Beiträge von Dr_Meyer

    Der Lieblingssport der Analysten: die Gründe für steigende Kurse im Nachhinein zu erklären:


    The reasons to own gold as an investment case make sense," Greg Gibbs, a strategist at the Royal Bank of Scotland, told Bloomberg. "It is a hedge against policy makers losing control of fiscal and quantitative monetary policies."
    The latest figures show that investors are buying more gold. 222.4 tons of bullion were snapped up in the second quarter, 46pc higher than the same period in 2008, according to the World Gold Council.
    http://www.telegraph.co.uk/fin…0/Gold-jumps-to-1000.html

    Ich habe letztes Jahr in China gehört, dass die Chinesen keine Lust mehr haben, ihre Güter gegen (wertlose) Dollars zu exportieren. Andererseits ist die Binnennachfrage (noch) zu schwach und etwas Export braucht man, um die Rohstoffe zu bezahlen, die man dringend importieren muss.

    Interessant! Nur noch interessanter wäre zu wissen: ist das eine Meinung aus dem Volke (Taxifahrer?), der Elite? Oder von Bankern?

    würden nicht unentwegt Dollar gedruckt, dann wäre das sogar möglich. Rein nach Charttechnik müsste Lehman derzeit bei 20 Dollar stehen: wenn nicht der Konkursantrag dazwischen gekommen wäre.
    Anderen Banken hat man erlaubt, fiktive Papiere gegen frisch gedruckte FED Dollars zu tauschen. Lehman nicht.


    Derzeit will Geld in den sicheren Hafen: und es gab früher zwei sichere Häfen: Dollar und US Staatsanleihen.
    Beide Häfen sind derzeit vermint: über ihre Sicherhet mehren sich Zweifel.
    Und vorsichtige Beobachter sehen sogar die dicken Geschütze des Gegners, die auf diese sichere Häfen gerichtet sind.


    also wird ein Teil des Geldes "auf See" bleiben und durch die Aktien und anleihemärkte wabern, ein anderer Teil sucht sich einen neuen sicheren Hafen:
    Gold, Silber.


    Grüsse
    Edel Man

    Ich hatte vorhin auf der Autofahrt noch eine andere Interpretation:


    dass, was der chinesische Chairmen sagte, klingt nach einer Einladung zu einer Spekulation:
    "Gold - die aktie, die nicht sinken kann".
    Er sagt damit, dass China bei fallenden Kursen immer kaufen wird .
    Damit ist Gold nach unten abgesichter.
    Bisher hatten viele Goldspekulanten Angst, dass irgendwann nochmal eine Notenbank Gold auf den Markt wirft.
    Das fällt nun weg.


    was würde passieren, wenn China aggressiv am Markt Gold kaufen würde?
    Das würde gar nicht gut aussehen: ein Goldpreis, der nur davon lebt das China kauft...


    was wäre, wenn es andersrum laufen würde:
    alle spekulanten dieser welt stürzen sich auf den Goldpreis und steigern ihn ins unermessliche.
    wer würde profitieren: die erzeugerläner: china, russland, brasilien, südafrika.
    wir sehen china oft als rohstoffhungriges land wie deutschland oder japan.
    China ist inzwischen aber einer der größten Goldförderer der welt.


    aber china hat kein öl, zu wenig kohle, zu wenig reis. und es kann keine dollars/weltwährung drucken.


    bei einem sehr hohen Goldpreis könnte china mit Gold seine importe bezahlen.


    derzeit braucht China die massiven dollarmengen für das bezahlen von Kohle, Kupfer, Öl.
    wenn es Kohle, Kupfer und Öl mit Gold bezahlen könnte - oder mit einer eigenen goldgedeckten Währung,
    dann würde die Abhängigkeit vom amerikanischen Markt wegfallen.


    vor einem halben jahr schrieben viele, dass China in der Dollar-falle gefangen ist und sich nicht befreien könne.


    dabei ist die lösung so einfach: china müsste den dollarverfall nur durch eine Goldhausse anfachen.
    dann würde es dass, was es an dollar-vermögen gewinnt, in goldvermögen gewinnen.


    eigentlich ganz einfach.


    zumindest gibt es aber interessante Bewegungen: JP Morgan Chase, keine Bank die unter Verdacht steht
    eine Vereinigung von Goldbugs zu sein, hat ende august ihren anteil am SPDR Gold Fond ca. vervierfacht,
    auch meryl llynch hat fast verdreifacht.
    Goldman Sachs hat Gold auf die Sell-Liste gesetzt: die müssen noch zukaufen.

    Nobelpreisträger Buchanan: Obamas Wirtschaftspolitik hat das Potential die USA aus einem Land der Ersten Welt in ein Land der Dritten Welt zu verwandeln, wie Argentinien.


    "It is also not impossible that the US will experience the kind of economic collapse from first to Third World status experienced by Argentina"


    But we have made no progress toward putting limits on political leaders, who act out their natural proclivities without any basic understanding of what makes capitalism work."


    http://www.telegraph.co.uk/fin…-Depression-mistakes.html

    "China alarmed by US money printing"



    Hammer Artikel von führendem chinesischen Funktionär zu Gold, US Staatsanleihen etc.


    Komisch, dass man sowas immer eher im Telegraph findet als bei ft.com oder new york times.


    http://www.telegraph.co.uk/fin…by-US-money-printing.html


    "If they keep printing money to buy bonds it will lead to inflation, and after a year or two the dollar will fall hard.




    Ebenfalls interessant, dass keine Besorgnisse über "expansive Geldpolitik" ausgedrückt werden und quantitative Easing,
    sondern das er es geradeheraus sagt, dass China besorgt ist, dass die USA soviel "Geld drucken".


    Mr Cheng said China had learned from the West that it is a mistake for central banks to target retail price inflation and take their eye off assets.
    "This is where Greenspan went wrong from 2000 to 2004," he said. "He thought everything was alright because inflation was low, but assets absorbed the liquidity."
    Er sagt, dass China vom Westen gelernt hat und Asset Price Inflation ernst nimmt. 2000 bis 2004 dachte Greenspan, alles sei ok weil, die (consumer price) inflation niedrig war,
    aber stattdesswen ging die Liqzidität in assests (und blähte deren Preise auf)
    - China sollte Gold kaufen. Er behauptet, dass das nur winzige Mengen sein dürfen, damit der Preis nicht explodiert
    der Wahrheit näher kommt wohl, das Chines inzwischen genug Gold hat, um von einem Anstieg zu profitieren.


    Noch ein paar kurze Infos zu Mr. Cheng: Er ist derzeit so etwas wie der inoffizielle internationale Botschafter Chinas in Sachen Geldpolitik,
    seine Stimme hat also Gewicht:


    Mr Cheng was until recently Vice-Chairman of the Communist Party’s Standing Committee, and is now a sort of economic ambassador for China around the world — a charming man, by the way, who left Hong Kong for mainland China in 1950 at the age of 16, as young idealist eager to serve the revolution. Sixty years later, he calls himself simply “a survivior”.

    Ich mach mal ein reines Materialsammlungsthema für Asset Price Inflation und Consumer Price Inflation auf:
    Hier bitte keine langen Ausführungen, sondern nur Zahlen,
    die ggf. im Thread Inflation / Deflation disktuert werden.


    Sinn der Sache sollte sein, einen übersichtlichen schnell lesbaren Thread mit validen Daten zu bekommen, um Inflations und Deflationstendenzen fundierter diskutieren zu können


    Ich fang gleich mal an:


    Inflation:


    Bodenpreise für Ackerland in Ostdeutschland: + 30% in Q1/Q2 2009, Quelle: Bodenverwertungs und Verwaltungs GmbH (BVVG), Anstieg von 6319 euro (2008) auf 8373 euro pro ha 2009,


    Inflation:
    Q1/Q2 2009: Erhähung der Großhandelspreise für pharmazeutische Produkte in den USA: 7,1%
    Quelle: FTD http://www.ftd.de/finanzen/mae…-schreckens/50006022.html

    Wollte nochmal nachschlagen, was denn genau passiert ist, als Spanien Anf. des 17. Jh. von DER Weltmacht abgestiegen ist:


    "Spanien wurde der Mittelpunkt einer mit großen Machtmitteln ins Werk gesetzten katholischen Reaktionspolitik, die den Sieg des römischen Katholizismus über Türken und Ketzer gleichzeitig erstreiten wollte. Zu diesem Zweck unterdrückte Philipp II. den Rest der politischen Freiheiten und unterwarf alle Stände einem unumschränkten Despotismus. Die permanenten Kriege zehrten jedoch nicht nur die reichen Einkünfte der Kolonien auf, sondern zwangen den König, sich immer neue Einnahmequellen zu erschließen. Sämtliches Eigentum (außer dem der Kirche) und jedes Gewerbe wurde mit erdrückenden Steuern belegt, Kredite aller Art aufgenommen, aber nicht bedient, die Münze verschlechtert, Ehren und Ämter käuflich gemacht und schließlich den Einwohnern so genannte Donativen (Zwangsanleihen) abgefordert. Doch die spanische Reaktionspolitik erzielte dabei keine wesentlichen Erfolge. Philipp II. war während seiner Regierungszeit dreimal gezwungen, seinen Gläubigern den Staatsbankrott zu erklären. In den Jahren 1557, 1575 und 1596 konnten keine Zahlungen mehr geleistet werden.


    Quelle: Wikipedia


    Zu den Steuern kann soviel gesagt werden, dass Steuern in mittelalterlichen und neuzeitlichen Gesellschaften sehr niedrig waren. Es gab üblicherweise keine Einkommensteuern (was für Einkommen auch? Baunern hatten keine Buchhaltung) und auch keine Mehrwertsteuern.
    Da Steuererfassungen schwierig waren, lief es oft so, dass sich die Krone leicht zu kontrollierende Monopole sichterte, z.B. gab es in Frankreich nur 2 Salzsiedereien, die streng bewacht waren: da jeder Salz brauchte , musste man Salz vom König kaufen.


    Wenn von Historikern von erdrückenden Steuern gesprochen wird, handelt es sich oft um Steuersätze, bei denen wir nur schmunzeln würden.

    Tee-Exporte

    Nach Großbritannien und Irland

    Nach den Vereinigten Staaten

    lbs.

    lbs.

    1849

    47.242.000

    18.072.000

    1855

    86.509.000

    31.515.000

    1856

    91.035.000

    40.246.000


    Seide

    Nach Großbritannien und Irland

    Nach den Vereinigten Staaten

    lbs.

    Ballen

    1849

    17.228

    -

    1855

    51.486

    -

    1856

    50.489

    6.458



    Realwert der Exporte von China nach Großbritannien im Jahre 1855

    8.746.000 Pfd.St.

    Realwert der Exporte von China nach den Vereinigten Staaten im Jahre 1855

    2.500.000 Pfd.St.

    Insgesamt

    11.246.000 Pfd.St.

    Abzüglich 20% für Fracht und Kosten

    2.249.200 Pfd.St.

    Insgesamt zugunsten Chinas

    8.996.800 Pfd.St.


    Importe

    <69> Industrieerzeugnisse aus England 1852

    2.503.000 Pfd.St.

    Industrieerzeugnisse aus England 1855

    1.000.000 Pfd.St.

    Industrieerzeugnisse aus England 1856

    1.277.000 Pfd.St.

    Opium und Baumwolle aus Indien 1853

    3.830.000 Pfd.St.

    Opium und Baumwolle aus Indien 1855

    3.306.000 Pfd.St.

    Opium und Baumwolle aus Indien 1856

    3.284.000 Pfd.St.

    Gesamtwert der Importe 1855

    4.306.000 Pfd.St.

    Bilanz zugunsten Chinas 1855 rund

    4.690.000 Pfd.St.

    Wert der chinesischen Exporte nach Indien 1855

    1.000.000 Pfd.St.

    Gesamtbilanz zugunsten Chinas aus allen Teilen der Welt (1855) rund

    5.690.000 Pfd.St.


    Dieser Abfluß von Silber aus Europa nach Asien auf das Konto Chinas wird verstärkt durch den besonderen Abfluß nach Indien, der in den letzten Jahren dadurch entstanden ist, daß die Handelsbilanz sich gegen Europa gekehrt hat, wie aus folgender Tabelle entnommen werden kann:
    Britische Importe aus Indien 1856

    14.578.000 Pfd.St.

    Abzüglich 3.000.000 Pfd.St. für Remittierungen der Ostindischen Kompanie

    3.000.000 Pfd.St.

    Gesamtimporte

    11.578.000 Pfd.St.

    Indische Importe aus Britannien

    8.927.000 Pfd.St.

    Bilanz zugunsten Indiens

    2.651.000 Pfd.St.


    Bis 1825, als eine Verfügung über die ausschließliche Silberwährung erlassen wurde, war Gold ein gesetzliches Zahlungsmittel in Indien. Da Gold einige Jahre später auf den Handelsmärkten höher als Silber bewertet wurde, erklärte die Ostindische Kompanie ihre Bereitschaft, es in Zahlungen an die Regierung anzunehmen. Doch nach den Entdeckungen von Gold in Australien kehrte die Gesellschaft, die eine Abwertung des Goldes ebenso fürchtete wie die holländische Regierung, und nicht das geringste Gefallen an der Aussicht fand, Gold zu erhalten und in Silber zu zahlen, plötzlich zu dem ausschließlichen Silberstandard von 1825 zurück. Dadurch erhielt die Notwendigkeit, die Bilanzschuld an Indien in Silber zu zahlen, höchste Bedeutung, und in Indien entstand eine enorme Nachfrage nach diesem Metall. Da deshalb der Silberpreis im Vergleich zu Gold in Indien rascher als in Europa stieg, fanden es die britischen Kaufleute einträglich, Silber zu Spekulationszwecken nach Indien zu exportieren, wobei sie als Gegenwert indische Rohprodukte nehmen und damit den indischen Exporten einen weiteren Anreiz geben. Insgesamt wurde allein aus Southampton von 1848 bis 1855 Silber in Höhe von einundzwanzig Millionen Pfd.St. exportiert, dazu eine sehr große Menge aus den Mittelmeerhäfen; man rechnet, daß im laufenden Jahr zehn Millionen von Southampton nach dem Osten gegangen sind.



    Nach diesen Veränderungen im Indienhandel und dem Charakter der chinesischen Revolution zu urteilen, kann man nicht erwarten, daß der Abfluß von Silber nach Asien schnell zu Ende gehen wird. Es ist also keine vorschnelle Meinung, daß diese chinesische Revolution dazu bestimmt ist, einen weit größeren Einfluß auf Europa auszuüben als alle russischen.

    Die Silberzirkulation zwischen Asien und dem Westen hatte natürlich ihre aufeinanderfolgenden Perioden von Ebbe und Flut, die von den Schwankungen der Handelsbilanz abhingen. Insgesamt kann man jedoch drei allgemein gekennzeichnete Epochen in der Geschichte dieser weltweiten Bewegung unterscheiden - die erste Epoche beginnt mit dem siebzehnten Jahrhundert und endet etwa 1830, die zweite erstreckt sich von 1831 bis 1848 und die letzte von 1849 bis zur Gegenwart. In der ersten Epoche stieg der Silberexport nach Asien allgemein an; in der zweiten Epoche ließ der Strom nach, bis schließlich eine Gegenströmung einsetzte und Asien erstmalig einen Teil der Schätze, die es fast zweieinhalb Jahrhunderte aufgesogen hatte, nach Europa zurückströmen ließ; in der dritten Epoche, die sich noch in der Aufstiegsphase befindet, hat sich das Blatt wieder gewendet, und die Absorption von Silber durch Asien geht in einem noch nie dagewesenen Ausmaß vor sich.


    In früheren Zeiten, nach der Entdeckung des Silbers in Amerika, und selbst nach der Gründung des portugiesischen Dominiums in Indien, war der Silberexport aus Europa nach Asien kaum wahrnehmbar. Größere Mengen dieses Metalls wurden gebraucht, als zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts die Holländer, und später auch die Briten, ihren Handel mit Ostasien ausdehnten, besonders aber seit der rapiden Zunahme des Teeverbrauchs in England während des achtzehnten Jahrhunderts, weil die englischen Zahlungen für den chinesischen Tee fast ausschließlich in Silber erfolgten. Im letzten Teil des achtzehnten Jahrhunderts hatte der Silberabfluß aus Europa nach Ostasien einen solchen Umfang angenommen, daß er einen bedeutenden Teil des aus Amerika importierten Silbers absorbierte. Außerdem hatte bereits ein direkter Export aus Amerika nach Asien begonnen, wenn er im großen und ganzen auch auf die von den mexikanischen Acapulco-Flotten nach den Philippinen transportierte Menge beschränkt war. Diese Absorption von Silber durch Asien wurde in den ersten dreißig Jahren des neunzehnten Jahrhunderts in Europa um so fühlbarer, als die amerikanischen Lieferungen auf Grund der in den spanischen Kolonien ausgebrochenen Revolutionen von über vierzig Millionen Dollar im Jahre 1800 auf weniger als zwanzig Millionen im Jahre 1829 zurückgingen. Andererseits vervierfachte sich von 1796 bis 1825 das aus den Vereinigten Staaten nach Asien verschiffte Silber, während nach 1809 nicht nur Mexiko, sondern <67> auch Brasilien, Chile und Peru begannen, wenn auch in geringerem Umfang, Silber unmittelbar nach Ostasien zu exportieren. Der Oberschuß des aus Europa nach Indien und China importierten Silbers über das von dort exportierte Gold betrug von 1811 bis 1822 mehr als dreißig Millionen Pfd.St.


    Eine große Veränderung trat während der Epoche ein, die mit 1831 beginnt. Die Ostindische Kompanie war nicht nur gezwungen worden, ihr Monopol auf den Handel zwischen Europa und ihrem östlichen Herrschaftsbereich abzutreten, sondern war auch mit Ausnahme ihrer indisch-chinesischen Monopole als Handelsunternehmen völlig aufgelöst worden. Da der Ostindienhandel somit dem privaten Unternehmergeist überlassen wurde, begann der Export britischer Fertigwaren nach Indien den Import indischer Rohstoffe nach Großbritannien weit zu übersteigen. Deshalb änderte sich die Handelsbilanz immer entschiedener zugunsten Europas, und folglich sank der Silberexport nach Asien rapide ab. Jedes Hindernis, dem der britische Handel auf den anderen Märkten der Welt begegnete, begann jetzt durch seine neue Expansion in Asien kompensiert zu werden. Wenn die kommerzielle Erschütterung von 1825 bereits zu einem Ansteigen britischer Exporte nach Indien geführt hatte, wurde ihnen ein weitaus mächtigerer Auftrieb durch die englisch-amerikanische Krise von 1836 gegeben, während 1847 die britische Krise ihre charakteristischen Züge sogar von dem überzogenen Handel nach Indien und anderen Teilen Asiens erhielt.


    Die Exporte nach Asien, die 1697 kaum den zweiundfünfzigsten Teil aller britischen Exporte erreicht hatten, betrugen 1822 etwa ein Vierzehntel, 1830 etwa ein Neuntel und 1842 mehr als ein Fünftel. Solange nur Indien und der westliche Teil Asiens von dieser ökonomischen Veränderung betroffen wurden, ließ der Silberabfluß aus Europa nach Asien nach, hörte jedoch nicht auf, und noch weniger wich er einem Rückfluß aus Asien nach Europa. Eine solche entschiedene Wendung erfuhr der Metallumlauf erst, als die englische Menschenfreundlichkeit China einen regulären Opiumhandel aufgezwungen, durch das Feuer der Kanonen die chinesische Mauer umgelegt und das Reich des Himmels gewaltsam für den Verkehr mit der profanen Welt geöffnet hatte. Indem man auf diese Weise an seiner indischen Grenze das Silber abzapfte, wurde China an seiner pazifischen Küste von den Industrieerzeugnissen Englands und Amerikas überschwemmt. So geschah es auch, daß 1842, erstmalig in den Annalen des modernen Handels, große Silberladungen tatsächlich von Asien nach Europa gingen.


    Dieser völlige Umschwung in der Zirkulation zwischen Asien und dem Westen erwies sich jedoch als nur von kurzer Dauer. Eine gewaltige und zunehmende Gegenwirkung setzte 1849 ein. Wie China den Gezeitenwechsel <68> in der ersten und zweiten Epoche herbeigeführt hatte, so führte ihn China auch in der dritten herbei. Der chinesische Aufstand gebot nicht nur dem Opiumhandel mit Indien Einhalt, sondern setzte auch dem Kauf ausländischer Industrieerzeugnisse ein Ende, da die Chinesen auf Bezahlung in Silber bestanden und sich des beliebten Mittels orientalischer Ökonomien in Zeiten politischer und sozialer Erschütterung - der Hortung - bedienten. Der Überschuß chinesischer Exporte über Importe ist durch die letzten mißratenen Seidenernten in Europa beträchtlich erhöht worden. Nach den Berichten des Herrn Robertson, des britischen Konsuls in Schanghai, ist der Tee-Export aus China in den letzten zehn Jahren um etwa dreiundsechzig Prozent und der von Seide um zweihundertachtzehn Prozent gestiegen, während der Import von Industrieerzeugnissen um sechsundsechzig Prozent gesunken ist. Er schätzt die durchschnittliche Jahresbilanz des aus allen Teilen der Welt importierten Silbers um 5.580.000 Pfd.St. höher ein als die vor zehn Jahren. Es folgen die genauen Zahlen der Entwicklung chinesischer Exporte und Importe in der Periode von 1849 bis 1856, wobei jedes Jahr mit dem 30. Juni abschließt:

    Aus einem Leitartikel von Karl Marx, geschrieben für die "New-York Daily Tribune" mit Erklärungen zu Gold, Silber und der Währungskrise von 1856.
    Interessant ist, dass auch hier ein jahrzehntelanges Handelsbilanzdefizit dazu führte, dass es eine Umbertung von EM gab (diesmal war es Silber),
    die dazu führte dass der Französische Franc strauchelte und die BoE die Leitzinsen erhöhen musste.
    Auch wenn wenig über die 1856er Krise geschrieben wird: sie muss wohl recht heftig gewesen sein: ähnlich wie 1929 und auch heute gab es massenhaft Weltuntergangsphantasien.



    Karl Marx


    Geschrieben um den 17. Oktober 1856.
    Erschienen in der "New-York Daily Tribune" Nr. 4848 vom November 1856


    "...Dem letzten Ausweis der Bank von Frankreich haben wir entnommen daß ihre Metallreserve die niedrige Summe von etwa dreißig Millionen Dollar erreicht hatte, nachdem sie allein im vorigen Monat um fünfundzwanzig Prozent zurückgegangen war. Wenn dieser Abfluß anhalten sollte, würden die Reserven der Bank bis Ende des Jahres erschöpft sein und die Bargeldzahlungen eingestellt werden. Um dieser äußersten Gefahr vorzubeugen, sind zwei Maßnahmen ergriffen worden. Einerseits soll die Polizei verhindern, daß Silber für den Export geschmolzen wird, und andererseits hat die Bank von Frankreich beschlossen, ihre Metallreserve unter großen Opfern zu verdoppeln, indem sie mit den Herren Rothschild einen Vertrag über die Lieferung von sechs Millionen Pfd.St. abschließt. Das bedeutet, daß die Bank, um ihr Golddefizit wettzumachen, die Disproportion zwischen den Preisen, zu denen sie Gold einerseits kauft und andererseits verkauft, noch weiter vergrößert. Auf Grund dieses Vertrages wurden am 11. Oktober 50.000 Pfd.St. in Gold und am 13. Oktober 40.000 Pfd.St. von der Bank von England abgehoben, und die "Asia", die gestern hier eintraf, bringt Nachrichten über eine weitere Entnahme von mehr als einer halben Million. Infolgedessen herrschte in London allgemein die Befürchtung, daß die Bank von England durch Erhöhung ihres Diskontosatzes die Schraube wieder anziehen würde, um zu verhüten, daß ihr eigener Fonds nach Frankreich abwandert. Als Vorbereitung dazu hat die Bank jetzt abgelehnt, Darlehen auf alle Arten von Staatspapieren außer Schatzwechseln zu geben.


    ...Doch all das Gold das die Bank von Frankreich in ihre Schatzkammern zu ziehen vermag, wird genau so schnell entweichen wie es hineinfließt - teils als Bezahlung von Auslandsschulden zum Ausgleich der Handelsbilanz, teils, weil es in das Innere Frankreichs abgezogen wird, um das aus dem Umlauf verschwindende Silber zu ersetzen, dessen Hortung natürlich mit der zunehmenden Heftigkeit der Krise Schritt hält, und schließlich für den Bedarf der gewaltigen, in den letzten drei bis vier Jahren errichteten Industrieunternehmen. Die großen Eisenbahngesellschaften zum Beispiel, die zur Fortsetzung ihrer Arbeiten und der Auszahlung ihrer Dividenden und Bonusse mit der Ausgabe neuer Anleihen rechneten, die jetzt unmöglich geworden sind, unternehmen verzweifelte Versuche, das Loch in ihren Kassen zu füllen. So benötigt die Westbahn Frankreichs sechzig Millionen Francs, die Ostbahn vierundzwanzig, die Nordbahn dreißig, die Mittelmeerbahn zwanzig, die Orléans-Bahn vierzig, und so weiter. Man schätzt, daß sich die Gesamtsumme, die alle Eisenbahngesellschaften zusammen brauchen, auf dreihundert Millionen beläuft. Bonaparte, der sich geschmeichelt hatte, die Politik dadurch verdrängt zu haben, daß er das allgemeine Spiel mit dem Gelde aufbrachte, ist nun eifrig bemüht, durch allerlei politische Fragen die Aufmerksamkeit vom Geldmarkt abzulenken, wie durch die Neapelfrage, die Donaufrage, die Bessarabienfrage und die Frage des neuen Pariser Kongresses; doch alles vergeblich. Nicht nur Frankreich, sondern ganz Europa ist völlig davon überzeugt, daß das Schicksal dessen, was die bonapartistische Dynastie genannt wird, sowie der gegenwärtige Zustand der europäischen Gesellschaft von dem Ausgang der kommerziellen Krise abhängen, von der Paris jetzt den Anfang zu erleben scheint.


    Wie wir bereits festgestellt haben, gab die plötzliche Erhöhung des Silberpreises im Verhältnis zu Gold den ersten Anlaß zum Ausbruch der Krise. Diese Erhöhung kann - ungeachtet der immensen Goldgewinnung in Kalifornien und Australien - nur durch den ständig zunehmenden Silberabfluß aus der westlichen Welt nach Asien und besonders nach Indien und China erklärt werden. Seit Beginn des siebzehnten Jahrhunderts hat Asien, insbesondere China und Indien, niemals aufgehört, einen bedeutenden Einfluß auf die Edelmetallmärkte Europas und Amerikas auszuüben. Da Silber das einzige Austauschmittel in diesen östlichen Ländern ist, wurde der Schatz, mit dem Spanisch-Amerika Europa überschwemmte, teilweise durch den Handel mit dem Osten abgezogen, und der Silberimport aus Amerika nach Europa wurde durch den Silberexport von Europa nach Asien ausgeglichen. <66> Freilich fand gleichzeitig ein Goldexport aus Asien nach Europa statt, doch wenn man die von 1840 bis 1850 aus dem Uralgebirge erfolgten Lieferungen außer acht läßt, so war dieser Export zu unbedeutend, um fühlbare Ergebnisse zu haben.

    http://www.zeit.de/online/2009/36/lehman-insider


    Sehr interessanter Insider Artikel, wie die lehmann Pleite ablief: die Firma sollte Pleite gehen.
    Am Wochenende vor der Pleite ist Timothy Geithner untergetaucht: Telefon ausgestellt, Pager ausgestellt, Handy ausgestellt.
    Mailboxnachrichten wurden nicht beantwortet.


    Niemand von FED oder Regierung war zu erreichen. alle offiziellen Kanäle waren geblockt.


    Nachdem das Lehmann management einen Lehman-Mitarbeiter, der Cousin von George Bush war, bekniete,
    doch bei George anrzurufen, kam dieser nur bis zur Rezeptionistin im weissen Haus:
    der Präsident sei heute nicht zu sprechen.


    Hallo dr_meyer,


    ich dachte, bisher lief die Drückung über Leerverkäufe?

    wahrscheinlich schon, aber nur auf dem Papier lässt sich der Preis einer Ware nicht drücken:
    im letzten Herbst sollen auch massiv 400 Oz Mischgold Barren aus der Rooseveltschen Beschlagnahme auf dem Londoner Markt aufgetaucht sein,
    der US geological survey hat eine statistik, dass 2007 und 2008 über 5.000 Tonnen Gold aus den USA exportiert wurden, also die doppelte weltproduktion.


    Ein Teil der preisdrückung lief über papiere, ein Teil physisch. aber die Leerverkäufer müssen ja auch immer damit rechnen, dass hin und wieder jemand statt barausgleich echtes Gold haben will. auch an der Comex wird hin und wieder Gold ausgeliefert:
    Prominent war der fall, als zu beginn des Jahres die deutsche Bank plötzlich Gold für einen Comex leerverkauf an Bank of Nova Scotia brauchte.

    es ist immer wieder schön solch geistreiche Kommentare hier zu lesen....

    um mal konstruktiv zu sein: anleihen zu kaufen ist easy: auf bondboard.de eine anleihe raussuchen,
    währung, emittent etc
    Sobal Du den WKN hast, ist das kaufen und verkaufen so leicht wie bei einer aktie.
    im direktbanking gelten meistens die gleichen konditionen, aber besser nochmal nachfragen.


    nicht über bank direkt kaufen lassen: die nehmen 0,5-0,7 % provision: da ist eine Rendite von 3% schnell futsch.


    eine anleihe ist ein sondervermögen: die gehört Dir!!
    Da kommst Du im Insolvenzfall schnell ran.


    wer wirklich tagesgeld haben will sollte eine kurz laufende anleihe nehmen.


    Viele Leute haben Angst vor anleihen und nehmen deswegen tagesgeld: aber bei anleihen hast Du höhere Zinsen.


    aber ehlich: selbst joe ackerman hat vor 4 Wochen im Interview gesagt, dass in den kommenden Monaten noch eine Menge Banken,
    die bisher gut dastanden "Schwierigkeiten" bekommen werden.


    Bei den mickrigen Zinsen sollte es wirklich leicht fallen, was anderes als ein Tagesgeld-Konto zu nehmen,
    dass von einem Staat garantiert wird, der nichts besitzt ausser 1,6 Billionen Schulden.


    ackermann interview:
    http://www.zeit.de/online/2009/36/lehman-insider?page=3

    Bei den COBOLD-Anleihen erkaufst Du Dir eine etwas höhere Rendite mit einem vervielfachten Risiko. Wenn auch nur einer von mehreren Schuldnern, deren Emissionen der Anleihe zugrunde liegen, ausfällt, fällt ein erheblicher Teil der Rückzahlung aus. Beispiel aus dem echten Leben: COBOLD-Anleihen auf fünf Banken, eine darunter Lehmann-Brothers, haben nach der Lehmann-Pleite ca. 70% Verlust auf das eingesetzte Kapital gebracht, bei einer gesonderten Verteilung des Kapitals auf Anleihen der fünf Banken wären (bis jetzt) nur 20% ausgefallen. Dafür gibt es dann 2% p.a. mehr Rendite, wenn alles gut geht.

    Vor 5 Jahren hatte mir die Commerzbank auch mal eine Cobold anleihe angeboten, da war GM drin.


    Finger weg davon, wenn überhaupt, dann Staatsanleihen von Staaten, die nicht pleite gehen werden.
    Singapur, Hong kong, neuzeeland, schweden und vielleicht von unternehmen der lebensmittelindustrie.
    Besser eine Anleihe als ein Girokonto bei einer Pleitebank. das geld vom brankrotten Einlagesicherungsfonds gibt es dann,
    sobald per Lastenausgleichsgesetz genügend Geld in die Staatskasse geschaufelt wurde.


    Die gesamte Staatsverschuldung Deutschlands, ist ende 2008 wohl bei 1,6 Billionen.
    Die Garantie für Privatguthaben geht bis 1,0 Billionen.


    Wer glaubt, dass deutsche und internationale Kapitalanleger, nach einem Bankencrash, der vielleicht
    2-3 Billlionen deutsches Privatkapital vernichtet hat, zur Tagesordnung übergehen und deutsche Staatsanleihen für 1 Billion euro kaufen,
    der irrt. Der Staat hätte kein Geld, um seine Garantie für die Konten auch durchzusetzen.
    die Kapitalgarantie für Privatkonten ließe sich in extremis nur durch einen neuen Lastenausgleich bewerstelligen.


    Beispiel: wenn Du 100.000 euro auf einem tagesgeld konto hättest:


    Da kann es passieren, dass Du für dein Haus und deine eingefrorenen 100.000 euro vom Tagesgeld-Konto erst 150.000 euro in den Lastenausgleich einzahlen must, bevor Du deine 100.000 euro vom Regierungsfond ersetzt bekommst.


    Noch wahrscheinlicher wäre eine Währungsreform, d.h. alle gehen zurück auf Null.


    Oder eine argentinische Lösung: d.h. die Regierung garantiert die Guthaben: diese bleiben aber leider 7 Jahre eingefroren und werden mit 2,5% verzinst. Bei jährlich 15% Inflation ist das Geld nach 7 Jahren legal und ohne Enteignungsgesetzt vernichtet,
    d.h. Du bekommst 100.000 euro ausgezahlt, für die man 7 Jahre später noch ein gutes Essen im Restaurant bekommt.

    Geht mir sehr ähnlich.


    Ich hatte mich so richtig an den täglichen Rythmus der Goldcharts gewöhnt: steigender Goldpreis in London, fallender Goldpreis an der Comex in N.Y.
    Wenn eine Versteigerung von Staatsanleihen kam oder ein G8-Gipfel, dann konnte man schon Geld bereit halten,
    um zu einem günstigen Preis nachzukaufen.
    Bei steigenden Dollar wurde Gold schwächer, bei schwächerem Dollar durfte Gold stärker werden.


    Dass nun Gold abrupt, ohne Nachrichten, ohne Widerstand des Goldkartells - und ohne einen schwächeren Dollar ausbricht,
    zeigt, dass da etwas kommt.
    Jeder von uns hat im Hinterkopf, dass er sich hoffentlich irrt und wir die Unzen nie brauchen werden.


    Jeder der Antennen hat, merkt, dass dieser Ausbruch so ungewöhnlich ist: etwa so ungewöhnlich wie ein nachrichtenloser Kursrutsch bei GE.
    Bei Gold gilt das gleiche wie bei Aktien: eine Kursrally entsteht, wenn die Käufer ohne Preislimit kaufen.


    Sonst gab es vom Goldkartell immer noch irgendeinen Versuch, am Nachmittag den Chart kaputt zu machen und ein bullishes Goldchartbild zu brechen.
    Diesmal kam kein Versuch.
    Klar: man könnte sagen, die haben ihre letzte Unze verbraucht.


    Bei der Versteigerung der 30jährigen Treasuries am 13. August funktionierte das kartell noch und es gab eine schöne Drückung.


    Ich sehen zwei Möglichkeiten:


    a) Das Kartell hat kapituliert, weil es weis, dass der Grund für den Goldpreisanstieg so beängstigend ist, dass es unmöglich sein wird, den Goldpreis zu drücken


    b) Dass Kartell hat geringe Goldreserven und muss diese aufsparen, um für den g8 Finanzgipfel in Pittsburg nochmal einen Kurssturz von 1100 Dollar auf 960 Dollar hinzubekommen. Bei Größe der derzeitigen Reserven des Kartells war es nicht möglich, die 1000 Dollar zu halten, so dass man die Sache laufen lässt und ab 1100 Dollar, gemeinsam mit den ersten Gewinnmitnahme-Verkäufen, nochmal ein negatives Momentum schafft, dass den Kurs wieder unter 1000 Dollar treiben soll.


    These a) würde natürlich bedeuten, dass richtig was anrollt.

    Mit dem Journalist kann es nicht weit her sein - bei Kress ist er jedenfalls nicht verzeichnet


    http://www.kress.de/cont/vk.su…=Ort&Submit=Suche+starten


    Im übrigen war das Geschwätz von Höflingen schon immer schwer erträglich :D

    Wahrscheinlich Prakti :)



    Schöne Werbung.
    Auch im Stern wurde das Forum von Goldseiten mal zitiert.


    Sehr lustig wie der Autor Stimmung macht: "40 % glauben, die krise ist vorbei".


    man hätte es auch umgekehrt schreiben können: "60 % glauben, die Krise ist noch nicht vorbei".


    Außerdem interessant, dass das Verhältnis von Käufern zu Verkäufern bei physischem Gold 9:1 ist.
    Das sagt eigentlich alles.

    Die Santander macht ohne irgendwelche Restriktionen 2,25% täglich verfügbar.

    Für 2,25% riskiert Ihr den Verlust des Geldes?


    O-Ton der bankberaterin, als meine Eltern nach der Sicherheit des Geldes fragten:
    "Falls es einen Finanzcrash gibt, dann ist ja bei allen Leuten das Geld weg, d.h. dann herrscht wieder Gerechtigkeit auf der Erde"


    http://www.handelsblatt.com/po…ld-es-werde-krise;2386105


    Rechtlich gesehen ist Geld auf der Bank ein Kredit, den man der Bank gibt.
    Bei einer Insolvenz käme man nicht heran und müsste sich mit anderen Gläubigern ganz hinten anstellen.


    Man muss natürlich ein bischen flüssig bleiben: ich mache dass mit Gold und Silber ETFs: da kann man schnell mal 2000 euro verkaufen und hat wieder Fiat Money um ein paar Rechnungen zu bezahlen.
    Und Zinsen sind bei EM ETFs quasi mit eingebaut.
    Bei einer Bankpleite ist das Sondervermögen, da kommt man halbwegs schnell wieder ran.

    Das ist keine Bank und noch nichtmal ne Website.
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    Selbst auf den Cayman Islands benutzen Banken für ihre Websites keine Gratis Templates.