Beiträge von aurora II

    die Grenze wurde die letzten 10,15 Jahre mehrfach verschoben.

    Ursprünglich waren es ~ 50.000 kwh Jahresbezug, imo.

    Da war ich mit meinem Betrieb leicht drüber und hab mich recht geärgert.

    Nach 2 Jahren war ich aber wieder darunter und bin dann aus der Leistungsmessung rausgefallen.

    War eine richtige Scheiße, weil ich zwei Großverbraucher habe, die aber nur einige Stunden im Quartal laufen, aber die hatten mich in andere Kosten - Sphären katapultiert

    Im Gewerbe und Indusriebereich ist Leistungsmessung seit Jahrzehnten auch bin D üblich.

    1/4 Std.-Messung oder 24 Std.-Messung.

    Der erreichte Höchstwert ist im Abrechnungszeitraum maßgeblich.

    STROHPELLETS sind Mist.

    Aggressive Säurebildung (Korrosion)

    • Das Problem: Getreidestroh enthält im Vergleich zu Nadelholz extrem viel Chlorid (ca. 2500 mg/kg gegenüber nur 90 mg/kg bei Holz).
    • Die Folge: Bei der Verbrennung und vor allem im Gluterhaltungsbetrieb entsteht Salzsäure. Diese Säure greift die Kesselwandungen sowie den Edelstahlkamin massiv an und zersetzt das Metall in kürzester Zeit.

    Enormer Ascheanfall und Feinstaub

    • Das Problem: Stroh hat einen Aschegehalt von rund 5 %, während Holzpellets meist unter 0,5 % liegen.
    • Die Folge: Es entsteht die zehnfache Menge an Asche und erhebliche Feinstaubmengen. Die Filter- und Reinigungssysteme normaler Kessel sind dafür schlicht nicht ausgelegt


    Ich rede von Holzpellets und die Herstellungskosten sind nicht hoch(35-65 € /t, ohne Kosten für das Ausgangsmterial Sägemehl,Holzspäne, billiges Pflanzenöl)

    Ein Bekannter von mir betreibt selbst eine kleine Pelletieranlage.

    Die hat so ca. 8000 € insgesamt gekostet und die Mühle nochmals etwa 5000€

    Die Anlage läuft selbstständig 24h /Tag wenn genug Rohstoff da ist.


    Aber inzwischen werden ja im industriellen Maßstab ganze Bäume geschreddert und dann zu Pellets gepreßt, ok, da wird´s dann schon teurer.

    aber mehr,als 250 € /t müssten Pellets eigentlich nicht kosten, aber man nimmt halt, was man kriegt.


    2kg Holzpellets ~ 1l Heizöl, was den Energiegehalt angeht.

    So gesehen sind Holzpellets gegenüber Heizöl derzeit immer noch relativ günstig.

    Aber unschlagbar günstig ist halt Getreide, egal ob Gerste,Weizen, Hafer......


    Übrigens: Getreide zusammen mit Sägemehl pelletieren gibt ein geiles Heizmaterial!!! :thumbsup:

    Meinen Weizen fressen meine Hühner und der Rest ab in den Ofen!

    So jetzt hab ich ´s verraten. :P

    Hab nen Passat Heizkessel (dänisches Produkt) und der läuft nun im 21. Jahr.

    An der Steuerung war mal was nicht ok und ein neuer Kondensator für das Lüfterrad war fällig.

    Ansonsten null problemo. Brennraum ganz aus Edelstahl wegen Korrosiosgefahr bei Getreideverfeuerung.

    Ist für Getreide zugelassen, aber nicht in D. Interessiert meinen Kaminkehrer aber nicht.

    Solange die Abgaswerte passen, ist es ihm egal, was ich da einschüre......... :thumbup:


    http://www.lichtfuss-heizung.de/pdf/passatc1-c4.pdf

    ein kluger Agrarökonom hat mal festgestellt, dass der Mindestpreis für Lebensmittel durch deren Heizwert bestimmt wird.

    Das kann ich so nicht bestätigen!!!

    Holzpellets ~ 474 € /t

    Futterweizen ~ 180 € /t

    Weizen hat rund 85% des Heizwerts von Pellets, müßte also ca. 400 € /t kosten.........

    Was ich verheize, verate ich euch aber nicht!!! ;)

    auch von meiner Seite mein tiefes und ehrliches Mitgefühl.

    Ich bin jetzt auch schon über 20 Jahre hier dabei ( früher unter einem anderen Nick) und Edel ist mir ein vertrauter Mensch geworden, auch wenn ich ihn leider nicht pers. kennenlernte.

    Ruhe in Frieden! [smilie_blume] [smilie_blume] [smilie_blume]


    Edel hat mich 2010 mal wegen einer Nichtigkeit hier dauerhaft gesperrt.........Schwamm drüber und schon längst vergessen und vergeben. ;)


    Weiß man etwas über die Umstände des Todesereignisses? Hoffentlich kein Unfall, (Treppensturz o.ä.)

    exakt wie in D!!!!

    .....................
    Und was man uns nun als den irren Wettereffekt da verkaufen will, denkt selber nach, wenn massenhaft Chemtrails versprüht werden hat das eben Auswirkungen auf Mensch und besonders die Natur! Und wofür bitteschön braucht man da weltweit über 180 H.A.A.R.P. Anlagen??? Die größte steht übrigens nicht in Alaska sondern auf dem Staatsterritorium Deutschlands, verwaltet von der BRD als Hochsicherheitsgebiet. Forschung? 8)

    Kannst Du mitteilen, wo sich die befindet???

    Das sehe ich so nicht. Früher wurde sehr viel aus Eiche gebaut, und gerade auch Buchen zeichnen sich durch geraden Wuchs aus. Fichte ist halt sehr leicht, das macht es leichter zu transportieren und zu verarbeiten, da heute Zeit und Kosten sehr wichtigie Faktoren sind, spielen diese Eigenschaften eine größere Rolle als früher. Fichte als Nadelholz ist ausserdem langfaserig, und hält deshalb eine höhere Biege und Zugfestigkeit aus.

    Früher.......ja wann früher? Mit Eiche wurde gebaut, dort wo Eichen wachsen, klar, ist das langlebigste Holz., aber:

    Das erfordert aber auch eine ganz andere Herangehensweise zur Verbauung. Ist viel, viel aufwändiger.

    Balken aus Eiche sind selten länger als 3-4 m. daher mussten sie gestückelt und verzapft werden.

    Ein riesen Aufwand, heute unbezahllbar, für Standardbauten.

    Hab noch nie in einem Baustoffhandel eine 6m oder 8m Dachlatte aus Laubholz gesehen, Balken auch nicht.

    Wie es mit Leimholzelementen aussieht, weiß ich nicht. Bin kein Zimmerer.

    Aber dort, wo Holz günstig sein muß, kommt nur Nadelholz in Fage, weil wächst viel schneller, ist statisch belastbarer und der Output im Sägewerk ist um Hausnummern besser.

    Bei Laubholz hat der Sagler viel Verschnitt.

    Aber auch klar, wer Wert auf Qualität legt und es sich leisten kann, verbaut Hartholz.

    Im Tessin z.B. werden hochwertige Dachstühle ausschl. aus Kastanienrundlingen gefertigt.

    Durchmesser 7-10cm der lfd. Meter 30 Franken 8| 8| 8|

    Ökonomie trifft Ökologie............immer das gleiche.

    Fichten und Kiefern, auch Lärchen wurden nach WW1 geplanzt, weil man zu wenig Bauholz und Grubenholz hatte.

    Nochmals beschleunigt durch WW2.

    Heute stellt man fest, dass viele Forste mit nicht standortgerechten Bäumen bepflanzt wurden.

    Jetzt soll überall Laubwald gepflanzt werden............der geiche Blödsinn in die andere Richtung :wall:

    in der Forstwirtschaft beträgt halt die Umtriebszeit ~80- 100 Jahre.

    Unsere Enkel werden wieder einen Mangel an Bauholz haben.

    Bauholz kann mann nur aus Nadelbäumen gewinnen, weil diese einen geraden Hauptstamm ausbilden, aus denen man Balken, Latten und Bretter schneiden kann.

    Ist alles einfach logisch und zielgerichtet. Problem ist immer, wenn Ideologie auf Realität trifft. :boese: :boese: :boese:

    Ich sehe für 2027 in punkto Lebensmittelversorgung ein großes Problem auf Europa zukommen.

    Es gibt kaum Dünger und die Energiekosten sind für Landwirte nicht mehr tragbar.

    Viele meiner Berufskollegen liebäugeln deshalb, auf mindestens einem Teil ihrer Felder nächstes Jahr nichts mehr anzubauen, weil das Verlustrisiko immens ist.

    Wer ins Detail gehen will......


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