Beiträge von Mithras

    Wer gut und seriös ist, der muß sowieso nicht im herkömmlichen Sinne Werbung treiben - vor allem nicht in den Systemmedien. Der vertraut auf Mund-zu- Mund-Propaganda oder zielgruppengenaue Ansprache in der Fachpresse. Also eher im Sinne der INFORMATION von MÜNDIGEN Verbrauchern über neue Angebote; und die impliziert ABSOLUTESTE Transparenz (inkl. fundierter/nachprüfbarer Vergleiche mit anderen Angeboten, die SELBSTVERSTÄNDLICH nicht nur einfach "erlaubt/zulässig", sondern im Gegenteil sogar direkt vorgeschrieben sein sollten). Also, wenn die da in ihrer Werbung z.B. per Laufschrift jeden Tag aktuell ihre Preisliste einblenden würden, wäre ja alles in Butter z.B.: "Heute zahlen wir pro g Feingold in Form von Barren oder Anlegermünzen 31,64 € - bei Altschmuck und Bruchgold beträgt der Abzug für die Prüfung und die Schmelzkosten max. 10% von der eben genannten Summe. Zum Vergleich: Die Fa. 'Goldmaxe' in Pforzheim zahlt heute nur 30,35 €/g und berechnet bis zu 20% Abzüge." - schon wär's transparent! :thumbsup:


    Nein, diese Idioten, die von BG abgezum Verkauf ihres EM animiert werden sollen, sehe ich NICHT als wirkliche Zielgruppe i.S. echter Werbung an. Sondern die sind im Gegenteil vor solchen Methoden zu schützen.

    Also, in Berlin sieht's derzeit besch....eiden aus, wenn man auf "Kleinkram" wie Sovereigns, LMU und Reichsgold steht... :(


    Okay, ab morgen bin ich wieder für ein paar Tage in der Bankstermetropole, vielleicht haben dort zittrige Hände massenweise "barbarische Relikte" ;) verkoppt.... :thumbsup:

    Das BVerfG wird, wenn überhaupt, wie gewohnt soviele "Wenns" und "Abers" einbauen, daß letztlich dann doch der ESM legal würde. Naja, vielleicht waren jetzt am WE die tollsten Nachkaufkurse. Nur es sah überall aus wie nach'm Atomschlag... ;( Ich fühlte mich an den Herbst 2008 erinnert...

    mesodor39: Das hast Du alles SEHR treffend zusammengefaßt! [smilie_blume]


    Nur ist es hier im GSF Perlen vor die Säue geschmissen ... Wenn ich in unserem Freundeskreis auch nur ansatzweise dieses Thema anschneide (z.B. wenn mir einer erzählt, er hätte ein sechsstelliges "Guthaben auf der Bank" - und selbst wenn die Renten vielleicht doch nicht soooooooo sicher sein sollten (DIESE Erkenntnis ist im Mainstream z.T. schon angekommen!), so könne er im Alter dennoch "allein von seinen Ersparnissen leben"), dann wird sofort abgeblockt. Typisch deutsche "Drei-Affen-Reaktion": Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen ... "Die Obrigkeit[tm]" wird's bei Bedarf schon richten .... :wall:


    Ja, einem solchen Volk von Lemmingen anzugehören, darauf MUSZ man dann natürlich mächtig "stolz[tm]" sein, keine Frage!! :(

    LMU-5er sind IMMER selten und gesucht ... Und der ist IMO mehr als nur sammelwürdig. Glückwunsch zu diesem Fang! [smilie_blume]
    (Allerdings fehlt bei der Angabe zum Feingehalt in oz oben eine Null nach dem Komma. ;) )


    Bei diesen "Puppenblusenknöpfchen" ist eh international das Problem, daß die definitiv zu klein und damit EXTREM unhandlich sind. Sie haben sich also "damals" im Alltag nie durchsetzen können. (Gilt auch für die etwa gleichschweren 1-Dollar-Exoten oder 2 mex. Pesos als zeitgenössische Originale.) Die Reichsmark-5er sind ja auch nur unwesentlich größer. Die waren mehr als politisches Statement im Sinne des Bimetallismus gemeint: "Gold und Silber sind gleichwertig" - und ergo wurde mindestens ein Nominal sowohl in Ag (als Standard) und Au (als Sonderprägung) herausgegeben. Interessant hier, daß die Russen das nicht gemacht haben. Aber die hatten (aus gutem Grund!) auch eine erheblich größere GSR als in der LMU und dem DR bzw. den USA, d.h. der Silber-Einer war DEUTLICH schwerer als der in den anderen Währungssystemen; und die einzig sinnvoll denkbare Kleingoldmünze bei den Russen wäre 2 Rubel gewesen (knapp 1,6 g fein) - der silberne Doppelrubel wäre aber ein unhandlicher "Brummer" von 40 g rauh (36 g fein) geworden....

    @OJeh,
    jep, ich kenne so einen ECHTEN Legastheniker. Also, seine Orthographie war zum Steine erweichen (alternativ: zum Totlachen... ;) ), weshalb er auf der militärisch stramm auf in allen Gebieten GLEICHguten "Leistungsstand" getrimmten DDR-Schule ein Problem hatte und zuletzt sogar eine Hilfsschule besuchen mußte. Aber auf der anderen Seite: was mathematisch-logisches Denken betraf, war der sowas von supergut. Auch beim Sprechen: In unglaublichem Tempo haute der komplexestens verschachtelte "Bandwurmsätze" raus, und zwar OHNE sich dabei jemals zu verheddern. :thumbsup: Er sprach nur derart schnell und nuschelte dabei auch noch, daß kaum einer ihn echt verstand - nichtmal ander Sachsen (deshalb auch die Einweisung in die "Idiotenschule").


    Erst im Berufsleben "platzte bei ihm der Knoten": Dort wurde erkannt, daß er ein Programmier- und überhaupt Logik-GENIE ist (in diesen Fragen der zweifellos begabteste Mensch, den ich JEMALS kennenlernen durfte ... an einem Hawkings fehlt dem auf seinem Gebiet nur wenig...!). Er durfte dann als Hilfsarbeiter ein Sonderabitur "nur Mathe und Naturwissenschaften" nachmachen (mit Traumnote 1 nach 2 Jahren) und studieren (Theoretische Informatik). Auch dies mit Traumnoten in kürzester Zeit. Inzwischen hat er auch den Doktor ... und zwar NICHT den "Dr. plag. gutt.", sondern inhaltlich alles selber gemacht ... Nur die Orthographie und Grammatik hat ihm in Abstimmung mit dem Doktorvater jemand Drittes "geglättet" (hat er auch in seinem sehr persönlich gehaltenen Vorwort erwähnt). Arbeitet jetzt in einem Forschungsinstitut an modernen Algorithmen für Übertragungssysteme z.B. Im Mobilfunk. Macht da den VorDENKER ... das reine "Schreiben" kann er in DER Position anderen überlassen. Er fabriziert nur grundlegende Algorithmen. Jahresbruttogehalt übrigens sechsstellig in € - und zwar verdientermaßen!! :thumbsup:
    (Und er ist auch ein "mäßiger" Goldbug ... mehr als 20% seines Vermögens hält er in physischem Gold und Silber; ansonsten glaubt er aber nach meinem Geschmack noch etwas zu sehr an "Betongold".)


    So, genug OT. Oder auch nicht: gerade im "S" der "PIGIS" liegt m.W. eine RIESIGE Menge vergleichbares geistiges Potential brach ... "man" müßte es nur "heben"... Ja, okay, Englischkenntnisse sind dort gerade auch unter den jungen Menschen leider nicht soooooo verbreitet ... aber auch dafür GIBT'S doch sicher 'ne Lösung...!?

    @Seeadler: Bzgl. Witte mußt Du schon genau(!) lesen, was ich schrieb; nämlich daß "sein Name jüdisch klingt" . Das war nur eine Anspielung auf seine jüdische Frau, die für die Mainstream-Antisemiten damals (Stichwort: "Protokolle der Weisen...") WIE HEUTE schon ausreicht, auch in diesem Menschen gleich einen Handlanger des Welt-Finanzjudentums zu "sehen". (So wie ich ja von den üblichen Verdächtigen hierzuforum auch gern mal als "Judensöldling" bzw. "-mietmaul" etc. beschimpft werde, nur weil ich in den in der BRD gesamtgesellschaftlich als Konsens gelten zu habenden Antisemitismuschor nicht mit voller Kraft mit einstimme.)


    Manchmal formuliere ich hier an meinem Smartphone im schunkelnden Zug sitzend sicher nicht jeden Text im GSF 100%ig perfekt; aber bei solchen Fragen passe ich schon SEHR auf, daß ich nicht gegen das für mich in der BRD ja geltende Verbot jeglicher fundierter (und damit auch mal bissig-ironischer) Kritik am Antisemitismus verstoße.

    @Edel: Dazu muß ich nicht so'n "Spökenkieker" wie die "Aden Sisters" sein, um zu erkennen, daß die derzeit GESUNDE GSR 40...50 ist. Die fast 70, die wir vor kurzem mal hatten waren genau so eine Übertreibung wie die ca. 30 zum Ag-Peak.


    Und alles unter der alten Relation des Witte'schen "Goldrubels" in Form einer Ag-Kurantmünze von 18 g fein (GSR ca. 1:24; ohne "Schlagschatz": 1:25) ist VÖLLIG irreal. Z.B. an die Wiederkehr der Verhältnisse der dt. Kaiserzeit zu glauben, mit seiner GSR in Münzgeld von ca. 1:14 (ohne Schlagschatz: 1:15) - wie es einige eingefleischte Silberbugs hier allen Ernstes tun - ist einfach nur :wall: :wall: ....


    Wie ich darauf komme: einfach "Bauchgefühl" und "Gesunder Menschenverstand", und ein paar münzgeschichtliche Kenntnisse: Warum hat der Witte gerade DIESE GSR für die Russen gewählt? Und warum ähnelt die eher der der USA als der des kaiserlichen Deutschlands? Dieser Mensch war nämlich einfach einer der fähigsten Volkswirtschaftler der letzten 200 Jahre weltweit aber als Russe gilt er in Deutschland halt gemeinhin als "pfui-bäh" und damit nicht beachtenswert ;( ... und dann klingt sein Name auch noch so jüdisch ... das geht für den VWL-Mainstream a la BRD nun GAR NICHT mehr...).

    Iring:
    Immer so nazionalbewußt einen auf urtoitsch machen, aber weder vom korrekten Gebrauch der Sprache eines Goethe, Hölderlin oder Nietzsche (BTW: besonders bei den beiden letztgenannten rinnt mir immer ein Schauer der Begeisterung den Rücken runter und entschädigt mich für die "irgendwie toitonenartig" rumgrunzende Plebs, wie ich sie oft genug IRL in der BRD erleben muß...) noch die SIMPELSTEN wirtschaftlichen Zusammenhänge verstanden...?! :hae:


    Also, der Onkel Mithras hilft Dir mal (na, wie bin ich zu Dir? ;) :(


    Edelmetalle als Kurantgeld (---> Wiki; hier ist besonders gut der Artikel "Goldpreis", der de facto eine populärwissenschaftliche Kurzfassung der Geldgeschichte der Menschheit ist) dienten eben als Tauschmittel in einer sich wirtschaftlich differenzierenden Gesellschaft. (Daneben auch als Wertaufbewahrungsmittel - und zwar weltweit, also über alle Kulturgrenzen hinweg ... nur in kleinen, abgeschiedenen Monokulti-Gesellschaften dienten z.B. Steine oder Muschelschalen als "Geld" im Sinne eines Tauschmittels/Wertspeichers.)


    Also angenommen ein Bauer hat Getreide produziert und braucht einen neuen Ochsen für seinen Pflug. Ein anderer Bauer hat zwar vielleicht den Ochsen zu verkaufen, braucht aber kein Getreide, sondern z.B. neue Kleidung. Der Schneider braucht aber auch kein Getreide sondern vielleicht Wein. Und erst der Weinbauer könnte nun vielleicht das Getreide gebrauchen... So, und nun bring die mal zusammen - vor ein paar tausend jahren, also kurz nach der Urgesllschaft der "Höhlenmenschen", also ohne richtige Straßen, ohne eBay... ;)


    Deshalb bildeten sich bald Zwischenschritte heraus: Waren, die JEDER brauchte und die deshalb ihrerseits stets gut verkäuflich waren. Zeitweise war das das Salz, auch Tiere. Nur gerade letztere brauchten Unterhaltung und "verdarben" sonst (starben also ohne Nahrung weg, und auch durchgefüttert wurden sie nicht jünger...). Salz wurde bei falscher Lagerung naß ... also auch nicht richtig dauerhaft haltbar ... dafür war es aber gut "teilbar" für die Verwendung als Bezahlung in Kleingeschäften.


    Nur EDELMETALLE waren "ewig" haltbar, gut teilbar ... und vor allem überall sehr geschätzt. Also bildete sich gemäß der schon damals geltenden Marktgesetze von Angebot und Nachfrage ein "PREIS" in Form eines bestimmten Gewichts von EM (je nach Kulturkreis eher Au oder Ag). Fast alle alten Währungseinheiten sind übrigens GEWICHTSangaben. Denk an "Pfund Sterling" - eben "ein Pfund Sterlingsilber" (erst zur Zeit des reinen Goldstandards ab 1822 einem Sovereign von knapp 8 g 22kt Gold gleichgesetzt). Oder die "Mark": auch ein Gewicht (in Silber). Oder die "Lira" (von lat. "libra": die Waage). Der altgriechische "Stater" war einfach "das Festgesetzte" ... also das "Normgewicht" (auch hier meist in Ag).
    Und dann sagte der o.g. Bauer mit dem Ochsen zu dem mit dem Weizen: "Gib mir 20 Stater für den Ochsen." Das war dann der "Preis" für das Tier(ca. 180g Silber).


    Und wenn der Weizenbauer aus obigem Beispiel seine Produktion vorher anderen Interessenten verkauft hatte, hatte er die Münzen auch da, da er sie seinerseits als Bezahlung für seine Erzeugnisse bekommen und angesammelt hatte.


    Das alles zusammen nennt man übrigens Geldwirtschaft, die Vorstufe zum Kapitalismus (Marx/Engels nannten diese Phase m.E. "merkantilen Kapitalismus"). ;)


    So, nun hast Du wieder was gelernt. ;)

    @Darius85:


    Erstmal willkommen hier im Forum!! [smilie_blume]


    Deine faszinierenden Preise für Ag galten in dieser Form größenordnungsmäßig nur vor ca. 2500 Jahren - also im Klassischen Alten Griechenland. Und dabei muß man vor allem die VÖLLIG andere Preisstruktur von damals bedenken, und daß EM sehr viel seltener waren als heute.


    Dieser Wert (1 attische Tetradrachme - ca. 17 g Silber - war "in etwa das, was heute ein 500-€-Schein ist") ist nur so ermittelt worden, daß man weiß, daß jedem FREIEN Athener 1 Drachme (also 1/4 Tetradrachme - ca. 4,3 g Silber) pro Tag als "Aufwandsentschädigung" für die Teilnahme an Volksversammlungen gezahlt wurde. Und das war auch für GUTVERDIENER lukrativ genug, dort hin zu gehen. Und die verdienen heute ca. 100,- €/Werktag. ;)


    Andererseits: Ein Buch kostete gleich mehrere Hundert(!) Tetradrachmen ... heute ein paar Euro. :) Ein junger und gesunder Sklave kostete um 20...30 Tetradrachmen. Wie hoch ist der Preis eines Menschen als Ware heute?? ;) Du siehst also, man kann den "Warenkorb" von damals und heute ABSOLUT NICHT vergleichen...

    Dieser von Honni gern mal ZITIERTE Spruch mit dem "Ochs und Esel" ist m.W. originär von August Bebel.


    Naja: "Vor ein paar Tagen stand der Euro vor einem großen Abgrund - heute ist er schon einen Schritt weiter..." :D

    Theo: Danke für Deine netten Worte - Du hast Dir echt gut gemerkt, was ich so aus meinem "früheren Leben" hier angedeutet habe; Respekt! [smilie_blume] (Auch wenn's keine Abteilung, sondern nur eine deutsch-israelische universitäre Projektforschergruppe aus dem Bereich des Verkehrswesens war.) Aber selbst bei solchen Projektmanager-Jobs merkt man dann mit über 50, daß man halt doch nicht mehr soooo flexibel ist und man nicht mehr alles mit "Routine" und sonstigen Softskills "übertünchen" kann.


    Dennoch wurde mir nach Beendigung dieses Projektes schon angeboten, wieder einen gut dotierten Consultant-Posten als Angestellter zu übernehmen; allerdings hätte ich da ohne Gehaltseinbußen zu erleiden mehr oder weniger zwangsweise in eine Gegend der BRD umziehen MÜSSEN, wo ich nicht mal meine Fotografie begraben wissen will (an meinem Wohnort hätte ich nur "Handlangertätigkeiten" machen können und ein paar ...zigtausend €/a brutto weniger gehabt als während der o.g. Traumjobzeit zwischen einer Universitätsstadt der BRD und Be'er Sheva). Das war dann der End-Auslöser für den Schritt, mein altes Hobby zum Beruf zu machen. :thumbsup: Und hier ist's dann schon genau umgedreht: Jetzt zählt NUR reine ERFAHRUNG/"Lebensweisheit" ... und je älter ich werde, umso reifer/leistungsfähiger bin ich gerade diesbezüglich auch. Also, wenn ich so meine numismatischen Artikel von vor 25 Jahren lese ... au weia! Wie peiiiiiinlich. :wall: Schaue ich dafür auf die raffinierten Assemblerprogramme, die ich zur selben Zeit geschrieben habe: Wow, was für eine Perfektion! ;) (Habe mich gerade letztens in einer "nostalgischen Stunde" versucht, da wieder reinzulesen und zu verstehen, wie ich das gelöst hatte; es gelingt mir nur noch zu einem kleinen Teil. Erstaunlich, aber wahr!)


    Aber nun zum Thema Griechenland: Dort gibt's im Staatsdienst noch mehr "Manager", als es solche schon bei uns gibt (aka "Wasserkopf" in Staatsbetrieben/Verwaltungen). Das kann nicht gut gehen; Stichwort: "Viele Köche verderben den Brei". Die krieg(t)en ihr Geld oft wirklich nur fürs Rumsitzen. Bei der griech. Staatsbahn muß ich jedenfalls automagisch im BRD-Vergleich an sowas wie die GEZ etc. denken ... Du verstehst, was ich meine?! ;)

    Nein, das Einzelschicksal, das die in dem Tränendrüsen-Treter-Artikel im Schbiggel vorgestellt haben, war schon immer ein Diesel-/E-Lokführer auf Schnellstrecken (und damit zur Klasse der Bestbezahlten gehörend). Das Problem ist nach Aussage meines Mannes hier wohl was anderes:


    Er war schon mit 51(!) seit Jahren(!) im Leitstand tätig (also als Dispatcher). Das ist NOCH eine Klasse luxuriöser besoldet als draußen auf der Strecke. Und dort (also im Leitstand) ist das generelle Griechenlandproblem besonders relevant: Da gibt's UNZÄHLIGE "Versorgungsposten" (also "Arbeitslose, die hinter Fabriktoren sind und nicht in der Schlange vorm Arbeitsamt). Und letztere sind abgebaut worden. Kapitalismus eben.


    Die Frage ist hier auch, warum der mit ca. 45 dorthin "weggelobt" wurde. Entweder, er war WIRKLICH suuuuupergut (neee, dann stünde er wohl noch im Führerstand), oder er ist mal mit einer Extraladung Ouzo in den Führerstand gestiegen oder sowas der Artt.


    Ach so, auch die Ex-Staatsbetriebe in der BRD wie Post/Telekom und DB haben in ihren Gehaltssystemen die "Dienstaltersstufen" abgeschafft, also daß man aller 2 Jahre automagisch eine Erhöhung bekam (die sogar gegen Ende tendenziell auch prozentual anstieg...). Ist ja auch klar: Was macht ein 55jähriger Programmierer besser als ein "Jungspund" frisch von der Uni? Die Praxis zeigt: Letztere sind fachlich sogar BESSER als der "Alte Sack", dem Neues nicht mehr so leicht fällt. Aber der Jungspund verdient bei gleicher Grundgehaltsgruppe allenfalls die Hälfte des "Opis" - sowas ist ungerecht und gehört zurecht abgeschafft!! Betriebe mit solchen Gehaltssystemen und Bestandsschutz vergreisen dann auch, denn welcher FÄHIGE Junge tut sich sowas an?? Der geht dorthin, wo's gleich "fette Kohle" gibt, in "junge, dynamische Teams", wie's dann in den Stellenanzeigen heißt ...

    He, ohne den "Euro ulltraweich" ;) hätte ich mich nie selbständig gemacht!!! Weichwährungen sind schon nicht wirklich schlecht, wenn man damit umzugehen weiß.


    Ach so, ein Tip für ein "Lehrbuch" in Romanform (und auch noch voller HINTERGRÜNDIGSTEM Humor geschrieben: ein Genuß beim Lesen... :thumbsup: :( E.M. Remarque: "Der schwarze Obelisk". Es gibt Leute, die haben "alle Lebensweisheit" aus douglas Adams' "Hitchhiker's Guide" gelernt (geht sicher AUCH ... ;) ) ... Ich wie gesagt aus dem Remarque. Und für "DM"-(oder ähnliche Hart-Fiat-)Besitzer sind die dort beschriebenen Verfahren letztlich wenig zielführend....

    Hmmmm, Iring: Wohin gedenkst Du MICH "auszuschaffen"?? ?)


    Denn wie und wodurch ist ein "gescheiterter" Dr. der Ingenieurwissenschaften noch "am Prosperieren der Nazion" beteiligt, der altersbedingt erkannt hat, daß er manchen Neuerungen in der Informatik wirklich nicht mehr 100%ig folgen kann und deshalb auf Deiner Meinung nach sicher "gesamtgesellschaftlich völlig nutzloses Zeug" umgeschwenkt ist?? Eben so "Drecksjudenkram[tm]" (wie Du und Deinesgleichen es wohl nennen werdet, wenn mal "Klartext gerdet" wird), wie die Vermittlung von Geschäften zwischen Käufern und Verkäufern (auch "Handel" genannt) zum Zwecke der eigenen Gewinnerzielung - in Toitschland traditionell von den VWLern "Raffendes Kapital[tm]" genannt; und dieses hat hierzulande gemäß herrschender Meinung ja nix zu suchen, da es kein "SCHAFFENDES Kapital[tm]" ist, wie es allein in Toiiiitschland existieren darf. Denn nur dank DIESES "prosperiert" ja das Land.


    Wer braucht schon Experten für 2000 Jahre alte, geprägte Blechscheiben??? Die können die ja nicht mehr "erSCHAFFEN"... also können sie nur aus den bereits vorhandenen(!) Exemplare "Gewinne erRAFFEN", und dies ist definitionsgemäß "untoitsch[tm]" und trägt ergo nicht zum "Prosperieren des Landes" bei...


    Habe ich das jetzt korrekt verstanden? Zumindest wurde das mal in einem Lehrfilm der Deutschen Forschungs-Gesellschaft DFG offiziell-offiziös genau so "durchgegeben". Das habe ich behalten. In dem Zusammenhang wurde übrigens auch erwähnt, daß das "Raffende Kapital[tm]" aus Eigennutz (der in Toitschland ja dem "Gemeinnutz" nachzustehen habe) Homosexualität und Prostitution fördert sowie Organisierte Kriminaltät aller Art betreibt, nur um Toiiiiitschland dadurch möglichst schnell zu vernichten - aber der Arische Herrenmensch[tm], der WISSE sich schon zu helfen, nachdem er diese GEFAHR erst einmal ERKANNT hat...


    Achso, ich vermute schon: Für "uns Ossis" gibt's ja noch Mordkorea als Wohnort... Oder Kuba? :hae: Erzähl mal... ;)

    Iring: Nix Nazikeule ... nur ein durchaus ZUTREFFENDER Vergleich, wenn hier immer von "Wirtschaftsflüchtlingen" gesprochen und dabei so getan wird, als kämen die erst in den letzten Jahren. Da war mal ein Tag, an dem ca. 16 Mio. am Stück kamen: der 03.10.1990! (Und Höllllmut "Birne" Kohl hielt ergreifende Willkommensreden...)


    Für bereits hier lebende Menschen aus der EU gilt selbstverständlich Bestandsschutz. Was für eine Frage...!? Und wieso liegst Du nicht wie wir gerade an einem FKK-Badesee? Oder arbeitest Du auch vom Handy aus? ;)

    Iring: Naja:
    a) Wenn man persönliche Beziehungen dort hin hat, sieht man manches anders.
    b) Ich war ja auch mal so ein "Wirtschaftsflüchtling"; habe am 18.03.1990 die CDU gewählt (ICH stehe zu eigenen Fehlern!), nur um schnell an "Westgeld" zu kommen. Ich sehe da nur einen Unterschied: ich bin vielleicht etwas höher qualifiziert als die Farbigen, die da "weiter wollen". Aber so wie ich das eben beschreib, haben das knapp 17 Mio. andere Menschen im Grundsatz ebenso gesehen ... und darunter waren auch jede Menge Asoziale, Suffkes, völlig Ungebildete, ... Aber ach, ich weiß schon: das waren ja alles DEUTSCHE solche, das ist dann für Dich "natürlich" was GANZ anderes... jaja ... :wall: