Das Problem des Staates ist, dass er einfach nicht mit Geld umgehen kann. Das ist gar nicht staatsspezifisch, sondern scheint eine menschliche Eigenschaft zu sein, dass man mit Geld das einem einfach so zufliesst (wie beim Staat die Steuereinnahmen) offenbar nicht so gewissenhaft umgeht.
Schaut man sich den jährlichen Bericht des Bundes der Steuerzahler an, muss man eigentlich froh sein das der Staat pleite ist. Es wäre wohl kaum aus zu halten, für was die BRD noch alles Geld ausgeben würde, wenn sie genug davon hätte.
Ich erinnere mich an Kommunen, die in guten Jahren mit hohen Gewerbesteuereinnahmen in die Straßen Fussgängerüberwege aus italienischem Marmor einpfllastern liessen.
Wenn ich einem dreijährigem 5 Euro gebe sind sie weg und wenn ich ihm 50 Euro gebe sind sie auch weg, mit dem Unterschied das er sich bei 50 Euro wahrscheinlich den Magen verdirbt. So ähnlich verhält es sich auch mit der öffentlichen Hand.
BTT: Ich (selbst Eigenheimbesitzer) sage schon seit langem voraus, dass es als nächstes die Immobilienbesitzer trifft.
Unternehmen bauen Arbeitsplätze ab oder wandern aus, beim Autofahrer ist die Schmerzgrenze erreicht und wenn ich hier noch weiter abkassiere, besteht die Gefahr das tausende Pendler das Rechnen anfangen und merken, dass sie mit Hartz IV nicht wesentlich schlechter fahren.
Bleiben Immobilienbesitzer, die man dazu in einem Land mit sehr hohem Mieteranteil noch vorzüglich über die Neidschiene bashen kann.
Da wird noch einiges auf uns zu kommen.