COMEX im Dauerstreß
Bislang fallende Umsätze in diese letzte Erholung.
Das ist die Folge der Marginerhöhung , inital-Margin knapp 20%, das reduziert die Käuferseite bei den Spekulanten. Zusätzlich hat sich seit Jahresbeginn viel verändert. Die Pledged-Unterkategorie bei Silber wurde Ende Januar abgeschafft. Das bedeutet das Silber nicht mehr als Sicherheit für einen Kontrakt hinterlegt werden kann , alles muß in Bargeld abgewickelt werden. Vorteil ist jetzt aber das die 100 Mill oz vertrauenswürdiger sind als vorher. Jedoch was ist eigentlich mit dem Auslieferungsverzug aus den Dez. und Januar-Kontrakten ? Das waren doch bis 6 Wochen, d.h. die Registered-Bestände scheinen höher als wirklich, da immer noch längst zu lieferndes Silber ( angebliche Logistikprobleme) in den Tresoren liegt.
Seit heute gibt es einen neuen 100oz-Silber-Kontrakt der nur noch durch Bargeldabgleich abgegolten wird und keine physische Lieferung verlangt, also Papier-Silber pur. Vielleicht ein neues Instrument der Preisdrückung.
Kein Nachschub mehr für die COMEX
Die Silberminen liefern ihr Rohmaterial an die Raffinerien, dort wird es auf eine Reinheit von 99,9 oder 99,99% gebracht. Von dort aus wird dorthin geliefert wer den höchsten Preis bietet und das ist die SGE trotz höherer Logistikkosten !
Da die Margins sich zwischen SGE und COMEX angenähert haben sind die Opportunitätskosten vergleichbar geworden.
Letztendlich stellt sich die Frage wie lange kann die COMEX die einseitige Bevorzugung von Short-Spekulanten und Preisdrückern durchhalten ?