Beiträge von Patou

    Patou: Du verstehst es wirklich nicht, oder?


    ... das spielt doch gar keine Rolle - entscheidend ist lediglich - ob es einigen von euch gelingt, andere glauben zu machen, dass ich es nicht verstünde... vielleicht aber verstehst du auch nicht?


    Wer kann das schon so genau wissen?


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    Ein Stück weit ist jeder seines Glückes Schmied. Du bist nichtmal bereit / willens / in der Lage, den Transport eines Kühlschranks über Nachbarn oder Freunde privat zu organisieren. Mamma oder Pappa Staat werden das aber sowas nicht dauerhaft leisten (können).


    ... du hast wieder nicht richtig gelesen - der Transport ist nur ein Aspekt.


    Davon ab - ich habe seit 5 Jahren keine Freunde mehr - rate mal, warum das so ist... Und Nachbarn sind Nachbarn = guten Tag und guten Weg. Übrigens - noch einmal.. ich bekomme den Kühlschrank nicht extra - ich spare mir den vom Essen ab... sprich - ich habe die nächsten Monate weniger Geld als andere Sozialleistungsbezieher - ganz einfach.


    Zitat

    Du kannst das jetzt noch erkennen und ändern. Bald ist es zu spät.


    ... erkennen kann ich das schon lange - auch wenn mir - im Gegensatz zu dir der akademische Grad fehlt... mit dem Ändern ist es schon schwieriger - ich mag mich aber nicht wiederholen - außerdem es geht hier nicht nur um mich.


    Zitat

    Das ist nur ein gut gemeinter Ratschläg der nichts mit Hähme oder gar einer Champagnerlaune zu tun hat.


    Ok... dann gebe ich dir den guten Ratschlag in den nächsten 3 Jahren eine Millionen zu verdienen... wie jetzt, schaffst du nicht? Es reicht nicht ganz? Du musst nur wollen... ist doch ganz einfach... Such dir einen besseren Arbeitsplatz und spekuliere klüger... ist nur eine Frage des Willens...


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    Und wenn der Mob tatsächlich durch die Straßen laufen sollte: Glaubst du wirklich, das würde etwas an deiner persönlichen Situation ändern?


    Das habe ich nicht behauptet - allerdings gehe ich davon aus, dass es die Situation anderer Menschen verändern dürfte... deswegen brauchst du ja auch die Millionen und denk an die Flatulenz - ähem... Entschuldigung - ich meinte natürlich künstliche Inflation gepaart mit einer noch künstlicheren Deflation... ähem Stagnation... ach, ist auch egal - ihr werdet das Kind schon schaukeln.

    Das wird nicht morgen so sein. Aber vielleicht ist es in 2 oder 3 Jahren soweit. Und wenn du dann noch in der selben Situation bist wie heute: Prost Mahlzeit!


    "Prost Mahlzeit" trifft es...


    Bis dahin gibst du mir deine Adresse - ich stelle mich dann direkt in deinen Vorgarten zum Verhungern... und du köpfst ein Fläschen Champagner während du aus dem Fenster in deinen Vorgarten siehst - ja? Vergiss das Zuprosten nicht...


    Ich meine das durchaus ernst... nicht helfen! ... den Anblick "mitnehmen"... aber ich denke, bis dahin gibt es keine Vorgärten mehr (und auch Natodraht wird nicht helfen - sind ja nicht alle so anständig wie ich und verhungern einfach)... nur die ganz Reichen werden sich dann noch schützen können... euch werden sie mit drangeben... ihr wisst das nur noch nicht.


    Also Augen zu - schnell zur Bank, ein paar Aktien kaufen und auf die "Zukunft" bauen.


    Irony over and out

    Deutsche Bank Research möchte die Bildung eines Rettungsfonds für zukünftige Finanzkrisen. Nichts Neues... aber:


    Zitat

    Bemerkenswert ist allerdings, dass DB Research, wie zuvor schon Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, eine Beteiligung des Staats an dem Fonds fordert.


    Wer das Verhalten vieler Banker vor und nach der Krise Revue passieren lässt, wird sich über die Unverfrorenheit des Vorschlags und seiner Rechtfertigung kaum wundern. Der Staat müsse schon deshalb einspringen, weil die Stabilität der Finanzmärkte schließlich ein öffentliches Gut sei, heißt es allen Ernstes in der Studie.


    Außerdem habe er die Krise mit verursacht - durch eine zu lockere Geldpolitik, mangelnde Aufsicht oder indem er Rating-Agenturen eine zu große Rolle einräumte. Fehlt nur noch der Hinweis, der Staat sei selbst schuld, wenn er Banken zulasse.


    http://www.fr-online.de/in_und…e-Schamlos-wie-immer.html

    Danke ihr beiden. Genau das ist der Punkt!


    Tatsächlich geht es mir und wahscheinlich vielen hier darum. Das hat mit Hartzer Bashing wirklich nichts zu tun. Aber ich glaube sie siehts nicht ein.


    Du solltest mal ein paar Beiträge zurückblättern und nachlesen - es wurde mehrfach geäußert, dass man mich nicht einstellen würde und zwar klipp und klar - die anderen Nebenbotschaften, so wie auch die Unterstellungen, ich würde jammern, Andeutungen, ich würde lügen, es mir einfach machen - sozialistische/stalinistische Mutmaßungen stehen da und sind nachlesbar... und auch nicht nur in diesem Thema...


    ... dieser Thread hier - von wenigen Ausnahmen und sachlichen Einlassungen/Beiträgen abgesehen, ist im Grunde eine einzige Hasstirade und betrifft keineswegs nur mich, sondern zig Millionen Menschen, die ebenfalls arbeitslos sind.


    Mit welchem Recht be- und verurteilt ihr eigentlich die Lebenssituation anderer Menschen, wenn ihr doch nicht einmal den Hauch einer Ahnung habt, wie es wirklich ist?


    Ihr werdet es erst dann wissen, wenn ihr selbst betroffen seid.... und das es einigen Menschen aus eurer Mitte so gehen wird, dafür sorgt "ihr" (ein großer Teil von euch!) selbst... Denkt einmal darüber nach, ob es nicht so sein könnte.

    Du kapierst es einfach nicht, oder? Die wollen dich warnen und nicht runtermachen. Die wollen dir sagen, daß du besser sofort in die Gänge kommst, dich aus dem Hartzertum zu befreien (DICH zu befreien, man wird nicht befreit, man befreit sich selbst), weils in Kürze wohl nicht leichter wird.


    Natürlich kapiere ich das nicht... schließlich bin ich den ganzen Tag im Drogenrausch (Polemik off)


    Kannst du dir auch einen anderen Ton zulegen? Geht das?


    Ansonsten - ja - ich weiß, dass meine Situation nicht "toll" ist... das weiß ich auch nicht erst seit gestern - aber, ich kann nicht zaubern - und das ist leider das, was ihr nicht verstehen wollt... ich kann niemanden zwingen, mich einzustellen... ich gehe nicht raus, schnippe mit den Fingern und bin in Lohn und Brot... die 50er- 60er- 70er und auch die 80er Jahre sind vorbei... da draußen stehen locker zwei Millionen Mädels und Jungs - frisch ausgebildet - mit 3 Fremdsprachen in Wort und Schrift, ohne Kinder und von heute auf morgen bereit und fähig in Timbuktu zu arbeiten... nicht wenige von ihnen sind ebenfalls und trotzdem arbeitslos. Das sind sie vor allem deswegen, weil viele Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen, ihre Buchführung, die Schriftwechsel, sprich den ganzen Bürokram selbst erledigen - und die tun das aus Kostengründen... in größeren Betrieben geht außerhalb von befristeter Leiharbeit hier im Norden gar nichts - in den meisten Fällen sind in den Büros 400 Euro Kräfte... den Rest machen die Geschäftsinhaber selbst, oder die Tochter, die Tante, die Ehefrau... Wenn Geld da ist, wird die Buchführung außer Haus gegeben, ebenso die Löhne, selbst Schreibarbeiten, Orga, Marketing etc.


    ...um mich aus dem "Hartzertum" (welch Wortkreation...) zu befreien, wie du es ausdrückst, bräuchte ich einen Job, der 1400 Euro brutto bringt (dann bin ich mit Kindergeld, Kindesunterhalt und Wohngeld raus aus dem Bezug)... den gibt es nur Vollzeit - ich habe aber keine Vollzeitunterbringung für meinen Sohn - und diese steht mir (bis max. 16 Uhr) auch erst dann zu, wenn ich Vollzeitarbeit nachweise... mich stellt aber niemand Vollzeit ein, wenn ich keine Vollzeitunterbringung für meinen Sohn habe... und selbst wenn...ich hätte nicht genügend Urlaubsanspruch, um überhaupt nur die Ferienzeiten abzudecken.

    Ganz kurz noch:


    1. Städte+Gemeinden verpflichten, massenhaft gemeinnützige Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen, deren Ausübung die Vorbedingung für den Erhalt von Arbeitslosenhilfe wäre (Jede Schule und jeder Sozialwohnungsblock braucht mindestens 5-6 Hausmeistergehilfen, jeder öffentliche Parkplatz oder Kinderspielplatz braucht 1e Person=2-3"Jobs", die da n bißchen aufräumt+aufpaßt, jedes Parkhaus je Stockwerk .., jede Stadtgärtnerei/Stadtreinigung/.../Renaturierung/Bachputzete-u.Ä./... gibt 100e Jobs je Kleinstadt, jedes öffentliche Gebäude .., Müllsortiererei ......., jedes Altersheim braucht X-Hausgehilfen und Zig-Binokelspieler und Rollstuhlspazierenschieber, JEDE Wohnsiedlung ... braucht ... ... ...+++)


    ... genau das ist der von Milly übrigens völlig zu Recht kritisierte "Sozialmarkt" - die Kommunen müssen so gestärkt werden, dass diese Aufgabenstellungen reguläre Beschäftigung werden können, wie es übrigens zu großen Teilen früher auch der Fall war...


    Läuft es so, wie von dir vorgeschlagen, dann haben wir bald einen vierten Arbeitsmarkt und noch mehr Menschen, die dazu verpflichtet sind, solche Jobs anzunehmen unter gleichzeitigem Bezug von unveränderten Sozialleistungen...


    Zitat

    2. Ein Grundeinkommen, ~1/3ttel Hartz4 - und Hinzuverdienste frei ...
    ...... sind politisch unerwünscht, das weißt Du selber, gezielt geM8 wird das genaue Gegenteil davon, es wird eine Kaste von willenlosen Unselbständigen+Abhängigen herangezüchtet, Leute werden dummrumschikaniert+++, kontrolliert und für blöd verkauft, Zeitarbeiter und 1-?uro-"Jobbers" zur Lohndrückung in die Industrie geschickt.


    ... da gehe ich mit, wenn gleichzeitig sämtliche bürokratischen Hürden wegfallen, die Steuergesetzgebung vereinfacht würde und... die Kindertagesbetreuung gesichert ist ... aber machen wir uns doch nichts vor... mit Elena und Co werden gerade neue Bürokratiemonster geschaffen... von denen nur die gut leben, die dieses verwalten müssen... und sorry - ohne Arbeit - und in einigen Regionen Deutschlands ist das ein Thema, auch wenn das hier niemand lesen mag, führt die Reduzierung der Leistung bzw. ein reduziertes Grundeinkommen zu eher unerwünschten Effekten... die haben wir schon und es reicht.

    Nichtsdestotrotz, in der Sache ist es hoffnungslos, und mir scheint auch, daß Du ungeachtet aller Wortgewalt nicht gut zwischen den Zeilen liest ... kurz, daß jeder Chef Angst hat, Du würdest den ganzen Laden auf den Kopf stellen, und nicht einer der zig Scheingründe von Dir (... mit Kind ... Lebenslauf ... Wohnort ... etc. pp.)


    Da gab es nichts zwischen den Zeilen zu lesen - die Kritik war ja nun überdeutlich. Nur... wie kommst du zu deiner Annahme, jeder "Chef" hätte nun Angst vor mir? Liest "jeder" potentielle Vorgesetzte in den Goldseiten? Und selbst wenn... bist du dir sicher, dass es "jedem" potentiellen Vorgesetzten nun so gehen muss, wie dir?


    ... du setzt die Postings zu Hartz IV von mir mit meiner gesamten Persönlichkeit gleich - dabei weißt du nichts, aber auch gar nichts über meine berufliche Biographie; kennst weder meine Qualifikationen, meine Grundeinstellung zu den "Dingen" - noch die ebenfalls inzwischen vorhandenen "Vermittlungshemmnisse".


    Was die "Scheingründe" angeht - unterstellst du mir, es mir einfach machen zu wollen... ich hatte 2007 eine Netzhautablösung bis über die Makula, 3 Operationen seither - es gab Phasen, da konnte ich nichts sehen, andere Phasen, in denen ich auch recht verzweifelt war - schließlich und endlich versorge ich auch meinen Sohn und wollte zu keiner Zeit irgendwie "eingeschränkt" sein. Nein, das ist kein Jammern - das sind Fakten. Meinen Lebenswillen habe ich behalten - und du hast recht, ich schaffe es sogar, in diesem Forum zu schreiben, weitgehend höflich, menschlich und freundlich zu bleiben, obwohl man mir hier nicht mit dem gleichen Respekt begegnet, den ich anderen entgegenbringe und Begründungen dafür letztlich schuldig bleibt.


    Im Gesamtkontext ist es aber, wie es ist, es wartet - gerade angesichts der großen Auswahl auf dem Arbeitsmarkt ! - niemand auf eine 42-jährige, alleinerziehende, sehbehinderte Frau, die wahrscheinlich nie wieder Auto fahren darf. Du magst das als Scheingrund sehen - für mich aber ist es Realität... gleichwohl gebe ich nicht auf...


    Kommen wir aber zurück zur allgemeinen Realität für ganz viele andere Menschen... du beklagst dich, sie alimentieren zu müssen, auf der anderen Seite kritisierst du (wie ich übrigens auch!) den "Sozialmarkt", den Betroffene übrigens zu bedienen gesetztlich verpflichtet sind, nicht zuletzt deswegen, damit "ihr" zufrieden seid, wenn ihr diese Menschen Straße fegen, alte Menschen pflegen etc. pp. seht... denn "die" tun dann ja etwas... dass sie auch mit einem Ein-Euro-Job und anderen "Maßnahmen", die oft genug weder zur Qualifizierung noch für einen Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zweckdienlich sind, weiterhin im Bezug von Sozialleistungen stehen, wird dann aber wieder ausgeblendet... In der Hauptsache dienen diese Maßnahmen zur Statistik-Schönung - beliebt vor Wahlen - oder, wenn es sonst irgendwie "kritisch" werden könnte...


    ... ebenso wie die Forderung "etwas zu tun", sich gar selbständig zu machen, fehl geht - wie du weiter oben auch völlig richtig erkannt hast, gerade wegen der bürokratischen und Kosten-Hürden und natürlich stellt sich dann weiterhin die Frage, was machen wir mit 5 Millionen Schreibbüros, mobilien Nagelstudios oder Ebay-Shops? Können solche oder ähnliche, mit wenig Eigenkapital möglichen (das ist ja nun auch ein wichtiger Punkt!) Projekte tragfähig sein? In wie vielen Fällen sind Dienstleistungen am Markt überhaupt gefordert? Sind die Menschen überhaupt bereit und in der Lage, zusätzliche Leistungen und Waren abzunehmen? In diesen Zeiten?


    Ich denke, viele Selbständige werden mir zustimmen - die Lage ist auch für sie härter geworden, dabei haben sie bereits einen Fuß in der Tür, haben sich einen Kundenkreis in weit besseren Zeiten geschaffen, Durststrecken überwinden müssen, einen "Namen", aber auch sie hängen an Aufträgen, bangen um den monatlichen Umsatz... diejenigen, die schlau genug waren, sich in den letzen Jahren vor der nominalen Einführung des Euros gesund zu schrumpfen, haben eine reelle Chance... der Rest - machen wir uns nichts vor - wird sich in den nächsten Jahren bei irgendeinem Auftrag übernehmen, erleben, dass die Bank nicht mehr mitzieht, das Auftraggeber für erbrachte Leistungen nicht bezahlen, Materialien für den nächsten Auftrag nicht finanziert werden können... ausbuchen bis zur Insolvenz - oder irgendwie durchhalten und aufstocken...


    ... und jetzt sollen zig Millionen Arbeitslose diesen Weg ebenfalls gehen? Sich Gründungszuschüsse "holen", sich die Kranken- und Rentenversicherung von der ArGe (Entschuldigung - vom Steuerzahler!) finanzieren lassen, etliche Monate nicht wirklich existenzsichernd tätig sein, aufstocken müssen, Kredite platzen lassen (für die die Allgemeinheit dann auch wieder aufkommt) und das mit Kind und Kegel - als Beschäftigungstherapie innerhalb eines sterbenden Binnenmarktes - in einer fast ausschließlich exportorientierten Nation, die jeder Bankenblase nachhängt und lieber mit virtuellem Geld spielt, als denn mit konkreten Werten reell zu arbeiten? In einer Zeit in der jeder halbwegs schlaue Mensch lieber spart, als sich künstliche Fingernägel aufpappen zu lassen?


    Kollektiver Selbstmord?


    Aber gut... gehen wir von Wundern aus... 1 Millionen Menschen schaffen die Selbstständigkeit und arbeiten existenzsichernd... bleiben immer noch 6 bis 8 Millionen Menschen übrig, die weiterhin hinten runterfallen - und die überdies - eben auch nicht konsumieren und somit den Binnenmarkt stützen können... Was machen wir denn mit denen?

    Bei Dir ist es eher das Selbstmitleid-Jammern, in Verbindung aber mit einem eher reichlichen Selbstbewußtsein, was hier manchem aufstößt. Zumal damit die implizite Aufforderung an andere verbunden ist, sich für Dich mitabzurackern. Stell' Dir vor, ich glaube Dir sogar, daß Du tatsächlich trotz vieler Bemühungen keine Arbeit findest, sehe aber dafür ganz andere Gründe als die immer wieder von Dir angegebenen.


    Davon abgesehen, dass ich in eigener Sache nicht "jammere" - jedenfalls weit weniger, als Menschen, die Angst vor Inflation/Deflation, Islamisierung, Zion, irgendwelchen "Iluminiati" etc. pp. haben und das hier - neben allen Existenzsorgen künftiger Natur - in diesem Forum zahlreich thematisieren - und zwar inklusive Angst vor einer einzelnen Hartz IV-beziehenden Mietnomatenfamilie....


    .... finde ich es völlig in Ordnung, darauf hinzuweisen, dass die Medaille zwei Seiten hat - dass es also ca. 8 Millionen arbeitslose bzw. 10 Millionen arbeitslose und geringverdienende Menschen gibt, denen es leider nicht so bon geht, wie von Noma und J.B. so vereinfacht und übrigens inhaltlich falsch beschrieben.


    Und nein, die 400.000 offenen, (vielfach) doppelt gemeldeten Stellen reichen nicht aus - ein Jahr Kurzarbeit für ca. 1 Millionen Menschen wird es wohl nach 2011 auch nicht mehr bringen... Und nur einmal am Rande bemerkt, für die Mehrzahl der Fälle ist nach einem Jahr ALG I auch Schicht im Schacht; bei Selbständigen soll der Abstieg teils schneller gehen... (habe ich mir sagen lassen) recht viele spüren auch schon die Einschnitte oder sind gar schon sogenannte "Aufstocker", brauchen also Unterstützung von anderen arbeitenden Menschen, weil ihre Umsätze nicht mehr ausreichen... aber wahrscheinlich sind die auch nur alle faul (Polemik off).


    Fassen wir das zusammen, haben wir es also demnächst mit 8 bis 10 Mio. Menschen zu tun, die keine auskömmliche Arbeit haben - besetzen wir dann die rund eine halbe Millionen offene Stellen, dann bleiben 7,5 bis 9,5 Millionen Menschen ohne Arbeit übrig.


    Natürlich kann man denen einfach vorwerfen:


    - nichts gelernt zu haben
    - zu faul zu sein
    - zu rentitent zu sein:

    Zitat


    - zu blöd zu sein
    - allesamt der Drogensucht verfallen zu sein
    - den ganzen Tag TV zu sehen oder auch -


    Siehe Milly:


    Zitat


    oder...


    Zitat


    oder auch...


    Zitat


    ... als "Auftragsschreiber" zu agieren...


    Darum geht es doch im Kern oder? Oder geht es doch "nur" um die indifferente Angst des Mittelstandes vor "da unten"...


    Dumme Sache, dass man mit der Armut nun immer so konfrontiert wird und jep - hält man da alte Zahlen aus dem BSHG (Bundessozialhilfegesetz bis 2005) und Statistiken der ehemals Arbeitslosen (vor Einführung des Euros und ohne statistische Aufhübschung) dagegen, dann kann man ganz leicht ausrechnen - nö... von den 7,5 bis 9,5 Millionen Arbeitslosen/Geringverdienern, die nach der Besetzung der offenen Stellen übrig bleiben, können maximal nur zwei Millionen Betroffene wirklich blöd sein...


    ... und weil dann 5,5 bis 7,5 Millionen Menschen übrig blieben, die da irgendwo unversorgt "dahindümpeln", müssen sie natürlich - richtig... alle sozialistisch sein, denn einige wenige von ihnen wagen es, tatsächlich aufzustehen, sich in Nicht-Betroffenen-Foren, wie diesem hier zu registrieren, reden mit, können sogar lesen und schreiben... und suchen Solidarität.


    Welch Frevel... dabei möchte man doch gern weiterhin die Äuglein verschließen, man möchte gern an die Mär des bedrohten Mittelstandes glauben - mit aller Kraft - und nein, die Bedrohung kommt nicht von melkenden "Großoberen" ( "das sind doch unsere Freunde" ) - die Bedrohung kommt von "unten" - von den ganzen Asozialen, von diesem Gesocks, vom "abgehängten Präkariat"...


    ... und weil nicht sein darf, was nicht sein kann, reduziert man einzelne von Ihnen auf ganz böse Dinge - macht sie zu "Auftragsschreibern" - unterstellt Einflussnahme per PN, basht sie, weil sie nicht so aussehen, wie der Glöckner von Notre Dame, unterstellt ihnen mangelnde Anpassung an bestehende oder auch nicht bestehende Arbeitsmärkte, verbreitet sein böses Gift über Wochen in zig Threads (damit es auch noch der letzte hier lesende User glaubt) und freut sich, wenn die Hexenjagd dann nun endlich Früchte trägt.


    Mein Versuch der Solidarisierung ist gescheitert - das muss ich einräumen. Vielleicht habe ich wirklich zu viel Negatives über Hartz IV gepostet, habe damit die Angst davor quasi zementiert und stimmt... es funktioniert ganz lange Zeit, die Augen zu schließen, dabei wäre es so einfach, wenn wir zusammen aufstünden und etwas täten - hier etwas erarbeitet hätten....


    So wird es kommen, wie es kommen muss - das System muss und wird crashen... und vielleicht... wenn wir irgendwann 12 oder 15 Millionen Betroffene sind... Geringverdiener, Aufstocker, klamme Selbstständige ohne Aufträge und Arbeitslose, dann wird vielleicht auch der letzte Michel glauben, nee... die sind nicht alle doof, unwillig, faul und sozialistisch - "die" sind so wie ich - nur dass ich noch 12,50 Euro mehr netto verdiene, weil ich bislang Glück habe/hatte... warum ist das so?

    Patou - vor Deinem und Gastons Auftritt hatten wir hier keinen Streit [smilie_love]



    ... ist angekommen.


    Mein Fehler war meine Ehrlichkeit - ich hätte mich nicht als Betroffene outen dürfen... zumindest nicht, wenn ich nicht die üblichen Klischees bedienen kann.

    Schade, ich wollte wirklich inhaltlich diskutieren... das versuche ich hier übrigens seit meiner Registrierung.


    andere menschen können das nicht, denn dazu müßten sie wissen, was nachdenken überhaupt ist.


    mit Anrede an mich... war von deiner Seite wohl so ok - ebenso wie die Lüge im Griechenlandthema, ich würde 7 Euro netto fordern, das tagelange Bashing quer über verschiedene Themen, egal was und wo ich auch geschrieben habe...


    Du hast dir ja viel Zeit mit deiner Antwort an mich gelassen... und dein Ignore ist mir ehu (nur lass es dieses Mal an) - ich mag keine falschen Menschen - und für mich bist du falsch.


    Schöne Brücke und ein Danke dafür auch von mir!


    Von mir aus könnten wir ausschließlich inhaltlich diskutieren... das Hauptproblem, das ich sehe ist m.E. die Diskrepanz - offene Stellen zu den tatsächlich Arbeitssuchenden/Geringverdienern... da dürfte es wenig zielführend sein, nun Millys Vorschlag zu folgen und einfach alles zu streichen...

    katzentierchen,


    manche menschen können sich entscheiden, an bestimmten punkten das nachdenken aufzugeben, weil es keinen sinn hat.
    andere menschen können das nicht, denn dazu müßten sie wissen, was nachdenken überhaupt ist.


    Da du mich direkt ansprichst, Frau Bosch...


    willst du mir jetzt die Fähigkeit des Denkens absprechen?


    ... du wirst die Begründung deiner Annahme sicherlich für die anderen Mitglieder transparent gestalten.... oder läuft das nur per PN - wie es typisch für Menschen ist, die gegen andere hetzen, nichts Substanzielles vorzutragen haben und sich vor jeder offenen Aussprache wegdrücken, weil sie diese nur verlieren können?!

    das muss ich leider bestätigen.
    eine gute bekannte von mir arbeitet in diesem bereich. inzwischen habe ich ihr redeverbot gegeben, weil ich das alles nicht mehr hören will.
    wenn größere teile der bevölkerung wüßten, was da abgeht, dann würde es einen relativ fürchterlichen aufstand geben.
    deshalb werden presseberichte so weit wie möglich unterdrückt.
    es wird gezahlt und gezahlt und gezahlt, damit ruhe ist. mit gerechtigkeit hat das nicht mehr das geringste zu tun.


    Presseberichte werden unterdrückt? Stimmt... die Selbstmorde aufgrund und seit der Hartz IV-Einführung werden ebenso flach gehalten, wie die Menschenrechtsverletzungen in den ArGen und opt. Kommunen tagtäglich an den Nichtbetroffenen vorbeigehen - darüber redet niemand... und... gerecht ist das auch nicht.


    deshalb habe ich doch das nachdenken aufgegeben.....


    ... und dabei solltest du es bitte belassen...

    Tja, Noma... ob beispielsweise die Mutter mit Kind mit Pflegestufe III, die ihr Kind gefälligst fremdbetreuen lassen muss, um arbeiten gehen zu können (selbstredend Arbeit, die nicht auskömmlich ist) nun einfach nur blöd, oder brav ist oder sich vielmehr an geltendes Recht zu halten hat, wird wohl zwischen uns nicht geklärt werden können...


    Sicherlich freut sich der ehem. erfolgreiche Dipl.-Ing ganz ungemein über das dritte Bewerbungstraining, schließlich kann man immer noch etwas dazulernen.


    Spannend und sensationell sind natürlich auch die Fälle, in denen Menschen für eine amtsärztliche Untersuchung Ärzte vollumfänglich von der Schweigepflicht entbinden müssen - bestimmt ist es für so einen ArGe-Mitarbeiter im schnöden Arbeitsallerei überaus interessant, das Krankenblatt und andere med. Unterlagen seiner Klientel einsehen zu können... Datenschutz ist eben nur etwas für Menschen, die das Glück haben durchgehend arbeiten zu dürfen...


    Zitat

    +logisch finden "Gesetze" Anwendung - Gesetz bzgl definiertem Existenzminimum jederzeit, Gesetz gegen Obdachlosigkeit und für Menschenrecht auf Wohnung,Heizung+Beleuchtung ...


    ... weia... das gesetztlich definierte Existenzminimum wird doch schon im Unterhaltsrecht ausgehebelt - im Zusammenhang mit Hartz IV kann das richtig "lustig" werden.... da klebt der Kuckuck schneller, als die betreffenden Personen schauen können... und natürlich - Schulden zählen nicht... nein, die ArGe bezahlt keine Miet- oder anderen Schulden - es gibt aber durchaus ArGen, die Gläubiger "befriedigen" bevor sie den kärglichen Rest dann an den Leistungsbezieher weiterleiten.


    Gesetz gegen Obdachlosigkeit? [smilie_happy] selten so gelacht - ja.... man bekommt eine Obdachlosenunterkunft zugewiesen, wenn man von der Straße aus genügend Druck zu machen in der Lage ist - wenn Kinder vorhanden sind, kann man sich meistens gleich verabschieden - für immer. Familienhilfe als Alternative gibt es tatsächlich nur für Menschen, von denen man annimmt, sie müssten resozialisiert werden - in diesem Punkt gebe ich dir recht - Drogensucht kann da ein Vorteil sein...


    ... aber in nicht wenigen Fällen kommt das beim Leben auf der Straße von ganz allein...


    Zitat

    Ganz anders siehts aus, wenn Du als frei-selbständig-o.Ä. pleitegehst - DA wohnst dann erstmal im Wald und brauchst n nicht-kostenlosen Anwalt !


    ... Ausweis, Kontoauszüge und Vorgang mitnehmen und ab zum Amtsgericht - Beratungshilfeschein beantragen - das funktioniert auch bei (ehem.) Selbständigen, geringverdienenden Arbeitnehmern, die (noch) keine Sozialleistungen beziehen... sie müssen sich nur aufraffen... aber du hast insofern recht, dass nicht selten zustehende Sozialleistungen monatelang nicht fließen und erst erklagt werden müssen... u.a. deshalb, damit der Vermieter seine Miete erhält.... und man eben gerade nicht wohnungslos wird...

    DU kommst schonwieder mit langenlangen+blanken THEORIE-§§, ICH versuchte Dir die (erfahrene,echte+reelle) Praxis zu zeigen.


    ... und ich habe dir die teils erfahrene - und reelle Praxis aufgezeigt, wie ich sie seit jetzt 5 Jahren von zig anderen Betroffenen lesen und hören musste... ohne §§ geht es ja leider nicht, sonst wären es nur bloße Behauptungen.


    Du beziehst dich auf einen einzelnen, offensichtlich recht tragischen Fall - und wirst mir nicht erzählen wollen, dass du generell meinst, dass bestehende Gesetze keine Anwendung finden/fänden... Zahlreiche Urteile von Sozial- Landessozialgerichten wie auch seitens des BSG sprechen eine ganz klar andere Sprache... ich erspare es uns, sie hier zu zitieren - du bleibst ja mit deinen Mutmaßungen schließlich ebenfalls sehr vage.

    Auch als Hausbesitzer kann man Harz4 und Wohngeld bekommen.


    Genau weiss ich nicht wie. Patou?


    Hier muss man zunächst einmal fein unterscheiden - einerseits kann ein Hauseigentümer einen Lastenzuschuss (Wohngeld für Eigentümer) von der Wohngeldstelle erhalten: http://www.finanztip.de/recht/sozialrecht/wohngeld.html (etwas nach unten scrollen)..


    Steht kein Wohngeld zu bzw. reicht Wohngeld nicht aus; greift das SGB II:


    Zitat

    „Art 3 Abs 1 GG ist dagegen tangiert, wenn es um die Übernahme der Unterkunftskosten von Mietern einerseits und Haus- bzw Wohnungseigentümern andererseits geht, etwa im Hinblick auf die Höhe der Kaltmiete einerseits und der Darlehenskosten andererseits sowie in Bezug auf Heizungs- und sonstige Nebenkosten. Im Rahmen der Angemessenheitsprüfung bei § 22 Abs 1 SGB II wird eine Privilegierung von Eigentümern gegenüber Mietern nicht zu rechtfertigen sein. Nicht zuletzt der Ausschluss der Übernahme von Tilgungsraten (vgl hierzu Urteil des erkennenden Senats vom 7. November 2006 - B 7b AS 8/06 R) ist in diesem Zusammenhang zu erörtern.“ [BSG, a.a.O., Rdnr. 24]


    http://www.herbertmasslau.de/pageID_3933618.html


    ... nun soll man sich das aber auch nicht zu einfach vorstellen - die Angemessenheiten orientieren sich an den KdU-Bemessungen der jeweiligen Kommunen für Mieter - so werden nur angemessene Betriebskosten und die Zinsen übernommen; das bedeutet natürlich - je nach Finanzierungsform (Zins/Tilgung), dass eben die Tilgung aus dem Regelsatz zu schultern ist.


    So kann es also geschehen (und das geschieht gar nicht so selten), dass ein z.B. Ü50-Familienvater nach kurzer Zeit ALG II; die Ratenlast nicht mehr stemmen kann, und das Objekt unter den Hammer kommt, obwohl es die Angemessenheitskriterien erfüllt - das ist natürlich schmerzhaft, wenn bereits 10 Jahre fleißig und regelmäßig getilgt wurde, am Ende noch Schulden bleiben und besagter Familienvater in die Inso gehen muss, obwohl er sein ganzes Leben lang gearbeitet hat.


    ... das bekommen die Menschen außerhalb dieses Systens stehend, nur eben nicht so wirklich mit - auch alle anderen Ungerechtigkeiten nicht - und am Ende bleiben eine Handvoll Missbraucher, Drogensüchtige oder gekaufte Vorführkandidaten des TV-Mainstreams - an denen sich alle anderen arbeitslosen Menschen auch noch messen lassen müssen.


    Natürlich kann man solche oder ähnliche Zustandsbeschreibungen immer schnell mit "Jammern" gleichsetzen - eben so lange - bis jemand in der Verwandtschaft oder man selbst betroffen ist... danach wird es meistens ganz ruhig und dann, wenn das erste Entsetzen verflogen ist, wird die Ungerechtigkeit ebenso artikuliert... bis dahin hat man allerdings vergessen, wie man sich noch vor einem oder zwei Jahren selbst negativ positioniert hat.


    Für Banken, Bausparkassen, Versicherungen und Immobilienspezialisten (wenn man genau hinschaut, alles aus einer Hand [smilie_happy] ), ist es natürlich gar nicht so übel... kommt immer auf den Betrachtungswinkel an.

    Keine Melde- Vorstellungs- oder Teilnahmepflichten


    Falsch


    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__2.html


    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__10.html


    Meldepflicht: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_1/__61.html


    Mitwirkungspflicht: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_1/__60.html





    Zitat

    - alle Sanktionierungen/Kürzungen sind nämlich illegal, wenn der Hartzler den Kostenlosanwalt beauftragt. (gerichtlich bestätigtes ExistenzMINIMUM, bloß weiß das noch nicht jeder.)


    Falsch - sobald eine Eingliederungsvereinbarung http://www.gesetze-im-internet…JNR295500003BJNG000400000 abgeschlossen ist oder die Eingliederung per Verwaltungsakt erlassen wurde, ist eine Sanktionierung möglich:


    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__31.html


    http://www.gesetze-im-internet…JNR114690980BJNG001201308


    Zitat

    Schikane macht krank - dauerkrank - auch DAfür gibts §§.


    Interessiert die Waschfrau - wer zum Amtsarzt bestellt wird und nach dessen Feststellung wirklich nicht mehr kann, wird in´s SGB XII "ausgelagert"... das hilft aber auch nicht.... und davor zieht man sich ganz nackt aus: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_1/__62.html... und zwar nachdem man die Kontoauszüge der letzten 6 Monate hat vorlegen müssen, sonst gibt es nämlich gar kein Geld.


    Zitat

    Keinerlei Pflicht, (die vom Amt erhaltene) Miete, oder Verbrauch oder sonstwas oder gar Sachschäden zu bezahlen


    Zivilrecht! Gilt aber auch für Mieter, die keine Leistungen nach dem SGB II oder XII erhalten, da zahlt nämlich auch kein Amt für Schäden, Mietnomaden etc.!


    Zitat

    - *ätsch - Amt zahlt Gericht, Kostenlosumzug, Neuausstattung und neue Kaution (die muß übrigens auch nicht zurückbezahlt werden, § weiß auch nicht jeder, zählt nämlich zur KDU, und die Rückzahlung würde das Taschengeld=Existenzminimum schmälern.)


    Nur wenn der Umzug erforderlich ist und vom der ArGe bestätigt wird - oder bei Unangemessenheit der Wohnung - auch hier mit Bestätigung der ArGe... wenn die Miete für die Wohnung nicht an den Vermieter weitergegeben wird, dann wurde die Wohnungslosigkeit verschuldet herbeigeführt - keine ArGe zahlt dann Kaution, Umzugskosten oder dergleichen!


    Ansonsten - die Kaution bei berechtigten Umzügen muss zurückgezahlt werden bei: Jobaufnahme - der § dafür ist der 22 SGB II... da wirst du allerdings wenig finden, weil jede Kommune zum 22-er eigene Durchführungsverordnungen hat... die KDU ist eine kommunale Leistung und keine Leistung der BA. Bei unberechtigten Umzügen hilft nur Ratenzahlung beim Vermieter - oder eben nicht umziehen, du hast nur insofern recht, dass die Kaution nicht mit den Regelleistungen aufgerechnet werden darf - das bedeutet aber nicht, dass sie extra oder gar immer wieder und willfährig fließt.


    ...und natürlich zahlt die ArGe weder Beratungs- noch Prozesskostenhilfe; die Anträge werden vom Amtsgericht ausgegeben - übrigens kann beides auch von Geringverdienern beansprucht werden, die nicht im Leistungsbezug stehen... viele Arbeitnehmer sind da nur zu uninformiert.


    Zitat

    Sozialarbeiter, Familienhelfer, Kostenlosdokter fürs Methadon, Kostenlosanwalt für ...ach hatten wir schon...
    Was noch :hae: ?)


    Ja klar - alle ALG II-Bezieher sind Ausschuss, der letzte Dreck, drogenabhängig sowieso (Polemikmodus off) - den Rest schenke ich mir - tust du ja auch.