Beiträge von Mithras

    Naja, die Hoffnung stirbt bekanntlich immer zuletzt... :)


    Jedenfalls hat vorhin eben Kostas sein bestelltes Säckchen abgeholt, das tolle dumpf "blum" macht, wenn man's hart auf den Tisch stellt. 8) Inkl. aller Rechnungen, denn er soll sehen, daß ich ihn nicht betrüge, wo doch der €-POG gerade wieder "gefallen" ist... Nein, sowas denkt der auch nicht wirklich von mir; er hat mir sogar eines der Münzlein als Dankeschön für meine Mühen in die Hand gedrückt, was den alten Goldbug Mithras nun wirklich sehr freut! :D


    Aber wegen des "gefallenen" POG habe ich eben mal geguckt, was es in der EuroChange oder Exchange-AG kostet (das sind meine beliebtesten "Preisradare"). Papierpreis immerhin "nur noch" ca. 920,- € ... und mir verschlug es die Sprache: ANKAUF mittlerweile 60,- € ÜBER Spot!!!!!!!!!!!!!!!!!11111111elfeins :wall: Am Sonnabend waren's noch "nur" ca. 40,- €. Der Preis fürs Physische koppelt sich also immer mehr vom Papier ab.


    Dennoch kaufe ich derzeit nur mal hier und da etwas "Kleinvieh" nach - mal 'nen Goldfucks, oder 'nen interessanten Sovereign oder so...

    Das wars erstmal mit der Rally. In den nächsten Tagen kann man wieder billig einkaufen...voraussgesetzt es gibt noch was! [smilie_happy] [smilie_happy] [smilie_happy]


    Guck mal dem Dollarpreis: ob nun 1198,- $ oder 1210,- ... was macht das?! Nur in T€uronettis geht mit der aktuell zunehmenden relativen(!) "Stärke" der EZB-Zettel gegenüber den FED-Zetteln der €-POG runter.


    Verstehe mir einer "die Märkte"... Glauben die Spekulanten im Ernst, mit diesem ulkigen "Rettungspaket" ist der Euro jetzt "ganz toll stabil" geworden und darf zu einer Rallye anheben? :boese:

    So richtig zum Nachkaufen ist mir jedenfalls noch nicht zumute. Ich warte noch. Auf DEUTLICH unter 1000,- € die Unze. Eine dezente Hoffnung habe ich noch, daß auch dieses Jahr wieder ein kleines "Sommerloch" kommt. So wie 2009 - wißt Ihr noch?! Um 660,- € herum.... 8) Okay, soooo billich wird's natürlich nicht wieder... ;(

    Hi LeChuck,


    war es bei der Herstellung des Reichsgoldes nicht eher genau anders herum? Also die Münzen werden erst geprägt, fallen dann in eine Sammelkiste, von wo aus sie dann zur Rändelmaschine kommen...


    Aber natürlich ist das Ergebnis in beiden Fällen gleich: Die Ausrichtung der Rändelung ist purer Zufall. :)

    Hi Onkel_Paul,


    Man merkt: Du hast Ahnung! :)


    Ich wollte nicht soooooo ins Detail gehen. "Früher" waren aber - zumindest in der Numismatiker-Szene - neben den Sovereigns auch noch LMU-Münzen gängig. Immerhin gehörte GR ja auch mal dazu... Es gibt neben dem von Dir bereits angesprochenen, vor ein paar Jahren mehr oder weniger stillschweigend aufgehobenen Goldhandelsverbot, noch ein anderes Problem: ALLES was älter als 100 Jahre ist, gilt als "Kulturgut"; also in nur vier Jahren zählen dazu genaugenommen dann auch alle Reichsmark-Münzen (letztes "echtes" Prägejahr 1913)...


    Aber bauen wir das hier lieber nicht so sehr aus - ist nämlich FORMELL in der BRD nicht wirklich anders ... :wall:

    Xaver, Dein Name klingt so gar nicht griechisch ;) - dennoch geht das, was Du hier schreibst in die Richtung, was die Griechen derzeit TUN. Und bitte gerade auch zu diesem Thema nicht den MSM der BRD/EUdSSR glauben: das sind nicht nur "linksautonome Randalierer", sondern zumeist ganz normale "kleine Leute", die für ihre Rechte auf die Straße gehen und damit zeigen, daß sie DEUTLICH "mehr Arsch in der Hose haben" als die mit ein bißchen "Brot und Spiele" ruhiggestellten Durchschnittsdeutschen.


    PS: Ich habe durch enge familiäre Bande nach Griechenland eine gewisse Innensicht - und hier noch eine kleine Hintergrundinfo bzgl. DES Forumsthemas: Auch dort ist der phys. Goldmarkt aktuell leerer als leer. Mir hat ein relativ wohlhabender Verwandter gerade fast sein gesamtes Fiat-Papier zukommen lassen, m.d.B., ihm das in Echtgeld umzuwandeln: "Egal was, Hauptsache, es ist GOLD!!" Jetzt liegt hier ein Säckchen mit allem, was man im Handelsgoldsektor gerade noch so kriegen kann: Tscherwonzen, Sovereigns, Francs, Goldmark, Vrenelis sowie ein paar kleine Barren ...

    gza76 et al.,


    auch ich äußerte ja bereits einen vagen Verdacht in diese Richtung - aber die sehr laienhafte Beschreibung der Münzen (inkl. des Fehlers in der Währungsangabe bei den Vreneli-Fränkli ;) ) deutet schon eher darauf hin, daß der Threadstarter daFunzl die körperlich da hat und einfach nur die Legenden und Jahreszahlen abtippte - bei modernen Münzen ist das auch absolut ausreichend, um eine Vorstellung davon bekommen zu können. 8)


    Erbschaft hin oder her - wenn die "vom Laster gefallen" wären, würde ich notfalls auch einfach 'ne Erbschaft vorschieben, wenn ich Dritte diesbezüglich um Rat frage. (Und NEIN, ich unterstelle daFunzl NICHT, daß diese Stücke aus illegaler Herkunft stammen - meine Anmerkung war nur ganz allgemein zu verstehen.)

    Willkommen hier! [smilie_blume]


    Das sind alles typische Handelsgoldmünzen - also Geld aus der Guten Alten Zeit[tm], wo das noch werthaltiges Echtgeld war. :)


    Mit Ausnahme der deutschen Münzen aus Hessen und Sachsen, die in BESTEN Erhaltungen z.T. Sammleraufschläge rechtfertigen (50 bis 100,- €), ist der Rest "nur" das darin enthaltene Gold wert. Wieviel das jeweils ist, steht u.a. in der BullionPage u.ä. Seiten zu Goldmünzen, google selber! ;)


    Merkregel/Faustformel: Mehr als 90% des Rauhgewichts auf der Waage ist pures Gold.


    Mein persönlicher Kommentar: Du Glücklicher!!! SO eine Erbschaft hätte ich auch gern. Ich mußte mir das jeweils nach und nach erst zusammenkaufen ... Derzeitiger Durchschnittspreis pro Münze über 200,- €! Behalte es - wenn Du nicht nur trollen wolltest, ist es ein unglaublicher Schatz! <NEID!!!!!!!!!!!!> :D

    BTW: Es ist 10 Uhr EST - wann kommen "unsere" Drückerkolonnen?? ;)


    Kaum ist das "Rettungspaket" durchs Parlament gepeitscht worden ist's im "Blätterwald" wieder ruhig und der Weichheitsfaktor der bunten EZB-Zettel gegenüber den grünen FED-Zetteln nimmt schon wieder tendenziell ab. Erstaunlich!?


    Meine Meinung trotz allem: Papiergeld hat fertig!

    Die meisten Pfandleihen sind zugleich auch Wechselstuben bzw. EM-Händler. Denkst Du, die versteigern(!) dann nicht ausgelöstes EM?? Mit allen damit verbundenen Risiken? Wovon träumst Du nachts? ;) Die verkaufen das zum Spot + x% sobald sie's als Eigentum haben. Gerade jetzt... :D

    Dazu paßt, daß die Eurochange von ihren bisherigen Prämissen systematisch abgeht:


    a) "früher" (bis vor 1 Woche ;) :(
    - Ankauf ganz nahe Spotpreis; beim Krügi max. + 5,- € (teilweise sogar kurz unter Spot); bei anderen Anlageunzen auch mal bis + 10,- € (Pandas, Buffalos und so)
    - Verkauf: Krügi meist 5,- € billiger als andere Unzen


    b) aktuell:
    - Ankauf beim Krügi 40,- (!!!!!!!!) € ÜBER Spot
    - Verkauf: Krügi 4,- € TEURER als andere Unzen


    c) geblieben ist:
    - Spread bei den Unzen seit den Zeiten um 750,- €: konstant 40,- €
    - stundengenaue Aktualisierung der Preise anhand Spot, bzw. sobald es heftige Bewegungen im Papier-POG gibt


    Alles klar: "Herbst 2008 reloaded!" :wall:

    fux, wer lesen kann, ist klar im Vorteil.


    Ich meinte das so: Ein bahn.comfort-Kunde (auch noch in einem typischen Fernpendlerzug), der sich die knapp 4000,- € "Jahresbeförderungssteuer" in Form einer BahnCard100 (persönliche Netzkarte der Bahn) leisten kann, geht mit SEHR großer Wahrscheinlichkeit einer geregelten Arbeit nach und ist demnach eher nicht der "typischen" HartzIV-Klientel zuzurechnen, für die der BLÖD-Dreck gemacht wird...


    Allerdings schließt genau das die These von Seeadler nicht aus: Vielleicht trieb der Typ nur wissenschaftliche Studien über die Doofheit der Masse anhand des Originalmaterials?!

    Auch mir gefällt diese derzeitige Hausse absolut nicht. Ist ja vor allem auch in Dullaren und nicht nur den EZB-Zetteln, nääää....?! 1200,- $ mittlerweile auch wieder überschritten. In Teuronettis halt nur noch heftiger...


    Das riecht nach baldiger Korrektur - ich vermute aber, die dürfte sehr, sehr moderat ausfallen, und phys. Unzen für 950,- € wären dann schon ein Schnäppchen; unter 900,- € ein Traum... [smilie_love]


    WAHNSINN: Auch "meine" Eurochange (deren Bild mit den "1000,00 €" hier im Thread ja mal "verhaftet" wurde ;) ) liegt mittlerweile bei 1015,- € für den Krügi.


    Threadthema ändern: "Wo gibt's noch Unzen UNTER 1000,- €?"

    Liebe Gemeinde, ;)


    weil hier im Thread gerade so schön (und vor allem auch treffend) über MSM und die relative Schwäche der bunten EZB-Zettel gegenüber den grünen FED-Zetteln die Rede war (BTW: "Euroschwäche" - war da nicht mal was mit sich von allein zerbröselnden/auflösenden EZB-Zetteln... ;) ?! Wie passend!!), eine echt nette Beobachtung am Rande:


    Leider kann man sich ja diesem BLÖD-Dreck nicht ganz entziehen. Vorhin in meinem ICE, der mich wie jeden Tag ins Büro brachte, saß mir einer gegenüber, der eigentlich ganz intelligent aussah (war sogar echter bahn.comfort-Kunde wie ich, also Vielfahrer mit > 2000,- € Jahresumsatz bei Der Bahn), der aber die BLÖD-"Zeitung" las. Und was mußte ich da in großen, bunten Lettern auf der Titelseite lesen? "Discounter senken erneut die Preise!"


    Also Jungs (und Mädels ... es gibt hier leider viel zuwenige davon), ist doch alles paletti, wenn man der BLÖD glaubt! Dem STARKEN Teuro sei Dank! Nun stellte sich mir nach einem kurzen Blick auf das hier eben gebrachte Chartbild in Teuros auf meinem Smartphone sofort eine nette Frage: "Welcher 'Discounter' hat seine GOLDpreise gesenkt?" Jeder Tip der hiesigen Experten ist willkommen!!!!!!!!!!!!1111111elfeins ;) ;) ;) :D


    Au ja, ich LIEBE diese "Zeitung"... :wall:

    So Leute, ich "oute" mich jetzt mal: Ich HABE schon mal Gold im Leihhaus verpfändet. :D Allerdings unter anderen Prämissen wie durran sie beschrieb.


    Hintergrund: Ich HASSE Banken und vor allem ist es ein eherner Grundsatz von mir, von "denen" keinen Kredit in Anspruch zu nehmen (ich bin ja schon mental absolut fertig, daß ich vor 5 Jahren mein Girokonto mal für zwei Tage um ca. 30,- € überzogen habe ;( !). Außerdem würde ich eh keinen kriegen - ich habe nämlich eine saumiese Schufa: einfach, weil ich noch nie einen Kredit "bedient" habe (den Grund dafür habe ich eben genannt), ich des weiteren in einem "sozialen Brennpunkt" wohne (direkt am Hbf. einer Großstadt: "Rotlicht- und Ganovenviertel" ---> ganz mieser "Scorewert") und zum dritten mir "typische (anzugtragende) Bankster" wegen meines üblichen ausgeflippt-schäbigen Äußeren eh die Tür vor der Nase zuknallen würden ("Was willst Du speckiger Althippie hier? Hau ab!").


    Nun hatte ich Ende 2008 die Chance, einen tollen Deal zu machen, der nur klappen konnte, wenn ich einen sechsstelligen Betrag auf einem Haufen in €-Cash zur Verfügung hätte. Renditechance dabei locker 50% in 3 Wochen! Ich hätte jetzt zwar mein GESAMTES EM verkaufen können, dann hätte ich das Geld in bar da gehabt. ABER: "Zeitschiene" beachten: just zu dem Zeitpunkt war gerade der erste Riesensprung im POG zugange! Ich hätte die Kilos dann später nur SEHR VIEL TEURER zurückkaufen können. :( So habe ich nur das lächerliche 1% für den einen Monat Pfandleihgebühr bezahlt, wo mein Gelbmetall im Tresor des Leihhauses lag (und währenddem wie erwartet ca. 10% an Buchwert GEWANN!!).


    Am Ende hatte ich dann vor allem EXAKT MEINE (z.T. numismatisch durchaus interessanten) Goldmünzen wieder, und mit dem Gewinn in etwa der genannten Größenordnung konnte ich dann Ende 2008 noch heftig im Kilogrammbereich nachkaufen. So "vermehrt" man Gold wirklich!!! ;) 8) :D


    Und wie gesagt: Mein ehernstes Grundprinzip wurde nicht verletzt: "Keine Bankster-Kredite! NIE!!!!" Wenn der Deal nicht geklappt hätte, hätte ich eben teilweise auf mein EM verzichten müssen, wenn ich's nur partiell wieder auslösen könnte. Dieses Restrisiko war zu tragen. Ich hätte dann aber definitiv keine Schulden gehabt. Und das ist mir als alleroberste Lebensmaxime extrem wichtig! Denn das Gold, mit dem ich das Geschäft finanziert habe, war ja KOMPLETT MEINES - die ganze Zeit lang...


    Ach so: Die Beleihung war 70% des Tages-POG am Abgabetag. Die besagte Pfandleihe ist auch zugleich "meine" Goldquelle - die kennen mich dort seit Jahren und stören sich deshalb nicht mehr an meinem "Bettelmann"-Äußeren... ;)

    Dr_Meyer:


    Du kannst Fragen stellen!?! Das Preisniveau solcher klassischer, vor allem kultur-, kunst-, währungs- und zeitgeschichtlich als teilweise einzige überhaupt noch unverfälscht erhaltene Originalquellen interessanter numismatischer Schätzchen KANN man nicht so schön eineindeutig beziffern wie den POG in Form solcher aktueller Massenprodukte wie Krügis und so. :)


    Aber als profunder Kenner der "Szene" kann ich hier nur kurz feststellen, daß die Preise bei wirklich gut erhaltenen und/oder numismatisch besonders interessanten antiken oder mittelalterlichen Sammlermünzen bereits in 2008 die aktuelle Explosion des POG vorweggenommen haben. Derzeit ist z.T. ein Niveau erreicht, wo selbst recht gut betuchte Sammler sagen, daß die Preise jenseits von Gut und Böse sind. Das führt dann zum Wegbrechen der eigentlich relevanten Schicht von Interessenten: historisch interessierte Intellektuelle, die als Angestellte oder kleine Beamte nicht einfach so mit 500-€-Scheinen um sich schmeißen können, sondern für die schon ein 100er viel Geld ist. Dies führt zu einem "Austrocknen" des intellektuellen Backgrounds in der Sammlerszene, sie blutet also am unteren Rand aus. Ergebnis: letztlich sinkende Nachfrage...


    Komme gerade von der Auktion bei Emporium Hamburg: z.T. gab's da schon wieder echte Schnäppchen. Der "kleine Crash" fängt möglicherweise also schon an... (Mich als Echtinteressenten freut's :) !)