Was verstehst du metaphorisch unter ,,Motor"?
Den Staat selber, dessen Macht sich aus Gewehrläufen speist?
Oder das Prinzip, dass es moralisch vertretbar ist, dass die Mehrheit die Minderheit, gern auch mit den Gewehren des Staates knechten darf?
Vielleicht wäre es einfacher, wenn Du Dein Idealbild eines Staates skizzierst. Sollte nur bitte praxisgerecht sein und auch berücksichtigen, dass die idealisierten kleinen Einheiten, in der Praxis von den größeren geschluckt werden. Muss man nicht mögen, macht aber den Unterschied zwischen dem theoretischen Träumer und dem Realisten.
Die Verwendung des Motors als Sinnbild war doch offensichtlich:
- guter Motor / Demokratie in einem homogenen Volkskörper mit ordentlicher Verfassung, in welcher die Rechte des Einzelnen nachhaltig geschützt werden und man vor Willkür geschützt ist
- schlechter Motor / Fassadendemokratie, Herrschaft der Hochfinanz, alibimäßig autorisiert durch die vordergründige Mehrheit einer ebenso bestochenen, wie auch selbst beschissenen, dumpfen, Masse