Das von Eichelburg erbaute „5-Unzen-Haus“ geistert schon wieder im Forum herum. Ich sehe das so: Gold UND Immobilien sind Investments für NACH einem Finanzcrash, also nach einem erfolgten Abbau der umlaufenden, virtuellen Geldmenge. Wobei Gold das Vermögen „konserviert“ und Immobilien den Ertrag liefern sollen.
NACH einem Finanzcrash, wo Geld vernichtet wird, bedeutet, dass VOR einem Währungsschnitt (der möglicherweise nach einer Hyperinflation kommt) erstmal eine deflationäre Phase und somit Geldvernichtung angesagt ist. In so einem Fall brechen die Preise von Gold UND Immobilien gegenüber Bargeld ein. D.h. ich kann mir um mein Gold ziemlich exakt die selbe Menge Immobilien kaufen wie derzeit.
Auch im Falle einer Inflation („Hyper“ oder nicht) STEIGEN der relative Wert von Gold und Immobilien annähernd parallel. Also wieder nichts mit billigem Hauskauf.
Nur in einem kurzen Zeitfenster, nämlich dem Platzen (regionaler) Immoblasen, aber noch VOR den Konsequenzen (also einer Deflation) könnte man mit etwas weniger Gold etwas mehr Immobilien erwerben. Aber auch da keine Rede vom „5-Unzen-Haus“.
Robertino!