Wurschtler: "Jenauso isset!" würden die einheimischen Berliner jetzt sagen. 
Ich diskutiere oft und viel mit (sog. "kleinen") Immo-Besitzern. Die haben das alle nicht kapiert, daß GERADE SIE die Melkschafe schlechthin sind.
Denn wie gesagt: Für mich als alten Anarchisten ist Grund und Boden entweder Gemeineigentum, oder sie gehören dem, der sie selber (inkl. EIGENER Familie) aktiv bewohnt bzw. bebaut. "Pappi Staat" ist da nur dazwischen geschaltet, und da fängt die Ungerechtigkeit schon an: Der "verteilt" dann irgendwie die "Grundstücke". Dazu muß er sie erstmal "definieren". Das läuft über ein "Grundbuch". So ein kleiner "Häuslebauer" bezahlt gaaaaaaaaaanz viel Staatsgeld, nur damit dort reingekritzelt wird: "Das Grundstück Meisenweg 13a in Spechtshausen gehört Hugo Müller." Nun darf sich Hugo Müller als "reich" fühlen, denn er "besitzt" ja jetzt "sein Grundstück". Abgesehen davon, daß er dafür auch noch Steuern zahlen "darf" (wofür eigentlich??
... der "Eintrag" im "Grundbuch" WURDE doch schon fürstlich entlohnt...), legt er nun los und arbeitet im Schweiße seines Angesichts (oder läßt Handwerker dies tun), um dort "sein Häuschen" hinzusetzen. Irgendwann ist's fertig und er zieht ein. Damit hat er durchaus Werte geschaffen - und die Annahme, das sei jetzt "alles auf ewig sein", hat ihn auch sehr beflügelt. Letztlich aber ist er nur so eine Art "besserer Hausmeister", den das aktuelle Regime dort ungeschoren "mietfrei wohnen" läßt, denn das muß ja jeder, der Werte schaffen soll. Okay, "mietfrei" ... Definitionssache: STeuern, Reparaturen, Energie, ... muß er alles blechen!
So, und nun kommt irgend 'ne Krise, und "Pappi Staat" "braucht" das Häuschen. Oder "unsere" mohammedanischen Okkupanten führen in der BRD die Sharia ein. Oder die Russen dehnen ihr Reich bis zum Rhein aus. Dann sitzt Hugo Müller ganz schnell auf der Straße, und in "seinem" Häuschen wohnt jetzt ein Staatsdiener mit in Gold gerahmtem Text des Art. 14 GG statt des Röhrenden Hirschs an der Wand der Wohnstube; oder alternativ irgendein "Murat Üztürk" mit seiner watschelnden Schleiereule und ein paar Rabaukenkindern im Hormonkoller; oder "Vladimir Oserow" bedient den Samowar... Das "Grundbuch" aber ruht in einem Museum, Abt. "historische Kuriositäten".
Soviel zu den "ach sooooo tollen" Immobilien. Sagt doch schon der Name: Sind eben immobil. Ein paar Goldbarren kriegt man "im Fall der Fälle" auf jeden Fall besser außer Landes als ein Haus oder gar ein "Grundstück".
Ende der Durchsage. 