Beiträge von Dr_Meyer

    sorry, dass ich es nicht schaffe, mich durch alle Beiträge während meiner Abwesenheit zu wühlen: aber wenn ich es richtig sehe,
    hat man zum Verbleib der zweiten Hälfte des IWF Goldes noch nichts offizielles gesagt:
    letzter Stand von vor 2-3 Monaten war, dass man es "marktschonend" an der Londoner Börse verkippen wollte.


    meine Vermutung ist, dass dass charttechnische Niemandsland im Febr März auf das Verkippen des IWF Goldes zurückgeht.
    derzeit hat die 38 tage linie die 100 tage linie wieder bullish geschnitten und beim chart hat sich ein klarer aufwärtskanal gebildet.


    nachdem der IWF ungefähr 20 mal announced hat, sein Gold zu verkaufen, ziert er sich derzeit wohl mit der Meldung des Vollzugs, aber irgendwann werden sie ja mit der Wahrheit rausrücken müssen.
    hat jemand irgendwelche Infos zu der Sache?

    Der Bestand ist meiner Meinung nach nicht ausschlaggebend wenn es eine Institution gibt, welche immer wieder Metall nachschießt bzw. liefern kann.
    Im Falle der Comex ist der größte Lieferant Scotia Mocatta, was mal interessant wäre diesen Händler etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.


    Wurde dieses Thema hier im Forum schon mal aufgegriffen?

    ja, das ist eine kanadische Bank, die sich stark auf den Goldhandel spezialisiert hat und im Gegensatz zu Citibank und Bank of America in ihren Filian echte Goldmünzen auszuliegen hat. Die Bank hat auch sowas wie Xetra Gold, d.h. ein Wertpapier, dass mit physischem Gold besichert ist.
    Im Gegensatz zu JP Morgan etc. kann man bei Scotia Mocatta wohl davon ausgehen, dass sie wirklich erhebliche Goldreserven pyhsisch lagern.


    aufgefallen ist mir die Bank, weil sie im letzten Winter an der Comex 35 Tonnen Gold gekauft hat.
    Counterpart war damals die Deutsche Bank.
    Joseph ackermann muss damals einen Herzinfarkt bekommen haben, als er erfahren hat, dass sein Counterpart auf Auslieferung bestanden hat.
    die 35 tonnen Gold hat er damals von Trichets EZB bekommen - sonst hätte die DeutschBank teuer und preistreibend in London 35 tonnen Gold zusammenkaufen müssen.

    Mir ist gerade eine entscheidende Änderung im Gold / Euro / Dollar/ Anleihe-gefüge aufgefallen.
    Im letzten Jahr wurde Gold als Anti-Dollar wahrgenommen: wenn eine Nachricht herauskam, die den Dollar im schlechten Licht erschienen ließ, sind Dollar und treasuries gefallen. Gold und Euro sind gestiegen.
    Heute setzte sich der Absturz der griechischen Staatsanleihen fort: Langsamer als gestern, aber – und das ist charttechnisch bedeutsam - die Tiefststände von gestern wurden nochmal unterschritten.
    Gleichzeitig stiegen der Dollar und die US Treasuries legten – während der Versteigerung der 10 jährigen – sogar eine Rally hin.
    Beim Gold gab es einen Sprung von 1135 über die marke von 1150 dollar.
    Noch bis Aug 2009 wäre eine Goldrally von 15 Dollar an einem Versteigerungstag für Treasuries nicht denkbar gewesen. Und das gleichzeitige Steigen von Gold und Dollar ist interessant.
    Das bedeutet eine für die Zukunft extrem wichtige Emanzipation von Gold und Edelmetallen.
    Rund um den Globus gab es bisher hundertausende von Tradern, die bei einer positiven Nachricht für den Dollar sofort auf den Short-Button bei Gold gedrückt haben: das dürfte nun vorbei sein.

    Diese Woche kommen wir über die 1145 jedenfalls wohl nicht mehr unbedingt hinaus. Aber es muss ja nicht alles mal eben zwischen 12 und mittag passieren. ;)

    so schnell irrt man sich: das heutige Überspringen der 1150er Marke wird mir in Erinnerung bleiben:
    ich hatte mich einen Demo-Zugang zu FX Market besorgt und habe mit 3000 euro einsatz auf steigende Kurse gewettet: drei Stunden später war ich 4000
    euro im Plus.
    Mörderisch diese Hebel - mit echtem Geld wäre ich zwischenzeitlich aber am Herzinfarkt gestorben, bevor ich die 4000 euro erreicht hätte.


    eigentlich wollte ich ausprobieren, ob man stark gehebelt während der auktionen der US Trasuries auf fallende Kurse setzen könnte.
    Das wäre schief gegangen: ein Blick in den Auktionskalende rhat gezeigt, dass heute die 10 jährigen Versteigert wurden.


    Ich sach Euch Jungs: das Goldkartell ist tot, oder es geht ihm ganz ganz schlecht.
    endlich habe ich herausgefunden, wie man mit FX und CMC Markets Goldkontrakte hebelt und schon stellt das Goldkartell seine bisher doch so verlässlichen Drückungsaktionen ein.


    Im Ernst: blöd sind die Leute ja auch nicht: in den letzten Tagen war beim Gold soviel momentum drin, dass das Kartell das letzte Pulver lieber für andere Situationen aufgespart hat.

    http://isht.comdirect.de/html/…NE&sWkn=n%2Fa&sIsin=n%2Fa


    Das charttechnische Niemandsland hat sich aufgeklärt:
    der letzte Top war höher als der vorletzte
    und hat sogar in Dollar die 100 Tage Trendlinie überschritten.
    damit ist Gold in Dollar das erste mal seit 5 Wochen wieder über der 100 Tage linie.


    In Euro war es die ganze Zeit über der 100 und 200 Tage linie,
    damit ist der sich aufbauende Abwärtskanal durchbrochen und es ist bei diesem Chartbild nicht zu befürhcten, dass Gold Long spekulanten ihre Positionen auflösen.


    Würde mich nicht wundern, wenn in den nächsten Tag Nachricht kommt, die Gold auch fundamental treibt.

    es ist gar keine Kopfpauschale, sondern nur eine neue Steuer.
    Zuerst sollte sie "wir blasen den Bankern in den Arsch-Steuer" heißen, aber der Vermittlungsausschuss meinte, "Kopfpauschale für Gesundheitsfonds" klingt besser.


    Um glaube nicht, dass Du danach Anspruch auf ärztliche Leistungen hast.
    Diesen Anspruch kann man in Deutschland nur durch Abschluss einer privaten Krankenversicherung erwerben: Hallesche Versicherung, etc.


    Du kannst mit denen einen Vertrag abschließen, dass Du ab sofort eine super Behandlung bekommst, musst einen Dauerauftrag über 25% Deines Einkommens mit 12%iger jährlicher Steigerung abschließen.


    Die Kopfpauschale ist sowas wie früher am Bahnhof die Bahnsteig-Fahrkarte. Nur zugucken, nicht einsteigen.


    Damit darfst Du eine Arztpraxis betreten, und falls alle Privatpatienten versorgt sind, widmet sich der Doktor dann auch Dir.



    Das Grundübel: medizinische Dienste sind praktisch das einzige Produkt/Dienstleistung, die heute noch komplett in Deutschland erbracht wird.
    Bei allen anderen Sachen wurde das deutsche Consumer Produkt in den letzte Jahren durch ein chinesisches Duplikat ausgetauscht.

    rklärbär richtig herum macht... also aus der Sicht eines Realisten.


    Man müsste eine witzige Id

    eigentlich eine gute Idee,
    problem ist, dass die Promis richtig teuer sind.
    da würde es sich lohnen zu suchen, bis man irgendeinen Promi findet,
    der kostenlos oder für wenig Geld mitmacht, weil er die Sache ok findet.



    es gibt eigentlich auch schon eine menge gutes material,
    z.b. gab es diesen Trickfilm über das Zinseszinssystem,


    die Frage ist: was will man eigentlich erreichen:
    dass auch normalbürger ins gold gehen und nicht nur gewiefte Investoren?
    Dass das normale Volk im Bundestag besser vertreten ist?
    Stornierung der Zinszahlungen auf Staatsanleihen?


    irgendwo sagte Peer Steinbrück mal im letzten Sommer bei einem Forum, dass die Banken daran schuld sind,
    dass die Mehrheit der Deutschen den Glauben an das aktuelle Wirtschaftssystem verloren hat.


    nur: welche Botschaft willst Du nach vorne tragen?


    Vielleicht die Botschaft, auf die Focus seit einiger Zeit setzt: es wurde Geld gedruckt, also gibt es Inflation.
    Das bedient eine Urangst und bei einer Umschichtung von Papiergeld in Sachwerte, gibt es viel Arbeit, viel Beratung, viele Anzeigenkunden.
    und plötzlich hat sogar der ex-nationaltorwart ne sprechblase "wie schütze ich mein Vermögen vor inflation" und der
    Banker von der Fondgesellschaft dient sich an.


    was will man am Ende erreichen?


    erinnere Dich mal an den typen, der damals ganzseitige Anzeigen in der FAZ geschaltet hat, um vor dem Euro zu warnen und
    die DM zu bewahren.


    es gab damals - glaube ich - sogar ne Partei pro D_mark, die zur Wahl antrat.


    da youtube überfrachtet ist, würde ich generell eher an Plakate o.ä. denken,

    Ja ja, und jetzt wieder husch ins Körbchen Klausuren korrigieren :D

    mein Dr. ist ein sauberer dr. honoris causa, den mir eine litauische uni für schlappe 10.000 DM vermacht hat und der selbstverständlich legal in Deutschland eingetragen ist.
    Wenn man bedenkt, was man heutzutage für einen Doktor-Titel hinlegen muss, ...und unter Berücksichtigung,
    dass so ein Titel sich jeglicher Besteuerung, ja sogar Staatsbankrott und Währungsreform entzieht, würde ich sagen, dass das ne gute Investition war.


    Zum Grenznutzen.


    Ja, ich kenne die Definition des Grenznutzen.
    Aber versuche mal das Phenomen der Gier mit dem Grenznutzen zu erfassen.
    Und so sind wir Menschen halt.


    Guck Dir reiche Araber mit 10-20 Autos an: die Theorie des Grenznutzen stimmt ja, aber ein Automanager im Luxussegment sollte nicht nach dieser Theorie seine Marketing und Absatzpläne machen.


    Der Grenznutzen ist m.E. nicht DER Faktor, der den Konsum der Konsumgesellschaft nennenswert limitiert.
    Vernunft, Bildung, Erziehung, Traditionen etc limitieren den Konsum. Aber wenn es einer Konsumgesellschaft gelingt,
    diese Faktoren auszuschalten (wie es in Amerika war), dann geschehen irre Dinge
    (ich habe mich oft gefragt, wie der Nutzen von mehreren Bädern und Schlafzimmern in Amerika ist).
    selbst die sparquote ist kein Limit: wie man in amerika sieht, kann man eine ganze Gesellschaft so einlullen,
    dass sie den Verlockungen nicht widersteht , ohne Ende konsumiert und als Gesellschaft eine negative Sparquote hat.
    Bei reichen Amis, die 5 Häuser mit 120 Bädern hatten, war der limitierende Faktor wohl weniger der Grenznutzen der vielen Häuser,
    als die limitierung der Zeit, diese Häuser auch noch gelegentlich zu bewohnen.

    Einzelne Assets haben sich abgekoppelt. z.B. Aktien - ABER! nur kurzfristig.

    bin mir da nicht so sicher.


    Mal der Reihe nach.


    Nach der Definition der Notenbanken ist die Inflation der Preisindex eines Warenkorpes, in vielen Ländern ein Warenkorb ex Energie.


    Der Chef der BoE redet immer wieder darüber, dass die Überkapazitäten der Hersteller dafür sorgen,
    dass die Inflatio niedrig bleibt.


    Eine Inflationsdefinition, die sich dabei aufhält, ob die Hersteller Überkapazitäten haben, ist eine irrige.


    In der Tat ist es so, dass bei Nachfrageschwäche die Hersteller die Preise senken.


    Eigentlich wollen sie irgendwo weiter unten ausloten, an welcher Stelle wieder vermehrte Nachfrage entsteht.


    Die vermehrte Nachfrage soll so stark sein, dass im best case der Hersteller dank vermehrter Nachfrage den Preisnachlass nicht so spürt.
    (klassische Positionierung als Discounter)


    Die Preis-Absatz-Funktion hat irgendwo ein Umsatz und ein Gewinn-Optimum.


    Viele Gewerbetreibende gehen bei Kaufunlust der Kunden im Preis nach unten.


    Das ist aber gefährlich, denn die Preis-absatz funktion ist eine quadratische: wer bei 40% weniger Verkäufen dann auch noch den Kaufpreis um 40% senkt,
    hat am Ende nicht 40% weniger Umsatz, sondern 64% weniger Umsatz.


    Bei zahlreichen Produkten und Dienstleistungen ist es falsch, in der Krise den preis zu senken, da ein geringerer Preis nicht dazu führt, den Umsatz zu stabilisieren.


    Im Gegenteil: oft gilt in schwierigen Märkten das Geisel-Prinzip, bekannt aus armen ländern: je weniger potenzielle Kidnapping Opfer es wegen der Verarmung gibt, um so höher werden die Prämien,
    d.h. der Gesamtumsatz des Kidnapping Marktes bleibt gleich, aber die verbliebenen "Marktteilnehmer" müssen die Prämien der ausgefallenen Marktteilnehmern mit bezahlen.


    Die Inflationsrate der Konsumgüter hängt davon ab, wie smart die Hersteller von Produkten und Dienstleistungen sind.


    Zu Beginn jeder Krise ist der Reflex aller Hersteller erstmal, dass sie die Preise senken: aber das ändert sich bald.
    Und dann steigt ein Großteil der Preise wieder.


    Guter Vergleich ist zwischen Ungarn und Deutschland: die Preise sind fast gleich, auch die Breite, Vielfalt und Qualität der Produkte ist fast gleich,
    aber die Menschen in Ungarn verdienen erheblich weniger Geld.
    Nicht die Preise unterscheiden sich, sondern die Warenkörbe der Menschen.


    Wenn wir alle uns zu 0,3% Dollars von der Fed leihen könnten oder zu 1% von der EZB: dann würden wir im Geld schwimmen und sehr viel Konsum vorziehen.


    Derzeit kommt nur ein exklusiver Kreis an die Fleichtöpfe der Notenbanken heran.


    Der Kreis dieser Exklusiv Privilegierten Investoren hat keinen Bock, sich Geld zu 1% zu kaufen,
    um es dann in VW Polos oder Mallorca Urlaub zu investieren.


    Von daher bleibt eine sehr lange Zeit der Kreis der Investoren mit Zugang zu billigen Krediten unter sich und spekuliert mit seinen Blasen-Assets:
    Öl, Kupfer, Aktien, Staatsanleihen.


    Die Gewerbetreibenden ärgern sich mit den klammen Konsumenten rum, die Investoren mit Zugang zu billigem Geld machen ihr Ding.


    aber irgendwo sind beide Systeme miteinander durch dicke Schläuche verbunden: Immobilien ( die für beide Gruppen interessant sind)
    und Rohstoffe ( die für beide Gruppen interessant sind) und Staatsanleihen.


    Teure Rohstoffpreise erhöhen irgendwann die Kalkulationsgrundlage der Hersteller von Produkten.


    Und bei den Staatsanleihen ist es ja so, dass in den Industrieländern langsam 40% des Haushaltes durch Schulden gedeckt werden,
    d.h. mit geborgtem Geld werden Gehälter, Subventionen etc. unters Volk gebracht.


    Anhand der griechischen Anleihen kann man sehen, wer die Besitzer waren: Banken


    Die haben die Anleihen nicht mit echtem vorhandenen Geld bezahlt, sondern zum größten teil mit erschaffenem Giralgeld.
    Ich habe irgendwo gelesen, dass Banken bei AAA Staatsanleihen nur 5% eigenes Geld nehmen müssen, wenn sie Staatsanleihen kaufen.
    Den rest des Kaufpreises können sie am Computer erschaffen.
    (und nach dem Zurückzahlen der Staatsanleihen wird dieses Geld wieder vernichtet). Übrig bleiben die Zinsen auf das zwischenzeitluch erschaffene und dann wieder vernichtete Geld.


    Falls der Staat tatsächlich irgedwann versuchen würde, seine Schulden zurückzuzahlen, würde das deflationär wirken,
    denn er müsste wie ein Stabsaueber übers Land gehen und Liquidität aufsaugen, um die Zinsen zu zahlen.


    So lange die Staaten Staatsanleihen ausgeben und das z.T. von Banken erschaffene Geld wie betrunkene Seeleute ausgeben,
    wirkt Staatsverschuldung stark inflationär.


    Eine der Kernfragen ist also: wieviel Prozent der Staatsanleihen werden mit echtemn Geld gekauft, d.h. mit Ersparnissen und wieviel Prozent werden durch Banken gekauft, die das Geld durch fractional reserve banking selbst erschaffen können.


    In der Geldmenge M3 kann man das wohl eher nicht ablesen:
    wenn verantwortlich arbeitende Firmen ihre Kredite zusammenstreichen und zurückzahlen und gleichzeitig genau so viel M3 Geld durch Banken geschaffen wird, um damit Staatsanleihen zu kaufen, dann bleibt die Geldmenge M3 gleich.


    falls Griechenland wirklich seine Schulden abstottert: dann würde das in Griechenland eine deflation auslösen.
    statt dessen wird das Geld aber wohl durch Kredite der KfW bereitgestellt, die per fractional reserve banking geld aus dem Nichts erschafft,
    damit griechische staatsanleihen kauft - und der griechische Staat schüttet es an seine 60+ Renter aus, die
    98% ihrer letzten Bezüge bekommen und ohne erbrachte Arbeitsleistung an frisch erschaffene Giralgeld euros herankommen.


    dass end game müsste eigentlich deflationär sein. da aber am ende die Notenbanken als lender of last resort des fehlende Geld per Druckmaschine bereitstellen
    und die Banken neu kapitalisieren, halte ich ein end game mit Währungsreform und(oder Inflation für einen Tick wahrscheinlicher als eine Deflation.

    dazu meine theorie:
    es gibt ja so etwas wie einen grenznutzen des verbrauchers in der ökonomie. d.h. der nutzen des ersten autos für den verbraucher x ist vielleicht 100.000,- €. also würde er ein solches auto auch dann kaufen, wenn es 100.000,- € kostet. wenn man ihm aber ein zweites anbietet, fällt dieser grenznutzen natürlich deutlich ab. da er aber noch eine frau hat, würde er auch dieses auto für sagen wir 50.000,- € kaufen. das dritte für seinen sohn hat für ihn nur noch einen nutzen von sagen 30.000,- €. und spätestens nachdem die tochter auch ein auto hat und eins in reserve auf dem hof steht ist der grenznutzen für ein weiteres auto (zur selbstnutzung) exakt 0. und das gilt natürlich für alle waren und dienstleistungen des täglichen lebens. die waren können gar nicht so billig werden, wie sie müssten, wollten sie in einer derartigen überflussgesellschaft noch einen nutzen für den verbraucher entfalten.
    und jetzt kommen wir zur konsumalternative. eben weil der konsum mit steigendem überfluss immer weniger attraktiv wird für den verbraucher, wird es für ihn immer attraktiver, sein geld zu sparen. man spart aber eben nicht in waren sondern in assets.
    und da wäre sie, die deflation bei den waren bei gleichzeitiger inflation der assets.
    zwar sinkt auch der grenznutzen gesparten geldes, meine theorie ist aber die, dass der grenznutzen gesparten geldes langsamer sinkt als der grenznutzen von konumgütern, sodass entwickelte gesellschaften tendenziell immer auf eine assetinflation bei warendeflation zusteuern.

    abgelehnt.


    ein wesentlicher Teil der Konsumgüter dient nicht der befriedigung eines feststellbaren Nutzens, sondern der befriedigung sehr menschlicher Bedürfnisse:
    Erlangen von Sozialprestige (in der Gruppe) und Verbesserung der Erfüllung sexueller Bedürfnisse, die evolutionär gesehen zur breiteren Streuung des eigenen Genpools dienen.
    Ich habe die Sachen mal ausgiebig für einen Konzern untersucht und es ist wirklich so, dass unsere Entscheidungsabläufe noch sehr denen der Jäger und Sammler ähneln.


    Das ist der Grund weswegen Männer in Sekunden den Nutzen eines Mercedes Coupes erfassen (Sozialprestige, Frauen) aber mit Entscheidungen die abstrackt sind, aber konkreten Nutzen versprechen, sich schwer tun.
    (Austausch der Heizungsanlage gegen ein Modell, dass 20% weniger verbraucht und sich nach 6 Jahren armortisiert hat).


    Von daher gibt es bei Produkten keinen Grenznutzen: wenn man die Leute einlullt, kann man ihnen mehr und mehr verkaufen.


    Besonders fies sind die jüngsten Marketingstrategien, die darauf abzielen, dass das Nicht-Besitzen eines Konsum-Gutes seelischen Schmerz erzeugt und den Nicht-Besitzer geradezu ausgrenzt.


    Kennst Du dieses Gefühl, dass Du etwas unbedingt haben willst? ...
    So wie bei MacDonalds die Geschmacks-Designer die Dicke der Gurkenscheibe bestimmen, damit der "Knack" bei Durchbeißen die Illusion von Frische erzeugt und die Verdauungssäfte herausschießen lässt, so designen (gute) Marketingspezialisten ihre Produkte und Strategien,
    damit Du den Krempel besitzen willst.



    Wer es schafft seine Bedürfnisse zu erkennen und ehrlich zu sich selbst ist, kann ein ganzes Stück Freiheit gewinnen.

    dr. meyer


    also entwede

    ist natürlich nicht so ne tolle Prognose:
    bei meiner Meing zu Gold im Sommer 09 war es eindeutiger: kurzfristig bullish , mittelfristig bullish, langfristig bullisch, sowohl in dollar, als auch in euro.
    Da habe ich jeden, den ich kannte, ins Gold getrieben,


    derzeit ist Gold charttechnisch im Niemandsland. Charttechnik ist nicht alles, aber da es hier auch einige kursfristig orientierte Anleger gibt, die xetra gold als Tagesgeld-Ersatz nehmen, wollte ich meine Meinung zum besten geben.



    Manchmal stecken in den Charts schon Ereignisse drin, die erst in 1-2 Wochen passieren.
    Aber auf diese Counter Trend Rally würde ich nicht wetten: dann kann ich im Casino auf Rot und Schwarz spielen.
    (was übrigens großen Spaß macht).


    wenn man einen bedeutenden Teil seiner Ersparnisse in EM hält, dann ist eine Counter trend rally nicht wirklich schlimm,
    ein gold crash würde mir aber schon weh tun, da ich auch Geld, dass ich in 1-2 jahren wieder bräuchte, in EM geparkt habe.
    deswegen habe ich (das erste mal) mich mit einem put abgesichert.


    wer nur unzen für die Rente geparkt hat und ansonsten Bezieher von festem Einkommen ist, kann das vergessen.
    aber ich habe halt als Unternehmer kein festes Einkommen und muss halt immer wieder mal meine Anlagestrategie und Liquiditätsplanung überdenken und anpassen.

    Wenn die griechische Tragödie für eine Sache gut ist, dann um zu zeigen, wie rasend schnell ein Thema von der Peripherie zum Zentrum des Geschehens vorstösst.


    Im Herbst habe ich hier mal im Forum geschrieben, dass man nicht vorhersehen kann, an welcher Stelle die Matrix zerreist:
    beim überschuldeten Japan? Beim industrielosen Großbrittanien, dessen Währung niemand braucht? Im Zentrum, also den US Staatsschulden?
    Griechland hatte niemand auf dem Plan.


    Und ganz ehrlich: niemand hätte gedacht, dass es interessierter Seite gelingen kann, wegen so einem kleinen Land so eine Welle zu machen.


    Heute kennt jeder die Kernseiten des griechischen Themas:


    hohe Staatsschulden, hohes Defizit, geringe Wettbewerbsfähigkeit,
    Staatsschulden sind bei systemrelevanten Banken und Versicherungen in Frankreich und Deutschland geparkt,
    d.h. eine hübsche loose-loose Situation


    irgendwann könnte der Tag kommen, wo die breite Masse erkennt, dass auch die USA und Deutschland ihre Staatsschulden nicht begleichen können,
    und dass alle Lebensversicherungen, Renten etc. auf Schuldpapieren dieser Kandidaten bauen.


    Dass sind dann die Wochen, in denen Gold um 1000 Dollar pro Woche steigen könnte.
    (ganz unabhängig davon, ob die USA und Deutschland final defaulten oder nicht).


    Nach dem Ende der Lehman-Krise, was man vielleicht im April 09 ansetzen könnte, verschwand die Angst ab Oktober 09.
    Im Dez. 09 war die nächste Welle der Krise da.


    also ca. 7-9 MOnate.


    Falls die PIGS Krise kulminiert und in ca. 3 Monaten zu einer Rettungsaktion a la HRE führt, dürfte in 6 Monaten die Welle ababben, also ca. Juni/Juli 10
    und in 7-9 Monaten, also im nächsten Januar bis April könnte es dann eine finale Krise geben, in der die Zahlungsfähigkeit der letzten Bastionen in Frage gestellt wird:


    wenn die PIIUSGGS-Staaten nicht zahlen können: Portugal, Ireland, Italien, USA, Greece, Germany, Spain

    Hallo Dr. Meyer,


    dann viel Spaß und gutes Gelingen beim Auswandern auf Probe!


    ...

    ich kenne es eigentlich schon, aber diesmal nehm ich die Kinder mit: Reisen bildet.
    Und wer in den deutschen Steuerstaat hineingeboren wird, der kann sich gar nicht früh genug daran gewöhnen, dass man woanders auch ganz gut lebt.
    wer weis, was dem deutsche Steuerbürgern noch blüht.


    Bis meine Kinder Geld verdienen, rechne ich zwar mit Staatsbankrott, Währungsreform und Hyperinflation.
    Falls das nicht kommt, werden meine Kinder den PIGS Bailout nicht mit Zinseszins abstottern.


    Da kann es nicht schaden, wenn man sich frühzeitig an andere Länder gewöhnt,

    Gold sieht in Dollar charttechnisch sehr interessant aus: es könnte sich jetzt ein typischer Abwärtskanal bilden.
    Zuletzt war der letzte untere Umkehrpunkt verdammt nahe an der 200 Tage linie.


    100 und 200 Tage linien sind zwar beim Gold nicht so treffsicher für Trends wie bei aktien, da der Markt manipuliert wird, aber
    völlig in die Tonne trete ich Trendlinien nicht.


    Die Optimisten aus dem Herbst sind z.T schon wieder aus dem Gold raus.


    Könnte sein, dass in den nächsten kommenden 14 Tagen ein Ereignis eintritt, das den zaghaft sich aufbauenden abwärtskanal zerbricht und Gold
    im Rahmen des bullishen Gesamttrends nach oben drückt.


    Da derzeit sich ein abwärtskanal bildet und viele eine Sturz des Goldes erwarten, wäre ein Ausbruch nach oben eine Counter trend rally.
    solche counter trend rallys sind überlicherweise sehr heftig.


    dann dürften wir in 2 Monaten Dollarkurse bei 1250-1500 sehen - und extrem hohe euro kurse.


    oder der markt wird heftig deflatorisch durchgeschüttelt, spekulanten lösen massenhaft alle kontrakte auf und gold schlingert richtung 1000 dollar oder niedriger.
    Fundamental kann ich mir niedrigere Goldkurse als 1000 dollar zwar nicht vorstellen, aber da ich mir übert die Verfassung der anderen Marktteilnehmer nicht im klaren bin, wäre vieles denkbar.


    im sommer 09 fand ich die Situation am Goldmarkt charttechnisch und fundamental so eindeutig, dass ich komplett überinvestiert war.
    habe heute das erste mal Gold verkauft: eine spekulative Position xetra gold zum xetra gold all time high.


    und ich habe das erste mal mich mit einer sehr kleinen Put Position nach unten abgesichert.


    für alle Goldpositionen, die man als Reserve fürs alter oder zur not zurücklegt, sind kurzfristige absicherungen humbug.
    aber bei summen, auf die man in 1 jahr zurückgreifen will, können absicherungen sinnvoll sein.


    da ich in den kommenden 2 monaten nur selten Internet habe und schon mal das Auswandern erprobe, erprobe ich mal eine kleine absicherung,
    da ich mein vermögen nicht ganz unbehütet im charttechnischen Nirwana zurücklassen wollte.


    bin wirklich gespannt, wo der Gold-Kurs in 3 Monaten steht.

    Macht mal ein Experiment: rechnet alle monatlichen Kosten, inklusive Heizung, Müllgebühren, Miete , autoversicherung zusammen.


    Im Jahre 1923 hat man noch alles in bar gezahlt.


    Macht mal den Versuch und legt Eure monatlichen Kosten als 50 euro scheine auf den Tisch.


    Der dicke Stapel passt in kein Portemonnaie und in keinen Briefumschlag.


    Und dann stellt Euch vor, statt eines 50 euro scheines, müsstet Ihr eigentlich doppelt so viele 50-DM scheine haben.


    wenn man diesen dicken Geldstapel sieht, den man für ganz normales Leben monatlich braucht, erinnert dass schon sehr, an die Hyperinflation.


    Ein ganzer Koffer voller Geld, wie man in früher aus den Gangster Filmen kannte, dürfte derzeit bei einer Familie nur noch für ein Jahr Lebensunterhalt reichen.

    Der Preis für unseren Kindergartenplatz hat sich Anfang des Jahres um 32 euro erhöht, also um 30%.


    Das nenne ich eine hammerharte Inflation. Und es zeigt, dass in einer Wirtschaft mit einer Staatsquote von 50% der Staat einer der größten Inflationstreiber
    ist. Im gegensatz zur privaten Anbietern ist der oft ohne Konkurrenz und kann seine Preiserhöhungsvorstellungen problemlos durchsetzen.


    Bei zwei Kindern macht die Preiserhöhung 64 euro aus.


    Ins Verhältnis gesetzt zu meinen zweieinhalb monatlichen Tankfüllungen ( 166 Liter a 1,33 euro) hat diese Preiserhöhung für die Haushaltskasse den gleichen Effekt, als würde der Benzinpreis von 1,33 euro auf 1,84 euo (um 38%) steigen.


    Was dann in Deutschland los wäre, kann man sich vorstellen.


    Die Preiserhöhungen im Kindergarten kommen natürlich bei "Warenkorb" der Bundesstatistiker gar nicht vor.


    Aufs Jahr gerechnet sind die 64 euro Erhöhung der Kindergartenpreise dann 768 euro: damit lässt sich ein kleines Reihenhaus ein Jahr lang mit Erdgas heizen.

    Ich hoffe ja auch noch auf 'nen Rücksetzer im Frühjahr - vermute aber, daß ich mich im April selber in den Allerwertesten beißen werde, nicht JETZT schon nachgekauft zu haben:

    Interessante Charts heute:


    Silber und Euro gehen runter,
    Gold und Dollar gehen hoch,


    spricht sehr für meine These, dass sich Gold seit Sept / Okt endlich wieder wie eine Devise verhält,
    und nicht mehr wie ein Rohstoff.

    Griechisches Wirtschaftswachstum (kein Joke): Prostititution, Zigarrettenschmuggel, Geldwäsche, Rauschgifthandel


    FAZ


    04. Februar 2010 Im September 2006 überraschte der damalige griechische Finanzminister, Giorgios Alogoskoufis, die Kassenwarte der anderen EU-Staaten mit einer sensationellen Nachricht. Sein Land habe Nachbesserungen an den Wirtschaftsdaten vorgenommen, durch die sich das Haushalsdefizit maßgeblich verringern werde, so der Politiker von der seinerzeit in Athen regierenden konservativen Volkspartei Nea Dimokratia. Die Regierung gab an, in den Vorjahren seien bei der Berechnung des Bruttoinlandsprodukts einige Branchen „vergessen“ worden. Durch die Nachbesserungen wachse die Wirtschaftsleistung, weshalb das Defizit im Verhältnis zu ihr automatisch kleiner sei. Erstaunen verbreitete sich allerdings, als bekannt wurde, welche Wirtschaftszweige die Griechen in früheren Statistiken vergessen hatten. Man werde fortan auch Wertschöpfungen wie Rauschgifthandel, Geldwäsche, Zigarettenschmuggel und Prostitution berücksichtigen, verlautete aus Athen....
    http://www.faz.net/s/RubFC06D3…Tpl~Ecommon~Scontent.html

    auf jeden Fall: man stelle sich vor, China hätte bei 1200 dollar mal 2% an SPDR gekauft.
    da wäre die hölle los gewesen.


    so kommen sie derzeit in den Markt, ohne dass das Thema groß diskutiert wird.#


    eine exposure im SPDR (dessen anteilseigner öffentlich sind) ist so ziemlich das öffentlichste , was man mache kann.


    bisher hat China offiziell nur seine Bürger kaufen lassen.
    staatsgeld ist auf den Märkten nur heimlich ins Gold geflossen.


    so klein die Nachricht auch ist: sie hat es in sich.