Beiträge von Dr_Meyer

    http://tucsoncitizen.com/petro…se-on-united-states-debt/


    Komisch dass man solche Nachrichten in Provinzpostillen findet:


    The legal filing, made in US Federal Court in Washington, D.C. yesterday, seeks to establish the right of foreclosure on US Treasuries in the event of an American default.


    China beantragt bei Gericht von Washington DC das Recht, im Falle einer U.S. Staatspleite seine Forderungen aus U.S. Staatsanleihen per Zwangsvollstreckung durchzusetzen, d.h. Eigentum der U.S. Regierung in den USA zu pfänden.


    Von Seiten der U.S. regierung gab es dazu keinen Kommentar.

    Flugzeuge, Chips, Software, Lebensmittel, Autos ... nur um ein paar Beispiele zu nennen.

    In 100 Jahren werden die USA einen Handelsbilanzüberschuss haben - der zu 80% aus dem Verkauf von Weizen, Mais, Soja und Fleisch kommen wird.
    Vielleicht auch schon in 20 Jahren, ist halt wie Frage, wie schnell nach dem kommenden Meltdown
    die Prosperität wiederkommt und Lebensmittelpreise steigen.
    Heute kann sich kein Mensch eine Agrarkonjunktur vorstellen, im 19. Jh, gab es sie. Wer mal sehen will, wie eine Metropole aussieht,
    die mit "Weizen-Dollars" gebaut wurde, soll sich Budapest ansehen. Die Stadt war nach dem Abzug der Türken nur noch ein Dorf in dem menschen in erlöchern wohnten. Im Zuge der Agrarkonjunktur und des Österreichisch-ungarischen Ausgleichs wurde in kaum 50 Jahren eine Residenzstadt aus dem Boden gestampft.
    Das war damals so ein Bauboom wie heute in Dubai.

    Additionally, when China has purchased Treasuries, it has done so by swapping them with other U.S. assets, rather than exchanging foreign currencies or commodities.


    Hier steht mal dass, wa sich früher nur vermutet habe: dass China zwar eine menge US treasuries hält, aber vor allem für Swap geschäfte benutzt, um Rohstoffe oder andere Währungen zu bekommen.

    Chinesischer Notenbanker äußert sich über zukünftige Käufe von U.s. staatsanleihen


    We will be watching you very carefully.” On Monday, Yu told Bloomberg News that he was hopeful Geithner would provide specifics about his plan. He also warned that despite its sizeable commitment to U.S. debt, China has other options.

    “I wish to tell the U.S. government: ‘Don’t be complacent and think there isn’t any alternative for China to buy your bills and bonds,’” said Yu. “The euro is an alternative. And there are lots of raw materials we can still buy.”


    http://www.moneymorning.com/2009/06/03/china-dollar-debt/

    In Hong Kong gibt es ein Seminar der Thomson Reuters Market Academy für daytrader, die vom kommendne Platzen der Anleihe-Blase profitieren wollen:


    "the truth is the treasuries bubble isn't really much different than the tech bubble, the housing bubble, or the commodities bubble. It is just latest of market insanity that is destined to pop. " Daytrader profitieren von volatilen Märkten und bringen sich schonmal in Position,


    https://customers.reuters.com/…id=ENU&courseid=1-1JBXI7J

    Hmmm wäre mir nicht sooo sicher. Irgendwann wird so ein Zeitpunkt kommen - sei es in 10 Jahren oder 50.
    Im Buch "Cashkurs" von Dirk Müller steht eine interessante Theorie. Nicht die USA haben womöglich die Macht über ihre Dollars, sondern China.


    Ein chinesischer offizieller sagte mal vor einem Jahr:
    Unsre Dollars sind keine gute Anlage, aber eine gute Waffe.


    China hat 80% seiner Dollars sowieso abgeschrieben:
    20% haben sie in Rohstoffe umgesetzt.
    wenn sie den rest auf den Markt werfen - und das auch noch kommentieren würden, dann gäbe es morgen de facto keinen Dollar mehr.


    Chruschtschow konnte über Amerika sagen was er will: ob nun in China ein Reissack umfällt...


    wenn China morgen früh sagen würde, dasss der Dollar keine n Wert hat und seine 2000 Mrd dollar auf den Markt wirft,
    dann gibt es abends keinen mehr, der noch Dollar annimmt.
    Das hätte die Wirkung einer Atombombe.


    Die wird China nicht einsetzen. aber niemand hat eine Atombombe um sie einzusetzen, sondern nur zur Abschreckung.

    Hyperinflation wird es nicht geben, das kann man fuer den FED-Dollar ausschliessen.

    Da wäre ich vorsichtig. Gucke Dir mal die deutsche Hyperinflation von 1923 an: die kam erst richtig ins rollen, als die Ausländer die Reichsmark aufgaben und aus der Reichsmark flohen.
    Grob geschätzt sind 75% der Dollars im Ausland.


    Die immer wieder unterschätzte Komponente ist die Umlaufgeschwindigkeit. Wenn alle Ausländer gleichzeitig den Glauben an den Dollar verlieren nd ihre über 40 Jahre gesparten Dollars auf den Markt werfen, dann hat der Dollar sowas von Hyperinflation...


    Außerdem kommt es darauf an, wo der Dollar noch akzeptiert wird: die Mercosur staaten haen letzte Woche den Dollar als Zahlungsmittel in Südamerika abgeschafft. Im Oktober letzten Jahres haben Züricher Banken kein Gold mehr gegen Dollars verkauft, sondern nur noch gegen Franken und Euro.
    wenn der Dollarraum kleiner wird, dann strömen die Dollars automatisch auf den US - Markt.

    Vor der Inflation muß man bei 3000 euro nicht so doll Angst haben:
    Bei 20% Inflation wären das 600 EUro verlust für Dich, aber wahrscheinlich 200 Mio euro verlust für Familie Quandt.
    600 euro kann man man schnell wieder erarbeiten...


    Wenn ich mit dem Geld in physische Edelmetalle gehen möchte, dann würde ich den ersten Step gleich machen.
    Es ist eine Legende, dass man jederzeit Gold bekommen kann:


    im letzten Herbst war Gold in Deutschland ausverkauft, die meisten Banken haben nicht mal Bestellungen angenommen.
    Lieferfrist waren 4-8 Wochen.


    Falls bei NTV die meldung kommt: Auktion für 30 Jährige U.S. Staatsanleihen ist fehlgeschlagen. Treasury Secreatary Timothy Geithner versichert,
    dass China und Brasilien nicht hinter dem derzeitigen Ausverkauf stehen...Dann kann man durch die Republik fahren und gucken, ob in irgendeinem Dorf noch ein
    Münzhändler eine 999er 100-Euro stück für eine halbe Unze lieferbar hat.


    Man findet nie den optimalen Zeitpunkt; von daher ist es ok, wenn man mehrer Punkte zum Einstieg nimmt.
    Aber bei 3000 euro ist es schwierig, das zu stückeln.

    Dazu gibt es eine sehr schoen Graphik mit essentiell der gleichen Aussage. Sie verwendet die Inflationsrate von ShadowStats.com im Vergleich zur offiziellen Inflationsrate


    [Blockierte Grafik: http://img238.imageshack.us/img238/1581/sscpiadjustedgoldpriceri1.gif]

    Der Chart ist der Hammer.
    Ich hatte es nie so genau durchgerechnet, aber wenn man sieht, dass 1980 ein Auto 2000-3000 Dollar kostete, kommt es voll hin.


    Rein nach Charttechnik, wäre es komisch, wenn das 80er hoch nicht deutlich überschritten würde.


    Im Fall eioner echten Panik laufen die Leute los und kaufen "Gold für 3000 Dollar" - egal was das Gold kostet.


    War jemand in den 80er Jahren schon "an Bord"? Wurde damals auch über einen Staatsbankrott und einen Zusammenbruch des Papiergeldsystems spekuliert?
    Ich erinnere mich, dass wir in den 80er Jahren Westbesuch hatten, die ihr Geld in Perserteppische und Antiquitäten gesteckt haben.
    Das kam mir als Kind ganz skurril vor.
    Bei einer starken Inflationsangst kann das Gold die Tops der 80er Jahre toppen.
    Bei einer Angst vor einem Systemcrash sind die Kurse eher theoretischer Natur, da kann eine Unze auch 100.000 Dollar kosten,
    da stellt sich eher die Frage, ob man mit 1 Unze 400 liter Benzin kaufen kann oder 4000 Liter.


    Auf jeden Fall ein schöner Chart, den man sich angucken sollte, falls man glaubt dass Gold schon zu teuer ist.


    Kurzfristig gehe ich davon aus, dass so wie im letzten Herbst der Goldpreis nochmal kräftig nach unten manipuliert wird.
    Darauf spekulieren würde ich allerdings nicht.
    Was nützt mir ein Spotpreis in London von 700 Dollar, wenn in D-Land niemand Gold liefern kann...

    vielleicht war es nicht die Auction gestern,
    sondern vorgestern:
    in jedem Fall scheinen die Auktionen in dieser Woche nicht gut gelaufen zu sein:


    CNBC;
    "It was pretty poor underwriting and there has to be some concern somewhere in the Treasury about the inability to underwrite the supply," said John Spinello, Treasury bond strategist at Jefferies & Co in New York. "It's a little disconcerting to the market. It creates a negative psychology before the seven-year notes to be bid on tomorrow."

    http://www.sodahead.com/blog/1…treasuries-pay-attention/


    CNBC: schwache Nachfrage nach US treasuries
    http://www.cnbc.com/id/32201716


    "It was just a horrendous result," said William O'Donnell, head of U.S. Treasury strategy at RBS Securities in Greenwich, Connecticut."It was the weakest bid-to-cover since September 2008, and by my numbers it was the biggest tail since February 1993. It was just a very, very weak result."


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    Ich dachte, dass sei schon vor 8 Wochen überfällig,
    aber wie es aussieht, sind die letzten 2 Auktionen von U.S. Staatsanleihen sehr schlecht gelaufen.
    5 1/2 Basispunkte über den Erwartungen bei 5 jährigen...


    Am 13. August 2009 werden das erste mal wieder 30 jährige Staatsanleihen versteigert.
    Ich könnte mir vorstellen, dass das dann richtig übel wird.


    Der Anteil der indirect bidders, unter denen sich auch ausländische Notenbanken befinden ist von über 60% auf ca. 35%
    gefallen, d.h. dass auch ausländischen Notenbanken den Quatsch nicht mehr länger mitmachen.


    Und die können das geld drucken, statt es zu erarbeiten...

    I

    Manche Investoren sagen sich sicherlich: lieber Aktien einer Firma, die nichts verdient, als Bargeld, das bald nichts mehr Wert ist.


    Anhand folgender Tatsachen kann jeder 6Klässler ausrechnen, dass Deutschland bal pleite ist:


    http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EC24245593973462CBC139C37F54AB2D2~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Nach Berechnung des Bundesfinanzministeriums wird die Regierung in diesem Jahr eine Verschuldung von 80% des Bruttosozialproduktes erreichen.


    Das Bruttosozialprodukt von 2005 waren: http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttonationaleinkommen
    2.850 Mrd Euro


    davon 90% sind: 2.564 Mrd.


    Bei schlechten Schuldner erhöht sich sehr schnell die Zinsquote: in den 80ern lag sie bei 22%
    Anfang der 90er waren in Deutschland die Zinskosten über 10%


    Wenn ich mal nur 8% Zinsen nehme, bedeutet dass, dass die BRD
    dann 205 Mrd. Euro Zinsen pro Jahr zahlen muss.


    Die Steuereinnahmen deutschlands betrugen 2009 etwa 276 Mrd. Euro
    http://www.tagesschau.de/inland/bundeshaushalt24.html


    Dass heisst, dass die Regierung dann 75% des Haushalts für Zinsen ausgeben müsste.


    So.
    http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EC24245593973462CBC139C37F54AB2D2~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Ein Wissenschafter hat errechnet, dass in diversen Schattenhaushalten nochmal Verpflichtungen über 175% des Bruttoinlandsproduktes geparkt werden.
    (Beamtenpensionen etc.)
    Es ist außerdem davon auszugegen, dass die Steuereinnahmen sinken,
    d.h. in 2010 könnten die Einnahmen ohne weiteres auf 240 oder 210 Euro sinken.
    (Im Haushalt eingeplant ist, dass sie steigen...).


    Natürlich gelten die höheren Zinsen nur für neue Kredite, nicht für alte.
    Aber,
    jetzt ratet mal, die lang die Kredite laufen, mit denen das Konjunkturpaket finanziert wurde: 2 Jahre.


    Falls irgendwo auf der Welt auch nur ein wichtiger Staat pleite geht, werden alle anderen höhere Zinsen zahlen müssen.


    Ein schneller Staatsbankrott wäre für die Bürger die beste Lösung.
    Zu vermuten ist aber, dass der Staat vorher noch ein paar Jahre mit einer MWST über 25-35% seine Bürger quält.


    In allen Staaten und bei allen historischen beispielen gingen Verschuldung und Niedergang der Währung mit
    Korruption, steigender Kriminalität und Ungerechtigkeit einher.
    (Serbien, Argentinien, Rußland in den 90ern, Römisches Reich)


    Von Historikern, die von der Sache was verstehen, wird der Verfall der Währung und die Staatsverschuldung sogar als einer der entscheidenden Gründe für den Untergang des Römischen Reiches angesehen.
    Wer es nicht glaubt kann sich mal das Römische Castell bei Frankfurt / Main angucken: das war eine ganze Stadt für 10.000 oder mehr Soldaten


    Ein 400 Jahre später gebautes Kastell, ich glaube bei Basel, auf jeden Fall in der Schweiz, ist eine kleine Trutzburg von 400 x 400 meter oder so,
    wo 200 oder 300 Soldaten die region verteidigt haben: für mehr hat die Kohle einfach nicht gereicht,

    Die entscheiden Frage ist:


    a) Was machst Du beruflich
    b) Ist das geld, dass Du in den kommenden 5-6 Jahren wirklich brauchst


    zu a) Wenn Du Arzt oder Bauer bist, brauchst Du Dir keine Sorgen machen:
    Wenn unsere Kinder krank sind, werden wir Dir alle unsere Krügerrands bringen müssen und Du wirst uns deine restbestände an medikamenten wahrscheinlich mit Gold aufwiegen.
    Selbiges gilt für Landwirte.


    Falls Du aber weder arrzt, noch landwirt, noch Polizist oder im Lebensmittelhandel bis, solltest Du vorsorgen.


    Die wahrscheinlichkeit, dass wir eine kurzzeitige nahrungsmitztelknappheit bekommen ist gering, die Konsequenzen wären aber hässlich.
    Im Aldi gibt es Büchsen mit Bockwurst, die halten 4 Jahre. zwieback hält ein Jahr, die meisten anderen Konserven 3 Jahre.
    Eine schokolade kostet da 0,35 EURO. Für 3,50 hast Du also eine Notversorgung für 10 Tage.


    Die offizielle Notversorgung der Regierung beträgt 2,55€ pro Nase und besteht aus Getreide und Hülsenfrüchten für 30 Tage.
    Wer also Schokolade und Zwieback für 100 euro im Keller hat, mach keinen Fehler.


    Geld:
    http://www.handelsblatt.com/po…ld-es-werde-krise;2386105
    Lies Dir mal diesen artikel durch.
    Also: Bargeld ist im Sparstrumpf sicherer als auf der Bank.


    bei 1%-2% Zinsen ist der Zinsverliust verkraftbar.


    Münzen sind sehr schön, aber wenn Du deine Krügerrands in 8 Wochen wieder zurücktauschen must, machst Du Verlust.


    Der geringste Verlust zwischen An-un Verkaufspreis ist bei Goldbarren ab 100g (ca. 2200 EUR).


    Silber kann sehr hoch steigen, da es inzwischen knapper als Gold ist.
    Aber nicht alles, was knapp ist muss steigen.
    Meine alten Socken sind auch knapp. Falls alle menschen dieser Erde ihr geld in abgetragenen Socken von Dr. meyer anlegen wollen,
    wird es bestimmt zu einem Engpass kommen und der preis wird ins Unermessliche steigen.
    Silber ist wirklich sehr knapp. Auffallend ist aber, dass die regierungen in Rußland und China angefangen haben Gold zu horten -
    und nicht Silber.


    Ich würde mir 3000 euro so aufteilen:
    - ein Goldbarren 100g (2200 euro)
    - für 100 EURO Silber-Unzen (da ist nur 7% MWst drauf, anders als bei Silber-Barren): australische, US, mexikanische, österreichische: das sieht hübsch aus und man hat was in der hand und muss in einer Notzeit nicht gleich den Goldbarren verhökern
    - den rest in Bar


    Ich bin aber kein Anlageberater: von daher: selbst nachdenken und dann nach eigenem Gefühl handeln
    Manchmal tut es gut, sich erstmal ein einziges Unzen-Goldstück zu kaufen. Danach kann man schon viel besser schlafen.
    Und dann kann man in Ruhe nachdenken, wie es weiter geht.

    Zitat von silberjunge.de Gold: 7000 Dollar, Silber 400 Dollar


    http://www.silberjunge.de/pdf/frei/090725-silberbulletin.pdf


    "....viele meiner Leser kennen sicherlich die Seite http://www.shadowstats.com von John Williams.
    Er erstellt eine „Schattenstatistik“. Statt die heute geltenden Regeln bei der
    Inflationsmessung anzuwenden, ermittelt der gute John Williams die Inflationsdaten
    auf Basis der noch.....Warum erzähle ich das alles? John Williams veröffentlichte in einer brandaktuellen
    umfangreichen Ausarbeitung sehr interessante Daten zu Gold und Silber. Auf Basis
    der offiziellen Methode zur Inflationsmessung wäre das alte Goldhoch vom 21. Januar
    1980 in Höhe von 850 US-Dollar bei heute 2.357 US-Dollar erreicht. Wenn wir
    allerdings die Inflationsbereinigung des 1980er Goldhochs vornehmen auf der
    Grundlage der alten Verfahren aus dem Jahre 1980, dann reden wir nicht über 2.357
    US-Dollar, sondern über sage und schreibe 7.095 US-Dollar.
    Bei Silber sprechen wir über ein Allzeithoch von 49,45 US-Dollar im Januar 1980
    (Londoner Fixing, per silverinstitute.org). Dieser historische Höchstpreis ist auf
    Grundlage der „Regierungsinflation“ aktuell kaufkraftbereinigt erst bei 137 US-Dollar
    je Unze Silber erreicht. Aber unter Zugrundelegung der Methodik des Jahres 1980
    kommen wir auf 413 US-Dollar je Unze.

    Nicht mehr ganz neu, trotzdem wichtig:


    Der legendäre Hedgefond manager John Paulson, der mit Spekulationen auf ein Blatzen der Immobilienblase Milliarden verdient hat
    und Anfang des Jahres mit dem Ausverkauf britischer Banken 600 Mio Pfund gemacht hat,
    investiert jetzt in Gold:
    ein Drittel des SPDR Gold trust soll ihm gehören, außerdem ist er massiv bei Goldminen eingestiegen.



    Interessant: er wird seit 2008 exklusiv von Alan Greenspan beraten,
    der uns die ganze Sache eingebrockt hat, aber ein heimlicher Goldbug ist.
    ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    ich denke allerdings, dass der Paulson einen Fehler macht, auf Papiergold zu setzen.




    John Paulson hortet weiterhin Gold


    Der Hedgefondsmanager John Paulson von Paulson & Company verdiente an der Subprimekrise 2007 rund 3,7 Mrd. US$. Durch den Leerverkauf britischer Bankaktien verzeichnete seine Firma im September 2008 einen Gewinn von 606 Mio. £.



    Im Jahre 2008 belegte Paulson laut Alpha den zweiten Rang der Hedgefondsmanager mit dem höchsten Einkommen. In diesem Jahr rangieren zwei Fonds von Paulson & Company auf den Plätzen eins und vier der Barron”s Top 100 Hedge Funds 2009.


    Paulson investiert in Gold- und Goldminenaktien. Laut Casey Research vergrößerten Paulson & Co. im ersten Quartal dieses Jahres den Goldbestand um 3,7 Mrd. US$ in neuen Positionen. Die Gesamtinvestition liegt nun bei 4,3 Mrd. US$. Rund 46% des Anlagenportfolios besteht aus Gold und Goldaktien.


    Paulson & Co. Haben 2,9 Mrd. US$ in den SPDR Gold Trust investiert, der derzeit 1.106 t Gold hält. Dies ist die dreifache Menge der britischen Goldreserven. An AngloGold Ashanti Ltd., Goldfields Inc., Kinross Gold Corp. und Market Vectors Gold Miners ETF hält Paulson mittlerweile Anteile im Wert von 2,3 Mrd. US$.


    Dass Paulson jetzt den “Paulson Real Estate Recovery Fund”, also einen Fonds, der auf die Erholung der Immobilienpreise setzt, aufgelegt hat, ist recht vielsagend. Seine Investitionen setzen klar auf eine massive Reflationierung der Wirtschaft. Da sein Portfolio zu 46% aus Gold und Gold-Minenaktien besteht, scheint er nicht nur auf eine normale Reflationierung der Wirtschaft, sondern eher auf eine Hyperinflation zu setzen.

    PARIS, June 22 (Reuters) - An increase in exports is needed for a sustained recovery in the United States and this may require an adjustment in the value of the U.S. dollar, IMF chief economist Olivier Blanchard said on Monday.
    'For the US, it is absolutely no question that a sustained recovery has to come from a large increase in exports, that may not be very easy to do. This may require fairly substantial adjustments in the dollar,' he told a conference.


    Article Controls


    Ein kleiner Artikel, der völlig untergegangen ist:
    der Chef-Ökonom des IWF hält eine substanzielle Neubewertung ("adjustment") des Dollars für absolut notwendig ("absolutely no question"), damit die USA durch mehr Export ihr Handelsbilanzdeizit ausgleichen.


    wow. das ist ja mal klartext, und das bei Reuters.
    Gab es diese Nachricht auch in deutschen Medien?

    irgendeinen käufer muss es ja gegeben haben und bei solchen größenordnungen, weiterer rekordemmission und wegbrechenden käufen aus china etc., muss das zeug doch von anderen gekauft werden. wer um himmels willen ist das?

    FED und ausländische Notenbanken: die brauchen das Geld nicht zu erarbeiten, sondern können es per Tastendruck erschaffen.


    Früher, als den Regierungen noch die Drucker der Notenbanken gehörten, haben die Leute schneller verstanden, dass gedrucktes Geld keinen Wert schaffen kann.
    Durch den Umweg über die Staatsanleihen lässt es sich heute leichter verschleiern.


    In GB besitzt die Notenbank inzwischen 15 der Staatsanleihen, die sie rein theoretich in guten Zeiten wieder verkaufen sollte.


    Jeder, der an dieses gedruckte Geld kommt, (Staaten, Großbanken) kann alle anderen "outpricen", d.h. aus dem Markt drängen.
    Gold ist eine der wenigen "Gelegenheiten", da hier die Golddrücker den preis künstlich niedrig halten.

    https://bvb.gedif.de/bvb/news.…&sektion=anleihen&u=0&k=0


    Brasilien verkauft 25 Mrd Us treasuries.


    http://topforeignstocks.com/20…ten-creditors-to-the-usa/


    das sind 20% seiner Währungsreserven in U.S. treasuries



    Außerdem schichtet es von langlaufenden Anleihen in Kurzläufer um.


    Mehr als 20% ging nicht: das hätte wohl sonst einen Crash ausgelöst.


    Meine Prognose: ich vermute, dass Rußland und Brasilien ihren Bestand an US treasuries noch schneller reduzieren werden als China.
    Währung China als zentralistische Macht die US treasuries auch schnell mal an Staatsfirmen weiterleiten kann, die diese Papiere für Swapgechäfte oder als Sicherheit für
    Rohstoffkredite benutzen können, müssen Rußland und Brasilien wirklich verkaufen, um die U.S. Ramschpapieren noch zu monetarisieren.


    Die Nachricht ist zwar extrem versteckt, aber wenn ich sie gefunden habe, haben andere sie auch gefunden.

    Auf eine goldene Zukunft
    J@stin

    Na klar freu ich mich, wenn ich mit einer Investmententscheidung richtig liege.
    aber diesmal ist es anders:
    wer vor 5 Jahren eingestiegen ist, könnte nun einen Teil der Gewinne realisieren und sich was schönes kaufen.


    Ich habe auch Gold: aber ich würde gerne in Kauf nehmen, dass es das lausigste Investment meines Lebens bleibt und ich mich geirrt habe.
    Wenn der Dollar abstürzt und das Gold so richtig Richtung Norden geht, dann wird niemand von uns an der Welt, die da kommt, so richtig Freude haben.