Beiträge von Patou

    Ganz vergessen - sorry...


    Wer Leistungen nach dem SGB II bezieht, ob nun als Aufstocker, klammer Selbstständiger oder regulärer Hilfebezieher - ist verpflichtet jeden Job anzunehmen zu fast jedem Gehalt...


    ... nur Dumpinglöhne sind angreifbar - aber auch hier - Beweispflicht, Widerspruch und Klage notwendig - und bis das durch ist, hängt man für 2,50 Euro Stundenlohn (die natürlich nicht zum Leben reichen) in der sprichwörtlichen Suppe... manchmal erleben die Betroffenen direkt beim Einräumen ihres Schreibtisches, wie der Schreibtisch schräg gebenüber gerade leergeräumt wird, der - der dort gearbeitet hat, hatte eben nicht einen Stundenlohn jenseits der 5 Euro + Eingliederungszuschuß zu bieten, also muss er gehen.


    Bei Aufstockern, also Arbeitnehmern, die nicht genügend verdienen, kommt es wiederum zu ganz anderen makaberen Forderungen, so muss z.B. eine unbefristete Stelle für eine befristete Stelle aufgegeben werden, wenn diese höher dotiert ist, dass nach dem Auslauf der Frist der alte Job nicht mehr verfügbar ist, wird gern einmal ausgeblendet.


    Was ich eigentlich mit diesem und dem letzten Beitrag sagen möchte... der Preis für die vermeintlich hohen Leistungen durch Gevatter Staat ist eine totale Versklavung + dem Zwang auch noch anderen ihren Job wegzunehmen. Wer nicht mitspielt, wird bis an den Existenzverlust gekürzt, bis er/sie es lernt... Bei der ersten Kürzung, sofern Kinder vorhanden sind, melden einige ArGen die Sanktion pflichtschuldigst an die zuständigen Jugendämter weiter, so kommen auch Nichtalkoholiker und keinesfalls drogensüchtige Eltern schnell zu Familienhilfen, obwohl sie das Kartoffelschälen, putzen und waschen gut beherrschen - wagen sie es, genau das zu artikulieren, sind die Kinder auch schon einmal "weg" - spätestens dann laufen die meisten Eltern wieder richtig rund.


    Eigentlich ist jeder Mensch, der das alles für doch recht knappes Geld erträgt und nicht den Drogen, der Depression oder dem Wahnsinn verfällt, ziemlich tapfer und durchaus lebensfähig und beweist das jeden Tag auf´s Neue - dazu gehört nämlich sehr viel Kraft, gerade wenn andere, die nicht oder noch nicht betroffen sind, sich irgendwelcher Heinsohns bedienen müssen, um hier u.a. das "Recht zu Wählen" absprechen zu können oder am liebsten all diese Menschen nicht mehr unter uns lebend, sehen möchten.


    Wo kann man hier schnell mal Hartz 4 beantragen :?:


    In deiner zuständigen ArGe oder Optionskommune vor Ort - anbei die Links zu den Antragsformularen:


    Hauptformular: http://www.arbeitsagentur.de/z…g-Arbeitslosengeld-II.pdf


    Anlage WEP: http://www.arbeitsagentur.de/z…d-Bedarfsgemeinschaft.pdf


    Anlage Kinder: http://www.arbeitsagentur.de/z…tion/Anlage-KI-Kinder.pdf


    Anlage KdU (Kosten der Unterkunft): http://www.arbeitsagentur.de/z…-Unterkunft-u-Heizung.pdf


    Anlage Vermögen (muss immer ausgefüllt werden): http://www.arbeitsagentur.de/z…n/Anlage-VM-Vermoegen.pdf


    Ach weißt du - ich schmeiße dir einfach den Hauptlink hier herein: http://www.arbeitsagentur.de/n…eitslosengeld-II-Nav.html


    ... bitte nichts vergessen, nur ein fehlendes, nicht vollständig ausgefülltes Antragsformular oder eine fehlende Anlage und du wartest erst einmal 3 Monate auf die Bearbeitung deines Antrages... nach 4 Wochen kannst du dann zwar einen Antrag auf Vorschuss auf zu erwartende Leistungen stellen, diesen aber lediglich formlos (am Besten per Einschreiben/Rückschein) - ansonsten hast du das Recht zur regulären Klage vor dem SG - wegen verschleppter Bearbeitung (du bist beweispflichtig!!!!) oder sog. "Untätigkeit" nach 6 Monaten - der Antrag auf eine einstweilige Anordnung macht da dann schon Sinn (Hauptsacheverfahren folgt).


    Bei manchen ArGen ist die Antragsabgabe nur zu bestimmten Terminen möglich - sprich - sie verweigern die Antragsannahme zunächst, geben dir irgendwann einen Termin... oder aber, sie machen dir ein sog. Sofortangebot und davon die Antragsannahme abhängig - ist natürlich nicht legal, aber nicht jeder hat dann noch das Geld, um zunächst die Straßenbahn zum Amtsgericht zu bezahlen, dort einen Beratungshilfeschein zu beantragen und mit diesem dann zu einem RA zu gehen, der auch noch einmal 10 Euro Beratungshonorar verlangt (darf er) - dieser fertigt dann ein Schreiben an die ArGe und berät dich - Plan B. du fährst noch einmal zum Amtsgericht - stellst dieses Mal einen Antrag auf PKH (Ausweis, Vorgang sowie Kontoauszüge und Einkommensnachweise nicht vergessen) und taperst mit dieser PKH-Bewilligung noch einmal zum Anwalt, der dann für dich den Antrag auf einstweilige Anordnung stellt... Plan C - du kennst dich aus und gehst ohne anwaltliche Beratung direkt zum Sozialgericht und stellst den Antrag selbst... entweder erstellst du die Klageschrift selbst oder aber - du gibst sie zu Protokoll...


    ... dann dauert es noch einmal mindestens 14 Tage, bis dir das Gericht Bescheid gibt - bei neg. Beschluss gehst du dann eine Instanz höher- spätestens dann musst du leider viel Geld für Einschreiben/Rückschein ausgeben - und für Kopien für die dreifache Ausfertigung, denn die LSG sind meist nicht vor Ort...


    PS. wenn du den Antrag stellst, bist du verpflichtet u.a. zuzustimmen, dass dein Vermieter die Miete durch die ArGe direkt überwiesen erhält, überdies musst du in nicht wenigen Kommunen von ihm auch noch einmal eine gesonderte Bescheinigung zur Miete ausfüllen lassen (er weiß also künftig Bescheid) - oder du versuchst darum zu kämpfen "Direktzahler" zu werden, hilft aber nur beschränkt, denn spätestens bei der nächsten Nebenkostenabrechnung erfährt dein Vermieter sowieso, was Plan und Fakt ist. Wenn der dann manchmal komisch guckt - Augen zu und durch :D


    Solltest du selbstständig sein (Anlage EKS - Siehe Link), kannst du dich getrost von allen steuerlichen Regeln verabschieden, denn künftig entscheidet dein Sachbearbeiter, was Betriebskosten sind (ohne davon Ahnung zu haben!!!!) - natürlich brauchst du für diesen Zweck dann künftig eine Buchhaltung für das FA und eine für die ArGe... spätestens dann kommt richtig Freude auf.


    Solltest du einen Job haben, darf die Lohnbuchhaltung dir einen Wisch für die ArGe ausfüllen (Einkommensbescheinigung), so dass auch der letzte Kollege im Betrieb bald weiß (tuschel, tuschel), dass du Sozialleistungen beziehst.


    Die Anlage "Vermögen" sollte wahrheitsgemäß ausgefüllt werden, gleiches gilt für die Anlage "Einkommen", es finden nämlich im Dreimonatsrhythmus Datenabgleiche mit z.B. dem Finanzamt und anderen Institutionen statt - sie wissen dann, welches Einkommen vorliegt, wo welche Konten bestehen, welches Auto gefahren wird (Angemessenheit?), sollte dein KfZ mehr als 7.500 Euro wert sein, darfst du es verkaufen, ein anderes Auto für 7.5000 Euro kaufen und den "Rest" erst einmal verleben... und Achtung... sie machen auch gern unangekündigte Hausbesuche - treffen sie dich nicht an, befragen sie deine Nachbarn.


    Solltest du arbeitslos sein, kannst du damit rechnen, alsbald in ein sog. "Bewerbungstraining" gesteckt zu werden - dort lernst du an fremden Rechnern, die übrigens sämtliche Daten speichern, wie man ein Bewerbungsschreiben verfasst... kannst du schon? Interessiert trotzdem niemanden - erscheinst du nicht, wirst du um 30 % sanktioniert - bist du unter 25 Jahre alt, zahlen sie für die nächsten 3 Monate nur noch deine Miete, fällst du ein zweites Mal auf, nicht einmal mehr das (freut den Vermieter und den Energieversorger). Und nein, deine Klage bei dem SG hat keine aufschiebende Wirkung, nicht dass du die Dinge am Ende allzu rosig siehst.


    Mitunter lädt dich sogleich dein zuständiger Fallmanager ein, der wird dir dann einen sog. öffentlich-rechtlichen Vertrag vorlegen, eine sog. "Eingliederungsvereinbarung" - diese legt fest, dass du dich nur in Abstimmung mit ihm ortsabwesend melden darfst, wieviele Bewerbungen du wie und wann zu schreiben hast und das die ArGe dich eventuell (Kannleistung!) auf Antrag bei einem Teil der Bewerbungen finanziell bezuschussen kann - gleiches gilt für Vorstellungsgespräche in weit weit weg, die meistens so kurzfristig sind, dass du es nicht mehr schaffst vor der Anreise den Antrag zu stellen, weil die ArGe natürlich nur an 3 Tagen von 9 - 12 Uhr geöffnet hat ;)


    Unterschreibst du die Eingliederungsvereinbarung nicht, bekommst du sie per Post als "Verwaltungsakt" - also zwangsverordnet, dabei darfst du dann überlegen, wie du von deinen Bewerbungen die notwendigen Absageschreiben erhältst, viele ArGen erkennen nämlich die reinen Bewerbungsbemühungen als Nachweis nicht an - Dummerweise bekommst du überhaupt kaum je die meisten deiner versendeten Mappen zurück und schon gar keine Absageschreiben (so ist das eben, wenn man verpflichtet ist, sich die gelben Seiten rauf- und runter zu bewerben) - auf lange Sicht eine kostspielige Angelegenheit (Mappen, Passfotos, Porto etc.).


    Manchmal entscheidet dein Sachbearbeiter in der Vermittlung auch kurzerhand, dich "fremdbetreuen" zu lassen - u.a. deshalb, weil du dann in der Statistik nicht mehr als arbeitslos geführt wirst (es aber trotzdem bist), dann wirst du erleben, das wildfremde sog. "Träger" dein ganzes Leben kennen, bevor du sie kennenlernst - sie wiederum sind sehr interessiert daran, nein, nicht dich in Arbeit zu vermitteln, sondern dir einen sog. EEJ auf´s Auge zu drücken - du hast dann fortan um die 130 Euro mehr - abzüglich Fahrkosten versteht sich, dein Vermieter und die Nachbarn schauen aber immer noch komisch - dabei gehst du doch jetzt arbeiten... Plan B - man bietet dir eine "super" Fortbildung, nein, nicht SAP oder so etwas - eher einfachste Office-Workshops - die meisten der Teilnehmer spielen dann Solitäre, denn Unterricht findet nicht wirklich statt, danach wird ein halbes Jahr Praktikum - bevorzugt in Altenheimen - stattfinden... unentgeltlich - versteht sich. Dann bist du qualifiziert für den ersten Arbeitsmarkt [smilie_happy]


    btw. vergiss nicht die Kopien der Kontoauszüge der letzten 3 - 6 Monate - ungeschwärzt natürlich


    Unter Anrechnung von 2x Kindergeld á 184 Euro + Unterhalt Kind 1 ca. 219 Euro und Kind 2 ca. 270 Euro...


    Beim Heizkostenzuschlag hast du das "jährlich" vergessen - ansonsten sind es im Regelfall zwischen 0,80 und 1,30 Euro pro m² und Monat.


    Übrigens... nicht jeder lebt in Stuttgart, aber das nur am Rande.


    Zitat

    Bitte selbst mit den Durchschnittseinkommen vergleichen, die in einem anderen Thread genannt werden.


    dazu müsste erst feststehen, was miteinander verglichen werden soll ;)


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    Nachbrenner: Bisher noch 300 EUR Elterngeld in den ersten 15 Monaten zusätzlich!


    Wieder falsch - 12 Monate - unter Anrechnung des Mutterschaftsgeldes, dass im Normalfall für zwei Monate nach der Geburt gezahlt wird (anteilig Arbeitgeber über Umlagesystem der KV).

    Hallo Irving,


    ein land in dem man gebraucht wird und von seiner arbeit leben kann ? wenn du eines gefunden hast sag mir becheid :o) .


    ... muss ich dieses Land finden, wenn ich doch eigentlich ausgewiesen werden soll?


    Natürlich meinte ich nicht, dass anderswo goldene Tomaten herabregnen - unstrittig dürfte aber sein, dass an einigen anderen Orten, Kinder noch als etwas Wertvolles angesehen werden und im Zusammenhang auch die Mütter, die sie (immer noch) überwiegend großziehen.... und weiterhin dürfte unstrittig sein, dass man hier in Deutschland nichts bewegen kann, ohne zunächst einmal einen Haufen Geld auszugeben und zig bürokratische Hürden überwinden zu müssen, dazu kommt noch, dass das Risiko recht hoch wäre, weil einfach mal Kaufkraft nicht (mehr) da ist - daran ändert sich auch nichts, wenn wir statt Exportzweiter zu sein irgendwann wieder an erster Stelle stehen sollten... es geht eben um die Ausgewogenheit und diese sehe ich hier nicht.


    Zitat

    die familie ist eben kein heiliges mehr .


    ... und genau DAS ist ein Teil des Problems... wenn nicht DAS Problem überhaupt... denn natürlich stehen auch Großeltern nicht mehr für Kinderbetreuung zur Verfügung, wenn diese bis 67 arbeiten sollen und da ja nicht wenige Eltern die Kinderplanung bis kurz vor die Menopause schieben, sind manchmal Großeltern auch schlicht nicht mehr am Leben.


    Warum nun die Beziehungen zwischen Menschen allgemein nicht mehr so beständig sind, wäre m.E. ein eigenes Thema wert, da es kein "Unterschichtenproblem" darstellt, sondern sich quer durch alle Einkommensklassen zieht - bei genauerer Betrachtung ist es fast schon ein Generationenproblem. Sicherlich hat es auch damit zu tun, dass uns unsere Arbeitswelt weniger Perspektiven, Beständigkeit und Sicherheit bietet - es lässt sich dann sehr schlecht planen, sich z.B. ein Einfamilienhaus zuzulegen, wenn man morgen nicht mehr wissen kann, ob man seine Arbeit behält oder übermorgen in einer ganz anderen Stadt tätig werden muss... jedes Mal Frau/Mann und Familie im Schlepptau und die Großeltern zurücklassen müssend - ebenso, wie eben das Haus plötzlich einen Wertverlust erfährt und der Verkauf in´s Minus führt. Meistens ist es ja nun auch notwendig, dass beide Eltern arbeiten, dann stellt sich die spannende Frage, ob der zweite Elternteil seinen vielleicht noch sicheren Job kündigt um mit umzuziehen oder man eine "Fernehe" probiert, was allerdings auch kostenintensiv und vor allem durchaus belastend sein kann...


    Wir können es im Grunde drehen und wenden, wie wir wollen - es ist einfach nicht genug auskömmliche Arbeit vorhanden - viele Tätigkeiten von Menschenhand werden schlicht nicht mehr benötigt, nicht jeder hat aber das Talent für ein (womöglich spätes) Studium und letztlich würde uns eine Akademikerschwemme auch nicht weiterbringen - nicht wenige gehören übrigens bereits jetzt zur "Unterschicht".


    So lange dieses Kernproblem nicht angegangen bzw. überhaupt begriffen wird, drehen wir uns im Kreis - auch wenn Thodie mal wieder meint, mich zu einem Einzelfall erklären zu wollen, der angeblich nur dumpf herumjammert.


    PS. Noma - würde ich nicht rechnen können, könnte ich hier nicht schreiben, weil ich dann längst keinen Internetanschluss mehr hätte ;)

    Abschieben oder Zahlungen einstellen, dann gehen sie von selbst.


    OK... dann entscheide ich mich für die Abschiebung, natürlich mit meinem Sohn gemeinsam, der durchaus Potential hat, was nicht zuletzt daran liegt, da ich eben für seine Förderung die entsprechende Zeit zur Verfügung hatte... obwohl mir diese Zeit und dieses "Recht" nicht zusteht, weil ich ja zu den Alleinerziehenden gehöre und die eben gerade nicht für sich "Nicht-Emanzipation" leben dürfen...


    Schaue ich mir dagegen den Kindesvater an, der uns vor 5 Jahren mit verkürzter Frist aus der Wohnung fast in die Obdachlosigkeit gekündigt hatte (denn er hatte bereits eine neue "Unterkunft" für sich parat, der "Gute"), sehe ich dass es ihm vergleichsweise recht gut geht... kloppt Schichten, geht also arbeiten (!!!!!), ist in einer privaten Insolvenz (übrigens auch mit einem Teil der Unterhaltsschulden), zahlt Tabellenunterhalt - aber ihm bleibt allein immerhin so viel zum Leben (wozu auch die Unterhaltung eines recht kostspieligen KfZ gehört) - wie mir und unserem Kind gemeinsam... aber immerhin verdient er selbst, wahrscheinlich mehr, als auf dem Lohnzettel ersichtlich und zahlt Steuern... doch, wenn ich darüber nachdenke, möchte ich vielleicht gar nicht in einem Staat leben, der so etwas zulässt.


    Und wer weiß... so bleiben uns auch die mehr als unregelmäßig stattfindenden "Bespaßungswochenenden" erspart, in der "Papa" so richtig vorführt, wie gut es ihm geht (oder wie schlecht es mir geht), ich muss nämlich leider Entscheidungen dahingehend treffen, ob ich lieber ein gutes Kinderfahrrad besorge oder einmal für das gleiche Geld mit meinem Sohn in einen Freizeitpark gehe (der geneigte Leser möchte bitte ahnen, wofür ich mich entschied). Das nennt man dann Alltag und nö, der bleibt auch armen Frauen nicht erspart.


    Dabei befinde ich mich in "guter" Gesellschaft mit angeblich überwiegenden "Junkie-Frauen", die viele Kinder mit Wildfremden zeugen, nur um vermeintlich besser leben zu können, nie nicht ihre Miete zahlen und den ganzen Tag RTL schauen... rauchend, saufend und schmarotzen wollend (!!!!!!! - so muss es doch sein, verdammte Tat)....


    ... das da "Draußen" die erste Frage vom potentiellen Arbeitgeber, die nach dem Vorhandensein von Kind/ern ist - und dieser dann sogleich abwinkt ohne sich überhaupt näher mit Quali und Co zu beschäftigen, ist eben eine Wahrheit, die niemand hören oder lesen möchte... das Drama manifestiert sich übrigens gerade in absolut unqualifizierten Berufssparten - weil natürlich Frauen mit Kindern nicht bis 22 Uhr im Supermarkt oder bis 24 Uhr in der Spielhalle oder nächtens im Wachschutz arbeiten können - dabei sind doch gerade sie bereit, ihren ursprünglich erlernten und ausgeübten Beruf letztlich mit solchen Tätigkeiten entgültig aufzugeben, was dem Lebenslauf, auf den in Deutschland so wahnsinnig viel Wert gelegt wird, natürlich überdies nicht bekommt. Flexibilität und Kontinuität ist eben ein verdammt einseitiges Geschäft, mit tatsächlichen Neigungen, Talenten oder Wissen hat das alles recht wenig zu tun.


    Die BA hat diese Problematik natürlich frühzeitig erkannt, so bekommen Frauen ihr Arbeitslosengeld I (sofern überhaupt) nach Verfügbarkeit, da spielt es auch keine Rolle, ob vor der Geburt des Kindes Vollzeit gearbeitet wurde - und so sind diese Damen ob nun mit oder ohne Elterngeld sogleich aufstockende "Kunden" der ArGe = nach dem Dafürhalten einiger hier, der letzte Ausschuss.... und das auch nur, weil sie mit ihren Kindern allein leben, wobei natürlich niemand wirklich hinterfragt, ob sich dieses Schicksal "emanzipatorisch" freiwillig ausgesucht wurde. Der Glaube heilt eben alles.


    .... ich warte dann mal mit allen anderen auf unsere "Ausweisung" - aber seid bitte so nett und sucht uns ein Land aus, in dem wir wenigenstens unbürokratisch einfach "gebraucht" werden und so auch real überhaupt etwas bewegen können, um von unserer Arbeit leben zu können - Herzlichen Dank :)


    PS. http://www.nachdenkseiten.de/?p=5907

    Zum Elterngeld: Zensursula will Hartz IV reformieren :-)


    ... dann muss ich nicht alles erneut schreiben.


    Ansonsten - gibt es durchaus "Hartzer", die nicht die sog. "Unterschicht" abbilden, wie eben auch Asoziale in allen sozialen Schichten vertreten sind... denn Geld und Besitz allein erzeugt noch keinen Charakter und Herz (Emotionale Intelligenz!) erst recht nicht.


    Dann möchte ich Kellermeister danken, der zur Zeit hier in diesem Thread der einzige Mensch ist, der sein Herz noch am rechten Fleck hat, denn natürlich kosten Kinder Geld und gerade Hartz IV-Bezieher, jedenfalls die überwiegende Mehrheit, sind besonders bemüht, mit dem wenigen Geld trotzdem ein Optimum für das Kind bzw. die Kinder möglich zu machen... eine gar nicht so kleine, tägliche Herausforderung.


    Was nun Heinsohn, die Mär der Mittelschicht (ab 1000 Euro aufwärts) und die 500.000 vermeintlich offenen Stellen auf 8 Millionen Arbeitslose, Geringverdiener/Aufstocker angeht, so ist dazu in diesem Thread alles geschrieben worden - ebenso an anderer Stelle zu Sozialausgaben, die überwiegend Rentenausgaben beinhalten.


    Dass sich die Regierung (die ich übrigens nicht gewählt habe - aber offensichtlich genügend andere Menschen!), für den optimalen Verkaufs ihres "Sparpaketes", welches natürlich einseitige Züge trägt, die Heinsohns, Sarrazins etc. zur Unterstützung holen muss, ist übrigens ein Armutszeugnis...


    Natürlich ist Elterngeld eine "Lohnersatzleistung" und diese steht auch vormals Geringverdienern zu, schließlich möchte dieser Staat genau diese Form des Lohndumpings weiter vorantreiben und vollzieht dies auch.


    Ansonsten stellt sich mindestens mir die Frage, warum der Steuerzahler (und damit sind nicht nur die Leister von direkten Steuern gemeint!), die Babypause der Arztgattin bezahlen möchte, die übrigens - nach Gehalt gestaffelt - bei bis zu 1.800 Euro monatlich liegen kann, während Papa weiterhin gut verdient, die Familie diese Unterstützung also eigentlich nicht benötigt...


    ....die Babypause der Verkäuferin - mit schlechter verdienendem KFZ-Mechatroniker als Papa - aber nicht finanzieren möchte, welche lediglich Kosten in Höhe von monatlich 300 Euro verursacht, nur weil Papa nicht ausreichend verdient (warum verdient er nicht genügend, um eine 3-4 -köpfige Familie zu ernähren ??? = das ist doch eine spannende Frage, oder? )


    Manchmal - so scheint es mir - ist der Mensch in Denkschubladen gefangen - und lässt sich ganz gern medial verblenden - vielleicht liegt es daran, dass das Sehen so unheimlich weh tut... die Erkenntnis - hoppla - die Dinge liegen ja ganz anders. Auf jeden Fall ist Babypause, Babypause - wenn diese Regierung ihr Paket also so "durchschiebt", wird es in spätestens 5 Jahren irgendeinem benachteiligtem Elternpaar gelingen, sich durch die Instanzen bis zum BVG zu klagen.. die Frage, warum Gesetze nicht von vornherein "Grundgesetzfest" gestaltet werden, scheint sich halt auch kaum jemand zu stellen, so lange es ihn eben nicht selbst betrifft.


    Die Ursachen nun stellvertretend denen zuzuschreiben, die nun angeblich nicht wählen könnten, irgendwelchen 68-er-Theorien anhingen (graue Theorie), angeblich "Unterschichtenkinder" en masse produzierten oder gar "emanzipiert" dem KfZ-Mechatroniker die Arbeit wegnehmen, wird dem Gesamtkontext nicht gerecht.


    Zudem ist es es Fakt, dass eben alle diejenigen - von nahezu nichts - stellvertretend für alle anderen "bezahlen" müssen, vor allem für die Verursacher der Finanzkrise - und auch für diejenigen, die selbst nicht oder allenfalls weniger leiden - vom Preis für Flugreisen und Energiekosten einmal abgesehen - so denke ich - eine Ohrfeige reicht, dann sollte man - wenn es einem selbst schon besser geht als denen "da unten", nicht auch noch nachtreten und zudem hoffen, dass das auch immer so bleibt.
    Das gebietet einfach der Anstand.


    Ansonsten war es durchaus sehr schlau von der Regierung, fast nur die Menschen "anzupieken", die sich eh nicht wehren können oder auch wehren dürfen - mindestens das hat die mediale Schlacht um prekarisierte "Unterschichten-Hartzler" erreichen können. Blinde werden eben doch nicht einfach zu Sehenden, oder? ;)

    Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch


    Ludwig Erhard


    Ja?


    Da hier Lösungsansätze gefragt sind um das System gerechter zu gestalten und wir in dieser Frage leider bislang nicht weitergekommen sind... habe ich mich an einen Artikel aus 2009 erinnert, der mich fasziniert hat - einfach von der Grundidee her und nicht (auch wenn die Verfasserin des Artikels eindeutiger Färbung ist) im sozialistischen Kontext.


    Zunächst einmal die graue Theorie:


    Soziale Marktwirtschaft:


    Zitat

    Zu ihren Gestaltungselementen gehören freie Preisbildung für Güter und Leistungen am Markt, Privateigentum an Produktionsmitteln und Gewinnstreben als Leistungsanreiz. Durch die Schaffung eines rechtlichen Rahmens sollen die persönlichen Freiheitsrechte, wie Gewerbe-, Konsum-, Vertrags-, Berufs- und Koalitionsfreiheit gewährleistet werden. Der Staat kann durch aktive Eingriffe in die Wirtschaft das Marktgeschehen ergänzen und korrigieren (zum Beispiel durch sozialpolitische, konjunkturpolitische oder arbeitsmarktpolitische Maßnahmen), wenn dies im allgemeinen Interesse für notwendig erachtet wird. Diese müssen jedoch „marktkonform“ erfolgen, das heißt sie müssen mit der marktwirtschaftlichen Ordnung vereinbar sein und das Zusammenwirken von Angebot und Nachfrage am Markt nicht behindern. Art und Umfang der staatlichen Eingriffe sind jedoch nicht genau festgelegt und waren häufig Gegenstand von wissenschaftlichen wie politischen Auseinandersetzungen.


    Heinz Grossekettler weist darauf hin, dass der Ausdruck Soziale Marktwirtschaft oft als Marktwirtschaft mit starker Umverteilungskomponente begriffen wird. Dies hätten ihre theoretischen Begründer aber nicht im Sinn gehabt [14]



    Eigentlich geht es ja um die Regulierung der Märkte: http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Marktwirtschaft


    ... und die Praxis, die der Artikel gut wiederspiegelt:


    Zitat

    „Unserer Gesellschaft geht die Arbeit aus“, rufen seit etwa 25 Jahren die Sozialwissenschaftler als handle es sich um ein Bergwerk, das erschöpft ist. Sie bemühen sich, einen Gesellschaftszusammenhalt anders zu finden, nicht über Arbeit, sondern vielleicht über Kommunikation oder über den Konsum und so das Trauerspiel in einem Wellnesscenter zu beenden. Das ist zwar Mainstream-Theorie, scheint sich aber praktisch zu bewahrheiten. Denn inzwischen lehrt uns die Weltwirtschaftskrise das Fürchten. Die Meldungen über mehr und mehr Arbeitslose – täglich mehrere Tausend – füllen die Nachrichten, Angst schleicht sich in die Herzen der Vielen. Wann wird es uns treffen? Verzweifelt versucht man sich an den Arbeitsplatz, soweit noch vorhanden, zu klammern, alle weiterreichenden Wünsche zu vergessen und ist bereit zu vielem.


    ... das ist zunächst einmal Fakt - auch wenn uns das nicht gefällt...


    Und auch diese Betrachtung hat etwas Wahres:


    Zitat

    Wo immer wir hinsehen, zeigen sich uns die Dinge doppelköpfig. Denn Arbeitslosigkeit ist ja nicht einfach ein Mangel und Anzeiger für Armut, Beleg, dass das Bergwerk leer ist. Sie ist nach der anderen Seite hin nichts anderes als der Nachweis, dass sich die Produktivkräfte der Arbeit soweit entwickelt haben, dass wir die notwendige Arbeitszeit für das Überleben erheblich reduzieren können, sie zeigt also Reichtum an -, freilich nicht für diejenigen, die arbeitslos werden. Wenn gesellschaftlich weniger Arbeit für das Notwendige gebraucht wird, wären die Menschen freigesetzt, endlich die vielen Tätigkeiten aufzunehmen, zu denen aus purer Not in der Form der Überarbeit bislang die Zeit nicht reichte. Dass sich die Menschen des Wenigerwerdens von notwendiger Arbeit nicht freuen können, dafür sorgt wiederum ihre kapitalistische Formbestimmung als Lohnarbeit. Nur wer sich seine acht Stunden oder mehr zur Verfügung stellt, kann auf Anerkennung, entsprechende Entlohnung, Wertschätzung, Teilhabe hoffen.


    Den Teufel mit dem Teufel beseitigen wollen - Regulierung wie sie Ludwig Erhard und andere seiner Zeit bestimmt auch nicht verstanden hätten:


    Zitat

    In dieser Situation fordert die bundesdeutsche Regierung eines der reichsten Länder, das insbesondere in bittere Armut gefallen zu sein scheint, eine Verlängerung der wöchentlichen und vor allem auch der Lebensarbeitszeit mit der Behauptung, so Arbeitsplätze zu sichern. Die Widersinnigkeit dieser Behauptung ist so offensichtlich, dass Angst und Verzweiflung die Menschen taub und stumm gemacht haben müssen, dass sie nicht weithin hörbar aufschreien.


    Dabei hält die Regierung fest an einem Arbeitsmodell, das von einem Acht-Stundentag ausgeht, ohne dass für alle ein solcher Arbeitsplatz vorgesehen ist. Und auch jetzt gibt es keinen Aufschrei im Land, sondern weiter beherrscht Einschüchterung das Feld, die die Einzelnen dazu bringt, zu hoffen, die Regierung wisse schon, was in der Krise zu tun sei. Dies wider alle Erfahrung.


    ... wenn man sich in der Praxis anschaut, dass bereits leicht über 50-jährige Menschen schon keine Arbeit mehr erhalten, mutet es besonders perfide an - die Lebensarbeitszeit noch weiter zu erhöhen - jetzt liegt das Renteneintrittsalter bei 67 Jahren... 17 Jahre Erwerbsminderungsrente, 15,5 Jahre Mini-Job, noch 10 Jahre bis zur Rente mit Abschlägen? Daneben junge Menschen, die arbeitslos sind und ihre Rente gar nicht mehr angemessen sichern können?


    Teilzeitarbeit für alle?


    Zitat

    Wie wäre es jetzt mit der Losung: Teilzeitarbeit für alle. Die Losung muss zunächst auf den empörten Widerstand der meisten treffen, vor allem derjenigen, die noch einen Vollzeitarbeitsplatz haben, auf den sie sich eingerichtet haben im Zeitverbrauch, in häuslicher Arbeitsteilung, im Lebensstandard. Lange wurde zudem gewerkschaftlich gegen Teilzeitarbeit gekämpft. Weitgehend erfolglos, sie breitet sich aus – wir kennen die Zahlen – 70 Prozent der Teilzeitarbeitsplätze haben Frauen inne. Das macht ihren Ruf noch schäbiger. Teilzeitarbeit, das ist Armut, Ausweglosigkeit, es gibt kaum Sicherheit und schon gar keine Aufstiegsmöglichkeiten. Teilzeit arbeiten heißt nicht nur, keiner ernsthaften Arbeit nachzugehen, es heißt auch, als Gesellschaftsmitglied versagt zu haben. Soll also solche Politik das Elend der Teilzeitarbeiterinnen für die gesamte Gesellschaft beschwören? Jeder weiß, mit so wenig Einkommen kann keine auskommen, sodass sich weitere negative Einschätzungen an diese billigen Jobs heften: Zuverdienerin zum Beispiel oder gar das Ressentiment, dass Teilzeitarbeit sich jemand nur leisten kann, die zugleich andere für sich arbeiten lässt.


    So schrieb jemand typisch für viele als Kommentar zur Arcandor-Pleite: "Wenn Frauen 70 Prozent aller Niedrigjobs übernehmen, spricht dies nicht gerade für die Bereitschaft berufliche Verantwortung zu übernehmen, sondern eher für die Möglichkeit sich den Luxus leisten zu können, etwas für sich hinzuzuverdienen und ansonsten den Partner für sich arbeiten zu lassen. Abgesehen davon übernehmen Männer 70 Prozent aller Überstunden und 100 Prozent aller lebenszeitverkürzenden Jobs." (Tageszeitung, 9.6.09)


    Quelle und vollständiger Artikel: http://www.freitag.de/position…ben-sozialforum-hitzacker


    ... der Artikel ist natürlich noch komplexer, aber ich möchte bewusst offenlassen, ob Teilzeitarbeit für alle - eine Lösung sein kann und wie sie gestaltet werden müsste/könnte/sollte um akzeptabel - umsetzbar zu sein...


    Dem Artikel folgen natürlich auch reichlich Lesermeinungen, die es sich zu lesen lohnt, weil darin auch die Auseinandersetzung mit vermeintlich sozialistischen Gedankengängen erfolgt - es geht nicht um staatlichen Kapitalismus im sozialistischem Kleid, sondern vielmehr darum, umzudenken, was die Wertigkeit von Arbeit und die Identifikation der Menschen damit angeht.


    Eigentlich ist doch weniger Arbeit nicht per se negativ... nur wie verteilt man die geringere Last gerecht bzw. im Rahmen einer sozialen Marktwirtschaft? Sicherlich nicht dadurch, dass 8, 10 und irgendwann 12 Millionen Menschen für die Wertschöpfung schlicht nicht mehr gebraucht werden... alimentiert werden müssen durch Menschen, die teils noch (auch nicht entlohnte!) Überstunden machen müssen... die auch gern mehr Zeit mit ihren Familien verbringen wollen... Zeit für sich haben möchten...


    ... und auch hier stellt sich die Frage - wer sind sie - die Nutznießer des derzeitigen Systems?

    Also - ich habe nichts von einer Platine geschrieben.


    Aber spielt wohl auch keine Rolle hier... und wer die toten Gäule sind, wird die Zeit zeigen - wie immer im Leben.

    Ich wollte nicht mißverstanden werden, ich meinte eigentlich Punkt 14 ...


    ... ich denke nicht, dass ich dich missverstanden habe; schließlich hatte ich zwei Monate Zeit mich in die verschiedenen und durchaus auch höflich formulierten Formen der Anfeindung einzulesen...


    Von mir aus können wir gern zum Kernthema zurück - wenn aber Nichtbetroffene mein(t)en, sie könnten beurteilen, wie es Arbeitslosen geht, ohne diesen Zustand je selbst erfahren zu haben, werde ich etwas dazu schreiben... und wenn das nicht erwünscht ist, kann man mir das durchaus mitteilen... nur - ob man es mitteilt oder nicht - der Zustand "draußen", der ändert sich eben auch nicht, wenn man einfach die Augen davor verschließt oder sich alternativ 8 Millionen potentielle Umzugshelfer wünscht, die man anschließend auch noch mit Ausschuss bilanziert gleichsetzt.

    "Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!"


    Ja, ist ein lustiger Spruch - und so vielfältig zutreffend und anwendbar ;) - also nicht nur auf diesen Thread...



    Weiterlesen: http://www.kik-seminare.at/weisheit.htm

    Fast hätte ichs vergessen:
    Gruß an den Techniker. Auf die Schnelle eine ursächliche kalte Lötstelle zu finden. Auf einer Platine. Respekt!!!


    ... es war kein Techniker da (viel zu teuer!) - und präzise hätte ich natürlich schreiben müssen: "vermutliche Ursache war eine "kalte" Lötstelle und Verlust des Kühlmittels"


    Wie ich darauf gekommen bin? Der Kompressor lief - allerdings deutlich leiser ohne das gewohnte "Glucksen", der Kälteverlust im oben gelegenen Kühlbereich war ein Allmählicher (aufgefallen ist es mir am Beigeschmack meines Aufschnittes und später hatte ich beim Öffnen des Gerätes nicht mehr dieses Kältegefühl), im unten gelegenen Gefrierabteil wurde es über die Tage auch laufend wärmer, allerdings funktionierte das Gefrierteil noch - das Gefriergut war nicht angetaut...


    ... abgerückt und umgedreht, war die Kühlschlange im oberen Bereich kalt, Türdichtungen an beiden Türen waren rundum ok, Abtauen (eigentlich unnötig) vergeblich, kurz vom Netz nehmen dito, außer das der Kompressor wieder artig anlief... Thermostat konnte es nicht sein, da eine Steuereinheit, dann wäre auch das Gefrierabteil sofort ausgefallen... alles Weitere habe ich dann im Internet gefunden - es gibt da zahlreiche Fach- und Profiseiten... dann habe ich meine Theorie kurz telef. mit einem ehem. Chef (früher Weißgerätespezi)besprochen, für den ich ein paar Jahre im Nebenjob Rechnungen schrieb... er gab mir Recht, riet von einer Reparatur ab - Thema durch.


    ... die "kalte" Lötstelle ist von mir vermutlich falsch bezeichnet, eine Lötstelle hinten am Kupferrohr vom Kompressor zum Kühlkreislauf war korrodiert...


    PS. einen Teil meiner kfm. Ausbildung habe ich im Büro einer KfZ-Werkstatt absolviert... in der Werkstatt hätte es mir besser gefallen :wall:

    Joa, wir Nichthartzer fahren uralte Gebrauchte...


    ... ich weiß... ich hatte als "Nichthartzer" ehedem auch so einen schönen Gebrauchtwagen, war ein Honda Civic... schön tief... flache Puschen (Niederquerschnittsreifen)... leider hat es ihn auf der Landstraße zerlegt - mein erster und einziger Unfall... das Reh hat überlebt, ich auch - das Auto war total hin...


    Was die Abwrackprämie angeht - jetzt mal vom sozialen Kontext weg... eine dümmere Entscheidung hätte die Regierung seinerzeit kaum treffen können.

    Du glaubst mir eh nicht was ich schon alles in nem Nissan Micra transportiert hab.



    ... doch das glaube ich dir - aber es dürfte auch klar sein, dass es einen Unterschied macht, ob man das eigene Auto "quält" - oder das eines Nachbarn, wenn man nicht in der Lage wäre, für etwaige Schäden aufzukommen...


    Zitat

    200 km im Vierten Gang, weil der Fünfte nimmer schaltbar war...


    Synchronkörper... Getriebegabeln - wie auch immer - schönen Gruß an die Kupplung und an´s Getriebe [smilie_love]

    patou hat hier eine platform gefunden, auf der sie sich darstellen kann. darum geht es. um nichts anderes. sei es ihr gegönnt! aber wenn ich theater sehe, dann nenne ich es auch theater!


    ... das dein Beitrag anmaßend ist, weißt du selbst, oder? Überhaupt wundere ich mich, dass du meine Beiträge liest, obwohl du vor zwei Tagen vollmundig verkündet hast, mich auf Ignore zu setzen - nachdem - das halte ich jetzt mal fest, du mich beleidigt hast - und das mehrfach...


    Zitat

    die sagen nicht "ich gehöre nicht hierhin" (zu den anderen hartzer - den "schlechteren".
    gibt es "bessere" und "schlechtere" hartzer?


    Gegenfrage: gibt es gute und schlechte Menschen? Nein?


    Zitat

    und dann im nächsten atemzug.... dass man ja dafür den "quali" nachmachen müsse......


    ... du willst logisch denken, bist aber nicht bereit richtig zu lesen? Ich schrieb, dass ich für den Wachschutz nicht über die nötige Qualifikation verfüge - und ja - das ist so...


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    und dann kennt man sich aber im linksetzen hervorragend aus und in der recherche und mit dem deutschen hat man auch keine übergeordneten probleme????? hmmm


    ... ja, ich kann lesen und schreiben... und wenn ich etwas über Google suche, dann finde ich das auch meistens... und nun?


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    und natürlich hat man weder freunde noch familie noch nachbarn, die einem helfen können, eine waschmaschine zu transportieren. ohhhhh


    Wieder nicht richtig gelesen - es handelt sich um einen Kühlschrank bzw. präziser um eine 1,73 m hohe Kühl- und Gefrierkombination, die entsorgt werden müsste.. und ich wiederhole mich nochmals - nein, meine Nachbarn haben keine Hänger und keine Transporter - in einen Honda-Chivic passt das gute alte Stück leider nicht. Und auch noch einmal für Noma, die auch nur in Z-Form (das aber nicht formvollendet) liest - jep, das ist einer der Gründe dafür, kein Gebrauchtgerät zu kaufen - die anderen Gründe habe ich gleichfalls genannt - und btw. ich glaube kein Mensch dieser Erde würde sich wegen einer derartigen Kaufentscheidung - die durchaus begründet wurde - hier derart rechtfertigen...


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    ein mensch ohne jegliche soziale kontakte?
    gibt es das?
    wenn man dann auch noch in der "kostenlosen" beratung aktiv ist?


    ... wir beraten überwiegend über eine Internetplattform - ein Forum - ähnlich wie dieses, natürlich versuchen wir auch einen Fuß in die Tür der Beratungen zu bekommen, aber ganz so einfach, wie von Noma geschildert ist es hier nicht - und nein, ich möchte keinen Verein für Arbeitslose mehr gründen; das hatte ich nämlich schon, war sogar im Vorstand... nur bewegt haben wir nichts, weil sich ständig nur immer alles um die Machbarkeit oder Nichtmachbarkeit drehte...


    Natürlich habe ich soziale Kontakte - ich schrieb, ich hätte keine Freunde - das ist ein Unterschied, der bestimmt auch dir einleuchten wird.


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    und dieser mensch muss dann zu den "alten" männern ins goldseitenforum kommen, um hier das schlimme leben der hartz iv-bezieher ausführlichst zu schildern. und ganz speziell ihre eigenen schlimmen probleme? - ich frage mich, wozu ausgerechnet eine so "goldige" plattform?
    und wie passen die einzelnen informationen zusammen?


    ... wer sich die Mühe macht, auf mein Profil geht und meinen ersten Beitrag sucht und findet, wird meine Intention - die ich übrigens auch mehrfach dargelegt habe, bestimmt nachvollziehen können. Und nein, weil das ja in deinem Posting "mitschwingt", ich habe mich hier nicht etwa angemeldet, um reich zu heiraten oder Geld abzugreifen. Ich möchte das auch nicht noch einmal schreiben müssen und denke, ich habe mich da auch ganz klar ausgedrückt, ja?


    Dankeschön!


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    sorry, ich bin in meinem berufsleben gezwungen, logisch zu denken. das kann ich leider auch hier NICHT abstellen.
    die folgerungen aus den ungereimtheiten lassen nur zwei schlüsse zu. beide sind mir nicht angenehm.


    ... da haben wir etwas gemeinsam... wenn ich eine Bilanz lesen oder erstellen müsste, wie du im Griechenlandthread ganz beiläufig erwähnst:


    a, hast schon recht. ich bin müde und sitze an einer dämlichen bilanz.


    .... dann würde ich nicht gleichzeitig in den Goldseiten posten - dazu noch - wie du selbst einräumst, völlig übermüdet... ich bin zwar in meiner Ausbildung nicht bis zum Bilanzieren gekommen - bin "nur" Buchführungsfachkraft... aber da sperrt sich meine Logik.


    Und jetzt tue uns beiden bitte einen großen Gefallen und lass mich bitte in Ruhe!


    Bist du eigentlich ein geschwisterloses Waisenkind, völlig ohne Freunde/innen?


    Heidernei...und wir stammen von Affen ab, die aus Faustkeilen Maschinengewehre entwickelt haben...


    ... ich denke, ich habe nun genug offenbart - es nützt ja nun auch nichts, das zu Tode zu diskutieren - nur soviel... ich verfüge über reichlich Menschenliebe, so dass es mir im Traum nicht einfällt, dass ich etwa wollen würde, dass hier irgend jemand in meiner Situation leben müsste...


    War das deutlich genug?

    meine Frage ist Übrigens immer noch nicht beantwortet (dürfte viele eigenheimbesitzer mit eigenem Häuschen interessiern):


    Sind Hausbesitzer für das eigene Haus oder die eigene wohnung Wohngeldberechtigt und wieviel steht Ihnen zu, bitte beantworten bei abbezahlten und bei kreditbelastetem Haus
    welche Sozialleistungen können sie noch in Anspruch nehmen?


    ist es richtig, daß Hausbesitzer im eigenen Haus wohnend Harz4 beziehen dürfen, also auch Strom, wasser, Heizmaterial bezahlt bekommen wenn sie kein einkommen mehr haben?


    Das hatte ich dir beantwortet und zwar hier: Heinsohn zu Hartz IV


    Ansonsten - ich helfe seit 5 Jahren unentgeltlich in Foren und auch real live - seit 3 Jahren mit einem eigenen Forum. Das aber mit Sozialberatung Geld zu machen ist, muss ich verneinen, die Betroffenen haben kein Geld und die ArGen winken regelmäßig ab, wenn man vorschlägt, offiziell - auch mit Beratungsstunden in etwa öffentlichen Räumen helfen zu wollen.