Naja , da haben wir ja historische Beispiele genug .......Verschlechterung des röm Denar , Kipper/Wipper-Zeit etc.
kein Wunder , da sich die " öbersten Demokröten " da nicht unterscheiden.....

Was mich schon immer interessiert hat , ist die Gold /Silber - ratio in antiken Kulturen also Ägypten ; klass. Griechen ; Römer....
Wie heftig schwankte diese damals ? Ich meine die Wertkonstanz ist vielleicht ab der frühen Neuzeit aufzeichnungsmässig nachzuvollziehen so vielleicht
1 1-jährige Kuh = 1/2 Unze Gold ( Reinheit damals sicher auch schwankend?) = 10 Unzen Silber ( Reinheit auch ungewiss ? )oder so...
aber für die sehr frühe Zeit ist das nicht zu eruieren ( aussser für altsprachlich kundige Historiker vielleicht....)
Wieviel wog ein Talent Gold vor Troja und wieviel Kühe / Pferde / Brote / Anzüge konnte man dafür eintauschen
???
Wenn man ein Hartgeldsystem benutzen möchte , würde ich für Kleinmünzen nicht auf EM -Gehalt bestehen . Ich finde das bis zum 1er Stück in Billigmetall vertretbar.
Ab 5er mit EM -Gehalt ( Silber ) wär doch kein Beinbruch ?
Und ab 100er in Gold ...von mir aus ab 1000er in Platin usw...
.
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Hallo Eure Majestät, 
Ihr stellt hier durchaus interessante Fragen recht weit weg vom Tagesgeschehen rund um das gelbe Schwermetall... 
Ich habe mich genau mit DIESEN Themen sehr intensiv befaßt und möchte deshalb die Mods fragen, ob sich das wie im Subject vorgeschlagen machen läßt? (Also auch die zugehörige Vor-Diskussion hier rausnehmen; einen ganz neuen Thread aufmachen könnte ich schon noch alleine
, aber der wäre dann ohne das inhaltlich zugehörige "Vorgeplänkel"...)
Du hast das jedenfalls richtig erkannt: Das römische Reich ist z.B. recht PRIMÄR mit an seinem Währungsverfall kaputt gegangen. (Soviel Geschichtsmaterialismus muß schon sein - der ist zum Verständnis der Sachverhalte einfach unverzichtbar.)
Die haben es nämlich mit einer rein bimetallischen Währung versucht. Fixe GSR 12,5:1 - also 25 Silberdenare von anfangs je ca. 4g (später je ca. 3,5g) entsprachen 1 Aureus (anfangs - 1. Jh.u.Z. - ca. 8g Gold höchster Reinheit; später - ab 2. Jh. - ca. 7g).
Der "Trick" der Machthaber damals: Sie forderten Zahlungen an den Fiskus zwar immer in Goldgeld, zahlten selber jedoch am liebstem in Silbermünzen (z.B. den Sold für die Legionäre). Und dieses Silbergeld wurde statlicherseits immer mehr verschlechtert (spez. im 3. Jh. ab den Severer-Kaisern: zuletzt bestand es - um 260...270 u.Z. herum - fast nur noch aus Kupfer...), es sollte aber "offiziell" das besagte GSR weiter gelten. Folge: alle Zahlungen im internationalen Fernhandel liefen NUR noch über Gold (in der frühen Kaiserzeit war zumindest ein gewisser Teil der Zahlungen noch in Ag; nur Indien und China bestanden schon damals AUSSCHLIESZLICH auf Gold ... das ist dort jahrtausendealte Tradition!
). Im Inland gab's aber nur noch das besagte Hochinflationsgeld (Kupfer-"Antoniniane" - guckstu Wiki) und die Wirtschaft kollabierte... Für dieses "Zeug" wollte jedenfalls keiner mehr arbeiten oder gar "für Kaiser und Reich" an den Grenzen im Kampf gegen die Völkerwanderungs-Scharen verbluten...
Ach so: In den verschiedensten(!) antiken Kulturen war die GSR nie niedriger als 10:1 und nie höher als 15:1 - was recht gut dem natürlichen Vorkommen entspricht. Üblich war 12:1 bis 13:1. Wie gesagt: vom frühen Griechenland bis in die Spätantike!!
Ich höre jetzt erst mal auf ... Später in einem neuen Thread vielleicht mehr!?
Thema Kaufkraft und so ... Alles SEHR interessant!! 