Beiträge von Argus

    Wird Israel vielleicht im Alleingang mit Tolerierung der EU/USA den Iran angreifen?[/size]
    [url]http://www.sueddeutsche.de/politik/iran-kampfjet-in-der-naehe-des-akw-buschehr-abgestuerzt-1.989134
    [/url]


    Eher unwahrscheinlich, wenn auch nicht ausgeschlossen. Israel hat die USA zu einer Machtdemonstration aufgefordert. Das zeigt, dass sie sich alleine (noch? ) nicht trauen, gegen Iran vorzugehen.


    http://www.sueddeutsche.de/pol…riffe-gegen-iran-1.988934

    Bist du sicher, dass du deine Münzen vom Käufer zurück bekämest und nicht identische Motive, aber schlechterer Erhaltungszustand? Dein Angebot war eindeutig und entweder handelt es sich beim Kunden um jemanden, der aus Langeweile Sachen bestellt, weil er irrtümlich der Ansicht ist, er könne alles wieder zurücksenden, oder er hat was anderes vor.


    Der Stress, den du dadurch hast, bleibt ärgerlich ... :(

    Wird sich kaum lohnen:


    Zitat

    "Das Staatsdefizit stieg im Frühjahr auf ein neues Rekordhoch von 1,81 Billionen Euro"


    Zitat

    "Insgesamt geht es um Immobilien und unbebautes Land im Wert von 3,6 Milliarden Euro."


    Schnapsidee ...

    Wieder etwas interessantes zum lesen, klasse Artikel :rolleyes:


    http://www.zeit-fragen.ch/ausg…n-treibt-die-finanzkrise/


    Vor allem die Prognose am Ende des Artikels :D


    Dank für den Link! Wenn das Fazit zutrifft, dann geht es mit dem Goldpreis in Euro aber möglicherweise erst noch mal kräftig bergab, bevor er nach oben schießt (dann auch in Euro). Oder wie seht ihr das?


    Zitat

    Eine nächste drastische Korrektur ist beim Dollar überfällig. Das Vertrauen in den Dollar ist wegen des Massenmissbrauchs durch die FED und durch die amerikanischen Grossbanken erschüttert.

    Ihr hattet Recht: Taschenwaagen sind schon erstaunlich genau für ihren Preis. Ich habe ein 100 g schweres Eichgewicht mitbestellt, und nach dem Einschalten zeigte die Waage (ohne vorherige Justierung) auf das Hunderstelgramm genau 100 g an.



    Das Gewicht gibt sie wahlweise in Gramm, Unzen, Karat oder Grain (? ) an. Betrieben wird sie mit zwei Micro-Batterien (AAA); die blaue Hintergrundbeleuchtung lässt sich separat abschalten. Außerdem verfügt sie über eine Tare-Funktion.


    Die Waage hat allerdings einen Nachteil: sie ist durch die quadratische Form nicht gerade kompakt (12,7x10,5 cm). Da sie auch nicht wie kleinere Waagen zugeklappt werden kann, muss sie immer in der Transportverpackung mitgenommen werden. So für die Hosentasche ist sie also nichts. Auch stelle ich mir das Nachmessen am Schalter aufwendiger vor, als das mit einer kleineren/kompakteren Taschenwaage möglich ist.


    Hier ein paar Mess-Ergebnisse:


    verschiedene Silber-10er: 17,87 - 18,05 g
    1 Unze Silberphilharmoniker (2010): 31,43 g


    Bei den 1 Unze Kookaburras bin ich stutzig geworden. Vielleicht könnte diese mal jemand bei sich nachmessen, falls er sie zufällig zu Hause hat?


    Sie sind etwas schwerer als die angegebenen 31,1 g und weichen von der Dicke von dem ab, was ich im Web dazu gefunden habe. Als Sollmaß wird eine Dicke von 4 mm angegeben. Die erreichen meine Kookaburras nicht: zwischen 3,07 - 3,22 mm ist alles drin, aber keinesfalls 4 mm (gemessen am Rand). Der Durchmesser kommt dagegen mit 40,60 mm exakt hin. Hier die Gewichte:


    1995: 31,78 g
    1996: 31,87 g
    1997: 31,83 g
    1998: 31,81 g
    1999: 31,92 g


    Bisschen viel, oder? :hae:

    mal dumm gefragt . 10 kilos koala als altersvorsorge . wo verkauft man den überhaupt silber . also wenn ich im alter mit 10 tuben unterm arm richtung stadt wandere - wohin würde mein weg mich führen müssen . sind die abschläge da nicht zu hoch ? , und wer kauft schon alte eagles wenn alle doch nur neue wollen .


    Die Silbermünzen kannst du überall dort wieder verkaufen, wo du sie auch eingekauft hast. ;) Klick dich spaßeshalber mal durch die auf GS verlinkten Online-Shops oder anderen Anbieter: z. B. MP-Edelmetalle oder ProAurum kaufen so was an, um nur einige zu nennen.


    Abschlag beim Verkauf? Klar, aber wenn der Preis bis zur Rente um ein Vielfaches gestiegen ist?

    Argus
    und wie isse ?
    bin mit der Palmscale hier zufrieden soweit...
    http://www.digitalwaagen-shop.…it-001g-Teilung::316.html


    Sie wird erst am Montag (oder Dienstag) geliefert, dann führe ich ein paar Messungen durch und kann mehr dazu sagen.


    Die Palmscale-Waage sieht auf den ersten Blick auch sehr gut aus. Wenn du damit zufrieden bist, ist sie meine erste Wahl, falls ich die andere zurückschicken müsste. Danke für den Tipp!

    Danke für die Tipps! Ich probier mal die DIPSE TP-200 zusammen mit einem Eichgewicht. Mit etwas Glück reicht sie für meine Zwecke (Nachwiegen von Münzen etc.) völlig aus, und so teuer ist sie ja zum Glück auch nicht. ^^


    Wenn's für andere auch interessant ist, schreib ich später gerne auch einen kurzen Erfahrungsbericht. Leider habe ich keine geeichte Waage zum Vergleich zur Verfügung.

    hegele: Die beiden Modelle sehen schon vertrauenswürdiger aus, als so manches Angebot aus Fernost. Da ich die Waage mitnehmen will, müsste es aber leider doch eine Taschenwaage sein.


    So ein bisschen habe ich die Hoffnung, dass eine Waage mit einer Genauigkeit von 0,01 g immerhin auf 0,1 g genau misst oder ist die Genauigkeit eher von einer vorherigen Eichung abhängig?

    Hat jemand von euch Erfahrung mit der Almasa MT-3 ( http://www.amazon.de/ALMASA-MT…B001RZPT5S/ref=pd_sim_k_7 ) oder der Almasa MT-7 ( http://www.amazon.de/ALMASA-MT…B001N7LRL0/ref=pd_sim_k_8 )? Alternativ habe ich noch die TP-200 von DIPSE gefunden ( http://www.amazon.de/Digitalwa…hen&qid=1280520762&sr=8-8 )



    Sind Eichgewichte empfehlenswert (die weiter oben beschriebene Euromünzen-Technik überzeugt mich nicht) - wenn ja, welche?


    Ich bin auf der Suche nach einer 200 g Waage mit einer Genauigkeit von 0,01 g.


    Danke schon mal für Tipps. Ach ja, eBay kommt für mich als Quelle nicht in Frage.

    Ich bin davon überzeugt, dass wir Ende des Jahres weltweit Aktienmärkte sehen, die tiefer stehen als heute. Ob das den Goldpreis in Euro auch nach unten drückt, wie schon im Sommer/Herbst 2008, weiß ich nicht. Aktuell scheint mir der Verfall des POG jedenfalls erst mal gestoppt.


    Ich bin auch gespannt, ob wir in den ersten Augustwochen noch mal einen Ausbruch nach unten sehen werden, aber selbst wenn, wird die Frage, ob es dauerhaft nach unten oder oben gehen wird, erst im Herbst entschieden sein. Mittelfristig (> 2Jahre) sehe ich den POG ohnehin höher als heute: wie o.g. haben die "Rettungspakete" Europa nur Zeit gekauft. Spätestens wenn das Geld durch ist, kommt der Tag der Wahrheit.


    Auch kaufen in Asien (besonders in Indien) wohl schon Investoren, wie oben von Dr. Meyer vermutet:


    Zitat

    Nach dem gestrigen Absacker unter die Marke von 1.160 Dollar verhalfen asiatische Käufer dem gelben Edelmetall am heutigen Mittwoch zu einer kleinen Erholung. In Indien stehen im August einige religiöse Feiertage an, die den Bedarf an Goldschmuck – und mit ihm den Goldpreis – stimulieren könnten.


    Quelle: http://www.finanzen.net/nachri…Monats-Tief-erholt-833868


    Hier zur Beruhigung noch ein Ausschnitt aus einem Zitat mit Roland Leuschel, dessen Analysen ich schon seit langem verfolge und den ich für ausgesprochen klar denkend in diesen Zeiten einschätze. Er hat sich bislang nicht vom Tagesgeschehen ablenken lassen und macht es aktuell auch nicht:


    Zitat

    Wilhelm Brinkmeyer: Wie hoch wird der Goldpreis noch klettern? Lohnt sich ein Einstieg?

    Roland Leuschel:
    Er kann noch sehr hoch steigen, wobei die nächsten Etappen 2000 und dann 5000 Dollar pro Feinunze sein werden. Da lohnt sich natürlich auch ein Einstieg auf heutigem Niveau, vor allem nach einer kräftigen Korrektur. Diese kommt immer, weil die Notenbanken durch die Verkäufe ihrer Goldbestände versuchen, den Anstieg zu mildern. Sie sehen zu Recht den Goldpreisanstieg als Antwort auf die inflationäre und verantwortungslose Geldpolitik. Sobald die europäischen Zentralbanken ihr letztes Gramm Gold verkauft haben, kann die Party beginnen.


    Quelle: http://www.ftd.de/finanzen/:in…-den-opfern/50148039.html (Das gesamte Interview ist lesenswert.)

    [


    Hier noch mal meine Schlüsselfrage: Wer hat die 5000 Tonnen Gold heute?


    Ein rätselnder Silberfuchs :hae:


    Ich habe keine Quellen, um es selbst nachzuprüfen, aber mein Tipp wäre: verschiedene Zentralbanken, die in den vergangenen Jahren als Käufer aufgetreten sind, und ETFs mit physischer Hinterlegung (wobei man zweifeln kann, ob das viele Gold hier tatsächlich auch physisch vorhanden ist).

    Es gibt m. E. keinen Grund nervös zu werden - auch nicht für diejenigen, die ihr erstes Gold erst im Mai gekauft haben. Wie immer wieder betont wird, ist Gold kein Spekulationsobjekt, sondern eine Versicherung in Form von "echtem" Geld. Mit einem langjährigen Anlagehorizont lässt es sich viel besser schlafen: wo der POG in 20 oder 30 Jahren sein wird, wenn mal unsere Rente ansteht, weiß doch heute wirklich keiner. ;)


    Nervös werden? Zittrige Hände? :hae: Dazu bräuchte es eine Alternativanlage, die mindestens so sicher wie Gold/Silber wäre. Und die sehe ich zurzeit wirklich nicht. Und nur dann hätte ich zittrige Hände und das Gefühl, etwas zu verpassen, während ich bei fallendem POG Buchgeld verliere.


    Gegen eine Inflation werden neben Edelmetallen immer auch ausgesuchte Aktien empfohlen. Die Ansicht teile ich auch - jedenfalls grundsätzlich. Aber keinesfalls zum jetzigen Zeitpunkt! Ich habe leider keine besseren Charts zur Hand, aber so wie sich die aktuelle Lage für mich darstellt, werde ich mit einem Investment in Aktien noch warten:


    DOW JONES (1993-2010)



    -> 38 Tage-Linie hat 100- und 200-Tage-Linie jüngst geschnitten (im Bild sind die 38 Tage-Linie gelb und die 100-Tage-Linie rot markiert)
    -> spannend wird es bei ca. 9.200 Punkten: bricht der Dow dann nach oben oder unten aus?
    -> nach unten hätte er dann Platz bis zu den Tiefstständen von 2009 oder noch tiefer bis 5.800 oder sogar 4.000 Punkte.



    NASDAQ (1993-2010)



    -> 38 Tage-Linie hat 100- und 200-Tage-Linie ebenfalls jüngst geschnitten
    -> der Top Ende 2007 lag höher als 2010
    -> der Top 2010 prallte von unten an der Aufwärtstrendlinie ab (!)
    -> ich kann mir einen Rückgang in den nächsten 1-2 Jahren bis zu den Tiefstständen von 2008/09 vorstellen
    -> wenn diese nicht halten, vielleicht auch noch zurück bis ca. 800 Punkte (2002)


    Heute in US-Aktien investieren? Bei schwächer werdendem Dollar? Da lasse ich anderen gerne den Vortritt - ich nicht.



    DAX (1993-2010)



    -> 38 Tage-Linie hat 100-Tage-Linie ebenfalls jüngst geschnitten
    -> generell ist der Aufwärtstrend markiert durch die Tiefs 2003/2009 noch intakt
    -> auch der Aufwärtstrend vom Tief 2009 ist noch nicht durchbrochen worden, aber eine Entscheidung steht bevor und der Widerstand bei ca. 6.200 Punkten ist sehr stark (Top von 1998, 2006 und dieses Jahr)
    -> nach unten ist Platz bis zum unteren Trendkanal, bis zum Tief von 2009 oder sogar noch tiefer bis 2.x00 Punkte



    EUROSTOX 50 (1993-2010)



    -> vernichtend. Mehr fällt mir dazu nicht ein ...
    -> nächster Halt bei 1.800 oder 1.500 Punkten


    Heute in europäische Aktien investieren? Mir zu riskant.



    Nikkei 225 (1990-2010)



    -> stabiler Trend nach unten
    -> hat kurzfristig Potenzial für eine kurze Erholung im übergeordneten Abwärtstrend
    -> dagegen sprechen die Fundamentaldaten zur japanischen Staatsverschuldung, die Dollarschwäche, eine alternde Bevölkerung etc.



    Worin soll man also Gold investieren, wenn man es heute mit zittrigen Händen verkauft? Die Angst vor einem Verlust würde meines Erachtens nicht geringer. :whistling:


    Natürlich werden sich an den Aktienmärkten immer wieder kurzfristige Chancen für aktive Investoren bieten, die das Marktgeschehen täglich verfolgen und schnell neu disponieren können und wollen. Für mich ist das zurzeit nichts. Kaufen und liegen lassen kann ich momentan nur mit Edelmetallen.


    Es sei denn, ihr kennt eine Alternative ... 8o

    Gar nichts passiert. Jedenfalls nicht in den nächsten Wochen. Warum auch? Oberflächlich betrachtet geht's doch aufwärts: der Euro steigt wieder (alles nicht so schlimm!), der POG sinkt (war ja reine Panikmache), die Kurzarbeit wird zurückgefahren (mich wird's schon nicht treffen), das Bohrloch ist endlich zu (oder etwa nicht? ). Und außerdem ist Urlaubszeit!


    Das haben wir uns verdient, nach diesem anstrengenden ersten Halbjahr und der so spannenden WM!


    Nach den Sommerferien wird dann eine andere Sau durchs Dorf getrieben ... wetten? ;)

    „A must read“, wie sie im Englischen sagen:


    Adam Fergusson: When Money dies. The Nightmare of the Weimar Collapse


    http://www.wolf1168.us/misc/Ar…t/When%20Money%20Dies.pdf


    Herzlichen Dank für den Link! Danach habe ich schon lange gesucht, war aber immer zu faul, mal in der Uni-Bibliothek vorbeizugehen.


    Interessanterweise wurde laut Amazon Anfang Juli dieses Jahres eine Taschenbuchausgabe aufgelegt. Ist zurzeit aber vergriffen:
    http://www.amazon.de/When-Mone…d=1279570923&sr=8-1-spell

    Ist das nicht eigentlich viel besser als eine exportorientierte Wirtschaft?


    Nein, da du die Menschen vergisst, die in unserem System keine Arbeit finden. Der Sozialtransfer muss von irgend etwas bezahlt werden. Das geht nur durch Einnahmen von außen. Wenn du eine reine Selbstversorgung hättest, bei der gerade so viel Geld verdient wird, dass die Rohstoffe eingekauft werden können, dann bliebe nichts mehr übrig, das als Sozialleistung verschenkt werden kann.


    Außerdem hat das Selbstversorger-Modell einen Haken: um Rohstoffe einkaufen zu können, muss Deutschland Geld im Ausland verdienen, das dann zur Bezahlung der Rohstoffe ins Ausland überwiesen werden kann. Eine reine Selbstversorgung würde dieses Geld nicht erzeugen.


    Richtig ist aber auch, dass die Ungleichgewichte innerhalb der EU zwischen Produktivitätsvorteilen und -Nachteilen abgebaut werden müssen, wenn man eine gemeinsame Währung aufrecht erhalten will. Das geht auf zwei Wegen: Deutschland gibt seinen Vorteil auf (bzw. verschenkt den erwirtschafteten Überschuss in andere Länder der EU) oder die anderen Länder holen in ihrer Produktivität auf. Das geht durch Lohnverzicht oder Steigerung der Produktion bei gleichem Lohn. Theoretisch.

    Parallel dazu haben die Börsen nachgegeben, und da Silber vorrangig als Industriemetall angesehen wird, geht es zunächst parallel mit der Börse nach unten.


    Zitat aus dem Handelsblatt:


    Zitat

    Am Freitag hatten die US-Börsen die Woche mit schweren Verlusten beendet. Grund waren Konjunkturdaten, die zum wiederholten Male eine Abkühlung der wirtschaftlichen Erholung signalisierten. Hinzu kamen enttäuschende Umsätze beziehungsweise Einnahmen bei General Electric und zwei Großbanken, die die Anleger verunsicherten.


    Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging am Freitag 2,5 Prozent tiefer auf 10 097 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500-Index rutschte 2,9 Prozent ab auf 1 064 Zähler, der Index der Technologiebörse Nasdaq brach 3,1 Prozent auf 2 179 Stellen ein.


    http://www.handelsblatt.com/fi…harte-woche-bevor;2620105