Also vorläufig keine Angst vor dem Hitzetod in USA 
Die sollen nicht immer rumflennen, wegen ein Bisschen Wetter. Manchmal kommt polare Kaltluft halt weit nach Süden, ist bei uns auch so. Vor 4 Jahren hat's auch schon Florida erwischt:
[url]http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/13589022[/url]
..."Es ist grausam kalt", berichtet Leser-Reporter Claude Bühler aus Key West. Seit fünf Tagen friert er am südlichsten Spitz Floridas. «Wir sind hier 80 Kilometer von der Karibik entfernt, aber man könnte meinen, ich sitze in der Schweiz», so Bühler. In der Nacht auf Donnerstag sei das Quecksilber bis auf fünf Grad unter Null gefallen....
Wenn ich mich recht erinnere, sind damals die Orangen an den Bäumen durchgefroren bis zu innerst, und die Temperaturen fielen bis -10°C!
Mit dem Klima haben solche Extremereignisse herzlich wenig bis nichts zu tun. Wenn's jetzt minus 10 ist und im Sommer plus 40, dann ist es nämlich im DURCHSCHNITT (und nichts anderes ist das Klima als ein Durchschnitt) gerade recht.
Oliver: Die Formel: "Mehr Wärme - mehr Extremereignisse" ist haltlos aber bereits fest in die Köpfe eingepflanzt.
Warm --> gut, kalt --> schlecht....was schon Homo Erectus wusste, scheint dem Homo Händyensis weitgehend abhanden gekommen.
Und noch etwas: Den Ausdruck "gefühlte Temperatur" sollte man nicht mit Zahlen in Verbindung bringen. Das ist eine völlig unwissenschaftliche und subjektive Grösse, wie der Name schon andeutet. Sie wird Pi mal Daumen ermittelt, aus Temperatur und Wind. Man sollte besser sagen: Sehr, sehr kalt oder eisig oder sowas und ganz einfach die beiden Werte getrennt nennen. Journalisten sind nämlich nicht immer in der Lage, das Wörtchen "gefühlt" dann auch zu drucken, und schon haben wir den Salat. Ist schon wiederholt vorgekommen, meist im bezug auf die USA, wo diese "gefühlte Temperatur" gross in Mode ist.
Gruss
Ophiuchus