Kunde habe Drohungen aussprechen müssen, um sein Gold geliefert zubekommen. Ist aber nicht sicher ob, das wirklich stimmt.
Hier der Beitrag dazu:
Mir fiel am verlinkten Beitrag die Bemerkung auf, die Bank könne Schwierigkeiten gehabt haben, das Gold zu besorgen. Das wäre wirklich interessant.
Leider wird die Bank nicht genannt. Das wäre wichtig, weil es keine 'Schweizer Banken' gibt. Es gibt 'Banken in der Schweiz' und die zerfallen in dieselben drei Kategorien, die es auch sonst überall auf der Welt gibt:
a) Sparkassen und ähnliches. Für den Normalbürger und den Filz vor Ort.
b) Institute für seriöse Steuerhinterziehung. Für den den gutverdienenden soliden Mittelständler.
c) Schmierige Anstalten für großangelegte Geldwäsche. Für alle vom afrikanischen Diktator über die Drogenmafia bis zum Siemensschmiergeldnehmer (und -zahler) in der Größenordnung >7-stellig.
Typisch für die Schweiz war, daß es relativ viele Banken vom Typ b) gab. Aber das heißt nicht, daß alle darunter fallen. Wer sich mit Instituten vom Typ c) einläßt, ist selber schuld. Denn für was soll die Bank einen Kunden denn halten wenn nicht für einen Mitgangster? Und wenn er nur ein paar Mio. bringt, dann wird er wohl kein Geschäftsmann aus der Exportbranche sein, sondern eher ein Erpresser, und damit selber erpreßbar (erklärt im Hinterzimmer der Direktor dem Anlageberater). Und falls man aus solchen Überlegungen heraus einen Teil vom Gold für sich selber abzwacken wollte, dann würde mich das eigentlich nicht weiter interessieren.
Gruß
Klaus_H.