Beiträge von Smithm

    Was früher noch in Nischenblättern stand, hat heute den Weg in die Massenmedien geschafft - so kann später wenigstens keiner sagen, dass man die kommenden Geschehnisse nicht hätte voraussehen können. Es bleibt spannend, trotz meiner Verachtung für unser aktuelles System, hoffe ich trotzdem darauf, dass sich der Todeskampf noch etwas hinziehen wird.


    Dieses einmalig hohe Niveau an Lebensstandard werden wir nach einem Restart nicht mehr wiedersehen können, auch wenn es nur auf Pump erschaffen wurde. Der "point of no return" ist eh überschritten, dann also wenigsten mit Musik in den Untergang.


    Gruß


    Smithm

    Henning82


    Meiner Ansicht nach gibt es nur eine Erklärung was mit diesen horrenden Geldern gemacht wird:


    Asset Inflation, die Banken investieren in höher verzinsliche Anlagen, das geht natürlich nur gut, solange auch immer genug Nachfrage herrscht, sonst kollabieren die Kurse. Das Perpetuum Mobile der Staatsanleihen muss ebenso am laufen gehalten werden, sonst bricht auch da der Markt zusammen.


    Die fiese E-Funktion geht nun in die vertikale, d.h. - wie hier schon häufig kolportiert - werden wir in Zukunft noch rapide steigende Zahlen bei Target Krediten, Rettungsschirmen, usw. sehen.


    Nur meine Einschätzung.


    Gruß


    Smithm

    Ich bin nicht gut im Verfassen von Kondolenzbekundungen, aber ich möchte zum Ausdruck bringen, dass es mich sehr berührt diesen libertären Geist nicht mehr unter uns zu wissen. Er hat in visionärer Art und Weise Dinge prognostiziert, als die meisten von uns noch nicht einmal wussten was Libertarismus bedeutet.


    Mein aufrichtiges Beileid seiner Familie und Freunden.


    Mit traurigem Gruß


    Smithm

    Was mir an der Sache irgendwie aufstösst:
    Warum muss sich der überhaupt 500.000 leihen?
    Mit einer "Entlohnung" von ca. 20.000 im Monat als Ministerpräsident und noch diversen Aufwandsentschädigungen und BestechungsgeldernVorstandsgehältern
    ist das doch ein Betrag der eh aus der Portokasse kommt.


    Bleibt eigentlich als Erklärung nur dass das ein weiteres B...geld war.
    Die wissen schon warum sie sich mit Händen und Füssen dagegen wehren ihre Einkünfte offenzulegen.

    Nach meinem Wissen darf der Bundespräsident während seiner Amtszeit keine vergüteten Aufsichtsrat oder Vorstandsposten ausüben.


    Gruß


    Smithm

    http://www.financial-informer.…ettungsfonds_efsf_2377902


    Zitat

    Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat nach dem Rundumschlag gegen zahlreiche Staaten der Eurozone auch den Kreditausblick für Anleihen des Euro-Rettungsfonds EFSF gesenkt. Das langfristige "AAA"-Toprating werden auf "negativ" gesetzt, teilte die Agentur am Dienstag mit. Der Rettungsfonds könnte die bisherigen Topbonität verlieren, falls ein bisher mit Bestnote versehenes Mitgliedsstaat der Eurozone herabgestuft werden sollte. Dabei könnte die Kreditbewertung des EFSF um ein bis zwei Stufen gesenkt werden, hieß es weiter in der Mitteilung.

    Gruß


    Smithm

    Kellergeist


    Wer hat denn die Mischpoke da oben gewählt? In der Demokratie hat man halt unter den Folgen der Fehlentscheidungen einer Mehrheit zu leiden. Halten wir uns die Illusion aufrecht, dass wir hier noch korrigierend eingreifen können.


    O.K., war jetzt genug O.T. für diesen Strang.


    Gruß


    Smithm

    Wenn ich an einer Klippe stehe und runterspringe kann ich ja nun auch nicht die Klippe verantwortlich machen.


    Weiterhin musst Du auch bedenken, dass nicht nur der Zinseszins eine Exponentialfunktion darstellt sondern auch die Inflation und hier ist der Exponent aktuell sogar höher. D.h. wenn ich Kapital verleihe verliere ich Kaufkraft.


    Das Problem ist nicht der Zins - und da kommst Du der Sache schon näher - das Problem liegt in unserem ungedeckten Schuldgeldsystem begründet, in welchem langfristige Verschuldungsorgien wie von Dir beschrieben überhaupt erst möglich sind. Und bitte unterstelle nicht ständig, dass banale Zusammenhänge - so wie jetzt der Faktor Zeit - von mir nicht berücksichtigt würden, wovon reden wir denn hier?


    Gruß


    Smithm

    Kellergeist


    Natürlich bin ich immer noch der Ansicht, dass die Zinsen nicht das Problem sind. Vielleicht sollte man seinen eigenen Intellekt nicht zu hoch einschätzen, die von Dir niedergeschriebene Erkenntnis über den Zinseszins ist nun wahrlich kein Erkenntnisgewinn welcher ausschließlich Goldseiten-Koryphäen gelingt. Wie ich bereits schrieb, das Problem ist die mangelnde Bereitschaft zur Tilgung.


    Beispiel:


    Ein Unternehmer hat eine revolutionäre neue Idee aber keine Kohle diese umzusetzen. Er wendet sich also an einen Kapitalgeber, überzeugt diesen, und erhält die gewünschte Finanzierung. Das Unternehmen ist erfolgreich, verdient Geld, die Kredit wird getilgt und der Kreditgeber erhält sein Kapital inkl. angemessener Verzinsung zurück - wo ist also das Problem?


    Und bitte konstruiere nicht wieder irgendwelche Annahmen um meine Aussage. Die Zinsen sind wahrlich nicht das Problem, es sind Kreditnehmer die sich leichtfertig verschulden und es sind somit natürlich auch unsere Politiker.


    Die Zins-Sklaverei wurde freiwillig gewählt und brach nicht über uns hinein. Wie war das noch "Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber".


    Gruß


    Smithm

    1. nur weil Gelder aufgenommen werden wo von Anfang an klar ist, dass noch nicht einmal der Versuch einer Tilgung gestartet werden soll
    2. das ist eine logische Folge
    3. natürlich


    Gruß


    Smithm

    Das Zinssystem ist nicht das Problem, Zinsen kommen ja nicht urplötzlich auf einen zu wir eine unabwendbare Naturkatastrophe, jedes halbwegs intelligente Individuum muss wissen auf was es sich einlässt wenn es einen Kredit aufnimmt, sei es nun der Staat, der Unternehmer oder die Privatperson.
    Das Problem ist die Verschuldung an sich auf der unser gesamtes Wirtschaftssystem basiert, dafür kann man aber nicht die Verzinsung verantwortlich machen. Welcher Geldgeber ginge denn ins Risiko, ohne eine angemessene Kompensation dafür zu erhalten?


    Das zweite Problem ist der nicht markgerechte, d.h. künstlich viel zu niedrig gehaltene Zins, der die ganze Verschuldungsorgie noch befeuert.


    Zu guter letzt haben wir natürlich unser "demokratisches" System, in welchem auf Wiederwahl erpichte "Volksvertreter" Wohltaten mit der Gießkanne verteilen.


    Gruß


    Smithm

    Meiner Meinung nach sollte sich Deutschland noch mehr
    Richtung Osten orientieren. Dann würde der ewigwährende Alptraum unserer
    aktuellen „Verbündeten“ wahr werden. Der Rohstoffreichtum Russlands in
    Verbindung mit deutscher Fertigungstechnik und Organisationsfähigkeit könnte eine
    für beide Seiten fruchtvolle Zusammenarbeit ergeben.
    Man kann gegen die Russen ja vieles sagen, aber Sie erwarten
    wenigstens keine Alimentierung von uns, wenn diese ihnen jedoch wie aktuell
    häufig geschehen förmlich aufgedrängt wird, streichen Sie die Kohle natürlich
    ein und lachen sich hinterrücks ins Fäustchen.


    W[font='&quot']enn sich dies jedoch abzeichnen würde, dann stünde wahrscheinlich in Kürze
    WW3 vor der Tür, weil das würden sich unsere Freunde sicher nicht gefallen
    lassen, wer sollte denn dann auch die Suppe auslöffeln.[/font]


    [font='&quot']Gruß[/font]



    Smithm

    Richtig erkannt...aber diese Probleme SOLLEN auch NICHT gelöst werden ! :D

    »Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine deutsche Vormachtstellung in Europa nicht akzeptieren können.« »Sunday Correspondent«, London, 16.9.1989


    Es ist doch ganz einfach zu erkennen: Was wir hier gerade "live & in Farbe" miterleben dürfen ist ein dritter großer Krieg in Europa mit dem Ziel Deutschland mal wieder platt zu machen...schönes Kasperle-Theater - diesmal ohne Bomben ! :thumbup:

    Richtig, man sollte in diesem Zusammenhang aber auch nicht verschweigen, dass es über Jahunderte bekannte britische Politik war, sich jeweils mit der 2.-stärksten Macht Kontinentaleuropas gegen die Stärkste zu verbünden um somit die eigene Vormachtstellung zu sichern.


    Es ging also nicht zwangsweise gegen Deutschland, dass das zum Schluss so war und aktuell wohl wieder so ist, weiß jeder, der sich mit Geschichte beschäftigt, ist also keine Überraschung.


    Gruß


    Smithm