Beiträge von Mithras

    "Herrlichen Glühstrumpf" den Gewinnern! Wie macht Ihr das nur? Naja, ich bin hier sowieso mein allerbester Kontraindikator ... Und da ich eh nur in kleinen Positionen nachkaufe, wenn ich mal Fiatzettel übrig habe, juckt mich der POG in € nicht wirklich sooooooooooooo sehr... :)


    (Frage am Rande: Wieviel Simbabwe-Dollar kostet eigentlich die Unze??)


    Man kann sich ja mit seinem Tip mal in der Woche irren... ;) - ich bleibe also bei


    944,44 €! 8)


    Du fragst wie immer intelligente Dinge, die davon zeugen, daß Du mitdenkst. :)


    Die Kushana waren ein reines Händlervolk - ihre Goldmünzen hatten vor allem die Funktion des Marx'schen "Weltgeldes", dienten also de facto nur dem Fernhandel mit Indien und auf der Seidenstraße. Wegen der o.g. bitteren Erfahrungen mit der Silberinflation 2 Jahrhunderte zuvor hat man dort nie wieder eine Silberwährung eingeführt - wohl aber kleine Kupfermünzen, deren Wechselkurs zum Gold völlig unklar ist (es war aber wirklich nur Kleingeld, garantiert keinesfalls mehr als ein Hundertstel, eher wohl nur ein Tausendstel eines Golddinars wert). Ideal also für die Bezahlung von Alltagsgeschäften! Wobei aber die Kushana wohl aufgrund ihrer Handelsgewinne "in Gold schwammen" und der Binnenwert des Goldes dort recht gering gewesen sein dürfte; während zur gleichen Zeit im (späten) Römerreich dieselbe Menge Gold ein Vermögen wert war.


    Die Rückkehr des Silbers nach Mittel- und Ostasien ist ein Ergebnis der NEUZEIT. Nach der Entdeckung Amerikas verdrängte das Gold von dort das Silber aus Europa als Währungs-Kernmetall, das dann nach Asien abfloß. Diese Darstellung ist jetzt zwar stark verkürzt, aber genau so war in etwa die Grundrichtung der Edelmetallflüsse im Rahmen der historischen Weltwirtschaft. :) Es gab je nach Region ganz ausgemachte "Gold- bzw. Silberepochen" bzgl. der üblicherweise verwendeten Zahlungsmittel.

    Ich ging bisher davon aus, das diese Gesellschaften von der Antike bis zur Neuzeit eine (auch) (weitgehend) auf Silber basierende Währung bzw. Handel hatten?


    Ja, da habe ich mich wohl wirklich etwas zu verkürzend ausgedrückt. ;( Ich meinte das nur zur Zeit des Römerreiches, also 1. bis 5. Jh. u.Z. In den vorchristlichen Jahrhunderten gab's in Indien eine rene Silberwährung. Dann gab's aber im 2. und 1. Jh. v.u.Z. eine "Silberkrise" im Osten (also in unserem Wording im Nahen Osten und Mittelasien): Es kam kein neues Silber mehr dazu - Folge: Zuerst mal HEFTIGE Deflation; das Silbergeld wurde immer kaufkraftstärker. Deshalb begann man es zu legieren, damit die Münzen wieder einen "handhabbaren" Wert bekamen. Das wurde jedoch ein Selbstläufer und führte zum Umkippen in eine inflationäre Entwicklung, die das Geschehen im Römerreich später vorwegnahm: überall verfiel das Silbergeld in einem inflationären Kollaps zu kleinen Kupferlingen.


    Zur Stabilierung blieb nur EIN Weg: Einführung einer GOLDwährung, die dann der Kushankaiser Vima Kadphises um 232 u.Z. herum im Rahmen einer der wohl bisher größten/weitreichendsten Münzreformen der WELTgeschichte kreierte: der Kushana-Dinar, angelehnt an den römischen Aureus von vor ca. 200 Jahren mit fast genau 8g Feingewicht. So eine Münze zeigt übrigens auch mein Avatar, das nur z.I. :)

    Reinstilberstückelungen oder Münzen mit hohem Silberanteil (selbst von 1/20) sind für den Kleingeldbedarf nicht geeignet. Die 1/20 Silbermünze der Libertad-Serie kostet bereits an die 2,80 Euro (MP-Edelmetalle). Inwieweit hatte sich eigentlich der Gebrauch von Kupfer für Kleinststückelungen über die Jahrhunderte durchgesetzt? Ich glaube, dass drei indischen Münzen (die ich geschenkt bekam) auch aus Kupfer sind. - Die alten DM-Pfennige wurden ja wohl wegen ihres Kupfergehaltes (der den Nennwert überstieg) gehortet. Würde sich so etwas anbieten? Vor über einem Jahr habe ich immer wieder gelesen, dass China über eine Kupferwährung "nachdenken" solle (vermutlich eher Gold/Silber/Kupfer).


    Trimetallismus ist noch schlimmer als Bimetallismus. Der intrinsische Wert einer Münze aus dem NICHT-Kernmetall des Währungssystems (bei einer Goldkernwährung also Silber bzw. Kupfer oder sonstwas) darf immer nur "symbolisch" sein. Sozusagen den guten Willen des Herausgebers manifestieren, daß ALLE Münzen mehr oder weniger real werthaltig sind.


    Ich schrieb oben übrigens ganz bewußt, daß die kleinsten überhaupt sinnvollen Silbernominalien 5 bis 50,- € in heutiger Kaufkraft wären. Das Kaiserreichsgeld ist hier beispielgebend: 50 Pf. bis 5,- M waren in Silber. Kaufkraftverhältnis RM:€ wie ca. 1:10. Na bitte, kommt doch hin...! :)


    Hmmm, also bei der Umstellung von den DDRschen "Aluchips" auf die harte, gute DM ging für die Betroffenen ausnahmsweise(!) mal KEIN Vermögen verloren; ganz im Gegenteil! ;) Da bin ich dem Bundesdicken auch ehrlich dankbar dafür!! Der Kurs 2:1 war eine völlig irrationale AUFWERTUNG der Aluchips. Der "echte" Kurs wäre 5:1 gewesen: also aus 5,- Ostmark mache 1,- DM!

    @ Mithras,
    im Grunde kein großes Problem, natürlich kann man inkl. des Vorgeplänkels einen spezielleren Faden neu aufmachen. Zu beachten wäre allerdings, das die Beiträge zeitlich sortiert werden und somit der zeitlich 1. Beitrag damit auch den thread eröffnet. D.H. möchte man das Vorgeplänkel mitnehmen, so müsste dort zumindest ein Beitrag für die Threadneueröffnung überarbeitet werden.
    Ansonsten, wie gesagt kein Problem, der Rest themengleicher Beiträge kann dann dorthin verschoben werden.
    Wünsche
    ...einen goldigen Tag
    Tut


    Genau so hatte ich mir das doch gedacht. Mach also mal! :)


    (Obwohl ich in nächster Zeit leider nicht allzu viel Zeit für dieses Forum finden werde, um mich intensiv genug beteiligen zu können: Indien ruft! ;) )

    Hallo Rhönschaf,


    Das mit der Kaufkraft hast Du recht gut beobachtet: 1 Goldmark hatte etwa(!!) Eine Kaufkraft von heute 8 bis 10,- €. Ich habe schon Anfang d.J., als ein "Goldfuchs" ca. 200,- € kam, für mich "Kaukraft-Pari gefeiert". Und mir gleich mal 1000,- (R)M in ECHTgeld durch die Finger gleiten lassen (BTW: ein Gefühl ist das wie wie Onkel Dagobert; okay - es waren auch ein Schwung Sovereigns darunter, aber die sind ja fast exakt gleichschwer ;) !!) und mir dann noch zum Vergleich so einen lappigen, kinderkackebraunen 1000-Mark-Schein von Anno 1910 angeguckt: Zwei Welten, wie sie unterschiedlicher gar nicht sein können... ;) :thumbsup:


    Hallo Revoluzzer ;) ,


    also mein Kommentar vorhin mit der Kaffeetasse auf dem New Yorker "Druckknopf" war ersichtlich Flapserei. Ich freue mich bekanntlich über leicht fallende Kurse zwecks Nachkauf. Und außerdem: "War's das jetzt? Echt?!?" Keine Kraft mehr, die Bären? Oder war da etwa recht fix ein gelbhäutiges Schlitzauge mit ewigem Lächeln ;) vorbei gekommen und hat einfach die Tasse dort weg genommen und sie richtig auf den Tisch gestellt?! Sieht jedenfalls ganz danach aus... ;)


    Hallo Eure Majestät, ;)


    Ihr stellt hier durchaus interessante Fragen recht weit weg vom Tagesgeschehen rund um das gelbe Schwermetall... ;)


    Ich habe mich genau mit DIESEN Themen sehr intensiv befaßt und möchte deshalb die Mods fragen, ob sich das wie im Subject vorgeschlagen machen läßt? (Also auch die zugehörige Vor-Diskussion hier rausnehmen; einen ganz neuen Thread aufmachen könnte ich schon noch alleine ;) , aber der wäre dann ohne das inhaltlich zugehörige "Vorgeplänkel"...)


    Du hast das jedenfalls richtig erkannt: Das römische Reich ist z.B. recht PRIMÄR mit an seinem Währungsverfall kaputt gegangen. (Soviel Geschichtsmaterialismus muß schon sein - der ist zum Verständnis der Sachverhalte einfach unverzichtbar.)


    Die haben es nämlich mit einer rein bimetallischen Währung versucht. Fixe GSR 12,5:1 - also 25 Silberdenare von anfangs je ca. 4g (später je ca. 3,5g) entsprachen 1 Aureus (anfangs - 1. Jh.u.Z. - ca. 8g Gold höchster Reinheit; später - ab 2. Jh. - ca. 7g).


    Der "Trick" der Machthaber damals: Sie forderten Zahlungen an den Fiskus zwar immer in Goldgeld, zahlten selber jedoch am liebstem in Silbermünzen (z.B. den Sold für die Legionäre). Und dieses Silbergeld wurde statlicherseits immer mehr verschlechtert (spez. im 3. Jh. ab den Severer-Kaisern: zuletzt bestand es - um 260...270 u.Z. herum - fast nur noch aus Kupfer...), es sollte aber "offiziell" das besagte GSR weiter gelten. Folge: alle Zahlungen im internationalen Fernhandel liefen NUR noch über Gold (in der frühen Kaiserzeit war zumindest ein gewisser Teil der Zahlungen noch in Ag; nur Indien und China bestanden schon damals AUSSCHLIESZLICH auf Gold ... das ist dort jahrtausendealte Tradition! ;) ). Im Inland gab's aber nur noch das besagte Hochinflationsgeld (Kupfer-"Antoniniane" - guckstu Wiki) und die Wirtschaft kollabierte... Für dieses "Zeug" wollte jedenfalls keiner mehr arbeiten oder gar "für Kaiser und Reich" an den Grenzen im Kampf gegen die Völkerwanderungs-Scharen verbluten...


    Ach so: In den verschiedensten(!) antiken Kulturen war die GSR nie niedriger als 10:1 und nie höher als 15:1 - was recht gut dem natürlichen Vorkommen entspricht. Üblich war 12:1 bis 13:1. Wie gesagt: vom frühen Griechenland bis in die Spätantike!!


    Ich höre jetzt erst mal auf ... Später in einem neuen Thread vielleicht mehr!? :) Thema Kaufkraft und so ... Alles SEHR interessant!! 8)

    Eine aus dem Thread "Gold-Tagesgespräch" herausgelöste währungsgeschichtliche Nebendiskussion, die ihren eigenen Thread verdient und deshalb auf meine Bitte hin von den Mods dankenswerterweise rausgelöst wurde:



    Und was ist mit.... SILBER?? 8|


    a) "Wirklicher" Bimetallismus hat noch nie funktioniert. Allenfalls kann es eine Mischung aus Kurant- und Scheidemünzen in Form von "Mittelgeld" geben (damit meine ich das zwischen "Kleingeld" und Echtgeld[tm] aus Gold, also heutige Kaufkraft um 5 bis 50,- €) Aber selbst bei Einbau eines Sicherheitsfaktors - z.B. nur die Hälfte des Goldäquivalentwertes ist als Silber in der Münze drin - besteht bei Wertschwankungen des Ag zum Au immer die Gefahr, daß die Silbermünzen gehortet/eingeschmolzen werden (zu hoher intrinsischer Wert; vgl. aktuell die Silberzehner ab 2011) bzw. nicht mehr als vollWERTig gelten und nicht mehr akzeptiert werden (zu geringer intrinsischer Wert).


    b) Wenn a) in Kraft tritt, geht das GSR radikal zurück! D.h. Silber steigt relativ gegenüber Gold stark an (vgl. natürliche Häufigkeit beider Elemente in der Erdkruste).


    Ein komplexes Thema! Und hier leider etwas off topic... ;)

    OMG, das war mir so nicht bewusst, da ich mich nie eingehender mit Marx befasst habe, vielleicht mal nötig :hae:


    Frag mich jetzt bloß nicht, wo GENAU das "bei Marx" so steht. Ist nämlich altes Schulwissen von mir - und da wurde uns "Marx für Dummies" eingepaukt (also schon "aufbereitet" bzw. "zusätzlich systematisert"). Ich habe den "Vier-Punkte-Katalog" der Marx'schen Geldtheorie nur deshalb noch voll drauf, weil ich - rückblickend betrachtet - schon als Schuljunge ein kleiner Anfänger-Goldbug ;) war und vor allem die typische Pennäler-"Frechheit" aufwies, die Lehrer an die Wand zu argumentieren; besonders beliebt hierfür außer die für Russisch vor allem die für "Staatsbürgerkunde". Denn die DDR'schen "ALUCHIPS" waren ja demnach nun ü-ber-haupt KEIN richtiges Geld! Heißa, war das ein Spaß!!! ;) (Ich erinnere mich erst nach meinem letzten Klasentreffen wieder "so richtig" daran, weil wir dort im Rahmen der "Erinnert-ihr-euch-noch"-Anekdoten genau das Thema durchgekaut hatten, wie der kleine mithras mit seinen GOLDmünzen den Dr. K. "getriezt" hat, bis der vollkommen ausrastete... Das klappte übrigens auch gut mit der Arbeitswerttheorie gem. Marx: damit kann man einen späteren SAMMLERwert nämlich definitiv nicht in Einklang bringen. Und schon isser widerlegt, der olle Marx. Tja, dumm gelaufen für die Kommies... ;( )

    Goldhamster79: Völlig korrekt. Weißt Du übrigens, daß Dein Rekurs auf die WELTWEITE Akzeptanz einen Inhalt der Marxistischen(!) Geldtheorie widerspiegelt? Marx' BESCHREIBUNG des Kapitalismus ist nämlich absolut korrekt - nur die Schlußfolgerungen, die er dann daraus zieht... :( :wall:


    Geld ist, gemäß Marx, nämlich nur, was folgende Eigenschaften aufweist:
    * Zahlungsmittel
    * Maßstab der Preise/Werte
    * Schatzbildner
    UND
    * "Weltgeld".


    GOLD erfüllt seit ca. 2500 Jahre ALLE diese Eigenschaften. Fiatzettel sehen bzgl. der beiden letzten Punkte aber gaaaanz übel aus. Ist so. Muß ich hier ja nicht näher begründen, oder?! ;)

    Ich gebe es gern zu, diesbezüglich ziemlich einseitig und "engstirnig" zu sein. Klar "verkaufe" ich schon jetzt hin und wieder Gold. Denn das ist GELD und letzteres ist naturgemäß dazu da, es auszugeben. :) Allerdings schichte ich's dann nur in "andere Assetklassen" um - in meinem Fall in antike Münzen. D.h. statt vom "Verkaufen" sollte man hier eher vom "Tauschen" sprechen. ;) Das mit dem Direkttausch funktioniert so auch fast nur vor Ort in Indien und hat dann den Vorteil, daß man die Sachen zu besseren Konditionen bekommt als gegen Cash (also diese bunten Rupien-Zettel ;) ), weil die hohen Sortentausch-Verluste bei "Exoten-Währungen" wegfallen UND die Inder so goldgeil sind. ;) [smilie_love] :thumbsup:


    Das ist natürlich im Fazit eine problematische Sache, weil die ollen Sammlermünzen ihrerseits auch nur einen recht virtuellen Wert haben; abhängig eben vom Bestehen eines Sammlermarktes und den ganzen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Theoretisch könnte aber auch Gold ziemlich schnell recht wertlos werden. FALLS z.B. alle ZBs ALL ihre Vorräte auf einen Schlag auf den Markt schmeißen, was passierte dann? Minensterben wäre da noch das kleinste Ergebnis, denn das, was die (Schmuck-)Industrie von dem Gelbmetall wirklich BRAUCHT, wäre dann mit links zu decken (wobei beim Schmuck noch dazu kommt, daß der sofort unattraktiv wird, wenn Gold "kaum noch wert ist", was diesen Prozeß weiter verstärkt).


    Nach einer Währungsreform (Wiedereinführung von "Hartgeld", vergleichbar der "guten, alten DM") und in einer echten Deflationsphase könnte ich mir jedenfalls durchaus vorstellen, EM gegen Cash zu tauschen. Auch größere Mengen, ja.


    Aber derzeit? No way! Es wird nur nachgebunkert... ;)

    Noch signifikanter: ich war letzte Woche bei der Exchange AG in der Münchner Innenstadt um Souvereigns zu kaufen. Hatten keine. Aber nicht weil sie ausverkauft waren sondern weil die Filliale erst wenige Tage zuvor "viele Goldmünzen" (auch einige Souvereigns) an ihre Zentrale geschickt hatte. Der Mann am Schalter erzählte mir, dass die Leute haufenweise Goldmünzen dorthin bringen um den hohen Goldkurs auszunutzen. Nachdem keine Käufer in die Filiale kommen, schickte man die Münzen eben an die Zentrale :(


    Ja, diese Zentrale sitzt in Berlin. Genauer: Deren "Haupt-Goldfiliale" ist die in der Joachimsthaler Str. (Bahnhof Zoo, also mitten auf dem "Strich", gleich neben Beate Uhse... ;) )


    Danke, Kasper! Die "AUSTRALIA"-Victoria von 1857, die ich vorgestern dort für 238,- € fand, war zwar grauslich abgelatscht (Rauhgewicht ganze 7,91 g), aber ob ihrer Rarität hab ich sie trotzdem genommen. 8) (Seltenster Jahrgang überhaupt, guckstu zur Info hier: http://home.arcor.de/joachim.harsdorf/textgold/1sov_sid.html - BTW: es heißt Sovereign und NICHT "Souvereign" :wall: ...)


    Es gab sogar noch diverse Halbsovereigns. Da freut sich Onkel Mithras immer drüber... ;) Und die haben mir erzählt, daß das alles "Rückläufer aus anderen Filialen" gewesen seien. Find ich geil, daß die im "Jo-mei"-Land nicht so helle sind wie "dera Saupreißn" (also wir ;) ), die sich dann aus dem wirklich großen(!) Fundus bedienen konnten... :) Aber beruhige Dich: So bleibt's wenigstens in der Familie... ;) (Ach so: der HAUPTTEIL waren natürlich nur "Lizzy II Haarband" 1958 bzw. 1963, also reiner Anlegerkram, kein echtes, klassisches Handelsgold.)

    Liebe Zielgruppe! :)


    Erstens heißt es DIENSTmädchenhausse, und dieser begriff leitet sich davon her, daß diese bei den "feinen Herrschaften", wo sie arbeiteten, "solche Dinge" aufschnappten und dann in "ihren Kreisen" als Empfehlung weitergaben. Milchmädchen standen sozial noch viel weiter unten - was sollten die je mit EM zu tun haben? ;)


    Zweitens: Gold ist in "unserem Geld" ziemlich stabil; schwach ist NUR/ALLEIN der Tollar, und der "POG" steigt in dieser Zetteleinheit entsprechend - hier der 3-Tages-Eurochart:



    Ist da was? Ernsthaft?!? Eben: permanentes Seitwärtsgehampel... Allerdings sagt meine Glaskugel ("Made in China" ;) ), daß das gerade ideale(!) Nachkaufkurse sind... 8)

    Hallo Theo,


    zuerst einmal solltest Du meinen Artikel nochmal GENAU lesen: Das kritisierte ich doch ebenfalls, daß gerade auch die Exchange-AG letztens(!) die Preise für "Exotica" wie die GM massiv angehoben hat :( - die rechnen, so wie ich das verstanden habe, mittlerweile die "Kleinmünzen" immer vom nächstgrößeren Anlageunzen-Nominal runter: also die GM von der Halbunze. Dann kommen die neuerdings(!) eben auf diese Preise... :wall: (Und im Fall der GM scheinen die Kunden das sogar zu zahlen... - bem Sovereign wird z.B. immer noch von der GANZEN Unze aus runtergerechnet: habe vorhin gerade einen für 238,- € gekauft...)


    Aber an sich ist Dein Vorurteil gegen Wechselstuben/Pfandleihen absolut ungerechtfertigt. Es gibt für den ausgemachten Goldbug nämlich nix SERIÖSERES!! Kauf gegen Cash ohne Formalien.


    Auch beim VERkauf von EM: keine Ausweiskontrolle & Auszahlung in jeder gewünschten Währung! ("USD? GBP? NOK? SFR? Was willste für dein Gold haben??" ;) ) Also, ich habe nur SEHR selten woanders was gekauft. Vor allem die totale Anonymität ist entscheidend!!! Und daß man sich die sachen "live" angucken und aussuchen kann... 8) Ich habe da schon viele numismatische Raritäten zum Spotpreis gefunden! :thumbsup: