Endeavour Silver Corp./ EDR, EXK (TSX, NYSE)

  • Das heißt , das wir bis 2031 einen Preisdeckel drauf haben, den sobald der Kurs über 13$ liegt können die jederzeit ihre Wandelanleihen in Aktien umtauschen.

    Ich sehe die Ausgangslage für Endeavour Silver anders. Positiver! Denn


    1. Es gibt keinen festen Preisdeckel bei 12,50 $. Ab diesem Niveau dürfen die Anleihehalter zwar in Aktien wandeln, aber sie müssen es nicht. Die meisten professionellen Investoren werden abwarten, bis der Kurs weiter gestiegen ist. Sie wollen sich zum einen nicht selbst deckeln und zum anderen sind sie durch die Anleihen geschützt, so lange sie warten. Wenn sie zu früh wandeln und der Kurs schmiert ab, gucken sie in die Röhre. Früh wandeln, bedeutet höheres Risiko, denn die sichere Anleihe ist weg. Kann m. E. gut sein, dass einige erst bei 16 $ wandeln.

    Und neue Aktien entstehen erst bei tatsächlicher Wandlung, nicht automatisch beim Überschreiten der Marke. Echter Kursdruck entsteht zudem erst, wenn die gewandelten Aktien auch verkauft werden – und das passiert in der Praxis gestaffelt (oder gar nicht), weil ein sofortiger Massenverkauf den Kurs selbst zerstören würde. Die Wandelanleihe sorgt also für Gegenwind über 12,50 $, aber sie blockiert keine größeren Kursanstiege bis 2031, wenn die Nachfrage stark genug ist.


    2. Endeavour Silver löst mit der Wandelanleihe die alte Terronera-Bankfinanzierung (ca. 135 Mio. USD) mit variablen Zinsen von rund 8 % ab und zahlt statt ca. 10–11 Mio. USD Zinsen pro Jahr künftig nur noch etwa 0,3–0,4 Mio. USD darauf. Allein dadurch spart die Firma real rund 10 Mio. USD Zinskosten pro Jahr. Der Rest der Anleihe dient Wachstum (v. a. Pitarrilla) zu ähnlich extrem günstigen Konditionen.

    (Aus dem ungünstigen Gold Forward Swap (verpflichtender Fixverkauf) über 68'000 Unzen Gold kommen sie leider nicht so einfach raus. Da müssten sie sich zusätzlich freikaufen.)


    3. Mit den Mitteln aus den Wandelanleihen wollen sie zudem Pitarrilla weiterentwickeln. Das gehört zu den weltweit größten unentwickelten Silber-/Blei-/Zink-Lagerstätten:

    Indicated-Ressource: gewaltige 490 Moz AgEq. Infrastruktur vorhanden, Genehmigungen für Untertage-Bergbau liegen laut Firmenangaben vor.

    Wenn das gelingt, wird Endeavour in eine andere Liga aufsteigen.


    Sicher ist EDR viel risikoreicher als PAAS oder andere, vieles hängt am Gelingen von Terronera und Pitarrilla. Aber wenn das hinhaut, kann etwas Grosses entstehen. Endeavour gehört mit knapp 5 % Depotgewichtung zu meinen grösseren Positionen. Ich werde nicht zukaufen, aber im Moment auch nichts verkaufen. Ich denke das ist der beste Deal, den EDR zum jetzigen Zeitpunkt einfädeln konnte.

    Euer Mond ist meine Sonne.

    5 Mal editiert, zuletzt von Katzenpirat ()

  • Pitarilla zum Erfolg verdammt, Chance & Risiko

    Mit den Mitteln aus den Wandelanleihen wollen sie zudem Pitarrilla weiterentwickeln. Das gehört zu den weltweit größten unentwickelten Silber-/Blei-/Zink-Lagerstätten:

    Indicated-Ressource: gewaltige 490 Moz AgEq. Infrastruktur vorhanden, Genehmigungen für Untertage-Bergbau liegen laut Firmenangaben vor.

    Wenn das gelingt, wird Endeavour in eine andere Liga aufsteigen.

    Was du schreibst stimmt, aber die 150 Mill$ für Pitarilla sind erst der Anfang der CAPEX !

    Sie haben die Genehmigung für den Untertage-Bergbau aber nicht für Open Pit !

    Und jetzt wirds problematisch. Terronera's Reserven werden zwar schnell ausgebeutet, in 10 Jahren sind die weg und die Grade fallen da nur noch Resourcen übrig sind und Exploration erforderlich wird, aber es bleibt genügend Zeit um Pitarilla in Betrieb zu kriegen

    Es braucht bestimmt noch einige km an Infill-Bohrungen und etliche Studien PEA, EA, FID um den Bau für Pitarilla zu starten. Der Bau der Mine wird etliche 100 Mill$ benötigen. Da werden wieder Wandelanleihen und Verwässerungen benötigt. Es sieht für mich so aus als das sie unter Zeitdruck stehen. Es wäre besser gewesen Terronera erstmal ein Jahr laufen zu lassen und mit der verbesserten Bilanz einen Partner für ein JV zu suchen, statt immer nur zu verwässern und verschulden. Newmont und Barrick haben das auch gemacht, ziemlich erfolgreich.

    „Erst gewahrten wir vergnüglich Wilden Wesens irren Lauf;

    Unerwartet, unverzüglich trat ein neuer Kaiser auf.

    Und auf den vorgeschriebnen Bahnen zieht die Menge durch die Flur;

    Den entrollten Lügenfahnen folgen alle. – Schafsnatur! " :wall: [smilie_happy]

    (Geh. Rath v. Goethe)

    • Offizieller Beitrag

    Endeavour Silver produziert 6.486.661 Unzen Silber und 37.164 Unzen Gold, insgesamt 11,2 Millionen Unzen Silberäquivalent im Jahr 2025


    EDR vorgestern mit 14,6 C$ + 8,1 % = Allzeithoch... [smilie_blume]


    "VANCOUVER, British Columbia, 08. Januar 2026 (GLOBE NEWSWIRE) – Endeavour Silver Corp. meldet für das Gesamtjahr 2025 eine Produktion von 6.486.661 Unzen Silber („oz“) und 37.164 Unzen Gold sowie in Kombination mit der Produktion von Basismetallen eine Silberäquivalentproduktion ( 1) („AgEq“) von 11,2 Millionen Unzen. Die Produktion im vierten Quartal 2025 belief sich auf 2.030.206 Unzen Silber, 13.785 Unzen Gold und eine AgEq-Produktion von 3,8 Millionen Unzen. Alle Dollarbeträge sind in US-Dollar ($) angegeben.


    „Endeavour hat 2025 erneut ein starkes Wachstum erzielt, das durch eine Rekordproduktion an Silberäquivalenten und den erfolgreichen Hochlauf in Terronera unterstrichen wurde“, kommentierte Dan Dickson, Chief Executive Officer. „Das Engagement unseres Teams für operative Exzellenz und strategische Investitionen hat uns in die Lage versetzt, erhebliche Werte für unsere Stakeholder zu erschließen, während wir unser Portfolio weiter ausbauen und unsere finanzielle Basis stärken. Mit Blick auf die Zukunft konzentrieren wir uns weiterhin auf diszipliniertes Wachstum und die Schaffung langfristiger Werte.“


    Q4 2025 Production Overview

    • Terronera Declared Commercial Production: Announced commercial production at Terronera effective October 1, 2025 (see news release from October 16, 2025 here). While ramping up toward full capacity, Terronera maintained a steady output with no significant shutdowns and average recoveries of 82.6% for silver and 72.5% for gold.
    • Guanaceví Maintains Stable Throughput: Due to slightly lower silver grades and slightly higher throughput, production of silver was slightly lower than the planned range with gold production at the higher end of the range.
    • Kolpa Production Meets Expectation: Kolpa throughput exceeded plan and while processed grade for silver and lead were in line with expectations, zinc grades were lower than planned.
    • Definitive Agreement to Sell Bolañitos Mine: Entered into a definitive agreement to sell the Bolañitos mine for US$30 million cash and US$10 million in Guanajuato Silver shares, plus up to US$10 million in contingent consideration payable upon achieving production milestones at the Bolañitos Mine, (see news release from November 24, 2025 here). The mine continued to perform during the fourth quarter with silver production in line with plan and gold production lower than plan due to lower grades.
    • Metal Sales and Inventories: Sold 1,879,937 silver ounces and 12,614 gold ounces during the fourth quarter. A total of 262,131 silver ounces and 736 gold ounces of bullion inventory and 55,877 silver ounces and 861 gold ounces in concentrate inventory were held at December 31, 2025.
    • Completed US$350 Million Convertible Notes Offering: Closed a US$350 million convertible senior notes offering and repaid the majority of third-party debt. Remaining funds will be used to advance the Pitarrilla project and for general corporate purposes (see news release from December 4, 2025 here)...."

    Stockwatch


    Grüsse

    Edel

  • UPDATE – Endeavour Silver veröffentlicht Prognose für 2026


    Endeavour Silver | UPDATE - Endeavour Silver Provides 2026 Guidance
    Endeavour Silver Corp. is a mid-tier precious metals mining company listed on the NYSE:EXK and TSX:EDR.
    edrsilver.com


    VANCOUVER, British Columbia, 16. Januar 2026 (GLOBE NEWSWIRE) – Endeavour Silver Corp. („Endeavour“ oder das „Unternehmen“) (NYSE: EXK; TSX: EDR) gibt seine konsolidierte Produktions- und Kostenprognose für die Minen Terronera, Guanaceví und Kolpa sowie seine Kapital- und Explorationsbudgets für 2026 bekannt. Alle Beträge sind in US-Dollar (US$) angegeben, die Unzenangaben beziehen sich auf Feinunzen.


    Highlights der Produktions- und Kostenprognose für 2026

    Für 2026 wird eine Silberproduktion zwischen 8,3 und 8,9 Millionen Unzen aus den Minen Terronera, Guanaceví und Kolpa prognostiziert, während die Goldproduktion aus Terronera und Guanaceví voraussichtlich zwischen 46.000 und 48.000 Unzen liegen wird. Kolpa soll einen bedeutenden Beitrag zur Produktion von Basismetallen leisten, darunter 22.000 bis 24.000 Tonnen Blei, 16.000 bis 18.000 Tonnen Zink und 650 bis 750 Tonnen Kupfer. Zusammen werden diese drei Minen voraussichtlich 14,6 bis 15,6 Millionen Unzen Silberäquivalent („AgEq“)¹ liefern.


    Die Prognose des Vorjahres berücksichtigte weder die neu in Betrieb genommene Mine Terronera noch die kürzlich hinzugekommene Mine Kolpa; sie umfasste jedoch die Mine Bolañitos, deren Verkauf am 15. Januar abgeschlossen wurde (siehe Pressemitteilung hier ). Im Vergleich zu Terronera wies Bolañitos einen höheren Anteil an Goldproduktion auf, was zu höheren Gutschriften für Nebenprodukte und niedrigeren Netto-Produktionskosten nach Abzug der Gutschriften für Nebenprodukte führte. Kolpa hingegen produziert nur minimal Gold, profitiert aber von Gutschriften für Nebenprodukte wie Blei, Zink und Kupfer.


    Die konsolidierten Cash-Kosten³ für Terronera, Guanaceví und Kolpa werden im Jahr 2026 voraussichtlich zwischen 12,00 und 13,00 US-Dollar pro Unze zahlbarem Silber liegen, während die konsolidierten Gesamtkosten³ (AISC) auf 27,00 bis 28,00 US-Dollar pro Unze, abzüglich der Gutschriften für Nebenprodukte, geschätzt werden. Pro Unze werden die konsolidierten Cash-Kosten im Vergleich zu 2025 voraussichtlich sinken, vor allem aufgrund einer höheren Silberproduktion aus diesen Minen und höherer geschätzter Preise für Gold und Basismetalle, die teilweise durch eine geringere Goldproduktion kompensiert werden. Die AISC werden jedoch voraussichtlich etwas höher ausfallen als 2025. Dies ist auf die verstärkte Minenentwicklung im ersten vollen Produktionsjahr von Terronera, die Investitionen nach der Übernahme in Kolpa und die verstärkten Explorationsaktivitäten an allen Standorten zurückzuführen.


    „2026 markiert einen entscheidenden Wendepunkt für Endeavour, da Terronera in sein erstes volles Produktionsjahr geht und Kolpa nun vollständig in unser Betriebsportfolio integriert ist“, sagte Dan Dickson, CEO von Endeavour. „Die diesjährige Prognose unterstreicht unsere Entwicklung zu einem größeren und diversifizierteren Silberproduzenten, und ich bin stolz auf das Engagement des Teams, Größe und Stärke für unsere Zukunft zu schaffen.“


    Herr Dickson fügte hinzu: „Mit niedrigeren konsolidierten Cash-Kosten und einem disziplinierten Ansatz bei der Kapitalerhaltung und Exploration sind wir gut aufgestellt, um langfristigen Wert für unsere Stakeholder zu schaffen. Diese Maßnahmen stärken unsere operative Basis und ermöglichen es uns, die günstigen Bedingungen am Silbermarkt zu nutzen, während wir das Wachstum von Endeavour vorantreiben.“


    Die direkten Betriebskosten pro Tonne werden voraussichtlich zwischen 140 und 150 US-Dollar liegen. In Terronera werden die Betriebskosten pro Tonne aufgrund der Inflationserwartungen und der fortgesetzten Nutzung von Dieselgeneratoren bis zur Inbetriebnahme der LNG-Anlage voraussichtlich zwischen 130 und 140 US-Dollar liegen. Die Kosten in Guanaceví werden auf 180 bis 190 US-Dollar pro Tonne geschätzt, was dem Prognosezeitraum von 2025 entspricht. In Kolpa wird mit einer Kostenverbesserung auf 130 bis 140 US-Dollar pro Tonne gerechnet, vor allem aufgrund der höheren Mahlraten nach der Anlagenerweiterung.

    Die direkten Kosten³ , die Materialkäufe von Drittanbietern, Lizenzgebühren und spezielle Bergbauabgaben umfassen, werden auf Basis eines geplanten Silberpreises von 36 US-Dollar pro Unze auf 170 bis 180 US-Dollar pro Tonne prognostiziert. Diese Kosten reagieren sehr empfindlich auf Metallpreisschwankungen, da sich diese direkt auf Lizenzgebühren, Abgaben und Materialkosten von Drittanbietern auswirken. Guanaceví wird voraussichtlich mit 290 bis 300 US-Dollar pro Tonne die höchsten direkten Kosten verursachen, bedingt durch höhere Lizenzgebühren und Materialkäufe von Drittanbietern. Im Vergleich dazu werden die Kosten für Terronera auf 150 bis 160 US-Dollar pro Tonne und für Kolpa auf 140 bis 150 US-Dollar pro Tonne geschätzt – beide deutlich niedriger als für Guanaceví.

    Um die Auswirkungen des Silberpreises auf die direkten Kosten pro Tonne des Unternehmens zu verdeutlichen³ : Mit jedem Anstieg des Silberpreises um 1,00 US-Dollar pro Unze erhöhen sich die direkten Kosten pro Tonne um ca. 0,90 US-Dollar in Terronera, 3,80 US-Dollar in Guanaceví und 0,50 US-Dollar in Kolpa. Dies spiegelt die Auswirkungen von Lizenzgebühren, Zöllen und Käufen Dritter wider. Bei einem Silberpreis von 75 US-Dollar pro Unze lägen die direkten Kosten pro Tonne bei ca. 180–190 US-Dollar in Terronera, 430–440 US-Dollar in Guanaceví und 150–160 US-Dollar in Kolpa.

    Für 2026 werden die konsolidierten Cash-Kosten, abzüglich der Gutschriften für Goldnebenprodukte, voraussichtlich zwischen 12,00 und 13,00 US-Dollar pro Unze zahlbarem Silber liegen. Dieser Wert berücksichtigt negative Cash-Kosten in Terronera, die aufgrund des höheren Gold-Silber-Produktionsverhältnisses und der niedrigen Kosten pro Tonne auf -1,00 bis -2,00 US-Dollar geschätzt werden. Für Guanaceví werden höhere Cash-Kosten, abzüglich der Gutschriften für Goldnebenprodukte, in Höhe von 21,00 bis 22,00 US-Dollar erwartet, während Kolpa voraussichtlich stabile Cash-Kosten, abzüglich der Gutschriften für Nebenprodukte, zwischen 13,00 und 14,00 US-Dollar aufweisen wird. Die Cash-Kosten, abzüglich der Nebenprodukte, reagieren sehr empfindlich auf die Preise der Nebenprodukte.

    Die Gesamtkosten (AISC), abzüglich der Gutschriften für Goldnebenprodukte, werden auf 27,00 bis 28,00 US-Dollar pro Unze gewinnbringendem Silber prognostiziert. Trotz niedriger Cash-Kosten wird erwartet, dass die AISC von Terronera aufgrund des Kapitalbedarfs im ersten Betriebsjahr sowie höherer Kosten für Exploration und Ausrüstung vor Ort auf 28,00 bis 29,00 US-Dollar sinken werden. Die AISC von Guanaceví werden voraussichtlich zwischen 29,00 und 30,00 US-Dollar liegen und damit in etwa dem Niveau von 2025 entsprechen, während sich die AISC von Kolpa voraussichtlich auf 22,00 bis 23,00 US-Dollar verbessern werden, hauptsächlich aufgrund einer höheren Metallproduktion.


    Die Kostenprognosen des Managements für 2026 basieren auf einem Silberpreis von 36,00 US-Dollar pro Unze, einem Goldpreis von 3.240 US-Dollar pro Unze, einem Wechselkurs von 18,50 mexikanischen Pesos pro US-Dollar und 3,60 peruanischen Soles pro US-Dollar sowie jährlichen Inflationsannahmen von 4 % in Mexiko und 2 % in Peru.


    Tabellen und Graphiken entfernt,

    Überlänge bitte selbst aufrufen, danke,

    Weiterhin gutes Gelingen, Gruss RS

  • uiii -- verstehe ich das richtig, dass der Kalkulation zugrundeliegende Silberpreis von 36$ und bei gleichzeitiger Betrachtung "..

    Mit jedem Anstieg des Silberpreises um 1,00 US-Dollar pro Unze erhöhen sich die direkten Kosten pro Tonne um ca. 0,90 US-Dollar in Terronera, 3,80 US-Dollar in Guanaceví und 0,50 US-Dollar in Kolpa. Dies spiegelt die Auswirkungen von Lizenzgebühren, Zöllen und Käufen Dritter wider. Bei einem Silberpreis von 75 US-Dollar pro Unze lägen die direkten Kosten pro Tonne bei ca. 180–190 US-Dollar in Terronera, 430–440 US-Dollar in Guanaceví und 150–160 US-Dollar in Kolpa....."

    dann die "Kosten" quasi explodieren ??!!

    Müsste man mal die KI fragen, wass bei 90$ noch an AISC bzw. Umsatz dann raus kommt.... ???

    für mich ehrlich gesagt schwer zu greifen der Text ....

    Klang am Beginn positiv ... aber bei den Zahlen muss ich nochmal durch... gerne auch jemand als Wingman der das in 3 Sätzen erläutern kann.

    Gruß silberdigger

    Das einzige was an der Mehrzahl unserer Journalisten noch kritisch ist, ist ihr Geisteszustand

  • ich verstehe das auch nicht, kann das jemand erläutern...klingt wie steigende Silberpreise sind negativ, früher erhöhte Preise müssen her...Im Geschäftsfeld sollten die erhöhten Preise immer vom Vorteil sein, auch wenn die Kosten evtl steigen, aber unterpropotional

  • Die Antwort von ChatGPT auf die Fragestellung: (habe nicht nachgerechnet).


    Einordnung der Endeavour-Silver-Guidance (Kosten vs. Silberpreis):

    Viele stolpern über die Passage, dass sich bei jedem +1 $ Silberpreis die „direct costs per tonne“ um +0,90 $ (Terronera), +3,80 $ (Guanaceví) bzw. +0,50 $ (Kolpa) erhöhen. Das klingt dramatisch, ist es aber nicht.

    Wichtig:

    Diese Zahlen beziehen sich auf Kosten pro Tonne Erz, nicht auf AISC pro Unze. Dahinter stecken preisabhängige Abgaben wie Royalties, Zölle und Third-party-Ore-Käufe – keine operativen Kostenexplosionen (Löhne, Diesel, Chemie etc.).

    Wenn der Silberpreis steigt, kassieren Staat und Partner stärker mit – das ist normal. Gleichzeitig steigt aber der Metallwert pro Tonne Erz viel stärker, weil in jeder Tonne mehrere Silber- (und Gold-)Unzen stecken. Der zusätzliche Erlös überkompensiert die höheren Abgaben deutlich.

    Beispielhaft gedacht:

    +50–100 $ mehr Abgaben pro Tonne stehen schnell +500–1’000 $ zusätzlichem Metallwert pro Tonne gegenüber, wenn Silber von ~36 $ auf 75–90 $ steigt.

    ➡️ Marge und Cashflow steigen massiv, auch wenn AISC rechnerisch etwas höher aussehen können.

    Fazit:

    Das ist keine Kostenexplosion, sondern normale Preis-Mechanik bei hohen Metallpreisen. Für Endeavour Silver bedeutet ein hoher Silberpreis klar mehr Umsatz und deutlich höhere operative Marge – die Passage ist schlecht formuliert, aber ökonomisch kein Warnsignal.


    Hier ist eine einfache Mini-Rechnung

    (vereinfachtes Beispiel, nur zur Mechanik)


    Mini-Rechnung: Silberpreis ↑ vs. Kosten ↑ (Endeavour-Logik)

    Annahme (vereinfacht):

    • 1 Tonne Erz enthält 15 oz Silber

    • Fokus auf Terronera (niedrigster Kosteneffekt)

    🔹 Fall 1: Silberpreis 36 $

    • Erlös pro Tonne:

      15 oz × 36 $ = 540 $

    • Preisabhängige Zusatzkosten:

      0 $ (Basisannahme)

    • Brutto-Spielraum: ~540 $

    🔹 Fall 2: Silberpreis 75 $

    • Erlös pro Tonne:

      15 oz × 75 $ = 1’125 $

    • Zusatzkosten laut Guidance:

      +0,90 $ × (75–36) ≈ +35 $ pro Tonne

    • Brutto-Spielraum:

      1’125 – 35 = ~1’090 $

    ➡️ +550 $ mehr Erlös

    ➡️ nur +35 $ mehr Kosten

    🔹 Fall 3: Silberpreis 90 $

    • Erlös pro Tonne:

      15 oz × 90 $ = 1’350 $

    • Zusatzkosten:

      +0,90 $ × (90–36) ≈ +49 $ pro Tonne

    • Brutto-Spielraum:

      1’350 – 49 = ~1’300 $

    ➡️ Kosten +49 $

    ➡️ Erlös +810 $

    🎯 Was man daraus lernen muss

    • Die Kosten steigen linear

    • Der Umsatz steigt exponentiell pro Tonne, weil mehrere Unzen enthalten sind

    • Marge & Cashflow explodieren, nicht die Kosten

    Die Passage in der Guidance beschreibt staatliche & vertragliche Mitnahmeeffekte, keine operative Kostenkrise.

    Fazit:

    Ein Silberpreis von 75–90 $ ist für Endeavour Silver kein Problem, sondern der Kern der Equity-Story.

    Die Formulierung ist sperrig – die Ökonomie ist eindeutig positiv.

    Wenn du willst, mache ich dir die gleiche Rechnung für Guanaceví (wo die 3,80 $ pro Tonne viele verunsichern) – dort sieht man den Effekt noch klarer.


    Euer Mond ist meine Sonne.

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