Beiträge von Mithras

    Ich habe ja auch nie behauptet, daß Geiger seine Sache schlecht macht - im Gegenteil! Ich meinte nur, daß für Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind, Güldengossa von Leipzig/Halle aus gesehen letztlich "weiter" weg ist, als eben exemplarisch Berlin.


    Im übrigen hätte ich ganz brauchbare Ideen, wie ich dort eine Abt. "Moderne anlegerorientierte EM-Numismatik" aufziehen würde (Versand- UND Tafelgeschäft), daß die ulkige entsprechende Abteilung einer bekannten Gold-"Apotheke" (passenderweise gleich mit einem lateinischen Firmennamen... ;) ) vor Neid erblassen würde. :thumbup:


    Leider hatte man in Güldengossa für sowas kein Ohr und vor allem konnte man sich wohl nicht vorstellen, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der aus Prinzip keine Uniform trägt (also auch und gerade keinen sog. "Anzug"), sondern der lieber als Individualist individuelle Verkaufsberatung für andere Individualisten anbieten und dadurch den Geschäftserfolg langfristig steigern helfen wollte. Tja, wer nicht will, der hat wohl schon.... :D

    ECU: Meinst Du mit "Leipzig" etwa Güldengossa? Ansonsten wüßte ich als alter Leipziger dort keinen EM-Händler mit Tafelgeschäft direkt in der Stadt. Okay: 1:14 h Zugfahrt, und man ist in Berlin, dort nochmal - inkl. Umsteigen - ca. 15 min, und man ist am Bhf. Zoo. Oder in die andere Richtung genauso schnell: Friedrichstraße bzw. Alex... ;) (Habe ich ja JAHRELANG so gemacht: 2005...2008 jede Woche mindestens zweimal zum "Grabbeln" nach schönen Sammlermünzen.... ;) )

    Rostu: Das mit dem "in die Rentenkasse eingezahlt" habe ich unglücklich formuliert. Gemeint war: Ab 1990 kam eine "ungeplante", massive zusätzliche Belastung aus 5 neuen Ländern hinzu, die zur "eigentlichen" Wirtschaftsleistung aber nur marginal beitrugen bzw. beigetragen hatten, d.h. bei der Alt-BRD "am Tropf hingen". So wie heute die PIGIS...

    Diana: Hast mir Schreibarbeit abgenommen. ;) Genauso war's gemeint. :thumbup:


    Ergänzend noch: Viele desinteressierte "Ossi"-Proleten sind immer noch damit zufrieden, daß sie jetzt "auf Malle" fliegen können (auch und gerade als Rentner - ohne wirklich selber nennenswert was in die BRD-Rentenkassen eingezahlt zu haben, also sozusagen als "Wirtschaftsflüchtlinge", die ein Geschenk von der "Birne" bekommen haben....).


    Dafür bin ich immer wieder erstaunt, wieviele in Altelfland sozialisierte sog. "kleine Leute" langsam anfangen, sich ernsthaft Gedanken zu machen, während die westsozialisierte sog. "akademische Elite" weiterhin den Quatsch glaubt, den ihnen ihre BWL-Fuzzis und ähnliche Gutmenschen in "Schule" und "Studium" beigebracht haben. (Die Gänsefüßchen jetzt wegen der Tatsache, daß das "Bildungssystem" Marke BRD diesen Ehrennamen im weltweiten Vergleich definitiv nicht verdient.)


    Wurschtler: Kein valides Argument. "Im Süden" (speziell BW und Bayern) werden auch mehr Mercedesse gekauft als in Schleswig-Holstein oder MeckPomm. ;) Das ist einfach nur ein WOHLSTANDSgefälle...

    Auch gerade diese Frage ist ein netter Beleg dafür, wie fragwürdig das Konstrukt einer (kulturell) einheitlichen/homogenen "Deutschen Nation[tm]" doch ist, denn meine Erfahrungen besagen, daß da ein ERHEBLICHER Unterschied zwischen "Ossis" und "Wessis" ist (natürlich nur bei der älteren Generation, also den jetzt >45jährigen):


    Gebildete "Ossis" durchschauen den Systemschwindel viel eher als dito "Wessis". Bei den Proleten ist's tendenziell genau umgedreht.... Ich glaube, ich muß jetzt nicht ausführlich erläutern, warum das so ist?! ;)

    Bei Glashütte aus DäDäRä-Zeiten zählt gerade heute wieder der große Name. Erkennbar funktionsfähige, aber "natürlich" (nach so vielen Jahren!) inzwischen zwingend revisionsbedürftige Spezimatic in gutem Zustand ("wenig getragen", am besten noch mit Originalarmband) kosten mittlerweile 200,- € aufwärts.


    So einen möglichst guten Zustand findet man übrigens oft als "Auszeichnungsuhr" für "Kader" der DäDäRä. Für was es die Uhr gab, steht dann meist auf dem Boden eingraviert ("Für 30 Jahre treue Dienste im Ministerium für Staatssicherheit" oder so ;) ), und wewnn dann noch die Original-Pappschachtel und Urkunde dabei ist, schlägt das Herz jedes Erzstalinisten höher und er legt noch 'nen grünen EZB-Lappen drauf.


    BTW: Eine Revision kostet dann größenordnungsmäßig nochmal dasselbe: ca. 100 ... 200,- €. Ist die Uhr also NACHWEISLICH revidiert, dann kommen nochmal ca. 100,- € drauf. Ob die konkrete Uhr nun WIRKLICH revidiert wurde, sieht ein Kenner auf der Zeitwaage bzw. nach Öffnen des Gehäuses - "irgendeine" Rechnung "irgendeines" Uhrmachers für "irgendeine" Revision "irgendeiner" Spezimatic von vor ein paar Jahren auf einem Flohmarkt ist allerdings weniger wert als ein Geldschein 1.000.000.000,- Papiermark von 1923...


    Du siehst also: komplexes Thema! :)

    Daß "in Stückzahlen" benötigte Präzisionsteile (wie Zahnräder, Triebe, Schrauben, Wellen, ....) auch von Manufakturen rein maschinell hergestellt werden, ist nicht nur selbstverständlich, sondern sogar ein Muß: schon wegen der nur so erreichbaren Präzision.


    Die Manufaktur kommt erst dann ins Spiel, wenn JEDES EINZELNE solches Teil manuell(!) abgenommen/qualitätsgeprüft wird, bevor es weiter verarbeitet, d.h. irgendwo eingebaut, wird.


    smile: Sag'ch doch: Das ist definitiv Geschmackssache, was jeder als Lieblingsuhr(enmarke) bevorzugt, und wie er da argumentiert. Ich zum Bleistift finde aus den von Dir genannten Gründen Prollex einfach nur stinklaaaaaaaaaaaaaangweilig: Ewiges Einheitsdesign. :wall: Also eher was für Leute, die auch sonst Uniformen tragen (z.B. den sog. "Anzug"). ;( Und gerade die von Dir sogenannte "Geschichtslosigkeit" der Nachwende-Glashütte-Kollektionen sehe ich nun wieder als riesigen Vorteil an. Und zwar bezüglich ALLER Hersteller: also außer GO und Lange auch Nomos, sowie der "alten" Union-Modelle (bevor die dort anfingen, nur noch ETA-Kaliber in "poppige Modegehäuse" einzuschalen - das ist übrigens der Nachteil der Übernahme von GO durch Swatch: die hatten Bedenken bzgl. Kannibalisierungseffekten durch die zu gute Zweit-/"Billig"marke und damit Union de facto "sterben" lassen... :( ). Glashütte ist eben was Exklusives/Individuelles. (Okay, gilt bzgl. Nomos nur bedingt. Aber auch diese Marke ist halt nicht unbedingt "Mainstream".)


    Weil wir gerade beim Thema "Union Glashütte" sind: Das hier ist meine "Wochentagsuhr": http://www.watchtime.net/uhren…mat-chronograph/edelstahl - ein Beispiel für die "alte" Union-Kollektion, wo die noch richtige GO-Manufakturkaliber verbaut haben (nur ohne Schwanenhals-Feinregulierung und ohne Schraubenunruh, sowie mit einfacherem Rotor mit Edelstahl statt dem schwerer zu bearbeitendem Wolfram als Schwungmasse). Das war übrigens Zufall pur: Ich habe das Teil ein paar Wochen vor dem Tag gekauft, als Mitarbeiter von Union bzw. GO wie "Überfallkommandos" die Konzessionäre "gestürmt" und die dort noch lagernden Restbestände der o.g. alten Serie zurückgekauft haben, und zwar mit soviel Aufgeld auf den Preis, den der Konzi dafür selber zuvor hingeblättert hatte, daß kaum einer "nein" gesagt hat, obwohl es möglich gewesen wäre (die hatten z.T. auch Angst um ihre Konzession). Seither haben gerade diese Teile absolute Liebhaberpreise, z.T. (wenn (fast) ungetragen und mit allen Papieren) schon das Doppelte des Neupreises; Tendenz steigend. War aber vorher definitiv nicht abzusehen, daß das gerade bei dieser Serie mal so kommen würde...


    Inzwischen sind übrigens die "Graumarktpreise" bei "freien Händlern" längst nicht mehr so deutlich wie von Dir genannt unter Liste; allerdings stimmt's: Bei Gold-/Platingehäuse sind die Rabatte IMMER merklich höher als bei den Edelstahlmodellen. 30%...35% sind da meist locker drin. Wer erstere also zum Listenpreis oder nur mit den "üblichen" 10...15% Konzi-Rabatt bei Barzahlung kauft, der ist m.E. mit der Muffe gepufft (oder hat DEUTLICH zuviel Geld übrig...). ;( Meinen PanoMaticChrono bekommste aber heute ungetragen definitiv nicht mehr für unter 20 k€, wie ich das Teil noch vor 2 Jahren bei einem Händler im Frankenwald gekauft hatte. Das war aber auch DAS Megaschnäppchen, stand erst zwei Tage bei Chrono24.com gelistet; und er hatte noch andere Interessenten. Ich muß auf ihn am Telefon beim Vorbestellen bzw. Abklären der Modalitäten bzgl. Abholung einen absolut überzeugenden Eindruck gemacht haben (vielleicht spielte es auch eine Rolle, daß ich gebürtiger Sachse bin, was man deutlich hören kann ;) ).


    Dein letzter Absatz ist jedenfalls gold ;) richtig und bringt's auf den Punkt! [smilie_blume]

    Hallo Leute,


    hier nochmal ich. :D Bitte nicht persönlich nehmen - aber über die Aussagen mancher Schreiber hier habe ich als altgedienter "Uhrenverrückter" doch mal herzlich gelacht. ;)


    Jaja, als Goldbugs mögt Ihr ja alle recht fit sein - aber so richtig uhrenmäßiger Durchblick setzt eben doch bestimmte spezielle Fachkenntnisse voraus, die man sich erst nach ein paar Jahren intensiver(!) Beschäftigung mit der Materie aneignen kann. Da langt es nicht, mal "am Rande Aufgeschnapptes" hierzuforum einfach nur im Brustton der Überzeugung unreflektiert breitzutreten. (Das gilt übrigens mutatis mutandis auch für bestimmte Details/Interna bei der physischen EM-Anlage. Dieses Thema sollte man auch besser nicht in speziellen Uhrenforen abhandeln...)


    Fakt ist jedenfalls, daß man Edeluhren im Sinne einer "Wertanlage" kaum (bis gar nicht) mit EM vergleichen kann. Sicher gibt es Uhren, deren Wertverlust DEUTLICH geringer ist als es bei "sonstigen" Gebrauchsgütern üblich ist; und es GIBT auch Uhren, die im Laufe der Zeit immer teurer werden. :) Das sind dann aber jeweils wirklich seltene Sammlereditionen. Der aktuelle Hype um bestimmte Rolex-Varianten (die nur der ABSOLUTE Kenner überhaupt sofort als solche erkennen kann!) ist demgegenüber eher was Zeitkerniges, also sicher nicht von Dauer. Immerhin ist Rolex KEINE wirkliche Manufakturmarke, sondern die Werke sind - allerdings QUALITATIV HÖCHSTWERTIGE! - "Maschinenware". Also MASSENfertigung. VERGLEICHBAR den ETA-Kalibern. Nur eben von Rolex entwickelt/optimiert.


    Wem's um den Aspekt "Sachwertdiversifikation" geht, der sollte ausschließlich auf solche Edelmarken in kleinsten Stückzahlen wie Patek Philippe setzen.


    Ansonsten soll Uhrenliebhaberei dem davon "Betroffenen" vor allem PERSÖNLICH Spaß machen: Und die Geschmäcker sind diesbezüglich sooooowas von verschieden! Darüber sollte man ergo besser nicht streiten... :thumbup:


    Natürlich ist es richtig, daß eine ALLTAGSUHR am besten aus Edelstahl sein sollte; und diesbezüglich ist gerade Rolex (wenn man deren Design mag...) sicher eine SEHR gute Wahl. Ich habe aber - wie oben schon verlinkt - aus gutem Grund eine massivgoldene Edeluhr gekauft. Eben, weil ich die Farbe dieses Metalls so irrsinnig mag. Und als verbindendes Element zu meinem Goldbug-Sein... ;)


    Im übrigen ein Hersteller, der wirklich noch eine ECHTE MANUFAKTUR ist (und für die hiesigen Toitschnazionalen ergänzend extra erwähnt: auch noch aus "Deutschland"!! :) :( http://de.wikipedia.org/wiki/Glashütter_Uhrenbetrieb
    .... okay, bei diesem Wiki-Text hat offenbar die dortige Marketingabteilung massiv mitgeholfen; aber trotz überbordenden "Werbesprechs": die Aussagen sind sachlich zutreffend. Fertigungstiefe vor Ort in Glashütte >95%!!!! Die kaufen wirklich nur Gehäuse, Zifferblätter, Zeiger und Aufzugsfedern von fremden Herstellern zu. Der "Rest" (bis zur gebläuten, kleinen Schraube!) wird im Haus hergestellt. Inklusive Galvanisierung.


    Mein persönlicher Favorit wird hier vorgestellt: http://www.glashuette-original…entum/u_39_zei1_2004d.pdf (ab S. 4) Und ja, das IST ein Spitzenteil. Meine absolute "Sonntagsuhr" halt; im Gegensatz zu 'ner "Prollex" hat sowas auch nicht jeder "Zuhälter" im Bahnhofsviertel am Arm.... ;)

    Gerade WEIL ich die Datenschutzproblematik bei KKs gut kenne, habe ich eine, die ich gezielt genau dann benutze, wenn ich Spuren dafür hinterlassen WILL, daß ich mal viel Fiat "verpraßt" habe. Also Reisen, Restaurantbesuche, teure Anschaffungen ...


    Meine KK hat zwar eine ERKLECKLICHE Jahresgebühr (derzeit knapp 4000,- €), dafür kostet mich Bahnfahren nix mehr extra - und dann gibt's ab 6000,- € kumuliertem Umsatz jeweils eine zwei Tage gültige Freifahrkarte in allen Zügen der DB für meine beste Hälfte. Sowas würde bei Einzelkauf fast 300,- € extra kosten. Diese gesparte Penunze setze ich dann doch lieber in einen Sovereign oder so um.... 8)

    Schweiz?! Dann kann ich meine Penunze auch gleich dem SSchOIble oder dem klerikalfaschistischen Gemurxel geben.... :wall:


    Kenner vertrauen auf aufstrebende Staaten wie Indien. 8) Dort halte ich mein Zeugs in anonym(!) angemieteten Schließfächern jedenfalls für um Größenordnungen sicherer vor exzessiver Staatswillkür als in solchen freiheitsfeindlich-verkommenen Drecksstaaten wie Schweiz oder BRD.


    In Europa ggf. noch Schweden oder GB. :D

    all_about_gold: Wenn Scheideanstalten GARANTIERT 999er (und darüber) erhalten, dann wird dieses Material natürlich nicht mit in die "normale" Aufbereitung gegeben, sondern extra verarbeitet/umgeschmolzen, denn dann muß man es für einen Neuguß von 999er Barren für Kleinanleger nicht noch einmal elektrolytisch aufbereiten. Und da wird schon eine Menge eingeliefert, was nicht gänzlich original eh gleich wieder weiterverkauft wird. (Wenn die einen eingeschweißten oder gepunzten und gewichtsmäßig 100% korrekten Barren eines zertifizierten Herstellers bekommen, bleibt der, wie er ist.) Aber es gibt schon Fälle, wo Leute von kleinen Barren mal ein Stückchen abgeschnippelt haben, aber der Rest eben eindeutig 999er ist. Dito total zerschrammte 9999er Bullions wie Kangaroo & Co., die nicht mehr "bankenüblich" erhalten sind ---> 999er Sonderschmelze!


    Altgold aller Art (Bruchgold/Zahngold/Schmuck von 8 bis 23 kt, nicht mehr sammelwürdige 900/917/986 Münzen bzw. Münzen/Medaillen unklarer Legierungen bzw. aus "Gammelländern"...) geht in die "Standardschmelze", und das wird dann wie gesagt auf 995 Rohgold aufraffiniert.

    Nochmal hierzu von mir was in die Runde. ;)


    Osterhase:
    Klar kannst du auch 999er oder gar 9999er bzw. das durch vielfache Re-Elektrolyse gewonnene "Superfeingold" (0,)99999 ("Fünf-Neuner-Gold": daraus wurden auch mal Sondereditionen von Anlageunzen geprägt - Verkauft übrigens mit EXZESSIVEM Aufschlag auf den Spot, also im Vergleich zur "Standard"-Reinheit 0,9999!) in London einliefern. Bezahlt wird das dort aber nur nach RAUHgewicht, solange der Feingehalt 995 oder größer ist. Wer das also mit 999er, oder gar 99999er macht, der ist doch mit der Muffe gepufft ... oh, sorry, Umgangssprache wird hier ja nicht richtig verstanden, ich formuliere es also um: der vierhielte sich schon nahezu pathologisch unlogisch im Sinne betriebswirtschaftlichen Denkens. ;) (Daß der Unterschied 995 zu 9999 kein "Kleinvieh" mehr ist, wurde oben schon korrekt begründet.)
    Von einem Bekannten, der in der Scheideanstalt arbeitet (und sich ergo damit auskennt), weiß ich, daß die, wenn die Au ins Ausland verkaufen, das immer auf punktgenau 995 runterlegieren - und ja, der besagte Metallurge verwendete hier umgangssprachlich den Begriff: "Da matschen wir halt noch die passende Menge Kupfer mit in die Schmelze." Man muß doch nicht immer bierernst, mit dem sprichwörtlichen Stock im Rücken sprechen/schreiben (als Ersatz fürs fehlende Rückgrat ?) ). Bei einem Programmierer "funzt" ein "Code" am Ende auch - der sagt gegenüber seinen (Fach)Kollegen auch nicht unbedingt: "Ich habe hier ein voll funktionstüchtiges und ausgetestetes Programm erstellt." So redet der allenfalls gegenüber seinen Chefs. ;)


    Bellini:
    Du bestätigst damit, was ich oben aussagen wollte:
    a) Die Zahl "99,5%" ist keinesfalls aus der Luft gegriffen. Das ist die Reinheit, die sich bei der "klassischen" Kupellation halt am einfachsten aus einer Au/Cu-Legierung erzeugen läßt - OHNE zusätzliche Elektrolyse. Klappt also auch in Entwicklungsländern ohne große Hightech. Deshalb ist das das weltweite Standard(fein)gold.
    b) Und richtig: Du hast wohl dieselbe Präzisionsanalyse gelesen wie ich: Krügers (aber auch Eagles) bestehen aus einer Legierung, die ganz klar(!) erkennen läßt, daß die Grundlage dafür halt 995er "Welthandels-Rohgold" war, dem nur die passende Menge Cu zugesetzt wurde. Dito auch, wenn man klassische Handelsmünzen anlysiert. Vor allem die Bleispuren sind verräterisch: http://de.wikipedia.org/wiki/Kupellation Warum sollte man das erst per Elektrolyse auf 9999er oder so aufraffinieren, wenn man's dann doch wieder für die Prägung auf 900er runtermatschtlegiert?!

    995er ist "Good Delivery Gold", also das was in den 400 oz Standardbarren ist. Das IST welthandelsmäßig DAS Feingold schlechthin, auf das sich übrigens auch der Papierpreis bezieht. So wird ja auch offiziell (und wie oben schon korrekt erwähnt: zutreffend!) begründet, wieso z.B. Kangaroos (999,9er Au) einen Aufpreis haben, denn für die muß das Good Delivery Zeugs erst "hochraffiniert" werden - bei Krügers und Co. aber wird zu Good Delivery 995er bloß noch entsprechend etwas Kupfer zugematscht, was natürlich billiger ist. :D


    Frage: Wo bekommt aber "Otto Normalbürger" 995er ZENTRALBANKgold her??!?? :hae: ?) :hae: