Danke PM Chris!
Terekest
17. Juli 2026, 18:38
Danke PM Chris!
Terekest
ZitatOriginal von Garimpeiro
Im N-TV Ticker
Hypothekenfinanzierer Carlyle Capital soll auch Pleite sein
Da trifft sichs gut, dass Bear Stearns die eigene Bilanz heute wegen Selbstauflösung abblasen konnte:
Sonst wäre der Tag ja noch richtig unschön geworden! ![]()
Gruß!
gutso
Seit Sommer letzten Jahres geht es doch Schlag auf Schlag und kontinuierlich immer weiter.
Je mehr Schieflagen weltweit bei den Banken und Hypotheken ans Licht kommen um so mehr Liquidität wird gepumpt........... um so mehr steigt das Gold.........um so mehr verfällt der Dollar und auch anderes Buntpapier und Banken weltweit in der Folge.
So langsam müßte doch jedem dämmern, daß das Problem allein mit Liquidität pumpen nicht lösbar ist. Die FED kann doch machen was sie will, sie kann mit jedem Ihrer Manöver eins nicht erreichen VERTRAUEN in die Märkte zu pumpen. ![]()
Game over.
ZitatOriginal von GOLD_Baron
(....)
Es liegt denke ich im Interesse aller, wenn wir wieder zu der Thread-Ästhetik zurückkehren, die mal hier vorherrschte. Alleine die Tatsache, dass die MODS nicht gegen Threads wie "Gold bei 1028 USD" vorgehen, entbehrt sich mir jeder Logik!
Zu Satz 1:
Sehr d´accord.
Hatte in diesem Sinne hier schon vor Tagen appelliert !
Zu Satz 2:
Welcher Thread? ![]()
Der verschwand 30 min VOR Deinem Posting.
BTW: Die Mods sind ehrenamtlich tätig und nicht allgegenwärtig. ![]()
Grüsse
ZitatAlles anzeigenOriginal von Edel Man
Zu Satz 1:
Sehr d´accord.
Zu Satz 2:
Welcher Thread?
Der verschwand 30 min VOR Deinem Posting.
BTW: Die Mods sind ehrenamtlich tätig und nicht allgegenwärtig.
Grüsse
![]()
ZitatAlles anzeigenOriginal von PMChris
(...)
Normalerweise entsteht Geld, wenn Banken Kredit ausgeben, und wird vernichtet, wenn der Schuldner den Kredit wieder zurückzahlt. Also entsteht Geld nur vorübergehend. Geht der Schuldner allerdings Pleite, so bleibt das Geld bestehen. Konkurse sind daher viel inflationärer als normale Kreditgeschäfte. Und was sehen wir gerade in der Hypotheklenkrise? Genau, Hausbesitzer und Bankenkonkurse.
Und dann wundert man sich über die inflation.
Eigentlich müssten die Zentralbanken dieses Geld durch hohe Zinsen dem Markt entziehen. Können sie aber nicht, weil sonst viele Banken sofort Pleite gehen.
Zum Goldpreis.
Gerade stehen alle PPT-Mannen in New York und Washington an den Pumpen. Leider ist das Leck zu groß und der Kahn kippt nach vorne. Die Lichter sind alle an und die Kapelle spielt noch...
Hi!
Danke für den sehr interessanten Einwurf, PMChris, - wenn das stimmt, ist ein Teil der Inflation (die übrigens Teil dieses Thread Themas ist, denn durch Inflation wird Interesse an Edelmetallen geweckt, das nur mal am Rande) dem Anstieg an Konkursen direkt geschuldet ... .
Dann muss man allerdings bei Annahme eines solchen Effekts einen in naher Zukunft recht scharfen Anstieg bezüglich dieses Anteils an der Inflation rechnen!
Sprich: eben nicht langfristig, wie GL vermutet hat, sondern doch bereits kurz- und mittelfristig.
Und dies wäre dann auch der Boden & die Begründung eines weiteren, unmittelbaren Anstiegs bei den Edelmetallen - nicht erst in der ferneren Zukunft, wenn über die Regierungen inflationiert wird.
Schwierig werden solche Gedanken für mich nur immer dadurch, dass man sie so schwer quantifizieren kann - ja nicht mal ihre Proportionen grob abschätzen kann.
Ziemlich viel dunkle Konkurs-Materie da draussen. ... Dazu passt der heutige FTD Kommentar:
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/331835.html
ZitatAlles anzeigenSchuldenlegende
Inzwischen scheint sich die Auffassung durchzusetzen, dass im Finanzsystem alles wieder seinen gewohnten Gang gehe, sobald alle nötigen Wertberichtigungen vorgenommen seien, die Banken sich - mit oder ohne staatliche Hilfe - rekapitalisiert hätten und das Vertrauen wiederhergestellt sei. Natürlich wird sich auch das als barer Unfug erweisen.
Zunächst einmal kann niemand auch nur annähernd genau sagen, wie hoch die Wertberichtigungen ausfallen werden.
Klar sind nur drei Dinge: dass das vor allem vom wirtschaftlichen Fortgang respektive der Zahl der Pleiten und Entlassungen abhängt, die beängstigenderweise durch die Kreditvergabefähigkeit der Banken mitbestimmt werden. Dass im Finanzsystem ein anderer Wettbewerb vorherrschen wird, wenn das Geld nicht mehr auf der Straße liegt. Und dass sich noch viele Legenden verflüchtigen müssen, bevor die Selbstheilungskräfte des Marktes zum Tragen kommen.
So wird beharrlich die Meinung vertreten, dass das Schuldenproblem vor allem die Verbraucher betreffe, die Schulden der nichtfinanziellen Firmen hingegen gering seien. Für die großen, bekannten Firmen stimmt das sogar. Umso schlimmer, dass die Gesamtschulden des US-Unternehmenssektors im Verhältnis zum Nationaleinkommen seit dem Zweiten Weltkrieg nie höher als derzeit waren, denn das lässt ja befürchten, dass einige böse in der Kreide stehen müssen. Auf eine ähnlich gefährliche Verteilung der Schulden deuten auch die Daten aus dem Euro-Raum hin, wo das Kreditvolumen der börsennotierten Firmen ebenfalls überschaubar scheint. Laut EZB sitzen die nichtfinanziellen Firmen insgesamt aber auf Schulden von 386 Prozent des Brutto-betriebsüberschusses, gegenüber rund 320 Prozent zu Beginn der Währungsunion.
(...)
Sprich: Da schwirrt noch eine Menge dunkle Konkurs-Materie herum, da draussen ... .
(Wenn man sich zudem bewusst macht, dass 2/3tel der Deutschen Arbeitnehmer im Mittelstand ihre Brötchen verdienen ... .)
Gruß,
gutso
FRANZÖSISCH-GUAYANA
Sarkozys Häscher machen Jagd auf Goldgräber
Von Jens Glüsing
2. Teil: Auch im Puff ist die Währung Gold!
"Französisch-Guayana ist zwar Euroland, aber die eigentliche Währung an der Grenze ist Gold. "Jeder für sich und Gott für alle", steht über der Hütte von Edson Clayton da Silva."
"Über 400 Bretterbuden stehen auf dem Eiland, die meisten sind Bars und Bordelle."
[url=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,541945-2,00.html]http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,541945-2,00.html[/url]
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ZitatOriginal von Förster
Zusätzlich würde ich gerne noch wissen warum der CPI (ist doch das gleiche wie bei uns der "Warenkorb"?) angeblich inakurat und manipuliert ist. Kann man das mal jemand klarstellen?
Hier: http://www.shadowstats.com/alternate_data
gibt es z.B. die Preisinflation in den USA nach offiziellen Daten vs. der Methodik vor 1990 berechnet. Macht einen Unterschied von 4 vs. 12% p.a.
Die 'Erklärung von einem anderen User oben stimmt.
GL
ZitatAlles anzeigenOriginal von GermanLong
Hier: http://www.shadowstats.com/alternate_data
gibt es z.B. die Preisinflation in den USA nach offiziellen Daten vs. der Methodik vor 1990 berechnet. Macht einen Unterschied von 4 vs. 12% p.a.
Die 'Erklärung von einem anderen User oben stimmt.
GL
Danke für den Link. ![]()
ZitatAlles anzeigenOriginal von gutso
Hi!
Danke für den sehr interessanten Einwurf, PMChris, - wenn das stimmt, ist ein Teil der Inflation (die übrigens Teil dieses Thread Themas ist, denn durch Inflation wird Interesse an Edelmetallen geweckt, das nur mal am Rande) dem Anstieg an Konkursen direkt geschuldet ... .
Dann muss man allerdings bei Annahme eines solchen Effekts einen in naher Zukunft recht scharfen Anstieg bezüglich dieses Anteils an der Inflation rechnen!
Sprich: eben nicht langfristig, wie GL vermutet hat, sondern doch bereits kurz- und mittelfristig.
Und dies wäre dann auch der Boden & die Begründung eines weiteren, unmittelbaren Anstiegs bei den Edelmetallen - nicht erst in der ferneren Zukunft, wenn über die Regierungen inflationiert wird.
"Geht der Schuldner allerdings Pleite, so bleibt das Geld bestehen. Konkurse sind daher viel inflationärer als normale Kreditgeschäfte."
Das ist ein sehr interessanter Gedanke. Rekapituliere ich das richtig wie folgt?
Wenn die Geldschöpfung daraus besteht, daß eine Geschäftsbank aus "Nichts" plötzlich zwei Dinge erzeugt:
1) eine Summe Geld, die sie Dir überweist, und
2) einen Schuldschein, den sie behält,
sollte bei der Schuldnerpleite die Forderung abgeschrieben werden - der "Schuldschein wird zerrissen", das Geld bleibt aber in Umlauf, weil es schon ausgegeben ist. Aha.
Trotzdem werfe ich ein Argument dagegen ein: Der Schuldschein gilt ja als Asset, als Wertpapier. Zumal, wenn er gebündelt und verbrieft und verkauft wird. Damit ist er ein Teil der Bankreserven, auf deren Basis neue Kredite vergeben werden. Das ist ja mit dem Begriff "Schattenbankensystem" gemeint, wo auf Schulden neue Kredite geschaffen werden.
Wenn der Schuldschein wertlos wird und damit die Bankreserven schrumpfen, können die Banken weniger Kredite vergeben und Geld schöpfen.
Kreditkontraktion ist aber im Schulgedeckten Papiergeld definierend für Geldmengenkontraktion - damit für Deflation.
Korrigiert mich, wenn ich es falsch sehe.
Zur Inflation: Ja, NATÜRLICH gibt es seit Jahren hohe Raten der Geldvermehrung, und daraus die berühmte "Überschußliquidität". Diese hat Preisaufblähungen in einzelnen Assetklassen verursacht.
Wenn dieses Geld nun die nächste gewinnversprechende Assetklasse - Rohstoffe - überschwemmt, können wir uns anschnallen. ![]()
Das ist aber m.E. auf keinen Fall eine Folge der aktuellen "Geldinjektionen". Diese ersetzen lediglich die Löcher in den Reserven, welche durch verdunstete Luftpapiere auftauchen. Sie sorgen nur dafür, daß die Kredit-/Geldmenge nicht kontrahiert. Nicht mehr und nicht weniger.
GL
@ PM Chris
"Geht der Schuldner allerdings Pleite, so bleibt das Geld bestehen."
Das bekomme ich nicht auf die Reihe.
Wieso muß die Bank den wertlosen Kredit nicht ausbuchen, also das Geld abschaffen, wenn die Pleite eingetreten ist?
Ohne Schuldner kein Geld oder ohne Kreditnehmer kein Kreditgeld oder ich da was komplett falsch?
Gruß Hase
ZitatOriginal von GermanLong
Das ist aber m.E. auf keinen Fall eine Folge der aktuellen "Geldinjektionen". Diese ersetzen lediglich die Löcher in den Reserven, welche durch verdunstete Luftpapiere auftauchen. Sie sorgen nur dafür, daß die Kredit-/Geldmenge nicht kontrahiert. Nicht mehr und nicht weniger.
GL
Wo aber legen die Institue oder deren Gläubiger die frisch zur Verfügung gestellte Liquidität an?
Stecken sie diese in die rezesive Wirtschaft?
- den kollabierenden Dollar?
- den absinkenden Immomarkt?
- oder in die super rentierenden Anleihen ... bei 7-15% Inflation mit perfekten Kursaussichten?
Na, wenn der Glos das sagt, dann wird`s schon so sein ![]()
Obwohl, da gab`s ja bis vor kurzem schonmal so einen Bäckermeister der mit seinen "Wirtschafts- und Kursprognosen" regelmäßig falsch lag -zumindest nachdem die Kleinanleger eingestiegen sind ![]()
Nach dem Wahldebakel wundert es mich etwas, dass sich CSU-Mitglieder noch soweit aus dem Fenster lehnen
![]()
Glos???
vor nicht allzu langer Zeit ließ er mal den Spruch los : die Wirtschaft boomt, die Geldmenge wächst ... wieso soll es eine Krise geben.
Der muss es schließlich wissen ![]()
ausbuchen muss er das Geld ja, deshalb stecken ja auch gerade so viele Banken in der Krise. Danach verschwindet das Geld, aber erstmal versaut es die Bilanz der Bank, da keine ursprünglich erwartete Einnahme gegenübersteht - so habe ich es verstanden.
Grüße
Terekest
ZitatOriginal von Schablonski
Glos???
vor nicht allzu langer Zeit ließ er mal den Spruch los : die Wirtschaft boomt, die Geldmenge wächst ... wieso soll es eine Krise geben.
Der muss es schließlich wissen
Er hat nicht gelogen... ![]()
ZitatAlles anzeigenOriginal von Osterhase
Wo aber legen die Institue oder deren Gläubiger die frisch zur Verfügung gestellte Liquidität an?
Stecken sie diese in die rezesive Wirtschaft?
- den kollabierenden Dollar?
- den absinkenden Immomarkt?
- oder in die super rentierenden Anleihen ... bei 7-15% Inflation mit perfekten Kursaussichten?
Warum bzw. wozu sollte eine Bank mit genug "Geld auf der Hand" eine Notinjektion oder einen Notkredit nehmen? Ich glaube nicht zum "Anlegen".
- Entweder sind sie illiquide, dann bezahlen sie damit ihre fälligen Rechnungen. Das hätten sie sonst aus anderen Mitteln getan, wenn sie die hätten.
Ergebnis: dem Gläubiger bleibt es erspart, seine Forderng abzuschreiben.
- Oder die Bank ist quasi insolvent, hat keine ausreichenden Reserven mehr. Dann nimmt sie (z.B. im Austausch gegen Luftpapiere) das Geld von der Zentralbank. Ich würde vermuten, daß es dann als Sichteinlage bei der ZB liegt. Aber vielleicht kann uns jemand dazu aufklären, der sich wirklich auskennt?
Ergebnis jedenfalls: die Kreditvergabe braucht nicht eingeschränkt, Kredite müssen nicht gekündigt werden. Der Gang zum Insolvenzverwalter wird verschoben.
GL
ZitatOriginal von terekest
ausbuchen muss er das Geld ja, deshalb stecken ja auch gerade so viele Banken in der Krise. Danach verschwindet das Geld, aber erstmal versaut es die Bilanz der Bank, da keine ursprünglich erwartete Einnahme gegenübersteht - so habe ich es verstanden.
Grüße
Terekest
Nicht ganz. Das Geld haben die Kreditnehmer ja schon ausgegeben. Es ist bereits im Umlauf. Ausgebucht bei der Bank wird ein Kredit, der mit sagen wir mal 8% Eigenkapital erzeugt worden ist. Der Kredit ist verschwunden, aber das Geld ist noch im Umlauf, es ist eben nicht vom Schuldner zurückgezahlt worden. Geht nun die Bank pleite, wie z.B. Bear Stearns so ist das von denen geschaffene Geld immer noch im Umlauf.
Mit dem "ausbuchen" von z.B. Bear Sterns an den Kapitalmärkten verschwindet doch Marktkapitalisierung bzw. 30 Mrd. oder 100 Mrd. Buchgeld aus dem Weltmarkt bzw. Umlauf.
Wenn der Kreditgeber weiter existiert, verschwindet doch auf seiner Aktiva Buchgeld bzw. "Forderungen" also ist es eine Kontraktion bzw. ein Ausgleich für die ursprünglich zusätzlich umlaufende Geldmenge.
Das für den Kredit ausgekehrte Geld ist im Umlauf keine Frage, aber bei den Banken schrumpfen die Buchgelder. Sie können doch gar nicht so schnell neue Kredite = Gelder erzeugen, wie die Probleme anwachsen ![]()
Ich sehe daher kein Ansteigen der Geldmenge insgesammt, es sei denn die Zentralbank stellt zeitgleich frische Mittel für echt wertlosen Sondermüll zur Verfügung, also praktisch ohne jeden Gegenwert und Sicherheit.
Gruß Hase
"MF Global, Ltd. operates as a broker of exchange-listed futures and options worldwide."
Zurzeit sind sie bei : 5.25 Down 12.10 (69.74%)
Einer der grössten Clearer (Futures- und Optionenbroker) der Welt bricht um 70% ein. Noch weiß keiner warum!
Eine finanzielle Atombombe!
GB: Bitte hört doch mal mit diesem makroökomischen "Geschwalle" auf! Das ist ein im-Kreis-drehen sondersgleichen... und hat mit dem Thema des Threads absolut nichts am Hut! ![]()