Gold und Silber... Informationen und Vermutungen I


  • 1. Geldmenge ist unerheblich für Inflation. Nur Kreditausweitung ist verantwortlich für Inflation. Z.B. hier:


    Nochmal: Geldmenge und Inflation im Kapitalismus


    2. Inflation bzw. Stagflation ist unerheblich für Anstieg POS/POG. Entscheidend ist, dass die Realverzinsung im negativen Bereich liegt. Z. B. eine Inflationsrate von 12%-15% lässt den Gold/Silberpreis einbrechen, wenn die Zinsen auf 20% steigen (so geschehen 1980).
    Gute Darstellung der Zusammenhänge z.B. hier:



    http://www.gold-eagle.com/editorials_08/degraaf040808.html

  • Lies erst mal meinen Beitrag komplett und dann urteile! Ich bin seit ca. 15 Jahren in Minen und seit knapp 10 Jahen in physischem Edelmetall investiert, ohne je ein Stück davon (vom physischen) veräussert zu haben. Wenn ich heute short gehe, dann nehme ich das Risiko nur auf mich, weil ich den physischen Bestand einerseits absichern, und dadurch auch mehren will, verstanden? Wenn ich ausreichend Unzen physisch habe, ob Gold oder Silber, dann ist es mir auch völlig schnuppe, wenn es mir einen OS in einer Hausse zerreisst; behalte ich recht, kommen Unzen dazu, compris?

  • Ja, ich weiß auch, daß man das Fell des Bären nicht verteilen soll, bevor er erlegt ist.
    Aber was ich in den Nachrichten höre und lese deutet es in diese Richtung.
    Außerdem ist die Analyse von Allesklar wirklich brillant und plausibel, falls es jedoch nicht eintreffen sollte, ist es für mich auch nicht so schlimm und ich werde auch niemand anderen die Schuld zuweisen.
    Ich lese prinzipiell alles in den Foren, mache mir mein eigenes Bild von der Lage und handle in Eigenverantwortung danach, es zwingt mich aber niemand dazu und deshalb würde ich die Kristallkugel auch nicht leasen.

  • Danke für diese tolle Analyse des EM Mart.
    Jetzt ist mir etwas leichter, wenn ich weiß, daß ich noch über längere Zeit günstig kaufen kann, vermutet hatte ich das schon, aber jetzt fühle ich mich bestätigt.

    Möglicherweise ist es für einen Short schon zu spät.Nach der Chartlehre von Ross ist die 940,1 ein Aufwärtssignal.Heute haben wir im April-Future die 941 klar gesehen.
    Was die wirtschaftwissenschaftlichen Überlegungen anbetrifft,IWF-Strauss-Kahn spricht ganz klar von Inflation.Er bezeichnete die globale Ökonomie in einer Situation zwischen "Eis und Feuer". Das Eis habe mit der konjunkturellen Verlangsamung zu tun, das Feuer mit der Inflation.
    Das Raus-aus -dem Gold als letzte Geldbeschaffungsmöglichkeit falsch liegender Börsenteilnehmer hatten wir auch schon mal so Ende Januar.
    Wochen später waren wir weit über die 1000.

    Beiträge sind persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Allesklar, schon gut.


    Es muß ja auch gesorgt sein, daß die Banken weiter Geld verdienen, sonst wär ja alles noch schneller vorbei 8|


    Am Ende hast Du dann mehr bezahlt für Dein Gold, als ...


    Doch mal zum Sachlichen.


    Mir sind die Put-OS alle zu teuer. Die Bullionbanken kriegen wenigstens noch eine Verzinsung für ihr verleastes Gold, auf die Weise kann man tatsächlich fortlaufende Profite aus dem Gold/Silber erzielen, wie Fekete einmal erklärt hat.


    Als kleiner OS-Kunde zahlst Du aber bloß (Seitwärtsverlust).


    Rechne z.B. mal, wenn Gold zwei Jahre um 5% steigt, die Zinsen 5% sind und die Infla auch.
    Also alles Nullsumme.


    Außer Dein Put, der ist nicht Nullsumme, sondern Du verlierst zweifach (im Bezug auf den Strike und den Zeitwert). Von daher müssen gerade Puts immer ausgesprochen gut getimt sein. Long-Positionen kann man im Zweifel viel besser aussitzen.


    Aber jeder auf seine Fasson; wie gesagt, die Banken müssen und wollen ja auch leben.


    Und in Dollar (Du sprachst von Basis 900) ist es gleich nochmal schlimmer, nachher fällt Gold in Euro, steigt aber in Dollar. Für den Euro mag ja eine Defla nicht völlig ausgeschlossen sein, beim Dollar ist die Deflawahrscheinlichkeit hingegen Null, die Amis wollen ihre Schulden weginflationieren.


    Das gelbe Deflationistenforum und ihren Spindoc Bildzeitungs-Dottore (samt Gefolge) ist auch bloß dafür da, Euch in die Irre zu lenken. Das Meinungsbild dort ist verzerrt, da von Amts wegen jeder Deflationsleugner :D rausgemobbt wird (sicher auch bäldigst Amanito).


    Mit tollen Worten begründen kann man dieses und jenes, das ist kein Kunststückchen, DisPater.


    Und wenn jetzt die (angeblichen) Goldbugs schon Shortkontrakte halten, dann brauchen wir über POG-"Manipulation" nicht mehr zu reden ...


    Gruß Milly


  • Und wenn jetzt die (angeblichen) Goldbugs schon Shortkontrakte halten, dann brauchen wir über POG-"Manipulation" nicht mehr zu reden ...


    Soviel hab ich gelernt von OS, dass dies nichts zum Aussitzen ist. Man lebt vom Timing, und vom Trend, ansonsten macht einem die Zeit kaputt.


    Gerade die POG-Manipulationen sind es, die mich dazu verleiten, daran teilzuhaben. Wenn übermorgen POG 10.000 wie Eichelburg erzählt, dann System tot und Pöbel auf der Straße, davon sehe ich aber noch nichts, und glaube auch nicht, dass es so kommen wird, da hängt der Mr. Panzerglas mit zu viel Emotion drin. Ich sehe gerade heute eine riesige Chance, wo alle auf einen Dollar-Verfall und Systemzusammenbruch setzen, dass gerade das Gegenteil kommt: nämlich ein Dollar-Revival und damit verbunden auch ein POG-Rückgang. Das ist leider noch so, die Korrelation hat sich noch nicht aufgelöst, wird sie aber sicher noch. Ich kann darauf warten, da die physische Ware nicht weniger wird und ihre Kaufkraft erhält.

  • Hallo Milli, ich verstehe nichts von Papiergold, ich kaufe physisch und war in der Annahme, daß das jetzige Preisniveau nur noch eine kurze Zeit anhält.
    Jetzt hoffe ich das der Preis noch einige Monate auf diesen Niveau bleibt, von Aktien und anderen Papieren samt den ganzen dazugehörigen Fachausdrücken wie Shot-gehen verstehe ich überhaupt nichts.
    Ich kaufe jedes Monat Gold und Silber, das nenne ich Rentensicherung, ich wechsle meine ganze Fiat-Rente in physische EM's um, weil ich die Rente zum leben nicht brauche.

    Einmal editiert, zuletzt von Dis Pater ()

  • Allesklar


    Zitat

    Der Reihe nach:


    1. Geldmengenausweitung funktioniert im Zinssystem nur über Kreditausweitung.


    Nein, auch eine höhere ULG erhöht die Geldmenge. Bitte den weissgarnix-thread ganz lesen.



    Zitat

    2. Realverzinsung:


    Ich traue mich zu sagen, dass auch in negativer Realverzinsung der EM-Preis fallen kann


    Trauen darfst du dich gerne. Nur letztendlich gelten halt die o.g. Zusammenhänge.



    Zitat

    und umgekehrt. Die EM-Preisentwicklung halte ich in erster Linie psychologisch und zyklisch getrieben und erst in zweiter Linie durch die Zinskorrelationen,


    Schon wieder eine persönliche Vermutung. Siehe oben.



    Zitat

    3. Zyklus:


    Der im Zitat erwähnte 20-Jährige Bullenmarkt beinhaltet auch die Phase der Hyperinflation! Deshalb hat der Schreiber sicher recht, was das Ganze anbelangt, jedoch wird dieser Weg nicht linear verlaufen, sondern in verschiedenen Phasen, wozu auch temporäre Rückgänge gehören.


    So lange die Realzinsen im negativen Bereich bleiben und die Fed weiter die Zinsen senkt, bleibt alles im grünen Bereich. Wasser fließt auch nicht den Berg rauf.


    Allesklar, du kannst machen, was du für richtig hältst, keine Frage. Ich wollte lediglich für unerfahrene Mitleser (habe selber 23 Jahre Börsenerfahrung) klarstellen, dass dein Statement fehlerbehaftet ist.


    SilVisconti

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Milly,


    Wenn du mit 'Deflationsleugner' Euklid ansprichst, so war bei dem Turbo-Poster das mühsame, dass er auf Teufel komm raus Spiegel-Artikel zitiert hat. Dieser turbo ist ja zum Baldur abgedüst, wo er jetzt wieder seinen Festplattenplatzfüllerturbo drauf hat. Elektronische wichtigtuerische Logorrhoe, lassen wir den Leuten doch die Freude! Die Infla/Defla Debatte war oft sehr seriös geführt worden und die Sache ist nicht einfach, weil beides nebeneinander vorkommen kann und sehr viel mit der Preissetzungsmacht zu tun hat (Wer kann welche Preise in welchem Umfang anheben, wer muss sie senken, um nicht wirtschaftlich unter Wasser zu gehen). Der grosse Bösewicht kann anheben, ohne unter zu gehen, denn wenn man nicht bezahlt, kommen die Büttel...


    Und Inflationen laufen sich langsam, langsam warm, eine Deflation kommt ziemlich plötzlich und ist eine grössere Katastrophe als eine (milde) Infla. Schon der alte Kosto mochte letztere gut...Hyperinfla dann auch nix gut. Eine Zeitlang (wir bewegen uns in unbekanntem Territorium, weil Fehlen eines EM-Standards und globale Vernetzung v.a. der Information, aber auch der Finanzen) kann mit 'Schwemmen' das Umkippen in Defla noch verhindert werden.



    Gruss,
    Lucky (weg, da müde)

    "Das einzige Geld, auf das ich mich verlassen kann, ist das Gold, das ich besitze" J.Sinclair
    "Die meisten Politiker sind ja Vollidioten! Schmeißt diese Idioten RAUS!" Marc Faber, Schweizer Finanzanalyst, Thailand, nach einem Bier...
    "The whole game is rigged" Gerald Celente

  • Ja, ich weiß auch, daß man das Fell des Bären nicht verteilen soll, bevor er erlegt ist.
    Aber was ich in den Nachrichten höre und lese deutet es in diese Richtung.
    Außerdem ist die Analyse von Allesklar wirklich brillant und plausibel, falls es jedoch nicht eintreffen sollte, ist es für mich auch nicht so schlimm und ich werde auch niemand anderen die Schuld zuweisen.
    Ich lese prinzipiell alles in den Foren, mache mir mein eigenes Bild von der Lage und handle in Eigenverantwortung danach, es zwingt mich aber niemand dazu und deshalb würde ich die Kristallkugel auch nicht leasen.

    ..... das mit den nasenringen hatten wir schon mal.... heute ;) erinnerst du dich? hier ist es auch nicht anders.


    gruss wg


    ps. das sagte ich auch schon ... bei " alles klar" ist mir garnix klar. :whistling:

    ....................................................................................................................
    aluhut .. das grundproblem ist, dass man mit fakten gegen emotionen arbeitet.
    neurologisch gesehen werden fakten immer den kürzeren ziehen, unser gehirn verarbeitet gefühle viel stärker als sachinformationen.
    l. benecke

    Einmal editiert, zuletzt von wassergeist ()

  • “Regarding gold, of which we are reasonably long, we note
    that gold is indeed moving in contravention to the US
    dollar, and no one should be surprised. We've made it
    quite clear that we're prepared to add to our long
    positions in gold when and only when the EUR trades
    upward through 1.5850 and remains there for an hour or
    two to prove the movement's validity. We stand by that
    statement this morning, noting further that spot gold itself
    is, for the first time since mid-March on the hourly charts,
    breaking a recent rally high, having held well above its
    most recent lows. It did so yesterday when spot gold
    moved upward through $923-$925. It remains there this
    morning with spot gold trading $931 as we write.
    We are all the more impressed by gold's strength in light
    of the IMF statement that it intends to push ahead with
    gold sales from its reserves, as reported here yesterday.
    However, as we also reported, in order for those gold
    sales to be effected, the US Congress must agree. Given
    that this is an election year, we cannot imagine that any
    incumbent Senator or Congressman or woman will want
    to go on the record as having supported sales of US gold
    to foreign interests. That simply will not "play" well in
    Peoria, or Keokuk, or Eden Prairie, or Wilmington. It will
    not happen, and thus the prospects of IMF gold sales
    cannot and will not happen until after the turn of the new
    year... if then.
    Further, we note, interestingly, from the ECB's weekly
    statement of condition, that not one "legacy" central bank
    of Europe sold gold last week. We may be wrong on this,
    and we are ready to stand corrected, but we do not
    believe that this has happened since the Washington
    Agreement went into effect back in '99. Perhaps it was
    the quarter end that kept the banks upon the sidelines, or
    perhaps it was some other reason that we know nothing
    about, but we find it interesting nonetheless. We wonder
    then if there will be a doubling of gold sales "this week," to
    catch-up the gold sales needed by the WAG signatories
    to reach the 500 tonne limit. We wonder further, what if
    they do not double up their normal weekly gold sales?
    What then shall that mean? Certainly it'll not be bearish.”


    http://www.cfsfutures.com/images/E0067301/041008.pdf



    Lucky friday :D
    wünscht SilVisconti =)


  • Soviel hab ich gelernt von OS, dass dies nichts zum Aussitzen ist. Man lebt vom Timing, und vom Trend, ansonsten macht einem die Zeit kaputt.


    Gerade die POG-Manipulationen sind es, die mich dazu verleiten, daran teilzuhaben. Wenn übermorgen POG 10.000 wie Eichelburg erzählt, dann System tot und Pöbel auf der Straße, davon sehe ich aber noch nichts, und glaube auch nicht, dass es so kommen wird, da hängt der Mr. Panzerglas mit zu viel Emotion drin. Ich sehe gerade heute eine riesige Chance, wo alle auf einen Dollar-Verfall und Systemzusammenbruch setzen, dass gerade das Gegenteil kommt: nämlich ein Dollar-Revival und damit verbunden auch ein POG-Rückgang. Das ist leider noch so, die Korrelation hat sich noch nicht aufgelöst, wird sie aber sicher noch. Ich kann darauf warten, da die physische Ware nicht weniger wird und ihre Kaufkraft erhält.

    Alle Achtung für die Volks-bzw.Geldpolitische Abhandlung,wenn ich sie auch nicht in allen Punkten teile.Aber auf ein Dollar-Revival zu setzen???
    Schätze damit das eintrifft, müßte wohl Osama in ganz großem Stil wieder zuschlagen, was kein vernünftiger Mensch sich wünschen kann.
    Falls Hillary President wird auf ein US-Revival zu setzen hat vielleicht eher was.Traditionell sind Demokraten-Presidenten besser für die Wallstreet,was Bill ja eindrucksvoll bewiesen hatte. - Aber das würde noch etwas dauern,frühestens Anfang 09,bis dahin haben die OS über das Wochentheta extrem an Wert eingebüßt.

    Beiträge sind persönliche Meinung gem. Art.5 Abs.1 GG und Urteil des BVG 1 BvR 1384/16

  • Wir haben zwar unbestritten eine Krise, jedoch keine Inflation ...


    ... Die Ausweitung der Geldmengen ist in dieser Phase weitestgehend auf die Buchgelder beschränkt und ...


    Dann schau Dir mal die Bilanz der EZB an ... so im Vergleich 2003 - 2004 - 2005 - 2006 - 2007 - jetzt ...


    (wird wöchentlich veröffentlicht; 2002 hab ich weggelassen, da noch Euro-Einführungs-/Altwährungen-Umtauschphase)


    rechte Spalte (Passiva) ganz oben die Position Banknotenumlauf!


    ist JEDES Jahr um 10% oder mehr gestiegen ... insgesamt über die letzten 5 Jahre so um die 80 % ...


    und von der Wortbedeutung her (lateinisch inflare = aufblähen, hineinblasen") ist das ? ? ?

    Ironie, Sarkasmus und Zynismus werden nicht extra gekennzeichnet und sind selbst zu erkennen

    Einmal editiert, zuletzt von skeptisch4ever ()

  • Clinton oder Obama, der einzige Unterschied, sie backen noch ein bißchen mehr Grünpapier für "Wohlfahrtsprogramme" -> noch schneller wachsende US-Außenverschuldung. Beim Bill konnte man noch besser aufschulden, inzwischen beginnt der Rest der Welt halt langsam aber sicher zu meutern.


    Könnt ihr abhaken. Die Amis entschulden sich über Inflation. Dollar-Deflation frühestens, wenn die US-Schulden "ausgebucht" sind, sprich alle weltweit dollarbasierten "Vermögenswerte" vernichtet sind; also vielleicht nach dem nächsten Weltkrieg oder so.


    Taktische Erholungen gibt's immer mal, aber höchstens im 5-Cent-Bereich.


    Wie oben gesagt, beim Euro höhere Defla-Chance (20%). Beim $$$ 0%.


    Was die großartigen Abhandlungen angeht - wir waren vor 1,2 Jahren schon viieeel weiter. Im Moment ist eher das Niveau hier deflationär :D , wegen doch vieler Neuzugänge, was natürlich andererseits erfreulich ist.


    Und Lucky, was hat die Postinghäufigkeit von Euklid zu sagen?? - Ich gebe auf Euklids Prognosen viel mehr als etwa auf den pseudoakademisch daherkommenden "Dottore". Und im Gelben gibt es einen ganzen großen Haufen Leute, die rausgemobbt wurden wegen Deflationsleugnen, in der jüngsten Zeit einige; Euklid liegt ja schon lange zurück.


    Wie auch immer, Defla wenn überhaupt nur mit massivem Ausbuchen, und dann viel Spaß mit den Emittenten.


    Kurzfristig shortgehen kann natürlich gutgehen, aber die Wahrscheinlichkeit ist höchstens 50%, bleiben Spesen, Spread und Zeitwertverlust als negative Equity. Jetzt grade um die 900 sehe ich keine klare kurz- bis mittelfristige Richtung.


    DisPater, Du machst das schon richtig.


    Gruß Milly

  • @ allesklar


    Was verstehst Du unter einem Dollarrevival?


    Ein EUR/USD von rund 1,40 in den nächsten Monaten oder eher ein Verhältnis Richtung 1,20-1,00 in den nächsten Jahren ?

    "Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. … "
    Ernst Thälmann, Arbeiterführer, 1944 im KZ ermordet. Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, DietzVerlag Berlin 1961, S. 73

  • aber an ein Dollarrevival glaube ich nicht, der Dollar ist zu mindesten für eine ganze Zeit lang weg vom Fenster, Die Japaner und auch arabische Asiaten legen die niedrig verzinste Fremdwährung im gut verzinsten Euroraum an.
    Die Petrodollar müssen weg, denn die Gold und Silver Certifikate gibts nicht mehr.

  • @ allesklar


    Was verstehst Du unter einem Dollarrevival?


    Ein EUR/USD von rund 1,40 in den nächsten Monaten oder eher ein Verhältnis Richtung 1,20-1,00 in den nächsten Jahren ?

    Eine technische Korrektur auf 1,50 in den nächsten 2 Monaten, auf Sicht von 1 Jahr 1,40 und auf Sicht von 2-3 Jahren max. 1,20, kurz bevor der Euro zerbricht. Dann werden die Karten so und so neu gemischt, wahrscheinlich gibt es dann sogar eine Weltwährung, im Schatten einer globalen Diktatur.

  • @ allesklar


    Mutig !
    Ich hatte Ende 2005/Anfang 2006 auf die Vollendung einer mehrjährigen und langfristig wirkenden SKS-Formation gesetzt, welche eine langfristige Euroschwäche eingeläutet hätte. Ich wurde eines Besseren belehrt. Seither übe ich mich in Demut und freue mich über solche recht detaillierten Prognosen.

    "Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. … "
    Ernst Thälmann, Arbeiterführer, 1944 im KZ ermordet. Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, DietzVerlag Berlin 1961, S. 73


  • SIehe auch hier:


    http://www.bundesbank.de/downl…hte/2008/200803mb_bbk.pdf


    Während seit 2006 das Wachstum der eng gefassten Geldmenge M1 im Jahresvergleich sukzessive abnimmt (Mai 2006: 10,6% ggü.VJ, Jan.2008: +4,4) zeigt bei M3 der Pfeil in die andere Richtung (8,9 ==> 11,5% ggü. VJ, d. h. ein beschleunigtes Wachstum). Das größte Wachstum in der Bilanz - konstant - sind die Kredite an Privatpersonen und Unternehmen, nämlich durchschnittlich +12% ggü. VJ.


    Gerade die Divergenz in den Wachstumsraten zwischen M1 und M3 ist für mich ein Indiz, dass es eben nicht der Banknotenumlauf, sondern die Kredite und Geldmarktinstrumente sind, welche zum Geldmengenwachstum führen.


    Im konsolidierten Finanzausweis von Juli 2007 - Feb. 2008 sieht man auch sehr schön, dass sich die Passiva insgesamt um ca. 14% erhöhten, der Banknotenumlauf jedoch nur um 2,5%.

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