Das sehe ich so nicht. Früher wurde sehr viel aus Eiche gebaut, und gerade auch Buchen zeichnen sich durch geraden Wuchs aus. Fichte ist halt sehr leicht, das macht es leichter zu transportieren und zu verarbeiten, da heute Zeit und Kosten sehr wichtigie Faktoren sind, spielen diese Eigenschaften eine größere Rolle als früher. Fichte als Nadelholz ist ausserdem langfaserig, und hält deshalb eine höhere Biege und Zugfestigkeit aus.
Früher.......ja wann früher? Mit Eiche wurde gebaut, dort wo Eichen wachsen, klar, ist das langlebigste Holz., aber:
Das erfordert aber auch eine ganz andere Herangehensweise zur Verbauung. Ist viel, viel aufwändiger.
Balken aus Eiche sind selten länger als 3-4 m. daher mussten sie gestückelt und verzapft werden.
Ein riesen Aufwand, heute unbezahllbar, für Standardbauten.
Hab noch nie in einem Baustoffhandel eine 6m oder 8m Dachlatte aus Laubholz gesehen, Balken auch nicht.
Wie es mit Leimholzelementen aussieht, weiß ich nicht. Bin kein Zimmerer.
Aber dort, wo Holz günstig sein muß, kommt nur Nadelholz in Fage, weil wächst viel schneller, ist statisch belastbarer und der Output im Sägewerk ist um Hausnummern besser.
Bei Laubholz hat der Sagler viel Verschnitt.
Aber auch klar, wer Wert auf Qualität legt und es sich leisten kann, verbaut Hartholz.
Im Tessin z.B. werden hochwertige Dachstühle ausschl. aus Kastanienrundlingen gefertigt.
Durchmesser 7-10cm der lfd. Meter 30 Franken
