Davon abgesehen: wenn man anfängt, mit ein wenig Ehrgeiz zu kochen, nimmt die Zahl der akzeptablen Restaurants eben ab.
Das ist auch so wenn man nicht kochen kann (ich gar nicht, meine Frau so, dass es zum Überleben reicht). In Kombination mit dem oft schlechten Essen in Restaurants, erschrecken mich noch mehr die häufig unzureichenden Hygienestandards. Klar, so sauber gekocht wie Zuhause wird im Restaurant (fast) nie, aber ein Mindestlevel sollte schon erreicht werden. Widerlich wenn ich den als Deko auf dem Teller befindlichen Beeren schon ansehen kann, dass diese niemals gewaschen wurden. Auch wer eine Zitronen- oder Orangenscheibe im Glas hat, sollte sich nicht der Illusion hingeben, diese sei vorher gewaschen worden.
Trotzdem gehen wir ständig Essen, weil man natürlich durch Versuch und Irrtum herausgefunden hat, wo es gut ist. Da bleiben dann vielleicht 20 % der Restaurants dauerhaft eine Option - und das sind nur die Überbleibsel von jenen, die man nicht von vorneherein eh ausgeschlossen hat.
Aber wir lieben es auszugehen, Zuhause ist auch schön, aber auf Dauer zu langweilig. Klar, wenn ich selbst Spaß an der Zubereitung hätte, wäre es etwas anderes. Vielleicht mal, wenn ich Rentner bin.