Beiträge von Mithras

    Der POG sieht gerade in € derzeit so richtig "schön" saisonal aus: jeden Tag ein bißchen runter (in $ nicht so ausgeprägt). Was mich allerdings angesichts Siechenlands schon etwas wundert...


    Saison schlägt Fundamentaldaten? Keine echte phys. Nachfrage, oder wie?! :hae:

    verleihnix: Also, beim Thema "Schwerlast(er)-Transport von Gold" muß ich automagisch an "Die Olsenbande stellt die Weichen" denken... wer den Film kennt, weiß, was ich meine... Naja, die würden dann natürlich bessere Lastwagen als das immer klamme dänische Gaunertrio nehmen, schätze ich mal ... ;)


    @Edel: Bzgl. "Musterknabe" und "Griechenland" mußt Du zwei Ebenen trennen -... nein drei:


    a) Wie sieht der Bürger "seinen" Staat? Als etwas, das man beschei*en/ausnehmen MUSZ! (Und diese Art von gelebter Anarchie finde ich persönlich erstmal gar nicht übel - aber da genau diese Denke auch schon vor 12...15 Jahren "offiziell" bekannt war, war auch klar, daß dieses Land eben gerade deshalb gar nicht real eurokompatibel sein KANN!)


    b) Wie sieht der Staat die EU? Als Melkkuh... (Sozusagen die Denke eines "Kostas Normalos" auf den Staat übertragen...)


    c) Wie sieht der Staat aber SEIN EIGENTUM? Als SEINES!

    @Foci: Du kannst nicht lesen: Da steht "Miete" - und die ist natürlich als Warmmiete zu verstehen. Und ja, in nicht (oder nur temporär) benutzten Räumen dreht der Onkel Mithras im Winter die Heizung runter. Beim Essen wird auf preiswerte (aber gesunde!) Angebote geachtet. Statt im KaDeWe kaufe ich lieber bei "Feinkost Albrecht". ;) Und Gaststättenbesuche finden nur max. einmal monatlich statt. Siehe links meine Angabe zum "Beruf". Sonst kann das mit genügend Rücklagen bilden wirklich nix werden. Ach so, außer den staatlichen Zwangsversicherungen habe ich keine solchen. Brauche ich auch nicht. Dito mit einem Auto.

    ... vor allem, wenn "ansonsten" hochintelligente Leute nicht mal wissen, wie "unser Geld[tm]" wirklich funktioniert, also daß die Fiat-Zettel nur aus Luft kreierte Schuldscheine sind ...


    Und dann gibt's bei der "Generation @" zwei Typen:


    a) Die, die der Wikipedia durchaus glauben (zumindest solange es "nur" um Fragen des "Allgemeinwissens", also außerhalb ihres engen akademischen Horizontes, geht), die dann aus dem, was sie dort lesen (Artikel wie z.B. "Fiat-Geld", "Goldstandard", "Goldpreis" etc.), trotzdem nicht die richtigen Schlüsse ziehen (wollen?!) ....


    b) Diejenigen, die gleich abwinken, wenn ich sage: "Lest dazu doch mal in der Allwisssenden Müllhalde des Internets[tm] nach!" - Tenor: "Die Ficki ;) ist doch keine QUELLE...."


    :wall:

    Ach ja, verleihnix, da geht's Dir doch glatt wie mir... Ich versuche es ja in unserem Freundeskreis auch immer wieder, EM wenigstens als DENKBARE Alternative darzustellen (also, "echtes Missionieren" wäre schon was gaaaaaaanz anderes... ;) ) - aber die Reaktionen entsprechen genau den von Dir geschilderten: "Was soll'n so'n Scheiß?! Soll ich mir vielleicht 'n doofes Stück totes Schwermetall in die Bude legen?! Das kann ich doch weder essen, noch bringt's Zinsen bzw. Dividende..." Mach mal was gegen soviel Ignoranz! :wall:

    Naja, meine "Griechenland-Connections" sind zu fast 100% Leute, die "Ihr hier[tm]" ;) wohl zumeist als absolut "pfui-bäh" betrachten werdet ;( - und sie sind in der Tat nicht "wirklich" repräsentativ für die Gesamtgesellschaft dort (schon etwas(!) eher für die aktuellen "Wutbürger" auf dem Syntagma-Platz): (nichtstalinistische)Kommunisten, linksliberale Bürgerrechtler, Künstler, Anarchisten und stramme Antichristen ("Kirchenkampf" auf Griechisch ;) ). Naja, die sind allesamt bekanntlich GEGEN Papandreou und die EUrokraten.

    Hmmm, ernst gemeinte Verständnisfrage: Wenn wirklich dieses Szenario kommt (nein, völlig abwegig ist das in der Tat NICHT!), was glaubt Ihr, was Euch diese Zettel aus dem Geld-Scheinwerfer ;) noch REAL nützen werden?!?


    Jaja, Aldi und Lidl akzeptieren keine EC-Karten, ich weiß ... Nur ob die dann diese Lappen noch nehmen und reale Ware dafür hergeben?! Eher wird es "langsam" crashen und dabei wird's wohl zuerst "technische Probleme" mit Plastikzahlung oder Online-Überweisungen geben, also eher bei "höheren Beträgen".


    EZB-Zettel zu Hause bunkern ist m.E. nicht wirklich zielführend (siehe das Zitat von Voltaire in meiner Signatur). Oder habe ich da jetzt einen grundsätzlichen Denkfehler?

    Mal angenommen, am Dienstag würde das Parlament in Athen nicht exakt gemäß des von den EUrokraten "empfohlenen" Masterplans abstimmen, was passiert dann mit dem POG in € und $?


    Wie ich glaube, ist das eine durchaus interessante Fragestellung...

    @Kasper & Goldtrader:
    Da ist natürlich immer die Frage, wie der Schbiggl das gefragt hat. Aber der Tenor stimmt schon. In meinem persönlichen Umfeld ist man auch verbreitet der Meinung, daß "der Euro am Ende ist"; nur kann "Otto Normalplebs[tm]" (ja, so hämisch-kritisch redet der Onkel Mithras auch über seinen persönlichen Freundeskreis, der sich schon zu großen Teilen aus "Politschwulen" rekrutiert - also eher so "typische Gutmenschen"... ;( ) leider immer noch nicht die RICHTIGEN SCHLÜSSE aus dieser grundlegenden Erkenntnis ziehen.


    Die wissen bloß: "Sparen hat GAR KEINEN Sinn mehr ..." Ergo flüchten sie in den KONSUM, allenfalls sind Axtien noch eine Option, oder "ein eigenes Häuschen" (gerade letzteres eine Denke, die mich dann besonders verwundert, wenn diese Leute im Gegensatz zu uns gar niemanden haben, dem sie's mal vererben können ... denken wohl alle, sie seien unsterblich... :wall: ).


    Wenn ich aber mit "meinem Gold" komme, kommen wie aus der Pistole geschossen die "bekannten" "Gegenargumente" der MSM: Bringt keine Zinsen, kann man nicht essen, kann auch mal fallen..." (Der Typ, der gestern Abend am Rande der CSD-Party genau letzteres "Argument" brachte, kam sich damit auch noch besonders "schlau" vor, weil er doch vom aktuellen "Goldpreis-Crash" wußte - wurde wohl mal irgendwo mit "durchgegeben"... :wall: ) Der Verweis auf meinen schon seit 2008 wie wild Gold kaufenden Schwiegerpapa in Athen wurde achselzuckend mit dem "Argument" abgeschmettert, daß Greichenland SELBER nun schon "ein Sonderfall" und "nicht mit der BRD vergleichbar" sei... Mach mal was gegen soviel Ignoranz!!! :cursing:


    Da sind meine Kunden schon weiter - die hauen ihre Zettel wenigstens für bleibende Werte raus (mich freut's ... [smilie_blume] ); allerdings sind Sammlermünzen auch eine zweischneidige Sache (unmittelbar(!) in/nach einer Krise sind die auch nix (mehr) wert), bzw. da ist das Problem mit dem bevorstehenden Besitzverbot, und daß sowas ergo spätestens ab ca. 2013 auch in der BRD - so wie heute schon in der ach sooooooooooooooooooooooooooooooooo "freiheitlichen" Eidgenossenschaft - zur Schwarzmarktware mutieren muß...

    goldhamstern: Was für 'ne dämliche Frage! :wall: Ich weiß, mit einer Gegenfrage zu antworten ist schlechter Stil, aber vielleicht gibt's 'nen Denkanstoß: "Wieviele BRD-Bürger sind in der Lage, Gold (oder allgemein EM) zu erwerben? Bitte belastbare Zahlen!!" Ach, die hast Du nicht? Weil die Frage auch zu unkonkret ist - z.B.: Was ist mit "Gold/EM" überhaupt gemeint?


    Glaub mir, JEDER "Hartzi" KANN sich EM kaufen, wenn er mit der "Stütze" etwas haushaltet ... Ja, AUCH Gold! Sogar "Numismatik". So'n mexikanisches 2-Peso-Stück kostet z.B. ca. 60,- € ... das IST auch für 'nen Hartzie zu packen, wenn er 2 Monate lang mal die "Kippen" und die "Flasche" etwas wegläßt. Ich habe in Vorbereitung meiner Selbständigkeit längere Zeit von weniger gelebt, habe also ca. 90% meines recht passablen Nettos (abzüglich von Miete, Strom und Telefon ... andere "regelmäßige Kosten" habe ich eh nicht) als Grundkapital für meine kleine Existenz "ansparen" können (mein EHERNSTES Grundprinzip ist: NIEMALS mit Krediten oder überhaupt Banken anfangen - aus dieser Falle kommt man sonst nicht wieder raus...).


    China kenne ich nicht aus eigener Anschauung, wohl aber Indien. Und da haben auch eher "ärmlich" wirkende(!) Menschen durchaus Gold. Dieses Metall hat dort gesellschaftlich seit fast 2000 Jahren auch einen GANZ anderen Stellenwert als in dem goldmäßigen Entwicklungsland BRD...

    Hihi, kaum gibt der $-POG mal lächerliche ca. 3% ab, schon blöken die Zitterer- und Spekulanten-"Trader"-Schafe hier um die Wette und würden am liebsten beim Cheflehrer-Lemming den VHS-Kurs "Die Verzichtbarkeit individualistischen Handel(n)s: Was tun, wenn der erste von der Klippe springt?" buchen... ;(


    Tja, so ist das mit der Volatilität (und auch noch in einem manipulierten Markt): Es geht eben nicht nur immer nach oben.


    Natürlich wird es man es nie schaffen, "punktgenau" den Tiefstpunkt fürs Nachkaufen abzupassen. Das einzige, was der Onkel Mithras macht (und zwar seit Jahren!): Auf die Grundtendenz der Preise achten und die MENGE bei den REGELMÄSZIGEN Nachkäufen tendenziell etwas reduzieren, wenn der POG - wie jetzt gerade - fällt. "Trader" nennen das wohl: "Umschichten". Also ich lasse die Zettel eben jetzt etwas länger liegen als in Zeiten tendenziell steigender Kurse, wo ich sie jeweils SOFORT in Gelbes "umruble", und das z.T. recht wahllos (ggf. sogar mal in Barren oder langweilige Krügis, obwohl ich die nun gar nicht wirklich mag).


    Aber wenn ich was zum aktuellen Goldpreis sehe, was außer der EM-Eigenschaft auch noch einen gewissen(!) numismatischen "Hedge" hat, dann kaufe ich das, egal wo der POG steht. Bezogen auf Reichsgold: Also jetzt würde ich nicht jeden stinkordinären Willy II kaufen - aber einen 1888er oder einen in Uniform von 1913 bzw. 1914 schon... :)


    So bin ich bisher summa summarum langfristig immer am besten gefahren. :thumbsup:

    Bürgerrechtler,


    und man bräuchte bei Gold(kern)währungen nicht mal "wirklich" eine europäische Währungs-/Münzunion, denn es gälten halt FESTE Wechselkurse. Ohne "Wechselkursmechanismus" und so...


    Also könnte man hier mit der Goldmark bezahlen und in Griechenland mit der Golddrachme und in Italien mit der Goldlira und in Rußland mit dem Goldrubel, etc. Und wenn dann eben 1,- GM = 1,25 GDr = 1,25 GLra = 0,47 GRub gilt ... ist doch alles problemlos ineinander umzurechnen. Und die "Umtauschgebühren" wären im Fall der Fälle extrem niedrig ... fast nicht existent.


    Ach neeee, ich höre lieber wieder auf zu schwärmen... :thumbsup:

    @Alpha667: Naja, daß "die Bürger" nicht vom Euro profitiert haben kann man derart pauschal nicht sagen.


    Gerade nicht hier im GSF ... ;)


    Und mal ein bißchen "Nähkästchengeplauder": Wenn der Euro nicht gekommen wäre wäre ich heute noch abhängig als kleiner wiss. Mitarbeiter in einem Großbetrieb beschäftigt, definitiv KEIN solcher Goldbug wie aktuell (da hätte ich höchstems ein paar güldene Sammlermünzen älter 1500 Jahre, und ansonsten nur eine kleine fünfstellige DM-Summe als "Vemögen" zur "Alterssicherung" "auf dem Sparbuch").


    Daß es mir jetzt "buchwertmäßig" schon DEUTLICH besser geht als eben genannt, hängt allein damit zusammen, daß ich als Gebürtiger DDR-Bürger[tm] eben mit einer Ultraweichwährung aufgewachsen war und die schon damals erworbenen diesbezüglichen Softskills insofern ausnutzen konnte, daß ich seit 2000 voll GEGEN dieses EZB-Dreckspapier spekuliert habe. Ich bin also so gesehen schon ein "Krisengewinnler"... :thumbsup:

    Ach was, die richtigen Nachbunker-Kurse kommen wohl im Juli noch. Aber meine Glaskugel sagt, daß man sich auf einen "Saure-Gurkenzeit"-August mal besser nicht allzusehr verlassen sollte... ;) Und ich kaufe eh immer in Kleinposten nach: Wenn die mir wie vorhin in der Exchange eine "Tante Ludmilla" (aka Ludwig II. ;) ) von Bayern für 256,- € unter die Nase halten, springt mir SOFORT der kleine "Haaaaaaben-will!!!!"-Teufel in den Nacken (genau an die Stelle, wo sonst mein Schalk sitzt... ;) ) und alle guten Vorsätze mit "mal lieber noch 'n bißchen abwarten..." sind sofort dahin. :thumbsup:


    Apropos Schweiz: Naja, seit es dort ein de facto Handels- und damit Besitzverbot für antike Münzen und Ausgrabungen aller Art gibt, bin ich nicht mehr so von deren angeblich ach sooooo mustergültiger "Demokratie" überzeugt... :cursing:

    Ooooooch, Theo: Daß eine "Solidaritätsabgabe XYZ" auch von denjenigen mit zu zahlen ist, für die sie dem Namen nach gedacht ist (hier: "XYZ"), ist doch nix Neues. Denk an den "Solidaritätszuschlag Ost" in der BRD, den auch alle "Ossis" zu zahlen haben. :wall:

    Also, von mir aus kann der €-POG jetzt gern unter die Dausend fallen ... Bis dahin habe ich hoffentlich wieder genug dieser Assignaten-Zettel der EZB vorrätig für das faszinierende Spielchen "Papier gab ich für GOLD."


    Goldpapier: Victoria 1875 Sydney: Ja sowas kaufe ich zu de facto JEDEN spot(t)preis in der Exchange oder der EuroChange. Aber mit "Standardkram" halte ich mich jetzt erst mal zurück ... außer Schwiegerpapa beauftragt mich wieder mal, seine Pleite-Eulen-Euros in Echtgeld "umzurubeln" ... Immerhin kostet ein Sovereign in der BRD ca. 30,- € weniger als in GR; und dort wird jeder Kauf auch noch staatlich registriert... :wall: (Das bekommen "wir" im Rahmen der "EU-rechtlichen Harmonisierung" sicher auch bald... :thumbdown: ... sagt zumindest meine Glaskugel...)

    Warum fällt eigentlich derzeit der $-POG parallel mit dem € - d.h., warum geht der €-POG so auffällig seitwärts? Wird schon so viel Au letztlich in € gehandelt?!?


    Die heutige Tagestendenz ist ja genaugenommen auch die des ganzen letzten Jahres: Der €-POG pendelte nur um ca. 1000,- herum....


    Los Ihr "Marktgurus", erklärt mir Dummerchen (der Gold einfach nur LIEBT wie weiland der Auric Goldfinger ;) ) das mal verständlich...