Gewagte Behauptung.
Und ein wesentlicher Unterschied: Eva Herman geriet einfach nur in eine Intrige, sie war machtlos. Während Sarrazin hundertprozentig mit Unterstützung "gewisser Kreise" handelt.
Und @ diverse: Nein ich bin kein Gutmensch. Und sowieso, wie jeder hier weiß, freiheitlich, d.h. insbesondere auch gegen jede gutmenschliche Bevormundung.
Derzeit passiert aber was andres: Die (subtil geförderte!) Anti-Gutmenschen-Stimmung in der Bevölkerung wird hier genutzt, um einen totalitär-faschistischen Staatsstreich von oben durchzuziehen. Zeit mal ein bisserl den Gutmensch zu mimen
Man braucht gar nicht mal den Gutmensch zu mimen, sondern es reicht, etwas Realität ins HIrn zu lassen. Das hat gestern Abend in der Debatte der Wissenschaftsjournalist (und der Ausbildung nach Berufskollege von mir) mit dem nicht-merkbaren indischen Namen an zwei Stellen ansatzweise getan -was von allen andere Beteiligten als Thema sofort übergangen und niedergebügelt wurde. Die Aussagen waren
a) ziemlich offen mit Verweis auf irgendeine Erhebung: 'Unser gesamtes Schulsystem kommt herunter, einschließlich der Sprachfertigkeiten deutscher Schüler'
b) nur ansatzweise: 'Vergleichbare andere Länder haben auch Migrantenprobleme, aber nicht annähernd so massive.'
Anstatt sich hier mal an die eigene Nase zu packen, läuft die Sarrazin-Strategie darauf hinaus: 'Wir hauen die allerniedrigste Schicht total zusammen, damit die eine Stufe obendrüber ihren Frust gegen unten und nicht gegen uns wenden.' Und die Strategie der 'guten Politik' lautet: 'Wir reden die Probleme weg, damit der entstehende allgemeine Frust in Grenzen bleibt und sich jedenfalls nicht gegen uns wendet.' In der letztgenannten Zielsetzung sind sich beide wieder hervorragend einig und auch die 46 Nebenjobs von Herrn Sarrazin traute sich keiner zu thematisieren. Vielleicht damit unter der Decke bleibt, daß es oberhalb der fünfstelligen Ebene das BGE schon längst gibt, und daß das ein nicht unwesentlicher Teil des Problems ist? Daß nicht zuletzt deshalb die vielen Billig(!)arbeitskräfte geholt wurden?
ZitatZeit also, die Dinge wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Den Faschismus-Vorwurf gebe ich hiermit gerne zurück
, insbesondere an alle, die ... siehe Überschrift. Kinder gehören den Eltern, nicht dem Staat. Und langsam begreife ich immer besser, was in Deutschland geschehen ist.
Und auch, wie jeweils die Strippen gezogen worden sind.
Zeit zum Kofferpacken ist in de Tat, da bin ich mal mit Ulrike einig.
Das sollte man in der Tat als Option vorbereitet haben. Denn ausgebombt wurden das letzte Mal am Ende tendenziell alle nach dem Zufallsprinzip. Und ein wirtschaftlich/sozialer Kollaps geht in dieser Hinsicht noch viel gründlicher und gerechter vor als ein militärischer.
Gruß
Klaus_H.