Gold und Silber... Informationen und Vermutungen I

  • Ich denke, es werden bis zum 11.12. noch weitere Versuche laufen, Gold und Öl runter, den Dollar rauf zu bekommen.


    Kanada hilft mit dem CAD, EZB hilft durch Goldverkäufe, OPEC sowieso, die Geheimdienste versperren den Weg nach Iran, und warum? Um am 11.12. sagen zu können die Lage ist stabil, wir können jetzt mal einen größeren Zinsschritt machen.


    Das würde die Aktien nach oben, den Dollar nach unten jagen. Es wäre ein guter Ausstiegspunkt für so manchen den die Margin drückt. Es könnte ein gewisser Gesundungsprozess der Realwirtschaft einleiten, unterstützt durch den niedrigeren Dollar als Exporterleichterung.


    Das dann Gold erst mal Oberwasser bekommt, wissen die, und fordern schon jetzt das große Shorten, das dann auch (zunächst) guten Erfolg haben wird, wenn die ersten Anzeichen der Besserung ihnen Recht zu geben scheinen.


    Der Fahrstuhlführer fährt noch ein oder zwei mal diese Woche nach unten ins Kellergeschoß, wer da nicht einsteigt, wird nach dem Zünden der Booster-Raketen einen Fahrstuhl im Orbit bewundern. (Bis zum Tag der langen Messer)


    Ich denke so ist es geplant, wie es wirklich werden wird, mal sehen.

    "Sozialdemokratitis" ist eine üble deutsche Krankheit,
    sie hat Parteien, Staat und Gesellschaft durchseucht,
    im Endstadium unterliegen die Leute dem Wahn:
    Ein Volk könne sich statt von seinen Leistungen,
    allein von der Gerechtigkeit ernähren.

  • ..... seht es als Motivation und als Zeichen für solche Kurse in Zukunft.
    Die Leute aus der Teletext-Redatkion sind doch alle long.
    longer geht`s nicht...


    oder doch?

    Gold & Silber lieb ich sehr - kann`s auch gut gebrauchen

    Einmal editiert, zuletzt von carexcarex ()


  • Die möglichen Fahrstuhletagen ( aus einem US-Forum):


    - Wall Street stocks will stabilize and begin to rise


    - The acute credit crunch will ease off


    - US Real Estate price decline will decelerate


    - The Financial Sector will have bottomed (saving the likes of Citibank, Countrywide et al from the brink of bankruptcy)


    - The price of gold and silver will soar,


    - As the value of the US$ Index plunges toward 72


    - HUI & XAU will rocket to all-time highs


    - Goldman Sachs will eat crow ( da wäre ich mir leider nicht so sicher)


    Von großer Bedeutung wird sein, welche unterschiedlichen Arten von Rettungsbooten die FED und die US-Regierung nun konstruieren werden, von eingefrorenen Hypothekenzinsen über grosszügige Bilanztoleranz bei Fannie Mae und Freddie Mac bis hin zur Inzahlungnahme von nicht marktfähigen Derivaten. Wenn sie den Eindruck zu erwecken vermögen, daß sie derart grosse Krisen irgendwie managen können, könnte das ganze Spielchen mit einem Dollar auf niedrigerem Niveau wieder anlaufen: "Ja gut, der Dollar, tut uns leid, aber seht doch mal auf unsere tollen DOW- und S&P-Werte. Die werden jetzt wieder exportstark! Die Kreditexzesse sind vorüber!"


    98.5% aller US-Zins-und Kreditderivate werden von nur 5 Grossbanken gehalten:
    JPMorgan Chase, Bank of America, Citibank, Wachovia and HSBC.


    http://www.moneyandmarkets.com…px?NewsletterEntryId=1238


    grüsse


    auratico

  • -> Posted by frr @ 12:43 pm on December 5, 2007


    Sorry didn’t mean to be mean.


    Ian Gordon, my favorite Canadian analyst over 30 years has written an


    article I’d figure for a keeper:


    http://www.thelongwaveanalyst.…tter/This_is_it_FINAL.pdf


    Wow, not much to add except itmay be too long a reading for the average Joe…


    Cheers frr



    ...habe es erst überflogen :rolleyes:;)


    linar :)

    Es ist besser auf den Füssen zu sterben, als auf den Knien zu leben.

  • Hier noch ein paar nähere Informationen zum Goldverkauf der Zentralbank:


    "Die Europäische Zentralbank (EZB) hat rund 42 Tonnen Gold aus ihren Reserven verkauft. Dies sei in Übereinstimmung mit der entsprechenden Vereinbarung der Zentralbanken aus dem Jahr 2004 geschehen, teilte die EZB in Frankfurt am Main mit. Die Goldreserven der EZB sind damit um etwa sieben Prozent gesunken. Demnach verfügt die Zentralbank jetzt noch über mehr als 550 Tonnen Gold.


    Die Menge entspreche etwa 1,2 Prozent der jährlichen weltweiten Goldnachfrage, berechnete Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank. Da der jüngste Rückgang des Goldpreises am schwachen Dollar liege, habe der Markt das Gold der Zentralbank offenbar gut absorbiert, sagte Weinberg.


    Die Nachfrage nach Gold ist seit Jahren höher, als die Produktion in den Goldminen der Welt hergibt. Für die Zentralbanken hat es sich deshalb in den vergangenen Jahren gelohnt, Gold zu verkaufen. Damit der Goldpreis dabei nicht zu sehr unter Druck gerät, haben die EZB und weitere Staatsbanken 1999 ein Goldabkommen geschlossen und 2004 um fünf Jahre verlängert.
    Jährlich dürfen die Banken demnach bis zu 500 Tonnen Gold aus ihren Reserven veräußern. Würden sie dies nicht tun, würde der Goldpreis noch stärker steigen als in den vergangenen Jahren. Die Zentralbanken konnten mit dem Goldverkauf in der Vergangenheit Gewinn machen, wenn der Buchwert des Goldes in ihren Bilanzen niedriger war als der Verkaufspreis. Das war seit dem ersten Goldabkommen meist der Fall. Ein erzielter Überschuss fließt im Fall der Europäischen Zentralbank an die Anteilseigner ab: Das sind die nationalen Staatsbanken wie die Deutsche Bundesbank. Letztlich profitiert also jeweils die Staatskasse eines beteiligten Landes vom Verkauf der Goldreserven.
    Die Obergrenze für den Goldverkauf in der Neuauflage des „Central Bank Gold Agreement“ aus dem Jahr 1999 soll den sensiblen Goldpreis berechenbar und stabil halten. Die Banken blieben bislang fast jedes Jahr unter ihrer eigenen Marke von durchschnittlich 500 Tonnen.


    Die EZB sitzt mit auf einem vergleichsweise kleinen Berg von Goldreserven. Über die mit Abstand größten Goldreserven – etwa 8100 Tonnen – verfügt nach offiziellen Angaben die US-Notenbank Federal Reserve. Auf Platz zwei liegt die Bundesbank, die rund 3400 Tonnen Gold ihr Eignen nennt. Drittgrößter Goldbesitzer ist mit etwa 3200 Tonnen der Internationale Währungsfonds (IWF)."


    Link: Klick mich

  • Ob die FED bis zu Äußersten gehen wird und alles ihrer 8100t Goldreserve vertickt? Wenn ja, dann kann es ja noch Jahre dauern, bis die ZBs kein Gold mehr haben..


    Das gleiche frage ich mich bei den Deutschen, wird die Bundesbank bis zum Äußersten gehen und alles verkaufen???

  • ""Die ""neue"" Menge entspreche etwa 1,2 Prozent der jährlichen weltweiten Goldnachfrage""


    Tropf - tropf und wenn meine Erben noch hundert Jahre warten muessen irgendwann ist Schluss mit den ZB Goldverklauf auf kosten der Steuerzahler .


    ... die Buba sind boese Bubn ! :D..man leert Eure Taschen taeglich.


    Macht was dagegen ....kauft Gold und versteckt das gut !


    777 & 400 HUI.....just hold it my angel ! :]

  • [tube]QfSmdYmvBr4[/tube]




    Weihnachtsgeschäft 2007, oder: Bela Lugosi's dead - undead
    ___________________________________________________________




    Der Vampir ist im Spread


    Er haust im Effektivzins dicht beim Prozentzeichen


    Und er hängt hinter den Deadlines streng wie Lametta




    Der Vampir ist Dein Freund


    Bis er satt ist






    05.12.2007
    20:20-34 h


    Gruß!
    gutso

    5 Mal editiert, zuletzt von gutso ()

  • Zitat

    Original von Fundistephan82
    Ob die FED bis zu Äußersten gehen wird und alles ihrer 8100t Goldreserve vertickt? Wenn ja, dann kann es ja noch Jahre dauern, bis die ZBs kein Gold mehr haben..


    Das gleiche frage ich mich bei den Deutschen, wird die Bundesbank bis zum Äußersten gehen und alles verkaufen???


    Na das wären knappe 16 Jahre, ich finde das geht doch noch. Da es ja eh ein Investment für die Zukunft bzw für die Rente ist, ist das alle nicht weiter dramatisch, es sein denn Du bist jetzt schon knappe 60 Jahre alt, dann ist das natürlich Käse.


    Ich denke eher, das die FED die ZBszum Gold vertickern nötigen wird und ihre Reserven schön liegen lassen wird und vielleicht eventuell sogar zu kaufen wird.


    Den Amis traue Ich alles zu, wer weiß was die vorhaben.

  • Zitat

    Original von Max Power
    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat rund 42 Tonnen Gold aus ihren Reserven verkauft
    ..... Würden sie dies nicht tun, würde der Goldpreis noch stärker steigen als in den vergangenen Jahren


    Da sind wir aber richtig froh,
    man stelle sich nur vor, der Goldanteil der ZB's wäre größer und wertvoller ?(
    wir wären richtig unglücklich.


    Wer hat jetzt den Hohlraumresonator auf dem Hals, der Verfasser des Berichts, oder ich


    Max-Power, ich weiß, dass du nicht der Verfasser bist

    Wenn man die Zipfelmütze über die Augen zieht- sieht man nichts mehr

    3 Mal editiert, zuletzt von Schablonski ()

    • Offizieller Beitrag

    Nunja, verkaufen die weniger - so steigt der Preis stärker.


    Verkaufen die nix oder kaufen die gar, dann geht der Preis in $ € etc. noch steiler gen oben.


    Es kann also nicht die Gewinnerzielungsabsicht hinter Verkäufen stehen. Vielmehr ist es Rettung für die eigenen Währungen in kleinen Hungerhappen. Ggf. wird der Hunger der Angst aber wachsen, dann ist es an der Zeit auch die Hungerhappen zu vergrößern und wir werden nicht mehr 42ger Verkäufe sehen. Dumm, richtig unangenehm wird es aber erst dann, wenn der Hunger richtig groß ist und das Futter alle geht ...


    MbG
    DMR

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