Beiträge von Patou

    Hallo Xaver,


    Patou, ich weiß ja nicht einmal wer Du bist, Frau oder Mann noch Dein Alter, somit fällt mir eine korrekte Anrede schwer.


    ... ich habe mich in diesem Thread als Alleinerziehende Mutter zu erkennen gegeben... Ansonsten... 42 Jahre alt, Sohn 5 Jahre alt - Realschulabschluss, Ausbildung (abgeschlossen) eine einjährige Fortbildung - zur Zeit arbeitssuchend, ALG I nach Zeitablauf ohne Kindergartenplatz verfallen (habe dafür gearbeitet!) daher ALG II!


    ... du unterhältst dich also gerade mit der Klientel, die "versoffen" usw. den ganzen Tag vor dem Fernseher hängt (oder auch nicht).


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    Zum Punkt 1. Ich habe Dir keinesfalls unterstellt, etwas mit der DDR zu tun zu haben.


    Stimmt, hast du nicht, leider bleibst du aber die Antwort auf meine sachliche Frage schuldig = was hat dieses Thema "Heinsohn für Geburtenbeschränkung beim vermeintlich (abgehängten) Prekariat" und "Sozialhilfe auf 5 Jahre begrenzen" mit der ehem. DDR zu tun?


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    Zum 2. Punkt- es geht darum, dass in der BRD stetig Gesetze und verändert werden mit Absegnung der Regierung und dann entgegen dem Willen der Bürger umgesetzt werden, siehe Renteneintrittsalter 67 Jahre. Ferner wird der sogenannte Mittelstand schamlos und gesetzlich abgesichert fortschreitend enteignet.


    Ja gut, und wo bitte habe ich meine Zustimmung zum Unrecht gegenüber dem Mittelstand geäußert? Denn das muss ich ja irgendwo vollzogen haben, um mir deine Kritik zu verdienen =?


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    Genau diese Links stinken mir.


    Welche Links konkret? Etwa die Informationen zum Elterngeld, zum Unterhaltsvorschussgeld, zu gestellten TV-Soaps?


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    Selbst Honecker und Co. lebten in ihrem Wandlitz- Slum, ohne dieses zu besitzen. Hatten also nicht rechtzeitig für sich wirksame Gesetze erlassen.


    Ok - und was möchtest du damit aussagen?


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    Du gibst Dich immer so aus, als seist Du das Gewissen dieses Forums,


    Immer? Ansonsten - ich bin mein eigenes Gewissen - sollte übrigens jeder für sich sein, dann hätten wir überhaupt keine Probleme.


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    Fürsprecher für die Hartzer


    Klares Ja - und das macht mich nun zu einem Enfant terrible? Oder liegt es einfach nur daran, dass ich mich nicht wie ein typischer "Hartzie" oder "Unterschichtsmitglied" ausdrücke? Und wenn das so ist... wäre das nicht eigentlich ein gutes Zeichen, weil es klar aussagt, dass eben nicht alle "Hartzies" völlig dumpf ihr Leben fristen (nur weil sie keine Arbeit erhalten)?!


    Mit sachlicher Kritik, die auch begründet wird, kann ich durchaus umgehen, pure - auf der persönlichen Schiene erfolgende Unsachlichkeiten darf ich genauso von mir weisen, wie das übrigens jeder Mensch für sich selbst ebenso beansprucht.


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    usw.


    usw. = was?


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    Dieser Staat wird bei den Transferleistungen irgendwann untergehen.


    38 Milliarden für ALG II inkl. SB-Gehälter etc. pp. jährlich haben diesen Staat also dahin gebracht, wo er jetzt steht? Tut mir leid, ich gehöre vielleicht nicht mehr zum Mittelstand, aber auch mich hat man nicht gefragt, als man Banken rettete und jetzt ganze Staaten subventioniert...


    ... aber die Menschen "ganz unten" zahlen zur Zeit die Zeche... sie büßen Übergangsgelder nach ALG I ein, bekommen nicht mal mehr den ohnehin schon recht schäbigen Rentenbetrag in Höhe von 40 Euro monatlich (die Grundsicherung nach SGB XII zahlen ja später die Kommunen und nicht der Bund) und jetzt wird schon selektiert, wer in dieser Gesellschaft Kinder bekommen darf, wohlwissend, dass die meisten Frauen im gebärfähigem Alter ohnehin nur noch befristet eingestellt werden und zwei Mal jährlich, um ihre Verlängerung zittern müssen - mit der Geburt des Kindes dann nach zwei Monaten Mutterschaftsgeld in ALG II fallen, streicht man ihnen (und übrigens auch den Kindern!!!) das Elterngeld, misst also mit zweierlei Maß. Und dann muss ich hier lesen "Hurra", "richtig so", "saufen sowieso alle", "können ihre Kinder nicht erziehen", "sollten nicht mehr wählen dürfen" usw.


    ... ich bin mir sicher, die meisten ALG II-Bezieher haben weit mehr Verständnis für den Mittelstand, als der Mittelstand für die Menschen, die sich nicht auf 500.000 offene Stellen (inkl. Mini-Jobs) aufteilen lassen. Wo bleibt die Solidarität? Ist das ein einseitiges Geschäft - oder fällt es einfach nur leichter auf Menschen einzuprügeln, die sowieso schon am Ende der Klassenkette stehen, weil sich dann das Gewissen nicht so rührt? Und ja, ich prangere an, dass einige Medien bei diesem Fehlglauben durch falsche Berichterstattung noch helfen.


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    Ansonsten bist Du derart demagogisch in Deinen Äußerungen, indem Du Sachen unterstellst, die nie so geäußert wurden.


    Willst du mir jetzt das Leseverständnis absprechen? Sei gewiss - ich habe hier sehr aufmerksam gelesen - und für das, was in diesem Thread geschrieben wurde, mehr als sachlich geantwortet.


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    Wann habe ich z.B. jemals auch nur angedeutet, Du dürftest Dich im Forum nicht äußern? Selbstverständlich ist dies Dein Recht, was ich keinesfalls, weder Dir noch jemandem anderen, absprechen würde.


    ... aber wenn ich mich äußere, werde ich mit dem völlig unzutreffenden Vorwurf "demagogisch" abgestempelt?


    Wenn du mich gar nicht angesprochen haben willst mit deinem "steigenden Wutpegel - Beitrag 1) warum dann der mehr oder weniger dezente Hinweis, was die DDR mit Arbeitslosen angestellt hat?


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    Allerdings behalte ich auch mir das Recht vor, mich kritisch zu Beiträgen zu äußern.


    Das ist ja auch völlig selbstverständlich - nur fehlt mir zur Gänze der Inhalt einer sachbezogenen Kritik - du schreibst etwas von '"Gehabe", schreibst aber nicht, worauf sich deine Einlassung bezieht.

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    Und wann sollte ich mich zu einer Aussage versteigert haben, dass ich Dich eingesperrt sehen will.


    ... ich habe nicht geschrieben, dass du das willst, sondern habe geschrieben, dass ich deine Aussage für mich so werte - bin also ganz bei mir und meiner Wahrnehmung geblieben - und wenn das nicht zutrifft, ist es ja gut, nur weiß ich dann nicht, was besagte Äußerung von dir - mich ansprechend - wirklich besagen soll? Vielleicht magst du das ja erklären.


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    Du bist in Deinen Entgegnungen einfach inkorrekt, verdrehst Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen, also wenn ich bemerken darf, stetig latent aggressiv.


    Da du das nicht begründest, perlt diese Kritik an mir ab. Ich schreibe, was ich denke und persönliche Animositäten werden mich davon nicht abbringen aber... ich habe hier niemanden beleidigt und bin ganz und gar auf der Sachebene - vielleicht überprüfst du deinen Beitrag dahingehend, ob dieser das für sich auch beanspruchen kann.

    Welche Partei trägt die grösste mitschuld ,an dem heutigen zerfall :?:


    ... irgendwie alle Parteien - hauptsächlich natürlich rot-grün...


    Aber spielt das eine Rolle? Wenn ich das Alles hier und in den anderen Threads bisher richtig gelesen habe, wird rot-grün-schwarz-gelb-braun-lila-gestreift künftig ausschließlich von der steuerzahlenden Elite gewählt werden dürfen und alle anderen können froh sein, wenn sie nicht eingesperrt werden, weil die Elite sie nicht einstellt....


    Die Friseurinnen und Verkäuferinnen haben aufgrund ihres geringen Verdienstes keine oder kaum Einkommensteuer zu leisten, dürfen demzufolge nicht wählen bzw. nur dann, wenn sie mindestens 3 Kinder (30 % Wahlrecht) zur Welt bringen, dann aber aufgrund der fehlenden Kindergärten, wiederum nicht arbeiten können und eingeknastet werden und damit ihr 30 % Wahlrecht justamente einbüßen, weil ihnen 1) die Kinder weggenommen werden und 2) sie im Knast zwar arbeiten müssen, aber wiederum keine Steuern zahlen.


    Am Ende bestimmen dann die Super-Spitzensteuerzahler, dass auch die "Unterelite" nicht wahlfähig ist bzw. dominieren über ihr höheres Stimmvolumen, die Politik, die ihnen selbst am Besten zugute kommt.... und schaffen danach alle Steuern für sich selbst ab = Reset.


    Sehr spannend das Alles (man möge mir den Anflug von Polemik bitte nachsehen).


    Genau : Arbeitsplätze !!
    Millionen von Arbeitsplätzen für Millionen von Schul- und Ausbildungsunfähige/-unwillige :P


    Auch das ist ein Vorurteil - weißt du doch selbst... die meisten Arbeitslosen haben einen mindestens mittleren Schulabschluss und einen Beruf erlernt, einschließlich Berufserfahrung, nicht wenige sind darüberhinaus sogar Akademiker, wieder andere haben Zusatzqualifikationen oder sogar zwei Berufsabschlüsse.


    Die Mär vom Sonderschüler. der direkt nach der Schule auf dem Bau angefangen hat (und dem es damals im Vergleich zu den ALG II-Beziehern heute weit besser ging), hat sich nun wirklich überlebt.

    Patou, Deine werten Links und Dein Gehabe stinken inzwischen zum Himmel. Wenn es nach Dir ginge, müßte wohl jeder beim Bäcker seinen Lohnzettel vorlegen, der damm bestimmt, was das Rundstück kostet? Wie kann man nur so verblendet sein Der Hartz IV geht zur Tafel, der "Normalo" wird abgezockt, da er ja so blöd ist etwas zu leisten. Das gab es ja nicht mal in der DDR. Wer da nicht einer Erwerbstätigkeit nachging, wurde als asozial auch mal schnell in einer wenig gemütlichen JVA "versteckt". Und dies gleich mal für ein "paar" Jahre.


    Mit Grüßen


    Xaver


    .... ich bin nicht in der DDR geboren, weder dort aufgewachsen, noch habe ich während besagter Zeit dort gelebt, also kann ich zur DDR wenig sagen und wüsste darüberhinaus auch nicht, was das jetzt mit diesem Thema hier zu tun hätte.

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    Wenn es nach Dir ginge, müßte wohl jeder beim Bäcker seinen Lohnzettel vorlegen, der dann bestimmt, was das Rundstück kostet?


    Wie kommst du darauf? Mit keinem Wort habe ich derartiges beschrieben/geschrieben oder gar gefordert.


    Ebensowenig halte ich Erwerbstätige für blöd, weil sie etwas leisten; wäre auch etwas eigenartig, schließlich habe ich fast 20 Jahre auch zu den Erwerbstätigen gehört.


    Was meine Links und mein angebliches (!) "Gehabe" ( = ? ) angeht, was ist damit gemeint, was kritisierst du konkret und warum?


    Darüberhinaus werte ich deinen Hinweis


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    Das gab es ja nicht mal in der DDR. Wer da nicht einer Erwerbstätigkeit nachging, wurde als asozial auch mal schnell in einer wenig gemütlichen JVA "versteckt". Und dies gleich mal für ein "paar" Jahre.


    so, dass ich hier entweder nichts schreiben darf ( = warum nicht ?) und du mich und alle anderen, die betroffen sind, lieber hinter Schloss und Riegel siehst - auch hier fehlt übrigens jede Begründung.


    Ansonsten möchte ich dich noch darauf hinweisen, dass ich mich nicht als "asozial" sehe und mir weiterhin jede - auch versteckte/umformulierte/"getarnte" (!) - Anrede/Titulierung diesbezüglich verbitte. Ich hoffe, das war deutlich genug.

    DDR-2.0 geil [smilie_happy]


    Also ich hinterziehe lieber Steuern, bevor ich MEIN Geld einem besoffenen, kettenrauchenden Parasiten in den Rachen werfe :!:


    Ganz Nebenbei: Die Bilderberger machen mir keine Angst, die Schmarotzer aber schon.


    ... das hättest du nicht explizit schreiben müssen... jedem, der lesen kann, wird deine Intention deutlich geworden sein. Übrigens "die Bilderberger" gibt es nicht - dahinter stehen Personen und Namen (und Interessen). Wo du diese finden kannst, muss ich dir ja nicht schreiben, denn wenn du dich ihnen zugehörig fühlst, kennst du jeden Einzelnen :rolleyes:


    Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass du ihnen wichtig genug wärst ;)


    Ich würde eher nach der TATSÄCHLICHEN prozentual gezahlten Einkommenssteuer der letzten 4 Jahre gehen. Wer prozentual viel bezahlt hat, der sollte auch bestimmen welche Musik gespielt wird. Dann zählt die Stimme des abgezockten Ingeneurs genau so viel, wie fünf Stimmen der niedrigeren Einkommen oder die von 50 Lebenszeit-Harzern/Sozialmigranten.


    Aha... der Ingenieur sollte mehr oder ein effektiveres Wahlrecht erhalten, weil er mehr verdient?


    Elitewahlrecht?


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    Bei Rentnern und Personen die länger als 4 Jahre ohne Arbeit sind, wird die durchschnittliche prozentuale Steuerbelastung ihrer Lebensarbeitszeit zugrunde gelegt. Wer noch nie Geld zur Gemeinschaft beigetragen hat, der hat auch kein Recht über die Verteilung zu bestimmen. Bei Familien mit Kindern zählt bei bei dem betreuendem Elternteil ein Kind soviel wie 10% Steuerbelastung .


    Wahnsinn - ein Kind wird nur mit 10 % Steuerbelastung bewertet? Das wird alle Eltern, die übrigens keinen oder nicht nur einen 8 - 17 Uhr-Job haben, ungemein freuen (Ironiemodus)...

    Sorry, das ist Käse.


    .... es geht mir nicht um´s Rauchen an sich, sondern darum, dass in Gegenwart von Kindern geraucht wird (völlig indiskutabel!), was bei diesen Szenen á la RTL noch fehlt, um sie völlig zu überzeichnen, sind Schnapsflaschen auf dem Tisch, Bierflaschen unter dem Tisch, deftiges Gerülpse, Messi-Wohnung, kein einziges Buch im Regal, Eltern die ihre Kinder vor laufender Kamera prügeln.... und die Staubschichten von 100 Jahren...


    Alles andere wird bereits ungeniert gestellt bis zum Geht nicht mehr - und genau das ist der Punkt - viele ALG II-Bezieher erkennen sich in diesen Darstellungen schlicht nicht wieder.... und es wird da mitnichten irgendeine Realität abgebildet... aber du hast schon recht - der Bürger kann es nicht besser wissen.


    Hier nur ein Beispiel: http://www3.ndr.de/sendungen/z…llschaft/dokusoap100.html


    .. und noch ein anderes: http://www.sueddeutsche.de/kul…se-hartz-theater-1.149109


    ... das sollte eigentlich ausreichen.

    enn Mutter und Tochter vor der Kamera qualmend dasitzen, im Hintergrund das Hartz IV Baby.


    Sorry Xaver,


    das sind allesamt gestellte Szenen mit gekauften Laiendarstellern - das ist nun mehrfach durch die Presse/Medien gegangen, deshalb spare ich mir an dieser Stelle einen Link.


    Das Jugendamt springt ein und am Ende steht ein Saldo -200.000 EUR, der dann regelmäßig ins "fiktive Einkommen" des Vaters vollstreckt wird. Wer der "gesteigerten Erwerbsobliegenheit" nicht genügt, fährt auch schon mal ein.


    Noch einmal - es gibt max. 6 Jahre oder bis zum 12. Lebensjahr des Kindes Unterhaltsvorschussgeld - und ja, auch für Damen (und auch immer mehr Herren), die dieses Geld nun wirklich nicht benötigen. Dieses UVG leistet das Jugendamt - auf Antrag. Alleinerziehende, die von ALG II abhängig sind, werden gezwungen, Unterhaltsvorschussgeld zu beantragen, vollziehen sie das nicht, wird dieses Geld fiktiv auf die Leistungen angerechnet - es wird also so getan, als wäre dieses Geld vorhanden... der nächste Schritt ist der, das die ArGe stellvertretend für den Leistungsbezieher Unterhaltsvorschussgeld beantragt, auf sich überleitet und dann die vollständige Leistung auszahlt.


    Unterhaltsvorschussgeld ist keine Sozialleistung - sie ist von den säumigen Unterhaltspflichtigen zurückzuzahlen, sobald sie dazu in der Lage sind, allerdings ist UVG - wie bereits geschrieben - eine sogenannte "vorrangige Leistung", wie auch Wohngeld uva.


    Siehe auch: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/familie,did=34088.html


    Die Beträge sind mit 133 bzw. 180 Euro nicht gerade berauschend - angenommen ein Kind erhält dieses UVG von Geburt an die vollen 6 Jahre, so hat der Unterhaltspflichtige 9.576 Euro an Unterhaltsvorschussrückständen, die er zahlen muss, sobald er finanziell dazu in der Lage ist - vorrangig ist natürlich jeder laufende Unterhalt für das Kind/die Kinder... oft wird der Anspruch von den Unterhaltsvorschusskassen nicht wirklich mit Nachdruck verfolgt.


    Nach Auslauf der 6 Jahre - unabhängig von den Zeitabschnitten bzw. eben ganz sicher, wenn das Kind das 12. Lebensjahr vollendet hat, gibt es keine Ersatzleistungen durch das Jugendamt mehr - sollte der versorgende Elternteil also nicht hilfebedürftig nach SGB II oder SGB XII sein, bekommt dieser ganz einfach gar nichts mehr, wenn der Unterhaltspflichtige nicht leistet.


    Im anderen Fall springt die ArGe ein, zahlt also den vollen Sozialgeldsatz sowie den Mietanteil des Kindes unter Anrechnung des Kindergeldes und lässt sich von dem versorgenden Elternteil den Unterhaltsanspruch im Namen des Kindes abtreten, wenn der Unterhaltspflichtige also irgendwann die Rückstände nachzahlt, sehen weder Mutter noch Kind etwas von diesem Geld. Einige ArGen erwarten neben der Abtretung zusätzlich die Einrichtung einer Beistandschaft beim Jugendamt - hier werden dann die ggf. irgendwann fließenden Beträge wiederum auf die ArGe übergeleitet, also das Jugendamt zahlt den Unterhaltsbetrag des Unterhaltspflichtigen direkt an die ArGe/BA/opt. Kommune/Sozialamt.


    Wer sich dafür näher interessiert - hier ein paar Links:


    http://www.dijuf.de/de/online_…_SGB_II_v._12_02_2010.pdf


    http://www.arbeitsagentur.de/z…-Uebergang-Ansprueche.pdf


    ... ganz sicher laufen in 6 Jahren - und auch nicht bis zum 12. Lebensjahr des Kindes 200.000 Euro Unterhaltsrückstände auf... selbst, wenn man von vollen 18 Jahren Hilfebedürftigkeit ausginge (sehr theoretisch), so erhält kein Kind in diesem Staat monatlich 925 Euro für sich allein... und auch die Düsseldorfer Tabelle gibt diese Beträge nicht her... anders sieht das natürlich aus, wenn es sich um mehrere Kinder handelte und der Unterhaltspflichtige ein recht hoch angesiedeltes Einkommen hätte...


    Apropos Einkommen - es gibt nun wahrlich genügend Unterhaltspflichtige (ohne Geschlechtszuordnung!), die sich gekonnt arm rechnen... Natürlich ist das für einen Arbeitnehmer mit Lohn- oder Gehaltsabrechnung schon ein schwieriges Unterfangen - da hilft nur ein schwarzer Zweitjob oder eine fingierte Abrechnung vom Boss (wohl eher nur in kleineren Unternehmen möglich) - Selbstständige und Freiberuflicher etc. allerdings haben da schon mehr Möglichkeiten. Dass man für den Ex-Partner nicht aufkommen möchte, leuchtet mir ja noch ein - allerdings sollte man schon für sein/e Kind/er einstehen - denn genau das müsste man schließlich auch, würde man weiterhin mit ihnen zusammenleben - oder?


    Das hier einige Väter meinten, sie wären sozusagen die besseren Mütter, liegt wohl in der Hauptsache daran, dass sie gar nicht wissen, wie ihre Chefs auf eine derartige "Emanzipation" reagieren würden, denn wüssten sie es, wüssten sie ebenfalls, dass sie genauso wie jetzt wir - eine ständige Zerreißprobe zwischen Arbeit und Kind/ern hätten.


    In meinem Bekanntenkreis kenne ich zwei alleinerziehende Väter (die Mütter sind auf dem Karrieretrip und haben ihre Kinder bei Papa gelassen - eine Dame zahlt übrigens Unterhalt für das Kind) - einer von ihnen hatte schlagartig einen heftigen Einkommenseinbruch, weil er der 9-jährigen Tochter kein Alleinsein während seiner Wechselschichten - insbesondere während der Nachtschichten zumuten wollte (und übrigens auch nicht dürfte!), er verdient ein Drittel weniger, was natürlich über den Unterhalt nicht vollständig kompensiert werden konnte - der Verzicht auf Spät- und Nachtschichten war übrigens auch nur deswegen möglich, weil es sich um einen recht großen Konzern handelt und er dort auch schon 15 Jahre beschäftigt war. Nichtsdestotrotz brauchte das Kind nun während seiner Arbeitszeit eine verlässliche Hort-Betreuung und in den Ferien hat er Probleme mit seinem Urlaub auszukommen, sie mussten in eine günstigere Wohung umziehen, der Weg zur Arbeit ist für ihn weiter, die Wohngegend macht ihn auch nicht sonderlich glücklich.


    Der andere Vater (der von seiner Frau sitzengelassen wurde, als der Sohn 2 Jahre alt war), betreut seinen inzwischen 4-jährigen Sohn, ohne einen Job zu haben, er verlor diesen unmittelbar nach der Trennung. Das Kind hat nun einen Kindergartenplatz, aber wer stellt einen Mann halbtags ein? Er erhält also derzeit ALG II und ist nunmehr zwei Jahre aus seinem Beruf raus - für einen Mann in unserer Gesellschaftsstruktur ein No Go.


    Die Probleme sind also völlig identisch - ein Kind zu betreuen, bedeutet Abstriche zu machen - Abstriche beim Gehalt, bei einer möglichen "Karriere"... bei der Selbstständigkeit - es sei denn, es geht einem so gut, dass man entweder völlig frei in der Arbeitseinteilung wäre, sein eigener Chef ist, nicht mehr so viele Stunden - oder sogar von Zuhause aus arbeiten kann... dieses Glück hat nun aber wirklich nicht jeder und dabei ist es ausnahmsweise völlig ehu, ob Mann oder Frau betroffen sind.


    Ach ja... fiktive Anrechnungen - das wurde hier ebenfalls thematisiert... ist für mich ein absolutes Unding - ein Job reicht - und wenn dieser sicher ist, sollte er auch nicht aufgegeben werden... dann kann eben nur eine Summe X an Unterhalt fließen und Punkt. Was Familienrichtern dabei einfällt, Gehälter anrechnen zu wollen, die es gar nicht gibt, weiß ich nicht - ich denke aber, es würde sich im Einzelfall lohnen, sich entsprechend "hochzuklagen".


    Ansonsten - Deutschland ist gründlich und immer "gerecht", wie ich mir neulich habe sagen lassen müssen... so finden fiktive Anrechnungen nun durchaus auch bei Frauen statt, die Anspruch auf Unterhalt haben, aber trotz Kinderbetreuung ihren Job gefälligst aufgeben sollen, wenn sie zu wenig verdienen: http://www.aerztezeitung.de/pr…b-geschiedene-mutter.html


    Ach ja.. das Fazit habe ich noch vergessen - wie schon vor einigen Seiten angedeutet - liegt es am Zusammenhalt innerhalb der Beziehungen/Partnerschaften und Ehen und m.E. liegt das auch oder überhaupt an der unsicheren, allgemeinen Lage und an einer familienfeindlichen Arbeitsmarktflexibilisierung - ohne jede Sicherheit freilich.


    Wer nicht weiß, ob er morgen noch Arbeit hat, ob sein Arbeitsverhältnis verlängert wird, ob er übermorgen noch das gleiche Gehalt verdient... lebt letztlich gezwungen planlos - und das überträgt sich auf die Bindungen innerhalb von Familien.


    Die Bewilligung von Hartz 4 sollte nicht an irgendwelche Prüfungen der finanziellen Situation, Plicht zu Bewerbungen oder Fortbildung gekoppelt sein. Ideal wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen.


    ... du hast meinen Beitrag nicht gelesen oder nicht verstanden, oder?


    Natürlich muss die finanzielle Situation geprüft werden, mir ging es darum, dass die Menschen nicht mehr monatelang auf das Einsetzen einer für sie überlebenswichtigen Leistung warten müssen; die ArGen haben gesetzliche Möglichkeiten Überzahlungen aufzurechnen, sie können Vorschüsse gewähren.... aber sie lassen die Betroffenen lieber zu den Sozialgerichten laufen, damit sie ihnen zustehende Leistungen einklagen müssen...


    Und ob es zur Prüfung gehört, auf einem Kontoauszug ersehen zu können, dass eine Person z.B. Mitglied einer Gewerkschaft ist, sich lange vor der Bedürftigkeit etwas beim Orion-Versand gekauft hat, sich tatsächlich eine Rechtschutzversicherung leistet oder geleistet hat usw. usf. dürfte doch mindestens fragwürdig sein.


    ... die Pflicht für Bewerbungen, also das im Gesetz definierte "Fordern" ist eine wichtige Angelegenheit, die Kosten für diese Bewerbungen aber schlussendlich nicht übernehmen zu müssen bzw. diese unterhalb der geforderten Bewerbungszahl abzudeckeln, mutet eigentümlich an... und btw. wenn so viele Stellen gibt, dann erwartet man ab und an wenigstens einen Vermittlungsvorschlag (aus den bekannten 500.000 offenen Stellen - Pool der BA - die meistens Doppler beinhalten und sogar geringfügige Beschäftigung, neben reichlich unseriösen Jobs)... ich habe in den letzten 5 Jahren nicht einen Vermittlungsvorschlag erhalten und nein, wieder falsch - ich bin nicht allein!


    Wenn es gut ausgebildeten Menschen nicht möglich ist, über Internet und Zeitungen eine geforderte Bewerbungszahl überhaupt zu generieren, läuft irgend etwas verkehrt - und natürlich kann man sich die Gelben Seiten rauf- und runter bewerben, Zeitmangel ist hier auch kein Thema! Aber es macht keinen Sinn, sich unnütz zu bewerben und dafür am Ende sogar noch vom Mindestlebensbedarf abrücken zu müssen. Die Firmen sind lediglich zur Aufbewahrung unaufgefordert eingegangener Bewerbungen verpflichtet, sie müssen diese nicht zurückschicken oder gar ein Absageschreiben verfassen.


    Zu den Fortbildungen.... habe ich ganz klar geschrieben, dass diese durchaus wichtig sind, wenn aber jemand Bewerbungen schreiben kann, sich mit Word und Excel auskennt und als Altenpfleger keine Zukunftsperspektive hat, weil einfach die Vorbildung fehlt, wenn jemand eigentlich einen großen Staplerschein oder einen SAP-Lehrgang benötigt, dann sind genau diese Förderungen auch unabdingbar. Genau das funktioniert in der Mehrzahl der Fälle eben nicht - nur... so lange jemand im Bewerbungstraining, im Office-Kurs oder mit dem kleinen Staplerschein oder in einem Praktikum befindlich/beschäftigt ist, wird er in der Statistik nicht als arbeitslos geführt und das ist die Krux - Beschäftigungstherapien, für die der Steuerzahler aufkommt, ohne zu wissen, dass er gleichzeitig mit geschönten Zahlen genarrt wird.


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    Der Handwerker sollte mehr verdienen, damit es noch genügend Abstand zu den Transferleistungsempfängern gibt.


    ... der Handwerker könnte mehr verdienen, wenn er gefragt wäre - das ist er natürlich in einer Zeit mit bröckelnder Konjunktur, sterbender Binnenmarktsstruktur nicht, weil die Menschen kein Geld für ihn haben - respektive - ihre veränderte Lebensplanung z.B. Hausbau und Co gar nicht zulassen... und der Rest - das wissen wir doch alle - sparen, wo sie nur können. Ich hatte es gestern schon geschrieben - und auch so gemeint - Exportgröße zu sein, ist nicht alles - an allem anderen krankt es gewaltig.


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    Macht man das alles nicht, dann fliegen hier die Steine und alles wird zu Klump geschlagen - spätestens dann ist alles besser


    Wo du das herausgelesen haben willst, ist mir schleierhaft - ein Hartz-IV-Bezieher ohne Leistungen wird wohl eher nicht die letzten Mittel für eine Zugfahrt nach Berlin auf den Kopf hauen... die Berliner Betroffenen sind schnell zu Klump geschossen, sollten sie es wagen aufzubegehren... und der Rest wird von ängstlichen Mittelständlern als Abfall auch noch um das letzte Stück Brot gebracht... so wird die Wahrheit wohl eher aussehen, wenn Leistungen zur Gänze wegfielen...


    Es ging hier gestern Nacht um mögliche Solidarität für Mitmenschen, denen es schlechter geht, Thodie - das du diese nicht empfindest, hättest du nicht mehr explizit schreiben müssen!

    Wenn ich mal die letzten 24h zusammenfassen darf:


    ... da hast du aber einiges in deiner "Zusammenfassung" vergessen bzw. anders ausgelegt


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    Der Satz für Hartz 4 sollte deutschlich angehoben werden. 1.800 EUR netto pro Monat sind für eine 3-köpfige Familie ohne Arbeit zu wenig.


    Damit suggerierst du bewusst falsch, dass deine Beispielfamilie 1800 Euro ALG II bezieht. Warum? Weil auch in Stuttgart die Angemessenheitskriterien nicht bei 900 Euro Warmmiete für eine 3-köpfige Familie festgelegt sind, übrigens auch nicht in München, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg usw.


    Dann blendest du aus, dass von den ca. 1.550 Euro für den realen Lebensbedarf 2x Kindergeld und höchstwahrscheinlich 1-2 x Unterhalt für die Kids fließen und vollumfänglich angerechnet werden... und jetzt komm nicht mit dem Argument, das seien auch Sozialleistungen, denn sowohl Kindergeld als auch Unterhalt oder Unterhaltsvorschussgeld (6 Jahre oder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr des Kindes) sind Leistungen, die auch gutsituierte Arbeitnehmer für sich beanspruchen.


    Wird Unterhalt gezahlt, dann erhält deine Musterfamilie noch ca. 700 Euro ALG II. Sie hat abzüglich Miete monatlich ca. 950 Euro für:


    Ernährung, Warmwasser, Strom, Telefon, öffentlichen Nahverkehr, Bekleidung, Hygieneartikel/Waschzubehör, Bewerbungskosten, Ansparbeträge, Spielzeug, Kontoführungsgebühren, defekte Haushaltsgeräte, Schönheitsreperaturen/Renovierungen (Eigenanteil), Medikamente (Zuzahlung), Praxisgebühren, Krankenversicherungszuschlag, Versicherungen (Hausrat und Haftpflicht sind unabdingbar), Bücher/Medien, Wohnungseinrichtung (Möbel, Hausrat, Kleingeräte, Utensilien), Fahrrad/Sportverein/Schwimmbad, Kultur/Theater/Kino/Ausflüge, Hobby usw.


    Macht pro Person ca. 317 Euro monatlich und 74 Euro wöchentlich, die eben gerade nicht nur für die Ernährung zur Verfügung stehen.


    Und damit wir uns gleich richtig verstehen - für eine arbeitende Familie stocken sich die 1.550 Euro mindestens auf 1.870 Euro auf (Mindestfreibetrag Erwerbstätigkeit: 320 Euro); hier die Miete abgezogen macht: 1.270 Euro : 3 Personen = 423 Euro monatlich pro Person = wöchentlich ca. 96 Euro pro Person. Sieht also schon ganz anders aus... und stellt im Prinzip den Lohnabstand dar.


    Das dieser so gering ist, hat die Politik mit Hartz I bis IV, mit Aushebelungen beim Kündigungsschutz usw. usf. zu verantworten - und ich wiederhole mich, die Aufstockung, also die Subventionierung von unzureichenden Löhnen ist ebenso politisch gewollt.


    Übrigens sieht die Rechnung schon einmal ganz anders aus, wenn ein Elternteil mit einem Ü7 Kind allein lebt - hier beträgt die monatliche Leistung: 687 Euro unter Anrechnung von Kindergeld und Unterhalt bei einer Miete von 438 Euro warm (Angemessenheitskriterium in Bremen - Mietstufe IV - München hat V) sind also ingesamt: 1090 Euro - abz. Miete 438 Euro = 652 Euro zum Leben = 326 Euro pro Person monatlich... was sich nach "Mehr" liest, ist aber in Wirklichkeit weniger, weil natürlich anders gekocht wird, die Kinder untereinander nicht Spielzeug und Bekleidung abgeben/teilen/tauschen, denn es ist ja nur ein Kind...


    Nehmen wir dann wiederum deinen Beispielfall mit zwei Erwachsenen und einem Kind aus Stuttgart, haben sie u.a. keinen Mehrbedarf für Alleinerziehung und geringere Regelsätze: 1.497 Euro monatlich - Miete = 897 Euro zum Leben : 3 = 299 Euro pro Person = ca. 67,50 Euro pro Person wöchentlich - für alles... also nicht nur für die Ernährung...


    Jetzt stell dich hin und schreib, es wäre zu viel... und nein, es nützt gar nichts, dass Flachbildfernseher, Computer und Hifi laufend günstiger werden - das alles kann man nämlich nicht essen.


    Glaubst du wirklich, dass die o.a. Beispielfälle bei den Tafeln betteln gehen, weil sie Lust dazu haben? Nein, denn geht ein Haushaltsgerät kaputt (was die ArGe eben nicht gesondert übernimmt!), dann stimmen die ganzen o.a. Rechnungen nicht mehr - oder glaubst du, der Energieversorger bucht dann nicht mehr ab oder die Telekom lässt sich ihre Rechnungen auf Raten bezahlen... oder würdest du einfach die Praxisgebühr nicht mehr zahlen wollen, um Geldmittel zu generieren, die einfach nicht da sind?

    Ein Mann hat immer einen Plan. Muß auch haben, sonst ist er erledigt.


    Sei nicht böse - du bist auch nicht gemeint... aber, es gibt reichlich Männer, die nicht einmal in ihrem regulären, recht annehmlichen Leben einen "Plan" haben.... und damit ist gerade nicht die Bedienung der heimischen Waschmaschine gemeint, sondern Lebensplanung und das Übernehmen von Verantwortung für sich ... und die seinen.


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    Eine Frau findet im Ernstfall immer schnell einen Mann, der einen Plan hat, und sie beschützt.


    ... wenn das nicht einmal außerhalb von Notsituationen gelingt... aber na gut - ich kann mich der Romantik dieser deiner Worte nicht wirklich entziehen, denn du hast natürlich recht - nicht jede Frau ist für den Überlebenskampf gemacht, dabei täte es schon auch ganz gut, sich einmal zurücklehnen zu können und die Dinge zu tun, die man gut beherrscht.


    Ansonsten... ob Mann oder Frau - Teamplayer sind gefragt - genau das gewöhnt man uns aber gerade nachhaltig ab... und wir lassen es sogar sehenden Auges zu.

    es war schon immer so in der deutschen Geschichte ,,nüscht ist für ewig ,, je enger der Gürtel /Schlinge gezogen wird gegenüber


    dem Volk ,je grösser erwächst die Frucht des Zorn :D


    Jetzt musst du mir auf die Sprünge helfen, bitte... mir erinnerlich sind lediglich einige Bauernaufstände, die Vernichtung Magdeburgs im Namen des Glaubens - ein Wenig Stress zu Beginn der Industrialisierung (Arbeitnehmerrechte) und ein Soldatenaufstand vor dem ersten Weltkrieg... bei den letzten beiden Ereignissen hat jeder, der konnte (und/oder vielmehr musste) eine neue Heimat in den Staaten gefunden, sofern die Überfahrt und die Trecks durch den wilden Westen überlebt worden sind...


    Vielleicht habe ich ein wichtiges Ereignis gerade nicht auf dem Schirm - kann sein - aber mir kommt es eher so vor, als hätte der deutsche Michel schon immer viel lieber seine Zipfelmütze ganz besonders tief heruntergezogen, um nicht sehen zu müssen, dass es anderen schlecht geht, so lange es ihm gut geht... und der nächste... so lange es ihm gut geht - usw.


    PS. ich lese gerade, ein Jeder hat einen Notfallplan - wovon ich nichts lese - das Engagement vor einer möglichen Flucht... passt also.

    Ein guter Fluchtplan für den Fall eines Failed State gehört zur Vorsorge.


    ... und genügend Schmierge(o)ld, um sich an den Grenzen freizukaufen... Da du kein Kind hast, wirst du nicht in die Entscheidungsnot kommen, darüber befinden zu müssen, ob du auf dem Schwarzmarkt Nahrung für dein Kind besorgst - oder es riskierst auf einem unbestimmten Weg zu einer Grenze X oder danach dabei zusehen zu müssen, wie dein Kind verhungert.


    Um das auf den Punkt zu bringen - sofern diese Belange überhaupt planbar sind, dürfte es leichter sein, wenn man unabhängig ist und über reichlich Edelmetall verfügt... verfügte man aber darüber und wäre nicht von Sozialleistungen abhängig und völlig frei in seinen Entscheidungen, stellt sich die Frage, warum die betreffenden Personen noch hier sind ;)


    Zitat

    Also zumindest hier im Forum sind viele, die für diesen Fall einen Plan zu haben glauben.


    ... ja, ich las da mal etwas von Natodraht :D


    Ansonsten - glauben heißt nicht wissen...


    Und das vollendete Wissen, wie etwas wird, haben wir nicht - außer die wenigen Uri Gellers unter uns - demzufolge bleibe ich bei meiner Aussage - außer Notvorräte anzulegen und etwas Bewegungsgeld- oder Gold anzureichern, kann man keine vollendete Vorsorge treffen.... versuchte man es - sitzt man entweder am Ende wie das Kaninchen vor der Schlange - oder aber - wird unflexibel, weil man schlußendlich doch falsch geplant hat... Im Falle einer Anomie muss man sich seine eigenen Gesetze schaffen - Geld, Gold und Besitz hilft da nur sehr bedingt... den Willen zu überleben und die seinen durchzubringen, kann man sich nicht kaufen!

    :D den verdacht habe ich :D


    Denkst du das wirklich? Ich meine, glaubst du daran? Nicht falsch verstehen, bitte - aber es ehrt dich, wenn du diese Gedanken hegst, weil du dann wahrscheinlich zu denjenigen gehören wirst, die sich dafür auch stark machten.


    ... ich sehe es dagegen so, das 99 % der Nichtbetroffenen nicht einmal kurz mit dem Finger zucken wird, wenn es so weit käme... der Rest, also die 1% Enthusiasten, Kämpfer und Mitmenschen dagegen werden genauso überrollt, wie die wenigen wehrhaften Betroffenen selbst - Stichworte sind hier: Eurogendfor (die sauberste Lösung) oder Bundeswehreinsätze im Inneren.


    Und du liest es ja auch hier... die meisten User scheinen zu denken, wenn es erst die anderen trifft, bliebe mehr für sie, oder sie müssten dann weniger Steuern, Gebühren - sprich Abgaben zahlen...


    In Wirklichkeit sind wir aber nur die Vorhut, um zu probieren, was "geht" - ansonsten dienen wir zwischenzeitlich einmal mehr der Abschreckung = zur Disziplinierung der Lohnsklaven (wenn der Konsum und die Zinslast nicht mehr oder überhaupt genug "drücken"), denn je schlechter es uns geht, desto mehr sind alle anderen bemüht, weiterhin gut zu "funktionieren"...

    Patou: Ich habe aber eine Frage: Was tust Du, wenn dieser Staat seine Zahlungen an Dich plötzlich von heute auf morgen einstellt? Einfach weil ihm das Geld ausgegangen ist. Das ist nämlich durchaus im Bereich des Möglichen. Dann hilft Dir auch das Sozialgericht nicht mehr weiter, weil Du vielleicht einen Titel erhälst (wenn der zuständige Sozialrichter überhaupt noch zur Arbeit kommt), diesen aber nicht vollstrecken kannst.


    Wie sieht Dein Plan B für diesen Fall aus? Hast Du überhaupt einen?


    Wenn es so weit kommt/ist, wird wohl kaum jemand noch einen "richtigen" Plan haben, jedenfalls dann, wenn es so arg würde, dass sogar Sozialrichter ihrer Arbeit fernblieben...


    Ansonsten - ich würde meinen Sohn sicherlich nicht verhungern lassen - wie weit ich dabei gehen würde, genau das zu verhindern, kann ich dir allerdings zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen - was in der Natur der Sache liegt, wenn man aus dem Stand heraus reagieren muss und dann auch reagieren wird... Ansonsten - ich habe eine kleine Vorratshaltung und auch einen Notgroschen zurückgelegt.


    Gegenfrage - stell dir vor, du hast ein Kind, lebst mit diesem allein, verlierst deinen Job bzw. dein Chef zahlt dir einfach keinen Lohn mehr - sofern der Arbeitsrichter noch zum Dienst erscheint, erhältst auch du einen fruchtlosen Titel = was würdest du tun, wenn dein Notgroschen und deine Vorräte aufgebraucht sind?


    es-tut-mir-äh-ja-sooo-LEID [smilie_happy] , unheilbare Staats- und Bankengläubigkeit ("Bankeritis") gehört nun einmal be-straft :boese: , und das ist auch GUT SO :wall:
    Alles bloß wegen 1% Bestechungsgeld namens "Zinsen"?


    Biete demnächst Seminare zum Vermögenserhalt für Hartzer in spe an :thumbup:


    Hi Milly,


    ... gut und schön - nur könnte ich mir vorstellen, dass die Anschaffung von z.B. Edelmetallen auch irgendwo erfasst wird = ?


    Sollte das so sein, kämen die betreffenden "Hartzer" ebenfalls in Erklärungsnöte, warum sie sich nach offenkundig falschem Ausfüllen des Anlagebogens plötzlich "entreichert" haben.