Beiträge von Dr_Meyer

    Hallo,


    habe heute per Post nen Krügerrand (1oz) bekommen, welcher eine leichte aber deutlich sichtbare Eindellung (ca. 3mm) an der Kante hat. Sieht aus, als ob sie wohl mal auf harten Grund gefallen ist.


    Da dies meine erste ganze Unze ist, ist dies schon etwas ärgerlich. Ist dies nun ein Mängel der zu reklamieren ist? Oder gar eine Wertminderung? Oder normale Umlaufbeschädigung (ist allerdings eine 2009er Prägung)?

    Der Schlüssel zur Delle liegt nicht beim Goldstück: sondern bei Dir :)
    Als marketing und verkaufsspezialist darf ich Dir verraten: ein Kunde, der sich zum Kauf durchgerungen hat,
    ist danach in einer besonders sensiblen Phase.
    Direkt nach dem Kauf entscheidet sich, ob er das produkt liebt - oder ablehnt.
    Wenn er es eigentlich innerlich ablehnt, aber aus verschiedenen Vernunftsgründen doch behält, garantiert das jahrelange schlechte Laune.
    Ohne ihn genau gesehen zu haben, glaube ich, dass Du nie Probleme haben, wirst, ihn wieder zu papiergeld zu machen.


    Aber da es Deine erste Unze ist, ist das eine emotionale Geschichte: lets face it: Du wirst keine Freude an dem Teil haben.
    Schick ihn zurück und lass Dir einen anderen schicken, trotz der Gebühr.


    Ich würde Dir was anderes raten, wenn es Deine 30ste Unze wäre: aber bei der ersten Unze sollte alles perfekt sein.


    Obwohl alle Unzenmünzen eine Unze Gold enthalten, machen manche mehr her, manche weniger:
    Gefühlt habe ich den Eindruck, dass man bei krügerrand, Maple Leaf wenig für sein Geld bekommt.


    Ein 1Oz Philharmoniker und die extrem edlen Australian Nuggest sind - geben mir persönlich ein Gefühl, mehr zu haben.
    Und Goldanlage ist auch Gefühlssache.


    Wegen des Umtauschs: wenn der Versandhändler auch nur einigermaßen kulant ist, wird er die die Münze anstandslos ersetzen.
    Ansonsten dohst Du ihm mit schlechter Presse hier im Forum:
    goldseiten und golseiten-forum.de haben zusammen soviel Traffic wie wiwo.de
    Kein Versandhändler kann es sich ernsthaft leisten, sich den Ruf zu verderben.


    Noch eine Bemerkung zum Schluß: Besser eine Unze, als keine.
    Aber derzeit sehen wir einen Ausbruch des Goldpreises, auf den manche hier im Forum seit 2 Jahren warten.
    Wenn es irgendwie im Rahmen der Möglichkeiten ist, würde ich derzeit lieber 2 Unzen kaufen.

    Ich habe zu der Meldung eine eigene Interpretation.


    Also:
    Eine Niederlage besteht für den Unterlegenen aus zwei verschiedenen Teilen: der eigentlichen Niederlage - und dem Gesichtsverlust.


    Im Geschäftsleben und in der Politik tut man sehr gut daran, wenn man dem Unterlegenen eine Brücke baut,
    d.h. dass er den Nachteil ohne Gesichtsverlust hinnehmen kann. Manchmal ist das sogar erst der Schlüssel,
    um dem Gegner eine Niederlage beizubringen: man baut ihm eine goldenen Brücke um das eigentliche Ziel zu erreichen,
    aber einen Gesichtsverlust zu vermeiden.


    Zum Gold:


    Wenn die 1000 Dollar beim Gold fallen, dass ist das für die USA und ihre Währung eine Niederlage:
    --Wenn Aktien steigen, dann kann man sagen, dass liege an den besser bewertetetn Chancen der Unternehmen.
    --Wenn Öl und Kupfer steigen, dann kann man sagen, das liege an der wachsenden Weltwirtschaft: Und das ist ja gut für alle.
    --Wenn Immobilienpreise steigen, dann kann man sagen, dass die Immobilienbesitzer nun mehr Wohlstand und Besitz haben, was ja angeblich gut für alle ist.


    Nur beim Gold: da zeigt der Anstieg des Dollarpreises einfach nur, dass die Papiergeld-Währung schlecht und schlechter aussieht.


    Die chinesische Regierung empfiehlt ihren Bürgern schon seit einiger Zeit, Gold zu kaufen.


    Wenn in China JETZT aggressiv ein "chinesische Kleinanleger kaufen Gold"-hype gemacht wird, der auch international viel beachtet wird,
    dann hilft das den USA, den Anstieg des Goldes ohne Gesichtsverlust zu ertragen.
    Herrjee: das ist dann sowas wie bei den Indern: diese Dummies haben auch seit Jahren statt Aktien von GM und Zertifikaten voN Lehman
    immer nur Gold gekauft.


    Wenn der Goldpreis jetzt steigt, dann können alle seufzen: ja,ja, das Reich der Mitte,
    die sind halt bullish auf Gold und kaufen dass zu jedem unvernünftigen Preis.


    Ich vermute, sobald Gold langfristig die 1000 überstiegen hat, wird die angeblich massive chinesische Nachfrage von Kleinanlegern immer
    wieder als Grund angeführt werrden, warum der Goldpreis steigt.
    Nur nicht die wahren Gründe nennen!!


    ---


    zweiter Punkt: im Geschäftsleben und in der Politik, hat es sich bewährt, nie alleine als Entscheider aufzutreten,
    sondern immer auf notwendige Konsultationen zu verweisen:
    ("diesen Punkt kann ich nicht alleine entscheiden: da muss ich erst meinen Partner Davis konsultieren).
    Damit nimmt man Druck aus Verhandlungen und kann nach dem God Cop / Bad Cop Prinzio unangenehme Punkte hart durchsetzen:


    "Mein Partner Davis ist in diesem Punkt anderer Meinung. Es ist mir nicht gelungen, in an diesem Punkt umzustimmen"


    Zurück zum Goldpreis:


    Mit dem Verweis auf eine stürmische Inlandsnachfrage, kann China nun auch ganz offen an allen Märkten einkaufen.
    Und immer auf einen externen unberechnenbaren Partner verweisen: die Goldbullen unter Chinas Kleinanlegern.


    "Die chinesiche Notenbank kauft derzeit nicht an den internationalen Goldmärkten, aber um die massive,
    für uns unverständliche Goldnachfrage unserer Bürger zu stillen, kaufen wir Chargen an der Comex und der Londoner Goldbörse"
    (kein Zitat: das ist fiktiv zukünftig)

    ist aus einem anderen Thread: passt aber besser zur Inflation / Deflation Diskussion

    […]

    Kommt immer darauf an, warum und weshalb:


    ich nehme einfach mal Beispiele:


    Argentinien:


    Ausgangsituation: alle sind total überschuldet. Selbst die rechnung im Supermarkt kann man mit Kundenkarte und 36 Monatsraten bezahlen.
    kreditkrise: abkopplung des peso vom Dollar, Inflation, schlaue leute bringen ihr Geld auf Dollar-Konten,
    regierung friert Dollar-Konten ein und wandelt Dollar-Konten um in festverzinsliche Peso-Konten, natürlich 1:1
    Diese eingefrorenen argentinischen ex-dollar-Konten sind bis 2014 eingefroren.
    Der Zinssatz liegt vielleicht bei 2%, die reale Inflation liegt bei 22%.
    D.h. innerhalb von 5 Jahren wird das Geld durch den Staat legal vernichtet.


    Ziemlich schlau. Wenn man den Leute sagen würde: eurer geld ist weg, gäbe es einen Volksaufstand.
    Stattdessen ist es festverzinslich bis 2014 festgelegt, die reale Inflation erhöht sich und nach 5 Jahren ist das geld vernichtet.
    Die ehemaligen Geldbesitzer bekommen nach und nach mit, dass ihr geld schwindet, es entsteht aber niemals eine kritische Masse, die für einen Volksaufstand reicht.
    --------------------------------


    Island 2008: das geld ist auf den Konten eingefroren, man kann nur minimale Beträge abheben: wenn ich es recht erinner irgendwas wie 20 oder 50 oder 100 euro.


    Obwohl kaum jemand Bargeld hat und man vom Konto auch keine Überweisungen machen kann,
    geht die Inflation auf 20% hoch.
    http://diepresse.com/home/wirt…nanzkrise/428286/index.do
    Immobilienpreise brechen gewaltig ein.
    Ein halbes jahr später sind ca. 70 % aller isländischen Firmen pleite (quelle: radiobericht )


    hyperinflation in Russland 1993:
    Es gibt eine so große Bargeldknappheit, dass Firmen dazu übergegen, tauschhandel zu treiben,
    Niemand bezahlt Mieten, Gasrechnungen und Stromrechnungen - dafür bezahlt auch niemand Miete oder Steuern.
    (das letzte ist so geblieben: der russische Staat lebt vom Export von Rohstoffen, nicht von Steuereinnahmen).
    Die Firmen gingen 93 dazu über, nur noch Güter zu tauschen:
    Und obwohl alle zeitzeugen sagen, dass Bargeld fast nicht vorhanden und unglaublich knapp war, gingen die Preise expontentiell nach oben.
    Klassische hyperinflation.
    Wer ohne soziales Netz ist (Rentner, Heimkinder) verhungert, Russinen arbeiten als prostituierte in westeuropa,
    Familien leben davon, das irgendjemand an Lebensmittel herankommt oder im Westen arbeitet.


    --------


    Ohne falsch zu systematisieren und den Anspruch von Vollständigkeit ztu haben: es sieht so aus, als ob Kreditkrisen bei Edelmetallwährungen oder gedeckten Währungen zu Deflatio n führen, dass Kreditkrisen bei der Nutzung von ungedecktem geld zu Inflation führen.
    In island und Russland war geld der Landeswährung extrem knapp, trotzdem gab es Inflation.

    heute von welt.de


    Leider nicht von mir, sondern vom redakteur:


    "Gold ist die Mutter aller Alternativen: die Alternative zu Aktien (die notorisch volatil sind), zu Anleihen (die vielleicht zurückbezahlt werden, vielleicht aber auch nicht), die Alternative zu Bargeld (dessen Werterhalt nicht mehr das oberste Gebot der Notenbanker zu sein scheint.) Und obendrein wird sich mancher vielleicht denken, dass sich die fiskalischen Zumutungen, die als Folge der Rekordverschuldung wohl kommen werden, mit ein paar Krügerrand im Tresor besser ertragen lassen."



    Ist schon lustig mit der Presse: erst wenn der Goldpreis steigt, liefert sie uns so prägnant die Gründe.
    Da diese Gründe bereits seit ein paar Monaten bekannt sind, gehe ich mal davon aus, dass der wahre Grund des aktuellen Ausbruchs erst in ein paar Wochen bekannt wird.

    Auch wenn da Geld genauso aus duenner Luft wie Giralgeld entsteht, ist es mit einer Rueckzahlungsverpflichtung plus Zins belastet (es bleibt geliehen bzw. eine Anleihe ... Staatsanleihe). Dieses Geld wird keineswegs verschenkt, auch wenn es die Bilanzen aufblaeht. Und warum sollte die Geldkreierung der FED so viel mehr inflationaer als die Giralgeldkreierung der Banken wirken, beides ist doch prinzipiell das gleiche.

    Bingo.
    Das ist die Frage aller Fragen: woher weis das neue Geld, dass es gedruckt wurde und nicht geborgt.
    Ich denke, dass Zauberlehrling Bernenke genau das denkt: so lange wir kein Geld drucken, sondern alles hübsch bilanzieren ist es ok.
    Ich habe irgendwo in einem Thread einen historischen Aufsatz über die Staatsverschuldung Österreich-Ungarns im 1. Weltkrieg gefunden.
    Da kann man sehen, dass auch Österreich Ungarn die Staatsschulden während des Krieges hübsch bilanziert hat:
    das war alles Notenbankgeld, dass durch Zins und Einlösversprechen des Staates gedeckt war. Und trotzdem begann eine Teuerung der Endverbraucherpreise und später die Hyperinflation.


    Vielleicht - ich sage wirklich vielleicht - liegt es an der Verwendung des Geldes. Ein normales Wirtschaftssubjekt wird wenn es bei Verstand ist einen Kredit a 10% Zinsen nur aufnehmen, wenn es ein Geschäfts sieht, dass ein Investment benötigt und deutlich mehr als 10% bringt.


    Der Staat kann nur im Bereich Infrastruktur und Bildung Geld investieren, dass mehr als 5-10% return on investment bringt.
    Aber der Staat bekommt das geld auch zu besseren Konditionen.


    Wenn der Staat Geld "verkonsumiert", im Extremfall durch Kriege, die viel Geld kosten, aber keinen volkswirtschaftlichen Nutzen bringen,
    dann wird dem Gesamtkreislauf Geld entzogen, d.h. der Staat schluckt Geld, und er stiftet kein Investment, das 10% return on Investment bringen kann. Um das geld zurückzahlen zu können muss der Staat andere Staaten berauben - oder seine eigenen Bürger, d.h. er muss die Steuern erhöhen.


    Die meisten Staatsbankrotte gab es nach Kriegen in denen die Staaten sich massiv verschuldet haben.
    Vielleicht ist es so, dass Schulden, die zu sinnvollen Investments führen, konstruktiv wirken und Schulden für Konsum, Kriege und andere Dinge ohne Return on Investment destruktiv.
    (Deutschland ist dank fettem Sozialstaat und Bankenrettung heute fast so hoch verschuldet wie die europäischen Staaten nach dem 1. WK)


    Um zur heutigen Situation zu kommen: wenn die FED dem amerikanischen Staat eine 30jährige Anleihe mit 4,7% Zinsen abkauft, dann ist klar, dass der amerikanische Staat kein Investment in Bildung oder Infrastruktur finden wird, sondern dieses Geld einfach nur so in allgemeinen Ausgaben für Army, Marine, Staatsapparat und Bailout verraucht und b) dass in den kommenden 30 Jahren die Inflation höher sein wird als 4,7%
    und c) falls es in 30 Jahren den dollar noch gibt wird er mit der währung von heute nicht mehr viel zu tun haben. Er wird keine Weltwährung sein, sondern eine lokale Weichwährung wie die Peseta oder der Zloty.


    Auch wenn in der Bilanz eine verbriefte Schuld steht: es ist nur ein Surrogat einer verbrieften Schuld.
    Interessant ist, wann der "Markt" erkannt hat, dass Deutschland und Österreich Ungarn die während des Kriegs aufgenommen Staatsschulden nicht abtragen können. Es gab keine freie Presse, Wirtschaftsdaten waren schwer verfügbar, viele Menschen waren ideologisch sehr manipuliert,
    d.h. es gab nie diesen einen aha-Moment, indem die Akteure erkannten, dass zuviel Geld und zu viele Staatsschulden da waren.


    Gleiches gilt bei anderen Inflationen z.B. der Münzverschlechterung im 15. Jh.:
    Da wurde der Kupferanteil, (der üblich war, um die Münzen fest zu machen) sukzessive von 20% auf 100% erhöht.
    Woran haben die Menschen gemerkt, dass die Münzen immer schlechter wurden?
    Denn der Kurs zum ungarischen Goldthaler verschlechterte sich sukzessive mit dem abnehmenden Goldgehalt.


    Die perfekte Anwort habe ich nicht: aber folgendes Sinnbild:
    stell Dir das Experiement aus dem Physiunterricht vor: man hat eine große Vase mit Wasser und füllt ein wenig intensiv rote Flüssigkeit auf.
    In den ersten Minuten gibt es keinerlei Vermischung. Kaum merklich verbreiten die Farbstoffmoleküle in dem Wasserglas.
    Einen Tag später sind beide Flüssigkeiten perfekt gemischt.
    Wir kennen das Experiemt.
    Wenn man es nicht kennen würde: was würde man vermuten? Wie ist es möglich, dass die "dummen" Teilchen sich perfekt vermischen?


    Jedes Teilchen folgt nur der normalen Brownschen Teilchenbewegung - die innerhalb eines gewissen Zeitraums ausreicht, um einmal die beiden Flüssigkeiten zu vermischen.


    Zurück zu ungedeckten unproduktiven Staatsschulden: wenn solch geld ins System kommt, vollziehen sich offenbar veränderungen, die auch ohne besondere Kenntnisse und ohne besondere Intelligenz dazu führen, dass die menschen für sich oder ihre Firma wirtschaftliche Entscheidungen treffen,
    die am Ende zu einem Gesamtergebnis führen: der Volkswirtschaft als Gesamtkörper "erkennt" dass die Staatschulden ein ungedeckter Scheck sind und dass das ins System injizierte Geld eigentlich Falschgeld ist. Und es kommt zu einem Ausgleich zwischen geldmenge und Sachwerten: spricht Teuerung / Inflation.


    ---


    Nagel mich jetzt nicht darauf fest: das habe ich mir eben gerade so vorgestellt.
    Viele Ökonomen reden im Übrigen auch davon, dass sie - wenn der Staat Staatsanleihen kauft - vom gelddrucken sprechen.

    […]

    Kreditkrisen hat es immer gegeben: Bei gedecktem geld hätten wir wohl schon 1987 das ende der Fahnenstange erreicht: damals erreichte der Verschuldungsgrad in den USA den von 1929. Das paiergeld UND zu niedrige Zinsen haben die Korrektur herausgezögert.


    Im Zinseszinssystem entstehen irgendwann höhere Vermögen - und Schulden als die Volkswirtschaft tragen kann.


    es folgt dann zwangsläufig ein Zusammenbruch, beim dem Vermögen/Schulden , Sachwerte und Geld wieder ausbalanciert werden.


    Da das Ungleichgewicht diesmal größer ist, wird die Krise auch größer sein.

    […]

    Kommt immer darauf an, warum und weshalb:


    ich nehme einfach mal Beispiele:


    Argentinien:


    Ausgangsituation: alle sind total überschuldet. Selbst die rechnung im Supermarkt kann man mit Kundenkarte und 36 Monatsraten bezahlen.
    kreditkrise: abkopplung des peso vom Dollar, Inflation, schlaue leute bringen ihr Geld auf Dollar-Konten,
    regierung friert Dollar-Konten ein und wandelt Dollar-Konten um in festverzinsliche Peso-Konten, natürlich 1:1
    Diese eingefrorenen argentinischen ex-dollar-Konten sind bis 2014 eingefroren.
    Der Zinssatz liegt vielleicht bei 2%, die reale Inflation liegt bei 22%.
    D.h. innerhalb von 5 Jahren wird das Geld durch den Staat legal vernichtet.


    Ziemlich schlau. Wenn man den Leute sagen würde: eurer geld ist weg, gäbe es einen Volksaufstand.
    Stattdessen ist es festverzinslich bis 2014 festgelegt, die reale Inflation erhöht sich und nach 5 Jahren ist das geld vernichtet.
    Die ehemaligen Geldbesitzer bekommen nach und nach mit, dass ihr geld schwindet, es entsteht aber niemals eine kritische Masse, die für einen Volksaufstand reicht.
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    Island 2008: das geld ist auf den Konten eingefroren, man kann nur minimale Beträge abheben: wenn ich es recht erinner irgendwas wie 20 oder 50 oder 100 euro.


    Obwohl kaum jemand Bargeld hat und man vom Konto auch keine Überweisungen machen kann,
    geht die Inflation auf 20% hoch.
    http://diepresse.com/home/wirt…nanzkrise/428286/index.do
    Immobilienpreise brechen gewaltig ein.
    Ein halbes jahr später sind ca. 70 % aller isländischen Firmen pleite (quelle: radiobericht )


    hyperinflation in Russland 1993:
    Es gibt eine so große Bargeldknappheit, dass Firmen dazu übergegen, tauschhandel zu treiben,
    Niemand bezahlt Mieten, Gasrechnungen und Stromrechnungen - dafür bezahlt auch niemand Miete oder Steuern.
    (das letzte ist so geblieben: der russische Staat lebt vom Export von Rohstoffen, nicht von Steuereinnahmen).
    Die Firmen gingen 93 dazu über, nur noch Güter zu tauschen:
    Und obwohl alle zeitzeugen sagen, dass Bargeld fast nicht vorhanden und unglaublich knapp war, gingen die Preise expontentiell nach oben.
    Klassische hyperinflation.
    Wer ohne soziales Netz ist (Rentner, Heimkinder) verhungert, Russinen arbeiten als prostituierte in westeuropa,
    Familien leben davon, das irgendjemand an Lebensmittel herankommt oder im Westen arbeitet.


    --------


    Ohne falsch zu systematisieren und den Anspruch von Vollständigkeit ztu haben: es sieht so aus, als ob Kreditkrisen bei Edelmetallwährungen oder gedeckten Währungen zu Deflatio n führen, dass Kreditkrisen bei der Nutzung von ungedecktem geld zu Inflation führen.
    In island und Russland war geld der Landeswährung extrem knapp, trotzdem gab es Inflation.

    Im Worst Case Szenario (plötzliche Zahlungsunfähigkeit?) wird Geld sich extrem deflationär verhalten. Da die Nachfrage nach Geld das Angebot übersteigt. Demzufolge wird alles im Preis verfallen müssen. Gold hat momentan noch einen Sonderstatus (Gold=Geld). Da viele Anleger Inflation erwarten. Gold ist seit 2000 gestiegen, weil auch Öl gestiegen ist - es gab eine Angst vor Inflation (bis 2008!). Sollte diese länger ausbleiben und Deflation bestätigt bleiben, dann wird sich das umkehren. Dann wird Gold billiger. Nicht, weil es wertloser wird, sondern weil es niemand kaufen wird können. Außerdem werden Investoren zuerst das abverkaufen, was den geringsten Wertverlust hatte und die Anlagen mit mehr Wertverlust werden behalten, um die Verluste nicht abschreiben zu müssen. Fed und EZB konnten durch ihre Aktionen die Märkte gerade noch so stabil halten. Wenn sich alles verschlimmert, dann wird gar nix mehr helfen können.

    Es stimmt: bei einem allgemeinen finanziellen Herzinfarkt wird das vorhandene Bargeld eine deutlich höhere Kaufkraft haben als heute.
    Für den Moment, bis die Geldautomaten wieder geld ausgeben.
    Unser geld ist Schuldgeld, d.h. das Vermögen der einen Seite ist die Schuld einer anderen Seite. Dem kann man sich nur entziehen, wenn man aus dem Giralgeld und Buchgeld rausgeht und in physisches papiergeld reingeht.
    (Bevor Du fragst: ja, ich habe immer etwas Papiergeld als Vorrat).


    Aber woraus schließt Du, dass die FED bei einem finanziellen Herzinfarkt nicht schlicht und ergreifend das ganze Geld, dass als Giralgeld auf Konten vorhanden ist, druckt.
    Sie hat bei der Erschaffung von Giralgeld ein Riesen Know How und wird uns sicherlich beim Drucken von physischem Geld nicht im Stich lassen.


    Derzeit druckt die FED über die Programme POMO (QE) und SOMO 3,6 Mrd Dollar pro Tag.
    Das wären für jeden US Bürger vom Säugling bis zum Greis 360 Dollar, eine Familie mit zwei Kindern könnte also 1440 Dollar frisch gedrucktes Geld kostenlos bekommen.


    Warum sollte die FED, die derzeit schon 2160 dollar pro Monat/ und Familie druckt, nicht auch Papiergeld drucken, um das land mit Liquidität zu versorgen?
    Ich gebe Dir recht, dass es derzeit extrem deflationäre tendenzen gibt: da aber fiktive Werte nicht vernichtet werden, sondern durch das TARP-programm zu Bargeld umgetauscht werden, werden diese Tendenzen aufgefangen.


    Wenn unser geld Gold-und Silbergeld wäre, dann würden wir in eine mörderische deflation hineinsteuern.


    Das Szenario eines finanziellen Herzinfarktes ist möglich: genau aus diesem Grund sollte man ja immer reichlich Bargeld und Lebensmittelvorräte haben. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie dieser Zustand länger als 1 Woche anhalten soll, wenn Helicopter Ben das Land mit Papiergeld-Liquidität ertränkt.


    Interessant ist, wie so ein Herzinfarkt zu Stande kommt. In vielen Fällen wäre es denkbar, dass er auf Gründen basiert, die eine nachfolgende Währungsreform durchsetzbar machen: d.h. das alte Geld wird für ungültig erklärt und jeder bekommt 2000 "new dollar".

    alle rationalen Argumente sprechen dagegen: 19% MWst,
    aber als "Produkt" passt es schon: Volksunze, Brandenburger Tor, Eichenlaub:
    Ich habe jahrelang Produkte für einen Konzern erfunden bzw bewertet und jetzt meine eigenen: wenn ich da falsch läge,
    wäre ich inzwischen Harz IV empfänger:


    Die Volksunze vereint vieles, was sich Deutsche von werthaltigem Geld versprechen. Gross, schwer, 999er Silber, nationale Symbole.


    Das Wappen der Berliner Münze gibt eine offiziöses Äußeres, das Brandenburger Tor und das Eichenlaub sind genau im Stil der alten D-Mark.
    die Medaille adressiert den Urwunsch vieler Deutscher nach stabilem, deutschen Silbergeld.
    Die 19% MWst sind ein Hemmschuh, ok,
    99,9% der MDM eigengewächse und die ganzen skurillen Eigenprägungen der Münzstätten sind Müll,
    von dem man die Finger lassen sollte.


    Aber diese Volksunze der Berliner Münze hat das Zeug zum Erfolg.
    Jetzt kommt es nur noch auf den richtigen Vertrieb an. Und langfristig müsste die Berliner Münze auch andere Händler als MDM beliefern: Erfahrungsgemäss ist MDM oft sehr sehr teuer.

    Schaut euch das Foto von Eichelburger an - das sagt schon alles!
    Ich kriege jedes mal einen Lachkrampf [smilie_happy]

    Na klar: ein politischer Extremist und eine schräge Gestalt.
    Aber nur solche Menschen vom Rande der Gesellschaft hinterfragen den Mainstream.
    Wenn sie dabei Argumente finden, die stimmen, dann macht sich der Mainstream diese Argumente zu eigen.
    Wenn die Argumente nicht stimmen, dann kann es den Vertretern passieren, dass sie in die Irrenanstalt kommen.


    (Oder beides nacheinander: in Rußland und China ist es üblich, Kritiker in Irrenanstalten zu stecken.
    Zu China kann ich nichts sagen, aber in Rußland glaubt man zum großen Teil, dass das "nicht ans System glauben" ein Art Geisteskrankheit war.)


    Ich bin in der DDR großgeworden. Ich fand mein Leben sehr gut, das regime mochte ich weniger.
    Aber ich weis, dass es common sense war, dass wir Regimekrítiker, Kirchenleute etc. für völlig geisteskrank hielten:
    wie kann man sich mit dem Regime anlegen wollen? Aber genau diese Kirchenleute und Nickelbrillenträger waren es, die die Strukturen aufgebaut haben, an denen sich die friedliche revolution von 1989 entfaltet hat.
    Ein halbes Jahr später waren diese Leute schon wieder out .


    Vieles, was Eichelburg schreibt ist mir zu extrem und vor allem zu zynisch. Aber während ich noch in der Papiergeld-Zinseszins-Matrix geschuftet habe und das System über wasser gehalten habe, hat er schon längst Strukturen aufgebaut, die vielen Menschen geholfen haben,
    die kommenden Währungskrisen und Wirtschaftskrisen zu überstehen.


    1939 gab es einen Typen, der beinahe Hitler mit einem Sprengstoffanschlag umgebracht hatte: einen halb verrückten Einzeltäter,
    der aber absolut davon überzeugt war, dass Hitlers krieg ganz Deutschland vernichten wird.
    Das war ein Radikaler, jemand außerhakb des Systems.
    Wann haben die Eliten verstanden, dass Hitler weg muß? Im Sommer 1944, fünft vor 12.

    Typisch - da wird die Entwicklung der letzten Tage liniear hochgerechnet... Ich denke eher, dass es die letzten Tage von Gold 1000 $ sein werden - dann gehts runter... :thumbdown:

    Kannst Du das irgendwie begründen? Meinst Du runter auf 977 Dollar? Auf 700 Dollar?
    Oder runter auf 500 Renten-euro?


    Ich sehe in einer Zeit, in der Papiergeld-Währungen systematisch zerstört werden, keine Argumente, warum ein liquider Sachwert wie Gold, der lange als Geld galt, nicht extremst profitieren sollte.

    Nochmal: die US Notenbanken und regierung drucken derzeit täglich 3,6 Mrd Dollar. Alle deutsche Kleinsparer schaffen es in Q1 und Q2 genau 5 Mrd Euro zusammenzusparen.
    Das, was wir sparen, schafft Uncle Sam mit der Druckerpresse in 3 Tagen.
    Warum sind die Ackerpreise schon um 30% gestiegen: weil es menschen mit viel geld gibt, die längst reagiert haben.


    Ich bin ja kein Ideologe: wer andere Sachwerte kennt (seltene Industriemetalle? Wald?) und kaufen kann: rein da. Aber die meisten Sachwerte sind sehr illiquide und benötigen extrems Fachwissen (z.B Wald, Diamanten, Antiquitäten).


    In euroland gab es seit Einführung des Euros fast eine Verdopplung der Geldmenge und fast eine Verdopplung der Endkunden-Preise.
    70-80% des Goldpreisanstiegs der letzten Jahre sind also eigentlich nur Inflationsausgleich.
    Ich kenne derzeit keinen Sachwert, der es mit Gold oder Silber aufnehmen kann: die wurden offenbar bis vor 4 Wochen noch subventioniert.


    28 Tonnen haben Deutsche in Q1 gekauft, 25Tonnen in Q2.
    In der letzten Woche musste der amerikanische Goldfond SPDR ca. 15 Tonnen Gold kaufen.
    Es wäre schade, wenn nur die Geld-Drucker von Big Money ins Gold gehen.


    US-Geld kauft Gold, egal ob zu 900 Dollar oder 1200 dollar pro Unze: ist ja auch wurscht, dass Geld kommt frisch aus der Druckerpresse.
    Und altes angelegtes Geld, wie die 200 Mrd dollar der Öl-exporter: die haben das geld zwar nicht erarbeitet, sondern mit bodenschätzen bezahlt, aber auch dieses Geld wird sehr schnell und sehr agressiv die Assetklasse wechseln, wenn es erkennt, was Sache ist.


    (sorry wegen der unzulässigen Verallgemeinerung: auch in den USA gibt es gutes altes erarbeitetes Geld, aber um Dinge zu verdeutlichen muss man sie vereinfachen)

    Genau meine Meinung ! Es wird im Moment alles nur erdenkliche Versucht das unausweichliche zu Verhindern. Egal ob Inflation oder Defaltion ... die folgen werden letzlich dieselben sein. Das Spiel geht leider nur solange bis "echte" Kunden gefunden werden die das zeug kaufen.


    bin mir nicht zu 100% sicher. Derzeit ist vor allem sicher, dass niemand den USA Anleihen für 1-3% Zinsen abnehmen will.
    Vielleicht gäbe es bei 22% einen sehr großen Markt für Staatsanleihen:
    dann würde Big Money massiv in Staatsanleihen gehen und der amerikanische Steuerzahler würde jahreland ausgequetscht, bevor es dann doch irgendwann zum Bankrott kommt.
    Andererseits denke ich nicht, dass in Amerika die richtige Stimmung ist, um Steuern massiv zu erhöhen, so dass es von einer massiven Steuererhöhung bis zu einem Umsturz in Amerika kaum länger als 2 Jahre wäre.


    Marc Faber denkt über 10 Jahre bis zum Zusammenbruch nach, die Zukunftforscher von Leap2020 sagen, dass es in diesem Spätsommer/Herbst losgeht.


    Interessant ist, dass es bei den US Staatsanleihen einen gewaltigen Überhang an kurzfristigen Anleihen gibt: alle 4 Wochen werden ca. 120-140 mrd Dollar übergerollt. D.h. jemand, der aussteigen will, muss NICHT mit Verkäufen den Markt unter Druck setzen, sondern er kauft einfach Kurzläufer und lasst dann einfach die Anleihen auslaufen.
    Oder er bezahlt Rechnungen mit bald auslaufenden Anleihen.


    ------


    Jemand, der als Münzensammler oder als Erbe mit Goldmünzen aufgewachsen ist, der verstand, was Gold wert ist. Und für den war es sicher sehr leicht, in den Jahren 1999-2003 besonders günstig einzusteigen.


    Vielen fällt es sicher schwer Gold für 700 euro zu kaufen, wenn man weis, dass es früher mal die Hälfte kostete.


    Das entscheidende, was man verstehen muss, ist: mit 3-4 Krügerrands kann man keine Familie absichern.
    Man muss den Mut haben, einen sehr großen Teil in EM zu stecken - oder in andere gute und am besten auch halbwegs liquide Sachwerte.


    Wenn ab das Leben drei mal teuer wäre, dann müssten die Zugewinne der Sachwerte ausreichen, um den Kaufkraftverlust der papier- euros auszugleichen.


    Irgendwo habe ich bei Gburek gelesenn, man solle sich des Zahn ziehen, dass man ohne Blessuren durch die kommende Krise kommen könne. Absolut d’accord.


    Er empfahl, glaube ich, nebenm EM, auch erstklassige Staatsanleihen und erstklassige Wohnimmobilien.
    Staatsanleihen lasse ich nur für einen Horizont von 6 Monaten gelten: wenn eine Bank pleite geht, ist es sicher besser Staatsanleihen auf dem Konto zu haben, als Giralgeld.
    Giralgeld ist technisch und rechtlich gesehen ein Kredit an die Bank. Staatsanleihen sind Sondervermögen.
    Eine Diversifizierung mit Wohnimmobilien ist eine tolle Idee: da muss man aber schon ein paar Millionen euro haben,
    um mit Wohnimmobilien, Gold und Staatsanleihen zu diversifizieren.
    Also bleibt EM. Und statt Staatsanleihen oder Tagesgeld nehme ich lieber ETFs.


    In irgendeinem Forum habe ich mal von einer alleinerziehenden Mutter gelesen, die ihren BMW und ihr handy verkauft hat
    und alle Anschaffungen gecancelt hat,
    um einen nennenswerten EM Stock anzulegen, damit sie für ihre Kinder im Notfall vorgesorgt hat: das hat mich wirklich beeindruckt. So muss man es machen.


    Ich habe 2002-2003 ein kleines Depot augebaut: 2 Investments gingen daneben, aber die 8 anderen Aktien hatten eine phänomenale Performance.
    Tele Atlas habe ich bei 5 euro gekauft und bei 2 euro nachgekauft und später bei 22-27 euro verkauft Bei Ericsson und Metro bin ich während des 2. Golfkriegs nahe der Niedrigskurse rein, Sulzer hatte ich schon vorher gekauft, nachdem die Kurse nach dem Knie-Op-Skandal ihren Boden gefunden hatten. Alle Aktien haben sich verdoppelt: manche verdreifacht, vervierfacht:
    Ich habe die Performance des Depost nie ausgerechnet: vielleicht 33% pro Jahr, oder 55% pro jahr. Is auch wurscht: Das Depot war zu klein und hat den Wertverlust, den ich zeitgleich durch Inflation und stagnierende Umsätze hatte, nicht ausgeglichen.


    Beim nächsten Mal geht es um etwas mehr.




    Als die Nazis das Britische Weltreich zerstören wollten, schufen sie ein Geheimprojekt, um britisches geld zu drucken und in de Verkehr zu bringen.


    Die Amerikaner drucken täglich 3,6 Mrd Dollar.
    Jetzt soll mal einer erklären, warum die Geheimwaffe der Nazis, mit der sie die Wirtschaft ruinieren wollten plötzlich gut sein soll.


    Hätten die Nazis es schaffen können, täglich 3,6 Mrd Falschgeld in den Verkehr zu bringen? Kaum. Dass können Insider des Systems besser machen.


    ------------------------------------


    Zum Vergleich der Dimensionen: 3,6 Mrd neues gedrucktes Geld pro Tag, nur durch die US programme QE und SOMO.


    In Q1-Q2 2009 haben die Deutschen aus Angst vor der krise 5 mrd euro gespart.


    Dass, was wir Kleinsparer in 2 Quartalen sparen können, druckt Uncle Sam in 2 Tagen.


    Dieses Rennen können wir nur verlieren.


    Man müsste es mal ausrechnen, um wieviel der Dollarkurs täglich sinken müsste, um diese Geldvermehrung auszugleichen.
    Dass er derzeit nicht sinkt, hat damit zu tun, dass viele Dollarkäufer noch nicht wissen, dass diese Anlage gerade inflationiert wird. Und damit, dass viele Notenbanken weltweit den Dollar stützen, indem sie Euro, Yen, Schweizer Franken drucken und damit Dollar kaufen, damit der Dollar-Kurs im Rahmen bleibt.
    Mit diesen frisch gedruckten Ye, Euro und Schweizer Franken dreht sich das Inflationskarussel weiter.


    Die ostdeutsche Bodenverwertung hat bekannt gegeben, dass die Bodenpreise für Ackerland in Q1 und Q2 gegenüber dem Vorjahr um 30% gestiegen sind.
    Landwirte fordern ein 2 jähriges Verkaufsverbot, bis sich die Preise wieder beruhigt haben.


    30% Plus in 6 Monaten, vielleicht 60% Plus in einem Jahr?
    Da ich selbst für Konzerne und mein eigenes Unternehmen Preise, preisstrategien etc entworfen habe, werde ich irgendwann genau erklären, wie Preise entstehen, und wie aus der Inflation der Assetpreise eine Inflation der Konsumentenpreise wird.


    Es KANN sein, dass Konsumentpreise noch sehr lange sehr niedrig bleiben:
    die Unternehmen habe Überkapazitäten.


    Aber in dem Maße, wie Unternehmen des Konsumgüterbereichs auf Assets zugreifen müssen, die sich Geldanleger gesichert haben (Kupfer, Platin, Aluminium, Öl, Ackerland, Weizenkontrakte) werden dann auch die Preise steigen.


    Es gibt dabei zwei gegenläufige Tendenzen: in der einen suchen Produzenten ob sie durch niedrigere Endkundenpreise bei verbesserten Einkaufsbedingungen und/oder verringerter Marge irgenwo eine Nachfrage treffen, auf der sich wieder ein funktionierendes Geschäftsmodell aufbauen lässt.


    Bei der anderen, nehmen die Anbieter die letzten verbliebenen Kunden in Geiselhaft und pressen aus ihnen das heraus, was sonst der gesamte Markt liefert.


    Die erste tendenz ist durch Standardwerke wie „Power Pricing“ von Prof Hermann Simon gut dokuementiert.
    Weniger bekannt ist die zweite.
    In zusammenbrechenden Wirtschaften gibt es oft Kidnapping gegen Lösegeld. Doch über die Jahre nimmt die Zahl derer, die noch Geld haben ab. Und die Lösegeldsummen steigen.


    So wie die Kidnapper verhalten sich auf dem Markt vor allem Monopolisten, z.B. Busunternehmen, Bahn, GEZ, Steuerstaat, Krankenkassen.


    Deflation würde bedeuten, dass der Wert des Geldes im Vergleich zu allen verfügbaren Gütern langfristig steigt:
    Egal ob Benzinpreise, Aktienpreise, Immobilienpreise, Restaurantessen: alles sinkt.
    Ja sogar die Krankenkassenbeiträge und die GEZ-Gebühr sinken.
    DAS war im Mittelalter und zum großen Teil im 19 Jahrhundert so.


    Im Mittelalter entstand diese Deflation zum Großteil durch ein Handelsbilanzdefizit zum Orient:
    Die europäische Oberschicht war fanatisch nach Gewürzen. Aber nichts, was man in Europa herstellte, konnte man bei arabischen Händler anbieten.
    Außer Gold und Silber. So gab es einen ständigen Abluß von EM in den orient.


    Die eingekauften Gewürze wurden im wahrsten Sinne des Wortes verfrühstückt.
    Und alle in Europa hergestellten Waren und Dienstleistungen, wirklich alle, wurden im Vergleich zu Silber und Goldgeld immer billiger.
    Am Ende des Mittelalters hatte eine Unze Silber eine Kaufkraft von heute ca. 6000 US Dollar.


    In der Phase des Übergangs gibt es heute viele Unternehmen, die versuchen den Umsatz durch Preissenkungen anzukurbeln.
    Wenn sie merken, dass das nicht mehr klappt, werden sie die Kapazitäten senken – und die Preise erhöhen soweit es irgendwie geht.


    Inflation hat viele Gesichter.
    Die Reaktion der Bauern auf die mit 30% gestiegenen Bodenpreise ist normal. Sie halten dass für Irrsinn und fordern ein zweijähriges Verkaufsverbot.
    Auch in Deutschland gab es 1921-22 viele Händler, die gegenüber ihren Kunden nicht unfair sein wollten, und ihnen keine höheren Preise abforderten.


    Das waren die gleichen, die 1923 auf die Preise von heute schon die Inflationsraten der nächsten 3 Monate mit drauf schlugen.

    Hallo Dr_Meyer


    habe mir erlaubt, Deinen Monsterlink, mal in Auszügen, an das Gelbe Forum weiterzuleiten. Dort gibt es einige Leute die sich mit so einem Krams auskennen. Zumindest besser als ich. Vielleicht kommt darüber eine Resonanz.


    Habe extern angefragt, mal sehn ob der chef das dort einstellen wird. Ich werde die Antworten hierher verlinken......

    Ich habe irgendwo mal bei Google Links dazu gesehen:
    was ist das Gelbe Forum eingentlich: Verein der kritischen Postbenutzer?

    merikanischer Kollege Lewis Stuart Anteile für rund 440.000 Euro liquidierte (wir berichteten), stießen weitere Top-Manager Ende August große Aktienpakete des eigenen Unternehmens ab.


    Man kann vor dem Hintergrund dieser Liste nicht mehr von einzelnen Verkäufen sprechen. Hier steht ganz offensichtlich nicht der kurzfristige Liquiditätsbedarf von Individuen im Vordergrund, sondern die klare Skepsis der Führungsebene über die weitere Entwicklung des eigenen Unternehmens beziehungsweise Aktienkurses.


    super Liste: damit klärt sich das Bild.


    Joe Ackermann dar wahrscheinlich gar nicht verkaufen: wenn der alle seine DB-Aktien abstößt, dann zitter der Dax und er wird er zur Bundeskanzerlin zitiert,


    dass das amerikanische Management so geschlossen aussteigt: das spricht eine Sprache.


    Group Treasuer
    CEO Deutsche Bank Americas
    Head of Asset Management
    Head of Risk Management


    das sind genau die Insider, die es als erstes wissen müssten, wenn Kredite, dass an US Hedge Fonds etc. verborgt wurden, faul werden.
    Das wird ein sehr sehr heisser Herbst.

    In einem anderen Thread hatte ich schon mal darauf hingewiesen: die DB hat vor ein paar Tagen eine nachrangige Anleihe für 9,5 % ausgegeben: ohne besonderen Verwendungszweck.
    Eigentlich wollten sie nur 200­-300 mio euro einsammeln,
    da die Emission aber überzeichnet war, haben sie wenn ich es recht erinnere, ca. 500 oder 600 Mio Anleihe-Papiere ausgegeben. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: 10% garantierte rendite.


    Da gibt diese Bank, die es schaffen will, im besten Fall 25% umsatzrendite zu erwirtschaften, papiere aus, die schon mit fast 10 % schon verzinst werden.


    Sie könnte sich doch Geld bei der EZB für 1% holen !!! Warum will die DB kein EZB-Geld für 1% ??


    Zwei Möglichkeiten:


    A) die Anleihe wurde nur ausgegeben, um der Oberschicht der Republik für die kommenden zwei Jahre hohe Zinsen zu garantieren. Das habe ich bei einem eher linken Kommentator gelesen. Das entspricht nicht meiner Sicht der Dinge, es wäre immerhin möglich.


    B) die Anleihe wurde ausgegeben, da das Eigenkapital schwindet. Nachrangige Anleihen werden dem Eigenkapital zugerechnet.



    Im letzten Jahr betrafen Kreditausfälle nur Papiere aus Immobiliengeschäften. Wer weis, wo die DB überall drin war? Hat sie Cerberus Geld geborgt? Anderen Hedge Fonds?
    Anleihen lassen sich mit Credit Default Swaps absichern. Ein paar echte größere Kreditausfälle könnten die DB ganz schnell zu Fall bringen.


    Wir haben wenig Möglichkeiten, aktuell zu verfolgen, welcher Kredit wann übergerollt wird. Bei Porsche hat man es mitverfolgen können, was da los war, als die ihren letzten 9 Mrd kredit nicht überrollen konnten. Es wäre durchaus denkbar, dass Insider schon jetzt wissen, dass irgendein großer Kreditnehmer der DB bald pleite geht.


    Wer das Original-Protokoll der Hypo real Estate Rettung auf FTD gelesen hat, der weis, dass Deutschland nur 30 Minuten von einem allgemeine Bankenkollaps entfernt war. Alle Warnungen im letzten Herbst hatten Hand und Fuß – auch wenn es nicht so schlimm gekommen ist.


    Im Forum hier gibt es genügend Informationen:
    Es kann jederzeit passieren, dass 80% der Banken auf einem Schlag pleite gehen.
    (siehe Handelsblatt.com „es werde geld, es werde krise“)
    Ob jetzt dieses eine Gerücht zur DB stimmt: das weis man nicht.


    Aber ich sage mal so: es ist ein Baustein, der zu anderen Teilen des Puzzles dazu passt (siehe Eigtenkapital / Nachranganleihe ).


    Die DB hat erstklassige Connection: in Q1 hatten sie sich beim Gold verspekuliert und mussten an der Comex 35 tonnen an Bank of Nova Scotia liefern.
    Jemand anderes hätte bei einer so massiven Fehlspekulation den Weg über die Bahnschiene nehmen müssen (siehe Merckle).
    Die DB hat mal locker 35 Tonnen zum Tageskurs von der EZB bekommen.


    Der Schreiber sagte, dass die DB massiv in Gold mitgemischt hat und dass das was rauskommen könnte.


    Klar: es könnte sein, dass die DB in den letzten Jahren den halben amerikanischen Goldschatz leerverkauft hat und niemals wieder zurück liefern könnte.


    Ich vermute, dann würde die Gesetze geändert, und die Banken, die von den Zentralbanken Gold geliehen haben, dürfen zum Gold-Durchschnittskurs der letzten 12 Monate Bargeld liefern. Und damit der Goldpreis nicht steigt, würde dass alles unter Geheimhaltung ablaufen.





    Die Kreditkrise frisst sich in den kommenden 24 Monaten durch die realwirtschaft. Wenn das Eigenkapital der Banken aufgebraucht es, bekommen sie Kapital aus den diversen Bankenrettungsfonds.


    In Deutschland wurde aus dem großen Rahmen von 800 Mrd bisher noch kaum was abgefordert. Das meiste waren Garantien: und bei Garantien fließt erstmal kein Geld.


    Falls Banken wirklich 800 Mrd bekommen müssten, dann könnte die Bundesrepublik am Kapitalmarkt gar nicht 800 Mrd in Staatsanleihen auftreiben.
    Oder sie würde diese nur zu Don-Corleone-Zinsen von 22% bekommen.


    D.h. es gibt entweder Bankenzusammenbrüche. Oder Bankenzusammenbrüche, rettungen und danach Staatsbankrotte.


    Falls das alles nicht so kommt: um so besser. Aber wer einigermaßen bei Verstand ist, sollte in den persönlichen Finanzen Bankenzusammenbrüche und Staatsbankrotte mit einplanen.


    Der schwierigste Schritt ist, hier im Forum nicht nur zu lesen, sondern Taten folgen zu lassen.
    d.h. bin ich (und auch meine Firma) hier und heute so aufgestellt, dass ich eine Pleite mehrer Banken gut wegstecken könnte.

    ich habe viel früher gekauft, da war Gold wirklich soooooooooooo günstig. Das meiste was ich habe ist aus den Jahren 2002 und 2003. Ich weiß, kann jetzt jeder behaupten, brauchst Du mir ja auch nicht zu glauben. War nicht der absoulute Tiefpunkt, aber schon recht günstig. In den letze beiden Jahren habe ich nur Serienausgaben von Münzen die ich sammel gekauft und das war nicht so viel. Jeder kann seine eigene Meinung haben und denken was er will. Ich bin langfristig absoulut positiv Gold gegenüber eingestellt, glaube aber trotzdem das es im Zuge des Verfalls von allen Asset Klassen mit nachgeben wird. Das hat nichts damit zu tun das ich dann falsch in einem Goldforum bin. Mir ist schon klar das hier die meisten durch die rosa rote Brille schauen und nur noch steigende Kurse sehen (wollen). Dafür herhalten muß dann die Begründung von Inflation durch ausgeweitetes Gelddrucken. Mag sein das dies passiert, aber nicht kurzfristig :)


    Meine Brille ist halt schwarz, müßt ihr so akzeptieren 8)


    Gruß
    Sammler

    "Verfall aller Assetklassen"??


    Wie in einen anderen Thread zu lesen ist, werden derzeit allein über die SOMA und QE U.S.-Programme TÄGLICH 3,6 Mrd Dollar gedruckt.
    Und der oberste Geld-Drucker wurde gerade nochmal in seinem Amt bestätigt.


    Klar, wenn niemand Geld hat, weil alle Leute Jobs verlieren und Verluste machen, dann müssten alle Assetklassen an Wert verlieren.
    Aber wenn gleichzeitig gemand da ist, der Geld druckt: dann gewinnen die Assetklassen, die von den Menschen bevorzugt werden,
    die HEUTE viel Geld haben und dieses sichern wollen.


    Diese beiden gegenläufigen Entwicklungen sind natürlich chaotisch und lokal nicht direkt nebeneinander.


    In Deutschland erhöhte sich in Q1 und Q2 die Sparquote und die Menschen erhöhten ihre Ersparnisse auf Girokonten, Tagesgeld/Festgeld um 5 Mrd Euro. In den USA werden allein über die beiden oben genannten Programme täglich 3,6 Mrd gedruckt.


    Über die genaue gestaltung der kommenden Änderungen kann man nur wild spekulieren.
    Viele Immobien, die auf Kredit gekauft wurden, werden in den kommenden 2 Jahren auf den Markt kommen. Gleichzeitig wird es eine große Nachfrage geben von Menschen und Institutionen, die derzeit in Papier investiert sind und den aNTEIL an Sachwerten erhöhen wollen.


    Die Ölexportierenden Länder besitzen US Staatsanleihen für 200 Mrd Dollar.
    Die US Druckerpresse braucht bei derzeitigem tempo 52 Tage unm die gleiche Menge geld herzustellen und in den Verkehr zu bringen.


    Stell Dir mal vor, Du würdest auch nur versuchen, innerhalb von ein paar Wochen 200 Mrd dollar von u.s. staatsanleihen in immobilien umzuschichten:
    das geht einfach nicht.


    Ich weis nicht, wo Deine Meinung "Verfall aller Assetklassen" kommt: historisch gesehen, gab es immer Assetklassen, die gewonnen haben: und wenn es amerikanische Zigaretten waren.


    In den fühen Ackerbaugesellschaften ca. 5000 v.Chr. wurde, sobald es ein Mehrprodukt gab, dass den täglichen Verbrauch überstieg, "gespart":
    das waren dann Ochsen, Getreidescheffel oder Gold. In manchen Gesellschaften waren Ochsen die Währung in der alles andere gemessen wurde.
    Später war es Gold und Silber.
    In einer Hungersnot dürften Getreide und Ochsen mehr wert gewesen sein als Gold und Silber.


    Dass alle Assetklassen gleichzeitig verfallen, gibt es einfach nicht.
    Das gilt auch heute. Auch Papiergeld ist eine Assetklasse: zwar ist der euro nicht ganz so gefährdet wie Dollar und Pfund,
    aber dass ALLE Assetklassen verfallen - AUSSER Euro-Geld - das ist falsch und unmöglich.


    Selbst wenn man im euro raum kein Hyperinflationszenario unterstellt, gehen alle logischen Entwicklungen in die Richtung, dass jedes Notenbankgeld im Vergleich zu den allermeisten Sachwerten underperformen wird.

    Also:

    Ich habe lange nach etwas gesucht: nun habe ich es gefunden: so eine Art „Cash Burn Rate“ der amerikanischen Regierung.

    Auch wer einiges gewöhnt ist, dürfte in den kommenden Minuten einen kalten Schauer auf dem Rücken spüren.

    Also:
    First of all: alle Analysten haben zusehr auf Quantitative Easing geguckt: das war ein neues Programm mit dem die FED vom freien Markt US Staatsanleihen kaufen durfte.

    Es gab aber schon ein anderes, viel umfangreicheres Programm: SOMA
    (abkürung für system open market account).

    Über dieses Programm durfte die FED schon immer Assests sammeln – wie jede Notenbank.
    Für einen guten Zweck, nämlich um die Währung im Notfall zu verteidigen.

    Home > Markets > Open Market Operations
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    System Open Market Account Holdings


     [Blockierte Grafik: http://www.goldseiten-forum.de/file:///C:/DOKUME%7E1/ARBEIT%7E1/LOKALE%7E1/Temp/msohtml1/01/clip_image003.gif]
    The System Open Market Account (SOMA), managed by the Federal Reserve Bank of New York, contains dollar-denominated assets acquired via open market operations. These securities serve three purposes:

    • Collateral for U.S. currency in circulation and other reserve factors that show up as liabilities on the Federal Reserve System's balance sheet
    • A tool for the Fed’s management of reserve balances
    • A store of liquidity in the event an emergency need for liquidity arises





    Dieses Programm nutzt die FED aber derzeit, um ohne Ende US Staatanleihen zu kaufen.

    Bei manchen Langläufern besitzt die FED inzwischen über SOMA über 35% der gesamten Anleihe-Tranche.

    Hier kann man sehen, wie die FED Staatsanleihen kauft:
    http://www.newyorkfed.org/mark…/sysopen_accholdings.html

    Das ist natütrlich nichts anderes als Geld drucken: es wird Geld erschaffen, um damit Staatsschulden und Immobilienkredite aufzukaufen.

    Im der letzten Augustwoche bis zum 27.August wurden über das Soma Programm netto Staatspapiere über 14,3 Mrd dollar gekauft,

    8,7 Mrd U.S. Treasury Notes and Bonds, 5,6 Mrd in Federal Agency Securities.

    Ich habe es genau überprüft: dieses SOMA Programm lauft zusätzlich zu den Quantitative Easing käufen.


    Beispiel:

    Die 3 jährige Anleihe vom 17 . 8. 2009-09-http://www.treasurydirect.gov/…nre/2009/R_20090811_2.pdf
    CUSIP Nummer: 912828LH1
    Da wurde über das SOMA Programm 5,714 Mrd direkt bei der Versteigerung gekauft.
    Und dann ZWEI Wochen über das QE – POMO Programm noch mal 5 Mrd.

    In den Daten der FED kann mann sehen, dass das QE Programm unabhängig von SOMA accounted wird, d.h. dass die Summen aus SOMA und POMO (Quantitative Easing) addiert werden.

    Und jetzt beginnt der gruselige Teil:
    Über das SOMO Programm besitzt die FED derzeit 856 Mrd der US Staatsschulden.
    Für das QE Programm sind 300 Mrd genehmigt. QE begann im Frühling und soll im Oktober enden.

    Chris Martenson hat das QE Programm untersuccht und festgestellt, dass sehr schnell gekauft wurde und die Käufe immer höher als im Plan waren.
    Bei 6 Monaten QE und einer Summe von 300 Mrd kommen pro Kalender-Tag genehnmigte Käufe über 1,66 Mrd dollar heraus. Derzeit liegt die FEF etwas drüber.

    Und wie viel kauft die FED ü ber SOMO: bei einem wöchtenliche Zuwachs von 14,3 Mrd macht das pro Tag also 2,04 Mrd Dollar.

    Conclusion: bei derzeitiger Money Policy kauft die FED über SOMO und QE/POMO etwa
    3,71 Mrd Dollar Staatsschulden, d.h. sie druckt pro Kalendertag Fiat Geld für 3,71 Mrd Dollar.

    Wie hoch ist das US Defizit für dieses Jahr? Ca 1.600 Mrd dollar,
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/business/8221207.stm
    macht pro Tag also 4,38 mrd

    d.h. dass zum derzeitigen Stand, August 2009, die US regierung ihr Defizit zu 84,62 % durch das Drucken von Dollars finanziert.

    Die FED ist durch das Drucken von Geld im Herbst 2009 größter Gläubiger des US Staats.
    Bei einer Druckrate von 3,7 Mrd Dollar pro Tag, erzeugt die FED alle 54-Tage ein Paket an frischem Geld, dass der Summe der Holings von US-Staatspapieren der ölexportierenden Länder entspricht. Warum 20 Jahre lang Öl fördern und verkaufen – wenn man mit der Druckerpresse in 54 Tagen genau so viel „Wert“ erzeugen kann.

    Als TARP und QE eingeführt wurden, geschah dies, um die taumelnden Kreditmärkte zu stützen. Inzwischen wir wie in Weimar und London, der Staatshaushalt mit frisch gedrucktem Geld finanziert.

    Natürlich gegen diese Summen nicht in die Hände der Konsumenten: sonst gäbe es sofort eine hyperinflation.
    Aber dieses frisch erzeugt Geld wird – so glaube ich es zumindest – durch die üblichen Assetklassen wie Rohstoffe, Ackerland, Weizen, Kupfer sickern, bis dann irgendwann auf normale Produkte durchschlägt.

    Eigentlich müsste die Verbreiterung des „Supply“ nach dem Gesetz von Demand und Supply zu einem Sinken des Dollarpreises führen: je mehr Dollar gedruckt werden, um so tiefer müsste er fallen.

    Da aber weltweit alle anderen Notenbanken die Aufwertung ihrer Währungen verhindern wollen (Stichwort Exportindustrie), wird der Dollar massiv gestützt und die Dollar-Reserven der EZB, Bank of Japan, der Südkoreanischen Notenbank und der Schweizer Notenbank steigen und steigen.

    Wie lange können Regierung und FED diesen Kurs, täglich 3,7 Mrd Dollar zu drucken noch fortschreiten?
    Der amerikanische Bankenausgleichfond ist leer, die regierung hat aber eine Kreditlinie über 500 Mrd Dollar bereit gestellt. Dieser Kredit muss aber erst am Kapitalmarkt besorgt werden, bzw. die Druckmaschine muss angeworfen werden. Dass könnte ein Katalysater für einen Meltdown sein.



    Got Gold? Got Silver?

    Heute war - glaube ich - dass erste mal seit 3 oder 4 Monaten, dass Gold hoch ging und der Dollar dabei NICHT runterging.


    Außerdem ist mir aufgefallen, dass der Kurs von Xetra-Gold einen deutlich höheren Sprung gemacht hat als von Gold-in-Euro.


    Weis einer, wie Xetra Gold den Gold-Kurs trackt? Meine Vermutung ist, dass Xetra-Gold gerade einen großen Zufluss bekommen hat und deswegen der Kurs von Papier-Gold schneller stieg als der Kurs von echtem Gold.

    "An den Finanzmärkten setzt sich die Nervosität fest. Das Angstbarometer Vix, der Index für an der Chicago Board Options Exchange gehandelte Optionen, kletterte am Dienstag um zwölf Prozent auf 29,15 Zähler. Es hat damit den höchsten Stand seit Anfang Juli erreicht. Hintergrund sind vor allem neue Sorgen um die Banken."


    http://www.boerse-online.de/ak…Bankencrashs/511924.html#


    Ist schon interessant, wie sich an der Börse von einem Tag zum anderen die Stimmung ändert,
    ohne dass es wirklich neue Nachrichten gab.


    Wäre denkbar, dass dieser Stimmungsumschwung auch das Gold heute so nach oeben getrieben hat.

    Ihr Hosenscheißer---chinesische.


    cu DL

    Heute war - glaube ich - dass erste mal seit 3 oder 4 Monaten, dass Gold hoch ging und der Dollar dabei NICHT runterging.


    Außerdem ist mir aufgefallen, dass der Kurs von Xetra-Gold einen deutlich höheren Sprung gemacht hat als von Gold-in-Euro.


    Weis einer, wie Xetra Gold den Gold-Kurs trackt? Meine Vermutung ist, dass Xetra-Gold gerade einen großen Zufluss bekommen hat und deswegen der Kurs von Papier-Gold schneller stieg als der Kurs von echtem Gold.