Kurzarbeit für 300 Beschäftigte Solarwerk in Thalheim stellt vorerst Produktion ein: Meyer Burger fehlt das Material
Das angeschlagene Solarunternehmen Meyer Burger schickt 300 Mitarbeiter des Werks in Thalheim in Kurzarbeit. Der Fabrik fehlt Material zur Produktion. Die Gewerkschaft hat aber noch Hoffnung.
Von Steffen Höhne Aktualisiert: 23.04.2025, 12:22
Bitterfeld-Wolfen/MZ. - Das angeschlagene Solar-Unternehmen Meyer Burger wird vorerst die Produktion in seinem Werk in Thalheim, einem Ortsteil von Bitterfeld-Wolfen, einstellen. Das Unternehmen teilte am Mittwochmorgen mit, dass für 300 Mitarbeiter ab 1. Mai Kurzarbeit angemeldet wird.
Laut einer Firmensprecherin sei damit eine Produktion nicht mehr möglich. „Die Maßnahme soll kurzfristig Kosten einsparen“, heißt es vom Unternehmen. Bisher wurde am Standort rund um die Uhr gefertigt. Als Grund für den Stillstand werden Materialengpässe genannt.
„Aufgrund fehlender Liquidität musste enger geplant werden und als Folge wurde weniger Material bestellt, so dass es jetzt zu den Engpässen kommt“, sagt die Firmensprecherin auf MZ-Anfrage. In Absprache mit den Kunden würden bestehende Aufträge geschoben und die Produktion heruntergefahren.
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