Beiträge von Argus

    Mal was Lustiges: die drei Videos halten uns (mich eingeschlossen) einen Spiegel vor und sind zuweilen ausgesprochen amüsant ... :D

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    P.S.: So einen Bunker will ich auch! :thumbup:

    @Doc Meyer - Vielen Dank! [smilie_blume]


    Las dich nicht beirren Doc, denn es gibt sicher viele hier im Forum, die deine "schriftlichen Ausführungen" aufsaugen, wie ein trockener Schwamm das Wasser.


    Dem schließe ich mich an [smilie_blume]


    Das schlimme ist doch, dass wir in einer Matrix leben, in der uns alles mögliche vorgegaukelt wird, nur nicht die Wahrheit.


    Oder die wahren Strippenzieher mittlerweile losgelöst von Fundamentaldaten, auf die wir eine Prognose zu stellen versuchen, ihre Trades auf der Suche nach Profit machen. Die Volatilität an den Märkten ist ein deutliches Zeichen ...


    Hab daher heute die Gunst der Stunde genutzt und den POG mit einem Eagle-Kauf unter 1000,- EUR/Unze gestützt! [smilie_love]


    Vor Ort bestätigte man mir übrigens, dass der Handel in den letzten Tagen sehr ruhig verlaufen sei, dass es aber seit heute wieder vereinzelt zu Wartezeiten gekommen sei, weil die Nachfrage angezogen hätte. Könnte also schon sein, dass die physische Verfügbarkeit bei weiter fallendem POG schwieriger werden wird.


    Hinzu kommen Probleme auf dem Markt für Gewerbeimmobilien. Diese könnten im Herbst für eine Wiederholung der Finanzmarktkrise von 2008 sorgen. Zwar sollen die Zahlungsausfälle von privaten Kreditkartenschulden stärker zurück gegangen sein, als erwartet, aber ob dies den Banken den notwendigen zusätzlichen Spielraum verschafft, darf bezweifelt werden ...


    BAAL: dein Statement zum Endspiel um den Planeten ist so ohne irgendwelche Argumente, konkrete Hinweise oder Quellen ziemlich unglaubwürdig. ;) Geht's vielleicht auch ein wenig genauer?

    Sehr netter Artikel bei gt über pro und contra Euroland-Umbau - und zur Abwechslung mal aus seriöser Quelle ... [smilie_love]


    http://img.godmode-trader.de/c…/VS-10-07-13-Exit_EWU.pdf


    Hochinteressant - danke für den Link! Der Artikel zeigt auf, dass ein Bank Run in Deutschland bei einem Zerfall des Euro unwahrscheinlich ist. Jedenfalls solange die Schuldenausfälle der betroffenen deutschen Banken, die südeuropäische Anleihen halten, getragen werden können.(Und dafür wird Frau Merkel ja mit ihrer großzügigen Garantie sorgen.)


    Leider greift der Artikel an einer entscheidenden Stelle zu kurz: er arbeitet zwar sehr deutlich heraus, dass ein Zerfall der Währungsunion kurzfristig mehr Nachteile als Vorteile hätte und daher aus Sicht der Autoren nicht wünschenswert wäre, aber er gibt keine Antwort darauf, wie die zugrundeliegenden fundamentalen Ungleichgewichte innerhalb der Währungsunion gelöst werden können.


    Der systemkonforme Ansatz jedenfalls, nachdem in den südeuropäischen Ländern über Jahre hinweg eine stärkere Lohnzurückhaltung geübt werden solle, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, ist praktisch kaum umsetzbar. Schon jetzt geht die Bevölkerung in Griechenland und Spanien gegen entsprechende Maßnahmen auf die Straße ... und ob man in Frankreich die Rentenreform in den nächsten Monaten wird durchsetzen können, bleibt abzuwarten.


    Die Ungleichgewichte bleiben daher bestehen und verschärfen die Probleme langfristig nur - auch das wurde von der Deka in dem Artikel einmal mehr (indirekt) bestätigt. Schöne Aussichten ... :(

    Sogar Waldi befasst sich nun mit der richtigen Exit Strategie für Gold, sollte einem zu denken geben...
    http://www.hartgeld.com/filesa…Art_2010-166_GoldExit.pdf


    Dieser Waldi hat einen Vollschatten! Tschuldigung, dass ich das so deutlich ausdrücke, aber wer ernsthaft schreibt, dass man für 1 kg Silber ein Eigenheim erwerben können wird, kann nicht mehr alle Sinne beisammen haben.


    Außerdem erzählt er lang und breit, wie geeignet alte Münzen aufgrund ihres Silbergehaltes seien, aber ausgerechnet der Silber-Zehner, den viele in den letzten Monaten kennen gelernt haben, sei nicht geeignet, weil als Euro geprägt!? So ein Quatsch - entweder es geht ums EM oder nicht. Dann ist es egal, was für eine Währung aufgeprägt wurde ...


    Noch ein Unsinn: wenn EM, weil Sachwerte, in der Kaufkraft so ungeheuer im Wert steigen sollen, warum steigen dann nicht auch Immobilien und Unternehmen und Aktien im Wert? Ach, stimmt, das passt nicht ins Weltbild dieses Scharlatans ... *kopfschüttel*

    Möglicherweise seht Ihr 18 $ ja schon als Einbruch an, nach den 19 $ beim Höhenflug vor zwei Wochen. Aber trotzdem: Ich finde alles um die 18 für Silberverhältnisse ziemlich stabil und hoch.


    Ist das die Grundlage für einen wirklichen Ausbruch nach oben?


    .


    Tja, ich bin auch nicht sicher. Rückwärts betrachtet, also von wo aus Silber in den letzten Jahren hergekommen ist, stimme ich dir zu: der Silberpreis hat sich bereits vervielfacht. Auch gehe ich davon aus, dass wir im Herbst wahrscheinlich einen Einbruch an den Börsen erleben werden (ausgehend von einer Krise der Gewerbeimmobilien in den USA). Dann sollte der POS nochmals sinken, weil in erster Linie Industriemetall.


    Andererseits - und das ist durchaus irrational - habe ich gestern ein Angebot genutzt und je eine Kilomünze Kookaburra bzw. Koala zu 555 EUR gekauft. Silber ist nach vielen Aussagen und Charts anderer knapp und im Verhältnis zu Gold unterbewertet. Sollte Silber tatsächlich noch mal nach oben ausbrechen, will ich die Chance nicht verpassen. ;) Zudem lauert im Hintergrund immer noch das Gespenst der Mehrwertsteuerreform, nach der Silbermünzen mit 19% belegt werden könnten - langes Warten könnte daher nach hinten losgehen, auch wenn es derzeit noch keine entsprechende Gesetzesvorlage gibt.


    Kommt zuerst der wirtschaftliche Einbruch und damit ein sinkender POS ruinieren mich 2 kg Silber zum jetzigen Preis auch nicht. Dann sollte Gold hoffentlich weiter anziehen, weil Anlagemetall, und die Verluste bei Silber ausgleichen.


    Ein bisschen sehe ich Silber als Gegenspieler zu Gold: läuft die Weltwirtschaft besser und steigt die Rohstoffnachfrage, sollte auch Silber anziehen, während Gold vielleicht aufgrund der positiveren Grundstimmung nachgibt. Bei einer erneuten Krise sollte es dann umgekehrt sein: Silber tendenziell runter und Gold rauf.


    Aber wer kann das bei manipulierten Märkten schon einschätzen? Daher handle ich halt auch mal irrational: an fallende Preise glauben und trotzdem kaufen. Vielleicht geht die Rechnung ja gerade deswegen auf?! :)

    Die Banken sind nicht zum Wohl des Staates da ... ( :hae: ... sondern andersherum) ...


    ...


    Die Banken hinter den ZentralBanken & deren Eigner koennen kein Interesse daran haben, Macht zu verschenken.


    Ja, akzeptiert. Aber gerade dann müssten die Banken ein Interesse daran haben, dass das Spiel noch weitergeht. Letztlich wurden ja die Verbindlichkeiten der Banken aus dem Feuer geholt, als Griechenlandhilfe und EU-Rettungspaket beschlossen wurden.


    Die Argumente sprechen also eher für einen Systemerhalt als für einen sich an die Hilfsmaßnahmen anschließenden Zusammenbruch!?

    Interessant, es in dieser Deutlichkeit in einem US-Magazin zu lesen. Aber da muss schon im Original ein Dreher in der Aussage sein:


    Zitat

    We already knew that central banks have preferred gold to dollars, and that they're even selling their gold for cash;


    Wieso sollten die Zentralbanken Gold verkaufen, um Bargeld zu erhalten (Dollar)? Verstehe ich nicht.

    Natürlich hat er Glück gehabt, aber überlegt mal die Situation aus der anderen Perspektive: die arme Bankangestellte weiß, dass die DM2 kommt und alles - insbesondere ihre Branche - den Bach heruntergehen wird.


    Jetzt taucht dieser junge und nach dem Friseur auch noch besonders gut aussehende Mann vor ihr auf, der mit einem Blick auf die Silberzehner auch gleich signalisiert, dass er Geld und einen ausgeprägten Vorsorge-Instinkt hat! Hach, da hat sie aber schnell geschaltet ... sehr clever! :D

    http://charts.comdirect.de/cha…&WITH_EARNINGS=1&SHOWHL=1


    Was ist denn die Ursache für den Ausbruch von Silber vor wenigen Minuten? Weiß da jemand schon mehr?


    ----
    Edit: der Kurs ist wieder in seinen Trendkanal zurückgefallen. Bei Kitco ist der Ausbruch nicht zu sehen, vermutlich weil das Intervall zu lang angesetzt ist? Comdirect gibt den Kurs je nach Zeitraum minütlich bzw. alle 5 Minuten an.


    Hier noch mal die 5-Tages-Überssicht:


    http://www.comdirect.de/inf/in…UME&indicatorsBelowChart=

    Was denkt Ihr?


    Wann kommen sie und wer wir sie zuerst einführen?


    In den nächsten 1-2 Jahren im Devisenverkehr mit der Schweiz.


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die EU bei einer sich verschärfenden Euro-Krise tatenlos zuschauen würde, wie Geld aus dem Euro in CHF umgewandelt würde. Da die Schweiz auch kein Interesse an einer ständigen Aufwertung des Franken hat, könnte man sicherlich eine gemeinsame Lösung finden. ;)

    Das Handelsblatt berichtet in einem Artikel von einer geplanten Reform der europäischen Einlagensicherung. Danach plant die EU-Kommission eine europäische Vereinheitlichung:


    * die Entschädigungsgrenze soll auf 100.000 EUR festgelegt werden
    * es soll möglicherweise nur noch ein Sicherungssystem pro Land geben
    * nationale Sicherungssysteme sollen im Notfall auch für Institute anderer Länder einstehen


    http://www.handelsblatt.com/un…-alarmiert-banken;2615654



    Aus Sicht der deutschen Sicherungssysteme bedeutet dieser Plan eine Verschlechterung. Insbesondere die angestrebte Haftung für ausländische Institute könnte zu zusätzlichen Belastungen führen (z. B. spanische Sparkassen!). Für Frau Merkel hätte es den willkommenen Nebeneffekt, dass sie aus ihrer Zusage der unbegrenzten Sicherung aller deutschen Spareinlagen herauskäme. ;)


    Interessant ist auch die Obergrenze von 100.000 EUR: dadurch dürfte die Mehrheit der Bürger in der EU keine Einbußen hinnehmen müssen, während der Rest der Spareinlagen kassiert würde.


    Die 750 Mrd. EUR des "Rettungsschirms" haben nur Zeit erkauft. Jetzt müssen die Verantwortlichen sich für die Zeit der kommenden nächsten Existenzkrise des Euros aufstellen. Neben der geplanten Insolvenzregelung für Staaten (Spiegelbericht dieses Wochenende), dürfte die Neuordnung des Einlagensicherungssystems ein weiterer Baustein in den Planungen sein.

    Mal eine ganz naive Frage, die an anderer Stelle im Forum auch schon mal gestellt wurde, auf die ich aber noch keine wirklich zufriedenstellende Antwort gefunden habe: warum kann die EZB die Staatsanleihen nicht ad infinitum zu günstigen Zinsen aufkaufen und damit eine Staatspleite im Euroraum auf Dauer verhindern?


    Wenn die EZB neu aufgelegte Anleihen, die am privaten Markt keiner mehr zeichnen will, aufkauft und dafür Geld druckt, statt Steuergelder in Anspruch zu nehmen, warum sollte das System nicht noch viele Jahre weiterlaufen können?


    Inflation wäre so lange keine reale Bedrohung, wie das neu geschaffene Geld nicht in der Realwirtschaft ankäme, sondern weiter im Finanz- und Bankenkreislauf zirkuliert. Natürlich könnte es neue "Blasen" geben, wenn dieses Geld sich neue Anlageformen sucht (z. B. Immobilien), aber das wäre noch keine (Hyper-)Inflation der Verbraucherpreise?


    Also: warum kann die EZB nicht beliebig als Käufer von Staatsanleihen auftreten und dadurch eine "endlose" Umschuldung fällig werdender Kredite ermöglichen?

    Ich habe heute mal Tuts Tipp befolgt und bin bei einer kleinen Sparkasse auf dem Land vorbeigefahren, da ich momentan in Süddeutschland Urlaub mache und einfach keine BuBa-Filiale in der Nähe ist. Was soll ich sagen: der Tipp ist gold- ... äh ... silberwert!


    Wie viele Münzen wollen Sie denn haben?, war die freundliche Frage des Kassierers und das ganz ohne Wartezeit.


    Wie viele bekomme ich denn, hab ich verschmitzt zurückgefragt.


    Na ja, Sie sagen mir, wie viele Sie wollen, und ich sage Stopp.


    10 Stück wären gut, das ist die Menge, die man i.d.R. bei der BuBa auch bekommt?!


    Wupp, wanderten 10 Stück über den Tresen. Dazu noch 4 Zuse, 4 Schumann (?) und eine Museumsinsel. Alles Rückläufer.


    Insgesamt waren ca. 25 Stück von den neuen vorrätig. Also ein relativ großer Anteil, den ich da auf einmal mitnehmen konnte. Auf die Frage, warum die Münzen jetzt schon vorrätig seien und nicht erst am Montag, sagte er, das hinge immer von der Geldlieferung ab, das ließe sich nicht so genau vorhersagen.


    Wenn nicht so schönes Wetter wäre, würde ich auch noch die Sparkassen in der Umgebung abklappern. :)


    Kurzfristig hat das aber wahrscheinlich kaum Einfluß auf den Goldpreis. Was in so einem Fall passiert, haben wir Anfang Mai gesehen: Die für Lieschen Müller und Chantal Meier bezahlbaren Stückelungen sind binnen Stunden ausverkauft und strömen nur langsam nach. Preisbeinflussend kann das nur sein, wennn diese Nachfrage über Monate anhält.
    Wenn aber viele Leute der Forbes 500 zu der Meinung kommen, ein paar Tonnen Gold im Keller wären nicht schlecht, dann sieht die Sache schon anders aus. Die nehmen dann direkt die 400-Unzen-Barren. Und wenn der reale Handel einen Einfluß auf den Preis hat, dann nur der mit diesen Dingern.


    Ja, genau so sehe ich das auch. Es gibt kurzfristig nicht genügend physisch klein gestückeltes Gold in Deutschland, damit der Goldpreis weltweit bewegt werden könnte. Irgendwo habe ich mal den Vergleich gelesen, wenn jeder Bundesbürger nur 1 Unze Gold besitzen wollte, seien das etwa 2500 Tonnen Gold. (Ich hoffe, ich habe mich nicht verrechnet.)


    Natürlich würde diese Menge den Goldpreis bewegen können, wie man anhand der Gerüchte um den Verkauf von IWF-Gold in Höhe von 400 Tonnen sehen kann. Aber ich glaube nicht daran, dass 80 Mio. Unzen Gold in Deutschland verfügbar sind. Auch nicht innerhalb Jahresfrist. Wie sollen Kleinanleger also den Goldpreis über physischen Besitz wesentlich beeinflussen können?


    Etwas anderes sind ETFs. Als Ausweg, wenn es kein physisches kleingestückeltes Gold mehr kurzfristig gäbe, aber die Krise unmittelbar vor der Tür steht, würden Investoren hier vermutlich ihr Geld anlegen und dadurch den Preis nach oben treiben. So etwas haben wir doch im Mai gesehen.


    Hinzukommt: der Goldmarkt ist zu klein, um die Vermögenswerte der Superreichen aufzunehmen, ich glaube Dr._Meyer hatte das in einem seiner letzten Threads dargelegt. Diese investieren vermutlich auch eher in Papiergold, Papierrohstoffen, Immobilien oder Aktien internationaler Unternehmen als in kleine 1 Kilo-Goldbarren.


    Es wurde an anderer Stelle auch mal gesagt, dass es auf der Welt immer genug Gold gäbe, der Preis müsse nur entsprechend steigen, damit Angebot und Nachfrage wieder im Gleichgewicht seien. Halte ich auch für übertrieben bzw. eine Aussage, die am Wesen von Gold vorbeigeht. Gold dient als Wertspeicher. Angenommen die Superreichen dieser Welt wollten einen großen Teil ihres Vermögens in Gold anlegen und die Unze stiege um das Hundertfache im Preis, damit genügend Fiat-Geld in physisches Gold konvertiert werden könnte, dann wäre der Sinn und Zweck des Wertaufbewahrungsmittels konterkariert.


    Nach einer Krise bekämen die Superreichen doch lange nicht mehr ihr Vermögen zurück, das sie vor der Krise in Gold investiert hätten. Wer das glaubt, könnte den Superreichen auch eine EM-TV-Aktie auf ihrem Höchststand als Wertaufbewahrungsmittel anbieten. :D

    Der Autor Stefan Wolff behauptet, daß GERADE beim Staatsbankrott Gold nicht viel nützen wird, also seinen eigentlichen Sinn, ob dem man es gekauft hat, verfehlt. Denn wenn Staaten pleite gehen, werden sie ihre Goldvorräte verkaufen und damit den Markt fluten, was den Goldpreis drücken wird. Als Beispiel führt er den Goldspike der 80er Jahre an.
    Was ist davon zu halten?


    Ich kann dem Autor nicht folgen:


    1) in de 80ern trat der Fall einer Staatspleite nicht ein, daher ist der Vergleich irreführend
    2) es ist möglich, dass die Bundesbank zur Sanierung des Staatshaushalts VOR einer Staatspleite Gold verkaufen könnte. Ich halte das Szenario zurzeit für unwahrscheinlich. Derartige Bestrebungen hat es vonseiten der Politik vereinzelt bereits gegeben, aber sie wurden bislang von der Bundesbank zurückgewiesen. Während oder nach einer Staatspleite wird die Bundesbank kein Gold verkaufen. Nach einer Pleite bräuchte sie es, um ein Restvertrauen gegenüber einer neuen Währung aufzubauen, nicht um Schulden zu tilgen - die durch die Pleite ja gestrichen worden sein.
    3) Gold zur Absicherung und zum Werterhalt wird für die Zeit nach einer Krise gekauft. Es soll die Kaufkraft durch die Krisenzeit hindurch bewahren. Was in einer Krise passiert, ist daher ziemlich unwichtig.


    Ich glaube allerdings, dass jemand, der vor einem Staatsbankrott zu einem späten Zeitpunkt in Gold wechselt (= zu hohen Kursen kauft) NACH einer Krise wahrscheinlich mit Verlusten rechnen muss. Wenn man erst in der Übertreibung- oder sogar erst in der Panikphase kauft, sollte man nicht damit rechnen, dass man nach einer Staatspleite und ohne Panikphase zu gleicher Kaufkraft wieder verkaufen kann.


    Trotzdem kann das die am wenigsten schlechte Möglichkeit von zahlreichen noch viel schlechteren Möglichkeiten des Werterhalts gewesen sein. Wenn z. B. Buchgeld einfach gestrichen oder nicht 1:1 in eine neue Währung getauscht werden sollte, könnte sich auch ein später Einstieg in Gold mit dem geringeren Verlust als richtig erweisen. Keiner weiß es.


    Wer macht die Preise?


    Die Kleinanleger (also wir) sicher nicht. Ob Lieschen Müller Gold kauft oder verkauft, berührt den Goldpreis nicht. Daher halte ich die Mär von einer Blase aufgrund der Kleinanlegernachfrage auch für nicht haltbar. Die o.g. Prozentzahlen des Goldbesitzes sprechen im Übrigen auch dagegen. ;)

    ich würde gold nicht als teuer bezeichnen.
    aber irgendwo muss man es ja im koordinatensystem verorten.
    und bis zu monatsgehältern von 4 unzen pro monat war klar, dass gold unterbewertet ist: sowohl im vergleich zu den Einkommen, als auch im vergleich zu all den geschaffenen Papiervermögen und schulden.


    derzeit merkt man - was irgendwie schockierend ist - dass wir in gold gerechnet soviel verdienen wie 1950.
    aber dass das trotzdem wenig ist zu den exorbitanten papiervermögen/schulden.


    Beim Kaufkraftvergleich zwischen Löhnen aus 1910, 1950 oder mit Einkommen in anderen Staaten, sollte man m. E. die Steuerlast nicht unter den Tisch fallen lassen.


    Wenn ein (besserverdienender) deutscher Arbeitnehmer 4000 EUR brutto im Monat verdient, sollte man diese Summe zugrunde legen, um die Kaufkraft in Unzen zu berechnen, nicht die Nettosumme. Dann wären wir immer noch bei ca. 4 Unzen Gold im Monat (nicht ca. 2).


    Auch wenn von den 4000 EUR nur ca. 2000 EUR netto als freiverfügbares Einkommen auf das Konto wandern, erwirbt der Arbeitnehmer - zumindest THEORETISCH - für das nicht freiverfügbares Einkommen andere Leistungen und Ansprüche im Wert von 2000 EUR. Zum Beispiel Kranken, Renten- und Arbeitslosenversicherung, aber auch innere Sicherheit, Infrastruktur, Bildung etc.


    Es geht mir nicht darum zu diskutieren, was diese Ansprüche nach einem potenziellen Crash noch wert sein könnten, sondern darum, das Gesamteinkommen ins korrekte Verhältnis zu setzen. Ein Arbeitnehmer in 1910 musste für viele Lebensrisiken noch weitaus stärker privat vorsorgen, als wir das in unserem Vollkasko-Staat heute gewohnt sind. Auch der indische Gastarbeiter im Nahen Osten dürfte von seinem Lohn noch so manch andere Dinge bezahlen müssen, bevor er mit dem Rest seines Geldes einen korrekten Vergleich beim Einkauf von Benzin/Diesel zum dt. Arbeitnehmer treffen könnte. ;)

    […]


    Ach, Maximilian. Vielleicht solltest du es mal mit etwas weniger Polemik und mehr Argumenten versuchen. :D


    Aber da ich gerade im Urlaub auf einer Sonnenterasse Sitze und viel Zeit habe, noch mal in Kurzform nur für dich:


    Schimmel = nicht mehr essen. Kein Schimmel und keine Zersetzung = in der Regel noch essbar.


    Zersetzungsprozesse schmeckt man. Dafür hat der Mensch von der Natur einen Geschmackssinn mit in die Wiege gelegt bekommen. Da helfen auch Geschmacksverstärker etc. nicht viel.


    Selbstversuch Sahnejoghurt: ja, habe ich schon gemacht nach besagter Sendung. Zwar kein halbes Jahr über dem MHD, sondern nur 6 Wochen, war aber einwandfrei genießbar und ich erfreue mich immer noch guter Gesundheit. Meine Frau war zwar skeptisch, aber da wir zwei getrennte Kühlschränke benutzen, war's ihr egal. Ich mache meinen Mist nämlich immer selbst weg. ;)


    Bei Joghurt und anderen Milchprodukten sieht man sehr gut, ob sie gären: Deckel - Wölbung = Gasentwicklung. Genau wie bei Dosen (wenngleich andere Ursache).


    Nein, aufgeblähte Dosen habe ich noch nicht versucht zu öffnen! Wie bereits geschrieben, ist ihr Inhalt ungenießbar. Daher würde ich sie verschlossen wegwerfen.


    Jetzt klarer?


    Edit: hab den Link zur besagten Sendung wiedergefunden: http://www.stern.de/tv/sterntv…ittel-im-test-636165.html