Beiträge von Dr_Meyer

    Wollen die Griechen nicht am 20.04. (das wäre morgen) eine 8 Milliarden schwere Anleihe begeben, für die sie noch händeringend "Investoren" suchen, um eine andere Anleihe zurückzuzahlen??
    Möglicherweise ist ja dann morgen schon finito :huh:

    bekannt ist, dass heute (20.4.) eine 10 jährige griechische Staatsanleige auslief,


    über 2 Mrd haben die Griechen heute mit einer 13 Wochen staatsanleihe hereinbekommen.


    letzlich beruht das Vertrauen der Investoren nicht darauf, dass die Schulder die Schulden zurückzahlen können, sondern dass staatliche Schulder
    immer wieder neue Gläubiger finden.

    ich erinnere mich auch noch an Immo und Landbesitzer in der DDR, die Immobilien und Land verschenkt haben, um es loszuwerden:


    Höhe der Miete war durch den Staat festgelegt, aber Auflagen an Vermieter waren schwer zu erfüllen.


    Ist natürlich ein extrem beispiel.


    wenn überhaupt dann lautet die Wahl selbst bewohnte Immo vs Gold,
    da kann man diskutieren.


    in harten Zeiten war es bisher immer üblich, dass Immo besitzer mit Zwangshypotheken etc. zu Kasse gebeten wurden.


    stell Dir mal vor, Deutschland wird seine Staatsanleihen nicht los: Niemand glaubt doch wohl im Ernst, dass der Staat dann anfängt zu sparen.
    aus vielen Pflichten kommt er rein rechtlich nicht raus.


    In Lettland und Griechenland wurden schon Immo steuern eingeführt.


    Da bei der Mehrwersteuer und der Mineralölsteuer schon "zu Friedenszeiten" das Ende der Fahnenstange erreicht wurde,
    wäre eine Zwangshypothek für Immo besitzer recht naheliegend.
    immos behalten immer einen gewissen wert: vemutlich sollte jeder, der immos hat, auch Gold haben,
    um im Notfall sich von Zwangshypotheken etc freikaufen zu können.

    Ich habe beruflich einiges mit Kassenabrechnungssystemen und ELV Zahlungen zu tun, unter anderem für eine grosse Supermarktkette.
    Wenn also eine Umstellung in nächster Zeit geplant wäre, würde ich das sicher mitkriegen.
    Aus meiner Position ist hier absolut nichts in Sicht, was die aktuelle WE Umstellungshysterie begründen würde.


    DKM

    absolut d'accord. Bei den gedruckten Scheinen scheint es sich um eine Versicherung für den Worst Case zu handeln.

    dieser Artikel ist hochinteressant: Artikel in der "Welt"


    "Eine Rückkehr zur D-Mark ist keine Option, und das nicht nur, weil die Bundesbank längst keine D-Mark-Stücke mehr im Keller hat", wiegelt ein hochrangiger deutscher Währungshüter ab. Das allerdings bedeutet nicht, dass solche Papiere für Eventualfälle nicht längst in den Schubladen liegen.


    http://www.welt.de/finanzen/ar…zurueck.html#vote_1957630



    Unmittelbar an ein offizielles Zitat der Bundesbank, kommt die Aussage des Journalisten, dass neues Geld natürlich längst für den Notfall in der Schublade lieg.


    Ich bin bei solchen Sachen sehr vorsichtig in meinen Aussagen: aber dass der Journalist nach einem Gespräch mit der Bundesbank so eine Bemerkung in den Artikel eingebaut hat, spricht für mich zu 99% dafür, dass er Bemerkung nicht selbst erspekuliert hat, sondern dass die Idee von den "vorsichtshalber gedruckten Scheinen" aus dem Kontext der Bundesbank geflossen ist.



    Denkbar wäre, dass der Journalist nach neu gedruckten Scheinen gefragt hat - und er als Anwort kein striktes Dementi bekommen hat, sondern nur ein "kein Kommentar".


    wenn ich axel weber wäre, dass hätte ich auch eine neu gedruckte Reservewährung im Keller.


    dass die neue DMark auch eingeführt wird, da darf man streiten:
    zum jetzigen Zeitpunkt nicht: erahrungsgemäss wird eine Währungsreform erst durchgeführt, wenn die alte Währung völlig zerrüttet ist.
    (euro bei 0,60 dollar? öl bei 120 dollar...Mondpreise an den Tankstellen, 1-2 Staatspleiten im euroraum).


    An eine vorsorgliche Währungsreform um Not vom deutschen Volk abzuhalten, mag ich einfach nicht glauben.


    aber zumindest ist es interessant, dass die Gerüchte über neue Geldscheine wohl eine wahre Quelle haben.

    Auf Hartgeld.com kommt gibt es gerade eine ganze Welle an Währungsreform - naja, Infos kann man schlecht sagen: Spekulationen.


    Was ich interessant fand:


    Ulli Rehns, seines Zeichens EU Währungskommissar ging an die Öffentlichkeit um ganz offiziell seine Vorschläge zu präsentieren, um den Euro zu retten.


    Dazu sei vor allem notwendig, dass alle Euro Regierungen ihre Budget Hoheit an die EU abgeben, d.h. dass nur Defizite im Rahmen von EU-Planunge n zugelassen werden. Außerdem soll um die Wirtschaft wettbewerbsfähig zu halten, die EU Vorgaben für die tariflichen Lohnabschlüsse in allen Ländern machen.


    Sagen wir mal so: im Prinzip hat er natürlich recht: ich erinnere mich, als ich in Frankreich studiert habe, dass die Regierung Edouard Balladur, - damals ein extrem erfolreicher Premier, der auch als Präsidentschaftskandidat gehandelt wurde, die Jugendarbeitslosigkeit mit der Einführung eines SMIC Jeune bekämpfen wollte.
    Der SMIC ist der gesetzliche Mindestlohn. Und dieser sollte gesenkt werden, um Jugendliche in Arbeit zu bringen.


    Mit einem Dutzend Großdemonstrationen a la 1 Mio Menschen auf den Straßen kam nicht nur der SMIC Jeune unter die Räder, sondern auch Edouard Balladur,
    dessen Präsidentschaftsambitionen innerhalb von Tagen abgeschrieben werden mussten.
    Der distingierte Bürgermeister von Paris, der sich aus der Diskussion um den SMIC Jeune herausgehalten hatte, Jaques Chirac, wurde mit der Diskussion um den SMIC Jeune seinen ärgsten Widersacher für die Präsidentschaft los, der rest ist Geschichte.


    Jeder der Italien, Frankreich und Spanien kennt weis, dass es nichtmal die eigenen Regierungen schaffen, Lohn oder Rentenkürzungen durchzusetzen. Wie dann die EU ?


    Wenn also EU Währungskommisar Ulli Rehn als einzige Methoden um den Euro zu erhalten Vorschläge macht, die
    a) undurchführbar und
    b) in den meisten Ländern verfassungsrechtlich verboten wären,


    kann man davon ausgehen, dass es den Euro in seiner jetzigen Form nicht mehr länger als 4-6 Jahre geben dürfte.

    Die Unterscheidung zwischen Kreditgeld, welches ausfallen undzu Delaton führen kann und gedruckten Scheinen, die nicht als Krdit direkt gedruckt werden finde ch shr gut. So deutlich wurde das bislang nicht dagestellt.

    ich brauchte früher ne weile um das zu verstehen: unser Bankkonto besteht zu 90 % aus Kreditgeld, dass ausfallen kann,
    die gedruckten scheine sind echtes papiergeld.


    das thema hatten wir vor einem jahr schonmal:


    stell dir vor, bei einer finanzkrise kommt es dazu, dass ALLE Schulder gleichzeitig defaulten,
    d.h. dass 90% des Geldes vernichtet wird.


    Gewinner wären die 0,001 % der Bevölkerung, die alles im Sparsrtrumpf horten.


    theoretisch käme es zu einer deflation, d.h. dass ünrig gebliebene PapierGeld wäre mehr wert.



    aber ehrlich: das würde es niemald geben:
    pratisch gäbe es eine Währungsreform, in der genug neues geld gedruckt wird, um alle,
    die nur Geld auf dem Konto hatten, neu auszustatten.



    Prechters Konzept der Deflation funktioniert nur in einer welt mit edelmetallgeld.


    gedrucktes papiergeld kann zu jedem zeitpunkt nachgedruckt oder für ungültig erklärt werden.


    In Argentinien gab es ein paar Oberschlaue, die fühlten sich sicher, weil sie ja kein Peso-Konto hatten, sondern ein Dollar-Konto.


    Da hat die Regierung alle Dollar-Konten eingefroren und 1:1 in Peso-Konten umgewandelt.


    Das Geld ist noch bis 2014 eingefroren.


    Bei jährlich 20% Inflation bedeutet dass, dass das damals eingefrorene Dollar-Geld quasi enteignet wurde,



    wenn es hart auf hart kommt, braucht niemand erwarten, dass er mit gedrucktem Papiergeld besser dasteht als mit Geld auf Konten.

    ein wunderbarer Indikator für die Trend umkehr ist der MACD.


    allerdings kommt es drauf an, mit welchen Daten man den MACD füttert: wenn er die Daten mit einer Granularität von 1 Min oder 15 minuten bekommt zeigt er natürlich was anderes, als wenn er Tagesdaten bekommt.


    da bei Optionsscheinen meistens die Bank gewinnt, experimentiere ich mit einem Forex account, wo ich gehebelt Gold kaufen kann.
    das ist nichts für schwache Nerven und eine gewissene Casino erfahrung sollte man auch haben, sonst brennen einem die Nerven durch.


    ich habe mir mehre Indikatoren für ultrakurze, kurze mittlere und längere Trendwechsel gebaut :


    auf längere sicht ist gold sowieso bullish, aber auf mittlere sich zeigt DER Indikator, der am 31.3.2010 den wechsel auf Bullish gezeigt hat, dass der aktuelle bullishe trend ab absterben ist und nochmal ein 2-3 Wochental kommen könnte.
    Bis jetzt ist der MACD gerade noch hauchdünn positiv, aber nach dem Tag heute krümmen sich die Trendlinien so, dass ein Schneiden und ein Wechsel ins bärische wahrscheinlich scheinen.


    ich werde versuchen an der stelle, wo der mittlere indikator wieder ins bullishe geht, einen fuss in die Tür zu bekommen um eine Position aufzubauen, die ich auch mal länger als ne Stunde halten kann, ohne dass mich ein Stoppkurs rausschmeisst.


    aber um auf die Eingangsfrage zu kommen: ich bin noch nicht long.

    bin d'accord mit dem chart,
    ich fand eher, dass der mittelfristige macd eine überkaufte situation anzeigte und dass sich die dynamik abschwächte,
    ob das nun Kopf schulter oder oder buckel-nase formation ist mir eigentlich egal.

    Hoppla, "Guck mal, wer da drückt ..." - ach so: es ist Vormittag kurz nach 10 Uhr in NY ... ;)



    NACHKAUFEN?!?!? :D

    das war heute keine klassische Drückung:


    vor ein paar Tagen hat Gold bei der deutlichen Überschreitung des Widerstandes bei 1145 dollar jede menge bullisher chart signale prodiziert:
    4 Monatshoch, jahreshoch, allzeithoch in euro und pfund, bullishe trendlinien,
    da sind dann haufenweise trader eingestiegen,


    parallel spielt der Ölmarkt verrückt: die summe der pro tag gehandelten Kontrakte war laut FTD so hoch wie noch niemals in der Geschichte.


    täglich wurde das 15 fache des Ölverbrauchs gehandelt.


    bei ölmarkt gab es heute einen scharfen sell off.
    ich vermute, dass dabei haufenweise trader ihre gehebelten positionen schließen mussten,


    da ein teil der trader sowohl in öl als auch in gold long war, gab es auch beim gold einen sell of,
    für wenige sekunden habe ich auf meiner forex handelsplattform kurse von 1137 gesehen.


    je nachdem wie heute der schlusskurs ist, dürfte sich das gesamte chartbild bei gold mehr oder weniger eintrüben, so dass auf frist von 2 wochen mit dem testen der widerstände an den üblichen trendlinien zu rechnen ist.


    der euro ist wieder etwas stärker: das wird nicht so bleiben: dazu gefiel der anglo amerikanischen finanzelite das Griechenland-spiel zu gut.
    ich denke, es ist ein guter zeitpunkt um physisch nachzukaufen.


    wer in dollar traded und gehebelt arbeitet, findet in den kommenden tagen sicher noch viele gute einstiegspunkte.


    für den nächsten anstieg war der heutige sell of wichtig: die leute, die heute gold kontrakte verkauft haben, sind die gleichen die gold in 4-12 wochen wieder kaufen.


    vermutlich werden einige der nachrichten, die die anti-euro spekulanten produzieren werden, sehr bullish für gold sein.
    das ist sicherlich kein erwünschter effekt, aber die demontage jeder währung stützt gold.

    Ich habe seit kurzem einen Forex Test account.
    wenn man mal schnell mit 2000 euro einsatz einen Devisentrade über 200.000 euro macht, wird einem klar,
    warum unser Finanzsystem so krank ist.
    keine normale Bank würde mir mal schnell 200.000 euro zum traden borgen, aber die Forex broker geben ihren Kunden - dank ausgeklügelter Mechanismen -
    solche Kredite.
    Habe mal nachgefragt, wer den Forex broker die Kredite gibt: Deutsche Bank, HSBC ....


    Mitten in der Nacht gab es im asiatischen Handel die Nachricht, dass Angela Merkel zurücktritt. der Euro fiel.
    Hellmeyer hat auch absurde nachrichten zu Griechenland gefunden, die mitten in der Nach aufkamen und bis zum Dementi am Tag
    die Devisenmärkte beherrschten.


    Der Devisenhandel erinnert mich an die schlimmsten Zeiten am Neuen Markt: viele Vorstände von Neuer Markt firmen sind für Falschnachrichten und Kursmanipulationen in den Bau gegangen. Beim Devisenhandel ist das nicht abzusehen.

    Hallo Wornie, wo siehst du jetzt das kurzfristige Ziel der kommenden Korrektur? ich bin mal in Gold short rein mit SL bei 1173
    index.php?page=User&userID=2429

    1145 war wochenland ein Widerstand den der POG nicht durchbrechen konnte,
    er dürfte jetzt auf dem Weg nach unten eine Widerstandslinie sein, wo sich der Kurs stabilisiert.


    da nach den technischen Signalen der vom 7-9 April jetzt viele Trader und Investoren einen Einstieg suchen, stelle ich mich das Geschehen um die 1145 recht nervös vor.


    falls 1145 nicht hällt: bei allem unter 1100 gibt es massive Käufe von Fundamentalinvestoren.


    als der Kurs ende märz bei 1090 stand, wäre ich gerne mit einem Trade eingestiegen, war aber leider auf Reisen...

    Das klassische Ziel des Signals ist das mittlere Bollingerband . In diesem Fall , da das Signal vom Wochenchart kommt, natürlich das mittlere BBd im weekly. Für den Fall , dass es ein Fehlsignal ist, haben Gewinnmitnahmen 'unterwegs' beim Erreichen von 'kleinen Zielen' noch keinen arm gemacht. Kleine Ziele : die üblichen und bekannten Horizontalsupports, das 38er/62er des letzten Anstiegs,später der weekly GD 64...kommt alles auch auf das Vehikel (Optionsschein/Future/KnockOut...) und die Positionsgröße an.

    Mit welchen Tools tradest Du? Klassisch mit Optionsscheinen und Turbos oder mit Handelsplattformen wie CMC Markets oder FX Bank?
    Wie sieht Deine Erfogsbilanz aus?

    Form follows function -
    und die Stückelung follows the Anlagezweck.


    gehen wir mal davon aus, dass Gold zur Inflationsvorsorge und als Katastrophen hedge gekauft wird,
    dann sollte auch die Stückelung diesen Anlagezielen entsprechen.


    als Inflationsvorsorge sind große Barren 250g / 500 g gut, da bekommt man am meisten Gold fürs Papiergeld.
    als Katastrophen hedge sollte man seine Phantasie spielen lassen, was alles denkbar ist.


    in einer gut diversifizierten Goldsammlung sollte es auch 100 jahre altes Handelsgold geben -
    schließlich sind wir ja keine Inflationspekulanten, die gesteinigt werden sollen,
    sondern liebenswerte Nachbarn, die mitten im Wirtschaftschaos auf dem Dachboden von Oma ein paar alte RM stücke gefunden haben.
    da kann es nicht schaden, wenn Gold schon durch sein Prägedatum beweist, dass es seit 100 jahren in Familienbesitz ist.


    auch Münzen wie die pseudo sammler münzen a 100 euro dürften Goldhandelsbeschränkungen leichter trotzen als 250 g barrenstücken.


    auch halbunzen stücken dürften sinnvoll sein: falls man auf dem höhepunkt der hyperinflation was tauschen muss, da bekommt man für eine Unze Gold
    etwa zwei Schubkarren voller 500-euro-noten.
    wer da halbunzen stücken hat, ist fein raus :)


    manche gehen soweit, dass sie sich Goldmünzen zulegen, die in zukünftigen fluchtregionen begehrt sind, z.B. alte englische Münzen, die in Indien begeht sind.


    klingt zwar alles paranoid - aber wenn schon, denn schon.



    wenn staaten sich nicht mehr an den Kapitalmärkten finanzieren können, bleibt als letzte Möglichkeit, alles Geld, das man ausgibt, aus der eigenen Bevölkerung auszupressen. und wenn man mitten während einer solchen Hatz an seine Ersparnisse ran muss, da kann es unverdächtiger sein,
    ne 100 euro münze zu versilbern als mit nem 500 g barren zur staatlich kontrollierten Goldaufkaufstelle zu rennen.

    ich halte es für denkbar, dass der aktuelle Rücksetzer getragen wird von einer Stimmung "ist ja nochmal alles gutgegangen",
    aber dann wird es immer mehr giftige Kommentare geben wie den folgenden (heute bei Blooomberg gesehen)


    “A bailout means someone else is taking the risk,” Klapwijk said. “It means Germany will look less good” and lead investors to question government finances and their debt, he said.


    http://www.bloomberg.com/apps/…20601012&sid=auqeJsVDKusU


    "Ein Bailout bedeutet, dass irgendjemand anderes dieses Risiko jetzt trägt, .... Das bedeutet, dass Deutschland jetzt weniger gut aussieht."


    ...schöner hätte ich es auch nicht sagen können. Die Märkte haben den GR Bailout quasi erzwungen - und jetzt wo er da ist, werden die nächsten Ziele aufs Korn genommen.



    Vertrauensverlust ist ein Gift, dass an der Substanz aller Staatsanleihen, aller Schulden nagen wird und das dürfte für die kommenden Monate der Driver sein,
    der die Goldnachfrage stimuliert.


    Faktisch sind natürlich alle modernen Industriestaaten pleite - aber sobald solche Gedanken knapp formuliert bei Reuters und Boomberg auftauchen, werden sie relevant für die Märkte.

    bisher war ich bei gold fast nur langfristig investiert, bin aber am Überlegen, ob ich mit begrenztem Investment traden werde.


    Guter Indikator für Umkehrpunkte ist der MACD, guter Indikator für trends die Tageslinien.


    Die 100 und 200 Tageslinien waren beim Dollar immer bullish, da gab es in 2010 keine Störung.
    Bei der 38 / 100 Tageslinie gab es einen Bruch des bullishes Trends, aber inzwischen ist der Trend wieder bullish.


    Rein technisch rechne ich mit einem schwachen Rücksetzer, nicht tiefer als 1124-1045.


    1045 war bei zwei Anläufen ein Widerstand. Erfahrungsgemäss werden Widerstände nachdem sie überwunden wurden zu Stützungen.


    Ich werde versuchen, mit einer Tradingposition bei 1045 dollar in den Markt zu kommen.


    Gold hat in den letzten 3 Tagen eine Menge technischer Kaufsignale generiert: ich könnte mir vorstellen, dass eine Unzahl von Tradern bei der Korrektur versuchen in den Markt zu kommen.


    aber nagelt mich nicht darauf fest: die Erfolgsbilanz meiner Langfrist-Investments ist atemberaubend, mit Trades die ich (früher ohne Nutzung von techn Indikatoren ) gemacht habe, ist die Erfolgsbilanz jämmerlich.
    Habe mich in den letzten Tages etwas mehr in Kurzfrist-Trades eingearbeitet, der Bewährungsprobe steht aber noch aus...

    @ edelman : ich hole mir die Kurse von Bullion Vault - dort ist die einstellbare Zeiteinteilung sehr genau auf die Uhrzeit bezogen ablesbar. Dort ist der Unterschied von einer Stunde in den Kursveränderungen E/$ sehr gut erkennbar.


    an alle : Es heißt doch immer: sinkender Dollar sei gut für den POG. Letzte Nacht stieg der Euro um rund 3 Cent - der Dollar also entsprechend runter -
    also ist die Aussage : "sinkender Dollar gut für Gold" überwiegend mittelfristig zu bewerten ? :tired:

    seit 2-3 Monaten hat sich Gold eindeutig von den Rohstoffen emanzipiert.
    Früher konnte man sagen: wenn der Dollar fällt, steigen der euro und alle Rohstoffe.


    die Aussage, dass Gold Geld ist, war vor einem Jahr nur in der Gold Community zu finden.


    Heute ist es so, dass bei Bloomberg schon mal eine Nachricht über den Schirm flattert, dass alle Papierwährungen fallen, während Edelmetalle steigen.
    In zahlreichen Publikationen der Main stream presse wurde in den letzten 4-5 Monaten Gold als harte Devise bezeichnet. Gold ist Harte Währung.


    Noch im Frühjahr war es so, dass die Diskussion über die Schuldenkrise in Griechenland sowohl den Euro als auch europäische Aktien in Bedrängnis gebracht hat,


    Inzwischen ist dem Markt klar geworden, dass europäische Aktien auch - oder gerade - bei einer immer schwächeren europäischen Währung steigen können.


    Rohstoffe-Preise bekommen einen Dämpfer bei schlechten Konjunktur nachrichten.
    Gold als Geld nicht.


    in den letzten Tagen konnte Gold sehr oft auch bei steigendem Dollar zulegen. ich denke, dass kein kurzfristiger Trend ist, sondern langfristig bestand haben wird.


    Irgendwo war kürzlich zwischen Zeilen zu entnehmen, daß China weiteres Interesse angedeutet habe.


    "HB WASHINGTON.


    http://www.handelsblatt.com/finanzen/roh…rkaufen;1414014

    8.4. stimmt, aber die Nachricht ist von 2008 und nicht von 2010.


    aber sie ruft in Erinnerunbg wie unglaublich lange der IWF schon die Öffentlichkeit mit dem "schonenden Verkauf " seines Goldes beschäftigt.


    Ich erinnere mich noch wie im Aug 2009 in jedem deutschen Regionalsender nochmal über den angekünbdigten Goldverkauf berichtet wurde.


    Ein paar Tage späte kam dann die Nachricht, dass Indien das Gold gekauft hat - und Gold begann eine Rally.


    ich halte eine ähnliche Marktreaktion für denkbar, wenn der zweite Teil des IWF Goldes ebenfalls verkauft ist.


    auffällig ist, dass es weder bei der Versteigerung der 10 jährigen noch der 30 jährigen US Staatsanleigen drückungsversuche gab.


    vermutlich hat das Kartell nur noch wenig Munition.


    an der Stelle des Kartells würde ich die Munition sparsam einsetzen und nur noch in stark überkauften Situationen Umkehrpunkite erzwingen, die
    die gehebelten Trader aus dem Markt treiben.