Beiträge von Mithras

    Auch hier nochmal ganz klar: Die besagten Anlagemünzen sind feingehaltsmäßig demnach alle eher leicht ÜBERgewichtig (das ist übrigens durchaus normal so) - warum sollte eine Bank da nicht den Unzenpreis für zahlen (genau genommen also sogar zu wenig)?!?


    Eine Anlagemünze aus GOLD, die mehr als 10 mg ZU WENIG Feingehalt hat, mit der ist dann allerdings wohl was faul. :wall: Die kauft dann auch eine Bank nicht mehr.


    Achtung: selbst sog. "Feingold"-Unzen sind "nur" aus 999er Gold (die seltenen 9999er Sonderausgaben mal außen vor gelassen) - das macht schon mal roundabout 3 mg mehr Norm-Rauhgewicht!! Bitte beim Wiegen von Maples oder Kangaroos oder so bedenken - zu verschenken hat keiner was... ;)

    Wie wäre es, wenn außer Flapsereien wie der von eben oder "sääähr witzischen[tm]" Kommentaren, wie ob ich Bänkster sei, nur weil ich hier zur Sache vorgetragen habe, mal zum THEMA DES THREADS zurückgekehrt würde:


    silvercard: Lies noch mal, was ich oben schrieb. Bei Anlagemünzen muß das FEINGEWICHT immer stimmen; lediglich bei Handelsgold werden hier Abstriche gemacht.


    PS: Das mit dem 1% vom Rauhgewicht, das bei HM aufgrund der bei diesen ÜBLICHEN Abnutzung durch (tlw. jahrzehntelange...) Zirkulation fehlen darf, habe ich aus Kreisen, die genau mit diesem Begriff regelmäßig arbeiten, explizit so gesagt bekommen. Dazu muß man aber nicht gleich selber zu diesen Kreisen gehören... :wall:

    "Bankenüblich" ist einer typischsten Gummi-Begriffe, den's gibt. :wall:


    Oder auch wieder nicht: wenn man ihn nämlich nur so verwendet, wie er URSPRÜNGLICH gemeint war/ist: nämlich als das, was in der Spitze der Gausskurve beim Erhaltungsgrad angesiedelt ist. Hierbei geht es einfach um den problemlosen Wiederverkauf an Sammler - es sollen also in etwa deren Ansprüche abgebildet werden. Allgemeine "Bankster"-Schelte ist genau in DEM Punkt kontraproduktiv: Sie benehmen sich hier wie jeder gewöhnliche Münzhändler auch. 8)


    Und dabei gelten dann für unterschiedliche Münzklassen VÖLLIG verschiedene Maßstäbe:


    Eine Halbunze BRD (die sog. "100-€-Münzen") gilt schon dann zumeist NICHT mehr als "bankenüblich", wenn sie ohne die komische Plastikdose, das schwarze Kunstlederdingens mit dem Reichspleitegeier in Goldprägung drauf und das "Zertifickat" ;) daher kommt.


    Kangaroos werden aber meist auch ohne das (viereckige) Original-Döschen akzeptiert, wenn sie nicht allzu zerkratzt sind.


    Krügers sind dann schon der Übergang zu Handelsmünzen (siehe gleich) - wie hier schon richtig geschrieben: Randfehler gelten als kritisch. Ein paar Kratzer und dellen im Feld sind okay. Vor allem muß das Gewicht GENAU stimmen.


    Handelsmünzen laufen bei "bankenüblich" eher außer Konkurrenz. Hier gehen die Banken davon aus, daß bei manchen Jahrgängen/Münzzeichen auch ausgemachte "Ruinen" noch ihren abnehmer finden. Auch hier ist die WESENTLICHE Ausnahme oben genannt: Henkelung, Fassung, oder gar lochung - nicht mehr bankenüblich! Ansonsten ist eigentlich alles Handelsgold ab fachnumismatischem Erhaltungsgrad "schön" immer noch "bankenüblich". Problematisch ist m.W. Nur, wenn mehr als 1% vom Norm-rauhgewicht fehlt. Also ein Sovereign sollte schon noch 7.92 g wiegen; ein "Goldfuchs" Deutsches Kaiserreich mindestens 7,90 g. Auch durch normale Zirkulation bedingte Randfehler werden noch toleriert, solange die Prägung noch korrekt erkennbar ist und die eben genannte Bedingung mit dem Rauhgewicht erfüllt ist.


    Hilft Euch das schon weiter? :)

    Neee, neee, neeee! ICH steige erst wieder bei 300,- ein.


    Ja, echt! ;)


    (Ich meine natürlich die neuen G(oldg)lobos nach dem Haircut: 10,- € = 1,- Globo ... ;) )


    SCNR!


    PS: Den Paulinisten wünsche ich ein schönes Hasenfest... 8)


    :!: :thumbsup: :thumbsup: :!: [smilie_love] [smilie_blume]


    AUF DEN PUNKT GEBRACHT!


    Meine Meinung zum aktuellen Goldrush: "Abwarten und Tee trinken...."


    Genau genommen sehen diese violetten EZB-Zettel mit der modernen Bürofassade doch ganz neckisch aus, kann man ja erstmal noch ein bißchen behalten.... ;)

    Die ist recht sicher echt - davon kenne ich keine ernstzunehmenden Fälschungen. Das Bild ist ein typischer Scan. Außerdem ist das Teil "gehobene" Numismatik und gehört "eigentlich" nicht hier ins GSF zu den "Nur-Anlegern"... ;)


    (Wobei es auch noch eine Pseudomoneta ist - also eine Gedenkprägung, die nur IM NOMINAL der LMU ausgegeben wurde, nachdem es im echten Umlauf schon gar keine Goldmünzen mehr gab. Der Onkel Mithras sucht aber aus diesem Bereich auch noch den "LMU 20er" Obristen-"Revolution" in Griechenland 21. April 1967 zu "annehmbaren" Preisen.)

    1485,- $ :wall:


    Auf zur 1500 - und das so kurz vorm Wochenende! Sind die Drückerkolonnen in das Verlängerte Wochenende gegangen, oder wie?! :hae:


    Schiet, ich KANN einen steigenden POG gerade absolut nicht brauchen ... hier haben sich nämlich gerade 5-stellige EZB-Zettel-Summen angekündigt, die möglichst EFFEKTIV in Echtes umgewandelt werden wollen... :wall:

    @dgB: Wem sagst Du das?! Und selbst dann, wenn sich eine Entwicklung erst einmal recht heftig umkehrt und man sich mit (s)einer vorher getroffenen Investmententscheidung zunächst total verar...t vorkommt, ist es bei PHYSISCHER Ware und LANGFRISTIGER Sichtweise doch oft noch so, daß man letztlich BESSER dasteht als mit bloßem Zettelkram.


    Der liebe Onkel Mithras hat im "Wendeherbst" 1989 (konkret: Anfang Dez. 1989) zum wirklich ABSOLUTEN Höchstkurs in "Mark der DDR" ein paar antike Münzen gekauft: Ungefährer Weltmarktkurs der Ware zu DM: 10:1


    Hinterher kam die Währungsreform mit dem Kurs 2:1 - ich hatte also wahnsinnige "Verluste" eingefahren, als wenn ich "Cash" in Form der "DDR"-Aluchips auf dem "Konto" gehalten hätte. Konnte ja damals keiner ahnen, daß "Birne" derart "spendabel" sein würde... ;)


    HEUTE ist DIESE Ware den damaligen Preis in "Mark der DDR" schon fast 1:1 in "Euro" wert. :) klar, ich hätte Anfang der 90er die vielen "Harten DM[tm]" auf den Kopf hauen (aka "verjubeln") können... Aber wie gesagt: LANGFRISTIG ud in REALEN Werten gesehen... :thumbsup:

    Ich kaufe eh immer nur in KLEINEN Mengen für die Fiat-Zettel nach, die ich gerade "übrig" habe - das aber regelmäßig und ohne dabei allzusehr auf den Spotpreis zu achten (bzw. unter Ausnutzung allenfallsiger "Mini-Dips"). Sozusagen eine Art "EM-Sparbüchse".


    Zeichnet sich ein richtiger Einbruch ab, höre ich immer erstmal auf ... bis sich dann SOVIELE solcher Zettel angesammelt haben, daß ich dann doch schwach werde - vor allem bei Handelsgold mit einem intrinsischen "numismatischen Hedgefaktor" aufgrund des Sammlerwert-Anteils.... ;) (Manchmal haben sich solche "Verlegenheitskäufe" dann hinterher als "perfektes Timing" erwiesen ... ich denke da an meinen Großeinkauf gleich früh am Freitag auf der WMF 2011 ... ab 16 Uhr war's dann schon zu spät... 8) )


    Und wenn die Situation dann so ist wie im Herbst 2008, dann nehme ich "alles" (ich habe ja damals sogar Eagles und Krügers oder doofe Stanzblech-Barren gekauft ... was halt vor Ort da war ... Hauptsache, physisches Gold!! 8) ).

    Argus: Sowas kann passieren - damit bist Du nicht allein. Ich habe am Freitag in Berlin 4 Goldfüchse "geschossen" - zusammen für 1002,- EZB-Zetteleinheiten.


    Die wären heute auch etwas billiger gewesen. But what?! Dafür sind's aber keinesfalls häufige Typen bzw. Jahrgänge, wenn auch jeweils nur in eher unterdurchschnittlichen Erhaltungen (Hessen, Württemberg, Hamburg und ein Willy I 1874C - der allerdings wirklich nur noch in. "schön", wie man allein an seinem Rauhgewicht erkennt: 7,90g ... also SEHR abgegriffen, und deshalb für ernsthafte Numismatiker kaum noch sammelwürdig).


    Dennoch: hätte ich nicht zugegriffen, hätte es ein anderer getan. Sch... auf den Spotpreis! ;)

    Delphin: wie immer :thumbsup: (aka Full-ACK)


    gutso: Plutonium ist ein gaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz anderes Kaliber als so'n bißchen Radon.


    PS: Naja, viele hierzuforum (vor allem die von den Erznazionalkonserven) werden jetzt sagen: "Ich hab's doch schon immer gewußt: der Mithras, der ist doch VÖLLIG 'verstrahlt'!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!11111111elfelfeins" ... Aber ich habe hier in unserer Hauptstadtwohnung mein "Privat-Fukushima" in Form von einem ca. glasmurmelgroßen Bröckchen Uranpechblende aus meiner alten sächsischen Heimat (selbst Anfang der 90er mit Geigerzähler bewaffnet an dem alten Gütergleis gesucht, wo die Züge der "SDAG Wismut" Richtung "Großes Ruhmreiches[tm] Sowjetland" beladen wurden). Ihr solltet mal sehen, wie ein Geigerzähler losrasselt, wenn ich damit dem Klümpchen nahe komme. ;) Allerdings ist schon selbst ohne jede Abschirmung nach ca. 1/2 m Luft dazwischen fast völlig Ruhe - und in etwas Bleifolie eingewickelt und zusätzlich noch in einer Blechkiste ist auch bei einer Ultralangzeitmessung null Unterschied zur Hintergrundstrahlung. Allerdings habe ich das Teil schon gut genug versteckt,damit unsere Kleine nicht damit rumspielen kann, denn dauernd am Körper sollte man sowas keinesfalls haben!! (Werde es wohl demnächst auch mit in meine Nebenwohnung nehmen.) Und ich habe zwar diverse körperliche Leiden, aber nichts, was auch nur im Entferntesten an Strahlenschäden erinnert. Strahlenphobie ist was für Weicheier! Wir gebürtigen Sachsen halten da was aus!!! ;) (Dafür bin ich aber ein WIRKLICHER "Warmduscher" - also im Wortsinne. ;) )

    Unter der Annahme, daß es den US-$ dann überhaupt noch wie heute gibt (sonst gilt die Nachfolgewährung zum "Überschußumtauschkurs" - also dem der über einem dann wohl gewährten "Kopfgeld" im Inland berechnet wird):


    Mi. 29.02.2012, 12:12 MEZ

    Apropos Radonbäder: KEIN Voodoo! Schon der alte Paracelsus wußte: "Dosis facit venenum." (Die Dosis macht das Gift.)


    Es ist Fakt: Eine GANZ GERINGE Dosis Radioaktivität (vor allem "weicher" Alphastrahler, also mit wenig MeV Teilchenenergie) HAT eine zellschützende Wirkung. Vor allem bei Menschen mit Kaliummangel (Stichwort: natürliches alphastrahlendes Isotop 40K, das es weltweit in GIGANTISCHEN Mengen gibt - das durchaus nich soooo seltene Argon in der Atmosphäre stammt kmplett aus dessen Zerfall, und daher kommt auch ein erheblicher Teil der natürlichen "Hintergrundstrahlung" - aber nagelt mich jetzt nicht zu sehr fest: alles nur Schulwissen von vor fast 40 Jahren: der Onkel Mithras wäre doch sooooo gern atomphysiker oder "wenigstens" Archäologe geworden... ;) - werden durfte er dann aber nur, woran gerade "gesellschaftlicher Bedarf" bestand: Informatiker nämlich... :] ).

    Oder anderes historisches Beispiel: russ. Platinrubel des frühen 19. Jh. Die wurden dort zum Inlandspreis des Platins geprägt; und da war die GPR "negativ", Platin also billiger als Gold. Diese Münzen sind trotz ihrer originär ausgesprochen hohen Prägezahl heute deshalb so selten, weil die damals sofort ins westliche Ausland abflossen und dort eingeschmolzen wurden. Auch wieder ein schöner Beweis dafür, daß Bimetallismus schon nie "wirklich" funktionieren kann. Trimetallismus wie damals in Rußland (Ag, Au, Pt als Münzmetalle) gleich gar nicht.

    Nein, der Tut meint sowas, wie der liebe Onkel Mithras es seit ein paar Jahren macht - habe ich ja oben beschrieben.


    Rrrrrrrrrrichtig: In Indien und vor allem Pakistan bekommste antike Münzen aus dieser Region (Baktrien, Kushana, Altindien) zu deutlich niedrigeren Preisen als in Good Ol' Europe (wobei die dort aber vor Ort mittlerweile auch sehr viel genauer als noch vor 3 Jahren wissen, WAS das Zeug im Westen kostet - "dank" Internet ;) - und ergo auch deren Preise explodieren...).


    Beim Verkauf in der EU bzw. in den U$A machste aber trotzdem noch 'nen Gewinn. Ist das jetzt auch Arbitrage? Natürlich nicht! Das ist nrmaler HANDEL. Ich habe nämlich auch (z.T. ERHEBLICHE!) Kosten: Reiseaufwand, Bestimmung der Ware, oft auch Reinigung/Restaurierung (sehr zeitaufwendig ... Das sollte man eher als "Hobby" sehen und nicht mit 100,- €/h auf den Preis aufschlagen ... sonst bekäme man die Münzen/Ausgrabungen nämlich nicht mehr los - "rentieren" tut sich das letztlich nur, indem man dabei für die EIGENE Sammlung die entsprechenden Fertigkeiten lernt, also mehr immateriell).