Beiträge von Mithras

    Ich biete 445 als Seitenzahl... ;)


    Mensch 445,- €/oz ... DAS waren noch Zeiten. :thumbsup:


    Stimmt: 'n Goldfuchs kam lange Zeit knapp über 100,- t€uronetten (typischerweise 110,- € ... für 105,- € mußte man immer erst lange feilschen ...), während ein Sovereign mit MEHR Feingehalt zumeist bloß 'n runden Hunni kam... Deshalb war ich eher auf die verfallen... 8)

    Daß der (t)€uro ziemlich bald abkackt, da kannste sicher voll einen drauf lassen... :thumbsup: Dessen relative Stärke in Relation zu den grünen FED-Zetteln erstaunt mich sowieso. Fundamental ist die in keiner Weise gerechtfertigt; nur "Püschologie", wenn man mich fragt... Wenn erst mal die Umschuldung von Siechenland kommt... [smilie_denk] Also, der Onkel Mithras weiß, was zu tun ist: Bin dann mal weg - zum Nachlegen... 8)


    is das noch von alt her gewohnter ossi
    jargon oder hat frau merkel das ddr
    strafrecht wieder erstehen lassen?


    :hae:
    http://bundesrecht.juris.de/stgb/__90a.html
    "(1) Wer öffentlich [...] die Farben, die Flagge, das Wappen oder die Hymne der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder verunglimpft,
    wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Ebenso wird bestraft, wer eine öffentlich gezeigte Flagge der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder oder ein von einer Behörde öffentlich angebrachtes Hoheitszeichen der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder entfernt, zerstört, beschädigt, unbrauchbar oder unkenntlich macht oder beschimpfenden Unfug daran verübt. Der Versuch ist strafbar."


    Ich kenne jemanden persönlich, dem das mal 3600,- € Geldstrafe eingebracht hat. Noch zu der Zeit, als Gazprom-Schröder den Kanzlerdarsteller machte. Vor allem der letzte Satz hat's in sich.... so'n Farbbeutel muß das Ding nichtmal treffen...


    Mittelbar weiß ich, daß man nach dieser "Rechts"norm auch verurteilt wird, wenn man mal irgendwo öffentlich das "gold" in den Nazionalfarben "schwarz-rot-gold" als "<censored>" bezeichnet (man denke an das in Deutschland sehr beliebte Streichgewürz aus Gläsern oder Tuben).


    Der Adler ist die Rückseite. ;)


    Vor 100 Jahren wärst Du wegen Majestätsbeleidigung vors Schwurgericht gekommen, wenn Du die kaiserliche Büste als Rückseite bezeichnet hättest. :D


    Da wäre ich mir mal nicht soooooo sicher!


    Bei den Kaiserzeitmünzen stimmt's noch. Bei BRD-Münzen ist der Adler nämlich die "staatsrechtliche" VORDERSEITE (der § 90a StGB verbietet Dir auch nur DAMIT - also dem Pleitegeier - "beschimpfenden Unfug" zu treiben, also die "Majestätsbeleidigung von früher auf "rechtsstaatlich" und "modern" zu begehen: darauf steht übrigens bis zu drei Jahren Zuchthaus!). Sie wird auch "Wertseite" genannt.


    Allerdings ist UMGANGSSPRACHLICH die "Kopfseite" (oder sonstige Bildseite - wie bei dem "wunderschönen" :wall: "Scherbengericht") immer die "Vs". Auch bei diesem antiken Vorbild für das nationale Revers(!)motiv des 1-€-Stücks aus Siechenland ;( http://www.acsearch.info/record.html?id=67569 ist "eigentlich" die Eule die staatsrechtliche Vs: dort steht nämlich die Staatsbezeichnung des Herausgebers: "AQE" (griech. für "Athen"). Demgegenüber: Die "Kopfseite" war bei dieser Prägung der Unterstempel, prägetechnisch gesehen ist also die "avers"... (BTW: So teuer können WIRKLICH NUMISMATISCHE Halbunzen Ag sein... ;) )


    Edit: Hier näheres zu diesem Thema: http://www.muenztreff.de/wissen/avers_revers.php

    Im Unterschied zu den wohl meisten Mitlesern hierzuforum muß der liebe Onkel Mithras bzgl. aktueller Strahlungswerte nicht "glauben", sondern er kann selber MESSEN, denn er hat einen Geigerzähler. Nein - sogar zwei. Beides sind die Kennern durchaus bekannten "Volkszähler" aus der Ex-SU/Rußland; entwickelt und in größeren Stückzahlen gebaut nach "Tschernobyl" unter "Gorbi" für den Inlands-Massenbedarf - und später dann (Anfang der 90er) als ein "Exportschlager" auch in den Westen.


    Okay, der eine ist mehr ein "Spielzeug", mißt nur Gamma, ist aber dafür sehr handlich und präzise. Okay, von der optischen/haptischen "Anmutung" reden wir mal nicht - sieht aus wie "Bastlerware" (typisch russisch eben... ;) ), ist aber technisch - was die Meßgenauigkeit/Empfindlichkeit betrifft - schon nicht zu verachten. (Was mich als gelernten Elektroniker an dem Teil besonders fasziniert ist, wie klein - ungefähr wie zwei aneinandergelegte, etwas dickere USB-Sticks - und vor allem EXTREM SPARSAM der im Stromverbrauch ist: läuft mit 4 Alkali-Kopfzellen AG10 "ewig": Ich habe das Gerät 1993 für ca. 40,- DM (über einen Kumpel mit Personalrabatt; "Listenpreis" 49,- DM) bei der "Elektronikapotheke" mit dem blaugelben "C" gekauft; es ist seither erst der zweite Satz Batterien drin, und der ist noch voll, hab's extra aufgrund der akt. Situation nachgemessen.)


    Der andere ist ein semiprofessionelles Gerät (RADIAN-104), gab's als "großen Bruder" des besagten zum doppelten Preis. Und der erlaubt auch Beta-Messungen - allerdings nur mittelbar als Differenzmessung mit und ohne Beta-Abschirmung vor den Zählrohren (und @"Cheffe": natürlich KEINE genauen Spektren!).


    Also Leute, Ihr könnt sagen was Ihr wollt, in Berlin ist in letzter Zeit die Hintergrundstrahlung MERKLICH gestiegen - und vor allem mehr Beta!!


    Unmittelbar nach Fuck-u-Shima waren die Werte noch, wie ich sie seit Jahren als typische Hintergrundstrahlung kannte:
    0,10...0,12 µSv/h für "y-only" ("y" meint hier "gamma" ;) ) - und inkl. ß-Stahlung: 0,11...0,14 µSv/h.


    Seit vorgestern hier in Berlin: y-only: 0,21...0,22 µSv/h - und inkl. ß (also mit offenem Zählrohr): 0,28...0,31 µSv/h.


    (Die Ergebnisse sind - mit den "normalen" Schwankungen +/- 10% - bei beiden Geräten indentisch. Neee, bei allen drei: von dem "großen" RADIAN-104 habe ich damals nämlich sogar zum Glück gleich zwei Stück gekauft.)


    Interessant... ;(

    Psssssssssssssst! Keine Insidertips hier!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!111111111111111111111111111111111111111111111elfelfeins:)

    Ich kann mir vorstellen, daß die Banken bereits vor der Einführung des Euros Kenntnis von seiner vernichtenden Wirkung hatten.


    Ich muß mal suchen gehen: Hier liegt noch so ein Buch von 2001/2002 rum: "Geschichte der DM"; ein dicker, A4-großer Wälzer - reichlich illustriert und vor allem von ILLUSTREN Fachleuten (aus der Banker- und Numismatikerszene) geschrieben: mit vielen Hintergründen und Details, die sogar mir zuvor noch völlig unbekannt waren! Da steht in dem langen Kapitel zum Euro neben verordnetem Zweckoptimismus schon GANZ IMPLIZIT drin, welches die Problemländer der Eurozone sind: P. I. G. und S. (nur noch nicht in dieser Reihenfolge und so abgekürzt) Vor allem G.! Und P.! Man muß nur die Tabellen und Statistiken GENAU lesen.


    Q.e.d.

    romario: Warum man physisches Gold "am Mann" ins Ausland trägt? Vielleicht, weil man damit dort BEZAHLEN will!?! ;)


    Und Deine Idee mit in der BRD erst in Fiat-Zettel umwandeln und im Zielland neu kaufen: "Guten Morgen! Gut geschlafen....?!" Was ist mit dem Umtauschverlust? Bei den Zetteln UND dem Echtgeld, wohlgemerkt! Gerade in Ländern wo Bezahlung in ECHTGELD relevant ist, ist der Spread/Aufpreis auf phys. Ware teils enorm. Ich kenne mich diesbezüglich gerade in Indien bestens aus.


    Ansonsten steht hier schon der richtige Tip: GELD hat man auf Reisen wo? Richtig: in der GELDbörse. Auch Portemonnaie genannt. ;) Glaube mir, der typische BRD-Zöllner weiß nicht, was z.B. ein Sovereign ist. Und selbst wenn er's wüßte: Ich habe NOCH NIE (selbst bei den "dicksten" Grenzkontrollen) das Klimpergeldfach des Portemonnaies aufmachen müssen. Das läuft einfach die Röntgenmaschine durch: lauter runde dunkle Flecken im Klimpergeldfach. 20 ct Münze und Sovereign sind da nicht wirklich zu unterscheiden. Natürlich darf man's nicht "gezielt verstecken" (also in einen Doppelten Boden im Koffer einarbeiten oder so). Auch nicht zu einer Rolle gepackt. Eben als Kleingeld. Auf unterschiedliche Größen achten! Es gibt ja auch Halbsovereigns... und es sollte dann schon noch auch anderes Kleingeld dabei sein: "Diversifizierung".


    "Deklarieren"? MEIN Eigentum? Gegenüber (vielleicht auch noch deutschen...) Staatsdienern? Ich?! Na aber hallo! :hae:


    PS: 1 Sovereign ist als Gesetzliches Zahlungsmittel genau 1,- GBP wert. Punkt. Ende. Aus. Mehr wie 10000 davon habe ich eh bestimmt nicht am Mann... ;)

    Jeder HALBWEGS seriöse Händler wird diesen Edelschrott problemlos zurücknehmen, sofern er diesen nicht etwa zu einem dezidierten SONDERPREIS verkauft hat. Der kann (nein: muß - denn der Händler will ja auch leben...) durchaus ÜBER dem akt. Schmelzwert liegen ... sofern er nur unter dem von "bankenüblichen" Vrenelis liegt. Da diese derzeit bei LMU immer etwas über den frz. Francs bzw. ital. Lira liegen, genügt es, wenn diese Vrenelis zum Preis eines "Gockels" oder Umberto verkauft wurden...


    <Nähkästchenmodus>Ich habe mal bei einer WIRKLICH "windigen" Quelle (lokale Wechselstube, die Gold nur "ganz nebenbei" dealt....) eine FÀLSCHUNG erworben, die ich selbst als AUSGEMACHTER Goldbug NICHT sofort erkannt habe, weil ich eben NICHT mit Waage und Schieblehre "bewaffnet" auf Einkaufstour gehe. Es war eine Nachprägung(!!) Alfons XIII 100 Peseten 1897. Selbst als solche NP von Anno 1961 heute recht selten und gesucht (Orignale sind richtig schweineselten). Erst zuhause merkte ich anhand Dickemessung und dann Tauchwägung sowie Säuretest: nur 585er Gold - und (allerdings perfekt gemachter!! :( ) GUSZ. Am nächsten tag rein in die bude - und ohne langes Diskutieren Geld zurück. :) Hätten die Sperenzchen gemacht, hätte sich mein Anwalt drum gekümmert. Aber ich habe NICHT gleich damit gedroht, sondern nur die von mir ermittelten Fakten genannt und den Herrn in diesem Pfandleihhaus gebeten, doch einfach mal seine Prüfsäuren zu benutzen. Was ihn dann SOFORT überzeugte. :) </>

    "Meine" Wechselstube macht ja auch erst seit der aktuelle Silberboom "so richtig" losgegangen ist, "in Silber". Noch vor ein paar Monaten hätten die nur müde gegrient, wenn denen einer dieses bleiche "Arme-Leute-Zeug" angeboten hätte. (Insofern sind'se also ganz "Kapitalisten" wie aus'm Bilderbuch... ;) ) Inzwischen liegen da immer auch Bleichmetall-Unzen und sogar -Barren rum. (BTW, mal im Ernst: Wer kauftr denn in der BRD sowas mit 19% MWSt?!? - die 7% für Münzen sind ja schon schlimm genug... :wall: )


    Manchmal plaudere ich etwas mit den Verkäufer/innen dort. Und die haben ganz klar durchklingen lasen, daß sie Ag gar nicht so schnell reinbekommen, wie's derzeit rausgeht. Die Message war klar: "Herr Mithras, bringen Sie uns all Ihr Silber..." Neeee, neee - ich habe zwar nur ein paar Kilo von dem Kram (fast alles in Kookas, die mir mal als fast komplette Jahrgangssammlung für knapp 350,- €/Stück zugeflogen sind...), aber selbst dieses Bleichzeug verkaufen?! Nicht mit mir. 8) Was einmal an meinen Pfoten klebt, das bleibt erstmal so lange bei mir, bis ich's EXISTENZIELL nötig hätte, mich davon zu trennen (und dann würde ich natürlich(!) zuerst das Ag verkaufen...). :D

    Für diese Prophezeiung brauchte man aber angesichts der aktuellen Merktlage auch keine wirklich teure Glaskugel. ;) :thumbsup: ;)


    Dennoch rechne ich in dieser Woche nochmal mit Nachkaufkursen. Ich weiß nicht wieso ... Bauchgefühl halt!

    Das mit der Einstellung der Numismatikabt. bei UBS hat aber ganz andere Gründe: de facto existierendes Import- und damit Handelsverbot aller Münzen älter als "offiziell" 100 Jahre (realiter 300 Jahre), also alles, was theoretisch aus "Ausgrabungen" stammen KÖNNTE, in der "ach sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo marktliberalen und frei(heitlich)en" :wall: :thumbdown: alpinen Eidgenossenschaft.


    NB: die UBS war "früher" einer der weltweit(!!!!) bedeutendsten (Groß-)Händler für Sammlermünzen der griech. und röm. Antike.


    PS: Das was dort jetzt läuft, ist nur der Vorgeschmack, was ab spätestes 2012 auch bei der Merkel-Junta abgeht. Dann kann sich der Onkel Mithras mit in der Schlange beim Arbeitsamt anstellen und sich als zu 90% Körperbehinderter mit SCHWERSTARBEIT (sog. "1-€-Jobs") staatlich zu Tode foltern lassen ("Na hören Sie mal, so ein bißchen Steinbruch werden Sie doch können?! Sie sind ja immerhin promoviert, da ist das ZUMUTBAR!") ... naja, einigen Leuten hier im GSF gefällt das in meinem Falle sicher: Wieder so eine "untoitsche, volksverräterische Ratte" weniger...

    Vorweg: DAS Thema hätte BESTENS mit in den "bankenüblich"-Thread von nebenan gepaßt. :)


    Beide .... ähhh: "Münzen" sind DEFINITIV nicht mehr "bankenüblich". Wer sowas noch - trotz aller Gummiartigkeit dieses EM-Händler-Buzzwordbegriffes - unter dieser Kategorie verkauft (also mit ca. 5...10% und mehr Aufgeld auf den Spot) handelt zumindest unseriös (ich würde als jemand, der Klartext bevorzugt, sagen: betrügerisch).


    Allerdings gibt's Ausnahmen. Ich schrieb ja nebenan, daß mir mal ein Murat-40er in einer Wechselstube in Düsseldoof zugeflogen ist. Sah aus wie 'ne Mixtur aus den beiden Vrenelis hier: verbogen, MEHRERE Fassungsspuren (gleich 6 Stück: Reste von Broschierungsstegen), und vor allem die Rückseite EXTREM abgenutzt (das Schmuckstück muß lange getragen worden sein), so daß das Rauhgewicht statt 12,9 nur noch 12,67 g ist. Sowas ist nur dann noch "sammlertauglich", wenn man Spezialsammler ist und solch eine RARITÄT DER SPITZENKLASSE auch nur als "Belegstück" akzeptiert (bis es einem mal in besserer Erhaltung zufliegt ... was bei einem Murat zu weniger als 100...200% Aufgeld auf den Spot eher ausgeschlossen ist).


    Auch bei Charles X von Frankreich muß man meist Abstriche hinnehmen - die, die ich da zum Goldpreis gekauft habe, sind alle ziemlich abgenutzt (gerade mal noch ca. 6,40 g rauh). Dito Vittorio Emanuel noch nur als König von Sardinien in manchen Jahrgängen, da sollte man nicht zuuuu wählerisch sein... ;)


    Aber ein simples Vreneli?! Massenware pur...

    Iring, Deine Kommentare sind manchmal echt ... hmmm, sagen wir's mal freundlich: herzerfrischend... ;(


    Guckstu: http://www.gold-exchange.de/goldpreis.php - die handeln doch auch NUR in "bankenüblich". Darauf beziehen siich diese Preise nämlich. Ich habe bisher in noch KEINER der dortigen Filialen was gesehen, was NICHT (mindestens!) "bankenüblich" in genau dem oben von mir detailliert beschriebenen Sinne war.


    (Okay, bei dem Murat 1813 (das geilste Schnäppchen, was ich je in deren ansonsten handelsgoldmàßig eher kruder Düsseldoofer Filiale "erlegt" habe: eine der wertvollsten Prägungen der LMU überhaupt 8) ) könnte man jetzt streiten (dem fehlen abnutzungsbedingt fast 2% Rauhgewicht) - ABER, die haben schon gewußt, daß das zumindest nix normales ist und daß sich da immer schnell ein Sammler findet, der's kauft und sich darüber freut, auch wenn's nicht mehr "bankenüblich" erhalten ist. Wie ja auch geschehen... ;) )