Zitat Hammwolln:
"Die Durchschlagskraft der GBU-57-Bomben beträgt etwa 60 Meter Boden: Erde, Lehm, Sand. Bei Gestein sind es nur noch 18 Meter. Bei Stahlbetonbunkeranlagen sinkt dieser Wert auf etwa drei Meter..."
Ein Journalist hatte geschrieben, dass es 61 Meter sind.
Das fand ich lustig und auch bezeichnend für den Sachverstand, der in dieser Zunft vorherrscht.
Was haben die Russen da nur benutzt?
Kinschal, die im Gegensatz zu den amerikanischen Bomben metergenau ins Ziel fliegen und demnach die zweite genau in den Krater der ersten trifft. Aber vor allem ist die Aufprall-Energie sehr viel höher: ca 1,4 x 1010 Joule gegenüber 7,5 x 108 Joule, also etwa die 18-fache Aufprall-Energie bei der russischen Rakete. Das sind geschätzte Werte, angenommen habe ich 2,5 t Aufprallmasse bei der Kinschal bei Mach 10 und 13,6 t bei 1200 km/h bei der GBU-57.
PS.: Die Zahlen kann man aber nicht ganz direkt vergleichen, da das amerikanische Modell einen sehr harten und schweren Durchschlagskörper aus Wolfram hat, was vor allem im Gestein Vorteile bringt.