Newmonts Potential gegen hohe Ölpreise
Steigende Energiepreise setzen den Minenaktien stark zu, besonders wenn es sich um Tagebau-Betriebe handelt. Jedoch hat Newmont bereits zu Zeiten billigen Öls Maßnahmen getroffen ihre AISC in Zukunft zu senken, was sich jetzt besonders auszahlt:
Newmont hat den Solar‑ und Stromkostenvorteil bereits erkannt,aber der Markt modelliert ihn bislang eher konservativ insbesondere bei großen, stromintensiven Assets wie Peñasquito oder Tanami.
500 Mill. $ davon 80% bereits investiert , aber jetzt erst werden die AISC profitieren indem sie weit weniger energieanfällig sind, da Newmont seinen Strom zum Teil selbst produziert oder aber langfristig zu niedrigen Preisen (PPA) bezieht:
Cadia (New South Wales ≈ 160 Mio$)
- Langfristiger Wind‑PPA (Rye Park Wind Farm)
- Deckung von bis zu 50 % des Strombedarfs
- Investitionsform: langfristige Stromabnahme (Capex‑äquivalent, fester niedriger / gedeckelter Strompreis)
Boddington (Western Australia)
- 15‑jähriger Wind‑PPA (Collgar Wind Farm)
- 222 MW Projekt, ab 2027
- Bedeutend für:
- Scope‑2‑Reduktion
- langfristige Stromkostenstabilität
Mexiko – Peñasquito (≈ 60–80 Mio. USD bisher)
- Solar‑Studien, Pilotprojekte
- Vorbereitung:
- Solar + Batteriespeicher
- Trolley‑Assist (dieselelektrisch)
- Noch kein volles Hybrid‑System, daher nur Teilinvestition
Ghana – Ahafo (≈ 40–50 Mio. USD)
- Solar‑Integration
- Netzstabilisierung
- Lastverschiebung
Das ist eine konservative Unternehmensplanung die bewußt bekannte Risiken minimiert. Im Gegensatz dazu wird B2Gold massive Probleme mit Diesel bekommen da ihre größte Mine Fekola Offgrid operiert und alles über Dieselgeneratoren erzeugt wird.
Ich gehe davon aus das die AISC-Problematik bei weitem nicht alle Minen gleichartig trifft. Newmont macht ja nicht halt beim jetzigen Stand sondern optimiert beständig weiter. Westgold, hat mit seinem Solar + Batterie + Gasgeneratoren Konzept hier schon eine Top-Position inne.