Beiträge von Argus


    Dabei ging es nur um Abzocke mit Goldsparplänen. Hier wurden Kunden und windige Unternehmen gezeigt, die jetzt eine(n) schnelle(n) Mark Euro machen wollen. Unterschwellig wurde nach dem Staat und einer Aufsichtsbehörde gerufen. Was ich sehr bedenklich fand, war ganz am Anfang des Beitrags: da wurde der Textbeitrag durch Bildmaterial aus dem Goldhaus von PA unterlegt, während der Kommentar gerade von Betrug und unseriösen Unternehmen erzählte. Just in dem Moment war für den Bruchteil einer Sekunde das Firmenlogo von PA im Bild zu sehen (obwohl sie im Beitrag nicht gemeint waren).


    Ich als Goldhändler würde dagegen vorgehen - Vertrauen ist in diesem Geschäft unersetzlich!

    Meine These zum Ankauf spanischer und italienischer Staatsanleihen durch die EZB ist: jetzt haben die bestimmenden Finanzkreise in den USA und in Europa bekommen, was sie wollten. Im Laufe der Woche wird der "Crash" an den Börsen nachlassen und wieder eitel Sonnenschein einkehren!


    Ich muss eine Ergänzung anbringen, die mir heute im Laufe des Tages klar geworden ist: in Europa sind die Banken am Ziel, aber noch nicht in den USA. Dort wird man die Börsen so lange unter Druck setzen, bis die Fed als Retter in der Not mit QE3 um die Ecke biegt. Die heutige Herabstufung von Fanny Mae und Freddy Mac und die wiederholte Ankündigung von Moodys, den USA ebenfalls das Top-Rating entziehen zu wollen, zeigt, dass doch noch mehr Druck im Kessel aufgebaut werden soll.


    Oder sollte es doch schon auf die letzte Entscheidungsschlacht mit totalem Crash hinauslaufen? Kann ich irgendwie nicht ganz glauben ... :huh:


    http://www.ftd.de/finanzen/mae…-auf-usa-ab/60088913.html

    Meine These zum Ankauf spanischer und italienischer Staatsanleihen durch die EZB ist: jetzt haben die bestimmenden Finanzkreise in den USA und in Europa bekommen, was sie wollten. Im Laufe der Woche wird der "Crash" an den Börsen nachlassen und wieder eitel Sonnenschein einkehren!


    Mit dem Ankauf begibt sich der Euro direkt ins Fahrwasser des Dollar. Geld wird ins System gepumpt und die eigene Währung entwertet. Wenn aber EUR und USD zeitgleich und in ähnlicher Form entwertet werden, gibt es kaum noch eine Anlagealternative und vor allem - aus Sicht der USA - wird der EUR nicht von der Schwäche des USD profitieren!


    Deutschland als leistungsstärkste Volkswirtschaft in Europa ist damit mittelfristig ebenfalls ruiniert. Auch das sicherlich ein Ziel der US-Investmentbanken: wenn sie mit dem kollabierenden Dollar in Zukunft den Asiaten das Feld überlassen müssen, dann soll aber bitte schön nicht Deutschland davon profitieren.


    Die Banken sind am Ziel, der Crash ist vorbei! Ende der Woche spricht da niemand mehr drüber. Wetten? 8)

    "Ist mein Erspartes sicher?


    Ja, sollte es nicht zu dem eher unwahrscheinlichen Zusammenbruch des Weltfinanzsystems kommen.


    Der Zusammenbruch des Weltfinanzsystems ist schon lange nicht mehr "eher unwahrscheinlich", sondern ziemlich sicher. Gerade im heute Journal: ein Anlageberater der Baader-Bank fordert, dass die EZB italienische Staatsanleihen kaufen solle. Außerdem müsse man Griechenland und Portugal zum Verlassen der Eurozone drängen, damit der Rest stabiler weitermachen könne.


    Wenn die Zentralbanken als letzter Stabilitätsanker in die Lücke springen sollen, aber selbst mit den zu erwartenden Summen einer Italien-Rettung (um bei diesem Beispiel zu bleiben) überfordert sind, dann ist der "Zusammenbruch des Weltfinanzsystems" absehbar. Gold kann noch mal nach unten gehen, wenn im Zuge des Börsencrashs Investoren alles zu Geld machen MÜSSEN, was sie haben. Danach aber wird Gold noch stärker durchstarten - wenn man dann noch etwas physisch bekommen sollte.

    Hol dir die Hasen ruhig gleich...die sind gut für die Seele.
    Und so viel Dreck machen die gar nicht.


    Und wenn du sie dringend bräuchtest, sind sie schwer zu kriegen...aber wenn du sie schon hast...vermehren sich die 1-2-3, sobald sie dürfen. :D
    Dann kommen die, die schon Namen haben halt nicht in die Pfanne.


    Achja, und du brauchst ganz sicher kein Zuchtbuch...die können das selbst, und wie... :thumbup: [smilie_happy]


    :D Ja, das glaub ich gerne. Mal sehen, muss erst mal einen Garten pachten, wo man die Hasen unterbringen könnte. Ansonsten klingt das schon nach einem guten Plan - die ersten für die weitere Aufzucht behalten und nicht essen, dafür aber vielleicht die Nachkommen verwursten. Urgs! Nein, das könnte ich nicht. Und was passiert, wenn die Krise noch auf sich warten lässt? Wohin dann mit all den Karnickeln? :hae:


    Diana: Das Buch ist für absolute Einsteiger und soll mir erst mal einen Überblick geben. Die meisten Sachen lernt man dann vermutlich ohnehin in der Praxis.


    Ratgeber Nutztiere: Kaninchen, von Sven Heim (Ulmer-Verlag)

    Die Putztücher kosten nur ein paar Euro, von daher war es mir den Versuch wert. Aber das Ergebnis ist halt nicht überzeugend. Da sind neue Münzen statt Tücher allemal besser - stimmt. ^^


    Argentum 999: bis auf die Münzen, die ich in Tubes aufbewahre, sind meine auch gekapselt. Bei den Münzen aus Australien habe ich noch keine Silberflecken gesehen, aber leider auf dem Rest. Ich denke, diese Art der Verunreinigung tritt nicht erst während der Lagerung auf, sondern kommt während des Produktionsprozesses zustande.


    Bei der "Canadian Wildlife" hatte ich den Fehler gemacht, mir sie beim Kauf nicht ganz genau anzusehen. Sonst wären mir die Flecken sicher schon vor Ort aufgefallen. Andererseits war der Laden schon ziemlich leergekauft, und viel Auswahl war ohnehin nicht mehr da. Na ja, Lehrgeld bezahlt und wieder etwas schlauer! :rolleyes:

    Den süßen Hasen könnte ich auch nicht an den Kragen. Hab mir zwar jetzt ein Buch über die Karnickelzucht besorgt, aber wenn ich die Fotos von "der Vorsichtige" sehen, hab ich Zweifel, dass ich die Hasen töten und zubereiten könnte.


    Da bleib ich lieber bei Marmelade ... [smilie_happy] Und um euch auf den Geschmack zu bringen, hab ich wieder ein paar Fotos vom alljährlichen Einkochen gemacht. Vielleicht bekommt der ein oder andere ja auch Lust. Hier die beiden Rezepte (Erdbeer- und Pflaumenmarmelade):


    Erdbeere:
    500 g Erdbeeren
    250 g Gelierzucker 2:1 (hier gibt's extra welchen für Erdbeeren)
    1 Vanilleschote(n)
    1 Messerspitze Kaiser Natron


    Die Früchte waschen, putzen, in einen Topf geben und fein pürieren. Das Erdbeerpüree wird sehr flüssig - nicht erschrecken. Die Vanilleschote aufschlitzen und das Mark mit dem Messerrücken herauskratzen. Zu den Erdbeeren geben, Einmachzucker sowie 1 Messerspitze Kaiser Natron dazu und gut umrühren. Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen. 4-5 Minuten köcheln lassen. Gelierprobe machen und in vorbereitete Gläser geben. Diese auf den Kopf stellen und auskühlen lassen. Fertig.



    Pflaume:


    1 kg Zwetschgen
    500 g Gelierzucker ( 2:1 )
    140 ml Rotwein, trockener
    1 TL Zimt
    1 Messerspitze Kaiser Natron


    Die Früchte waschen, putzen, in einen Topf geben und vierteln (nicht pürieren). Den Einmachzucker sowie 1 Messerspitze Kaiser Natron hinzugeben und beides sprudelnd aufkochen lassen. 3-4 Minuten auf kleinerer Flamme kochen lassen, dann den Rotwein und Zimt hinzugeben und in die vorbereiteten Gläser geben. Diese auf den Kopf stellen und auskühlen lassen. Fertig.


    Das ist insgesamt nicht viel Arbeit und in anderthalb Stunden zu erledigen. Von den Pflaumen haben wir insgesamt 4 kg eingemacht - damit ihr euch für die Mengenplanung etwas vorstellen könnt.


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    Auch ich habe diese Flecken auf meinem Timberwolf und Grizzly.
    Würde die Flecken daher gerne mit einem Goldpuztuch entfernen, falls das geht und weniger sichtbare Kratzer hinterlässt, als die Reinigung mit einem Silberputztuch.

    Welches Tuch wäre denn zu empfehlen?


    Ich habe mir gestern von einem örtlichen Juwelier ein Goldputztuch von "SILBO" besorgt und damit versucht, die Milchflecken von der "Canadian Wildlife"-Münze zu entfernen. Tja, das Ergebnis ist leider wenig zufriedenstellend und NICHT zur Nachahmung empfohlen. Das Goldputztuch hatte zwar keine Kratzer verursacht, dafür aber schon nach wenigen, sehr vorsichtig ausgeführten Reinigungsversuchen einen weißlichen Schleier über die behandelte Stelle gelegt. Ich habe versucht, ihn zu fotografieren, aber er kommt auf den Bildern leider nicht raus. Die Milchflecke blieben unverändert ... nur dass jetzt noch besagter Schleier darüber lag. ;(


    Da die Münze damit ohnehin ruiniert war, habe ich nun versucht, diesen Schleier mit dem Silberputztuch zu entfernen - auch vorsichtig. Das Ergebnis sind die bekannten Mikrokratzer auf der glatten Oberfläche. Sieht auf dem Foto schlimmer aus als im Original, aber die Münze wird ein Händler vermutlich nur noch zum Schmelzpreis annehmen.


    Nächste Woche erhalte ich noch ein anderes Goldputztuch, dann wird weitergetestet.

    VORHER --- NACHHER --- Goldputztuch (SILBO)


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    Negative Zinsen kommen...


    http://www.heise.de/tp/blogs/8/150267


    Na ja, irgendwo verständlich, schließlich reicht die Bank nur die Gebühren weiter, die ihr für die Absicherung in Rechnung gestellt werden (plus einen kleinen Aufschlag):


    Zitat

    ...attraktiv sind Geldeinlagen wohl auch deshalb, weil sie bei der Insurance Corp. abgesichert sind. Dafür aber müssen die Banken angeblich der FDIC 0,10 Prozent zahlen, was bei den Geldmengen teuer werden kann.

    [ProAurum, Bad Homburg] ... Erschreckend auch, dass offensichtlich nicht die bisherige Standardklientel da war (Gut gekleidete Besserverdienende und verrückte Goldbugs). Alle Altersklassen, alle Schichten, einfach irre. Und nach den Äußerungen waren die meisten zum Kaufen da! Interessant auch, nebenbei lief N24. Als die Meldungen durch den Ticker liefen: US-Arbeitsmarktdaten besser als erwartet, Dax kurz im Plus etc: Fast alle schauten hin und lachten spöttisch darüber. Die wussten scheinbar alle Bescheid wie es wirklich aussieht. Jedenfalls ließ sich keiner davon irremachen, die blieben alle ruhig sitzen...


    Eine ähnliche Beobachtung habe ich im vergangenen Jahr während der "ersten" Griechenlandkrise gemacht. Das scheint sich in diesem Jahr zu wiederholen:


    Zitat

    Aber wer in dieser Schlange stand, das hat mich heute wirklich getroffen! Es waren bis auf wenige Ausnahmen, nicht die Reichen, die "Bänker", auch nicht die jugendlichen Börsianer oder Finanz-Jongleure aus dem Frankfurter Bankenviertel, auch nicht die Intellektuellen, die vielleicht einen gut dotierten Job bei den Medien haben und darüber mehr mitbekommen als andere, auch nicht die Internet-Nerds, die jede Katastrophenmeldung in sich aufsaugen und über ihre Sozialen Netzwerke diskutieren. Sondern Menschen ab 40, meist über 50 und an die 60 aus der Mitte unserer Gesellschaft. Lieschen Müller und Hans Fröhlich, die ihr Leben lang gearbeitet, Steuern gezahlt und etwas Erspartes zur Seite gelegt haben. Herr und Frau Biedermann sozusagen. "Meine Güte", hab ich gedacht, "das ist soziologisch der stabilisierende Kern unserer Gesellschaft! ... Man kann sagen, was man will, aber wenigstens ein Teil der Bevölkerung ist noch nicht völlig verblödet, sondern hat ein sehr feinsinniges Gespür dafür, was die letzten Wochen für sie ganz persönlich bedeuten und dass wir noch schweren Zeiten entgegen gehen könnten."


    http://www.goldseiten-forum.de…&postID=527625#post527625


    Wahrscheinlich haben die Kunden aus dem letzten Jahr mit Blick auf ihre schönen "Gewinne" der Verwandtschaft einen heißen Tipp gegeben ... 8)

    Aktien um 15% abgestürzt? -> G7 Krisentreffen

    http://www.handelsblatt.com/po…aerkte-chaos/4471190.html


    soweit sind wir schon.... es darf nur nach oben gehen... sonst ENDE!
    Wie lange das noch hält? Einige erwarten schon neue Inszenierung wie 11. Sep.
    um von Problemen abzulenken und Sündenböcke zu finden.


    Ja, das ist mittlerweile unerträglich! Ich hab's bereits heute Morgen geschrieben - muss sich die Politik wirklich in alles einmischen und um alles kümmern? Der Steuerzahler muss nicht wegen 10 oder 15 % Minus an den Börsen eingeschaltet werden. Ich habe auch Aktien - den Verlust trage ich alleine. Da hat mich noch niemand gerettet. Und das ist richtig so! Bei Anlage war ich mir des Risikos bewusst.


    Offensichtlich will heute jeder in einer Vollkasko-Umwelt leben. Unerträglich.


    Was mich aber stutzig werden lässt: kaum sind die RettungsSteuerverschwendungs-Gipfel in Europa und in den USA durch, kommt die nächste große "Krise". Diesmal in Form eines Börsen-Crashs. Lächerlich - wir sollen an der Nase herumgeführt werden! Ständige Panik, ständige Aufregung, damit ja niemand in Ruhe darüber nachdenken kann, was eigentlich in den letzten 12 bis 18 Monaten in Europa beschlossen wurde und welche politischen Auswirkungen das eigentlich nach sich zieht.


    Die Medien sind wieder voll mit den nächsten Katastrophenschlagzeilen, sodass eine Analyse dessen, was da eigentlich vor zwei Wochen beschlossen wurde, gar nicht mehr stattfinden kann. Zu allem Überfluss wird auch noch ein Brief Barrosos an die Presse lanciert ... war ja auch zu ruhig und die europäische Finanzkrise schien gelöst vertagt zu sein. In wessen Diensten steht Barroso eigentlich?


    Offensichtlich geht das selbst unserem "Big Spender" Juncker zu weit:
    Juncker knöpft sich Barroso vor


    Affentheater ...

    Telefonkonferenz zwischen Merkel, Sakozy und Zapatero ... wegen fallender Börsenkurse! Ja geht's noch?!


    Warum in aller Welt sollte der Steuerzahler jetzt auch noch die kontinuierliche Aufwärtsbewegung der Börsenkurse garantieren? An der Börse geht es nun mal rauf UND runter. Wenn's mal 10 % in zehn Tagen sind - na und?


    So wie man unsere Regierenden kennt, spannen sie bald auch einen Rettungsschirm über die europäischen Börsen, damit ihre Bankenkumpels nicht auf ihre Yacht, den Golfclub und satte Boni verzichten müssen. Denn das ist wirklich alternativlos! :cursing:


    Es muß so sein, denn gleichzeitig flattern schlechte Konjunkturmeldungen aus Ami-Land rein, welche die Aktienmärkte
    in die Knie zwingen.
    Normalerweise ( zumindest letztens immer) gehen da auch Gold und Silber mit nach unten.


    Das hatte mich auch gewundert: insbesondere bei Silber, das sich sonst der Marktbewegung an den Börsen nur schlecht entziehen konnte. Gestern ist es gestiegen, obwohl die Börsen zum Teil größere Verluste eingefahren hatten. Sollte da schon ein Wechsel der Bewertung stattgefunden haben? Weg vom reinen Industriemetall und hin zum Edelmetall mit Wertspeicherfunktion?

    Die armen Koreaner! Vielleicht sollte man ihnen den Vorteil eines tatsächlichen physischen Besitzes erklären. Aber die folgende Aussage aus dem Artikel zeigt, dass sie den Goldmarkt noch nicht verstanden haben:


    Zitat

    The BoK declined to disclose the purchase price but said it had entrusted all of its gold holding to the Bank of England for possible use in gold lending and other related transactions in future.


    Ich habe jedenfalls mit dieser Entscheidung in USA gerechnet und bin trotzdem froh das beide Seiten sich vorerst geeinigt haben. Wer weiß wie Asien morgen geöffnet hätte!?


    Noch ist die Einigung nicht durch. Nach der Zusammenfassung bei Reuters und CNN gibt es zwar auf beiden Seiten vorsichtigen Optimismus und eine Annäherung, aber die abschließenden Beratungen und Abstimmungen im Kongress können sich noch bis Dienstag hinziehen.


    Hier wird interessant sein, ob die Finanzmärkte tatsächlich so lange stillhalten. Bereits am Freitag war zu beobachten, wie viele Anleger damit begonnen haben, ihre Anlagen aus dem US-Dollar abzuziehen. Die Einschätzung war: die potenziellen Gewinne wiegen das Risiko derzeit nicht auf. Aus meiner Sicht besteht immer noch die reale Gefahr, dass sich die Entwicklung verselbstständigen könnte, sodass es keine Rolle mehr spielt, ob und wann sich die Entscheidungsträger in den USA auf eine Anhebung der Schuldenobergrenze einigen.


    Letztlich wäre das der finale Kollaps, den alle sehen, von dem aber keiner weiß, wann er eintreten wird. Gerettet ist da noch lange nichts, auch nicht nach einer Anhebung der Schuldengrenze.

    Eine Frage die mich interessieren würde: Wenn die Amerikaner kein AAA mehr hätten, wo ginge dann das ganze Geld hin? Allein die Menge an Geld, die monatlich an die USA von Investoren verliehen wird, ist enorm. Welcher andere Markt sollte dieses ganze Geld dann aufnehmen? Man könnte zwar z.B. deutsche Staatsanleihen kaufen, aber davon gibts zu wenige um das ganze Geld aufzunehmen. Und die wären dann auch noch extrem unrentabel wenn sie jeder haben will. Könnte es dann nicht sein, dass die Investoren weiter die amerikanischen Anleihen kaufen, einfach weil keine Alternativen da sind?


    Da hast du einen wichtigen Punkt angesprochen: welcher Markt oder welche Asset-Klasse mit gefühlt ähnlicher Sicherheit wie US-Staatsanleihen ist vergleichbar groß wie diese? Rohstoffe wären vielleicht eine Alternative, wenn man sie in Form von Rohstoffaktien/Minen kauft, aber das setzt voraus, dass die globale Wirtschaft auch weiterhin brummt und diese Rohstoffe benötigt. Ohne die USA sehe ich da zumindest mittelfristig schwarz ... von daher hast du vermutlich nicht ganz Unrecht mit der Einschätzung, dass die US-Staatsanleihen "alternativlos" sind. Sieht man ja auch an den ausbleibenden Reaktionen der Finanzmärkte.


    Ich hatte erwartet, dass der Euro stärker profitiert, aber die Welt geht lieber in CHF. Als ob das Rettungsboot bei Überfüllung nicht genauso untergehen wird, wie andere ...

    Folgende Nachricht begrüßte mich bei meiner Bank gerade auf der Startseite im Online-Banking:


    Zitat

    Funktionsumfang FondsSparen eingeschränkt


    Aufgrund technischer Änderungen wurde der Funktionsumfang des FondsSparen eingeschränkt.
    Bitte wenden Sie sich für die Neuanlage, Änderung und Löschung von Sparplänen direkt an Ihre Filiale.


    Ein Schlem, wer Böses dabei denkt, dass das Löschen von Fondssparplänen zukünftig nur noch mit einem persönlichen Besuch in der Filiale durchgeführt werden kann. Zum einen wird bestimmt versucht, einem ein anderes Anlageprodukt aufzuschwatzen, wenn man schon nicht vom Vorhaben ganz abgebracht werden kann, und zum anderen wird es vielen Berufstätigen nicht leicht fallen, zu normalen Banköffnungszeiten überhaupt in ihrer Filiale vorbeizuschauen. :whistling:

    Eine Umfrage im Auftrag des Magazins „Stern“ ergab, dass etwa jeder dritte Deutsche erwägt, seine Ersparnisse künftig in Gold anzulegen.


    So ein Blödsinn. Also in meinem Umkreis ca. 40 Leute erwägt keiner!!! sein Vermögen in Gold anzulegen.Das ist nicht mal ein Thema. Mein Freund und von Beruf Anlageberater, lacht mich immer noch aus.
    [smilie_denk]
    Was denkt Ihr darüber?


    In meinem Bekanntenkreis erwägt das auch niemand. Allerdings würde ich ebenfalls den Teufel tun und es umgekehrt gegenüber meinen Freunden erwähnen. Diesen Umfragen glaube ich nur, wenn ich sie selbst gefälscht habe. :)


    Dein Anlageberater lacht nur deshalb, weil er nichts an Gold verdient und dich bei der Entscheidung für Gold verunsichern will!


    Allgemein denke ich, dass jemand der jetzt erst anfängt und nach und nach seine Ersparnisse in Gold anlegt, etwas spät dran ist. Klar, besser spät als nie, aber ob derjenige 100% Kaufkraft über die Krise retten wird, bleibt abzuwarten.