriergerichte: Besorgen Sie sich die Namen und Adressen von Geschäftsführern und Firmeninhaber.


    Die Namen und Adressen sind in Ihre Schweizer Bankdatenbank eingepflegt?
    Super!
    Sie haben das Zeug zum Gewinner.


    Jetzt kommt es darauf an, plausible Kontobewegungen einzupflegen.


    Nicht übertreiben: mehr als 1-3 Mio Euro haben die wenigsten Steuerflüchtlinge.


    Die Zahlen überprüfen Sie mit dem Schi-Quadrat-Test: die Gesamtheit aller Zahlen muss dem natürlichen Random entsprechen, d.h. alle Zahlen von 0-9 müssen gleichmäßig vorkommen.


    Gefälschte Datensätze werden sonst zu schnell erkannt, weil die Urheber unwissentlich bestimmte Lieblingszahlen verwendet haben.


    Mit etwas Geschick sollten Sie an 1500 Datensätzen nicht länger als 1-2 Wochen arbeiten.


    So, Herr Kujau.
    Jetzt kommt es nur noch auf einen überzeugenden Auftritt bei den deutschen Steuerbehörden an.
    Seien Sie nicht zu gierig. Treten Sie schneidig und kompetent auf: immerhin haben Sie eine heiße Ware, die Ihr Counterpart unbedingt haben will.


    Oberfälscher Kujau übertrieb es, als er dem „Stern“ gleich 20 Bände der Hitler-Tagebücher fabrizierte.


    Ein- oder zwei Cds sollten genügen, auch wenn Sie ja genügend weitere produzieren können.
    Wenn Sie Datensätze gleich aller Schweizer und Lichtensteiner Banken anbieten, machen Sie sie unglaubwürdig.


    Zur Geldübergabe muß man nicht viel sagen, da empfielt sich das Studium eingängiger Kriminalliteratur.


    Da sie mit Ihren 2,5 Mio Euro ja auch noch 20-30 neue Pässe und Identitäten bekommen (die Bundesdruckerei leistet da wirklich erstaunliches) können Sie das erabeitete Geld hübsch auf die vielen Identitäten verteilen.
    Aber Vorsicht, bei regelmäßiger Nutzung von mehr als 10 Identitäten, droht nachhaltiges Abrutschen in die Schizophrenie.


    Die Daten sind verkauft?


    Nun können Sie sich bei einem Whisky zurücklehnen und das Schauspiel genießen.


    Ganz ehrlich: wer am Starnberger See wohnt: der HAT Schwarzgeld, irgendwo. Das sind Leute, die müssen Dreck am Stecken haben: Schwarzgeldbesitzer, Erbschleicher, Päderast, Wintersportler mit Hang zu Slowakinnen – irgendwo ist jeder angreifbar.
    Wo Rauch ist, ist auch Feuer.


    Spätestens wenn die Blendgranaten des Sondereinsatzkommandos krachen, wird den Personen, die Sie für die CD ausgewählt haben, schon klar sein, dass Steuerzahltag ist.


    Ein paar Monate Beugehaft wegen Verdunklungsgefahr, gelegentliches Waterboarding –
    Ich garantiere Ihnen: wenn Sie halbwegs gut gearbeitet haben, legen 80% ihrer Datensätz hübsche Geständnisse ab.


    Na es wäre doch wirklich gelacht, wenn ihre CD für den Fiskus nicht 100-200 mio euro einspielt.


    Aber Vorsicht: nur wer Marktchancen blitzschnell erkennt, kann von Trends profitieren.
    Ihnen bleibt nur ein kurzes Zeitfenster, um als Datensatz-Creator ihre Millionen zu machen.


    Nach vertraulichen Informationen plant Data Becker bereits für das Weihnachtsgeschäft 2010 ein Programm, mit dem jeder Depp mit ein paar Mausklicks super Datensätze Schweizer Banken herstellen kann.
    So lange sollten Sie nicht warten. Der frühe Vogel fängt den Wurm!

    [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten.de/bilder/artikel/hellmeyer-12692_2.png]



    schöne Grafik, die zeigt, wo Griechenland derzeit steht: derzeitige Steuerquote: 20%,
    d.h. 30% des Staatshaushalts wird für Zinszahlungen benötigt.


    so lange die Zinsen bei 5% sind, bleibt das Defizit finanzierbar, bei 7% Zinsen ist der Point of No Return


    Bei ähnlicher Steuerquote ist Japan schon bei 4% Zinsen am Point of no Return.


    ich kenne die deutsche Steuerquote nicht, aber ich denke, wir sind schon am limit:



    hohe Steuern wie in Skandinavien sind ok (man höre und staune), wenn es wirklich ein funktionierendes Gemeinwesen gibt,
    dass diese Steuern nutzbringend einzusetzen weis - wie man in Schweden oder Finland besichtigen kann.


    30% der Steuern für Zinsen einzusetzen: das mag ökonomisch noch zu wuppen sein:
    aber dass der Staat 30% seines Haushalts zweckentfremt an Zinzbezieher überweist,
    ohne es für seine Bürger einzusetzen, das zerreibt die Gesellschaft.



    ------------------


    Anhand der Grafik oben kann man die zukünftigen maximalen Zinsen von yen, dollar und euro prognostizieren:


    yen wird immer unter 2% bleiben, euro und dollar unter 5.


    da die reale teuerung bei einem anziehen konjuntur locker über 5% ist, dürfte die nächste Konjunktur dann Assetblasen und Inflation erzeugen,
    wie man sie noch nie gesehen hat (ohne dass die Notenbanker was dagegen machen können).


    Genießen wir die Krise, der Aufschwung wird schrecklich sein.

    Zu den vorhergegangenen Postings diese Grafik zur besseren Veranschaulichung:


    http://www.goldseiten.de/content/kurse/us-daten.php


    Grüsse

    wichtig an der Grafik zu den Geldmengen: hier wird das Wachstum gezeigt, nicht die Geldmenge.


    Echte Deflation herrscht erst, wenn das Wachstum der Volkswirtschaft größer ist als das Wachstum der Geldmenge.
    z.B.: Wachstum der Geldmenge: 1%, Wirtschaftswachstum: 2%



    anbei sehr interessanter Artikel zu den Beständen bei Basismetallen:


    trotz gigantischer lAGERbestände steigen die Kurse, das gab es vorher noch nie.



    Notenbanker argumentieren immer, dass industrielle Überkapazitäten dazu führen, dass die Preise niedrig bleiben und keine Konsumgüterpreis inflation einsetzt.


    Trotz gewaltiger Überkapazitäten sinken die Preise von Kupfer, Nickel, Alu, Zink nicht,
    die Lagerhäuser platzen.


    entweder irrt der Markt gewaltig und es steht ein unglaublicher Kurssturz bei allen Basismetallrohstoffen bevor,
    oder der Markt antizipiert den zukünftigen Kaufkraftverlust der Papierwährungen und benutzt in ermangelung echten Geldes alternative Wertaufbewahlungsmöglichkeiten.

    ich habe überlegt, warum die Griechen gerade so versohlt werden.


    In Portugal und Spanien ist das Defizit fast genau so hoch:


    a) Die Griechen haben zu dreist gelogen,


    b) die griechen sind isoliert, sie gehören nicht zum latinen Klub: Portugal, Spanien, Italien, Frankreich


    c) Griechenland hat ein schlechtes Licht auf die Finanzen aller EU Länder geworfen.
    Das was wir derzeit bei den EU-regierungen sehen, ist keine Wut über die Untat,
    sondern der hass auf denjenigen, der gepetzt hat


    Interessant, wie die Griechen auf den Sparplan reagiert haben:


    die Steuer-beamten, die die ganzen neuen Steuern eintreiben sollen, sind wegen der 10%gen Gehaltskürzung sofort in den Ausstand gegangen.


    Der griechische Premier sagt:
    „Entweder ändern wir uns oder wir gehen unter,“


    Ein griechischer priester antwortet:
    „Mach Dir keine Sorgen: Wir haben hier mehr als 3000 Jahre überlebt. Das werden wir wohl auch jetzt schaffen,“


    Letzlich spiegelt sich bei dieser Einstellung eine tausende Jahre alte Erfahrung mit Staaten wieder, wie man sie auch in Italien und Spanien antrifft(wir Deutschen haben erst ca. 500 Jahre Erfahrung mit echter Staatlichkeit)


    http://www.handelsblatt.com/po…arprogramm-hart;2523603;2

    zum beliebten Thema: " ist Gold schon in einer Blase"


    Im Spiegel vor 1-2 Wochen gab es eine Geschichte über einen französischen Physiker oder mathematiker,
    die die ursachen von Naturskatastrophen, Rakatenexplosionen etc. untersucht:
    Ursachen waren wohl typischerweise sehr sehr kleine Ursachen, die aber positive Rückkopplungen erzeugten,
    d.h. die Reaktion ist nicht schwächer als die Aktion, sondern stärker.


    Er meinte, dieses Muster auch bei Finanzblasen erkennen zu können, die sich seiner Meinung nach nach dem gleichen mathematischen Muster entwickeln.


    er meinte dass entscheidende Kriterium sei nicht das absolute Wachstum, sondern wenn die Wachstumsrate selbt exponentiell steigt.


    auf Gold oder andere Assets übertragen: so lange die Wachstumrate konstant bleibt, liegt noch keine Blase vor, auch wenn die absoluten Zahlen recht hoch aussehen.
    wenn sich die WACHSTUMS rate expontiell erhöht, dann dann ist es eine Blase.


    Dass die Blase schon in den Köpfen ist, merkt man an den Prognosen, die logarythmisch nach oben gingen:
    als Gold die 1000 dollar marke durchbrochen hat, hat sich niemand mit Prognosen um 1100 dollar aufgehalten, sondern gehandelt wurden 1350 bis 1600 dollar.


    Um sich das mal zu verdeutlichen:
    bei konstanter jährlicher steigerungsrate könnten goldpreise so aussehen:
    [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.de/file:///C:/DOKUME%7E1/LaPlata/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.jpg]
    steigerung: konstant 20%
    1 Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr% 5. Jahr 6 jahr
    700 840 1008 1210 1452 1742


    steigende steigerungsrate: beginnend mit 17%,
    steigerung der steigerungsrate jährlich um den Konstanten faktor 1,2
    1 Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr% 5. Jahr 6 jahr
    750 878 1057 1315 1702 2302


    --------------------------------------------------------------------------
    konstant, nicht exponentiell steigende steigerungsrate:


    steigerung der steierungsrate: [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.de/file:///C:/DOKUME%7E1/LaPlata/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot-1.jpg]


    1,2 1,3 1,4 1,5


    1 Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr% 5. Jahr 6 jahr
    750 878 1.057 1.336 1.833 2.854


    -----------------


    und wenn sich jetzt auch noch die steigerungsrate nicht konstant um 0,1 sondern exponentiell steigert,
    dann wäre das mathematisch die perfekte Blase.



    ich habe die Steigerungsrate der Steigerungsrate pi mal daumen angesetzt:


    1,2 1,68 2,352 3,2928
    [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.de/file:///C:/DOKUME%7E1/LaPlata/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot-2.jpg]
    ----


    die jährlichen Anstiege prozemtual wären dann:
    17% 20% 34% 80% 265%


    und die Kurse:
    1 Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr% 5. Jahr 6 jahr
    750 878 1.057 1.416 2.548 9 .301





    ich habe nicht ganz verstanden, ob eine perfekte Blase bei einer expontiell steigenden Steigerungsrate oder
    schon bei einer konstant steigenden Steigerungsrate gegeben ist.


    in jedem fall sieht es zumindets für mich so aus, als ob wir beim Gold gerade in der allerfrühesten Phase einer Blasenbildung sind und der Peak der Blase noch ein ganzes Stück auf sich warten lassen wird


    Interessant ist, dass die absoluten Kurse der verschiedenen Szenarien ja sehr lange dicht beieinander sind,
    bei einer Blasenbildung und einer exponentiell steigenden Steierungsrate, geht es erst zum schluss richtig los.

    ich geb zu, ich war in den letrzten wochen nicht mehr so aktiv hier:
    habe ich was verpasst?
    G & B jetzt mit meinem Inflationsszenario?


    (Ich habe mir diese Variante extra als Gebrauchsmuster schützen lassen und bei einem unabhängigen Notar hinterlegt, damit ich, falls das Szenario eintritt, ein paar Jahre lang als Guru davon leben kann.)


    Scherz beiseite: ich sehe die gewaltigen deflationären Kräfte die am wirken sind - das ist mir deutlicher als vor einem halben jahr.
    aber wie schon ein paarmal gesagt, halte ich es für ausgeschlossen, dass bei einem extrem deflationären crash, die "papierdollar unterm kissen"-besitzer profitieren.
    bei einem solchen szenario wäre in der tat eine währungsreform mit neuausstattung aller player sehr wahrscheinlich.

    Wahrheit...


    sagen wir es mal andersrum: es gibt eine Liste von Leuten, die sehr stark und teils sehr eindrucksvoll,
    das herrschende System hinterfragen:
    lesens- und hörenswert:


    Marc Faber, Nouriel Roubini, Dr. Berninger, Celente, Leap2020, Eichelburg, Prof Bernd Senf,
    Prof Otte, Peter Schiff, Jim Rogers


    auf Youtube und im web findet man die gängigen Infos.


    Die Skala reicht dabei vom eigeninteressierten Devisenspekulanten (Rogers), über den esoterischen
    Bastschuh-Professor (Bernd senf) oder dem populistischen Peter Schiff bis zum bauernschlauen und radikalen Eichelburg.


    Erwarte bei niemandem von denen auch nur annähernd die Wahrheit, aber das sind die gängigen Quellen, die aufdecken, dass unser Finanzsystem auf tönernen Füßen steht.


    So lange Du keinen Lehrstuhl an der London School of Economics oder einen Sitz in der EZB anstrebst, solltest Du nicht versuchen, Geldmengenlehre etc zu durchdringen.


    Quintessenz ist jedoch:
    vergiss langfristig alles was mit papier und schuldscheinen zu tun hat: gesetzliche Rente, Riesterrente, Privatrente, Immobilienfonds etc: das sind fiktive, nicht einlösbare Vermögenswerte, zudem auch noch in einer Währung, die es in 25 Jahren nicht mehr geben wird.


    Immso`Bisher war es immer so, dass sich der Staat bei den letzten Vermögenden bedient hat: von daher ist mit Steuern auf Immo besitz, aktien besitz etc zu rechnen: LANGFRISTIG.


    Bestand haben:
    Bildung, anonym gekauftes Edelmetall, Beziehungen, gebildete Kinder,


    wer Vermögenswerte im Millionenbereich hat, sollte oder hat schon regional diversifiziert.
    auch unser Verteidigungsminister von Gutenberg lässt das Familienvermögen durch eine österreichische Stiftung verwalten.



    es kann sein, dass es nicht ganz so schlimm kommt: aber die erfahrung lehrt, dass Diversifikation gut ist.


    wer auf nem Bauernhof mit Brunnen und windrad lebt, kann relaxen.


    aber viele haben 50 % ihrer Vermögensansprüche in einem Ponzi Scheme geparkt: gesetzl Rente.
    die anderen 50% stecken in Immobesitz, der leicht besteuert oder beschlagnahmt werden kann.


    Und wenn Du 0,01% deines besitzes in Silberzehnern anlegst, wird die Sache auch nicht besser.


    selbst wer 100% seines bargeldes in EM tauscht, hat vermutlich noch mehr Geld in der gesetzl Rente geparkt als in EM.


    Die Glaskugel haben wir alle nicht, aber es deutet alles darauf hin, dass es klug ist,
    sein Vermögen in assetklassen ohne Counter Part Risk anzulegen (EM, Bildung) und bei den anderen werten sollte man low risk gehen: Land, selbst bewohnte billige schuldenfreie Immo, villeicht kleine Positionen Rohstoffaktien und Rohstoffe


    die Vermögensverwalter des weltgrößten Pensionsfonds PIMCO bezeichnetet sich selbst als etwas paranoid, was die Risikoeinschätzung angeht. eine gesunde kleine paranoia könnte sich in den kommenden Jahren als sehr nützlich erweisen.

    FAZ / Societe Generale:


    Ins gleiche Horn wie Telegraph stösst die Faz mit diesem artikel:


    In Japan droht eine hyperinflation und eine yen-krise:
    nach den aktienexzessen und dem Immo Crash von 1990 haben die Japaner 19 Jahre lang beharrlich Staatsanleihen a 1% Zinsen gekauft.


    Das machte es für den Staat billig, sich zu finanzieren.
    Jetzt ist die japanische Gesellschaft so überaltert, dass die Bürger zu netto bverkäufern von staatsanleihen werden.,
    gleichzeitig sinkt der Finanzierungsbedarf des Staates: mehr als 50% des Staatshaushalts werden durch den Kapitalmarkt gedeckt, d.h. geborgt.


    http://www.faz.net/s/Rub58BA8E…Tpl~Ecommon~Sspezial.html


    Was passiert, wenn die in Not geratenen Japaner keine Yen Staatsanleihen mehr losschlagen können und statt dessen ihre US Bonds auf den Markt kippen oder Dollar-Bonds mit 12% Zinsen emmitieren müssen?

    wer sich den FDall der Griechen bonds mal aus der Nähe ansehen will:


    http://www.bondboard.de


    WKN: A1AS0K


    das ist die 8 mrd anleihe, die gerade so erfolgreich versteigert wurde und dier schon jetzt offenbar viel gehandelt wird und leicht im kurs fällt.
    d.h. dass auch anleger, die sich gerade erst FÜR den Griechen bonds entschieden haben, ihn schon wieder verkaufen.


    in comdirect.de in das Feld mit der Suche "Griechenland eo bonds" eingeben,
    dann sieht man die Kurse der griechischen Langläufer.


    der Absturz im letzte n jahr wurde zwar viel diskutiert, aber sah noch nicht sehr dramatisch aus.


    JETZT sehen die Kurse nach Crash aus.


    JETZT sind die Kurse der Langläufer auf dem gleichen Niveau wie im Winter 08/09,
    auf dem Höhepunkt der "nach Lehman Krise"


    jetzt wird es interessant, ob der EU Hilfsfond rechtzeitig kommt, um den Absturz der Bonds zu stabilisieren.


    es muss in den letzten Tagen irgendwas gegeben haben, was den Rutsch der griechen Bonds beschleunigt hat.

    http://www.ftd.de/finanzen/mae…f-den-markt/50066053.html


    Venezuela wird zum nächsten Musterbeispiel für Hyperinflation:


    - Devisenkontrollen
    - Devisenhandel auf dem Schwarzmarkt
    - Unternehmen, die ihre Preise an die Inflation anpassen, werden als "Preistreiber" enteignet: Soldaten fahren mit Jeeps vor Supermärkte und ändern die Preise


    - Chavez glaubt, dass sich die Inflation aufhalten lässt, indem er Preise einfriert oder Unternehmen enteignet, die die Preise erhöhen:
    Das erinnert alles sehr an Zimbabwe kurz vor der heißen Phase der Hyperinflation


    - einer der größten Geldvernichter in Venezuela ist Chavez selbst: er hat Venezuelas Ölgeld spekulativ in Credit Default Swaps auf Staatsanleihen Equuadors angelegt (Staatsbankrott, er musste zahlen) und er hält Staatsanleihen Haitis: viel spass beim Geld eintreiben

    bei enstehung von Inflation ist immer zu beachten, ob das neue geschaffene Geld auch tatsächlich in den Wirtschaftskreislauf kommt.


    In den USA gab es ein jahr lang eine Steuergutschrift von 8000 dollar für immobilien erstkäufer.


    Nun plant Obama eine Steuergutschrift von 5000 dollar für jeden neu geschaffenen Arbeitsplatz.
    http://www.ftd.de/politik/inte…eitsplaetze/50067238.html


    Ordnungspolitisch ist sowas sowieso eine Katastrophe, da so job enstehen, die sich ohne diese 5000 dollar nicht lohnen würden.


    aber es zeigt, wie Staatsschulden auf direktem Weg als neues Geld in den Wirtschaftskreislauf gelangen.

    Nach einem Bericht der führenden französischen Tageszeitung "Le Monde" wird - entgegen aller Dementis - zwischen EU Regieurngen für einen Hilfsfond für Griechenland diskutiert.


    http://www.lemonde.fr/europe/a…a-grece_1297786_3214.html


    Le Monde hat gute Verbindungen: dass es sich hier um eine Ente handelt, ist nahezu ausgeschlossen.


    Treiber dürften Frankreich und Spanien sein, deren erhebliche Defizite bei einem Griechen Bankrott sehr viel teurer zu finanzieren wären.
    Bremser ist nach FTD Infos Deutschland, aber vermutlich wird es trotz aller Widerstände einen Griechen-bail out geben, vielleicht versteckt über einen mix aus früher ausgezahlten eu subventionen, kfw darlehen und teil garantien.

    die Goldverkäufer sind keine guten Menschen, die uns vor Hyperinflation zund Staatsbankrott warnen wollen, sondern ganz normale Kaufleute.
    da ist es wie an der Tankstelle: wenn der ÖlPreis steigt, wird das Benzin sofort teuer, wenn der ÖlPreis sinkt, wird die Preissenkung nur sehr zögerlich umgesetzt.

    na dann schick mir doch mal als PM die Links zu den Postings, würde mich interessieren.


    beim dow sieht der Chart derzeit vor allem so aus, dass erkennbar ist, dass Anschlußkäufer fehlten.
    entweder müssten jetzt grandiose Nachrichten kommen, die die Anschlußkäufer aus der Deckung bringen, oder eine heftige Korrektur steht an.


    da die Nachrichten in den USA aber manipuliert werden, bin ich mit nicht so sicher.
    was ist, wenn man den Markt 10 Tage korrigieren lässt, und sobald genug Spekulanten short gegangen sind,
    mit einer "BIP wächst 7% Nachricht" einen Short Squeeze mveranstaltet?


    Ich mag keine Verschwörungstheorien. aber Dow-aktien sind ein wichtiger Indikator und wesentlicher Vermögensbaustein der amerikanischen Altersvorsorge.
    die müssten geradezu blöd sein, wenn sie den Kurs der Dow-aktien komplett den Märkten überlassen würden.

    Hebel und Derivate: bei Kostolany kann man mit 1-2 Büchern 50 jahre Börsenerfahrung aufsaugen.


    Und die Essenz ist: es ist schon schwer, in der Sache richtig zu liegen, aber unmöglich, auch noch im Timing richtig zu liegen.


    bei den klassischen Calls spielt das Timing eine Rolle und über Knock out will ich gar nicht reden: die Foren sind voll von seltsamen Bewegungen,
    wo Papiere schnell mal für einen Tag die Knock out schwelle unterschritten haben.


    Zum Papiergold etc:


    Auch mit Papiergold profitiert man von den steigenden EM-Kursen.
    Richtig.


    aber der Grund für den steigenden Kurs ist, dass Gold bestimmte Eigenschaften hat: es ist selten, und es ist ein Zahlungsmittel ohne Counterpart risiko,
    dass anonym gekauft, außerdem diverse andere Risiken wie Enteignung etc. ausschließt.


    Papiergold pervertiert diese Eigenschaften, d.h. Enteignung, Bankrott, Bank Holidays etc sind jederzeit möglich.


    d.h., falls die Ereignisse, deren Vorahnung die hinter dem steigenden Goldpreis steht, eintreten sollten, ist Papiergold nicht mehr einlösbar.


    Auch ich habe Papiere in Gold, Silber und Platin: aber sie sind nicht Kern meiner unverkäuflichen Notreserve.
    Platinpapiere sind für mich ein Ersatz für Aktien, Xetra-Gold ist für mich ein Ersatz fürs Tagesgeld.


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    zu Marc Faber: der ist ein gut informierter, kritischer Geist, aber das ersetzt das eigene Nachdenken nicht.


    Er meinte bis September 2009 immer, dass Gold und EM ok sind, aber andere Formen besser performen werden.
    (was letztlich ja auch eine Weile stimmte)

    ein blick auf den euro/dollar chart: ein bild des Grauens: charttechnisch sieht dass nach 1:35 aus.


    sehr lesenswert:
    Hellmeyer Kommentar zu unnatürlichen Ausschlägen im Devisenhandel
    http://www.goldseiten.de/conte…erichte.php?storyid=12588


    Dem Chefanalysten der Bremer Landesbank dürfte man, anders als den Zuflüsterern Eichelburgs, kaum unterstellen,
    bewusst Gerüchte in die Welt zu setzen:
    wenn Hellmeyer Marktmanipulationen wittert, (und taglich den Devisenhandel beobachtet), dann unterstelle ich, dass da was dran ist.


    ein Blick auf Gold, Silbe und Platin zeigt: in dollar dümpeln die Charts dahin, in euro sehen sie bullish aus.
    platin traue ich weniger, da wird irgendwas gehypted, aber bei gold und silber zeigt sich,
    dass es keine dumme Idee war, aus manipulierbaren Papiergeldwährungen rauszugehen:
    es ist offenbar viel leichter, den euro zu manipulieren, als den Goldpreis.


    (und vermutlich brennt die Hälfte aller Industrieführer jeden abend ein Kerzlein an, dass der euro noch lange niedrig bleibt,
    damit sie noch lange in Länder exportieren können, in denen mit Dollar, Dinar, Ostmark und anderen Nicht-Währungen bezahlt wird.

    so wie man den deutschen Staat ja kennt, dürften sich die unscheinbaren Spender sicherlich demnächst erklären woher sie das Gold hatten. Finanzämter sind gnadenlos....wo 100.000 rumliegen muss doch noch was zu holen sein. Wenn schon Banken wie hier im Forum steht, zurückgegebene Barren, die sie selber auch noch verkauft hatten, melden...


    ...dann hieft sowas wie oben Finanzfahnder Heinrich Gewinnsuc

    das denke ich auch: als es die Waffen-amnestie gab, haben die Leute, die die Waffen abgegeben haben, eine Anzeige wegen illegalem Waffentransport bekommen und wegen illegalem Munitionsbesitz bekommen. auf Muni gab es keine Amnestie. und die Waffen hätten eigentlich abgeholt werden müssen.


    beim gold sehe ich es ähnlich: wer mal locker 1 mio abgeben kann, der scheint mehr zu haben. woher? wie kommt eine normale Familie ohne "industriellen Hintergrund" zu soviel geld?
    Ernsthaft: niemand wird mehr als 10% seiner Besitztümer spenden, von daher scheinen dass leute zu sein, die 10 mio haben.


    die werden bald besuch vom finanzamt bekommen und dann beim bürgermeister darum betteln, dass er ihnen eine Spendenquittung ausstellt,
    damit die Spende ihre Steuerschuld mindert und sie haus und hof vor der Pfändung bewahren können.


    ---------ich finde den Gedanken, für die eigene Stadt zu spenden, gar nicht soooo abwegig. ich habe auch schon mal mit firmengeld für eine schule gespendet, die mir am herzen lag.


    aber der weg, den die leute gewählt haben, ist nicht nur skurril, sondern wird ihnen keine freude machen.
    eine anonyme spende, überreicht durch einen Rechtsanwalt oder Treuhänder hätte mehr gebracht,
    da müssen sie zwar darauf verzichten, die rührungstränen des Bürgermeisters zu sehen, aber thats life.

    Falls irgendjemand eine zusätzliche Rechtfertigung gegenüber Ehefrau, Bank o.ä. benötigt, um zu erklären,
    warum das Geld nicht ausf Girokonto gehört, sondern im Schließfach lagert oder in barbarischen Goldbarren angelegt ist:


    der drittgrößte Versicherer Talanx verklagt die Bundesbank, weil sie sich weigert, für Talanx ein Konto zu eröffnen.


    "Nur ein Konto bei der Zentralbank sei sicher." Bundesbehördern und Banken haben Konten bei der Bundesbank, Privatpersonen und Firmen nicht.


    wenn auch der Drittgrösste Versicherer eine Paranoia gegen Privatbanken pflegt, unterstreicht das nur, dass Bank-Kritiker nicht paranoid sind,
    sondern nur Realisten.


    http://www.ftd.de/unternehmen/…-bundesbank/50062888.html

    nein, dass ist vor allem erstmal massives Senken der Kapitalbindung.
    Auch Geschäfte, die praktisch unbegrenzt Kredit haben wie Mediamarkt haben seit Q2 2010 weniger Ware bestellt: falls Ware gut weggeht, wird halt nachbestellt.
    warum der Fotoladen so massiv das Angebit verkleinert hat: vermutlich steht er vor der Pleite und eine Kreditlinie wurde nicht übergerollt.
    Das ist in der Rezession normal.


    wenn durch massenhaftes Platzen von Krediten die gesamte Geldmenge M3 sich verkleinert und das verbliebene Geld dadurch wertvoller wird,
    dann müsste durch eine Deflation die Kaufkraft des Rest-geldes steigen. alles würde billiger werden: Immobilien, Land, Edelmetalle, Waren des täglichen Bedarfs, Krankenkassenbeiträge, Dienstleistungen: auch dein Arbeitgeber wird Dir einen niedrigeren Lohn vorschlagen.