Beiträge von Argus

    Die großen Zauberer hinter der Bühne dürften mit Karlsruhe gerechnet haben. Sie werden noch abwarten, was Karlsruhe jetzt tut: Wenn Karlsruhe sagt, wegen zu großer Bedenken darf der ESM nicht vor einem endgültigen Urteil in Kraft treten, dann wird's heiß. Dann werden die Schäubles und Merkels das ganz große Europa angehen und werden versuchen den Leuten einzureden, wie wichtig es jetzt sei, das Grundgesetz endlich gegen eine europäische Verfassung auszutauschen. Das Grundgesetz werden sie als "nicht mehr marktkonform" einstufen


    Und die Leute werden mitmachen, weil ihnen die gesamte Journaille bis dahin vorkaut, wie schlimm es doch sei, dass das Verfassungsgericht sich auf einmal so querstellt:
    "Ausgerechnet jetzt, wo es um die Zukunft geht! Wo es um unser Geld geht! Ausgerechnet jetzt nervt uns Karlsruhe mit seinem anachronistischen Gehabe! Brauchen wir noch ein eigenes Verfassungsgericht, das dem Euro im Wege steht? Brauchen wir ein solches Gericht, das für den vergangenen Nationalstaat steht, den wir doch wohl alle nicht mehr wollen? Nein. Wir brauchen endlich ein echtes Europa und kein Bundesverfassungsgericht"


    Ich bin mir sicher, dass ein Nein aus Karlsruhe den Prozess in die EUdSSR nur noch beschleunigen wird. Leider.


    Sehr scharfsinninge Analyse! Wahrscheinlich reicht schon die kurzfristige Verzögerung, damit das BVerfG den Zorn der großen europäischen Macher auf sich zieht. :( Verhindern wird das Gericht den ESM wohl nicht. Wo kämen wir denn dahin, wenn sich im Bundestag und Bundesrat eine 2/3-Mehrheit für das Vertragswerk findet und dann eine radikale Splitterpartei den repräsentierten Volkswillen zu Fall bringt?! ;)


    Auch ein französischer Linker haut kräftig auf den deutschen Sack.
    Die BRD scheint mir Weimarer Zuständen näher zu sein als man es sich je hätte vorstellen können.


    Das wäre für unsere europäischen Nachbarn aber gar nicht gut! ;) Vielleicht sollten sie sich überlegen, ob sie immer weiter Öl ins Feuer gießen?

    Was ich immernochnicht verstehe :
    Ok, KKWs haben den Konstruktionsfehler, daß sie nach Abschaltung lange Zeit auf Stromzufuhr von außen angewiesen sind zwecks Kühlung.
    Irgendwie blöd. Warum wird dieser Fehler nicht beseitigt ?!
    Eine kleine Turbine nachrüsten für diesen Zweck, die bloß+genau diese Restwärme benutzt 1. für diese notwendige Kühlung und 2. evtl bißchen Strom außerdem noch produziert ?


    Das ist leider nicht so einfach. Die Zerfallswärme der Kernbrennstäbe ist kein Konstruktionsfehler, sondern ein Naturgesetz (Kernphysik), auf dessen Basis der Betrieb von KKWs beruht.


    Leider kann ein solches Kraftwerk nicht im Inselbetrieb laufen. Es produziert zu viel Energie, die nicht allein für den Betrieb der Kühlpumpen verwendet werden kann. Die Leistung lässt sich aber kaum drosseln: an oder aus, um es platt auszudrücken.


    Bei "aus" muss die Energie zum Kühlen der Nachzerfallswärme halt von außen zugeführt werden. Und das gilt ja auch für die abgebrannten Brennelemente. Diese sind nicht mehr Teil einer Energieerzeugung, können also nicht in einen Generator eingebunden werden.


    In Fukushima steht das Becken mit abgebrannten Brennelementen unter freiem Himmel in der ersten Etage eines durch das letzte Erdbeben massiv geschädigten Gebäudes, notdürftig durch eine Plane abgedeckt. Wenn es dort wieder ein stärkeres Beben (>6 Richterskala) geben sollte, stehen die Chancen gut, dass das Kartenhaus in sich zusammenklappt. Dann fallen die Mikadostäbe von Brennelementen unkontrolliert und v.a. ungekühlt nach unten. Da gibt es dann keine Möglichkeit mehr, irgendeine Art von Notkühlung zu organisieren. Die Strahlung wird so hoch sein, dass man dort nicht mal mehr n die Nähe kommen kann. Die ungekühlten Elemente werden sich dann voraussichtlich selbst entzünden und den ganzen Mist über die Atmosphäre über die Nordhalbkugel verteilen.


    http://www.fairewinds.org/cont…-daiichi-truth-and-future

    Sehr interessant in dem Video fand ich die Reaktion der jungen Frau, die offensichtlich erstmals eine Goldmünze in die Hand genommen hat und aufgrund des hohen Gewichts völlig überrascht gewesen ist. Allein nach der Erfahrung hätte sie erkennen müssen, dass die Münze bzw. das Material etwas Besonderes ist.


    Warum da niemand gekauft hat? Vielleicht hatten die Leute Angst vor Hehlerware?

    Damit sollte auch entschieden sein, ob Inflation oder Deflation. Inflation ist das Ziel! Es mag sein, dass man zuvor noch eine kurze, aber heftige deflatorische Phase zulässt (zulassen muss), um auch die letzten deutschen Zweifler zu überzeugen. Dann aber will sich die politische Elite über eine Inlation des Problems der überbordenden Staatsschulden entledigen.


    Aktuellstes Beispiel für dieses Szenario - Deutsche Bank wünscht sich Schockmoment für Europa:
    http://deutsche-wirtschafts-na…n-bailout-wird-scheitern/

    Schöner Kommentar aus dem Handelsblatt


    Zitat: ''(...) Doch was auch immer da an Vorschlägen kommt, es kennt nur ein Ziel: das deutsche Geld. Das ganze Bestreben von Francois Hollande ist der Zugriff auf die goldene Kreditkarte aus Berlin.''


    http://www.handelsblatt.com/me…-kreditkarte/6755572.html


    Der Kommentar ist treffend. Danke für den Link! Aber er verkennt, dass das eigentliche Ziel nicht Deutschlands Reserven sind, sondern die Lockerung der Geldpolitik. Deutschland kann nicht auf Dauer für alle anderen Staaten zahlen. Die EZB aber kann, wenn sie denn dürfte!


    Entschuldung über Inflation ist das Zauberwort!


    Den Euro wird es noch lange geben, fürchte ich. Erst am Ende einer Hyperinflation wird er abdanken müssen.



    Deutschland sollte vor dem Hintergrund der Erfahrungen in der Weimarer Republik lieber heute als morgen aus dem Euro austreten!

    Bei dem angeblichen Kopf-an-Kopf-Rennen und v. a. bei dem, was auf dem Spiel steht, bin ich schon lange für neutrale WAHLBEOBACHTER! Ich gehe aktuell davon aus, dass die Eurobefürworter das Rennen machen und am Montag der Spuk vorbei sein wird. Ob legal gewonnen oder nachgeholfen, werden wir wohl nie erfahren ... :whistling:

    Ich gehe bei meiner Planung von wenigen Wochen aus, die ich überbrücken könnte. Wenn danach noch nicht "alles gut" sein sollte, haben wir vermutlich so massive Probleme, dass man mit ein pasr Vorräten und Goldmünzen auch nicht wirklich weiter käme.


    Meine Priorität besteht darin, dass ich in Zeiten, in denen draußen der Mob tobt, nicht vor die Tür muss. Danach werden sich neue Verhältnisse einstellen. Selbst wenn es wie in Argentinien, Russland oder Jugoslawien instabile Verhältnisse geben sollte, bilden sich erfahrungsgemäß immer eine Art grauer Markt und Tauschhandel heraus. Dann muss man raus und sich darauf einstellen. Hat nach dem WKII auch geklappt.


    Klar hätte ich auch am liebsten eine Wasserburg, wo ich die Brücke hochziehen könnte und in der ich für ein Jahr oder länger Vorräte einlagern kann. Ist leider nicht gegeben ... ;)

    PS: Ich verkaufe spätestens und definitiv einen Großteil EM, wenn DAX/AU unter eins fällt.


    Ich auch, aber ich würde es nicht verkaufen, sondern umschichten von einem Sachwert in den anderen nennen. :)


    massiv: wenn du nicht dein gesamtes liquides Vermögen in Edelmetalle steckst, kannst du die Zeit der Krise hoffentlich durchstehen, ohne dass du deine Goldbestände zu niedrigen Preisen wieder abstoßen musst. Nach der Krise, wenn wir eine Währungsreform und eventuell eine Immobilienbesteuerung hatten, hast du dann einen Teil deines Vermögens über die turbulente Zeit gerettet. Edelmetalle sind nur eine Versicherung, in der Hoffnung, dass nicht gleich alles verloren ist, wenn das Finanzsystem zusammenbrechen wird (und das wird es irgendwann).


    "All in" bedeutet daher für mich keine Risikostreuung, sondern wieder 100 % Risiko in einer Anlageklasse. Am Ende gilt wahrscheinlich nicht, wer hat am meisten gewonnen, sondern wer ist durch die Krise mit den geringsten Verlusten gekommen.

    Hmm, die Frage hier im Forum zu stellen, grenzt die möglichen Antworten wahrscheinlich stark ein. Wie Fragezeichen schon schreibt: man wird hier wohl kaum die nicht informierte, vorrangig an Schmuck interessierte Frau antreffen. ;) Und hübsche Motive auf Bullionmünzen ziehe ich Standard-Ahornblättern oder Orgeln immer vor.

    Klartext bei Spiegel Online: eine so deutliche und offene Kritik am EU- und Europrojekt habe ich bei SPON noch nicht gelesen. Sie rührt am Zentrum der europäischen Einigung - am deutsch-französischen Verhältnis!


    Must read! spon.de/adF2C


    Ist die finale Phase eingeläutet? Klingt nach Götterdämmerung und Zeitenwende.

    Ja, wirklich? Warum sagt ihr mir das nicht vorher, mir tut mein Kreuz immer noch weh.


    Ja, weil falsche Hebetechnik! Gegen einen deiner Silber-Johnnys zeige ich dir gerne eine rückenschonende Technik. So was braucht der EM-Bug von heute. Damit du auch morgen noch deine Schätze kraftvoll anheben kannst! :thumbup:


    P. S. Schöne Fotos!

    Mich wundert, dass Tritin über das Treffen inhaltlich etwas veröffentlicht. Gilt da nicht so ein sektiererischer Ehren- und Schweigekodex? Niemand darf etwas über die Treffen verraten, auch nicht nach seinem Tod ... oder so?


    Hmm, er wird bestimmt nicht mehr eingeladen. :) Oder man hat ihm auf dem Treffen eine so hohe Position in der nächsten Rot-Grünen-Koalition zugedacht, dass er glaubt, sich schon alles erlauben zu können.

    Wenn ich die Thematik Target Salden richtig verstehe habe ich einen Lösungsvorschlag für die inzwischen ausstehenden 650Mrd


    Die BRD GmbH kauft auf Rechnung in Ländern gegen die Targetforderungen bestehen, Rohstoffe vorzugsweise EM.


    Sehe ich das falsch oder wäre das ein Ansatz?


    Klingt gut! Nur dient das Zahlungssystem dazu, Finanzbewegungen zwischen nicht-staatlichen Akteuren auszugleichen. Also die Geldbewegungen, die zwischen Geschäftsbanken ablaufen.


    Bei dem o.g. Szenario wären Käufer und Verkäufer aber staatliche Institutionen, die die Zahlungen nicht über das Target2-System abwickeln würden (vermute ich). Außerdem setzt du voraus, dass die Zentralbanken der PIGS-Staaten ihre EM überhaupt verkaufen wollen - ich habe da meine Zweifel ... :whistling:


    Hinzukommt, dass die Bundesbank nicht für alle Target-Forderungen in ihren Bilanzen alleine haftet, sondern nur mit ihrem Geschäftsanteil an der EZB (27%). Daher könnte die BRD nur ca. 200 Mrd. EUR an EM im Ausland einfordern. Erst wenn die anderen Zentralbanken zahlungsunfähig wären und die Bundesbank auch noch für den Rest aufkommen müsste, könnte man den Anteil erhöhen.


    Aber dein Gedanke geht grundsätzlich in die richtige Richtung: Export von Waren und Dienstleistungen nur noch gegen werthaltiges Geld (EM) und nicht gegen Papier. Dann gäbe es auch nicht diese unbegrenzte Verschuldung ... Aber das dazu bedarf es erst eines Systemwechsels.

    (...)


    Und so wird es eben weiter zugesch..., das Bullxxxxforum.


    Schade drum - oder eben gezielt so gewollt. GSF = Paniker, Paranoiker, Streithanseln;
    (...)


    Schade, dass du das so siehst. Ich habe nicht die Zeit, selbst über die Vielzahl an Seiten zu surfen, um die interessantesten Infos rauszufiltern. Daher finde ich die Links von Fragezeichen sehr hilfreich! Natürlich entbindet es einen nicht, selbst über die Nachrichten nachzudenken und sie einzuordnen.


    Panikmache wäre es nur, wenn man die Nachrichten unkritisch aufnimmt und 1:1 als bare Münze ansieht, hinter der nicht noch eine versteckte Agenda sein könnte. Bestes Beispiel ist die Meldung über den drohenden Stromausfall in Griechenland. Das könnte auch dazu dienen, die griechischen Wähler auf Linie zum Sparprogramm zu bringen.


    Darüber kann/sollte man sich im Forum austauschen. Das wäre jedenfalls zielführender, als dein Bashen eines anderen Users ...