Naja - ich weiß nicht, ob man Kulturgüter wie Kathedralen mit profaner Minenförderung gleichsetzen kann.
Und die Goldförderung als "Demonstration" und Paradepferd der Leistungsfähigkeit der Weltwirtschaft anzusehen, ist schon irgendwie eine exotische Sichtweise.
Aber gut: Du hast recht damit, dass hinter dem seit Jahren relativ stabilen jährlichen 2%ige Goldmengenwachstum angesichts der mittlerweilen extremen geologischen Schwierigkeiten bei der Förderung (SA: 4-5km tiefe Schächte!!) eine enorme technische Leistung steht. Umso bemerkenswerter daher, dass selbst der riesige technische und finanzielle Förderaufwand nun seit etwa 2 Jahren NICHT mehr ausreicht, um die Fördermengen noch zu steigern.
"Peak-Gold" wird ähnlich wie bei Öl allmählich zum stehenden Begriff werden. Falls es beim Industriemetall / Verbrauchsmetall Silber ebenfalls zum Förder-Peak kommt, werden die Märkte richtig schnell mit Preissteigerungen darauf reagieren. Bei Gold kann es wegen der im Gegensatz zu Silber noch vorhandenen oberirdischen Bestände ein wenig länger dauern.