wenn ich darf?
dottore im DGF und die Debitisten könnens viel besser oder Nikolas Hofer oder oder oder...
Geld entsteht durch Verschuldung und wird nicht "gedruckt"
Mensch geht zur Bank weil er Geld braucht um irgendetwas zu kaufen.
Er bekommt von der Bank kein Fitzelchen Geld sondern einen...Kredit...ein Versprechen auf Geld und verspricht per Unterschrift und verpfändung seines Eigentums Rückzahlung + Zinsen
Geld=Kredit=umlauffäug gemachte Schuld
perv*rse Geschichte die da eingefädelt worden ist.
Wir haben kein Geld sondern Schuldscheine.
und damit ist das Silberzehnerlein leider auch nix anderes als eine Schuld
allerdings nicht von Dir wenn Du ihn hast...
Jeder hat überall Schulden und die verschuldeten Wirtschafts-und Gesellschaftssubjekte müssen nach Schneeballspielsystem immer mehr Nachschuldner finden um ALt- und Jetztschuldner sowie die immer mehr steigenden Schuldzinsen zu befriedigen was aber nicht geht...
Edelmetalle sind in diesem Spiel leider nicht wirklich anders als Papiergeld aber psychologisch erscheinen sie uns zumindest irgendwie wertvoller...
oder?
Gruß vom Fischer
fang halt z. B. hier an mit lesen http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=17799 und hangel Dich immer weiter und dann nach 3 Jahren Lesen weinst Du heimlich so wie ich und hortest Silberlinge obwohl Du fast meinst das es Unfug ist...
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Der innere Wert einer Sache besteht aus: nachwachsenden Resourcen + Materialeinsatz aus nicht nachwachsenden Resourcen + Energie.
In vergangenen Jahrhunderten war Energie immer sehr knapp: wenn man wollte, dass sich das Rad am Bergwerk drehte, dann mussten halt Pferde oder Menschen dran drehen:
und die brauchten immer Futter.
Derzeit haben viele Dinge wenig Wert (inkl Gold und Silber), da es zu historisch extrem niedrigen Energiekosten möglich ist Maschinen laufen zu lassen,
Chemikalien herzustellen, Gold zu waschen etc.
Wenn Energie teurer wird, dann werden auch alle Dinge teurer, zu deren Förderung oder Herstellung man Energie benötigt.
Wenn jemand meint, dass Gold 400 Dollar wert sein sollte, dann verkennt er, dass wegen der gestiegenen Energiekosten (und Inflation) es inzwischen bei vielen Firmen nur noch möglich ist,
Gold zu 800 Dollar pro Unze zu fördern.
Ich habe als Studi mal ein Buch über Kulturanthorpilogie gelesen:
Bsp:
In der Kalahari Wüste leben Buschmänner. Die Gegen ist so trocken und unfruchtbar, das man kaum glauben kann, dass da jeman lebt.
Die Buschmänner sind aber recht gut genährt: denn sie essen zu 90/% Nüsse, die Eiweis, Kohlenhydrate und praktisch alle Vitamine enthalten.
Beim Nüsse suchen verbraucht ein Buschmann ca. 1500 kcal und findet Nüsse für 2400 kcal.
D.h. er kann davon leben und noch jemanden mit ernähren, der in der Zwischenzeit Werkzeuge herstellt oder Feuer macht.
Europäer haben versuchsweise geschafft Nüsse für 700 kcal zu finden, dabei aber 2400 kcal verbraucht: d.h. sie würden verhungern.
Ein Traktorfahrer, der über das Feld fährt und Getreide säht und erntet verbraucht pro Tag 2400 kcal,
schafft erntet aber umgerechnet pro Stunde Getreide mit Nährwert von Millionen kcal.
Aber: wenn man mit einrechnen würde, wieviel Diesel er verbraucht und wieviel Energie es gekostet hat, den Traktor aus Stahl herstustellen,
ist die Bilanz negativ, d.h. er vernichtet Energie.
de facto lebt die Welt also davon, dass Erdöl zu Getreide umgewandelt wird - bei Energierverlust.
Noch extremer wird es, wenn man errechnet, dass aus dem Getreide dann Fleisch wird,
d.h. aus Erdöl für 222.000.000 kcal wird Getreide für 1000.000 kcal und daraus wird Fleisch für 1.000 kcal.
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So: die Zahlen waren ausgedacht: ich habe das Buch vor 20 Jahren gelesen, war irgendein Standardwerk von einem amerikanischen Professor.
In diesem Kontext kann man erkennen, dass der gewaltige Produktivitätsschub in der Landwirtschaft zum großen Teil eigentlich nur eine Umwandlung von Erdöl zu Getreide und Fleisch ist.
Aber es erklärt auch, warum die energieintensive Förderung von Rohstoffen ab den 50er Jahren so boomte und zu niedrigeren Rohstoffpreisen führte.
Wenn nicht gerade ein Sonderfall eintritt und man einen Klumpen reines Gold findet, dann ist Gold geronnene Energie + Seltenheit des Elements.
Und in diesem Kontext schwingen praktisch alle Dinge, die uns umgeben.
Derzeit sind wie historisch gesehen in einer Zeit, in der Energie immer noch billig ist, aber dass kann sich ändern.
Auch der Switsch zu Erdgas oder Atomenergie ändert daran nichts.
Ich gehe davon aus, das Energie viel teuer werden wird: dass man allerdings Technologien finden wird, um Energie zu schaffen.
Alles lässt sich im Prinzip als Tauschmittel einsetzen, wenn es einen inneren Wert hat.
In historisch betrachteten Zeiträumen schwankt alles: auch Gold hat seinen Wert im Verhältnis zu Energie, anderen Rohstoffen, menschlicher Arbeit immer verändert.
Die Sage vom "ewigen Wert des Goldes" ist eine Fabel: aber Gold hat noch nie seinen Wert verloren und ich vermute,
dass Gold im Vergleich zu anderen Dingen (Milch, Eisen, Holz, Stahl, ) recht stabil war.
Gold ist kein Schuldschein.
Gegen einen Schuldschein ist nichts einzuwenden: wenn ich in der Kalahari-Wüste bin und bei den Buschmännern lebe,
und einen kranken Buschmann pflege und versorge, dann gibt mir dieser einen "Schuldschein",
dass er mich pflegen und versorgen wird, wenn ich mal krank werden.
Ohne Kredite kann eine Wirschaft nicht gut funktionieren.
Ich bin kein Wissenschaftler: aber es deutet sich an, dass das Aufnehmen von Schulden gesamtvolkswirtschaftlich nur dann förderlich wirkt,
wenn das geborgte Geld/Gold eingesetzt wird, um echte Investitionen und Bildung auszulösen.
Wenn geborgtes Geld/Gold eingesetzt wird, um nichtproduktiven Zwecken zu dienen (Krieg, allgemeiner Konsum, Immobilienkauf, Spekulation), dann löst Verschuldung
gesamtvolkswirtschaftlich offenbar Zerstörung aus.
Jeder Schuldner für sich hat möglicherweise noch die Absicht, das Gold/Geld zurückzuzahlen. Die Verschuldung für unproduktive Zwecke löst aber eine Zerstörung der Wirtschaft aus,
die dazu führt, dass Schulner nicht zurückzahlen können.
Im letzten Schritt des Kreditzyklusses kommt es OFFENBAR dazu, dass als Rettungsversuch Kredite aufgenommen werden, bei denen keinerlei Hoffnung auf Rückzahlung besteht.
(Ich kann das nicht beweisen, aber nach dem, was ich beobachte, scheint es sowas wie "gute Verschuldung/ schlechte Verschuldung" zu geben.
Regierungen können keine Werte schaffen: sie können nur denen, die Werte schaffen, einen Teil ihrer Früchte wegnehmen
und diese umverteilen.
Wenn Regierungsgeld eingesetzt wird, um ordnungsstiftende Funktionen zu unterhalten (Justiz, Polizei, Schule), die in ihrer Gesamtheit die Produktive Tätigkeit der Wirtschaftssubjekte unterstützen,
dann scheint es zu funktionieren.
Wenn aus dem privaten Sektor Geld durch Steuern, Abgaben und versteckte Abgaben abgezogen wird und nach eigenem Gusto "konsumiert" wird,
dann scheint das Vorgänge in Gang zu setzen, die zur Zerstörung der Wirtschaft führen.
Am Ende sind wie in Spanien im 17. Jh. beide bankrott: die Bürger UND der Staat.