Beiträge von Argus


    "Bruch"-Geschädigte entwickeln auch ganz merkwürdige Arten von Paranoia. Leider.


    Lange Rede, kurzer Sinn, ich suche nach einer Möglichkeit, das Zeugs aus dem Bankenbereich heraus zu tun, aber es nicht in den häuslichen Bereich hineinzuziehen.


    Was ist hiermit: Schließfächer bei Pro Aurum? Bankenunabhängig und nicht bei dir zu Hause. Und falls du Angst vor einer staatlichen Konfiszierung hast, lager es in Zürich ein!


    http://www.proaurum.de/schliessfach/vorteile.html

    Auf keinem Fall BLÖD folgen und die Schuld bei anderen Völkern suchen. So wollen sich die Verantwortlichen aus der Schußlinie bringen.


    Volle Zustimmung! Wenn es eng wird für die Verantwortlichen, wurde und wird immer die Karte der Fremdenfeindlichkeit, des Neids und des "die-anderen-gegen-uns" gezogen. Wenn das noch nicht reicht, dann kann man immer noch einen Krieg starten und die ganzen Querulanten in Grabenkämpfen gewinnbringend verheizen! :thumbdown:


    [Blockierte Grafik: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/47/The_Battle_of_the_Somme_film_image1.jpg/290px-The_Battle_of_the_Somme_film_image1.jpg]

    Das Handelsblatt hat einige Großanleger gefragt, wie sie das ihnen anvertraute Geld zukünftig investieren wollen, wenn Staatsanleihen zu unsicher werden. Die Antworten sind ziemlicher Klartext ... Aktien, weil Gold nicht in ausreichendem Maße verfügbar sei, um darin große Kapitalbeträge aufzubewahren. Und Staatsanleihen sind aus ihrer Sicht (wenig überraschend) nicht mehr erste Wahl.


    Quelle: http://www.handelsblatt.com/fi…r-jetzt-empfehlen;2708421




    :!: Aktien werden als sicherer als Staatsanleihen eingestuft
    :!: Europäische werden als genauso unsicher wie amerikanische Staatsanleihen bewertet
    :!: Keiner weiß wirklich wie es weitergeht - außer Aktien gibt's es keine Alternativen für institutionelle Anleger


    Soll der Artikel die letzten Bären in die Aktienmärkte locken, damit diese den "Bagholder" spielen?


    P.S.:
    Aktuelles Interview der FT mit dem Bundesfinanzminister:
    http://video.ft.com/v/69892285…urobonds-and-fiscal-union


    FT-Artikel:
    http://www.ft.com/cms/s/0/d60d…a_crisis/0/#axzz17iIfNjIN


    Zitat:

    Zitat

    He added that it was also key that governments had incentives to maintain discipline over finances – and faced sanctions when they did not. “Otherwise the euro would fail,” he warned. Germany also fears the issuance of joint bonds would raise its borrowing costs.

    Oil and U.S. Hyperinflation
    (...)


    Absolutely right! But what I don't understand: the US has many opportunities to save energy and reduce their dependency from foreign oil imports. It would help improving their trade balance as well, and if done right, it could also spur an economic boom in areas like fuel efficient cars, housing insulation and heating etc. Are the pressure groups in the US really so strong, that they are able to delay this necessary change ad infinitum?


    Many US presidents before talked about reducing oil imports (Clinton, Bush, Obama), but they didn't act. Talk is cheap ... not acting can get quite expensive for the US in the near future. If several countries in the Middle East really start to abandon the US dollar as currency for their oil exports, oil in dollar could easily cost many times more.


    --


    Deutsch: Was ich nicht verstehe ist, dass die USA ihre gewaltigen Einsparpotenziale beim Öl- und Energieverbrauch nicht entschlossen ausschöpfen. Dadurch würden sie ihre Abhängigkeit reduzieren, ein Stück weit ihre Handelsbilanz verbessern und vielleicht sogar Wachstumsimpulse in bestimmten Branchen auslösen. Ankündigungen von verschiedenen US-Präsidenten gab es in der Richtung schon viele. Aber eben keine Taten. Falls Öl in (ferner?) Zukunft nicht mehr selbstverständlich gegen Dollar gehandelt werden sollte, könnte sich der Ölpreis, in Dollar gerechnet, leicht vervielfachen. Reden ist billig - nicht handeln kann dagegen für die USA richtig teuer werden ... :hae:


    An Deutschlands Stelle sollten die dem sagen, wenn ihr auf uns rumhackt, macht euren Dreck alleine, dann wäre innerhalb eines halben Jahres (ohne den einzigen wahren Nettozahler) die EU am Ende. Man die sollten doch ganz ruhig sein, wir haben nicht über unsere Verhältnisse gelebt, wie der größte Rest Europas.


    Das würde ich nicht unterschreiben wollen. Schau dir doch mal unsere Staatsverschuldung an - von einem soliden, ausgeglichenen Haushalt weit entfernt! Und die Maastricht-Kriterien erfüllt die Bundesrepublik auch nicht gerade ...


    Das Märchen vom ewigen Wohlstand auf Pump neigt sich dem Ende zu, und dabei spielt es keine Rolle, ob es die Griechen, die Iren oder die Deutschen waren. Deutsche Unternehmen, Versicherungen und Banken haben von der Verschuldung in den PIGS-Staaten nicht unerheblich profitiert. Dass davon nicht allzu viel beim deutschen Steuerzahler angekommen ist, hängt halt mit der Umverteilung von Vermögen zusammen: viele Kleinsparer und LV-Nehmer geben einer Versicherung/Bank Geld, diese legt es gesammelt an, die Beauftragten kassieren fette Boni und am Ende zahlen die Steuerzahler halt noch mal für den Kreditausfall.


    Jetzt ist man langsam am Ende der Fahnenstange angekommen.


    Wenig überraschend beginnt nun der Streit darüber, wer die aufgelaufene Zeche eigentlich nach der rauschenden Party bezahlen soll. Im Wirtshaus geht man dann gerne vor die Tür und beginnt eine zünftige Schlägerei ... die wollen wir in Europa sicher nicht noch einmal erleben, oder?


    Ich bin gespannt, wie das endet. Die Regierenden haben es nur so lange in der Hand, wie die Bevölkerung in den einzelnen Staaten es mitträgt ...

    Hat das Ding eine Beule im Randstab? Und dann auch noch untergewichtig? Die wird zurückgeschickt. :D


    Die hat wohl der Mann, der nur eine Hand dran hatte, überraschend fallen gelassen - war wohl doch schwerer als die erwarteten 50 Kilo aus der Zeitung. ^^


    Aber an dieser Münze sieht man sehr gut, wie ungeeignet Gold doch als Wertspeicher für große Vermögen ist. Keine 4 Millionen kann man mit so einer Münze aufbewahren und braucht schon drei Leute, um sie zu tragen. ;)

    schaut euch mal die Inflationsentwicklung in China an, wenn die Inflation da 10% beträgt, dann betrifft das die halbe Bevölkerung in ihrer Existenz...


    Die Inflation in China hängt aber auch damit zusammen, dass die Regierung dort den Renmimbi nicht aufwerten lassen will. Ich habe jüngst noch gelesen, dass die Lebensmittelpreise in China mehr als 10 % gestiegen seien und die chinesische Regierung die weitere Entwicklung sehr genau beobachte, um Wechselkursverhältnis und Inflation auszutarieren. Ich will damit sagen, dass China noch Steuerungsmöglichkeiten gegen eine Inflation hat, die es in unserem Land nicht mehr gibt, da wir uns wesentlich höhere Zinsen mit Blick auf den Schuldenstand nicht mehr leisten können, ohne an anderer Stelle stark sparen zu müssen.

    @ Argus


    Ja die Cook Island`s haben 7% MwSt. - allerdings haben die Cook Island`s keine LBMA Zertifikation. Ist die Frage ob du bei der Bank dann nur einen Gegenwert unter dem Spotpreis bekommst, oder? Bei Privatverkauf kanns einem ja eh fast egal sein, ob 19% oder 7% - der Privatkäufer kennt die Händlerpreise - und dort müsste er ja auch die 7% oder 19% bezahlen.


    Ja, da hast du Recht. Ich dachte halt nur, weil du explizit nach Barren gesucht hattest, dass diese wegen des Steuervorteils interessanter sein könnten. 12 % Differenz sind nicht wenig. Ich würde trotzdem eher zu gängigen Anlagemünzen raten: diese kannst du bei Bedarf in kleineren Stückelungen wieder zu Geld machen. Bei einem Barren heißt es "alles oder nichts". ;)

    Ein schon sehr bekanntes Bild. Während man sich derzeit noch um den Euro und Europa sorgt, bzw. sogar das Hauptaugenmerk sich auf Europa richtet, kündigt sich auf der anderen Seite vom großen Finanztümpel schon wieder neues Unheil an. Es ist zu erwarten, das das Währungspendel der Abwertung demnächst wieder umschlagen wird.


    Dazu passt dieses (noch) fiktive Szenario ... vielleicht ein bisschen weit in der Zukunft angesiedelt?


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    Das mit den Barren solltest du dir gut überlegen. Darauf zahlst du aktuell 19 % MWSt, während es bei Münzen "nur" 7 % MWSt sind. Die Differenz von 12 % würde ich dem Staat nicht schenken wollen. Falls du an größeren Stückelungen interessiert bist, gibt es auch Kilo-Münzen oder noch besser: Münzbarren! Sehen (fast) aus wie Barren, werden aber als Münze gehandelt. ;)


    Verkauf: entweder übers Forum, auf einer Edelmetallmesse oder als Schaltergeschäft. Wenn alle Stricke reißen: zur Schmelze geben. Silber als Industriemetall sollte immer einen Wert haben. Ob mehr oder weniger als heute, wird man nach dem Crash sehen.

    Wenn der Bondmarkt crashen sollte, muss und wird das investierte Geld in eine andere Assetklasse zu fliehen versuchen. Private werden vielleicht zunächst Bargeld/Tagesgeld halten, um flexibel zu sein. Institutionelle Anleger können das freiwerdende Volumen nicht in EM investieren - so viel Gold und Silber ist überhaupt nicht verfügbar. Aber bleiben sie wirklich bei Bargeld? Das können sie sich überhaupt nicht leisten, ohne ihre Garantiezuwächse gegenüber den Kunden aufkündigen zu müssen.


    Können Lebensversicherungen es in Aktien investieren oder ist diese Anlage zu riskant?


    Wohin wird das Geld fliehen? Wenn man sich jetzt auf den richtigen Zug setzt, wird man bei einem Bond-Crash von den "starken Händen" im Markt mächtig angeschoben!Eine Krise ist immer auch eine Chance ... ;)

    :hae:
    Also die Anna-Sarah da sieht ja aus wie ein Pferd 8|


    Na, na ... immer die Pferde im Stall lassen. Man muss ja Frauen nicht immer gleich über ihr Äußeres disqualifizieren. Das schickt sich nicht. ;)


    Der Rest mit der Vornamentheorie war sehr interessant. Arme Menschen, die schon so früh in ihrem Leben durch ihren Namen einen Stempel weghaben. ;(

    Wir können uns also aussuchen, ob wir die Propaganda von Lügnern lesen, oder das dümmliche Geschreibsel von Deppen.


    Nach meiner Einschätzung Letzteres. Während meines Studiums habe ich mal ein Jahr bei einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt als Aushilfe in einer TV-Redaktion gejobbt. Auch um einen Einblick in den Berufsalltag von Journalisten zu erhalten. Nach diesem Jahr stand für mich fest, dass dieses Berufsfeld nichts für mich ist: da geht es in erster Linie um Quoten/Auflage und nicht darum, "die Wahrheit" zu veröffentlichen. (Wie auch immer die aussehen mag.) Differenzierungen sind ohnehin nicht gefragt, da sie die Leser/Zuschauer verunsichern und die Quote/Auflage reduzieren.


    Einige meiner ehemaligen Studienkollegen sind dann in den Bereich eingestiegen. Von einer erhielt ich mal einen Anruf: "Wir müssen in 20 Minuten auf Sendung, kannst du mir noch mal schnell erklären, wie das mit dem Misstrauensvotum gegen Helmut Schmidt abgelaufen ist?". Nee, klar.


    Von daher: Allgemeinbildung ist heutzutage ohnehin ein Auslaufmodell. Zeit, etwas selbst zu recherchieren UND selbst darüber nachzudenken, hat heute sowieso keiner mehr. Was also soll dabei herauskommen, wenn dein Chefredakteur vor dir steht und sagt: "Wir haben noch eine Spalte Platz. Kannst du uns noch schnell einen kurzen Artikel zu Gold schreiben? Brauchen wir bis 16.00 Uhr - klappt doch, oder?"


    Und dann schreibt einer vom anderen ab. Google ist dein Freund ... [smilie_denk]

    [


    Welche Quelle wäre denn fundiert ... ?


    Quellen, die man unabhängig nachprüfen kann.


    Das können Namen sein oder Fakten, die sich bestätigen oder widerlegen lassen. So wie es jetzt von Kopp behauptet wird, handelt es sich nur um ein Gerücht. Das kann man glauben oder nicht. Da es im Kern um existentielle Fragen geht und wichtige Entscheidungen für mich davon abhängen, lehne ich "glauben" ab. Bin Atheist. ;)


    Hinzu kommt, dass der Kopp-Verlag kein etabliertes Nachrichtenmagazin ist, sondern ein Verlag, der seine Bücher verkaufen will. Und dieser postet Weltuntergangsgerüchte ...? Komisch.


    Ich sage ja nicht, dass der Artikel inhaltlich falsch ist. Dazu fehlen mir die Quellen. Ich sage lediglich, dass der Kopp-Verlag mit mehr aufwarten muss, bevor er mich mit einem Gerücht überzeugen kann.

    Nach der Veröffentlichung der diplomatischen Akten wird er weltweit gesucht. Ich stell mir vor, dass die Ankündigung, im nächsten Jahr brisantes Material veröffentlichen zu wollen, ein verstecktes Verhandlungsangebot an amerikanische Finanzkreise ist, dass er aussteigen will, dazu aber Geld und Sicherheiten braucht.


    Ob er wirklich über so brisantes Material verfügt? Wer weiß. Er will es jedenfalls möglichst teuer verkaufen und nicht einfach veröffentlichen ...