Was uns das wohl sagen will? 
Das Bild stellt die göttliche Herrschaft dar. Rechts Sokar, eine Erscheinungsform von Horus. Links vermutlich Wadjet, eine Schutzgöttin, die mit Schlangenkopf dargestellt wurde.
Sie sind miteinander verbunden, halten die Hand des anderen. Sie lenken die Priesterschaft, welche ebenfalls verbunden ist und ihrerseits die Herrscher lenkt, links der von Oberägypten, rechts der von Unterägypten. Daher scheint es eine sehr alte Darstellung zu sein, die die Verhältnisse noch vor Pharao Menes zeigt, als sich Unter- und Oberägypten noch bekriegten. Menes, hier in der Königsliste von Abydos als erster (menschlicher) Pharao des geeinten Reiches aufgeführt, gelesen MENI:

Es ist also eine sehr alte Darstellung, älter als 5000 Jahre, vielleicht sogar noch viel älter.
Die Grössenverhältnisse der Figuren entsprechen ihren Machtverhältnissen, die weltlichen Herrscher sind also in ihrer Machtfülle viel näher am gemeinen Soldaten als an den Göttern. Die Priesterschaft ist viel mächtiger als die Könige, was meiner Meinung nach bis zum heutigen Tag der Fall ist.
Hier interpretieren gewisse Verschwörungstheoretiker (wie man so schön sagt) eine Herrschaft von Reptilienwesen hinein, das ist aber mehr als abenteuerlich von mir aus gesehen. Es sind Götter, also mit der Fähigkeit ausgestattet, Leben kreieren und lenken zu können und es ggf. natürlich auch wieder zu nehmen.
Die abgebildeten Hieroglyphentexte enthalten offenbar keine Namen, es dürften Gebete bzw. magische Formeln sein. Was genau geschrieben steht, weiss ich nicht, ich habe vor Jahren die Königsliste von Abydos übersetzt, weiter reicht mein Altägyptisch aber leider nicht. Zweigeteilt, werden sowohl der obere wie auch der untere Block jeweils exakt von der Mitte aus nach rechts bzw. links gelesen, erkennbar daran, dass die Figuren immer in Richtung des Zeilenanfangs blicken. [EDIT: Das bedeutet, die Texthälften gehören zur jeweiligen Bildhälfte, in diesem Fall also zu der betreffenden Gottheit.] Die einzelnen Spalten werden von oben nach unten gelesen.
Es ist kurz gesagt eine Darstellung der göttlichen Weltordnung.