Beiträge von blackpearl

    Ich hatte es schon mal irgendwann eingestellt. Laut einem Youtuber, der sich damit beschäftigt, besteht die "ultimative Krisen-Notstromvorsorge" aus einem Stromaggregat UND so einem Teil, wie woernie es hier eingestellt hat.


    Weil bei Verbrauchern die nur gelegentlich anlaufen aber eben nicht die ganze Zeit im Dauerbetrieb sind, wie z.B. Gefrierschrank oder auch eine Ölheizung dieses Powerpack besser ist als ein Generator.
    Mit dem Generator wird dann wiederum die Powerstation aufgeladen, wenn man wetterbedingt keinen Solarstrom hat.


    Ich selber kann mich immer noch nicht zu der Anschaffung durchringen. Im Winter das Haus frostfrei hält mein Holzofen.
    Der wird mir aber eh schon Besuch bescheren auf den ich gar nicht scharf bin, wenn man eines der Häuser ist wo es im Winter bei Blackout aus dem Kamin raucht.

    Der Inhalt des Gefrierschranks lohnt die Anschaffung nicht und Handynetz gibt es wahrscheinlich eh keins mehr.
    Bei Taschnlampen, Funkgeräten etc. setze ich auf Geräte für handelsübliche Batterien.
    Werkzeugakkus (Makita) sind immer geladen.

    Ich hab gerade mal als Alternative zu Diamanten nach Smaragden und Rubinen gegoogelt. Wobei Rubine die teureren Steine sind.

    Beides lässt sich auch synthetisch herstellen. Künstliche Rubine sind chemisch und physikalisch mit einem natürlich gewachsenen Rubin identisch.
    Und jetzt kommt es: Ein synthetischer Rubin mit 12 mm Durchmesser kostet 9,60 €.
    In Worten: Neun Euro sechzig.
    Der natürliche um die 18.000 €

    Bin da sehr ernüchtert, ich glaube mit Edelsteinen allgemein kann man wirklich sehr leicht heftig auf die Schnauze fallen.

    Bei Diamanten geht ja selbst ohne die Synthetischen schon seit Jahrzehnten das Gerücht um, dass die heimlich gehortet werden um die Preise halbwegs oben zu halten.

    Kannst du das bitte etwas näher erklären - Danke


    Endstromkreis bedeutet, dass vom Hauptsicherungs- bzw. Verteilerkasten im Haus nur ein Verbraucher oder Raum angesteuert wird.

    Dazu muss man in den Hauptsicherungskasten schauen (der hoffentlich gut beschriftet ist).

    Klassische Beispiele sind Garage (mit Torantrieb und Beleuchtung), Dachboden (mit Beleuchtung), Außensteckdose im Garten, Keller (mit Beleuchung und vielleicht noch einem Gefrierschrank) oder auch eine extra Steckdose für die Waschmaschine.

    Alles einzeln "angesteuerte" Bereiche bzw. Verbraucher, die jeder an einer eigenen Sicherung hängen.
    Wenn man an diesem Stromkreis eine freie Steckdose hat, ist die prädestiniert zum einstöpseln eines Balkonkraftwerks.
    Ausnahme wäre, wenn da was dran hängt das dauerhaft sehr viel Strom zieht.
    Also viel mehr was eine normale Waschmaschine oder ein Gefrierschrank braucht.

    Zur Abgrenzung dazu gibt es Verteilerstromkreise, die gehen vom Hauptkasten in ein Stockwerk oder eine Wohnung und verteilen sich von dort weiter auf einzelne Räume (haben im Stockwerk dann nochmal einen kleinen Sicherungskasten).
    Da hängen dann an einem Stromkreis und einer Sicherung im Hauptkasten eine ganze Reihe von Verbrauchern in Küche, Wohnzimmer etc.
    Bei diesen Verteilerstromkreisen kann es zu Überlastungen kommen, wenn man eine oder sogar mehrere 800 W Solaranlagen einstöpselt.

    Zitat

    Gas und Heizungen

    Ich hab mir diesen Sommer einen Holzvergaserkessel einbauen lassen und den Gasanschluss endgültig stillgelegt.
    Dafür gab es eine relativ üppige staatliche Förderung, die ich natürlich abgegriffen habe.

    Nach der Kündigung des Gasanschlusses kam vom Versorger ein Schreiben, dass ich als Stammkunde jetzt aus meiner Rabattstufe rausfalle und mehr für Strom zahlen muss.
    Ich könnte natürlich den Anbieter wechseln, aber bei Strom ist das so eine Sache.

    Meine Antwort darauf ist jetzt unangemeldetes Balkonkraftwerk Nr. 4, was mich zumindest im Sommer weitgehend und bei gutem Wetter tagsüber völlig autark macht.

    Stöpselt man an einen sogen. Endstromkreis an ist man safe, was evtl. Überlastung der Stromkabel im Haus angeht. Hat mir ein Elektriker bestätigt.
    Ich sehe das inzwischen als Notwehr an.

    Preise für ein 800 W Kraftwerk komplett mit Wechselrichter inzwischen deutlich unter 300 €.

    Falls Gas knapp wird, werfen sie die Industriekunden zuerst ab.
    Dafür wurden in den letzten paar Jahren angeblich die technischen Voraussetzungen geschaffen, damit das sehr schnell gehen kann.
    Ähnlich wie bei Stromabschaltungen gibt es dann hohe Entschädigungszahlungen, der Klingbeil hats ja.

    Als zweites dann das öffentliche Gasnetz, trifft dann alle die mit Erdgas heizen und kochen.
    Deutschland ist vor allem im Winter auf Gaskraftwerke zwingend angewiesen, um die Stromversorgung aufrecht zu erhalten.
    Die Kraftwerke werden oberste Priorität haben und bis zuletzt mit Gas beliefert werden.
    Großflächige Brownouts oder gar einen Blackout ist das Letzte was die wollen, die betroffenen Gebiete würden für den Staat sehr schnell unkontrollierbar werden.

    Dann lieber frierende Leute, die aber noch Strom haben.

    Vielleicht haben wir ja Glück und -10 Grand bei uns werden die Durchschnittstemperatur dieses Jahr, dann klappt es auch mit der Mangellage....aber auch nur dann....

    Ich sehe keine andere Möglichkeit, dieses Land wieder auf eine halbwegs normale Spur zu bringen.
    Und selbst dann wird der Lerneffekt bei vielen Systemdeppen nicht mehr über die längst verödeten Synapsen ins Hirn vordringen können.

    Hygiene ist gerade in Krisenzeiten wichtig.
    Kommt kein Wasser mehr aus dem Hahn, muss man improvisieren und dabei noch sehr sparsam mit seinen (hoffentlich vorhandenen) Wasservorräten umgehen.


    Zum Händewaschen gibt es Waschpasten oder so eine Art Granulat, aus dem Handwerkerbedarf.
    Wer auf Wasser und Seife nicht verzichten will - auf das hier bin ich erst gestern gestoßen.
    Man lernt nie aus.
    Rukomojnik. Gibt es exakt unter diesem Namen auch in deutschen Onlineshops.
    Vorteil gegenüber einem Kanister mit Auslaufhahn: Man hat weniger Berührungsfläche mit dem "Auslöser" und muss nicht mit den größten Dreckbratzen an einem Hahn rumfummeln.


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    Ich bewahre Wasser in mehreren 200 l Regentonnen im Garten auf.
    Nordseite, also nur im Hochsommer in den Abendstunden mal kurz direkte Sonneneinstrahlung von Westen her.
    Deckel fest verschlossen.


    Das ich das Wasser dann vorher nochmal durch einen Filter jage, war von Anfang an eingeplant. Also kein Micropur oder ähnliches rein.


    Am Anfang hab ich das Wasser über den Sommer 3 x ausgetauscht. Inzwischen ist von Frühjahr bis zum ersten Frost dasselbe Wasser in den Tonnen.
    War optisch und vom Geruch her bislang immer einwandfrei, nie gekippt oder so.

    Im Winter muss ich den Vorrat dann leider verkleinern, da hab ich eine Tonne in der Waschküche, mehr geht vom Platz her nicht.

    museo del oro

    Ich gebe zu, "hält ewig" ist kein besonders präziser Begriff.
    Ich sag es mal so. Wer mit etwa Mitte 30 ein Haus baut, hat bei "hält ewig" gute Chancen, diesbezüglich zu Lebzeiten nicht mehr sanieren zu müssen.


    Wobei es natürlich auch gute Gründe geben kann, es trotzdem zu tun.

    Und ja, das trifft auf einige von den 60ern bis in die 80er gebräuchliche Materialstandards zu, während es durchaus sein kann das man das bei ein Haus von 1997 oder 2003 jetzt schon sanieren muss.
    Die genannten Rohrleitungen als Beispiel.

    Was die Haltbarkeit von Häusern angeht, bezüglich der Bauepochen:
    (Auf die BRD bezogen)

    Unmittelbare Nachkriegszeit

    Problematisch. Mangelwirtschaft und oft schlechte Baumaterialen, vor allem was Mörtel etc. angeht. Alte Elektrik etc.

    60er bis 80er Jahre

    Vor allem ab den 70ern gute Bausubstanz, wenn die Baufirma halbwegs was konnte, hält das Mauerwerk ewig.
    Bedachung ebenfalls. Hier im Dorf gibt es einen Haufen Häuser, wo die Dachziegel zum Teil noch aus den 60er Jahren sind und halten.

    Geschweißtes, schwarzes Heizungsrohr hält ewig, wenn nicht irgendwo ein Leck am Heizkörper oder an der Technik im Heizkeller ist, und man ständig frisches Wasser nachfüllen muss. Das sollte man dann schleunigst beheben (Nach Lecks in der Wand wird man sowieso schauen, sobald man dort Wasserflecken hat).

    Problematisch wird es, wenn für die Heizung in den 80er Jahren die ersten Kunstoffrohre zum Einsatz kamen (meist für Fußbodenheizung).
    Die waren damals noch nicht diffusionsdicht und es gab Probleme mit Verschlammung im Heizkreislauf.
    Inzwischen dürften die aber gezwungenermaßen ausgetauscht sein.

    Was Wasserleitungen angeht (Stahl verzinkt oder Kupfer) hängt es stark davon ab, ob der Installateur Ahnung hatte und das Material an die örtliche Wasserhärte angepasst hat.
    Ich habe z.B. hartes Wasser und verzinkte Stahlrohre.


    Habe bei mir neulich bei einer Teilsanierung einige der alten Rohne entfernt. Die haben innen zwar eine Kalkschicht, sind aber noch Jahrzehnte davon entfernt, undicht zu sein oder von Kalk verstopft zu werden.
    (Haus ist Baujahr 1981).

    Qualität der Elektrokabel vor allem in den 70ern und 80ern auch so gut, dass die mit etwas Glück ewig halten können

    90er Jahre


    Da muss man in der Tat aufpassen. Die Goldgräberstimmung der Wiedervereinigung brachte Pfusch am Bau mit sich.
    Neue Rohrsysteme und vor allem die Verbindungstechnik brachten die Gefahr von Kinderkrankheiten mit sich.
    Ein Skandal um Kupferrohre in schlechter Qualität (aus Belgien massenhaft importiert) sorgte für zahlreiche Wasserschäden, die natürlich erst nach Jahren aufgetreten sind.

    Der Trend weg vom Stahlrohr mit Hanf als Dichtung für die Fittings hin zu Kupfer mit Lötverbindungen (später Pressverbindungen) brachte bei Pfuschern die Gefahr von undichten Stellen, wenn nicht sauber gearbeitet wurde.
    Auch das konnte erst nach vielen Jahren auftreten.

    Natürlich kann es auch aus diesem Jahrzehnt Häuser geben, die ewig halten.

    Ab Mitte der 2000er war ich aus der Branche raus, aber das mal als grobe Anhaltspunkte.

    Generell hat man in Deutschland das Problem das bei Neubauten zu wenig berücksichtigt wurde, Heizungsrohre und Wasserleitungen irgendwann mal erneuern zu müssen.
    Heißt in der Praxis dann meistens Wände aufstemmen, viel Dreck und hohe Kosten.

    Würde ich heute neu bauen, wären alle wasserführenden Leitungen in so einer Art Kabelschächten, wo man gut und ohne großen Aufwand dran kommt.


    PS:


    Übrigens Vorsicht, wenn man ein altes Haus mit alten Wasserrohren hat und dann plötzlich anfängt die Wasserhärte zu verändern, z.B. über eine neue Filter- oder Enthärtungsanlage.


    Ich hab nix, bin arm wie ne Kirchenmaus, fahre einen Dacia und wenn es wirklich mal soweit ist das sie über die Dörfer ziehen und nachschauen, stelle ich das Rasenmähen und putzen ein.

    Nach 4 Wochen sieht die Bude aus, als würde der Drachenlord hier wohnen.


    Okay, die nagelneue Xbox series x und ein paar andere Einrichtungsgegenstände müssten vorher noch weg.

    Die, die noch Geld haben geben es aus, diejenigen die keins mehr haben, sind unsichtbar.
    Angeblich leere Strände an Nord- und Ostsee.


    Wobei das mit dem Gewöhnungseffekt stimmen kann.
    Diese Tage im Baumarkt: Für einen verschissenen Holzbalken aus Fichte in 9 x 9 cm mit 180 Länge wollen die 16 €.
    Online geschaut - kostet fast überall gleich und da wo es günstiger ist, lohnt es sich nicht wegen den Frachtkosten.
    Also, was bleibt einem übrig?
    Verzicht, aber das geht halt nicht immer.

    Der ZF-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Achim Dietrich spricht davon, dass Beschäftige des Konzerns auf 25 bis 30 Prozent eines Jahresgehalts verzichten müssten, wenn das Unternehmen mit seinen Forderungen durchkomme.


    Ist das schon Deflation, wenn Löhne um 30% gekappt werden? Oder passiert das auch in Inflation?

    Ich verfolge Nachrichten aus der Wirtschaft seit etwa 30 Jahren bewusst und mit Interesse.
    Mir ist kein einziger Fall bekannt, wo Lohnverzicht der Belegschaft ein Unternehmen gerettet hätte.

    Das die Belegschaft bei einigen deutschen Konzernen schlichtweg überbezahlt ist und die nicht zuletzt deshalb nicht mehr konkurrenzfähig sind steht natürlich auf einem anderen Blatt, dass will ich gar nicht abstreiten.

    Aber spätestens wenn die Firmenleitung mit Gehaltsverzicht ums Eck kommt, ist es allerhöchste Zeit sich nach was neuem umzusehen und vielleicht noch irgendeine Abfindung mitzunehmen.

    Ich kenne EIN Land, dass wird sich auch nach einem Zusammenbruch der EU "verpflichtet" fühlen und sich an den Deal halten.
    Zumindest, solange beim Blödmichel noch irgendwas zu holen ist.


    Für 600 Mrd. € (oder waren es mehr?) Energie bei den Yankees kaufen. Sprich LNG und Öl.
    So viel fördern die selbst gar nicht, die machen da einen auf Indien und verhökern gekauftes Zeug mit Aufschlag an uns weiter.

    Holzscheitkessel mit Solar und Pufferspeichern ist bei mir jetzt fertig und war eine riesen Investition.
    Bauzeit auch fast dreimal länger als ursprünglich erwartet. Inzwischen ja typisch deutsch.
    Und die ganze Zeit hatte ich ein Bauchgefühl, ob das jetzt richtig war.

    Spätestens seit diesem Versailles 2.0 Deal sind alle Zweifel weg. Die werden ihre CO2 Bepreisung 2027 gnadenlos durchziehen (zumal der Michel erst schnallen wird was das für ihn bedeutet, wenn er die erste neue Gasrechnung in der Hand hält).
    Und jetzt stoßen sich die Yankees an uns gesund, um den Preis das der Vasall stirbt, aber das ist denen egal.

    Ich bin froh um jeden Cent, den ich ab jetzt nicht mehr für Gas ausgebe.

    Wobei 3 dB in der Wahrnehmung einer Verdoppelung der Lautstärke entsprechen.


    Da es aber nach meiner Einschätzung vorwiegend Mieter sind, die immer noch SPD und Grüne (und Linkspartei) wählen sind bestimmt auch welche dabei, die es verdient haben.