kaum zu glauben das man aus dem Tailingsprojekt Parral dauerhaft so viel Cashflow ziehen kann.
Aus den Q2-2026 Daten gibt es nur einen Haken, der EPS ist ( teils Verwässerung) durch Ausübung von Optionen, Warrants sowie Capital Raisings zur Aufstockung der Cash-Reserve auf nun 284 Mio. USD, nicht annährend so stark gestiegen wie der operative Cashflow der sich fast vervierfacht hat, mit einem Umsatzanstieg um 70% gegenüber Vorjahr !
Sie halten jetzt fast 290Mill.$ Cash vor , wobei nur 230Mill $ Kosten für Los Ricos Süd (LRS) gebraucht werden. Parral wird/könnte dabei noch einige Jahre weiter produzieren und mit LRS zusammen dann Cash für die nächste Mine generieren. Super Sache, man bekommt hier mit relativ geringem Risiko einen Developer an die Hand wo alles paßt, Finanzierung, Genehmigungen, Mannschaft, Management, Lokalität.
Sobald der Bau von LRS fertiggestellt und die Mine in Betrieb ist, kann ein Großteil der Infrastruktur, der Bautrupps und des Managements direkt für die Erschließung von LRN weitergenutzt werden. Keine große Gefahr einer weiteren Verwässerung mehr !
Ich verstehe nicht, warum ein verlustreicher Produzent, eine Firma, die Gewinne erzielt VAC, übernehmen darf, müßte es nicht umgekehrt sein? Was springt für DE dabei raus?
Ein Unternehmen kann auf längere Sicht nur dann prosperieren wenn es tatsächlich etwas "unternimmt". Wenn eine Mine gut läuft kann man ordentlich Gewinne ausschütten wenn man keine weiteren Investitionen ( Exploration, Erweiterung, Zukäufe ) vorsieht. Das geht dann 10 Jahre gut und wenn die Gesamt-Reserven erschöpft sind, kann man zusperren. EF ist ein High-Tech-Rohstoff Lieferant für Energie (Uran) und Technologie-Metalle (REE + Zirkon +...) im Aufbau. Das erfordert gewaltige Investitionen die bisher großteils über den Cashflow getätigt wurden und so für bilanzielle Verluste sorgten. Mit den attraktiven Kreditkonditionen der US-Administration kann das vorgesehene Tempo ( bis 2027 ) in etwa gehalten werden. Für so ein Projekt ist das ein verdammt ehrgeiziges Ziel. Natürlich wäre EF hochprofitabel wenn sie sich nur auf den Uran-Bereich beschränken würden, d.h. operativ machen sie schöne Gewinne, nur die Investitionen verursachen bilanziell Verluste. Das ist völlig normal, sieht man sich Amazon an , so war das auch nicht anders. VAC hätte es sicher nicht nötig gehabt sich kaufen zu lassen, aber so sind eben nun mal Gesetze. Die Wähler haben die Regierungen gewählt die internationale Verträge schlossen die das möglich machen. Die Chinesen kaufen auch zahlreiche mittelständische Weltmarktführer auf und transferieren Know-How, Expertise, Patente nach China , bestes Beispiel ist Augsburgs KUKA. Merkel selbst hat dem Verkauf an die Chinesen zugestimmt. VAC ist bei EF besser aufgehoben als bei den Chinesen, denn hier spielen sie eine wichtige Rolle in der Wertschöpfungs- und Verarbeitungs-Kette.
Der Eindruck, den volle (und dabei noch überteuerte) Restaurants erwecken, kann täuschen. Die Wertewesten-Füllmasse muss konsumieren, damit sie spürt das sie lebt.
Der Eindruck ist richtig, die Schlußfolgerung falsch. Tatsächlich mögen Gastwirtschaften gut besucht sein trotz höherer Preise. Ein Blick auf die Statistik zeigt warum das so ist.
Jahr ___ Anzahl Schankwirtschaften
2010 ___ 35638
2019 ___ 28808
2022 ___ 21276
Die Zahl der Gastwirtschaften hat rapide abgenommen, in 2026 werden es wohl weniger als 20.000 sein , was bedeutet das sich innerhalb 15 Jahren die Zahl halbiert haben dürfte. Der Markt schrumpft, viele Wanderwirtschaften die ich vor 20 Jahren besuchte haben geschlossen, was das Geschäft für die am Markt verbliebenen nun stabilisiert. Ist ähnlich in der Industrie , jede Insolvenz eines PKW-Teile Zulieferers stabilisiert die Lage für die Verbleibenden. Aber schrumpfende Gesamt-Einkommen führen zu geringerer Nachfrage , schrumpfenden Märkten und Rezession bzw. Depression.
Die haben doch fusioniert bzw. CDE hat NGD übernommen.
Von wem mussten dann die Erzhalden gekauft werden?
Kauf ist vielleicht falsch ausgedrückt,
als Coeur Mining (CDE) die Firma New Gold (NGD) übernommen hat, durfte Coeur die Vermögenswerte von New Gold nicht einfach zu den alten, niedrigen Buchwerten in die eigene Bilanz übernehmen.
Die auf dem Minengelände von Rainy River liegenden Erzhalden mussten zum Zeitpunkt der Übernahme zum aktuellen Marktwert (Fair Value) neu bewertet werden – also inklusive der aufgelaufenen Gewinne durch die hohen Goldpreise. In der Gewinn- und Verlustrechnung sieht es für das Quartal so aus, als hätte das Erz in der Herstellung extrem viel gekostet (+834 USD/oz beim Gold-CAS), was den buchhalterischen Gewinn ( EPS) drückt, tatsächlich kostet sie das überhaupt nichts extra. Ist ähnlich wie bei den Ölfirmen die gerade wegen hoher Ölpreise plötzlich weniger Gewinn machen weil sie die Preise gehedged haben. Wenn nun 100$/Barrel der Preis ist aber zu 80$/Barrel gehedged wurde, machen sie rechnerisch 20$/bbl Verlust ! Reine Buchhaltungsarithmetik, dem Unternehmen gehts trotzdem super, nur der Gewinn ist halt beschränkt ! Die Handelsalgorithmen können das nicht auflösen daher gehe ich davon aus das CDE gestern zum Teil 7% im Verlust war.
Wenn Du Zeit findest, kannst Du bitte die Coeur-Quartalszahlen in Deiner gewohnten Manier so aufarbeiten, daß es für Alle leichter wird, den optisch tiefer als erwarteten Gewinn/Aktie richtig einzuordnen.
Ich selbst habe da Schwierigkeiten, die Fusionskosten und nun auch Halden-Kosten, Kosten für Aktienrückkäufe/Dividende richtig zu bewerten.
Auch ich sehe einen großen Schlupf zwischen dem Brutto-und Netto-Ergebnis.
Danke für das Vertrauen Caldera, aber bevor ich den reinen Zahlenvergleich mache, sollte man wissen das Coeur durch die New Gold Übernahme auch gute Leute mit an Bord geholt hat. Ähnlich wie bei Equinox die mit den Leuten von der Valentine-Mine ebenso ein Superteam gewonnen haben die jetzt die operative Leitung des Gesamtunternehmens inne haben.
Und so kommt es das New Afton den aktuellen Durchsatz von 12000to Erz/Tag bis Jahresende um 33% steigern könnten. Auch Rochester kann seine Kapazität noch um 15% steigern. Unklar ist indessen wie stark Rainy River beitragen wird. Auf jeden Fall sieht man das hier noch durch organisches Wachstum viel höhere Ergebnisse in 2 weiteren folgenden Quartalen und für das Jahr 2027 kommen werden.
Quartalsvergleich Q1/2026 vs. Q2/2026
Umsatz
856,2 Mio. USD
1.085,6 Mio. USD
+26,8 %
Free Cashflow (FCF)
266,8 Mio. USD
387,5 Mio. USD
+45,2 %
Adjusted EBITDA
474,9 Mio. USD
478,3 Mio. USD
+0,7 %
GAAP EBITDA
455,0 Mio. USD
482,1 Mio. USD
+6,0 %
EPS (GAAP)
0,35 USD
0,12 USD
-65,7 %
Bereinigtes EPS (Adj. EPS)
0,36 USD
0,12 USD
-66,7 %
Kosten: Gold CAS(pro oz)
2.032 USD
2.442 USD
+20,2 %
Kosten: Silber CAS(pro oz)
20,01 USD
22,99 USD
+14,9 %
Cash & Liquide Mittel
843,2 Mio. USD
1.052,3 Mio. USD
+24,8 %
Gesamtschulden (Total Debt)
761,4 Mio. USD
705,3 Mio. USD
-7,4 %
Nachgewiesene Reserven
Keine Q1-Anpassung
Keine Q2-Anpassung
0,0 %
KGV (Forward P/E)
~16,5x
~12,2x
-26,1 %
KBV (P/B Ratio)
~1,8x
~1,5x
-16,7 %
Schulden reduziert, Cash aufgebaut, trotz höherer CAS, Coeur weist in den Berichten primär die Costs Applicable to Sales (CAS) getrennt für Gold und Silber aus. Der Anstieg beim Gold-CAS in Q2 resultiert zu einem erheblichen Teil aus dem Kauf der Rainy-River Erzhalden (+834 USD pro Goldunze). Das hat auch bei den anderen Kennzahlen reingehauen z.B. EPS
Equinox Gold erzielt starke Ergebnisse im zweiten Quartal
Es ist kaum zu glauben wie blind die Aktienmärkte sind. Vergleicht man mal das Q2 von Equinox mit Amazon stellt man fest:
Equinox Gold liefert für Q2 2026 eine operativ profitablere Leistung pro Dollar Umsatz ab als Amazon
Vergleichstabelle je 1.000 USD Investment auf Basis der Q2-2026-Ergebnisse (bzw. TTM), ist KI generiert:
Revenue (Umsatz TTM)
~531 USD
~283 USD
KGV (P/E Ratio)
~13,8x
~37,2x
KBV (P/B Ratio)
~1,25x
~8,10x
FCF (Free Cashflow TTM)
~154 USD
-$3,23 USD
Debt (Gesamtschulden)
~83 USD
~56 USD
Cash (Liquidität)
~70 USD
~38 USD
EBITDA (TTM)
~247 USD
~71 USD
Der FCF für Amazon ist sogar negativ , der Investitionsbedarf bei Software (AWS) frißt die Gewinne auf und selbst beim Umsatz ist Equinox pro 1000$ doppelt so gut wie Techgigant Amazon. Equinox ist ein gutes Beispiel wie der ganze Edelmetall-Minen Markt unterschätzt wird. Irgendwann wird das sicher publik werden und dann sehen wir eine Angleichung des KBVs Richtung 2,0. das würde bei aktuellem Stand zu einer 70%igen Aufwertung von EQX führen. Mich wunderts das diese ganzen KI-Tools am Markt das nicht sehen, oder sehen wollen.
Toll ist es nicht, Ausblick naja, nachbörslich hält der Kurs nicht.
bin anderer Meinung, bilanziell ist das Ergebnis hervorragend wenn man bedenkt das die Gold- Silber- Kurse gegenüber Q1-2026 gefallen sind. New Afton & Rainy River liegen noch unter den Erwartungen, aber gerade das verheißt eine weitere Steigerung in Q3. Ich denke auch hier kann man nichts falsch machen eine Position zu eröffnen, oder zu erhöhen. Im Augenblick gefällt mir Coeur sogar besser als First Majestic oder Pan American Silver, das wird sich ändern sobald Silber seine Konsolidierungsphase überwunden hat und Gold outperformt. Manchmal ist es klug eine gewisse Flexibilität im Portfolio zu haben und die verschiedenen Minenwerte unterschiedlich zu gewichten. Coeur könnte für eine gewisse Zeit besser performen als First Majestic/PanAmerican Silver, dennoch ist es gut alle 3 genannten zu haben.
Der Q2-Bericht liefert kein "Feuerwerk" bei den Reingewinnen (aufgrund der Akquisitionskosten), stärkt aber die fundamentale Basis durch die enorme Cash-Reserve massiv. Wenn das Management im heutigen Call Vertrauen bezüglich der Verwässerung und des Zeitplans schafft, ist die Spanne von 13–14 € das logische erste Ziel für eine Gegenbewegung. Operativ kann mit EF kaum ein anderes Unternehmen mithalten. Aus dem Q2-2026 Bericht entnimmt man (übersetzt):
Uranproduktionskosten: Während des kürzlich abgeschlossenen konventionellen Aufbereitungslaufs von Erz und mineralisiertem Material beliefen sich die durchschnittlichen Abbau- und Transportkosten des Unternehmens für das Pinyon-Plain-Erz auf ca. 14 US-Dollar pro Pfund gewonnenem U₃O₈ . Zusammen mit den Aufbereitungskosten von ca. 9 US-Dollar pro Pfund U₃O₈ ergaben sich gewichtete durchschnittliche Gesamtkosten von ca. 23 US-Dollar pro Pfund gewonnenem U₃O₈ . Dies liegt am unteren Ende der zuvor angekündigten Kostenspanne von 23 bis 30 US-Dollar pro Pfund für Pinyon-Plain-Erz. Das Unternehmen ist überzeugt, dass dies zu den niedrigsten Kosten für die Uranproduktion aus dem Bergbau weltweit zählt. Diese hochgradigen Pinyon - Plain -Erze wurden nach Ermessen des Unternehmens mit einer relativ geringen Menge an niedriggradigem, aber teurerem mineralisiertem Material aus La Sal/Pandora vermischt und verarbeitet.
Man bedenke fast 20% des gesamten Aktienvolumens sind leerverkauft, eine Gegenbewegung kann daher eine ungeahnte Eigendynamik entwickeln.
Energy Fuels Inc. (NYSE American: UUUU) (TSX: EFR) ("Energy Fuels"or the "Company"), a leading United States ("U.S.") producer of uranium, rare earth elements…
Allein die Geldmenge M2 erfordert eine massive Erhöhung des Goldkurses , um etliche 1000$/oz. Aber bei einem Markt spielen Kennzahlen und Indizes erstmal eine untergeordnete Rolle. Stattdessen macht das Gleichgewichtsgesetz von Angebot und Nachfrage den aktuellen Preis aus. Das ist gewissermaßen ein Axiom gegen das nicht verstoßen werden darf , Maßzahlen und Indizes sind nur Hilfssätze um zukünftige Preisentwicklungen vorherzusagen. Nun ist es eben so das Rußland vom Gold-Käufer zum -Verkäufer wurde, aber auch die Golfstaaten haben dasselbe getan um ihre Kriege zu finanzieren. Daher hält sich Gold über 4000$/oz erstaunlich gut. Golf- und Ukraine-Krieg verschlingen im Moment große Mengen Geld, dazu die Hightech-Euphorie (AI, SpaceX) adie ebenso enorme Liquidität abzieht. Nur dieses Geld wird jetzt in Umlauf gebracht und läßt sich nicht mehr einfangen, Kriegsgüter lösen sich in Luft auf und die Warenmenge bleibt gleich oder schrumpft sogar. Das bedeutet die Inflation kommt zurück, jetzt die 2.Welle und sie wird größer als die 1. werden. Vielleicht schon in 4-8 Wochen wird der Goldpreiskurs stetig zulegen, wenn die Zentralbanken merken , der Kriegsdollar steht vor einer gewaltigen Abwertung, also raus damit und Gold kaufen. Der Aktienmarkt ist keine Lösung da gleichzeitig die Nachfrage einbricht, denn die Löhne steigen nicht so schnell wie die Inflation, also nominal weniger Umsatz , Gewinn vielleicht sogar Verluste (siehe VW, Mercedes, Autoindustrie). Das bedeutet früher oder später braucht man Alternativen zu Aktien und bei Stagflation ist Gold die 1. Wahl. Diese Entwicklung ist in vollem Gang und man braucht nur abwarten bis Gold wie eine entsperrte Feder jeden Tage 2-3% in die Höhe geht.
wie man aber auch sehen kann, muss ein hoher Shortanteil nicht zwingend zu steigenden Kursen führen, und...die Shorts aus Okt./Nov. ´25 haben richtig gut verdient und sicher nicht nur mir das Fell über die Ohren gezogen...(bin leider immer noch investiert + mittlerweile unter Wasser, kA wie ich so blöd sein konnte "oben im Top^^" nicht verkauft zu haben)
Will man Zwischengewinne mitnehmen ist EF wegen seiner Volatilität geradezu ideal. Warum sich ärgern wenn man einmal die fiktiven 10$/Aktie versäumt hat ? Langfristig muß der Konzern im Wert steigen, halten auf lange Sicht lohnt sich auch , wenn auch etwas Geduld erforderlich ist.
So schreibt z.B. Benzinga über eine Verfünfachung zum aktuellen Kurs, sobald wir wieder auf 22$/Aktie kommen wären wir bei einer Verzehnfachung binnen 10 Jahren.
Energy Fuels (AMEX: UUUU ) hat den Markt in den letzten 10 Jahren um durchschnittlich 4,5 % pro Jahr übertroffen und eine durchschnittliche jährliche Rendite von 17,67 % erzielt. Aktuell beträgt die Marktkapitalisierung von Energy Fuels 2,84 Milliarden US-Dollar.
Kauf von UUUU-Aktien im Wert von 100 US-Dollar: Hätte ein Anleger vor 10 Jahren UUUU-Aktien im Wert von 100 US-Dollar gekauft, wären diese heute, basierend auf einem Kurs von 11,35 US-Dollar für UUUU zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes, 513,57 US-Dollar wert.
VAC macht gute Gewinne und Umsätze die werden im nächsten Jahr die Finanzergebnisse von EF hoch.katapultieren, zudem das US-Werk dann den Betrieb voll hochgefahren hat. VAC baut derzeit eine gigantische, neue Fabrik in Sumter, South Carolina, die ab 2026 die Produktion startet. Sobald diese voll läuft, soll sie 130 bis 140 Millionen Dollar EBITDA jährlich einbringen. Operativ läuft es für EF doch ohnehin gut trotz nur 85$/lbs Uran ! Schaut man nur 1 Jahr voraus , so kann ich mir eine Verdoppelung bis Verdreifachung von diesem Niveau gut vorstellen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wird es für die Shortseller kritisch. Den letzten Kursrückgang werden sie teuer bezahlen, von 11€ auf 10€ runterprügeln werden sie nicht mehr lange halten und die Verkäufe werden bald aus dem Geld gehen.
Ich glaube kaum einer hat damit gerechnet das EF die deutsch Vacuum Schmelze kauft. Das erfordert eine Verwässerung von 66 Mill. neuen Aktien. Dazu kamen der Börsengang von Space-X was im Markt zusätzlich Liquidität nimmt. Der Uranpreis zieht leider nicht an wie von so vielen Experten vorausgesagt, das enttäuscht natürlich und Short-Seller haben diese Situation genutzt und den Kurs gnadenlos runtergeprügelt.
Jede fünfte EF-Aktie ist leerverkauft, Mit Hilfe der KI unten eine Übersicht über deren Aktivitäten
30.06.2026
47.129.760
19,04 %
4,00
14,50 $
15.06.2026
37.765.870
15,30 %
3,20
15,64 $
29.05.2026
39.762.270
16,10 %
4,47
18,22 $
30.04.2026
36.681.930
15,60 %
3,57
21,64 $
31.03.2026
37.785.383
15,30 %
3,69
Das hat aber nichts mit dem starken organischen Wachstum des Unternehmens gemein, ich habe bei 9,99€ nachgekauft. Der Markt bewertet Energy Fuels aktuell wie einen insolventen Explorer, obwohl sie dank der VAC-Akquisition und der staatlichen OSC-Mittel auf dem Weg sind, der wichtigste "Mine-to-Magnet"-Lieferant der westlichen Hemisphäre zu werden.
Energy Fuels Just Became the Leading Rare Earth Company in the West. From Monazite to Magnets: Completing the Western Rare Earth Value Chain open.substack.com
Der Autor dieses Artikels der sich hier nur auf das REE-Thema konzentriert obwohl das Produktspektrum neben Uran noch viel weiter geht kommt auf folgende Bewertung:
Ich schätze das jährliche EBITDA auf 800 Mio. US-Dollar bis 1,55 Mrd. US-Dollar, je nachdem, ob man ein konservatives oder ein optimistischeres Szenario zugrunde legt. Als vertikal integriertes, strategisches Unternehmen im Bereich kritischer Mineralien/Seltenerdmetalle ist ein EV/EBITDA-Multiple von 10x zum jetzigen Zeitpunkt durchaus plausibel, was zu einer möglichen Bewertung von 8 Mrd. US-Dollar bis 15,5 Mrd. US-Dollar führt. Das ist ein niedrigeres Multiple als das, mit dem MP Materials und Lynas derzeit gehandelt werden.
Gehen wir also von 8Mrd.$ aus und 320 Mill. Aktien aktuell, so sollten wir bei 25$/Aktie stehen. Tatsächlich ist aber die Unterbewertung noch viel größer, bei einem Industrieunternehmen mit solcher Marktstellung und Burggräben (Patente, Kunden, techn, Expertise ) kann man getrost ein EV/EBITDA-Multible von 16-20 zugrundelegen. Dann wären wir bei 40-50$/Aktie.
Unternehmensgeschichtlich sieht man doch diesselbe Entwicklung wie bei IG-Farben ( Vorgänger von BASF ) die in ihrem Verarbeitungsprozeß immer mehr Grundstoffe gewinnen konnten und ihr Produktspektrum dramatisch ausdehnten. Durch ASM kommen ja auch viele neue Elemente bei UUUU hinzu die für die Luft- und Raum-fahrtindustrie essentiell sind.
Sobald das die Analysten entdecken und große Fonds einsteigen wird sich das Potential entfalten. Habe meinen UUUU-Bestand weiter aufgestockt.
Das ist bei USAR und MP auch der Fall, also kein Alleinstellungsmerkmal. Es gibt Konkurrenz, die ebenfalls von der Regierung unterstützt wird.
Warum Energy Fuels die Konkurrenz für 2027 überholt:
Während MP Materials noch baut und USA Rare Earth nach Erz sucht, hat Energy Fuels durch den Kauf der Vacuumschmelze (VAC) die Ziellinie für 2027 per Abkürzung überquert.
VAC ist kein Projekt auf dem Papier, wie bei den anderen beiden Unternehmen, sondern produziert jetzt gerade bereits Magnete und liefert sie an über 1.000 Kunden.
Was deine beiden Kandidaten machen hat EF jetzt bereits hinter sich gebracht. Die komplette Lieferkette von Minentätigkeit - Erzaufbereitung - Reinigung - Konzentration - .... - fertiger Magnet hat EF mit VAC !
USAR und MP haben noch Jahre der Entwicklung, Tests, Integration usw. vor sich während EF den Markt versorgt. In Teilbereichen mögen sie gut sein, aber das ist immer nur ein Glied in der Kette. Daher ist deine Anmerkung ziemlich irreführend.
Energy Fuels übernimmt die deutsche Vacuumschmelze VAC für ca. 1,9 Mrd $
Das schafft den ersten echten, vollständig integrierten westlichen "Mine-to-Magnet"-Giganten, der China die Stirn bieten kann. Jetzt sind alle Teile des Puzzles zusammengekommen.
Der Deal ist mutig und extrem groß, aber er ist voll durchfinanziert. Ross Bhappu verwässert die Altaktionäre zwar um knapp 20 %, kauft damit aber ein über 100 Jahre altes deutsches Vorzeigeunternehmen mit 400 Patenten und über 1.000 Kunden (darunter die gesamte europäische und US-amerikanische Automobil- und Rüstungsindustrie).
VAC ist kein unprofitables Startup. Das Unternehmen (ohne das neue Riesenwerk in South Carolina) hat 2025 bereits 29 Millionen Dollar bereinigtes EBITDA verdient. Sobald das neue US-Werk in Sumter (South Carolina) voll hochfährt, soll die Sparte laut Präsentation 130 bis 140 Millionen Dollar EBITDA pro Jahr abwerfen. Der Deal trägt sich also mittelfristig selbst. Ich bin nach wie vor überzeugt das wir die 20$-Kurs-Marke dieses Jahr wieder sehen werden. Nach all den stürmischen Nachrichten dieses Jahr muß das alles noch verdaut werden. Die Analysten kommen dem gar nicht mehr hinterher.
Ab Januar 2027 gilt in den USA ein striktes Gesetz: Das US-Militär darf keinerlei Magnete mehr verwenden, die auch nur teilweise mit chinesischen Seltenen Erden in Berührung gekommen sind. Die US-Rüstungsindustrie hat ein massives Beschaffungsproblem.
VAC hat bereits einen direkten Vertrag mit der US Defense Logistics Agency zur Belieferung der nationalen Verteidigungsindustrie.
Die bisherige EF-Verarbeitungskette liefert nun VAC die Rohstoffe und die liefern die komplett fertigen Magnete an den Endkunden. Die komplette Wertschöpfung bleibt jetzt im Unternehmen.
Der Kredit ist an die Auflage gebunden, eine komplett von China unabhängige Lieferkette aufzubauen. Das schränkt die operative Flexibilität ein. EF darf keine billigeren Zwischenprodukte oder Reagenzien aus China zukaufen, selbst wenn es wirtschaftlich zeitweise sinnvoll wäre.
Das bedeutet das Risiko ist gewaltig gefallen, und 20 Jahre Laufzeit zur Rückzahlung bedeuten letztendlich bei 3-4% Inflationsrate fast geschenktes Geld !
Die Leerverkäufer sitzen in der Falle: Wie wir gerade gesehen haben, liegt der Short-Float bei über 16 % (fast 40 Mio. Aktien). Diese Nachricht ist genau die Art von fundamentalem Schock, die Arbitrage-Hedges auflöst und Short-Seller zu Panikkäufen zwingen kann. Bin gespannt ob und wann der Short Squeeze beginnt.!
Warsh will die Zinsen unverändert lassen und gleichzeitig die FED-Bilanz reduzieren, also dem Markt Geld entziehen. Das hat Gold gestern übertrieben runtergezogen.
Wie Danielle DiMartino Booth in der Kitco-Analyse: (
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)
richtig anmerkt, steigen die Unternehmenspleiten in den USA bereits um über 38 % im Jahresvergleich. Wenn Warsh nun über die Bilanz die Liquidität verknappt ("slamming on the brakes"), entzieht er dem ohnehin gestressten Bankensystem die Reserven. Wenn gleichzeitig die Zinsen bei 3,5–3,75 % verharren, bricht hochverschuldeten Zombie-Unternehmen und dem Gewerbeimmobilienmarkt das Genick. Er riskiert einen deflationären Banken-Crash. Egal was die FED macht, sie kann den Dammbruch nicht mehr verhindern, steigende Rohstoffpreise, Verknappungen in fast allen Bereichen ( Ausfall Düngemittel, Naphta, Helium, Schwefelsäure,....) , steigende Militärausgaben auf der einen Seite, eine KI-Revolution auf der anderen Seite die zu mehr Entlassungen und damit zu fallenden Konsumausgaben führt macht Warshs Experiment zum Brandbeschleuniger einer Stagflation.
(Kitco News) - The gold market is trying to find its footing after the Federal Reserve left interest rates unchanged but signaled a hawkish tilt, showing…
www.kitco.com
„Indem Kevin Warsh sich mehr Zeit nimmt und versucht, einen Konsens zu erzielen, kann er den Prozess einleiten, die derzeit hohe Transparenz der Fed zu reduzieren, ihren Inflationsrahmen zu überarbeiten und ihren umfangreichen Bilanzeinsatz zurückzufahren“, schrieb er in einer Mitteilung. „Nur wenige haben die Idee erwähnt, die Bilanz der Fed deutlich zu reduzieren – faktisch eine Straffung vorzunehmen – und gleichzeitig die Zinsen zu senken, da dies auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint. Wenn es aber darum geht, die kurzfristigen Zinsen zu senken – oder sie trotz zwingender Gründe für eine Erhöhung, wie etwa einer viel zu hohen Inflation, unverändert zu lassen – und gleichzeitig die Finanzmärkte zu dämpfen, um eine Überhitzung zu verhindern, kann man gleichzeitig die Bremse ziehen (die Bilanz deutlich reduzieren) und das Gaspedal betätigen (die Zinsen schrittweise senken) und so beide Ziele auf subtilere Weise erreichen.“
Warum die Staatsverschuldungsquote irreführend ist
Die Umschichtung der Zentralbankreserven von Fremdwährungen in Gold läuft weiter, kein Wunder hier weiß man was kommen wird.
Wer meint Deutschland steht mit seiner Staatsverschuldung / GDP = 71% gut da, wird sich irren, denn in der 2.ten Spalte stehen dem eine Auslandsverschuldung von 160% gegenüber:
Die tatsächliche Gesamtverschuldung Deutschlands (Staat + Unternehmen + Haushalte) ergibt sich aus der Summe der Inlandsverschuldung (bei inländischen Gläubigern) und der Auslandsverschuldung (bei ausländischen Gläubigern) – ohne Doppelzählung.
Nach aktuellen Daten liegt diese Gesamtverschuldung bei etwa 210 % des BIP. Sie setzt sich wie folgt zusammen:
Verschuldungsart
Anteil am BIP
Staatsverschuldung (gesamt)
ca. 63–71 %
Private Verschuldung (gesamt)
ca. 140–169 %
= Gesamtverschuldung (Staat + privat)
ca. 210–240 %
Das bedeutet das wir extrem gefährdet sind, Ein Land mit hoher privater Auslandsverschuldung in Fremdwährung kann bei Abwertungen schnell in eine Krise geraten, besonders bei hohem External Debt / GDP Verhältnis, hier zeigt sich die gesamtwirtschaftliche Auslandsabhängigkeit eines Landes.
Die Kraft einer solchen Abwärtsspirale dürfte viele überraschen und wir sind viel näher am Ende des € als viele denken. Die aufziehende Stagflation ist doch schon deutlich zu erkennen, die Preise klettern, die Wirtschaftskraft sinkt ( Anzahl Insolvenzen, Gewinnwarnungen...fallende Steuereinnahmen)
Gold ist die allerbeste Versicherung für den großen Knall. Da geht es nicht darum ein paar wertlose Euros mehr heraus zu spekulieren. Kann man machen aber das Risiko auf dem falschen Fuß erwischt zu werden sollte man stets bedenken.
dennoch gehen Short Seller voll ins Risiko und verkaufen leer als gebe es kein Morgen:
Short Interest (Leerverkaufte Aktien) 39,76 Millionen
Short Float (Anteil am freien Markt) 16,07 %
Days to Cover (Dauer der Eindeckung) 4,47 Tage
Das zur Jahresmitte die Unterseite der Jahresprognose ( 1,5 -2,5 Mil.Pfund U3O8 ) bereits überschritten wurde könnte Zündstoff für eine Kursrakete geben. Jetzt muß nur noch der Uranpreis anziehen und man kann bei 22$ verkaufen und einen schönen Reibach machen.
Letztens las ich einen Artikel über REAlloys in dem behauptet wurde sie hätten es geschafft eine Lieferkette für HREEs aufzubauen. Nach kurzer Nachschau zeichnete sich für mich schnell ab das es um einen bezahlten "Werbe"-Beitrag handelte. Joe Kasper ehemaliger Mitarbeiter im Verteidigungsministerium hat wohl versucht mit seinen Bekannten hier schnell Geld zu machen und sich ein Netzwerk über lose Versprechungen und Absichtserklärungen aufgebaut in das Millionen US-Steuergeld fließen, ohne jegliche technische Substanz und Nachweis der Machbarkeit. Man hat bei EF durch Korruption wahrscheinlich nicht das erreicht was man wollte. Jetzt ist man wieder auf China angewiesen und die ließen Trump abblitzen:
China kontrolliert weiterhin rund 70–90 Prozent der weltweiten Verarbeitung seltener Erden und kritischer Mineralien. Diese Rohstoffe sind essenziell für Elektroautos und Batterien, Halbleiter, erneuerbare Energien und moderne Waffensysteme. Die Gipfel-Ergebnislosigkeit bedeutet: Peking behält den strategischen Hebel. Jede Eskalation kann zu Lieferengpässen, Preissprüngen und Produktionsausfällen führen. Die US-Wirtschaft bleibt erpressbar.
Der Markt begreift es immer noch nicht, nicht die Minen die die seltenen Erden beinhalten sind das Problem sondern die Verarbeitung. Wenn klar wird das es nur eine Firma im Westen gibt die eine komplette Lieferkette bereitstellt ( Monopol ) wird man die heutigen Preise von 14 - 20€ /EF-Aktie nur zurückwünschen können. Bis zu dieser Erkenntnis in etwa 2 Jahren kann man hier mit Geopolitik viel Geld ertraden !
Mit militärischen Ehren, einer riesigen Flaggenparade, Kindern in traditionellen Trachten und einem opulenten Bankett im Herzen der Macht empfing Xi Jinping,…
Energy Fuels kann sich im Moment kein Aktienrückkaufprogramm leisten da alles Geld für den Unternehmensausbau gebraucht wird. Ein gutes Umfeld für Shortseller, dementsprechend hoch ist die Anzahl nackt verkaufter Aktien (Stand 05/2026) :
Short Float (Anteil am frei handelbaren Volumen):14,82 %
Short Interest (Anzahl geshorteter Aktien): ca. 36,68 Millionen Aktien
Days to Cover (Dauer für die Eindeckung): ca. 3,57 Tage
Ein nennenswerter Teil des Marktes wettet aktuell noch gegen die Aktie oder hedgt Positionen. Das erzeugt künstlichen Verkaufsdruck und erklärt, warum die Aktie trotz des Uran-Aufwinds nicht einfach nach oben durchmarschiert ist. Zusätzlich hat man sich wohl durch Trumps Besuch in China ein Abkommen über die Lieferung seltener Erden erhofft, es gab aber nur lasche Absichtserklärungen und keine konkreten Zusagen. Das HREE-Hochpreisszenario ist immer noch intakt. Wenn der Uranpreis stabil die 100$-Marke überschreitet oder die ASM-Übernahme im Juni finalisiert wird, geraten diese Leerverkäufer massiv unter Druck. Da sie fast 4 Handelstage für sich allein bräuchten, um alle leerverkauften Aktien am Markt zurückzukaufen, kann eine plötzliche positive Nachricht eine Kettenreaktion auslösen. Die Short-Seller müssen dann zu jedem Preis kaufen, was den Ausbruch über die 20 € massiv beschleunigen würde. Soweit meine Betrachtungsweise, habe daher wieder kräftig ab 17 € aufgestockt , da ich einen Teil über 20€ vorher getradet habe.