Sorry aber keepitshorts-Mitteilungen in diesem Thread hinterlassen den schalen Beigeschmacks von Trollerei.
Ja, ich weiß. Trotzdem versuche ich, ihm den Unsinn seiner Ideen oder Beiträge noch klar zu machen.
Seinen älteren Berichten folgend ist er schwer erkrankt, hatte dann im Zusammenhang mit einem Aufenhalt zur Chemo wohl eine Quarantäne verordnet bekommen, weil zusammen mit ihm jemand mit Corona dort war und schrieb vor kurzen von einer schlechten Prognose, die in der Regel bei Chemo Patienten meist innerhalb eines 5 Jahres Fensters liegen, mal mehr mal weniger.
Daher gab es hier auch vor nicht langer Zeit von mir an ihn den Hinweis, sich sein letztes bisschen Leben nicht durch Angst vor Corona auffressen zu lassen, sondern diese ganzen Meldungen zu verdrängen und das, was ihm noch vom Leben bleibt, zu genießen.
- Im übrigen gilt dies für jeden von uns, denn niemand weiß, wann es vorbei ist. -
Leider kommt er scheinbar nicht mehr raus aus dem Käfig.
Gerne hätte ich hier einen Beitrag verlinkt, den ich aber in den weiten des Netzes nicht mehr finden werde.
Inhaltlich hatte da eine an Krebs erkrankte Frau kurz vor ihrem Tod davon berichtet, wie sie die Zeit zwischen Diagnose und dem Interview/Beitrag kurz vor ihrem Tod verbracht hat. Ich fand den Artikel stark. Sie hatte sich von ihrem Partner getrennt, gelebt, Reisen unternommen, Restaurants besucht und sich auf One night stands eingelassen, auch ungeschützt, frei nach dem Motte, sterben muss ich in absehbarer Zeit sowieso.
War krass, aber konsequent und für shorty ganz oder teilweise unbedingt als Lebensmotte zu empfehlen.