Beiträge von Mithras

    "Repräsentative Umfrage"?! Sorry, Leutz, wenn mich da irgendsoein Systembüttel ausquetschen will, lehne ich zu JEDEM Thema solche Umfragen ab. Gerade(!) auch die - im Sprech der BRD-Systemlinge - wirklich(!) SERIÖSEN, die der Laie daran erkennt, daß bei dem eingehenden Anruf immer zuerst mal eine "Selektionsfrage" gestellt wird, z.B. "Wer in Ihrem Haushalt hat als nächster Geburtstag?" Wer dieses Spielchen gern mitspielen will, könnte ja jetzt auch wahrheitswidrig sagen, daß er's selber ist, auch wenn er erst vor 2 Tagen seine eigene Geburtstagsfeier ausgerichtet hat. Aber manchmal suchen die mit dieser Frage denjenigen, der als LETZTER Geburtstag hatte. ;) Wenn der Gesuchte nicht da ist, fragen die genau, wann er zu erreichen ist, und rufen den dann zum vereinbarten Termin an.


    Unabhängig davon (genauer: GERADE DESWEGEN!) ist das ja alles nicht anonym. Die wissen die Telefonnummer und damit über die Schergen-Datei gem. § 111 TKG auch die Anschrift des Haushalts des "Befragten", und über die "Selektionsfrage" auch noch genau, wer dort geantwortet hat.


    Ein Echter Goldbug[tm], der unter diesen Voraussetzungen jetzt wahrheitsgemäß antworten würde, der ist doch mit der Muffe gepufft... :wall:


    Spengler: Klar, ich habe jede Menge Menge in Stabform gepreßte Fischpampe mit Paniermehl drum in unserem Tiefkühlfach: "Käpt'n Igl*s Gold". Sind garantiert mehr als 111 g. Das Zeug ißt unsere Kleine nämlich zu gern. (Das gibt sich sicher auch mal wieder, wenn sie erwachsen ist... ;) )


    Edith sagt noch:
    Und WENN ich diesbezüglich schon mal Fehler gemacht habe, dann stehe ich dazu und lerne draus. So habe ich mich vor über 10 Jahren freiwillig - durch meine "Registrierung" gem. "Lebenspartnerschaftsgesetz" - für die von vielen Foristen hier so gern als "Endlösung" aller "finalen Überlebensfragen" des Ächten Toitschthums[tm] sowie des Toitschen Volxkörpers[tm] vorgesehene "Laternen-Schmückung" vorregistrieren lassen. Aber was soll's ... Fehler sind dazu da, gemacht zu werden.

    Theo: Du hast leider nicht richtig verstanden, worum es mir eigentlich ging : Nicht das $/€-Verhältnis (zwei Fußkranke, die sich gegenseitig zu "stützen" versuchen.... ;( ), sondern nur den "symbolisch runden" Wert in Euro(!!), der "am Markt" ;) so auffällig vehement "umkämpft" bzw. "verteidigt" wird...

    Was derzeit auffällt:


    International wird Gold natürlich in $ gehandelt, aber die Nachfrage und damit das Handelsvolumen aus dem bzw. im Euro-Raum scheint immer mehr zuzunehmen. Denn nur so ist zu erklären, daß der Kurs seit ca. 1 Woche um die magische Grenze 1300 Euro rumhampelt und immer wieder darunter gedrückt wird - der Dollar-Betrag ist nicht annähernd so "schön rund"...

    Est ist in derTat absolut interessant, mit ansehen zu können/müssen WIE LANGE das moribunde System noch künstlich am Leben erhalten werden kann. :wall:


    Diesbezüglich ist "Der Gewöhnliche Kapitalismus[tm]" halt eindeutig effizienter als der "Real Existierende Sozialismus[tm]" a la DDR. Die war nämlich innerhalb von ein paar Monaten perdu... insofern also: "Rääääschpeckt!" ;(

    Tilo: Yep, das Teil sieht jetzt richtig gelbgolden aus. Ich will das aber sogar so... ;) "Lustig" ist's, wenn man sowas dann einer XRF-Analyse unterzieht: Oberfläche jetzt genau 93,5% Gold; im Innern ist die Münze natürlich weiterhin nur 900er. 8) (BTW: Hast Du schon mal so richtig supernumismatisch erhaltene, also fast prägefrische, speziell 5- und 7,5-Rubelstücke Nikolaus II gesehen?! Die sind aus "Franzosengold", haben also einen echt gewöhnungsbedürftigen Grünschimmer, weil da ca. 1% Nickel als Zusatz drin ist, der Rest m.W. 8% Cu und 1% Ag...)

    face value: Du erzählst mir nix Neues (aber Dein Kommentar war ja auch mehr für die Allgemeinheit gedacht ;) ).


    Ich bin mit meinem Hinweis auf ein HAUSHALTSÜBLICHES Ultraschallreinigungsgerät (sowas gibbet hin und wieder für ca. 30,- € bei Aldi, Lidl & Co. - und soooo schlecht sind diese Chinateile von dort nicht mal!) "natürlich" von "natürlichem" Schmutz auf der Münze ausgegangen: Also "ganz ordinärem Dreck" plus Hautschweiß, ggf. Abrieb aus der Lederfarbe eines Portemonnaies, .... was halt eine Münze in Jahrzehnten natürlicher Zirkulation so abbekommt. ;)


    Deine Szenarien sind eine GANZ andere Sache. Mein größter Problemfall war ein (auch noch seltener!) 7,50 Rubel Nikolaus II (Feingewicht eines LMU-20ers, deshalb dieses "eigentümliche" Nominal). Der wurde mittels Einfärbung mit schwarzer Ölfarbe(!) über das Goldbesitzverbot des "Originals" der aktuellen EUdSSR (also des Staatsgebildes noch ohne "E" am Anfang...) gerettet. Anschließend hat jemand angefangen, die Farbe abzulösen/runterzukratzen, damit man sehen soll, daß es 'ne Goldmünze ist. Er hat's dann aufgegeben (nicht ohne zuvor jede Menge häßlichster Kratzer und Schrammen auf der Münze zu hinterlassen :wall: - weshalb sie eh nur noch als Belegstück für's Nominal taugt): Das Zeug löste sich auch bei meinen Versuchen mit dem von Dir korrekt empfohlenen Balsamterpentinöl nicht wirklich vollständig. Auch nicht nach Wochen(!) in Azeton. Auch nicht nach Azeton im Ultraschallbad (Hi kids, don't try this at home - Entzündungsgefahr!!!). Erstaunlicherweise half aber Salzsäure recht fix und absolut(!) rückstandslos (übrigens nur mäßig konzentrierte - also die Dünnbrühe aus'm Baumarkt). :thumbup:


    Nur ob das bei der Münze von mbär sinnvoll ist?! Okay, passieren kann "eigentlich" nicht viel. HCl greift ja Au nicht an.

    Und die allereinfachste Lösung ist immer noch die Ausnutzung der Kavitation: http://de.wikipedia.org/wiki/Ultraschallreinigungsger%C3%A4t


    1. Schritt: Nur handwarmes (oder max. 50°C heißes) Wasser mit ein paar Tropfen Geschirrspülmittel. Reinigungsdauer je nach Qualität des Gerätes bis zu 20 min (meherere Durchgänge je ca. 3...4 Minuten mit dazwischenliegenden Pausen).


    Wenn 1.) nicht ausreichend:


    2. Schritt: Brennspiritus. Reinigungsdauer max 5 min.


    Ich habe selbst hyperdreckigste Umlaufmünzen so sauber genug bekommen. Es sollte auch NICHT Ziel der Maßnahme sein, JEDE noch so kleine Verschmutzung (z.B. am Perlkreis oder in ganz feinen Prägedetails, wie beim US-$ das Schild bzw. Gefieder des Adlers) zu entfernen. Die sind nämlich ein Echtheitszeichen!! Allerdings sind manche Münzen wirklich "unästhetisch" verschmutzt. Dann kann man das durchaus wie oben machen.

    "Spekulationsgewinne besteuern"?! Mit solchen Halbheiten gibt sich die BRD im Fall der Fälle doch nicht ab. Da kommt eher ein Goldverbot inkl. Massenrazzien und Konfiskationen in gaaaaanz großem Stil... :wall:


    Für die sog. "Gesetzlichen Zahlungsmittel" (vom Silberadler über die "Goldmark", Silber-€-Zehner sowie die ulkigen mit einem fiktiven Nennwert versehenen Goldachtel, -halb- und -vollunzen mit dem Reichsadler drauf) finden die BRD-"Juristen" socher auch noch einen raffinierten Dreh... :thumbdown:

    Ja, sgrizzle: Auch ein Goldhändler unterliegt halt einfach nur den Gesetzen der Marktwirtschaft[tm]. 8)


    Der Grund dafür, warum der von mir verlinkte Vor-Ort-Händler bestimmte - in der BRD nicht unbedingt sooooo verbreitete/beliebte - Arten von Sammlermünzen so "ulkig" bepreist an- bzw. verkauft, ist ganz einfach: Er will die schnellstmöglich verkaufen können. Das geht am einfachsten über die "Geiz ist geil"-Methode - ein Motto, das Echte Goldbugs[tm] eigentlich verinnerlicht haben sollten. Und solange die trotzdem noch VERkäufer finden, die für die besagten Kurse ihr EM hergeben... ;) Sollte sich jetzt eine solche Münze trotzdem als "Ladenhüter" erweisen, und der Goldpreis vielleicht sogar mal fallen, schicken die die gaaaaanz fix in die Scheideanstalt. Da sie sie wie gesagt weit(!) unter deren Ankaufskurs (der ja für geschäftliche Einlieferungen auch noch höher ist, als im Netz für Privatverkäufer "offiziell" ausgewiesen) erworben haben, machen sie ggf. immer noch Gewinn oder nur einen ganz marginalen Verlust.


    Dafür wird "beliebte/gesuchte" Ware dort eben auch mal mit deutlich über dem Spot liegenden Preisen angekauft; das wird immer sehr fein "austariert". Händlererfahrung halt...


    Was mich aktuell übrigens massiv erstaunt ist, wie gut die russ. Zarenrubel/Tscherwonzen gerade zu gehen scheinen. Die nehmen da über 70,- € Spread für das 10-Rubel-Stück (ca. 1/4 oz fein)!!! Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo bei demselben Händler gerade für die Tscherwonzen genau das oben für die Mexikaner Erwähnte galt: VERkauf (minimal) unter Spotpreis!! Inzwischen scheinen die Russen die aber "um jeden Preis" wieder "nach Hause holen" zu wollen - warum soll ein Händler das dann nicht ausnutzen?! Angebot und Nachfrage... :thumbup:

    sgrizzle: Deswegen habe ich doch deren Gesamtpreisliste verlinkt: Guck beim 10 MXP mal auf den Spread. Ja, VERkaufen kannst Du den dort(!) nur zu deren aktuellem Ankaufspreis, 35,- € unter Verkaufskurs; also umgerechnet zahlen die derzeit nur 36,40 €/g bei dieser Münze. Das ist de facto noch DEUTLICH UNTER dem Ankaufskurs der ESG, die für das Ding heute 305,- € zahlen!! (Für bloße 900er Schmelzware wären es derzeit ca. 33,- €/g - habe gerade mal nachgeguckt.) Wer also einen bei der Exchange unter Spot gekauften Mexikaner dort auch wieder verkauft, dem ist nicht zu helfen... ;(


    Gegenbeispiel: Dafür nehmen die für "bekannte/beliebte" Münzen hohe Aufschläge - manchmal spiegeln die sich auch im ANKAUFSkurs wider. Bsp.: 20 Franken "Vreneli": Da zahlt jetzt die Scheideanstalt ca. 236,- €; die Exchange immer noch 235,- € (hier lohnt es also beim Verkaufen, dorthin zu gehen, wenn man eh vor Ort ist...). Für "normale" LMU-20er (also Italiener, Franzosen, Griechen, Spanier, Albaner, ... mit jeweils gleichem Feingoldgehalt!) zahlt die Exchange im Ankauf demgegenüber momentan nur 222,- € - die Scheideanstalt aber zahlt, wie für's Vreneli, derzeit ca. 236,- € (also nur ca. 7,- € weniger als der aktuelle VERkaufskurs für "20 Francs" derzeit bei der Exchange ist).


    Wer rechnen und Preise vergleichen kann, ist (wie immer...) klar im Vorteil! :thumbup:

    Hallo sgrizzle - willkommen hier! :)


    Mal so ein Tip unter Insidern (es liest ja keiner mit ;) ) - eine gute Adresse in HH ist dieser Anbieter hier:
    http://www.exchange-ag.de/Filialen.html?city=Hamburg


    Okay, für mich als eher numismatisch orientierter Goldanleger sind die nach und nach am Sterben, weil die mittlerweile anfangen, alles was auch nur ansatzweise numismatisch sein könnte(!), zu "Apothekenpreisen" zu verhökern, die sich an (eh schon besonders hohen) Auktionsergebnissen orientieren. (Früher konnte man dort jedoch selten(st)e LMU-Sachen oder recht gesuchte Reichsgoldvarianten - zumindest die größeren nichtpreußischen Staaten wie Bayern, Hamburg, Hessen, Sachsen, Württemberg, ... - zum gleichen Preis wie normale "Preußen-Willys" bekommen; und ein sehr rares 5-M-Stück kam halt 1/4 des 20-M-Stücks, eben genau den Goldpreis plus ein paar Prozent Handelsspanne... :thumbup: )


    Aber was sonstige Sachen betrifft, sind die immer gut sortiert, haben moderate Preise, und vor allem: es ist anonymes Tafelgeschäft bis 15.000,- € möglich: Reinkommen. Sagen was man will. Zettel hinlegen. Gold mitnehmen. 8)


    Edith sagt: Deren (aller Stunden aktualisierte) Gesamtpreisliste gibt's hier: http://www.gold-exchange.de/goldpreis.php
    Kenner bemerken z.B., daß die MANCHE Sachen sogar UNTER Spot VERkaufen; z.B. 10 Peso Mexiko für derzeit 308,- €. Rechnen wir mal gegen: Papierpreis 1290,- €/31.1 * 7,5 g = ca. 311,- €. ;)

    In diesen Beiträgen steht aber nicht DER typischerweise richtige Grund für dieses Phänomen: Das haben ALLE mit Kupfer legierten (Handelsgold-)Münzen gemeinsam, daß nach einigen Jahren/Jahrzehnten sich das Kupfer oberflächlich aus der Legierung löst. Dies führt recht schnell zu einem DEUTLICH gelbgoldeneren Farbton. Bei Umlaufmünzen passiert das durch Handschweiß; aber auch Bullions "leiden" unter dieser Erscheinung, wenn sie z.B. in weichmacherhaltigen Münzalben bzw. -taschen gelagert wurden.


    Umgedreht passiert auch folgendes: Bestimmte australische Sovereigns waren mit Ag statt Cu legiert. Ag hellt Gold SEHR stark auf - es wirkt dann auch mit nur ca. 8% Silberanteil schon deutlich gelbgoldener und blasser als Feingold. Bei diesen dunkelt(!) die Oberfläche dann aber im Verlauf von Jahrzehnten eher nach, so daß so ein silberhaltiger Sovereign von vor über 100 Jahren HEUTE ggf. dunkler wirkt als ein massiv zirkulierter kupferlegierter aus derselben Zeit, der vielleicht sogar bis heute noch als "Spielmünze" verwendet wurde.


    Bei NEUEN Münzen sind die Farbunterschiede natürlich allein gewissen Differenzen beim Glühen/Walzen der Zaine geschuldet.

    Ja, @Malkasten, das mache ich doch schon permanent so:
    Ich hole mir soviel Bargeld, wie es mein "Kontostand" nur hergibt: Brit. Pfunde, Franz. Francs, Ital. Lire, Deutsche Mark, US-Dollar, ja sogar Griech. Drachmen oder Span. Peseten. Natürlich nur in Münzform... :thumbup:

    Finn & Nachtwächter:


    Ja, DAS waren noch Zeiten, damals... ;) Vor allem haben sie einen gerade mit 40ern "totgeschmissen" (speziell von Napoleon Bonaparte, wo die ja auch in riesigen Stückzahlen geprägt wurden). Dummerweise war ich damals zwar schon "ein bißchen" auf dem LMU-Trip, aber von "Franzmännern" hielt ich noch nicht allzuviel, ich wollte erstmal Italien (speziell vor dem Risorgimento: Parma, Sardinien), Spanien, Griechenland, ... Und da habe ich Döskopp damals zwar hin und wieder einen besonders hübsch erhaltenen französischen Bonaparte-40er mitgenommen (einige dieser Prachtstücke habe ich später mal gegen was anderes getauscht), aber aus Unkenntnis einen etwas(!) abgenutzten ( Finn: aber immer noch deutlich besser als Deiner oben erhaltenen: also fvz/ss) Bonaparte als "Premier Consul" liegen lassen. Grrrrr.... :wall: (Naja, "Wissen ist Macht." - damals war mein Wissen über die Spezifika der noch nicht sooo ausgeprägt...)


    Dafür habe ich zum Glück immer die Napoleon-Italiener aus der "Grabbelkiste" bei den Wechselstuben rausgepickt. Ja, und ungelogen: Wenn man da fragte: "Was haben Sie denn an Franzosen/Italienern und so da?", dann strahlten die Verkäufer einen an und schleppten eine große Schachtel an, in der sich mindestens 20, manchmal sogar 50 und mehr Stück befanden. Für Numismatiker ein Eldorado!! :thumbup: Heute muß man schon froh sein, bei den Franzosen überhaupt mal eine(!) Nicht-Marianne zu finden (und sei's nur ein dröger Napoleon III 20er in fss...).


    Letztens habe ich aber sowas bekommen: http://www.mcsearch.info/ext_image.html?id=185173 (externer Link, nein ist nicht mein Exemplar, aber fast identisch erhalten; ich kriege das Foto nicht so gut hin - außerdem ist genau diese Münze jetzt "ausgelagert" und ich komme da nicht unmittelbar ran).


    Fangfrage für LMU-Kenner: Was ist daran interessant? ;)

    Auf so'ne klare Frage gibt's 'ne klare Antwort (in Form ein rhetorischen Frage): Wenn er im Gang ist, der Bank-Run, wo sollen sie eigentlich hin, die bedruckten Zettel?!? Eben, nicht unter die Matratze.... ;)