Beiträge von Dr_Meyer

    hat jemand gesehen, was in den letzten Tagen mit dem euribor passiert ist?


    der euribor ist der zinssatz, zu dem sich Banken untereinander Euros leihen.


    in Friedenszeiten verändert sich der Zinssatz nur ganz langsam.


    degen war das, was in der letzten Woche passiert ist, Dramatik pur.


    ich habe mal gegoogelt: in FTD ist in der letzten woche das Wort euribor nur einmal gefallen.


    kann zwar sein, dass die Zinserhöhung schon wieder durch die EZB aufgefangen wurde, aber irgendwo gab es plötzlich Stress im Bankensystem.

    westgold hat meist sehr faire aufkaufpreise: hinschicken, geld bekommen.


    pei pro aurum in berlin, bad homburg, müchen etc. gibt es sofort cash. meine eltern mussten sich mal von einer position trennen (glücklicherweise bei einem all time high): die hatten das Cashgeld schneller als wenn man eine einleihe verkauft (da dauert das ausbuchen oft 1-4 tage).

    Am 30. September meldete Reuters, dass der IWF im August am freien Markt 18,5 Tonnen Gold verkauft hat.
    http://af.reuters.com/article/…ews/idAFN3040496320100930
    Außerdem wird berichtet, dass Thailand seine Goldreserven im Juli gegenüber dem Vormonat um 18% erhöht hat.
    18% innerhalb von einem Monat, auch wenn es nur eine halbe Million unzen sind: die goldreserven innerhalb von 4 wochen um 18% zu erhöhen, und das noch auf dem freien Markt (igitt),
    das sieht ja schon fast nach Kaufpanik aus.

    was man so findet: ich recherschiere gerade eine artikel über den IWF: auf der offiziellen website steht über die IWF geschichte;


    (1976-1980). Der IWF verkaufte ungefähr ein Drittel (50 Millionen Unzen) seiner damaligen Goldbe-stände im Anschluss an einen Beschluss seiner Mitglieder zur Senkung der Rolle des Goldes im internationalen Währungssystem. Die Hälfte dieses Betrages wurde zum damaligen offiziellen Preis von 35 SZR pro Unze als Rückerstattung an die Mitglieder verkauft; die andere Hälfte wurde auf dem Markt zur Finanzierung des Treuhandfonds versteigert, der die konzessionären Kredite des IWF an einkommensschwache Länder unterstützte.


    Da hat der IWF schön was verbraten: Falls das Timing ähnlich ist, müsste also vom Beginn der Goldverkäufe des IWF bis zum Peak noch 4 jahre sein, d.h. das neue Peak könnte bei ähnlichem Timing 2012 sein.

    [quote='Kaiserwetter',index.php?page=Thread&postID=596684#post596684][quote='Mithras',index.php?page=Thread&postID=596674#post596674]-------..................... und China bestanden schon damals AUSSCHLIESZLICH auf Gold ... das ist dort jahrtausendealte Tradition! ;) ). Im Inland gab's aber nur noch das besagte Hochinflationsgeld (Kupfer-"Antoniniane" - guckstu Wiki) und die Wirtschaft kollabierte... Für dieses "Zeug" wollte jedenfalls keiner mehr arbeiten oder gar "für Kaiser und Reich" an den Grenzen im Kampf gegen die Völkerwanderungs-Scharen verbluten...


    Ach so: In den verschiedensten(!) antiken Kulturen war die GSR nie niedriger als 10:1 und nie höher als 15:1 - was recht gut dem natürlichen Vorkommen entspricht. Üblich war 12:1 bis 13:1. Wie gesagt: vom frühen Griechenland bis in die Spätantike!!


    Ich höre jetzt erst mal auf ... Später in einem neuen Thread vielleicht mehr!? :) Thema Kaufkraft und so ... Alles SEHR interessant!! 8)


    wieder mal sehr interessant, dass der Staat auf Zahlung in Gold besteht und selbst nur mit Silber bezahlt hat, das wusste ich nicht

    Wenn Du dann noch von 10 % realer Arbeitslosenquote hierbei ausgehst sind wir bei 17.930,- pro Erwerbstätigem - Wahnsinn


    das kann man dann noch weiter treiben: wenn man mal pi mal daumen rechnet, dass 50% der arbeitnehmer das verdienen, was sie monatlich an essen, benzin und heizöl verbrauen
    lastet auf den anderen, die netto tatsächlich Geld verdienen dann 36.000 euro pro nase.

    Brasiliens neue Mittelklasse ist ausgesprochen konsumfreudig und das sehr gerne auf Pump. Die Shoppingcenter in den Peripherien der Großstädte schießen wie Pilze aus dem Boden und locken die neue Mittelklasse-Kundschaft mit speziellen Angeboten. Fast jedes Produkt lässt sich in bis zu 36 Monatsraten finanzieren. Inzwischen werden 60 Prozent aller Produkte in Brasilien auf Kredit gekauft, von Turnschuhen über CDs bis hin zu Kosmetik. Sparen ist dagegen nicht die Sache der neuen Aufsteiger. "In Brasilien gibt es keine Tradition des Sparens. Der Mehrverdienst wird ausgegeben", sagte Neri.



    http://www.ftd.de/politik/konj…ppingrausch/50173138.html


    genau das dachte ich auch, als ich den artikel gelesen habe.


    irgendwann Mitte der 90er habe ich mal einen FAZ artikel über argentinien gelesen:
    das stand, dass an den Kassen der argentinischen supermärkte immer nur eine frage kommt: wie viele Monate?
    d.h. die Leute bezahlen an den Supermärkten mit Kundenkreditkarte und entscheiden an der Kasse nur, ob sie in 12, 24 oder 36 Monatsraten zahlen.


    Das kam mir damals absolut schräg vor und es blieb das Gefühl, dass sowas nicht lange gut geht.


    die brasilianer sind derzeit nicht hoch verschuldet: sie haben ja erst seit relatov kurzer zeit eine inlandswährung, die auf den ausländischen anleihemärkten begehrt ist.
    Kann sein, dass das noch eine weile gut geht, aber irgenwann ist schluß mit dem lustigen verschulden.


    die 34 Mrd, sind keine Garantien, die ganz eventuell vielleicht irgendwann mal fällig werden, sondern dieses geld wird gebraucht, um ganz konkret gläubiger der anglo irish bank zu bedienen.
    ganz spontan vermute ich mal, dass die mehrzahl der gläubiger in den bürotürmen von frankfurt und london sitzt, außerdem wohl auch noch auf Jersey und den steuerfreien Caymen Islands.


    Bezahlt wird das Geld von den irischen Steuerzahlen: Bevölkerung: 4,3 Mio (wikipedia)


    Anteil der Rentner (1996): 11%
    Anteil der Personen unter 25 (1996): 40%
    macht dann 15.800 euro pro iren zwischen 25 und 65, was den wahrscheinlich erwerbstätigen teil der bevölkerung darstellt.

    erinnert sich jemand noch, wie vor ein paar Tagen von allen Seiten Zeter und Mordio geschrien wurde, als eine Ratingagentur den Kapitalbedarf der verstaatlichten Anglo-Irisch bank auf 35 Mrd euro schätzte?


    "Niemals! Das sei zu hoch! der reale Bedarf sei bei 28 Mrd euro, außerdem hat Irland 35 mrd euro in cash und ist bis 2011 durchfinanziert." tönte es.


    http://www.handelsblatt.com/po…wehr-steht-bereit;2664151


    Heute früh teilte die irische Notenbank mit, dass der Kapitalbank der anglo-irish bank im worst case (d.h. also im real case) bei 34 Mrd euro liegt.

    @DR-Meyer
    C&P: aber versuche mal innerhalb von ein paar Tagen 100 Mio in Gold anzulegen und das auch nich sicher zu lagern.
    Das können nur ETFs.


    DAS ist implizit die Aussage, dass sie eben nicht physisch hinterlegen. Und jetzt kommt vielleicht das Argument, dass sie es "zeitnah" machen. Nö, auch das geht nicht, weil morgen wieder üpszig orders über 100Mio reinkommen. Und übermorgen auch. Sie bekommen kein Gold zu dem Preis in der nötigen Menge.


    wenn ein etf gold dazu kauft, dann hat er bis zur auslieferung ein klassisches counterpartrisiko.
    bei einer papiergeldkrise dürften die zuflüsse zu den etfs so stark sein, dass ein die etf besitzer für 100 euro wohl nur gold für 60 , 70 oder 80 euro bekommen,
    während der rest der lieferverpflichtungen "platzt".


    aber egal wie man über etfs denkt:


    wie bei allen investments ist erheblich, was die masse der zukünftigen käufer denkt:
    werden pensionsfonds, die schnell mal 100 mio in Gold umtauschen wollen:
    a) Goldminenaktien kaufen
    b) Gold bei Pro aurum bestellen
    c) ETFs kaufen


    ich denke, sie werden etfs kaufen. kluge investoren werden etfs nach einer weile abstoßen und sukzessive in physisches gold eintauschen,
    das an einer sicheren stelle hinterlegt wird.


    um auf den anfang zurückzukommen: in der aktuellen goldhausse ist physisches metall das "base investment",
    die overperformance von minen gegenüber den metallen, wie sie in den 70ern geschah, muss sich nicht zwangsläufig wiederholen:eben aus dem genannten grund,
    dass heute auch der grösste papierheini bei einem fond in gold investieren kann, ohne eine unze zu berühren: via ETFs.


    es gibt so viele Tretminen, die derzeit ausliegen und jederzeit hochgehen können.


    das ist so wie bei einem überreifen apfel an einem baum: irgendwann fällt er runter.
    und wenn er dann runterfällt, dann war es natürlich völlig überraschend, ein "Black Swan", ein nicht vorhersehbares Ereignis.


    ich frage mich, ob mit den gerüchten über neue Gelddruckprogramme der Markt langsam auf große Gelddruckprogramme vorbereitet werden soll
    oder ob die anglo amerikanische finanz"industrie"diese Karte nur spielt, um auf eine Dollar-Baisse-Welle surfen zu können.


    sobald das spiel durch ist, wird dann wieder entdeckt, dass Griechenland und Irland pleite sind und das Spiel dreht sich wieder um.
    die omnipräsenz von goldman sachs mitarbeitern ist auffallend, die überall über die Notwendigkeit von Gelddruckprtogrammen sprechen,

    @ all: Danke für die (An)teilnahme und guten Tips.


    Jetzt gibt es doch noch glänzende Enkelaugen.


    Emporium kannte ich noch nicht. Bin zufrieden.


    bei emporium sollte man vorher anrufen, da die kein Ladengeschäft haben wie die Reisebank, sondern die Tafelgeschäfte "außer der Reihe" machen.


    Der Vorteil dort: man bekommt die günstigen Preise aus dem Online shop auch physisch.


    Gerade Silber ist halt bei den Versendern ja deutlich billiger als bei Reisebank, Pro aurum und Co.

    ..auch ich sag Sorry Doc aber etf´s und sonstige Vehikel die behaupten das jeder Zettel den sie ausgegeben haben mit Gold hinterlegt ist dann aber bei Kontrollen nicht einmal 25% davon in "ECHTEN" Gold in den Tresoren liegt was soll ich von soetwas halten..


    ..da is mir eine Hecla oder eine Endeavour ( beide Silber ) im Depot dann doch lieber..


    .. kann ja jeder halten wie er will..


    an der Börse wie vor Gericht: ist es nicht wichtig, Recht zu haben, sondern Recht zu bekommen.


    d.h. es ist nicht wichtig, was ICH über die Hecla Aktie denke, sondern es ist wichtig, wie in 3-5 Jahren die Masse der Anleger über diese Aktie denken wird.
    Wer wird mir in 3-5 Jahren die Aktie zum dreifachen Preis mit Kußhand abkaufen?


    Jeder von uns weis, dass ein ETF kein tolles Ding ist: da wir ohne Probleme physisch kaufen können.
    aber versuche mal innerhalb von ein paar Tagen 100 Mio in Gold anzulegen und das auch nich sicher zu lagern.
    Das können nur ETFs.


    Es würde mich nicht erstaunen, wenn die Pensionsfonds und reiche Privatanleger irgendwann eine Papiergeldpanik bekommen und dann NICHT massiv
    in Goldminenaktien umschichten, sondern in ETFs.
    Es ist unerheblich ob ETFs gut oder schlecht sind: erheblich ist, dass es zukünftig wohl eine Masse Investoren gibt, die sie brauchen und Gold ETFs kaufen.


    nochmal: auch ich habe Rohstoffwerte im Depot, aber dass sich die Overperformance der Minen gegenüber dem Metall, wie wir sie in den 70ern gesehen haben
    nochmal wiederholt, ist keine sichere Sache.
    hier im Forum tauchen mit jeder Goldpreiswelle neue Anleger auf, die in etwa sowas schreiben:


    "....so, gestern bei Pro aurum 20 Krügers geholt, jetzt bestell ich noch Silbermünzen, könnt Ihr mir noch sagen, welche Goldminenaktien man haben muss..."


    Meine Kinder haben Rohstoffaktien im Depot, aber meinen Eltern habe ich von Rohstoffaktien abgeraten.

    Sorry Doc, das Geschäftsmodell von Tele Atlas und Navteq hat Google mächtig in Wanken gebracht. Sicherlich braucht Google ein Kartengerüst, dass auf deren Daten basiert aber das Geschäftsmodell von Tele Atlas und Navteq funktioniert nicht mehr so wie damals. Egal, der Kern der Aussage ist, dass man sich um seine Aktieinvestments kümmern muß wie um seine Frau(en). Je mehr man davon hat desto zeitintensiver wird die Sache :thumbup:


    ohne jetzt in eine aktiendiskussion abzugleiten: tele atlas habe ich zwischen nasdaq crash und golfkrieg eingesammelt und kurz vor der übernahme durch tom tom, etwa 2006 oder 2007 verkauft. Was die Firma heute macht, ist mir egal. ehrlich. Navis sind innerhalb von 10 jahren von einem exotischen Gegenstand zu einem Massenartikel geworden, darauf hatte ich spekuliert - und das ist auch eingetreten.

    zu Goldminenaktien noch ein Wort:


    Generäle versuchen meistens den letzten Krieg zu gewinnen, d.h. sie analysieren den letzten krieg und versuchen die fehler des letzten kriegs zu vermeiden.
    Und werden dann von neuer Technik und neuen Strategien überrascht.


    heute schauen viele auf die Goldminenaktienhausse der 70er. Damals gab es aber keine ETFs,
    d.h. für Großinvestoren waren Goldminenaktien der einzige weg, schnell und liquide ein paar Papiermillionen am Roulettetisch auf das Goldfeld zu schieben.


    das führte zu einer overperformance von Minen gegenüber Physischem Gold.


    das kann wieder passieren,
    muss aber nicht.


    in den 70er gab es keine so dramatische angst wie heute, dass staaten bankrott gehen und währungen zerbersten.
    inflation ja, das war damals die angst,
    aber keine Crashs.


    Gold schützt - anonym gekauft - vor Enteignung, Zwangsanleihen etc.
    es ist ohne counterpart risk.
    falls die zukünftige entwicklung in die richtung geht, dass immer mehr Investoren sich vor diesen Gefahren fürchten, dann profitiert physisches gold
    und etfs, die auf Depots in Jersey und den Caymens <islands verwaltet werden, vielleicht mehr als Goldminen.


    von daher muss die jetzige goldhausse nicht zwangsläufig, wie in den 70ern, zu einer Overperformance der Minenwerte führen.


    Um nicht mi0verstanden zu werden: auch ich habe noch eine kleine Position Rohstoffaktien: aber es ist für den Normalbürger, der sich absichern will m.E. kein Basisinvestment.


    danke für die Blumen: aber mit Explorern wäre ich sehr sehr vorsichtig.


    siegel hatte vor ein paar tagen mal eine Gesellschaft im fokus, dass war nichtmal mehr ein explorer, sondern eine Mine, die seit 15 jahren im geschäft ist.
    die hatten wenn ich es recht erinnere hatte sie einen output von 150.000 oz gold jährlich.
    reicht also, um jährlich das vermögen von 1000 zahnärzten in gold umzutauschen. ich finde, das ist nicht viel.


    um tele atlas hatte ich mich in der tat etwas weniger gekümmert (ich wurde damals vater), aber dass war eine perfekte aktie um zeit verstreichen zu lassen und nur alle paar monate nach dem rechten zu sehen: die bilanz war sauber, es bestanden verbindungen zu einem kapitalstarken mutterkonzern (Bosch) und es war mir klar,
    dass irgendwann GPS Navigation zu einem Massenmarkt wird.


    es gab damals nur 2 firmen, die als kartenhersteller von diesem markt profitierten und da ein Hersteller von digitalen Karten weltweit alle strecken einmal abfahren muss,
    ist das geschäftsmodell kaum kopierbar und die markteintrittshürden sind sehr hoch.


    ---


    ich schreibe immer wieder, dass jeder verstehen muss, was er tut: spekuliert er, legt er an - oder sichert er sich ab.


    wer genau weis, was er tut, kann meinetwegen mit explorern spekulieren. aber ca. 80% im Forum wollen mit Edelmetallen diversifizieren oder anlegen oder auch nur sich ein wenig absichern.


    ich nehme gold z.B. eher zum absichern.
    spekuliert habe ich mit Platin ETFs und Silber etfs.


    ---------


    inzwischen ist das thema über ein jahr alt:
    damals platzte das einfach aus mir raus, weil im september 2009 es allenthalben tönte: gold hat 1000 dollar erreicht, jetzt ist die hausse beendet.


    inzwischen steht gold bei 1300 dollar.


    ich würde jetzt nicht mehr sagen "die hausse hat gerade erst begonnen": sie ist wirklich ein stück weiter und gold hat im vergleich zu den durchschnittsgehältern historische höchstände erreicht.


    jetzt kasse machen? oder einsteigen?


    bei jeder aktie, die vergleichbar gelaufen wäre, könnte man in der nächsten überkauften phase die erste position verkaufen.
    aber gegen was sollte man Gold eintauschen?
    Wer spekuliert, kann Kasse machen, aber wer sich absichert: warum sollte der seine feuerversicherung verkaufen, jetzt, wo erkennbar ist,
    dass Nachbars JUnge ein Pyromane ist und die Feuerwehr Betriebsferien hat.



    gleiches gilt für goldeinsteiger: natürlich ist es haarig, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, nur markttechniker schaffe das ohne blessuren.
    aber wenn die dickschiffe euro und dollar versinken, dann muss man ins Gold rein, da das Basisgeld unsicher ist.


    mit jedem euro, den gold teurer ist, wird es riskanter, mit Gold den großen Reibach zu machen.
    aber wer was zum absichern braucht, kommt um Gold nicht herum. und mit kontinuierlichen positionskäufen bekommt man einen halbwegs vernünftigen einstiegskurs.


    derzeit ist es deutlich haariger, euros in den heißgelaufenen schweizer franken zu transferieren, als ins Gold.


    eine Bankpleite in Japan....


    In den USA hat man sich daran gewöhnt, dass jede Woche ziemlich geräuschlos ein paar Banken geschlossen werden.
    Und dass der Bankeneinlagenfond schon mal die Beiträge für die nächsten 3 Jahre kassiert und trotzdem "unter Wasser" ist -
    wen kümmerts.


    da man nicht genau weis, warum die Bank nicht gerettet wurde, dürfte dass für Unsicherheit sorgen.


    aber die gelddrucknachricht hat wohl noch klareren impakt

    was haltet ihr eigentlich von Hellmeyers kommentaren: ich lese sie ja immer gerne, weil er in Sachen USA kritisch ist und deutlich mehr Zeit als unserereins hat, um sich durch den Datensalat zu wühlen.
    aber auf dem euro-auge scheint er blind zu sein.


    im handelsblatt oder FAZ habe ich gestern abend gelesen, dass wegen Irland in den letzten Tagen beinahe der "Euro"-Mechanismus aktiviert wurde,
    d.h. das 750 Mrd bailout paket sollte das erste mal in Funktion treten.
    alle Finanzminister waren schon informiert, dann wurde die Aktion aber abgeblasen.


    finanzmärkte mögen keine ungewissheiten: und die ungewisse zukunft des euro schmeckt den märkten noch weniger als der ewig inflationierende dollar.


    es heisst zwar, dass irland 35 mrd euro cash auf dem konto hat. aber wenn trotzdem der euro-mechanismus kurz vor der aktivierung stand, dann heißt das vor allem eines:
    dass die 35 mrd für irland derzeit kein kommodes polster sind, sondern jederzeit irgendwas rauskommen kann,
    was dazu führt, dass irland schnell Geld zahlen muss (an banken) und kein Geld mehr bekommt (von den märkten).