Beiträge von Dr_Meyer

    Die Bild zeitung veröffentlich die Besoldungsklassen der EU Beamten.
    http://www.bild.de/BILD/politi…ollen-noch-mehr-geld.html


    Was bekannt war: die EU-Beamten verdienen excellent: da wird jeder deutsche Beamte blass.


    Was nicht bekannt war: die EU-Beamten versteuern ihr einkommen weder im Heimatland,
    noch im Hochsteuerland Belgien.


    Damit die Beamten sich nicht die Arbeit machen müssen, einen Wohnsitz auf den Cayman islands oder der Isle of Man zu unterhalten, haben sie sich ihr eigenes, ex-territoriales Steuer-Paradis geschaffen:
    den EU-Staat.


    EU-Beamte zahlen Einkommensteuern - an "ihren Staat", and die EU.
    Zu sätzen wie auf den Caymen islands.


    Die niedrigste Besoldungsgruppe bekommt inkl auslandszuschlag 4306 euro.
    Und zahlt 48 euro steuern.
    In Worten: achtundvierzig.


    Das macht einen Steuersatz von 1,11 %
    Warum eigentlich nicht gleich Null?


    Ein mittlerer EU Beamter mit einem stattlichen gehalt von monatlich 7114 euro (inkl Auslandszuschlag) zahlt Steuern in Höhe von 3,9%


    Nichts gegen gutes geld für gute Arbeit.
    Aber dass mitten in Europa ein Steuerparadis für EU-Beamte mit Steuersätzen zwischen 1,11 und 3,9% geschaffen wurden, verschlägt einem schlicht die Sprache.





    iNTEREssant.


    Übrigens wurde vor ein paar Jahren mal in einer Studie nachgewiesen, dass nach einem Umzug in ein neues, größeres gebäude, die Wahrscheinlichkeit Pleite zu gehen, sich auch für Firmen erbeblich erhöht.


    Nachgewiesen wurde auch, dass die zum "Manager of the year" gewählten Manager üblicherweise 2-3 jahre später gefeuert werden.



    In meinem früheren Konzern habe ich mal geschäftsberichte durchgesehen:
    es war gespenstisch: alle Mitarbeiter, egal ob call center oder Bereichsleiter, deren Foto im Geschäftsbericht war, haben die Veröffentlichung keine 12 Monate überlebt.

    http://www.telegraph.co.uk/fin…overeign-debt-crisis.html


    Pimco sagt (warum ??) dass sie in 2010 net seller britischer anleihen sind.


    Interessantes detail: der britische Pimco chef ist schulfreund des Labour politiker, der die Wiederwahl koordinieren soll. Trotz der engen Bande und der mutmaßlichen guten Kommunikationskanäle, hat es nicht gereicht, den größten Vermögensverwalter der Welt von den britischen Anliehen zu überzeugen.


    Das wird als tiefes Mistrauensvotum in die Fähigkeit (und den willen) der briten, ihre Staatsfinanzen zu sanieren, interpretiert.

    http://www.telegraph.co.uk/fin…ps-economy-to-pieces.html


    Dieser Artikel wäre nichts besonderes, wenn er nicht aus der Feder des angesehenen International Business Editors des Telegraph kommen würde:


    wer des Englischen nicht mächtig ist: es liest sich so, als hatte Ambrose Evans-Pritchard nach zwei Whisky-Gläsern festgestellt, dass 2010 das Jahr mit dem Ende der "world as we know" wird.
    Ausgangspunkt des Zusammenbruchs: Hyperinflation in Japan. Zusammenbruch der Finanzen der Club Med Staaten.


    Interessanterweise meint er, dass das dann nicht der Zeitpunkt für "Knarr3en und Barren" ist, wie Marc Faber gerne sagt,
    sondern die Kaufgelegenheit des des Lebens.


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    Ursprünglich bin ich davon ausgegangen, dass die desolaten Finanzen von GB und USA irgendwann im Herbst 2009 zu einem Vertrauensverlust in Staatspapiere3 führen müssten, außerdem rechnete ich (ähnlich wie Jim Rogers) mit einer currency crisis bei Pfund und Dollar.


    Es hat sich gezeigt, das der anglo-Club das Geschäft mit Geld drucken, Marktmanipulation etc besser beherrscht, als wir es vermutet haben.
    Wahrscheinlich wird irgendwann es mehr US Staatsanleihen als Dollars geben, aber das System läuft und reflationiert sich.


    In einem älteren Thread habe ich mal geschrieben, dass ich damit rechne, dass irgendwo was passiert, was keiner auf dem Schirm hat.


    Und in der Tat hatte wohl kaum jemand die "letzte Blase" Dubai auf dem Schirm. Und auch Griechenland hat man ob seiner Bedeutungslosigkeit nahezu vergessen.


    Japan?
    Mag sein. Ich denke, dass so lange man für yen noch Lexus, Nissan und Panasonic Camcorder kaufen kann, der japanische Yen immer noch besser da steht als das Pfund.
    Trotzdem liest sich der Artikel interessant.


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    In den letzten Wochen habe ich zwei Nachrichten gesehen, die potentiell zeigen, was den amerikanischen Konsumenten als Konjunkturlokomotive ersetzen könnte:
    Brasilianer konsumieren wie verrückt, werden derzeit kreditwürdig und verschulden sich. (<<<FTD: Brasilianer werden die neuen Amerikaner<<<)
    Und China und die Asean Staaten haben eine Freihandelszone gegründet, Zölle werden schrittweise gesenkt.
    Damit entsteht einer der größten Binnenmärkte.
    Neben den staatlichen Konjunturprogrammen, deren Wirkung ab mitte 2010 verpufft sein dürfte, sehe ich das als die einzigen nennenswerten Impulse
    für die Weltwirtscjhaft, die mir aufgefallen sind.


    (Damit erhöht sich für mich die Wahrscheinlichkeit einer halbwegs nachhaltigen Reparatur des kaputten Systems von Null auf 5%)

    Interessant, wie die Ersparnisse in anderen Ländern aussehen:


    Populärste Anlageform in Frankreich ist das Livret A:


    auf den ersten Blick eine art Sparbuch:
    180 Mrd haben die Franzosen auf diesem Sparbuchg gebunkert,
    8 Mio neue Sparbücher wurden zwischen Jan und April 2009 eröfnet!
    http://www.lemonde.fr/economie…_3234.html#ens_id=1286079


    Die über 20%ige Steigerung des CAC40 in 2009 ist an den normalen Sparern komplett vorbeigegangen.


    Das interessante:
    Das Sparbuch ist gar kein Sparbuch: es sieht aus wie ein Sparbuch, riecht wie ein Sparbuch,
    ist aber eine Staatsanleihe!


    Das Livret A wurde 1818 eingeführt, um nach den napoleonischen Kriegen die klammen Staatskassen zu füllen.
    Zinsen auf dem Livret A sind steuerbefreit.
    Das Livret A wird zwar bei der Postbank und Sparkasse angeboten, ist ein Sparbuch der staatlichen "Caisse de depot", die direkt dem Parlament untersteht und Staatsanleihen und Rentengelder verwaltet.
    http://de.wikipedia.org/wiki/C…%C3%B4ts_et_Consignations


    Das "Sparbuch" ist in wirklichkeit eine Staatsanleihe.


    Beim Staatsbankrott ist die populärste Anlageform der Franzosen also automatisch mit bankrott,
    während die Aktionäre von Peugeot, l'oreal und BNP fein raus sind.


    Was soll man sagen.
    Die Franzosen waren mal die größten Goldbugs der Welt.


    Daß ein Zusammenbruch unserer Zivilisation über einige Generationen hinweg 50%, 80% oder 90% der Menschheit per ordinärer Hungersnot umbringt, ist so unwahrscheinlich nicht. Die Zustände bis dahin male ich mir besser nicht aus.

    Man muss kein Katastrophenprophet sein: es reicht schon, wenn ein normaler Ethnologe menschliche Gesellschaften analysiert.
    wer sich fürs Thema interessiert: Pulitzer preisträger und Ethnologe Jared Diamond hat in seinem Buch "der dritte schimpanse" Menschwerdung und menschliche Gesellschaften sehr gekonnt untersucht.


    Es ist in der Geschichte einige Male schon vorgekommen, in das eine menschliche gesellschaft durch nicht-nachhaltigkeit sich ihrer Nachrungsquellen beraubt und ausstirbt.


    auch manchen tierarten ohne natürliche feinde passiert es manchmal, dass sie ihre nahrungsquelle "überweiden" und dann aussterben.


    der ganze produktivitätszuwachs in der Landwirtschaft hängt an billiger Energie aus bald endenden Resourcen.

    Wenn ich Isländer wäre, würde ich sagen: Wir zahlen nicht, Staatsbankrott, leckt uns.
    Jetzt wird ausgerechnet dieses fleißige, stolze Volk versklavt. Eine echte Tragödie. Man ist viel härter getroffen als Dauermogler und Kostgänger wie z.B. GR. Die Eurokraten reiben sich die Hände, weil sie dieses unverschuldet in Not geratene Land einkassieren können. (Auf solche Gelegenheiten lauert(e) man auch bezüglich Belarus und Ukraine). Wer Schwäche zeigt, wird gefügig gemacht. Von einem Eu-Beitritt hat Island überhaubt nichts. Hoffentlich bricht unser System bald zusammen, damit dies Land dadurch befreit wird. Was das ZDF behauptet ist nun wirklich eine Frechheit,schlicht dummes Goebbels-TV. Mal sehen, wie sich das Ganze kulturell auswirkt. Island ist ja extrem auf UK und USA fixiert. Da man von UK als Fußabtreter behandelt wird, dürfte etwas Ernüchterung eintreten.
    Wenn man Auswanderungsländer sondiert, sowie an einen nicht mehr fernen System-Crash glaubt, sollte man vielleicht gerade jetzt Island in Erwägung ziehen. Es ist sozusagen "too small to fail". Auch hat es (noch) kein Ausländerproblem. Wenn der überforderte Lastesel Deutschland zusammenbricht, wäre ich jedenfalls lieber auf dieser Insel.

    Ich denke mal, Island wird sich nicht in die zugedachte Rolle als Zinseszinserbringer einfügen.


    In einem so kleinen Land ist Demokratie immer direkter als in größeren Ländern.
    Da die Bevölkerung zudem überdurchschnittlich gebildet ist, wäre ein sauberer Schnitt
    und ein Weg ohne IWF & Co durchaus denkbar.

    Das Thema Island taugt immer mehr zum Lehrbuch-Beispiel in Sachen Zinseszins-System:


    http://www.ftd.de/politik/euro…lliarden-ab/50055487.html


    In der letzten Woche hat das isländische Parlament -trotz Proteststürmen seitens der Bevölkerung -
    ein Gesetz erlassen, mit dem der isländische Staat alle Forderungen übernimmt, mit denen UK und Niederlande Icesave-Sparer entschädigt haben.


    Anders als in Deutschland haben in UK und den Niederlanden ihren Bürgern die "Ersparnisse" auf Icesave Konten garantiert.


    Mit den hochen Zinsen sind über ein paar Jahre erhebliche Beträge auf den icesave Konten entstanden-
    die aber nie wirkjlich existierten.


    Icesave war ein klassisches Ponzi scheme:


    Die Zahlen auf den Icesave Konten waren ähnlich fiktiv wie die Konto-Bestände auf Mahdoffs konten.
    So lange Icesave die höchsten Zinsen für Niederländer und Briten anbot, waren die Abflüsse gering.
    als die Abflüsse größer wurden, war icesave pleite.


    -------


    UK und Niederlande garantierten ihren Bürgern die hübschen Zahlen auf den icesave accounts.
    Wo nahmen sie das geld her?
    In UK direkt aus der Druckerpresse:


    Die Niederlande und UK haben in 2008 Staatsschulden gemacht, um ihren Bürgern die nie existierenden Guthaben zu garantieren.


    In UK hat die Bank of England 200 Mrd Pfund aus dem Nichts erschaffen und damit britische Staatsanleihen gekauft: netto hat sie ALLE Staatsanleihen der letzten 12 Monate gekauft.


    Ein Teil des geldes ist an Isesave Sparer aus UK ausgeschüttet worden.


    Und jetzt will UK dieses geld von Island haben: mit einem fetten Zinssatz von 5,5 %



    Allein die Summe, die Island an UK und Niederlande zahlen müsste, ist so hoch, dass jeder isländer, vom Säugling bis zu m Greis 12.000 euro neue Schulden hätte.


    Die Staatsverschuldung würde schlagartoig um 40% des GDP steigen,


    (der griechenland skandal entstand, weil die Staatsverschuldung statt um 3% des GDP um 12% des GDP stieg).


    Verständlicherweise wurde das alles in Island kontrovers diskuitiert.


    Jetzts wird es aber spannend:


    der IWF hat seine Stützungszahlungen für island davon abhängig gemacht, dass Island die Beträge an UK und die Niederlande zahlt.


    Und jetzt wird es noch spannender:


    http://www.telegraph.co.uk/fin…cold-on-Icesave-deal.html


    Nach einer meldung von Telegraph hat die ratingagentur Standard & Poors das rating von Island SOFORT nach dem Parlamentsbeschluss verbessert:
    Obwohl von einem Tag zum anderen die Staatsverschuldung um 40% des GDP explodierte, wurde der "Outlook" für island von negative zu "stable" verbessert.


    Standard & Poor's the credit rating agency, immediately upgraded the country's outlook from negative to stable following the vote.
    "While parliamentary passage of the Icesave agreement will add significantly to the general government's debt burden, it is a decisive step to unlock further disbursements of up to €2.3bn (£2.04bn) from the International Monetary Fund and from bilateral loans from Nordic governments," said Standard & Poor's credit analyst Moritz Kraemer.

    Klar erkennbar: ein schuldenfreies island, dass sich aus eigener Kraft mit Fischerei, Tourismus und geothermie hochrappelt ist für das system ein Horror.


    Island soll sich verschulden und - wie im Gesetzt vorgesehen - 14 jahre (besser noch: ewig) nie existierendes schuldgeld mit 5.5% Zinseszins abarbeiten.



    Um an den Anfang zu kommen:



    Ein großteil des geldes auf Icesave Konten war nach Jahren hoher Zinsen und schlechter Investments fiktiv.


    Das Geld, das Gordon Brown seinen Icesavce sparern überwiesen hat, stammte direkt aus den Druckmaschinen der BoE.


    Und er will jetzt, samt Zinsen, sich seine "Auslagen" von den Isländern zurückholen.


    Natürlich würden es die isländer nie schaffen, das geld in 14 Jahren zurückzuzahlen.
    Aber sie würden für die nächsten Jahrzehnte als stabile schuldner dastehen und der isländische Staat müsste seine Bürger auspressen, um Schuld und Zinseszins zu bedienen.


    (aus den netten 5,5% würde über die Jahre eine Riesensumme Zinsen)


    wenn man rechnet, dass zu einer isländischen Familie 2 Rentner, zwei Verdiener und zwei Kinder gehören,
    dann müsste diese Familie 12.000 euro x 6 = 72.000 euro abstottern + Zinseszins


    Die Rentner haben nicht so wahnsinnig viel, was sich besteuern lässt,


    de facto liegt also auf den Schultern der zwei Verdiener eine Last von 72.000 euro , mit 5,5 Zinsen



    Vielleicht sollte man erwähnen, das die Isländer derzeit für ihre Arbeit isländische Kronen bekommen, die nicht mehr viel wert sind.
    und dass alle Isländer ihre Altervorsorge verloren haben.
    und das viele isländer sich hoch in Fremdwährung verschuldet haben.


    Zu Ende ist die Geschichte nicht:


    http://www.telegraph.co.uk/fin…cold-on-Icesave-deal.html
    Der isländische Präsident hat sich geweigert, das Gesetz zu unterschreiben.

    http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF…Tpl~Ecommon~Scontent.html


    Die FED kündigt ein neues Instrument an, um Liquidität aus dem Markt rauszunehmen:
    eine Art Festgeld Zertifikate für 1-6 Monate und verschiedene Zinssätze.


    Bin mal gespannt, wie das funktionieren soll. wer derzeit mit 0,25% Zinsen in US Staatsanleihen investiert ist,
    wird sicherlich begeistert auf FED Zertifikate a 1,0% umsteigen.


    Die FED hätte die neuen Zertis ar nicht erfinden müssen, sie hat genügend Staatspapiere, die sie auf den Markt werfen könnte im Liquidität aus dem Markt zu nehmen.
    Dabei würden natürlich die Zinsen steigen.


    man darf gespannt sein, was die FED vorhat.

    Es ist ein Zwang - der durchaus nach hinten losgehen kann...

    erzwungene Steuer.
    auch die Nazis haben 1933, mitten in der Weltwirtschaftskrise auf Umwelttechnologien gesetzt:


    Zwangsweise 1x pro Jahr Schornsteinkontrollen durch den örtlichen Schornsteinfeger.


    Der Posten des Schornsteinfegers ging an vertraute parteibonzen oder verdiente SA-Männer.
    renommierte Historiker haben bewiesen, dass die Einführung der Schornsteinfeger Kontrolle nur sowas wie eine Partei/SA-Steuer war.


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    Der echte Umweltschutz wird anders aussehen: wenn in 10 Jahren Öl wieder mit Gold bezahlt wird, dann sehen unsere Autos bald wieder wie die Messerschmitt Kabinenroller aus den 50er Jahren aus.
    die hatten ganz ohne Umweltschutzgesetze eine bessere Energiebilanz als jeder Toyota Prius,
    bei dem zur Batterieherstellung ersmal 250 tonnen abraum abgeschaufelt werden müssen,
    um an seltene Erden zur Batterieherstellung zu kommen.


    ---


    70% der deutschen haben laut einer repräsentativen Bertelsmann Studie das Vertrauen in die Politiker und Eliten verloren, 50% wünschen sich einen Systemwechsel, 20% stellen den Kapitalismus zur Disposition.


    In diesem Umfeld sind Steuerhöhungen kaum durchsetzbar, von daher ist damit zu rechnen, dass die Steuer und Abgabenstruktur deutschlands bald wie eine Buchung bei Ryanair aussehen wird:


    Flugpreis: 1,00 euro
    Sicherheitsgebühr: 19 Euro
    Kersosinzuschlag: 19 euro
    eincheckgebühr: 9 euro


    d.h. Steuern bleiben wie gehabt, aber zur rettung der Welt gibt es diverse versteckte Steuern mit wohlklingenden Namen.

    Wenn Buffet meint, Diversifikation sei nur etwas für Dummköpfe, ....

    ´Das Zitat wird immer wieder aus dem Zusammenhang gerissen: hier ging es nicht um die Anlage erarbeiteten Vermögens, sondern um das Schaffen von neuem Vermögen:


    Bill Gates, meint Buffet, hat nicht diversifiziert, sondern mit voller Pulle immer nur eines gemacht: Software.


    aber das geld aus Software hat Buffet dann für Bill Gates in einer Silbermine angelegt (Pan American Silver) und bei irgendeinem Eisenbahnbauer, wenn ich mich recht entsinne.


    Buffet hat immer ziemlich gut difersifiziert - das aber auch gut versteckt.
    Mit Coca Cola und Gilette hat er in den USA investiert, sich aber extrem gut gegen einen schwachen Dollar abgesichert, da die Unternehmen eine menge Geld außerhalb des Dollar raumes erwirtschaften.

    https://www.commerzbank.de/de/…lmetalle/edelmetalle.html


    Das sind die Kurse der Commerzbank: Sparkasse wird nicht groß anders sein.


    10g , 275 euro.


    Da man bei kleinen Einheiten einen teils üblen Spread (Differenz zwischen an und verkaufspreis) hat, würde ich immer versuchen, richtung halbe oder ganze Unzen zu gehen.


    wenn man 1995 auf die Idee gekommen wäre, dass es doch eine tolle Altersvorsorge sei, alle 8 Wochen 10g Gold zu kaufen, dann wäre da nichts einzuwenden gewesen.


    aber wir werden ganz bestimmt nicht nochmal 15 jahre lang Zeit haben, um Positionen aufzubauen.


    wer 10g Gold kauft, um im Falle einer Hyperinflation nicht hungern zu müssen, ist eigentlich besser bedient, wenn er Spagetti und andere lang haltbare lebensmittel kauft,
    die preislich immernoch von ihren all time highs entfernt sind.

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    Aktuelles Interview mit Jim Rogers:


    er ist kurzfristig Long in Dollar, meint aber, dass er es verdient, mit diesem deal zu verlieren.


    Mit kurzfristigen Deals hat er bisher immer verloren. Er lag bisher zwar mit seinen vor einigen Wochen eingegangen Long Positionen in Dollar richtig, hat aber Bedenken, ob er rechtzeitig wieder raus kommt.


    zu Gold sagt er: bei 1000 Dollar würde er kräftig nachkaufen, derzeit kauft er noch nicht nach.


    (lustig: im Sommer, bei 940 Dollar, sagte er zwar, dass er sein Gold nicht verkauft, aber auch nichts nachkauft).


    Kurzfristig setzt er auf Yen, Schweizer Franken und Kanadische Dollar, wobei er langfristig Zweifel an allen Papiergeldwährungen hat.


    (Komisch, warum er dann nicht doch mehr Gold kauft).


    Jim Rogers ist extrem langfristig orientiert und ging eigentlich immer nur in Invests, die extrem unterbewertet waren. Er schrieb in einem seiner Bücher "das Investment muss in den Augen anderer menschen Lachen und spöttische Bemerkungen hervorrufen".


    Kostolany sah es etwas anders: er schrieb mal muss in der Baisse Positionen aufbauen, kann in der aufsteigenden Phase noch kaufen, und darf auch den Beginn der Verrücktheiten einer Hausse noch mitmachen.


    (wer Gold als Versicherung sieht und noch keines hat, muss ohnehin zu jedem Kurs Positionen aufbauen.)

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    aktuelles Interview mit peter Schiff auf Fast Money.


    Gold wird kurz gestriffen.
    Er meint: Gold -10%, Goldaktien -20%, in den letzten Tagen erhebliche Umsätze bei Goldaktien,
    das könnte auf ein Ende der Konsoldierung hindeuten,

    The first denomination in the second series is planned to be put into circulation on 1 January 2011, and will be followed by the other denominations over a period of several years.
    (...)
    The ECB will announce well in advance when the current series ceases to be legal tender, i.e. when it can no longer be used to make payments. However, the NCBs will redeem euro banknotes of the "old" series for an unlimited period of time.


    http://www.ecb.europa.eu%2Fpub%2Fpdf%2Fother%2F10thanniversaryoftheecbmb200806en.pdf

    a

    2010 wird ein interessantes Jahr:


    seit 2006 wird berichtet, dass 2010 neue euro scheine kommen:



    2006


    http://www.imaru.de/webyep-sys…Der_Euro_r%FCstet_auf.pdf


    2008


    http://www.morgenpost.de/print…en_neue_Euro_Scheine.html


    Offiziell verrät niemand, wie die Scheine aussehen werden - das Geheimnis wird erst kurz vor der Einführung gelüftet. Verschwiegenheit ist oberstes Gebot beim Gelddrucken. "Wir wollen den Fälschern immer einen Schritt voraus sein", sagt ein EZB-Sprecher. Doch es gibt erste Hinweise.
    Das Design mit architektonischen Stilen sowie die Stückelung werden gleich bleiben, meldet die Deutsche Bundesbank. Neue Farben und Formen könnten beim Verbraucher für Verwirrung sorgen, weil alte und neue Scheine eine Zeit lang nebeneinander im Umlauf sein werden.
    Rätselraten gibt es noch um die zusätzlichen Sicherheitsmerkmale. Bislang schützen Wasserzeichen, Hologramme, Metallfäden, fluoreszierende Fasern und Spezialpapier mit Melierfasern die Euro-Noten vor Fälschern. "Die nächste Euro-Serie wird ein neues Sicherheitsmerkmal enthalten, das sofort erkennbar ist", sagt der Vizepräsident der Bundesbank, Franz-Christoph Zeitler.



    --------


    die quellen sind seriös: wenn ein vize-fuzzi der Bundesbank über die neuen Geldscheine spricht, sind die definitiv in der Mache.


    Auch einige der neuen Gelddruckmaschinen könnten darauf hindeuten, dass neue Euro scheine kommen.


    was passiert, wenn in 2010 keine neuen Euro scheine kommen?


    Das dürfte dann darauf hindeuten, dass niemand mehr den Aufwand betreiben will, kurz vor einer Währungsreform noch neue Euro scheine auszugeben.

    auf Hartgeld gab es kürzlich einen Link zu dieser Nachricht in einer thüringischen Lokalzeitung:

    Zitat


    Ruhlamat sichert sich größten Auftrag aller Zeiten


    Das in Marksuhl ansässige Unternehmen wird 14 Anlagen herstellen, auf denen druckfrische Geldscheine bearbeitet werden.


    http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ ... dbserver=1


    Also: Zuerst mal: Ruhlamat stellt keine Gelddruckmaschinen her, sondern Anlagen um druckfrische Geldscheine zu bearbeiten: zu stabeln? zu Sicherheitsmerkmale aufzu bringen?


    Diese Anlagen - der größte Auftrag der Firmengeschichte - werden an einen Anbieter nach Süddeutschland geliefert. Dabei kann es sich nur um Gisecke und devrient handeln, Weltmarktführer für die Herstellung von Spezialpapieren.
    Die machen auch die Euro scheine und haben Simbabwe mit Papier für die Hyperinflation versorgt.


    Keiner von uns ist Spezialist für Gelddruck: von dahrer heist es erstmal Material sammeln.


    wer was findet: bitte posten.



    Interessant ist: die Thüringer Allgemeine hat ihre Nachricht über ruhlamat vom Netz genommen.


    Das bedeutet schon mal, dass ihnen der Wirbel in den Foren unheimlich war.


    Interessant ist,