Beiträge von Mithras

    Den Aussagen von Janetmagic ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.


    Hier hat vor allem auch keiner ernsthaft gesagt, daß mit denselben Stempeln einmal Silber- und dann wieder Goldronden geprägt werden, sondern auf denselben Maschinen bzw. in denselben Räumen! Und allein der mikroskopisch feine(!) Silberstaub, der dann durch die Luft fliegt(!), reicht für den beschriebenen Effekt schon aus (von nicht ganz 100% "porentief reiner" Säuberung der Prägemaschine mal abgesehen) ...


    Was die SA Mint erzählt, ist übrigens nur Goldpatinabildung etwas "verschwurbelt" formuliert. :wacko:


    Komisch nur: Die Flecken, die ich kenne (speziell eben von den BRD-Goldmünzen...), die gehen in handelsüblichem Silbertauchbad weg. "Richtige" Goldpatina aber nicht. These aus dem emuenzen-Forum (siehe Link oben) damit aus meiner Sicht bestätigt. Thema geklärt. Nächster Tagesordnungspunkt ... :P :tired:

    Man merkt eben, daß ich's nicht so mit Vrenelis habe. Überhaupt mit LMU. ;) Daß Vrenelis mehr kosten als z.B. 20 Francs Stücke "Nappi III" war mir echt neu. (<grrr!> Da hätte ich Dorftölpel doch letztens richtig zuschlagen sollen, als mir einer in Geldnot eine ganze Handvoll LMU-Münzen zum Einschmelzpreis angeboten hatte. Da habe ich nur die Franzosen und das eine 20-Drachmen-Stück Georg I von Griechenland raussortiert und stattdessen alle Vrenelis sausen lassen: für mich sind das eben nur doofe Nachprägungen, die ich nicht so mag wie "echt gelaufenes" Geld...)


    Bin des weiteren halt ein Angolophiler durch und durch. Und INTERESSIERE mich außer Antike noch für altes Rußland (wenn ich wirklich irgendwelche moderne Münzen richtig sammeln würde, wären's wohl russische...). Folglich gibt's bei mir zwar viele Sovereigns (aus interessanten - nicht etwa seltenen - Jahren, z.B. von bestimmten hist. Ereignissen oder erstes und letztes Prägejahr jedes Herrschers), ein paar Russen (inkl. Tscherwonzen-Bullions alle Jahrgänge und Münzstätten rauf und runter), und ansonsten noch Mexikaner (die mir einfach optisch sehr gefallen - der Aztekenkalender 20 Pesos ist trotz des unhandlichen 16,6g-Formates eigentlich eine bildschöne Münze!) ... und das war's dann. Selbstbeschränkung... ;)

    Ich vermute hier eher den Kleine-Stückelungen-Effekt.


    In "meiner" Quelle für Kurantmünzen zum Spot(t ;) )preis werden die "größeren" Handelsmünzen NOCH vom Preis des 50g Barrens (früher sogar des 100g Barrens) milligrammgenau runtergerechnet; man bezahlt da also ggf. z.B. 192,84 € oder ähnlich "unrunde" Preise... Gemeint sind hier Sovereigns, Tscherwonzen, 20 Reichsmark, und LMU (inkl. Vrenelis!!), ohne jede weitere Unterscheidung. Wenn also das 20-RM-Stück z.B. (wie gerade) 192,84 € kostete, kostete das 10-RM-Stück also 96,42 € und das 5-RM-Stück demnach 48,21 €. Auch wenn das dann DER Schnapp war, wo ein Numismatiker vor Freude einen Herzkoller bekommt... :D (5-RM-Stücke sind - sofern echt - sehr selten und bedingen einen Sammleraufschlag in Höhe des mehrfachen Goldwertes!)


    Aber mittlerweile werden Münzen < 5g (also z.B. 10 Goldmark, 10 Francs, etc.) offenbar schon vom Preis des 5g-Barrens ausgehend runtergerechnet (... kann auch der 10g-Barren sein; so genau habe ich das vor Ort letztens nicht nachgerechnet); und da ist der Spread dann schon merklich höher. (26,74 €/g zu 30,- €/g nach derzeitigem Kurs.)


    Wenn ich mal interpolieren darf: Lange machen die das o.g. Verfahren auch nicht mehr - so wie die Kaufneigung derzeit ist. Gerade weil diese Stückelungen um 200,- € auch noch für "Normalkunden" erschwinglich sind, denen 'ne Unze (derzeit dort 851,- €: puhhh...!) einfach zu viel ist.


    Angebot und Nachfrage eben. 8)

    Ich oute mich auch gleich mal als Freund des beseelten Goldes, und bei den Sovereigns gefallen mir diese am besten:


    Ich habe letztens so einen in "meiner" Wechselstube zum Spotpreis bekommen. 8)


    War aber reiner Zufall. :thumbup:


    (M)ein Belegstück für das Wappen-Revers von der jungen Victoria mußte ich aber mit 10,- € Sammleraufschlag mal auf einer Münzbörse kaufen. 2006 war's. Mittlerweile ist die Münze selbst im Ankauf der Goldhändler teurer... So what?! :P

    Hallo, ich bin neu hier und lese seit einigen Wochen Eure interessanten Informationen hier mit. Ich hab jetzt ein Frage am Rande. Ich bin Uhrensammler und lege mein Geld in klassischen Sammleruhren an, - übrigens von der zu transportierenden Masse her viel effektiver als Gold und Silber, und meist unauffälliger beim Grenzübertritt . Weiß hier jemand, wie es sich dabei mit der Deklarationspflicht beim Grenzübertritt handelt.m Werden Uhren als Valoren betrachtet oder als normaler Gebrauchsgegenstand ?


    Bin ja auch Uhrenfan (kennen wir uns vielleicht aus dem Watchtime-Forum "nebenan"? Dort habe ich auch so ein "antikes" Handle, fängt mit "A" an ;) ...).


    Nein, Uhren sind m.W. keine Valoren.


    Ich hatte diesbezüglich eher Ärger mit der Polizei auf deren regelmäßigen "verdachtsunabhängigen Personenkontrollen". Und die habe ich nur, weil ich von meinem allgemeinen Äußeren her eher wie ein "Penner" wirke (also keine Markenklamotten trage, sondern auch beruflich nur in legerer Freizeitkleidung im "Hippielook" rumrenne - ich habe einen dermaßen "abgehobenen" Job, daß ich mir das leisten kann, als einziger ohne "Anzug" bei Projektmeetings etc. zu erscheinen... :P !). Und dann geht's nur immer um den Eigentumsnachweis. Aber bisher auch nur (das ist mein drittes Hobby ;) ) im Zusammenhang mit (goldenen) Sammlermünzen. Auf meine Marken-Ticktack aus meiner ehemaligen Heimat Sachsen am Handgelenk hat mich jedenfalls noch nie so ein Männlein in Grün hin angesprochen, auch wenn die vielleicht teurer ist als das, was die "sonst noch so" in meiner Tasche gefunden haben. (Besonders wild werden die üblicherweise, wenn ich mal auf eine Münzbörse fahre und einen Packen Papiergeld dabei habe. Dort pflegt man nämlich ausschließlich(!) in bar zu zahlen...)


    Okay, Zöllner haben natürlich eher mal einen IQ über einer ungemütlichen Zimmertemeperatur... Ein Ührlein am Handgelenk, und eine "zum Wechseln" im Gepäck ist aber selbst dann sicher "null problemo". :P

    I

    Einmal, vor ca 20 Jahren, als unser sowjetisches System wakelte, begann ich nach langer Überlegung das Vorhandene ins Harte zu tauschen. Ich erinnere mich noch, dass mein Monatslohn so um die 12 DM entsprach, nach dem damaligem Kurs. Nach langer Mühe und einigen Spekulationen, die immer noch locker 5 Jahre Lager versprachen, hatte ich 300 USD zusammen. Na ja, ich wollte spekulieren und habe das Grünzeug ins Rubelzeug wieder getauscht. Der Kurs stieg weiter, ich suchte noch nach dem Einstieg und fand ihn nicht, bis meine 300 USD sich komplett aufgelöst haben. Das war mein ganzes Vermögen!


    Heute kann ich über die Zahlen nur müde lächeln, aber die Geschichte blieb in der Erinnerung, als eigene Erfahrung.


    Soll das Zeug sich im Preis halbieren - verkaufen tue ich nichts, sondern kann das doppelte akkumulieren.
    Von denen, die verkaufen 8o


    Ich als Geborener Ossi[tm] kann Deine Aussagen zu 100,1% ;) unterschreiben. Wir teilen - vielleicht nicht ganz so extrem - recht gleiche Erfahrungswerte.


    Ende 1988 (als mir klar war, daß das "DDR"-System wirtschaftlich zusammenbrechen muß - allerdings hatte ich das seinerzeit erst für ca. 1991/92 vermutet...) habe ich mir "für mein Ganzes" in Aluchips zwei 20-Golddollarmünzen gekauft. Zusammen ca. 14.000,- Ostmark (aka Aluchips)! Zum Vergleich: Mein Gehalt als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Forschungsinstitut war damals ca. 1200,- Ostmark BRUTTO. Das war also etwa ein Jahresbrutto, was ich für die 2 Fast-Unzen ausgegeben habe...


    Als dann 1990 die Währungsunion kam, und die BRD so "nett" war, uns "Ossis" für das wertlose bedruckte Baumwollpapier "auf dem Konto" bei "DDR"-Banken im Kurs von 2:1 richtige DM herzugeben, habe ich mich in den Allerwertesten gekniffen: "Scheiße!!!!!!1111111elf Für die 14.000,- Ost hätte ich glatt 7000,- DM bekommen!" Damals kam die Unze zwischen 350,- und 400,- $ - also ca. 500...600,- DM (größenorsdnungsmäßig aus dem Gedächtnis). Also: Ca. sechsmal soviel in Echtgeld hätte ich gehabt, wenn ich das vorher gewußt hätte... Aber wer kann schon sicher(!) in die Zukunft sehen?! Mit diesem Verlust mußte ich leben... Ich habe mir den dann in den nächsten Jahren selber damit "kuschelig geredet", daß ja der freie Marktkurs Ostmark : DM bis 1989 ca. 5:1 bis 6:1 war. Ich also genaugenommen umgerechnet "nur" ca. 1400,- DM je 20-Dollar-Stück ausgegeben hatte...


    Ich habe diese beiden Münzen heute noch: Der älteste Bestand in meinem Gold-Portfolio...


    Derzeitiger Marktwert: über 800,- € pro Stück - also ca. 1600,- DM (alles ganz grob gerechnet).


    Alles in allem: Hat trotzdem relativ gut performt. Und bleibt vor allem Echtgeld!!! Egal, was da kommt... :)


    Gold VERkaufen?! ICH?! Noch Wünsche?! ;) Was einmal an meinen Fingern klebt, das bleibt da auch... [smilie_love]

    Bemerkenswert auch dass in den letzten Tagen der POG immer während der Öffnungszeiten der asiat. Börsen zulegte. Mit Beginn des amerik. Handels erfolgte stets ein kleinerer Rückgang um dann wie angenagelt am vortagigen Asienkurs hängenzubleiben. mfG.


    Du warst schneller. :) (Um diese Tageszeit pflegt der gute Onkel Mithras gern noch zu arbeiten, damit das mit dem "Ünzle kaufe" gemäß meines Mottos auch was wird ;) ...!)


    Ich habe den Eindruck, daß die "Drückerkolonnen" vorwiegend in den U$A aktiv sind und sie da derzeit zumindest noch ein Ansteigen des Kurses verhindern können. In Fernost gelingt wohl selbst das nicht mehr...


    Frage: WO kaufen eigentlich die Chinesen ihr Gold :?:

    Wenn es nun allein auf den Goldgehalt und nicht auch auf das Aussehen ankommt, dann gebe ich Dir Recht. Aber dann könnte man auch Barren kaufen.


    Wenn man aber ein kleines bißchen auch auf das Aussehen achtet, dann wird`s eben teurer. Und dann ist der Kruger m.E. die bessere Alternative.


    Gruß,
    Goldelefant


    Eine mir durchaus nachvollziehbare Auffassung. Ich sehe das jedoch etwas anders (weil ich eben wie gesagt aus der "numismatischen Ecke" komme):


    Auch und gerade(!) die von Banken und Wechselstuben zum fast Spot(t ;) )preis angebotenen, aus Sammlersicht eher suboptimal erhaltenen, Handelsmünzen GEWINNEN m.E. durch diese Abnutzung. Diese zeigt nämlich, daß diese Stücke eine LEBENSGESCHICHTE haben - und jeder Kratzer und jede Delle erzählt die uns jetzt...


    Und speziell für "einfache Menschen" sind gerade die ein Echtheitszeichen. Die gucken so richtig stempelfrische Goldmünzen eher skeptisch an... :hae:


    Das einzige, worauf man da als Goldbug achten sollte, ist, daß sie nicht dermaßen abgenutzt sind, daß das Rauhgewicht nicht mehr stimmt. Meine persönliche Schmerzgrenze sind hier ca. 50 mg Abrieb. Also unter 7,92g beim "Goldfuchs" und 7,94g beim Sovereign wird nicht mehr gekauft.

    dafür haben die Schwachmaten das Reichsgold vergessen ??


    Goldchild-8888


    Die meinen doch nur aktuelle Prägungen!?! [smilie_denk]


    Ansonsten: Wenn Goldwert nicht um mehr als 80% überschritten wird (oder wie das genau war...), gilt eh JEDE Goldmünze ab Anno 1800 mit mindestens 900 Feingehalt als MWSt-frei.


    Die Reichsmark kann eh nicht mit aufgenommen werden, weil die völlig unterschiedliche Sammlerwerte haben. Vom reinen Spotpreis bei "üblichen Jahrgängen" Wilhelm II Münzstätte Berlin (z.T. viele Mio. Stücke je Jahrgang geprägt) bis zu ...zigtausend Euro bei Superraritäten aus Kleinstfürstentümern wie Lippe oder so mit Gesamtprägezahlen von wenigen Hundert Exemplaren ...

    Herzlich willkommen auch dem Brandner Kasper [smilie_blume] - aber auch gleich eine Bitte: Keine Fakestories weiterverbreiten. :wall: :boese:


    Dieses brandaktuelle Gedichtchen (das im Kern durchaus viel Wahrheit enthält...) ist eben nicht von Tucholsky. Guckstu Usenet. Da gibt's in der Aldi-Gruppe (sic!) sogar gelungene Fortsetzungen davon.

    Nichtsdestotrotz, der Dukat ist schön, praktisch, klein, leicht, flach, wurde m.W. nie gestreckt und war als Handelsgold über Jahrhunderte bewährt! [smilie_blume]


    Er hat zwar eine angenehm kleine Stückelung (hier gilt als "Kleingeld-Ersatz" ja: "Je kleiner desto besser!"); handlich aber ist er nicht! Schon in der Antike haben die Menschen mit ihrem natürlichen, praktischen Sinn herausgefunden, daß eine Goldmünze dann besonders handlich ist, wenn sie um ca.(!) 8 g herum wiegt. Und das ist einfach so. Das wurde auch in der Neuzeit wiederholt mit wissenschaftlich fundierten Methoden nachgewiesen. (Natürlich geht es um subjektives Empfinden - aber auch das konnte man schon vor 2 bis 3 Jahrhunderten wissenschaftlich erforschen und statistische Korrelationen feststellen. Gerade "dunnemals" hat man solche Art von Analysen sogar noch fundierter aufgesetzt als es heutzutage üblich wäre - denn dafür gibt's einfach noch kein passendes Computermodell ;) !)


    Aus dem eben genannten Grunde sind alle "ernstzunehmenden" Handelsmünzen um 8 g schwer (Rauhgewicht): Sovereigns, 20,- RM, 10 Rubel = 1 Tscherwonez, 10 mexikan. Goldpesos, etc. pp. ... (In der Antike: Griech. Statere, römische Aurei, die Golddinare der Kushana und in Indien ... alle wiegen sie recht genau 8 g - trotz verschiedenster Kulturräume!) Die Münzen der Latein. Münzunion (wie die Vrenelis etc.) sind die untere Grenze - und sowas wie die 20 mex. Pesos bzw. 10 US-$ (ca. 15...16 g) sind vom Format her einfach nur "bäh". Dann doch lieber gleich was "vollunziges" (oder in dem Bereich), wie: 20 US-$, 50 mex. Pesos, etc.


    Darüber, daß sich der spätrömische/byzantinische Solidus mit seinen nur ca. 4,5 g ca. 1 Jahrtausend(!) lang als "Welthandelsmünze" halten konnte, sind die heutigen Experten immer wieder erstaunt - denn in der Tat: handlich sind diese Münzen nicht! Sie hatten aber eine recht gute Stückelung, die sich perfekt in die antiken Gewichtssysteme - die allesamt duodezimal orientiert waren, also auf 12er-Basis beruhten - einpassen ließ:
    - 1 Solidus = 24 "Kerata" (wörtlich: Korngewicht, dt. "Karat" - deshalb noch heute: Feingold = "24 Karat", weil in einem immer aus Feingold geprägten Solidus eben "24 Karat" Gold drin waren - wäre er 50% legiert, wäre sein Feingehalt - bei gleichem Rauhgewicht- demnach eben "12 Karat")
    - 1 römisches Pfund (ca. 325 g) = 72 Solidi (6 * 12 - also ein idealer Wert im Duodezimalsystem).


    Das nur als kleiner Hintergrund. :)

    Das Problem bei Barren ab 50 oder 100 g ist, sie zu Kleingeld zu machen.


    Und bei kleinen Barren (unter 50g) frißt einen auch nur der Spread auf. :D Mal abgesehen davon, daß mir aus Prinzip eh nur gegossene Barren ins Haus kommen (deren Oberflächen-Kristallstruktur: einfach himmlisch! [smilie_love] ) - und die gibt's de facto erst ab 50 oder 100g, also in doch recht großen Stückelungen...

    Die vielen Diskussionen hier zeigen schön die verschiedenen möglichen Sichtweisen. So muß das sein. :)


    Auch noch "mein Senf" dazu:


    Ich bevorzuge eindeutig Handelsgold in Münzform. Das hat drei Gründe:


    a) Ich "komme" aus der "numismatischen Ecke". Dabei hat es mir zwar primär gaaaanz altes Geld (und damit auch Gold) angetan (1500...2500 Jahre alt zumeist) und moderne Münzen i.e.S. sammeln tue ich nicht wirklich (so nach Jahrgängen/Münzzeichen und auf Komplettheit orientiert hin) - aber "irgendwie" gibt mir eben ein Goldstück mehr, das mal "echt als Geld gelaufen" ist. Dagegen diese sterilen Neuschöpfungen... :tired: Zumeist auch noch grottenhäßlich... :thumbdown: (Okay, das ist natürlich Geschmacksfrage - Ausnahme sind hier eindeutig die Kangaroos.)


    b) Ich habe beruflich sehr viel mit Indien zu tun. Verkaufe dort 'nen Krügi (oder gar 'nen Philli oder ML...) - kennt kaum einer. Hattu aber "Dschoordschies" in der Tasche (also Goldsovereigns aus der Kolonialzeit - speziell von Georg V; natürlich auch Queen Victoria und King Edward VII, ja sogar mit der Lisbeth II... Hauptsache, auf der Rückseite ist St.Georg mit dem Drachen...), haste dort auch heute noch Geld. :)
    Und in der BRD ist das auch so. Alte Leutchen kennen sie durchaus noch, die Goldfüchse mit Willy I oder II vorn und dem Reichsadler hinten drauf. Und wissen sofort: "Das ist pures Gold! Aus der Guten Alten Zeit[tm]! Als das Geld noch richtig was wert war..." (Sie gucken immer ganz erstaunt, wenn ich ihnen sage, daß da realiter nur 90% Gold drin sind...) Zeige ihnen dann 'nen Krügi etc.: "Was'n das?! :hae: " (Ich erinnere an das Video hier: versuchter Verkauf eines ML für schlappe 50,- US-$ auf einer Straße in Californien... wir Goldbugs sollten unsere Sichtweise und Kenntnisse nicht immer so verabsolutieren... ;) !)


    c) Wer mir unters Avatar schaut, findet da einen zwar leicht flapsigen Spruch mit "Hobbyschwabe", der aber in meinem Fall viel Wahrheit enthält. Und Handelsgoldmünzen kauft man eher mit geringerem Spread als die "typischen Anlageunzen". Preisbeispiel meiner Lieblingsquelle: ganz aktuell 1 oz Philli etc. Verkauf 824,- €.; 20 RM Willy I/II: 187,24 €. Rechnerischer Grammpreis demach: 26,50 bzw. 26,15 €. Okay, nicht soooo der Unterschied ... aber immerhin: erkennbar besseres Preis-/Leistungsverhältnis bei Handelsgold. 8)