Beiträge von Mithras

    Ein "Hausmännchen" - ach wie süüüüß.... :wall:


    Naja, er hat das Ding doch für ihBäh-Verhältnisse gut genug beschrieben. Mit diesen "Weichmachern" kann er sich immer rausreden.


    Ich bin wie gesagt kein dezidierter Reichsmünzensammler - aber ich kenne welche, die für "Hausmänner" durchaus respektable Preise zahlen. Ich gehe beim Bieter davon aus, daß der weiß, was er da tut... ;)


    PS: Ich sammle auch gutgemachte Fälschungen meiner geliebten antiken Münzen - und da galt schon immer die Regel: etwa den anderthalbfachen bis doppelten Goldwert muß man hinlegen, wenn das Teil gut gemacht ist. (Bei Ag sogar prozentual noch mehr.) Dann ist auch 'ne Fälschung u.U. durchaus eine Augenweide und kann eine Sammlung bereichern ... (Das Thema ist natürlich reine Geschmacksfrage. In meinem Fall gilt das Interesse an Falsifikaten als Belegstücke eher der TECHNISCHEN Machart.)

    GoldBullish:
    Danke für Deine Fleißarbeit! :)


    Demnach justieren die die Ag-Unzen "al marco" (also so, daß lediglich das Durchschnittsgewicht einer größeren Menge stimmt) und nicht al pezzo (einzeln). Recht offensichtlich liegt die Grenze dafür, eine Ronde komplett zu verwerfen und wieder einzuschmelzen, bei +/- 1%; und mein Exemplar liegt dann nah am unteren Limit (das wären ca. 30,83g bezogen auf Ag 999). Gut zu wissen. :)


    BTW: Meine Ronde ist in keinster Weise unförmig... ;)


    PS: Meine Goldpesos sind jeweils EXAKT justiert - max. Differenz beim 50er (zumeist 1947er NP) +/- 10mg.


    PPS: Meine Waage ist SEHR exakt. Eben eine GOLDWAAGE, auf die ich so manches zu legen pflege... :) ;) :P


    PPPS: GoldBullish: Danke für das nette Umtauschangebot - aber Du wirst doch nicht bewußt gegen das Gresham'sche Gesetz verstoßen wollen?!? ;) ;)

    unzenhunter:
    Ich verstehe nicht, was mir Dein allgemein informatorischer Link zu den Gewichtseinheiten sagen soll. Das weiß ich nämlich alles schon... :)


    Hast jetzt nicht eher DU was verwäxelt?! So eine "Unze" ist bei EM immer die "troy ounce" von etwas über 31,1g - also muß eine Münze aus 999er EM brutto ca. 0,03g (d.h. ca. 30mg) MEHR wiegen: also ca. 31,13g. (Als Mensch mit ingenieurmäßigem Hintergrund rechne ich hier "nur" mit der für die Praxis wirklich NÕTIGEN Genauigkeit ;) !)


    Und wie n@utilus schon richtig schrieb: meine anderen Unzen sind eher (leicht) ÜBERgewichtig. Das sollte der Normalfall sein - Stichwort: Abrieb.

    Liebe Zielgruppe :) ,


    aufmerksamen Lesern dürfte es nicht entgangen sein, daß ich ein ausgemachter Goldbug bin (ich LIEBE als Anbeter des SONNENgottes einfach dieses - "sein" - glänzendes Gelbmetall UND erfreue mich an seiner wunderbaren Schwere; deshalb halte ich auch nicht allzuviel von Platin). Aber ich habe natürlich auch hier und da mal etwas Anlagesilber gekauft - mehr so im Sinne von einzelnen Belegstücken (man kann's auch Anlagediversifizierung nennen ;) ...); wobei mich zusätzlich beim Ag noch stört, daß es so schnell anläuft. :wall:


    Genug der Vorrede. Letztens habe ich mir "aus Jux" eine Libertad gekauft; einfach, weil die mir vom Design her sehr gefällt und mich vor allem an meine geliebten mexikanischen Goldpesos erinnert. :D


    Als ich das Teil (das der Händler frisch aus der Tube geholt hat) zu Hause auf die Waage legte, kam das große Erstaunen: Das Stück wiegt nur 30,89g - also schon merklich unter 1 oz. :(


    Meine sonstigen Ag-Unzen (ML, Kookaburra, Lunare) wiegen alle zwischen 31,13 bis hinauf zu 31,4g rauh, enthalten also bei Ag 999 WIRKLICH je (mindestens) eine Feinunze - eher sogar mal bis 1% mehr...


    Sind solche Toleranzen normal??


    PS: Ein gutgemeinter Tip a la "Umtauschen" wäre zwar an sich naheliegend, jedoch nicht wirklich hilfreich - das Teil habe ich auf einer Münzbörse gekauft, und ich weiß den Namen des Händlers nicht mehr...


    Edith sagt: Die erste Zahl oben war falsch - da fehlte eine "1" nach dem Komma - sorry!

    A190:
    Du schreibst es doch schon richtig: Solche Wechselstuben gibt's eben nur noch in ausgemachten Touristenzentren/Verkehrsknotenpunkten. In Karlsruhe wüßte ich keine - eher so München, Berlin, Köln, Hannover, ... Und seit der Euroeinführung ist Goldhandel sogar zumeist deren eigentliche Cash Cow. (Von den paar von Yankees und Schlitzaugen, die schneller fotografieren können als ihr Schatten ;) gewechselten Dollar oder Yen können die natürlich nicht wirklich (über)leben.)

    A190:


    Aus meiner Sicht eine irgendwie lustige Frage. ;) Na, eine Wechselstube ist eine Wechselstube ist eine Wechselstube... :) Also so ein Laden, wo man DEVISEN (genauer: Sorten ;) ) gegen andere WECHSELN kann. So nach dem Motto: "Isch geb disch 1000,- $ - gibst du misch wieville € dafür?" ;)


    Bekanntlich IST Gold = Geld, folglich kann man in GUTEN Wechselstuben auch Gold zum Tageskurs kaufen (und natürlich verkaufen, falls man mal Fiat-Zettel braucht). Völlig anonym! Und man darf sich bei guten Wechselstuben die Sachen auch vorher angucken und Jahrgänge bzw. gute Erhaltungen raussuchen. Wie auf einer dezidierten Münzbörse - nur VIEL billiger (eben zumeist Spotpreis Feingold + max. 5% Agio). 8)


    Ich verrate meine Lieblingsquellen hier nicht öffentlich - google einfach mal. Gibts in jeder (Fast-)Millionenstadt, oft direkt in Bahnhofsnähe (ja, genau: zumeist wirklich mitten im "Rotlichtviertel", z.B. in Frankfurt). Ich jedenfalls kaufe 99% meines physischen Goldes so. Auch wenn es ggf. "Versender" im Internet gibt, die bzgl. Nettopreis scheinbar ein paar Cent "billicher" sind - das relativiert sich spätestens bei den Versandkosten wieder, und vor allem fehlt wie gesagt die individuelle Auswahlmöglichkeit.


    Einziger Nachteil der meisten Wechselstuben: die sind auf schnellen "Durchlauf" der Ware spezialisiert, Du wirst dort sehr selten Barren > 250g bekommen - damit geben die sich nur ungern ab.


    The real Goldnase:
    Du mußt noch erwähnen, daß erst HEUTZUTAGE keine Reichsgoldmünzen mehr ohne Kennzeichnung "nachgeprägt" werden dürfen; zu Hausmann-Zeiten war das aber gemäß Münzgesetz noch zulässig (Gesetzeslücke: damals gabs nur das Fälschungsverbot für GÜLTIGE Zahlungsmittel). Deshalb sind die "Hausmänner" heute noch handelsfähig (sofern wie gesagt EINDEUTIG als Nachprägung deklariert).

    Bin zwar kein "richtiger" Reichsmünzensammler, habe jedoch als altgedienter Goldbug jede Menge Goldfüchse in meiner Sammlung (auch seltenere, die einem in Wechselstuben hin und wieder mal zum Spot(t)preis "zufliegen" - natürlich kaufe ich dann die und nicht die "Massenware" ;) ...).


    M.E. zweifelsfrei FALSCH - leider!


    Ganz offensichtlich eine "Hausmann-Fälschung" aus den 60er Jahren.


    Und für die gilt in der Tat: Wert etwas über Goldpreis. Es gibt dafür unter Numismatikern einen echten Markt. Und sowas DARF durchaus gehandelt werden, sofern EXPLIZIT als Fälschung deklariert. Es gehört zum Charakteristikum der "Hausmänner", daß die eben gerade NICHT mit "COPY" gestempelt sind. Deshalb muß das hier auch nicht nachträglich gemacht werden. Anbieten als echt oder auch nur in übelster ihBäh-Manier als "ich weiß leider absolut nicht, ob echt" ist jedoch in der Tat strafbar.


    Ich würde das Stück mal hier präsentieren: http://www.numismatikforum.de (unter Deutsches Reich) - dort sitzen DIE Experten schlechthin... :)


    Ach so "Hausmänner" enthalten eher ZUVIEL Gold (er hat z.T. mit 917er aus alten Sovereigns statt 900er gearbeitet und nur aufs Rauhgewicht geachtet - und auch da erkennt man die Dinger daran, daß sie eher mal etwas ZU SCHWER sind: mein "Hamburger" wiegt z.B. 7,98 g statt normal "nur" 7,965g).

    FALLS so was wirklich mal kommt, würde sogar ICH (ja, ich ;) ...) erstmals ernsthaft über's VERKAUFEN nachdenken. Dann auf das Platzen der Blase warten und wieder voll einsteigen. :) :D


    BTW: Als rettungslos "infizierter" Goldbug habe ich vorhin der Versuchung nicht widerstehen können, und habe mir doch noch in "meiner" Wechselstube ein paar schicke Sovereigns für je 185,- € zu Weihnachten geschenkt. [smilie_love]


    Suchtverhalten?!? Hmmm, vielleicht ... Aber ich fühl mich total happy so!!! :D (Okay das sagt ein Alkoholiker sicher auch, wenn er "auf Pegel" ist ;) ...)

    ... dafür kann man den vom internationalen Balltreterwettbewerb (BTW: mein Kandidat für den Titel "häßlichste Anlagegoldmünze der Welt" :wall: ) mit Aufpreis verkaufen.


    Aber stimmt: Ich finde die Dinger generell potthäßlich (einzige Ausnahme: Lübeck), habe aber diverse davon zu Diversifizierungszwecken im Portfolio. Letztlich ist Gold ja Gold, und den Schmelzpreis gibts immer... :D

    Obwohl ich absolut nicht über Deine langjährigen Erfahrungen verfüge, Edel, sondern nur auf (m)ein "Bauchgefühl" zurückgreifen kann, habe ich das auch so empfunden und gerade noch etwas nachgekauft.


    Okay, ich vermute, daß es im Frühjahr sicher noch mal einen kleinen saisonalen Rücksetzer geben wird, nur sehe ich da zwei Randbedingungen:


    a) Ob es dann noch GENÜGEND Auswahl an Physischem gibt?


    b) Was weg ist, pfeift nicht mehr... Sonst gebe ich die Fiat-Zettel der EZB vielleicht noch für irgendwelchen Unsinn aus... ;)

    Und noch ein anderes Argument, das man nicht oft genug wiederholen kann: Falls der POG ins Bodenlose fällt ;) ist so ein Ding immer noch 100 Euronen wert. Kann man dann also z.B. gegen 2 Unzen umtauschen, falls der POG 50,- € beträgt... 8)


    Und nochwas (jetzt 100% im Ernst): Für den, wenn ich "unsere" Eurokraten so sehe, nicht wirklich unwahrscheinlichen Fall eines Goldbesitzverbotes - wollen "die" einem dann eine SAMMLUNG von OFFIZIELLEN ZAHLUNGSMITTELN verbieten?! Ich habe jedenfalls immer drauf geachtet, nur jeweils verschiedene Münzzeichen zu haben wenn ich schon mehrere Stücke des gleichen Jahrgangs besitze...

    So, dann doch noch heute 1098,30 $.


    Na und?!


    Meine Glaskugel (Made in China ;) ) sagt gerade, daß wir in $ auch nochmal kurz die 1000 vn unten sehen werden - vor allem wenn die Spekulation gegen die PIGS-Zettel der EZB so weiter geht.


    Aber genau DANN kannste auf ein Kursfeuerwerk beim POG wetten... Die Schlitzaugen sitzen doch bestimmt schon in den Startlöchern und gucken auf die Knöpfe, die sie dann drücken müssen... 8)

    @Dr.Mayer: Cooles Beispiel für hammerharte Inflation, das mit dem Weihnachtsmarkt. 8)


    Aus meinem Erfahrungsbereich ein anderes, geht eher in Richtung des On-Topic hier im GSF: Die Preise von nicht beliebig vermehrbaren Sammlergegenständen wie meiner antiken Münzen sind gerade am Explodieren - dagegen war der POG letztens allenfalls der Blindgänger eines Tischfeuerwerks... ;)


    Seit 2008: durchschnittlich ca. + 200% ...


    (Gleichzeitig wirken natürlich wie immer die Marktgesetze und es gibt deshalb immer mehr und vor allem immer kreuzgefährlichere Fälschungen zum Schaden der Sammler :wall: ...)

    "Goldfuchs" war einfach der zeitgenössische Name der 20-RM-Stücke. Auch in der DDR hießen die umgangssprachlich nur so. Ich finde, man sollte diesen historischen Spitznamen nicht in Vergessenheit geraten lassen... :)


    (Amtlich hießen sie übrigens "Doppelkrone" - guckt Ihr Wiki unter "Goldmark".)

    Sehr interessantes Thema - okay, da will ich auch mal meinen "Senf" dazu geben, obwohl ich das alles schon mal im Neulinge-Begrüßungs-Sräd erzählt hatte: :)


    Daß aus mir so ein Goldbug geworden ist, hängt z.B. mit meiner Großmutter zusammen. Sie stammte aus allereinfachsten Verhältnissen, hat sich als junge Frau in den letzten Jahren des I. Weltkrieges als Schneiderin gerade so durchs Leben geschlagen (Motto: "Zum Leben zuwenig - zum Sterben zuviel!"). Sie ist 1920 als junge Frau vom Judentum zum evang. Christentum konvertiert, als sie meinen Opa geheiratet hat. Der war ein kleiner Versicherungsangestellter. Dann gleich Hyperinflation (fast alle Ersparnisse weg ... bis auf: siehe gleich) - später dann wieder bescheidenster "unterer Mittelklasse"-Wohlstand in den Roaring Twenties als Schneiderin und Modedesignerin ...


    Ja und dann "Deutschlands Große Zeit"[tm]: Oma galt als "Volljüdin" (trotz evang.-luth. Bekenntnisses), Opa als rassischer "Arier" als "Rassenschänder", weil er sich von Oma Ruth partout nicht trennen wollte, auch als diese dann "deportiert" wurde. Ende 1944 Flucht von Oma Ruth aus dem Ghetto unter abenteuerlichsten Umständen; Überleben allein durch Menschen, die sich trotz (oder wegen?!) der Zeitenläufte ihre Menschlichkeit bewahrt hatten. [smilie_blume]


    Nach dem Kriegsende Niederlassung in der Nähe Berlins, also der späteren DDR. Und dann wegen ihrer Herkunft auch wieder nur Ärger gehabt mit den HERRschenden (denn die Stalinisten sind letztlich genauso antisemitisch wie die Nazis es waren). Wollte deshalb Ende 1961 in den Westen gehen - da kam der 13. August dazwischen... :wall:


    Und sie hat mir erzählt, daß sie, als sie Oktober 1944 endgültig "deportiert" werden sollte, bei ihrer Flucht "nur" ihren Familienschatz dabei hatte, den sie auch über die Inflationszeit gerettet hat: ein paar "Goldfüchse" (12 oder 15 Stück), in ihre Unterwäsche eingenäht. Dieser Goldschatz hat dann bis zur Befreiung von der Faschistenpest die Münder von Leuten verschließen helfen, die sonst eher schnell mal zu Denunziationen neigten, weil sie doch "gute deutsche Volksgenossen[tm]" sein wollten... (und auch zum Füllen des Mundes und Magens von Oma taugten diese geprägten Gelbmetallscheiben ausgezeichnet ... auch und gerade, als dann "die Russen kamen"...).


    Sogar zu DDR-Zeiten haben sie dann noch zwei von den letzten drei Stück aus sehr, sehr brenzligen Situationen gerettet. Und der eine, der als letzter noch übrig war (sie hat bewußt den von Friedrich III. von Anno 1888 aufgehoben, weil dieser liberale Monarch ihr absolutes Politikeridol war), den hat sie kurz vor ihrem Tod dann 1988 (also genau 100 Jahre nach dem Tod von "ihrem" Friedrich III.) mir vermacht - ihrem liebsten Enkel. [smilie_blume] Damals war ich ca. 30 Jahre alt, und das Teil war in Ostmark ca. 3 Monatsnettogehälter(!) eines wissenschaftlichen Mitarbeiters an einem Industrieforschungsinstitut wert (ca. 2000,- Aluchip-Mark) ... Ein Schatz der Sonderklasse also!


    Ansonsten war mein Hobby damals schon seit Jahren die Numismatik - aber "nur" (aus heutiger Sicht "billiche Massenware"-)Münzen der Antike (speziell Römerreich). Und obwohl zu DDR-Zeiten eine antike Goldmünze der für einen Normalsterblichen wirklich VÖLLIG unerreichbare Traum war und blieb (die "billigsten" Byzantiner - heute um 300,- ... 400,- € wert - kamen damals über 4000,- ... 5000,- Ostmark, also mehr als ein Halbjahresnetto eines Wissenschaftlers): Ich wußte natürlich schon damals, daß es letztlich nur ein ultimatives Wertaufbewahrungsmittel gab und gibt: GOLD!


    Anfang 1989 dann begann es in der DDR zu kriseln, und zugleich gab es de facto kaum noch was für mein o.g. "echtes" Hobby zu kaufen. Und auch ansonsten: Man verdiente zwar wenig (s.o.), aber die Grundnahrungsmittel und Mieten waren spottbillig - der Effekt: Man KONNTE sein Geld gar nicht sinnvoll ausgeben, und so sammelte es sich dann nach und nach in Form von immer größer werdenden Zahlen auf dem Konto an... Da habe ich mir kurzentschlossen für zusammen 14.000(!!),- Ostmark zwei 20-Golddollarstücke aus den 20er Jahren gekauft: Meine erste "große" Investition in das Gelbmetall. [smilie_love] (Mein Vater hat mir damals als Geschenk 4000,- Ostmark zugeschossen, denn wie gesagt: 14000,- Ostmark entsprachen ca. anderthalb Jahres(!)gehältern!!)


    Dann kam die Wende - und ich war sauer, denn keiner hätte damals (1989) daran gedacht, daß die BRD mal so "lieb" sein würde, uns für unser lustiges, mit Marx- und Engelsbildchen bedrucktes, Spielgeld allen Ernstes richtige DM zu geben - zum Kurs 2:1 wohlgemerkt! Meine 2 Fast-Goldunzen waren damit für umgerechnet 3.500,- DM je Stück gekauft, und das war ein Vielfaches über dem Marktwert! ;( (1990 kam so ein 20-Dollarstück AFAIRC um 500,- DM oder so, stimmt's?! - ich gucke jetzt nicht die historischen Charts...) Also hatte ich erstmal die Nase voll vom Gold, denn es gab ja für das (scheinbare) Echtgeld mit den grimmigen Dürerporträts drauf soooo schöne antike Münzen und sonstige Dinge zu kaufen: WAHNSINN!! Die drei Goldmünzen wanderten in eine Schatulle ... besser nicht mehr dran denken ... oder wenn, dann nur als historische Reminiszenz an Oma Ruth sel.A. und die olle Honecker-TäTäRää.


    Erst genau 2001 kam bei mir wieder EM in den Fokus. Hintergrund: Euro-Einführung, der ich massivst skeptisch gegenüberstand. Damals habe ich mir jedenfalls auf einer Münzbörse in München kurzentschlossen 5 verschiedene Känguruhs zum Tagespreis gekauft, weil die mir einfach gefielen und ich das Geld gerade in bar dabei hatte (gedacht war's eigentlich für den Kauf einer römischen Goldmünze, die mir dann aber "in der Hand" nicht richtig gefiel, so daß ich über 3000,- DM sinnloses Bargeld dabei hatte, die ausgegeben werden wollten, weil sie eh schon verplant waren).


    Ja, und 2003...2004 habe ich gemerkt, daß diese Entscheidung wohl richtig war. 8)


    Ich habe dann ab 2005 immer wieder mal Gold nachgekauft - richtig intensiv jedoch erst ab Ende 2008. Der Hintergrund hierfür ist Euch ja zeitlich-kontextuell sicher klar. ;)


    So ist Euer Mithras also so ein ausgemachter Goldjunge geworden... :D

    Abseits von all Eurer für mich als Laien ausgemachten charttechnischen Spökenkiekerei ;) hat mir gestern mein "Morgenurin" gesagt, daß die Konsolidierung wohl erreicht ist und es jetzt allenfalls seitwärts weitergeht. Also mußte der liebe Onkel Mithras doch mal gucken, was es physisch so gibt... :)


    Könnte das sein, daß der 50er Barren, den ich gestern gegen 16 Uhr MEZ in "meiner" Wechselstube für 1265,- € gefunden habe, ein Schnäppchen war im Sinne "buy the dip"? [smilie_love] Jedenfalls geht's jetzt wieder hoch mit dem POG.


    Die "Drückerkolonnen" scheinen jedenfalls immer weniger Langzeiterfolg zu haben... :thumbup:


    Unser Axtien-Freak ist manchmal zuuuu köstlich... :wall:


    Ich schrieb doch vor allem weiter oben schon klar genug, daß ich die eher schwärzlich-violett schillernden(!) Flecken meinte. Richtig: Es handelt sich ganz offensichtlich um bei der Prägung entstandenes "Blattsilber", das dann in meiner "Landluft" hier (Großstatdt, verkehrsreiche Kreuzung...) anläuft: Oberfläche nunmehr Silbersulfid und somit deutlich sichtbar.


    Für die Mitdenker hier: Es ist faszinierend, daß man nach der Entfernung des Ag2S im Silbertauchbad den Silberflecken auch bei genauestem Suchen nicht mehr sieht (obwohl man weiß, wo ein besonders "schöner" war...). Also scheint selbst Ag in dünnsten Schichten zumindest durchscheinend zu sein oder wenigstens als SAUBERE/nicht oxidierte Verunreinigung auf Au nicht erkennbar. Aber nach 'ner Weile in unserer "Landluft" ist der Fleck an der alten Stelle wieder da. :(


    Ach so: Ich schrieb auch eben die Begründung, warum mir Ag nicht ins Haus kommt (außer antikes ... ausschließlich antike Goldmünzen zu sammeln, können sich ja nicht mal Millionäre leisten ... davon mal abgesehen, daß es auch in Ag wunderschöne Gepräge gibt...). Meine Libertads, ML und Britannias in Ag sind jedenfalls alle mittlerweile fast kohlrabenschwarz... aber Gold sieht auch nach Jahren hier noch proper aus (außer welches mit diesen scheiß Verunreinigungen drauf eben X( ...).

    "Lieferung solange Vorrat reicht - bei Überzeichnung wird gelost" im Kleingedruckten.


    Wo ist das Problem? Die schreiben damit ganz klar: Es wird nicht eine einzige Münze geben (denn wer will's nachprüfen können, an wen die "verlost" wurde?!) - aber diese <censored> haben anschließend eine schicke Adressenliste von Goldinteressenten. :wall:


    Und Edith fällt noch was ein: "100,- € Tauschpreis". Also, ich wette, wenn ich denen sage, daß ich denen ein 200-€-Stück BRD für 2 solche 100-€-Trier gebe ... oder 100,- € Balltreter-Großwettkampf ... ich glaube, auf den "Tausch" ließen die sich ein?! Wetten!?! Bestimmt haben die das gemeint... ach sooooo! :evil: X(