Wir hatten ja neulich diese Ukro-Zirkusnummer mit den Blackhawk Hubschraubern, die am hellichten Tag bei Pokrowst eine Spezialeinheit abgesetzt haben.
Je nach Quelle ein halber Erfolg, eher aber ein totales Desaster. Ich schätze die wollten in Panik noch Nato-Kräfte evakuieren, bevor die in den Kessel geraten. Ist aber nur eine Spekulation meinerseits.
Das eigentlich interessante ist, dass die das am Tag gemacht haben, was schon wahnsinnig erscheint.
Die neue Realität ist aber, dass es keine Rolle mehr spielt ob man das bei Tag oder bei Nacht macht.
Inzwischen sind derart viele Drohnen mit Wärmebildkameras unterwegs, dass die Nacht keinen Schutz mehr bietet.
Dafür ist die Dunkelheit für Infanteristen mit Nachteilen verbunden, trotz Nachtsichtbrillen.
Bei Tag sieht man Löcher im Boden und auch oberflächlich verlegte Minen etc. einfach viel besser als bei Nacht.
Darum wird tagsüber angegriffen, das gilt auch für die russischen Stoßtrupps mit ihren Motorrädern.
Den Drohnen entgehen kann man so oder so nicht, daraum verlegt man Operationen, die früher bei Nacht stattgefunden hätten in den Tag.
Weil da für den Soldaten am Boden alles einfacher ist.
Diese Verhaltensweise ließ sich schon in Afghanistan auf Seiten der Taliban gegen die Nato beobachten. Den amerikanischen Drohnen konnte man nicht entgehen sobald man sich bewegte.
Also war man nicht mehr nachts sondern tagsüber unterwegs, wo eine Fortbewegung in schwierigem Gelände wesentlich einfacher ist.
Drohnen krempeln die Kriegsführung der letzten gut 90 Jahre tatsächlich in vielen Bereichen grundlegend um.